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Wenn es einen Gott des Windes gibt, dann ist das sein Tempel
Die Rückseite der schillernden Reklamewelt ist alltagsgrau, und im Innern der hochgelobten Warenfetische gähnt die Sinnlosigkeit. Von Hubert Hecker.
Nachäffung des Letzten Abendmahls
Nachäffung des Letzten Abendmahls
© Marithé and François Girbaud
(kreuz.net) Religiöse Motive und Andeutungen treten in den letzten Jahren immer häufiger in der Markenwerbung auf.

Engel und Nonnen schweben durch die Werbelandschaft. Abendmahl und Kreuz erscheinen auf den Reklameflächen. Himmel und Paradies werden als Fluchtpunkte der Sehnsucht eröffnet.

„Devotion“ heißt ein Parfüm, und schon länger verheißt der Duft eines Rasierwassers „Eternity“.

Vor sechzig Jahren hatte der Theologe Rudolf Bultmann († 1976) mit seinem Entmythologisierungsprogramm gemeint, Engel und Himmel könne man in einer technisierten Welt dem modernen Menschen nicht mehr zumuten.

Doch heute verstricken uns die Konzerne in eine Wiederverzauberung der Welt und umweben ihre Marken mit Mythen.

Ein kleiner Teil der religiös betonten Werbung besteht aus Tabubrüchen, bei der bewußt mit blasphemischen Bildern Aufmerksamkeit geschunden werden soll:

Religionsverhöhnung in der Werbung
Magnum wirbt mit den 7 Todsünden."Am Anfang erschuf Audi den Quattro. Die große Kraft wurde verteilt auf jedes der Räder und das Wasser wurde geteilt von dem trockenen Land. Nachfolger und Verfolger wurden hinweggespült.""Zeit, Ihre Liebe aufzuwecken."

Werbung für ein Blumengeschäft in Frankreich.

An einer Kreuzinschrifttafel steht eine Nummer: „So merkt sich ein Meßdiener die billige Nummer der Auskunft“. In der Tat eine ‘billige Nummer’.

Eine Eiscremefirma lockt mit den „Verführungen der sieben Todsünden“.

Die meisten Firmen aber wollen mit religiösen Dimensionen ihren Marken-Mythos aufbauschen und ihre Produkte spirituell überhöhen.

Für den Opel-Astra Cabriolet lautete vor einigen Jahren der Werbespruch: „Wenn es einen Gott des Windes gibt, dann ist das sein Tempel.“

Versuch einer markentheologischen Exegese: Wer diesen Flitzer kauft, erwirbt ein irgendwie göttliches Gefährt.

Schon das Säuseln des Anfahrwindes erlebst du wie eine Berührung des Windgottes. Genieße den Fahrtwind als göttliche Durchdringung – Autofahren als mystische Erfahrung der Weltgötter.

„Wo könnte man dem Himmel auf Erden näher sein als in einem Cabrio – erschaffen von Bretone?“ heißt es in der zugehörigen Werbebroschüre. „Erleben Sie grenzenlose Freiheit und magische Momente.“

In Fahrt gekommen auf dieser religiösen Tour, zaubern die Sprüchemacher von Opel noch einen weiteren Weltgott herbei:

„Ohne die Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Beten Sie sie an.“

Das Astra Cabriolet als inkarnierter Astralleib der Sonne, der Astrafahrer als der Hohepriester des sonnendurchfluteten Lebens, die Fahrt im offenen Sonnenwagen als weltfromme Liturgie der Sonnenanbetung.

Gegenüber diesem neuheidnischen Sonnenkult verramscht der Konkurrent Audi die christliche Tradition:

„Am Anfang erschuf Audi den Quattro. Die große Kraft wurde verteilt auf jedes der Räder und das Wasser wurde geteilt von dem trockenen Land. Nachfolger und Verfolger wurden hinweggespült.“

Der Autokonzern erschafft mit dem Quattro die Autowelt neu und peitscht mit dem Kraftpaket das Meer auseinander.

Die Bildperspektive sagt: Du selbst bist Moses, der mit seinem Audi-Steuer-Stab den Weg frei macht in eine paradiesische Zukunft.

Du kannst die verfolgenden Streitwagen der Konkurrenz auf nasser Strecke abhängen. Sie werden von der zurückwallenden Wellenmauer überflutet.

Die Israeliten sagten zu Aaron: Mache uns einen Gott, den wir wirklich sehen und begreifen können.

Aaron sprach: Gebt mir eure Gold- und Geldwerte. Davon werde ich euch einen goldenen Gott gießen.

Und die Israeliten tanzten um ihren neuen Fetisch: Dieser Gott wird uns ins Gelobte Land führen.

Heute fährt man mit dem Opel Cabriolet in das gelobte Land aller Wunscherfüllung, nachdem man einen ansehnlichen Opferpreis entrichtet hat.

Der Sonnengott brennt den opeligen Sonnenanbeter ein neoheidnisches Bräunungsmal auf die Stirn.

Die neue Vergöttlichung von Markenprodukten ist die alte Verführung der Menschen zur Hybris:

Ihr werdet göttliche Glückserfahrungen machen, flüstern die Konzerne, wenn ihr alle Grenzen und Gebote von Maß und Menschlichkeit überschreitet.

Denn bei uns ist „nichts unmöglich“. Glaubt an uns, die Schöpfer einer schönen neuen Autowelt, bekenne dich zu den Créateurs d’Automobiles.

Aber die Rückseite der schillernden Reklameplakate ist alltagsgrau, und im Innern der hochgelobten Warenfetische gähnt die Sinnlosigkeit.

Die Glanzwerke der Werbung zeigen sich als Blendwerke und der Konsumsinn des Lebens erweist sich am Ende als Wahnsinn.
      
28 Lesermeinungen
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#28   HeinrichvonOfterdingen   00:05:20 | Sonntag, 13. Januar 2008
Ach Rudolf,
Sie Heuchler höherer Ordnung. Sie stehen hinten in der Kirche und beten: Dank Herr, dass du mich nicht hast werden lassen wie jenen Pharisäer in der ersten Reihe.
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#27   Rudolfus   00:00:45 | Sonntag, 13. Januar 2008
@Leblhuber: Damit kann nur eine heuchlerische Form der Vergebung gemeint sein!
Von Müller weiß ich wenig. Nicolás Gómez Dávila, ein Reaktionär, dem Sie offensichtlich huldigen, ist mir etwas besser bekannt.
So viel ich weiß, sagte er: „Die Vergebung ist die sublime Form der Verachtung.“ Ich vergebe Ihnen!!!
Damit kann nur eine heuchlerische Form der Vergebung gemeint sein – aber nicht die ehrliche Form, die Gott und Christus lehren!
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#26   HeinrichvonOfterdingen   23:56:01 | Samstag, 12. Januar 2008
Lieber Lebl,
als ob der Weg Christi („Ich bin der Weg“ ) als etwas nicht fundamentales gedacht werden könnte. Wenn Sie Christus als Fundament ausweichen, dann weichen Sie ihm ganz aus.
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#25   Leblhuber   23:49:18 | Samstag, 12. Januar 2008
@HeinrichvonOfterdingen:
Ich huldige lediglich dem dreieinen Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
„Es gibt keine Dummheit, an die der moderne Mensch nicht imstande wäre zu glauben, sofern er damit nur dem Glauben an Christus ausweicht.“, das scheint Gomez Davila auf Sie gemünzt zu haben.
Um wieder sachlich zu werden:
Dem Glauben des CHRISTUS JESUS weiche ich nicht aus. Den Glauben der Fundis teile ich nicht.
Wenn die Kirche als Gemeinschaft sich so definierte, wie Sie es tun, wäre sie eine marginale Sekte. Ich wünsche das nicht.
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#24   HeinrichvonOfterdingen   23:37:35 | Samstag, 12. Januar 2008
Lieber Lebl,
„Die Vergebung ist die sublime Form der Verachtung.“ Ich vergebe Ihnen!!!
… als wollten Sie mir beweisen, dass Heiner Müller mehr Klasse hatte als Sie. Wissen Sie ich huldige Gomez Davila genauso wenig wie Heiner Müller oder Ihnen. Ich huldige lediglich dem dreieinen Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
„Es gibt keine Dummheit, an die der moderne Mensch nicht imstande wäre zu glauben, sofern er damit nur dem Glauben an Christus ausweicht.“, das scheint Gomez Davila auf Sie gemünzt zu haben.
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#23   Leblhuber   23:31:44 | Samstag, 12. Januar 2008
@HeinrichvonOfterdingen:
Da hatte Heiner Müller schon mehr Klasse als Sie. Über und zu Nicolás Gómez Dávila sagte er: „Der Klassenfeind greift zu den teuflischsten Mitteln. Doch: Gruß über den Graben!“
Von Müller weiß ich wenig. Nicolás Gómez Dávila, ein Reaktionär, dem Sie offensichtlich huldigen, ist mir etwas besser bekannt.
So viel ich weiß, sagte er: „Die Vergebung ist die sublime Form der Verachtung.“ Ich vergebe Ihnen!!!
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#22   HeinrichvonOfterdingen   23:21:50 | Samstag, 12. Januar 2008
Lieber Lebl,
Da hatte Heiner Müller schon mehr Klasse als Sie. Über und zu Nicolás Gómez Dávila sagte er: „Der Klassenfeind greift zu den teuflischsten Mitteln. Doch: Gruß über den Graben!“
Na lieber Lebl,
Gruß über den Graben. Nehmen Sie ein Schlafmittel, wenn Sie schlecht schlafen. Und wenn Sie beim Tippen ins Schwitzen kommen, treiben Sie ein wenig Sport!
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#21   Leblhuber   23:12:15 | Samstag, 12. Januar 2008
@HeinrichvonOfterdingen:
Lieber Lebl, le schleim, ist bei Ihnen gut aufgehoben.
Lieber Heinrich, Antimodernisten sind für mich nicht satisfaktionsfähig. Nehmen Sie sich nicht gar so ernst, und Sie schlafen besser. Selbstironie ist eine Tugend, wenn auch nicht gerade lehramtlich definiert!!! Daran sollten Sie denken, wenn Sie im Schweiße Ihres Angesichts auf kreuz.net posten.
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#20   HeinrichvonOfterdingen   22:53:11 | Samstag, 12. Januar 2008
Lieber Lebl,
le schleim, ist bei Ihnen gut aufgehoben. >:) :-] :-D
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#19   raindance1 †   17:44:49 | Montag, 8. Oktober 2007
Playstation
Was macht Pater Lingen eigentlich mit einer Sony Playstation? Kann der nicht einfach die Finger davon lassen, ein Magnum Eis muss er sich ja auch nicht gönnen und autofahren?…nein überlassen Sie die Strasse besser den Menschen die zu ihrer Arbeit fahren müssen und denen, die es sehr geniessen, wenn ihnen im Cabrio irgendwelche Winde um die Ohren sausen und sie dabei wahre Freude haben…
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#18   Leblhuber   00:40:25 | Montag, 8. Oktober 2007
@Florian G.:
und dem Lebl und Gerd ein herzliches Shalom !
Mit Leuten, die solchen Mist verzapfen, gibt es keinen faulen Frieden!!!
Was ich Ihnen anbieten kann, ist
Le Chaim
Leblhuber
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#17   Florian Geyer   00:30:58 | Montag, 8. Oktober 2007
allen
eine gesegnete Nacht.
Dem Kurt ein „Freundschaft Genosse“ und dem Lebl und Gerd ein herzliches Shalom !
:-D
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#16   stephanSchmidt   23:29:41 | Sonntag, 7. Oktober 2007
Man kann sich auch in was reinsteigern
Sagen Sie mal, sehen Sie das Böse hinter jeder Ecke? Alles was Sie sehen ist gegen Sie gerichtet? Geht ihr Verfolgungswahn schon so weit, dass Sie religiöse Symbole sehen, wo gar keine sind.
Ist ihre mentale Bodenhaftung schon so weit flöten gegangen, dass sie in der Alltäglichen französischen Vokabel „Créateur“ gleich einen Seitenhieb auf Gott sehen? Und auch der Begriff „Eternity“ also „Ewigkeit“ ist gleich eine Pointe zu verhöhnung Ihres Glaubens?
Sind Sie so Weihrauchbenebelt, dass Sie einen Cupido en.wikipedia.org/wiki/Cupid der römischen Mythologie (welcher dem griechischen Eros de.wikipedia.org/…ros_%28Mythologie%29) nicht mehr von einem Engel der römisch-katholischen Tradition unterscheiden können?
Ich kann Ihnen nur raten manchmal einen Schritt zurückzutreten und zwei Zitate zu Beherzigen:
„Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre.“
(Siegmund Freud)
„Ceci n’est pas une pipe“
(René Magritte)
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#15   Artois †   21:00:24 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@E.Nigma
Ja, das kenne ich natürlich. Aber das würde ich nicht als religiöses Phänomen werten. Mit dem alten, bodenständigen Heidentum, dem ich mich durchaus auch verbunden fühle, hat das doch wenig bis gar nichts zu tun.
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#14   E. Nigma   20:24:26 | Sonntag, 7. Oktober 2007
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#13   lupus1   17:40:19 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@e.nigma
Hm, das fällt jetzt schwer zu beantworten. :-D
Aber von mir aus kann er noch ganz andere Titel aquirieren- es ändert nichts an der Tatsache dass ich maximal Mitgefühl mit ihm habe. Wenn auch nur arg begrenzt. ;-)
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#12   Brandenburgis   17:35:50 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@Diskordier
Sie irren sich, wenn Sie meinen, daß es ein „Neuheidentum“ tatsächlich „gibt“ …
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#11   Diskordier   17:32:55 | Sonntag, 7. Oktober 2007
Hoppala…
… das nenn ich doch mal ein einladenes Abendmahl auf dem Bildchen droben, da läuft einem ja glatt das Wasser im Munde zusammen.
Hätte diese Sekte mit dem Papst solche schnuckeligen Repräsentantinnen, würd mal auf die alten agnostischen Tage ja doch noch mal kurz katholisch. Aber so lange es sich hauptsächlich um verknöcherte Hirngelähmte handelt die jahrtausende alte Ziegenhirten“weisheiten“ verkünden bleibt man dann doch lieber draussen und überlässt diesem bizzarren Mittelalter- und Dämonologiefanclub das Feld, die haben nämlich ausser Ihresgleichen niemanden der sie ernst nimmt.
Aber „Frau Jesus“ in der Mitte schießt den Vogel fast ab, das nenn’ ich mal ‘ne Offenbarung, lecker, lecker… >:)
Lustig auch der Hinweis das die christliche Tradition für den „neuheidnischen“ Sonnenkult verhökert wird. Dieses „Neuheidentum“ gibt es schon ein paar Tausend Jährchen länger als diese aus dem Orient eingeschleppte Fremdreligion namens Christentum und ist deutlich mehr als europäische Tradition anzusehen als dieser neumodische Christenquatsch.
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#10   E. Nigma   17:20:52 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@lupus1
Aber was soll es- dieser Schlag Menschen wird glücklicherweise immer weniger.
So schließt sich der Kreis… genau das wollte ich mit meinem ersten Posting in diesem Artikel ausdrücken.
Ach, nur so am Rande…
Raten Sie mal wer den Titel „Pater“ unrechtmäßig führt weil er ihn garnicht besitzt? O:)
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#9   lupus1   17:17:32 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@e.nigma
:)3 o^/ Aber leider ist er nicht alleine mit dieser Einstellung und behindert somit viele Prozesse in unserem Land bzw. weltweit. Aber was soll es- dieser Schlag Menschen wird glücklicherweise immer weniger. :-)
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#8   E. Nigma   17:13:42 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@lupus1
Der Mann hält sich und seine Familie für die letzten wenigen Katholiken in D… ne Moment, auf der ganzen Welt, und alle anderen katholiken für getäuschte Anhänger der „V2-Sekte“.
Ich bezeichne Menschen sehr selten als „verrückt“ oder „durchgeknallt“, aber ich glaube Pater Lingen hat unsere Dimension schon vor langer Zeit verlassen :-(
Wäre schön wenn er’s für sich selbst behält (Hey, jeder soll an das glauben was ihm gefällt), aber er missbraucht die deutsche Justiz um seine Hirngespinste von einem „gottgefälligen Staat“ durchzusetzen.
Ein Glück nimmt die Justiz den nicht mehr ernst :-D
(falls sie es je überhaupt getan hat)
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#7   lupus1   17:00:37 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@Pater Lingen
Wegen solchen Menschen wie ihnen ist die Justiz hoffnungslos überlastet.
Mal ganz ehrlich- haben Sie in ihrem Leben nichts wichtigeres und sinnvolleres zu tun als solchen Dingen nachzugehen? An solchen wirklich nichtigen Dingen ihr Selbstbewustsein aufzurichten? Aber wie heisst es so schön:
„Jeder Mensch bereitet Freude, der eine, wenn er den Raum betritt, der andere, wenn er ihn verlässt.“
Sie gehören eindeutig zu letzteren Sorte.
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#6   Elchblut   16:54:47 | Sonntag, 7. Oktober 2007
Wo ist das Problem?
Sich wegen der Referenz an den Sonnengott auf die Füße getreten zu fühlen, ist doch nun etwas übertrieben. Was bitteschön hat das mit dem Christentum zu tun?
Insgesamt scheint es mir, daß der Autor eher einen unangemessen hohen Respekt dem Christentum gegenüber einfordert. Geht es nicht eher um gekränkte Eitelkeit? Dass Zwergen-Blasphemien wie das Zitat des Abendmahl Bildes, welches der Popkultur mittlerweile eben so eigen ist wie dem Christentum, überhaupt eine solche Reaktion hervorrufen, ist allerdings herzerwärmend.
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#5   E. Nigma   16:25:21 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@Artois
Es ist weder witzig gemeint, noch lacht der Smiley über meine nichtvorhandene „Dummheit“.
Mein Posting ist eine Beobachtung über eine Entwicklung in der Gesellschaft welche mir gefällt.
Capice?
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#4   Artois †   16:13:58 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@E.Nigma
Ihr Posting ist weder originell noch witzig. Was also soll der Smiley da drin? Er lacht wohl über ihre Dummheit …
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#3   E. Nigma   16:03:47 | Sonntag, 7. Oktober 2007
Keine Angst mehr…
… vor Blasphemie und Bestrafung nach dem Tod.
Der Aufgeklärte Mensch von heute geht mit Religion nicht anders um als mit dem Weihnachtsmann und dem Osterhasen. Und so gehört es auch.
Nieder mit Furcht vor ewiger Verdammnis nur weil alte Männer in komischen Roben & Hüten uns davon erzählen!
Religion sollte wie ein Horrorfilm oder wie die Fahrt in einer Geisterbahn sein.
Einmal kräftig gegruselt, aber egal… es ist nicht real!
Einen sakulären Sonntag wümscht E. Nigma :-D
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#2   Pater Lingen   15:36:46 | Sonntag, 7. Oktober 2007
Sony Playstation
Gegen eine Werbung für die Sony Playstation hatte ich gem. §166 StGB Strafanzeige erstattet:
a****
Die Firma Sony, Hersteller der Spielekonsole „Playstation“, hat in einer in Kopie anliegenden Anzeige für ein Fußballspiel christliche Elemente ins Lächerliche gezogen. Vermutlich ist diese Anzeige in vielen Computer- und Konsolenfachzeitschriften veröffentlicht; ich habe sie auf der Rückseite der Zeitschrift „Computerbild Spiele“ (Ausgabe 12/99) gesehen.
Der Tatbestand der Blasphemie wird durch Karikatur erfüllt:
1. Der Text: „Unser täglich Fußball gib uns heute“ karikiert die vierte Bitte des Vater unser.
2. Die Abbildung eines Kreuzes im Zusammenhang mit Fußbällen, womit das Fußballspiel, näherhin das Konsolenspiel, quasi zur Religion erhoben wird, ist schon an sich blasphemisch. Katholiken erkennen in der Fußballkette eine Karikatur des Rosenkranzes.
****e
Antwort der SA Hamburg:
a****
Die von Ihnen beanstandete Werbung wurde im Hinblick auf ihre mögliche Strafbarkeit gegen § 166 StGB (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen) überprüft. Ein Verstoß gegen die vorgenannte Strafvorschrift konnte jedoch nicht festgestellt werden.
****e
Was hingegen passiert, wenn jemand nicht in die „Holocaust“-Religion www.kreuz.net/bookentry.1505.html miteinstimmt (an ähnliche Verspottungen wie beim Christentum ist gar nicht erst zu denken!), sieht man hingegen tagtäglich. Wohlgemerkt: Die teuflische H-Religion verdient objektiv keinen Schutz, ganz im Gegenteil!
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#1   litterae sunt divitiae   15:06:39 | Sonntag, 7. Oktober 2007
Ich kann…
…mich kreuz.net ausnahmsweise anschließen. Ich halte es auch nicht für gut, derartige Maschen in der Werbung zu pflegen. So wie auch die neue Magnum – Werbung, die ich neulich im Kino sah:
„Magnum Java – Ich bete es an.“
Ich halte solche Slogans für unredlich.
Witzigerweise würde ja auch keiner dieser Werbeteufel auf die Idee kommen, mit einer Mohammed – Karikatur zu werben. Gut, ist natürlich nachvollziehbar… Aber nur weil die meisten Christen da toleranter sind, rechtfertigt das nicht den Missbrauch christl. Symbole.
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