Kinderschlachtung
„Das, was wir tun – nicht das, was wir sagen“
Kürzlich hat der Kardinalerzbischof von Wien mit vielen Worten versucht, seine Leisetreterei in Sachen Lebensschutz zu rechtfertigen.
Christoph Kardinal Schönborn
Christoph Kardinal Schönborn
© GNU
(kreuz.net, Wien) Am Samstag, dem 29. September 2007, zelebrierte Kardinal Christoph Schönborn von Wien den Abschlußgottesdienst der ersten „Woche des Lebens“ in der Erzdiözese Wien.

Nach Angaben der Webseite der Erzdiözese Wien nahmen an der Messe „viele Vertreter von Lebensschutzorganisationen“ in der Wiener Erzdiözese teil.

„Ich hoffe, daß die erste ‘Woche des Lebens’ in der Erzdiözese Wien ein guter und fester Brauch in unserem Land wird“ – erklärte der Kardinal in seiner Predigt.

Erzbischof Schönborn erinnerte an den jüngsten Papstbesuch in Österreich. Dabei habe der Papst an die „gute und wichtige Grundlage des europäischen Lebensmodells“ erinnert:

„Diese Grundlage ist das Recht auf Leben, auf den Schutz des Lebens.“

Abtreibungsleichen
Abtreibungsleiche: 7 Wochen.Abtreibungsleiche: 7 Wochen.Abtreibungsleiche: 8 Wochen.

Dann begann Kardinal Schönborn mit seiner Auslegung des Tagesevangeliums, in dem es um die Begegnung Jesu mit Nathanael ging.

Christi Aufforderung an Nathanael „Kommt und seht“ sei die erste Botschaft der Kirche:

„Es sind nicht zuerst Theorien, nicht erhobene Zeigefinger, sondern ‘kommt und seht’.“

„Das, was wir tun, nicht das, was wir sagen, ist uns als Kirche aufgetragen“ – so der Kardinal.

Die „Glaubwürdigkeit unserer Rede“ hänge davon ab, was die Kirche für die betroffenen „Frauen“ tue – erklärte der Kardinal offenbar in direkter Anspielung auf seine ausdrückliche Unterstützung der Fristentötung ungeborener Kinder.

Man dürfe nicht Selbstwerbung machen: „Aber wir können hinweisen darauf, was bereits geschieht.“

Seit 1975 etwa sei der Hilfsfonds für Schwangere in Notsituationen aktiv und „viele Kinder“ könnten leben, weil geholfen worden sei – so der Kardinal.

Anschließend forderte er alle Christen auf, „vorsichtig mit Vorurteilen zu sein“.

In der Aussage des Nathanael „Kann denn aus Nazaret etwas Gutes kommen?“ entdeckt der Kardinal „Vorurteile“.

Das sei eine Aufforderung an alle Christen, vorsichtig mit Vorurteilen zu sein.

In Österreich sei es „schwer“, über das Thema „Schutz des Lebens“ zu reden.

Da sei die Hilfe Jesu wichtig, daß „wir im anderen, der unsere Positionen nicht versteht oder gar bekämpft“, das „gerade Herz“ sehen würden, so der Kardinal.
      
6 Lesermeinungen
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#7   Gladius   20:33:12 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Es gibt viel zu tun.
Ich fürchte, der Teufel sitzt auf manchem Kirchendach.
Wenn Dir ein Teil deines Körpers Beschwerden macht, dann reisse es aus, damit mit der ganze Körper verderbe.
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#6   Florian Geyer   17:42:39 | Montag, 8. Oktober 2007
hallo lieber artois
a.) nein hab ich nicht gelesen
b.) nein war ironisch gemeint :-]
lg – bis abens…
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#5   Artois †   17:40:44 | Montag, 8. Oktober 2007
Hallo Florian,
HAst Du gelesen, was ich geschireben habe und as soeben entfernt wurde? Meinst Du dein posting ernst … ???
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#4   Florian Geyer   17:28:32 | Montag, 8. Oktober 2007
der böhmische Adelige
Schönborn ist doch wahrlich ein Bischof wie man ihn sich wünscht. Lautstark setzt er sich ein für die Wahrheit und scheut nicht zurück vor den Mächtigen der Zeit und findet stets klare Worte die allzeit den Kern treffen. Ein Greuel ist ihm um des lieben Freidens willen leisezutreten und um den heißen Brei zu reden, im Gegenteil: Viel Feind viel Ehr ist vielmehr sein Motto. Jede Diplomatie und jeder fauler Kompromiss sind ihm wesensfremd da er nur den Willen Christi kennt und nur darauf Rücksicht nimmt, weder auf Machtverhältnisse im Staate, noch auf Medien, noch auf den Zeitgeist.
Ein richtiger Fels in der Brandung eben !
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#2   nonnobisdomine   12:15:46 | Montag, 8. Oktober 2007
Zu Kardinal Schönborn
Der aus einer Adelsfamilie stammende Relativist Kardinal Christoph Maria Michael Hugo Damian Peter Adalbert Schönborn ist – wie man so schön sagt und was auch beim Papstbesuch in Österreich deutlich herüberkam – auf Medienwirksamkeit angelegt.
Er vergißt ganz offensichtlich – oder will es nicht wahrhaben, aus welcher Farbei sein Gewand besteht bzw. paspeliert ist.
In den alten Gebeten zur Kardinalskreirung war die Rede vom „Blut vergießen bis zum Tode“, daß das wahre Zeugnis für einen Kardinal sein sollte (leider finde ich den genauen Wortlaut nicht in meinem Archiv).
Aber Kardinal Schönborn ist dem Relativismus verfallen. – Sollte er Ambitionen auf ein noch höheres Amt haben (Glaubenskongregation oder noch höher!!), lasse er es lieber sein.
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#1   Pünktchen   11:37:24 | Montag, 8. Oktober 2007
Die Worte:
„Es sind nicht zuerst Theorien, nicht erhobene Zeigefinger, sondern ‘kommt und seht’.“
Dies stimmt immer! Es ist aber keine Entschuldigung für Feigheit und Leisetreterei. Das Motto heißt: Helfen, Erklären, Beraten und Mahnen!
„Das, was wir tun, nicht das, was wir sagen, ist uns als Kirche aufgetragen“
Das stimmt nicht!
Der Kirche ist das Zeugnis für die Wahrheit aufgetragen! Der Hl. Paulus (in 2 Tim. 4) dazu:
„…verkünde das Wort, tritt auf, sei es gelegen oder ungelegen…“
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