Die Schwedische Botschafterin im katholischen Land Nicaragua hat sich über Menschenrechte und Freiheit lustig gemacht.
Homepage der schwedischen Botschaft. Links: Eva Zetterberg.
(kreuz.net/ru) Die Schwedische Botschafterin in Nicaragua, Eva Zetterberg (60), kämpft an vorderster
Front gegen Kinder und Lebensrechte.
Frau Zetterberg ist Mitglied der schwedischen ‘Linkspartei’ und
Tochter eines lutheranischen Pastoren.
Schweden hat über sie in Nicaragua massiven Druck ausgeübt und
ihre gesamte Entwicklungshilfe an die Möglichkeit politischer Einflußnahmen geknüpft.
Der Grund ist
die Kinderabtreibung.
Das nicaraguanische Parlament hat sich im Oktober 2006 für eine fortschrittliche
und zeitgemäße Lebensschutzpolitik entschieden.
Seitdem wird die vorgeburtliche Schlachtung von Kindern,
die ohne persönliche Schuld aus Vergewaltigung oder Inzest gezeugt wurden oder an Mißbildungen leiden,
als Verbrechen geahndet.
Schweden hat Nicaragua in der Folge gedroht, die Finanzhilfe zu sperren, wenn
diesen Menschen das Lebensrecht nicht wieder aberkannt werde.
Frau Zetterberg nahm persönlich an der
entscheidenden Abstimmung im nicaraguanischen Kongreß teil. Das wurde im Land als gezielter Akt der Einschüchterung
empfunden.
Nach dem Beschluß machte sich Frau Zetterberg über die Menschenrechte und die Freiheit lustig,
indem sie erklärte, daß die europäische Zusammenarbeit „bekanntlich auf der Förderung der Menschenrechte
und der demokratischen Freiheiten“ basiere.
Die französische Nachrichtenagentur ‘ru’ weist darauf hin,
daß dieses Vorgehen der Schwedischen Botschafterin zeigt, in welchem Ausmaß die Europäische Gemeinschaft
versucht, brutale europäische Ideologien bis in weit entfernte Länder zu verbreiten.
Dabei werde auch
skrupellos die Armut dieser Länder ausgenützt.
Die finanzielle Hilfe Schwedens an Nicaragua umfaßte
21 Millionen US-Doller pro Jahr. Diese Summe wurde tatsächlich gestrichen.
Der Ausfall wurde teilweise
von der Schweiz kompensiert, die kürzlich ihre jährliche Hilfe an dieses Land verdreifacht hat und jetzt
17 statt bisherige fünf Millionen US-Dollar bezahlt.
Die gleiche kindermörderische Politik verfolgt
Schweden auch gegen El Salvador, Honduras und Peru – bisher ohne Erfolg.
Email-Adressen der Empfänger
56 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Artois: Bitte gestatten Sie, daß ich bei meiner Meinung bleibe. Klar! Ich hab heute meinen sozialen
Tag… Nebenbei: Was die ZJ betrifft bin ich ganz Ihrer Meinung.
#54 Spätzünder 13:31:45 | Samstag, 13. Oktober 2007
Schule soll bilden, die Erziehung ist Sache der Eltern Dass die Kinder die Schule besuchen sollten, daran
zweifelt wohl niemand. Fragwürdig ist allerdings, ob die Schule das Recht hat, die Kinder zu erziehen
und ihnen Werte und Moralvorstellungen zu vermitteln, die ganz im Sinne des politischen Systems sind.
@ Artois: Zu Hause bleiben der Ansicht, daß die kids zu Hause bleiben dürfen, wenn sie bzw. ihre Eltern
das wünschen! Zeugen Jehovas würde ich gar nicht erst zulassen. Die Kids wollen das meiner Erfahrung
nach nie, jedenfalls hatte ich noch keinen Fall, bei dem ein Kind nicht mit wollte (es sei denn es gab
irgendwelchen Streit mit Mitschülern und das Kind wollte kurzfristig aus diesem Grund nicht mit – „Mit
den Arschlöchern fahr ich nicht nach Berchtesgaden!“) Sie müssen wissen, Klassenfahrten sind ganz reguläre
Schulveranstaltungen. Das bedeutet, sie unterliegen der Schulpflicht. Wie auch alle anderen Schulveranstaltungen
wie z.B. Mathematikunterricht. So. Mit welchem Grund wollen Sie nun, dass Eltern „frei“ entscheiden können,
was ihre Kinder lernen? Wenn man zulässt, dass Eltern frei über die Bildung ihrer Kinder entscheiden
können, dann verletzen Sie die Rechte der Kinder auf Bildung und Zukunftschancen. Was sollte dann z.B.
radikale Eltern davon abhalten, ihre Kinder einfach komplett aus der Schule zu nehmen? Beispielsweise
islamistische Eltern, die meinen, das einzige was ihre Kinder lernen müssten, sei das rezitieren des
Koran. Oder Extremchristen, die meinen, die Schule verderbe ihre Kinder (Zeugen Jehovas beispielsweise).
SchulPFLICHT ist sinnvoll und nötig, um eben allen Kindern die Möglichkeit zu geben, zu lernen. Das
MUSS der Staat machen. Anders geht es nicht.
Ich bin schlicht und einfach der Ansicht, daß die kids zu Hause bleiben dürfen, wenn sie bzw. ihre Eltern
das wünschen! Zeugen Jehovas würde ich gar nicht erst zulassen.
@ Artois: AHa, aber Sie, ja? ICH weiss wovon ich rede. Ich hab jahrelang an an einer Schule gearbeitet,
mein Vater ist auch Lehrer… ich kenne keinen Fall wo ein Kind freiwillig nicht mit auf Klassenfahrt
wollte! So ein Ereignis ist bei den Kids schon immer Wochen vorher Gesprächsthema Nummer 1 und sie machen
Pläne, was sie alles tolles machen wollen. Die Kinder, die nicht mitdürfen (Eltern Zeugen Jehovas z.B.,
oder Zwangsgründe wie Krankheiten/ Allergien der Kinder) sind dann meist sehr traurig dass sie daheim
bleiben sollen. Und was ist mit ihnen? Woher wissen Sie, was „die Kinder“ wollen?
@ Artois: Einsatz Sie setzen sich für die Freiheit der ELTERN ein. Nicht der Kinder. Welches Kind will
schon nicht mit auf Klassenfahrt? Wenn, dann sind das die Eltern, die das nicht wollen.
@Obelix Ich setze mich für die Freiheit der Kinder ein, an Schule und Schulausflug auch NICHT teilnehmen
zu MÜSSEN, wenn sie oder ihre Eltern das nicht wünschen. Wenn es in diesem Lande ein Minimum an Freiehit
geben würde, müßten ALLE staatlichen Schulen und Universitäten von HEUTE AUF MORGEN schließen, Sie
falscher Freiheitsapostel!
@Artois Artois: @Obelix Schön, daß auch Sie sich um die Freiheit in diesem Lande Sorgen machen! Aber
ganz bestimmt weniger um Meinungs- und Religionsfreiheit. Eher um die Freiheit der Kinder, an einem Schulausflug
teilzunehmen, oder um die Freiheit, bei entsprechender Begabung das Gymnasium besuchen zu dürfen und
danach ein Studium an einer Hochschule erfolgreich aufzunehmen und zu absolvieren.
#44 obelix † 19:26:09 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
@Artois Artois: @Goebbelix Warum, um Himmels Willen, soll ich mich denn von irgend etwas distanzieren?
Wie kommen Sie denn auf die Wahnidee, daß Sie dergleichen von mir fordern oder auch nur wünschen können?
Selbstverständlich müssen sie sich genau so wenig von irgendetwas distanzieren, wie jeder andere im
Land. Man nennt das auch Meinungsfreiheit, die es in diesem Land angeblich überhaupt nicht mehr gibt.
#43 Pascal123 13:04:18 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@Doctor Solche Leute haben wohl nur Mitleid verdient, und das auch nicht in großen Mengen. Wer so etwas
glaubt und darauf hofft das dies Wirklichkeit wird, der gehört eigentlich behandelt. Stelle Sie sich
vor was der Kaiser gemacht hätte wenn jemand gesagt hätte es kommt eine Zeit da gibt es dich nicht.
Ab in die Klappse wäre der gute gewandert. Sowieso hab ich hier oft den Eindruck „ Klappse hat heut Wandertag“.
Aber wie immer wird unterschieden, wenn Amerikaner Länder die Entwicklungshilfe streichen, weil an Krankenhäusern
Abtreibungen vorgenommen werden dann ist das OK da geht es ja gegen Abtreibung, aber wehe man macht es
anders rum, oh Gott wie schlimm. Leider ist es doch so das immer Männer meinen, Sie wüßten was man
Frauen aufbürden, zumuten oder was Sie zu ertragen haben. Hauptsache es wird nicht abgetrieben. Wer das
Leben eines ungeboren über das bestehende Leben einer Frau setzt, ist töricht. Natürlich sollte nicht
lustig drauf los gef… werden, um später dann einfach abzutreiben, weil man ja die Möglichkeit hat.
@Goebbelix Warum, um Himmels Willen, soll ich mich denn von irgend etwas distanzieren? Wie kommen Sie
denn auf die Wahnidee, daß Sie dergleichen von mir fordern oder auch nur wünschen können?
@Obelix: gehen Sie doch nicht so hart mit unserem Monarchieträumer ins Gericht! Der Arme leidet sowohl
unter seiner Vergangenheit, als auch unter der Gegenwart. Zusätzlich plagen ihn Zukunftsängste. Was
soll aus so einer Richtung Vernünftiges kommen? Das Eva (Herman) Prinzip kennt viele Ausführungen: Menschen
machen ihre persönlichen Probleme zu gesellschaftlichen Problemen und ergehen sich dann in epischer Breite
in merkwürdigen Phantasien. Neben einer Prise Hohn haben diese Leute auch etwas Mitleid verdient (Hilfe
lehnen sie ja leider ab…).
@Artois @Geyer Florian Geyer: Brandenburgis Gruß zurück: www.couleurstudent.at @Goebbelix na endlich
outen (bei den Schwulen gelernt?) sie Sich so richtig Und ich wette, das sind Sie, der Herr im Zweireiher
mit den wirren Gedanken im Kopf. ccat.sas.upenn.edu/…ages/devil/Grosz.JPG Brandenburgis: @Methusalix
Können Sie noch mal ganz kurz erklären, was Sie wünschen? Ich blicke es derzeit leider noch nicht …
Aber gerne, Artois. Sie haben diesen Link @Florian Geyer gepostet: Mit herzlichem Gruß ins schöne Österreich!
Die Zielseite ist www.monrachieliga.de Da Sie diese Seite anscheinend kennen, habe ich Sie gefragt wo
den der „Entwurf eines Hundert-Tage-Programms der Monarchiebewegung in Deutschland“ geblieben ist. Ich
habe dort dieses Programm gesehen und einige Punkte daraus zitiert. Es ist anscheinend gelöscht worden.
Meine Frage ist, ob Sie sich von diesem Programm distanzieren, oder ob es gelöscht wurde, weil es zu
gefährlich wurde. Immerhin lehnte sich das Programm laut Danksagung an den „Entwurf eines Hundert-Tage-Programms
der Nationalen Notstandsregierung in Deutschland“ an, das ein gewisser Herr Oberlercher im Januar/Jänner
1993 veröffentlicht hat. Zur Info: www.deutsches-reich.de/oberlercher/ in Texte zur Zeit: Reichverfassungsentwurf.
Artois: Das hätten wohl selbst die Schweden nicht gedacht, daß sie noch mal die Gelegenheit bekommen,
jemanden zu terrorisieren … Die wissen genau so wenig, dass Sie jemanden terrorisieren, wie der Papst
wahr haben will, dass er es tut.
Lieber einmal als hunderttausendmal. Und ob das eine Rolle spielt, du Scherzkeks … wenn ich das Risiko
freiwillig auf mich nehme ist das was ganz anderes, als wenn ich, wie im Falle des Abtreibungsverbots,
dazu gezwungen werde … Bei einer Abtreibung gibt es immer einen Toten. Bei einem Verbot gibt es einen
vielleicht in seltenen Fällen. Der Unterschied ist, dass der eine Fall vorsätzliche Tötung ist, und
der andere ein tragischer Vorfall.
Nu ja ich finde es besser, die Schweden terrorisieren Länder in Mittelamerika. Dass Sie Deutschland terrorisierten
ist ja noch nicht mal 400 Jahre her.
#35 methusalix † 18:40:06 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@Brandenburgis und alle anderen Brandenburgis: @Florian Geyer Mit herzlichem Gruß ins schöne Österreich!
Auch gut, in Stammheim ist gerade ein neuer Hochsicherheits-Knast in Planung, aber vielleicht genügt
für Sie auch die alte Zelle von Andreas Baader oder Gudrun Ensslin, wenn Sie sich entschliessen können,
Ihrem grossen Maul auch Taten folgen zu lassen. Da wir gerade dabei sind, wo ist eigentlich dieses grandiose
„100-Tage-Proramm der Monarchiebewegung in Deutschland“ www.monarchieliga.de/ hingeraten. Sie wissen schon,
das in dem diese Sätze stehen: 1.Beseitigung der Demokratenherrschaft durch Einsetzung des Reichsstatthalters
– Einsetzung des Regnum Teutonicum (Deutsches Reich), … – rücksichtslose Zerschlagung aller „staatlichen“
Organe, incl. Parteien, Gewerkschaften, Unternehmensverbände, Stiftungen, Vereinigungen, – Ersetzung
der „Länder“, … etc. durch die angestammten Reichsstände, – Einberufung eines Reichstages aus Vertretern
des christlichen Adels deutscher Nation; … – Kündigung des gesamten Gesetzesbestandes auf deutschem
Boden ab 31.12.1802, – ewiges Verbot der Ideen der französischen Revolution auf deutschem Boden und der
Demokratie, … – Auflösung der EU 2… … 3.Wiederherstellung der Deutschen Reichskirche … 4.Wiederherstellung
des Untertanenstandes … 8.Schaffung eines lebenswerten Deutschlands – Abriß sämtlicher Autobahnen
und Schnellstraßen etc. pp Sollten Sie das Programm verlegt haben, kein Problem. Ich habe damals eine
Kopie Ihres Morgenthau-Planes zur Machtergreifung ausgedruckt.
@Heinrich von Ofterdingen Heinrich von Ofterdingen: Lieber GerdEric,diesen Vorwurf dann doch eher gegen
Ihren Vater. warum dieser Satz an mich? Artois/Brandenburgis benutzte das Wort erzeugen zuerst, trauen
Sie sich nicht? So wie damals Ihr Vater nicht den Anfängen wehrte, immer auf der Seite der Lacher?
@Artois/Brandenburgis Artois/Brandenburgis: Ihre großartigen postingswerden mich beflügeln, noch mehr
katholische Kinder zu erzeugen!!! genauso stelle ich mir das bei Ihnen vor, „noch mehr katholische Kinder
zu erzeugen!!!“ so wie bei einer Ferkelzucht…
#23 methusalix † 17:20:24 | Sonntag, 7. Oktober 2007
grossartig GerdEric! Die Hebamme, die meiner Frau bei der ersten Geburt zur Seite stand, sagte mit einem
scheelen Seitenblick auf mich (Damals waren Väter im Kreissaal die absolute Rarität und meine Frau und
ich mussten uns das hart erkämpfen!): „Wenn Männer auch nur eine Ahnung haben wollen, wie sich ihre
Frau fühlt, müssten sie während der Wehen und der Entbindung Backsteine sch…!“ Und dann wäre Abtreibung
ganz schnell ein Sakrament. Auf Artois persönliche Intervention beim Papst. o^/
#20 methusalix † 17:05:19 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@Geyer Ich bettel hier nicht um Verständnis. Ich sage den erzreaktionären Frauenfeinden den Kampf an!
Wir (alt 68er) werden den Kirchenbeamten nicht gestatten in Deutschland und Europa ihre stockkonservativen
und rechtslastigen bis bösartigen „Moral“vorstellungen durchzusetzen. Weder auf dem Gebiet der Gleichberechtigung,
noch auf dem Gebiet des Schwangerschaftsabbruches, noch auf dem Gebiet der naturwissenschaftlichen Bildung
unserer Kinder. Die Kretinisten und unintelligent designer bleiben aus den curricula, da können Sie Gift
drauf nehmen. Auch im Reich des Herrn Girtych! Sie kriegen weder die Frauen, noch die Kinder und wenn
Sie das noch so gerne hätten.
@Kurt K.: Was? Hä? Mag sein, dass das von Kloster zu Kloster unterschiedlich war, nur war es so (ich
mag mich irren), dass eine Frau, die unehelich geboren war, eine andere Kopfbedeckung hatte, als eine
eheliche geborene.
#18 Florian Geyer 16:55:20 | Sonntag, 7. Oktober 2007
goebbelix wenn sie ihre schuld bekennen würden (abtreibungsverstrickung?) und um vergebung bitten würden
würde es ihnen mehr helfen als zeter und mordio plärren und um verständniss betteln.
#17 methusalix † 16:45:22 | Sonntag, 7. Oktober 2007
Écrasez l’infâme! (zumindest den erzreaktionären, frauenfeindlichen Teil!) Daniel Stöhr: „Opfer des
Abtreibungsverbots“ Diese Frau ist kein „Opfer des Abtreibungsverbots“ sondernOpfer natürlicher Fehlläufe,
wie sie täglich zu Tausenden vorkommen. Danke für diesen Satz, Daniel Stöhr. Besser hätte man die
gemeine und bösartige, in diesem Fall mörderische Frauenverachtung der erzreaktionären und stockkonservativen
Katholiken gar nicht wiedergeben können. Ein Opfer natürlicher „Fehlläufe“, was für eine grandios
euphemistische Wortschöpfung, wenn es um tote Frauen geht. Aber wehe es geht um einen seelenlosen Zellhaufen
im Bauch dieser Frau. Der ist sakrosankt und unantastbar! Koste es die Frau, was der Papst wolle und sei
es Gesundheit und Augenlicht, wie jüngst in Polen, oder gar das Leben. War ja nur eine Frau. Bei Mixa
fängt die Frauenverachtung der katholischen Kirche an. Frauen sollen „nicht arbeiten gehen“ sagt er.
Sie sollen doch arbeiten, mehr als die meisten Männer, rund um die Uhr. Aber sie sollen keinen Lohn dafür
erhalten. Das ist es was Mixas Frauenverachtung zeigt! Und in Nicaragua, bei ermordeten Frauen endet es.
Abgrundtiefe Bigotterie und schäbigste Heuchelei! Das werden wir bei uns in Europa verhindern! Leblhuber:
Ich gehe davon aus, dass, würden auch Männer Kinder kriegen, das Thema Abtreibungsverbot weltweit ganz
anders diskutiert würde. Wenn Männer Kinder bekommen müssten, wäre Abtreibung schon längst ein Sakrament!
@Stöhr: Diese Frau ist kein „Opfer des Abtreibungsverbots“ sondern Opfer natürlicher Fehlläufe, wie
sie täglich zu Tausenden vorkommen. Das Leben ist hart. Aber für viele noch härter!!! Ihr Kommentar
ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Ich gehe davon aus, dass, würden auch Männer Kinder kriegen,
das Thema Abtreibungsverbot weltweit ganz anders diskutiert würde.
„Opfer des Abtreibungsverbots“ Diese Frau ist kein „Opfer des Abtreibungsverbots“ sondern Opfer natürlicher
Fehlläufe, wie sie täglich zu Tausenden vorkommen. Das Leben ist hart. Wenn jemand vom Zug überrollt
wird fordert niemand, deshalb Züge zu verbieten und der Getötete ist auch kein „Opfer des erlaubten
Zugbaus“. Wenn der Kaiserschnitt nicht vorgenommen wurde, dann spricht das dafür, dass das Kind so früh
nicht überlebt hätte und das Leben der Frau vielleicht trotzdem noch zu retten war.
#12 Gallowglas 15:15:27 | Sonntag, 7. Oktober 2007
@wsxyz Jede Abtreibung fordert mindestens ein Menschenleben. Ein absolutes Abtreibungsverbot fordert gar
keine. Du bist ein Lügner, ich hoffe, daß ist dir klar : Das erste Todesopfer des absoluten Abtreibungsverbotes
in Nicaragua war Yasmina Bojorge …teinamerikanachrichten.de/?/artikel/989.h… In Jeder Schwangerschaft
besteht ein Todesrisiko – ob die Schwangerschaft gewunscht würde oder nicht spielt da überhaupt keine
Rolle. Und ob das eine Rolle spielt, du Scherzkeks … wenn ich das Risiko freiwillig auf mich nehme ist
das was ganz anderes, als wenn ich, wie im Falle des Abtreibungsverbots, dazu gezwungen werde …
Wie dumm muss man eigentlich sein um einen Satz wie den Folgenden zu schreiben? Um ein „Recht auf Leben“
zu haben, muß es sich erstmal um einen Menschen handeln, was im Falle einer Abtreibung nicht der Fall
ist … Wohl aber gibt es das Recht auf Selbstbestimmung und Körperliche Unversehrtheit der FRAUEN, und
eben diese Grundrechte werden verletzt.
Daniel Stöhr… … der ansonsten gerne hanebüchenen Unsinn von sich gibt, hat absolut Recht. Es gibt
nicht ein vernünftiges Argument für die Abtreibung. Die Abtreibungserlaubnis bei Vergewaltigung ist
ein Phantasma; es gibt solche Fälle praktisch nie, sie sollen als Hebel einer allgemeinen Kindermord-Zulassung
eingesetzt werden. In 75 Jahren wird die Abortionspolitik von heute so beurteilt wie die Hexenverbrennungen
der frühen Neuzeit. Und Meisner, Dyba und Co. werden dann das sein, was Friedrich Spee heute ist.
@Daniel Stöhr: Nach dem GG gilt die „Grundrechtsberechtigung natürlicher Personen“ erst ab der Geburt
und nicht schon vorher, also hatte das BVerfG das Problem, daß es eine Synthese aus der Realität (Zellhaufen)
und den seltsamen Ansichten mancher Bevölkerungteile erschaffen mußte … also sagt man halt einfach,
es ist verboten, aber wird nicht bestraft, so sind die Verbieter zufriedengestellt und die Realität hat
sich trotzdem durchgesetzt … Nebenbei, was interessieren einen Christen eigentlich Urteile des BVerfG ?
Normalerweise ignoriert ihr die doch konsequent (außer sie passen euch grad mal in den Kram, dann natürlich
nicht … )
Zellhaufen Nach Ihrem Ausdrucksweise ist auch die Frau selbst nicht mehr als ein Zellhaufen. Jede Abtreibung
fordert mindestens ein Menschenleben. Ein absolutes Abtreibungsverbot fordert gar keine. In Jeder Schwangerschaft
besteht ein Todesrisiko – ob die Schwangerschaft gewunscht würde oder nicht spielt da überhaupt keine
Rolle.
Nicht nur meine Meinung! Das ist auch die offizielle Meinung des BVerfG. Es ist nur so, dass man die Nichtbestrafung
in bestimmten Situationen als nicht verfassungswidrig ansieht.
@Daniel Stöhr: Das ist falsch. Erstens beeinträchtigt es nicht die körperliche Unversehrtheit, wenn
ein behindertes oder durch Vergewaltigung gezeugtes Kind auf die Welt kommt. Das mag für den Vater gelten,
für die Frau stellt das unfreiwillige Austragen eines Kindes durchaus eine Beeinträchtigung der körperlichen
Unversehrtheit dar, von den psychologischen Qualen einer fortgesetzten Vergewaltigung mal ganz abgesehen …
Nebenbei ignorierst du die Tatsache, daß das absolute Abtreibungsverbot in Nicaragua bereits Todesopfer
gefordert hat … macht ja nix, waren ja nur Frauen, die ihre „von Gott gegebene“ Aufgabe nicht ordnungsgemäß
erfüllt haben … Zweitens steht das ungeborene Leben -auch wenn nur als „Leibesfrucht“ anerkannt- als
Rechtsgut über einem „Selbstbestimmungsrecht“ der Mutter. Das ist deine Meinung … Tatsache ist aber,
daß ein Zellhaufen nie über den Rechten einer Frau stehen kann …
@Gallowglas: „Um ein „Recht auf Leben“ zu haben, muß es sich erstmal um einen Menschen handeln, was im
Falle einer Abtreibung nicht der Fall ist … Wohl aber gibt es das Recht auf Selbstbestimmung und Körperliche
Unversehrtheit der FRAUEN, und eben diese Grundrechte werden verletzt.“ Das ist falsch. Erstens beeinträchtigt
es nicht die körperliche Unversehrtheit, wenn ein behindertes oder durch Vergewaltigung gezeugtes Kind
auf die Welt kommt. Zweitens steht das ungeborene Leben -auch wenn nur als „Leibesfrucht“ anerkannt- als
Rechtsgut über einem „Selbstbestimmungsrecht“ der Mutter.
@Seefeldt Durchsetzung von „Menschenrechten“? Was Schweden leider in Nicaragua durchzusetzen versucht,
sind keine Menschenrechte, sondern ist die Ermordung unschuldiger und wehrloser Menschen. Zur Erinnerung:
das Recht auf Leben zählt zu den Menschenrechten, und Schweden dringt in Nicaragua genau auf die (teilweise)
Abschaffung dieses Menschenrechts! Um ein „Recht auf Leben“ zu haben, muß es sich erstmal um einen Menschen
handeln, was im Falle einer Abtreibung nicht der Fall ist … Wohl aber gibt es das Recht auf Selbstbestimmung
und Körperliche Unversehrtheit der FRAUEN, und eben diese Grundrechte werden verletzt. Die ersten Opfer
dieser Verstöße gibt es ja bereits, aber die sind euch ja egal, Menschen interessieren euch ja nur solange
sie nicht geboren sind … Außerdem ist mir nicht bekannt, daß die USA irgendeinem anderen Staat christliche
Ansichten aufzwingen wollen. Sie wollen überall Marionettenregime einrichten (wie in Afghanistan und
dem Irak), aber das ist etwas ganz anderes. Etwas, das übrigens auch ich ablehne. Die USA haben schon
zu Beginn der Bush-Herrschaft ihre „Entwicklungshilfe“ für Afrika daran gekoppelt, daß die zu unterstützenden
Länder die AIDS-Bekämpfung von „Aufklärung und Verhütung“ auf „Enthaltsamkeit und Treue“ umstellen …
egal wieviele zusätzliche HIV-Infizierte das bedeutet …
Abtreibung ist kein Menschenrecht! Durchsetzung von „Menschenrechten“? Was Schweden leider in Nicaragua
durchzusetzen versucht, sind keine Menschenrechte, sondern ist die Ermordung unschuldiger und wehrloser
Menschen. Zur Erinnerung: das Recht auf Leben zählt zu den Menschenrechten, und Schweden dringt in Nicaragua
genau auf die (teilweise) Abschaffung dieses Menschenrechts! Außerdem ist mir nicht bekannt, daß die
USA irgendeinem anderen Staat christliche Ansichten aufzwingen wollen. Sie wollen überall Marionettenregime
einrichten (wie in Afghanistan und dem Irak), aber das ist etwas ganz anderes. Etwas, das übrigens auch
ich ablehne.
Seltsam, seltsam … Wenn die USA mit Hilfe des Druckmittels „Wirtschafts- „ bzw. „Entwicklungshilfe“
den Ländern in Afrika ihre christlichen Ansichten aufzwingen, dann ist das ok, aber wehe wer anders bedient
sich der gleichen Methoden um die Durchsetzung der Menschenrechte zu erreichen, dann ist es plötzlich
pfui …