Böse Unterdrücker
Im Bistum Würzburg wollen nur „ganz wenige“, die Alte Messe. Aber es gibt angeblich mindestens zwei „Gruppen“, welche die Diözese zur Einführung von Alten Messen zwingen wollen.
(kreuz.net, Würzburg) Bischof Friedhelm Hofmann von Würzburg fühlt sich einem Druck ausgesetzt. Das
geht aus einer Pressemeldung des Bistums vom Samstag hervor.
Mons. Hofmann betrachte mit Sorge, „daß derzeit Gruppen von außen versuchten, Pfarrer und Pfarreien im Bistum Würzburg unter Druck zu setzen, Gottesdienste im Tridentinischen Ritus einzuführen“.
Um welche „Gruppen“ und „Pfarreien“ es sich hierbei handelt und inwiefern sie versuchen „von außen“ zu agieren, erklärte der Bischof nicht.
Dafür stellte er am Samstag anläßlich der Herbstvollversammlung des Diözesanrates der Katholiken fest, daß eine Befragung von Dekanen im Bistum und die Auswertung von Zuschriften über das Motu Proprio ergeben hätten, „daß die große Rückbesinnung auf die alte Liturgie bisher ausgeblieben sei“.
Es seien „einzelne Personen, welche die Liebe zur zur Tridentinischen Messe wach hielten oder neu entdeckten“. „Es sind ganz wenige.“
Lediglich eine Pfarrei des Bistums wolle in unregelmäßigen Abständen Messen im „außerordentlichen Ritus“ einführen.
Das Bistum überlege auch, an zentralen Orten regelmäßig Messen im Alten Ritus anzubieten, um Einzelpersonen eine Gelegenheit zu geben, diese Messe zu besuchen.
Eine Personalpfarrei will der Bischof jedoch nicht errichten: „Wir dürfen keine Spaltung dulden.“
„Der ordentliche Ritus muß die Form unserer Gemeindemessen bleiben.“
Dieser Ritus müsse so zelebriert werden, daß die „Gottesgegenwart und die Heilszusage Gottes“ für die Mitfeiernden „erfahrbar“ würden.
Bischof Hofmann unterstreicht auch, daß kein Priester gezwungen werden dürfe, den Tridentinischen Ritus zu zelebrieren. Er werde darauf achten, daß nur diejenigen die Alte Messe lesen, die „diesen außerordentlichen Ritus würdig und verständlich vollziehen könnten“.
Der Bischof betont, daß diese auch bereit sein müßten, im „ordentlichen Ritus“ zu zelebrieren.
Durch das Motu Proprio des Papstes werde das Zweite Vatikanische Konzil nicht „ausgehebelt“: „Das Konzil ist in seinen Inhalten voll akzeptiert.“
© Titelbild: Pressestelle Bistum Würzburg
Mons. Hofmann betrachte mit Sorge, „daß derzeit Gruppen von außen versuchten, Pfarrer und Pfarreien im Bistum Würzburg unter Druck zu setzen, Gottesdienste im Tridentinischen Ritus einzuführen“.
Um welche „Gruppen“ und „Pfarreien“ es sich hierbei handelt und inwiefern sie versuchen „von außen“ zu agieren, erklärte der Bischof nicht.
Dafür stellte er am Samstag anläßlich der Herbstvollversammlung des Diözesanrates der Katholiken fest, daß eine Befragung von Dekanen im Bistum und die Auswertung von Zuschriften über das Motu Proprio ergeben hätten, „daß die große Rückbesinnung auf die alte Liturgie bisher ausgeblieben sei“.
Es seien „einzelne Personen, welche die Liebe zur zur Tridentinischen Messe wach hielten oder neu entdeckten“. „Es sind ganz wenige.“
Lediglich eine Pfarrei des Bistums wolle in unregelmäßigen Abständen Messen im „außerordentlichen Ritus“ einführen.
Das Bistum überlege auch, an zentralen Orten regelmäßig Messen im Alten Ritus anzubieten, um Einzelpersonen eine Gelegenheit zu geben, diese Messe zu besuchen.
Eine Personalpfarrei will der Bischof jedoch nicht errichten: „Wir dürfen keine Spaltung dulden.“
„Der ordentliche Ritus muß die Form unserer Gemeindemessen bleiben.“
Dieser Ritus müsse so zelebriert werden, daß die „Gottesgegenwart und die Heilszusage Gottes“ für die Mitfeiernden „erfahrbar“ würden.
Bischof Hofmann unterstreicht auch, daß kein Priester gezwungen werden dürfe, den Tridentinischen Ritus zu zelebrieren. Er werde darauf achten, daß nur diejenigen die Alte Messe lesen, die „diesen außerordentlichen Ritus würdig und verständlich vollziehen könnten“.
Der Bischof betont, daß diese auch bereit sein müßten, im „ordentlichen Ritus“ zu zelebrieren.
Durch das Motu Proprio des Papstes werde das Zweite Vatikanische Konzil nicht „ausgehebelt“: „Das Konzil ist in seinen Inhalten voll akzeptiert.“
© Titelbild: Pressestelle Bistum Würzburg
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Dienstag, 9. Oktober 2007 17:50
Gotthard: @r.ruhrgebietler
Eben genau darum wird ja auf nicht „gefeiert“ sondern zelebriert. Und Zwar die Opfermesse. Aber das hat
der herr Bischof nicht verstanden!
Herrlich, was Ruhrpöttler alles nicht versteht … jedenfalls kein Latein!
Herrlich, was Ruhrpöttler alles nicht versteht … jedenfalls kein Latein!
Dienstag, 9. Oktober 2007 10:41
Artois †: @Pelagius III.
Genau, Leipzig ist und bliebt das non plus ultra, ein irdisches Jerusalem!
Dienstag, 9. Oktober 2007 10:37
Pelagius III.: Die Frankfurter
bezeichnen ihre Buchausstellung zwar als „Messe“, doch eine Messe kann eine solche Veranstaltung nicht
sein.
Ich kann nur dazu raten, solche Veranstaltungen zu meiden.
Ich kann nur dazu raten, solche Veranstaltungen zu meiden.
Dienstag, 9. Oktober 2007 10:32
Artois †: Die Lutheraner
bezeichnen ihren Gottesdienst zwar als „Messe“, doch eine Messe kann ein lutherischer Gotetsdienst nicht
sein.
Ich kann nur dazu raten, derartige Riten zu meiden und eindeutig auf den Ritus von 1962 ante zu fokussieren und diesen überall, wo irgend möglich, anzuwenden und zu besuchen.
Ich kann nur dazu raten, derartige Riten zu meiden und eindeutig auf den Ritus von 1962 ante zu fokussieren und diesen überall, wo irgend möglich, anzuwenden und zu besuchen.
Dienstag, 9. Oktober 2007 09:43
Sirilo: @stimme der vernunft
Den Verdacht, es handle sich bei der aufgeführten Trauung aus Estland um eine Feier der estnischen lutherischen
Kirche, hatte ich gestern auch schon. Recherchen haben ihn bestätigt.
Man fragt sich natürlich, warum Kreuz.net kein Foto einer deutschen katholischen Trauung nach dem ordentlichen Ritus auftreiben kann…
Man fragt sich natürlich, warum Kreuz.net kein Foto einer deutschen katholischen Trauung nach dem ordentlichen Ritus auftreiben kann…
Dienstag, 9. Oktober 2007 09:38
stimme der vernunft: Brautmesse
Bei dem ersten Bild von der Brautmesse hat sich ein Fehler eingeschlichen.
Das zeigt einen Pfarrer der estnischen lutherischen Kirche bei einer Trauung.
Und der Ritus ist nicht der ordentliche, sondern der tridentinische, der bei den nordischen Lutheranern üblicherweise zelebriert wird, darum gibt es auch nur einen Hochaltar und keinen Volksaltar, wie man auf dem Bild unschwer sehen kann.
Immerhin freut es mich zu sehen, dass auch hetznet zugibt, dass die Lutheraner Messen feiern.
Das zeigt einen Pfarrer der estnischen lutherischen Kirche bei einer Trauung.
Und der Ritus ist nicht der ordentliche, sondern der tridentinische, der bei den nordischen Lutheranern üblicherweise zelebriert wird, darum gibt es auch nur einen Hochaltar und keinen Volksaltar, wie man auf dem Bild unschwer sehen kann.
Immerhin freut es mich zu sehen, dass auch hetznet zugibt, dass die Lutheraner Messen feiern.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.








