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Sonntag, 7. Oktober 2007 11:52
Warum bedroht Schweden mittelamerikanische Länder?
Die Schwedische Botschafterin im katholischen Land Nicaragua hat sich über Menschenrechte und Freiheit lustig gemacht.
Homepage der schwedischen Botschaft. Links: Eva Zetterberg.
Homepage der schwedischen Botschaft. Links: Eva Zetterberg.
(kreuz.net/ru) Die Schwedische Botschafterin in Nicaragua, Eva Zetterberg (60), kämpft an vorderster Front gegen Kinder und Lebensrechte.

Frau Zetterberg ist Mitglied der schwedischen ‘Linkspartei’ und Tochter eines lutheranischen Pastoren.

Schweden hat über sie in Nicaragua massiven Druck ausgeübt und ihre gesamte Entwicklungshilfe an die Möglichkeit politischer Einflußnahmen geknüpft.

Der Grund ist die Kinderabtreibung.

Das nicaraguanische Parlament hat sich im Oktober 2006 für eine fortschrittliche und zeitgemäße Lebensschutzpolitik entschieden.

Seitdem wird die vorgeburtliche Schlachtung von Kindern, die ohne persönliche Schuld aus Vergewaltigung oder Inzest gezeugt wurden oder an Mißbildungen leiden, als Verbrechen geahndet.

Schweden hat Nicaragua in der Folge gedroht, die Finanzhilfe zu sperren, wenn diesen Menschen das Lebensrecht nicht wieder aberkannt werde.

Frau Zetterberg nahm persönlich an der entscheidenden Abstimmung im nicaraguanischen Kongreß teil. Das wurde im Land als gezielter Akt der Einschüchterung empfunden.

Nach dem Beschluß machte sich Frau Zetterberg über die Menschenrechte und die Freiheit lustig, indem sie erklärte, daß die europäische Zusammenarbeit „bekanntlich auf der Förderung der Menschenrechte und der demokratischen Freiheiten“ basiere.

Die französische Nachrichtenagentur ‘ru’ weist darauf hin, daß dieses Vorgehen der Schwedischen Botschafterin zeigt, in welchem Ausmaß die Europäische Gemeinschaft versucht, brutale europäische Ideologien bis in weit entfernte Länder zu verbreiten.

Dabei werde auch skrupellos die Armut dieser Länder ausgenützt.

Die finanzielle Hilfe Schwedens an Nicaragua umfaßte 21 Millionen US-Doller pro Jahr. Diese Summe wurde tatsächlich gestrichen.

Der Ausfall wurde teilweise von der Schweiz kompensiert, die kürzlich ihre jährliche Hilfe an dieses Land verdreifacht hat und jetzt 17 statt bisherige fünf Millionen US-Dollar bezahlt.

Die gleiche kindermörderische Politik verfolgt Schweden auch gegen El Salvador, Honduras und Peru – bisher ohne Erfolg.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 56 Lesermeinungen:
Samstag, 13. Oktober 2007 13:54
Kurt K.: @ Artois:
Bitte gestatten Sie, daß ich bei meiner Meinung bleibe.

Klar! Ich hab heute meinen sozialen Tag…

Nebenbei: Was die ZJ betrifft bin ich ganz Ihrer Meinung.
Samstag, 13. Oktober 2007 13:40
Artois †: @Kurt K.
Bitte gestatten Sie, daß ich bei meiner Meinung bleibe.
Samstag, 13. Oktober 2007 13:31
Spätzünder: Schule soll bilden, die Erziehung ist Sache der Eltern
Dass die Kinder die Schule besuchen sollten, daran zweifelt wohl niemand. Fragwürdig ist allerdings, ob die Schule das Recht hat, die Kinder zu erziehen und ihnen Werte und Moralvorstellungen zu vermitteln, die ganz im Sinne des politischen Systems sind.
Samstag, 13. Oktober 2007 13:16
Kurt K.: @ Artois: Zu Hause bleiben
der Ansicht, daß die kids zu Hause bleiben dürfen, wenn sie bzw. ihre Eltern das wünschen! Zeugen Jehovas würde ich gar nicht erst zulassen.

Die Kids wollen das meiner Erfahrung nach nie, jedenfalls hatte ich noch keinen Fall, bei dem ein Kind nicht mit wollte (es sei denn es gab irgendwelchen Streit mit Mitschülern und das Kind wollte kurzfristig aus diesem Grund nicht mit – „Mit den Arschlöchern fahr ich nicht nach Berchtesgaden!“)

Sie müssen wissen, Klassenfahrten sind ganz reguläre Schulveranstaltungen. Das bedeutet, sie unterliegen der Schulpflicht. Wie auch alle anderen Schulveranstaltungen wie z.B. Mathematikunterricht. So.

Mit welchem Grund wollen Sie nun, dass Eltern „frei“ entscheiden können, was ihre Kinder lernen? Wenn man zulässt, dass Eltern frei über die Bildung ihrer Kinder entscheiden können, dann verletzen Sie die Rechte der Kinder auf Bildung und Zukunftschancen. Was sollte dann z.B. radikale Eltern davon abhalten, ihre Kinder einfach komplett aus der Schule zu nehmen? Beispielsweise islamistische Eltern, die meinen, das einzige was ihre Kinder lernen müssten, sei das rezitieren des Koran. Oder Extremchristen, die meinen, die Schule verderbe ihre Kinder (Zeugen Jehovas beispielsweise).

SchulPFLICHT ist sinnvoll und nötig, um eben allen Kindern die Möglichkeit zu geben, zu lernen. Das MUSS der Staat machen. Anders geht es nicht.
Samstag, 13. Oktober 2007 13:08
GerdEric: @Artois
Artois: Zeugen Jehovas würde ich gar nicht erst zulassen.

Das haben die Nazis auch so gemacht,
dann muß das wohl auch richtig sein.
Samstag, 13. Oktober 2007 12:53
Artois †: Ich bin schlicht und einfach
der Ansicht, daß die kids zu Hause bleiben dürfen, wenn sie bzw. ihre Eltern das wünschen! Zeugen Jehovas würde ich gar nicht erst zulassen.
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