Vatikan. Papst Benedikt XVI. erinnerte beim gestrigen Angelus-Gebet
auf dem Petersplatz daran, daß die Mission „die vorrangige Aufgabe der Kirche“ bleibe. Der Oktober wird
in der Kirche sowohl als Missions- als auch als Rosenkranzmonat gefeiert: „Im Monat Oktober verehren wir
Maria in besonderer Weise als die Königin des heiligen Rosenkranzes. Im Rosenkranzgebet schauen wir mit
Maria auf Christus“. Die Mutter zeige uns ihren Sohn. „Sie will, daß auch wir ihm immer ganz nahe sind
und in Gemeinschaft mit ihm leben.“
Andrang hält an
Deutschland. Die Alte Messe, die jeden Mittwoch
abend um 18.30 Uhr im Hohen Dom zu Paderborn gelesen wird, erfreut sich eines regen Zulaufs. Auch am vergangenen
Mittwoch war die Paderborner Domkrypta bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Beteiligung scheint konstant
bei 130 bis 150 Gläubigen zu liegen. Jedes Mal sind viele neue Gesichter dabei. Andere fehlen dann, sind
dann aber in der nächsten Woche wieder da.
Österreich. Im Dezember
2003 begleitete ein aus Kärnten stammender Österreicher (56) seine Ehefrau in die Schweiz zu einem Selbstmordunternehmen.
Dafür muß er sich jetzt vor einem österreichischen Gericht verantworten. Die Anklage lautet auf Mitwirkung
beim Selbstmord. Die Ehefrau des Angeklagten litt an einem unheilbaren Muskelschwund. Für seine Tat drohen
dem Gatten bis zu fünf Jahren Haft. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft spricht von einem einzigartigen
Fall.
Politischer Ausgleich
Schweiz. Die römischen Autoritäten besitzen keinen triftigen Grund, die
Exkommunikationen gegen die Priesterbruderschaft St. Pius X., aufrechtzuerhalten. Das erklärte der Generalobere
der Bruderschaft, Bischof Bernard Fellay, am Freitag im Onlinechat der lefebvristischen Webseite ‘Donec-ponam.org’.
Für ihn wäre die Annullierung der Exkommunikationen ein Akt der politischen Balance zwischen den Lefebvristen
und den Progressisten – „mit denen die Autoritäten glauben, verhandeln zu müssen“.
Gegen die Glaubensverdrehung
Die Glaubenslehre, wie sie Gott geoffenbart hat, ist nämlich dem menschlichen Geiste nicht als eine
Erfindung der Philosophie übergeben, die der Mensch mit seinem Verstande weiter ausbilden soll, sondern
als göttlicher Schatz der Braut Christi anvertraut zur treuen Bewahrung und unfehlbaren Erklärung. Deshalb
ist auch für die heiligen Dogmen immer der Sinn festzuhalten, den die heilige Mutter, die Kirche, einmal
erklärt hat, und niemals darf man unter dem Schein oder dem Vorwand eines tieferen Verständnisses davon
abweichen.
Aus dem 4. Kanon der dogmatischen Konstitution Dei Filius des Ersten Vatikanischen Konzils
(1869-1870).
Email-Adressen der Empfänger
25 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#25 landorganist 08:19:08 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@Rudi Meine Güte, Sie drehen sich Ihre Fakten ja zusammen. Da nützt keine Diskussion, da hilft nur noch
ein Psychiater. Es stellt sich nur die Frage, ob Sie aufgrund einer Erkrankung sowas absondern. Dann wären
Sie natürlich nicht exkommuniziert. Sollten Sie Ihre Aussagen aber im Vollbesitz Ihrer geistigen und
körperlichen Kräfte treffen (was ich kaum glauben kann) sind Sie nicht mehr im Stand der Gnade, außerhalb
der Kirche und von den Sakramenten ausgeschlossen. In dem Fall hilft nur Buße, Buße, Buße!
@Artois / Die abgefallenen Bischöfe im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation waren nicht die Modernisten,
sondern die Protestanten. Die Gemeinsamkeit von heute mit der Zeit nach der Reformation im Heiligen Römischen
Reich ist, daß beide – Protestanten und die heutigen Modernisten – die katholischen Bischofssitze und
Kirchen okkupierten und heute wieder okkupieren, mit dem Anspruch, weiterhin für alle Christgläubigen
zuständig zu sein. Ein Bischof oder ein Pfarrer, der die katholischen Dogmen leugnet, ist für Katholiken
nicht mehr zuständig, auch wenn er im katholischen Bischofs- oder Pfarramt seinen Sitz genommen hat,
egal ob in der Reformation oder in der Modernismuskirchenkrise seit dem katastrophalen Paul-VI.-Pontifikat.
Auch in der Arianismuskrise im I. Heiligen Römischen Kaiserreich hatte die Kirche bereits dasselbe Phänomen,
wo auch der einzige rechtgläubig katholische Bischof St. Athanasius der Große durch den Kaiser verbannt
wurde. St. Athanasius erklärte: „Ihr habt die Kirchen, aber wir haben den Glauben!“
@Gotthard / Ein gültig geweihter Bischof ist ein gültig geweihter Bischof die Herren Fellay und Co sind
also „Vaganten-Bischöfe“ – gut, dass Du diese Einschätzung hier aussprichst. Mons. Fellay und die übrigen
irregulär geweihten Weihbischöfe sind jedenfalls rechtgläubig katholische Bischöfe – im Gegensatz
zu den nichtkatholischen Bischofsamtsokkupanten in Deutschland und in den westlichen Ländern. Ein nichtkatholischer
Modernistenbischof ist nicht Mitglied der katholischen Kirche und damit für Katholiken nicht zuständig,
wie wir das im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation schon einmal hatten.
@Gotthard / Die gültige apostolische Bischofsweihe bedarf keiner Titelkirche auf welchen Titel sind diese
Herren Fellay und Co denn zu „Bischöfen“ geweiht worden? Offenbar ist Ihnen die Lehre über die apostolische
Sukzesion unbekannt, die bekanntlich auch ohne Titelkirchen bestehen kann.
Die formelle Exkommunikation des Papstes ist ungültig Gotthard auch Du bist exkommuniziert, da Du der
Weihe dieser „Weihbischöfe“ durch Marcel zustimmst und sie verteidigst… Bekehre Dich und kehre in den
Schoss der Mutter Kirche zurück – zum Heil Deiner Seele! Ihre Irrlehre zeigt sich bereits darin, daß
sie nach unfehlbarer katholischer Lehre gültig geweihte Bischöfe als „Weihbischöfe“ mit Anführungszeichen
wiedergeben. Die meisten Bischöfe im Westen sind automatisch durch die Konzilsanathemen der hl. Kirche
exkommuniziert, weil sie Modernisten sind, und somit Nichtkatholiken. Ein Bischof, der somit gegen einen
untätigen, seiner Papstpflicht nicht nachkommenden Papst noch die letzten katholischgläubigen Bischöfe
weiht, handelt im göttlichen Notstandsrecht und für alle Seelen, denen Papst Johannes Paul II. und die
westlichen Bischöfe katholischgläubige Bischöfe vorenthalten hat. Ein im Notstandsrecht der Kirche
handelnder Bischof kann durch den Papst nicht gültig exkommuniziert werden. Die Exkommunkation ist formell
vorhanden, aber durch den Notstand ungültig, und kein Gläubiger anerkennt diese Exkommunikation. Wer
exkommuniziert ist, das sind die Bischofsamtsokkupanten, die nicht katholisch sind. Kein einziger Gläubiger
anerkennt die päpstliche Exkommunikation jener, die den Bischofsweihen zustimmen.
@rudolfus auch Du bist exkommuniziert, da Du der Weihe dieser „Weihbischöfe“ durch Marcel zustimmst und
sie verteidigst… Bekehre Dich und kehre in den Schoss der Mutter Kirche zurück – zum Heil Deiner Seele!
Die Exkommunikation des Erzbischofs Lefebvre und seiner Weihbischöfe Selbstverständlich ist die formelle
Exkommunikation Lefebvres und dessen Weihbischöfe durch Papst Johannes Paul II. zur Kenntnis zu nehmen,
da deren formelles Vorhandensein nicht zu leugnen ist – und auch jene Gläubige betrifft, die den Bischofsweihen
zustimmen. Durch das Notstandsrecht wird diese päpstliche Exkommunikation allerdings von den Geweihten
und den Anhängern dieser Bischofsweihenals als ungültig und somit als wirkungslos betrachtet. Die Suprema
Lex Ecclesiae ist das Heil der Seelen, die ein gottgegebenes Recht auf den authentischen apostolischen
und katholischen Glauben und auf die alte immerwährende römische Messe haben – wenn die Bischöfe Modernisten
sind, und somit Nichtkatholiken, bedarf es in einer irregulären Kirchensituatuion auch irreguläre Bischöfe,
die noch katholisch sind: Wenn uns nämlich der Papst keine katholischen Bischöfe mehr gibt, und nicht
nur für einige Diözesen, sondern für alle Diözesen und flächendeckend. Nichtkatholische Bischöfe
sind nicht Teil der katholischen Kirche und können deshalb nur widerrechtliche Amtsokkupanten sein: Dies
ist in Deutschland klar gegeben, da die meisten Bischöfe Nichtkatholiken sind und die alte Messe verfolgen.
Anerkennung Die römischen Autoritäten besitzen keinen triftigen Grund, die Exkommunikationen gegen die
Priesterbruderschaft St. Pius X., aufrechtzuerhalten. Das erklärte der Generalobere der Bruderschaft,
Bischof Bernard Fellay, Fellay, diese Äußerung ist hervorragend: er erkennt seine Exkommunikation an!
@ nonnobis Tja, wie gewohnt haben Sie nichts verstanden. bei der angegebenen Personengruppe ist es geradezu
selbstverständlich, dass einige beim ersten und dritten Mal dabei waren, nicht aber beim zweiten Mal.
Die durch die Verwendung des Präsens („andere fehlen einmal, kommen dann aber wieder“) implizierte Verallgemeinerung
ist dennoch unzulässig. Erst nach einer statistisch relevanten Wiederholung von 62er-Messen kann diese
möglich sein. Da es erst ein einziges Mal die Möglichkeit gab, zu kommen, beim nächsten Mal zu fehlen
und dann wiederzukommen, ist die Verallgemeinerung nicht möglich. Die besagt nämlich, dass man das Phänomen
„fehlen und dann wiederkommen“ mehrfach und in statistisch relevanter Menge beobachten konnte. Bei 130-150
Personen sehe ich außerdem keinen Informationswert in der Aussage, dass davon einige beim 1. + 3. Mal,
nicht aber beim 2. Mal dabei waren. Das ist sogar in der Vorabendmesse meiner Heimatgemeinde so, in der
für gewöhnlich 30-40 Gläubige anwesend sind. Dort lässt sich das Phänomen „fehlen und dann wiederkommen“
schon seit Jahrzehnten beobachten, ohne dass das nach Ansicht von kreuz.net oder meiner selbst eine „katholische
Nachricht“ wäre. Wie schon oft wiederholt: Mit journalistischen Standard hat’s kreuz.net halt nicht so.
Jeder 16-jährige Praktikant bei einer Provinzpostille weiß das.
Journalistische Standards? Andere fehlen dann, sind dann aber in der nächsten Woche wieder da. Wie kann
man so eine verallgermeinernde Aussage treffen, wenn diese Messe erst dreimal stattgefunden hat?
meine güte, da fühle ich mich aber geehrt. bei ihrem hohen iq komme ich leide manchmal nicht ganz mit
was ihre beiträge betrift… ich bin mir aber sicher das sie eine tiefere, kosmische bedeutung haben.
natürlich steht es mir nicht zu diese zu deuten.
kreuz.net behauptet doch katholische nachrichten zu veröffentlichen… unschöne dinge wie der priester
christian von wernich der wegen beteiligung an 7 morden 31 fällen von folter und 42 verschleppungen wäred
der zeit der militärdiktatur in argentinien unter anklage steht zum beispiel.
Also doch exkommuniziert! Bisher wurde doch immer von Seiten der FSSPX argumentiert, es gebe gar keine
Exkommunikationen. Jetzt gibt Bischof Fellay also zu, daß es sie gibt, meint aber, sie seien nicht mehr
aufrechtzuerhalten. (Das entscheidet aber nicht er, sondern der Papst.) Interessant ist auch, daß er
von „römischen Autoritäten“ spricht. Bisher wurde von Fellay & Co. geleugnet, daß es in Rom anzuerkennende
Autoritäten gibt, denn außer Erzbischof Lefebvre kennt die FSSPX gar keine „Autoritäten“. Ich bin gespannt,
wann die FSSPX entdeckt, daß Benedikt XVI. mehr ist als nur ein „armer, alter, kranker Mann“, ein „Schizophrener
und Häretiker“!
Soviel ist klar, Die römischen Autoritäten besitzen keinen triftigen Grund, die Exkommunikationen gegen
die Priesterbruderschaft St. Pius X., aufrechtzuerhalten. Das erklärte der Generalobere der Bruderschaft,
Bischof Bernard Fellay. … wenn es jetzt (was hat sich denn verändert???) keinen Grund gibt die Exkommunikation
aufrechtzuerhalten, dann gab es auch keinen Grund sie auszusprechen. Dann war sie unbegründet.