11:19:19 | Montag, 8. Oktober 2007
Kürzlich hat der Kardinalerzbischof von Wien mit vielen Worten versucht, seine Leisetreterei in Sachen Lebensschutz zu rechtfertigen.

Christoph Kardinal Schönborn
© GNU(kreuz.net, Wien) Am Samstag, dem 29. September 2007, zelebrierte Kardinal Christoph Schönborn von Wien
den Abschlußgottesdienst der ersten „Woche des Lebens“ in der Erzdiözese Wien.
Nach Angaben der Webseite
der Erzdiözese Wien nahmen an der Messe „viele Vertreter von Lebensschutzorganisationen“ in der Wiener
Erzdiözese teil.
„Ich hoffe, daß die erste ‘Woche des Lebens’ in der Erzdiözese Wien ein guter und
fester Brauch in unserem Land wird“ – erklärte der Kardinal in seiner Predigt.
Erzbischof Schönborn
erinnerte an den jüngsten Papstbesuch in Österreich. Dabei habe der Papst an die „gute und wichtige
Grundlage des europäischen Lebensmodells“ erinnert:
„Diese Grundlage ist das Recht auf Leben, auf den
Schutz des Lebens.“
Dann begann Kardinal Schönborn mit seiner Auslegung des Tagesevangeliums,
in dem es um die Begegnung Jesu mit Nathanael ging.
Christi Aufforderung an Nathanael „Kommt und seht“
sei die erste Botschaft der Kirche:
„Es sind nicht zuerst Theorien, nicht erhobene Zeigefinger, sondern
‘kommt und seht’.“
„Das, was wir tun, nicht das, was wir sagen, ist uns als Kirche aufgetragen“ – so
der Kardinal.
Die „Glaubwürdigkeit unserer Rede“ hänge davon ab, was die Kirche für die betroffenen
„Frauen“ tue – erklärte der Kardinal offenbar in direkter Anspielung auf seine
ausdrückliche Unterstützung
der Fristentötung ungeborener Kinder.
Man dürfe nicht Selbstwerbung machen: „Aber wir können hinweisen
darauf, was bereits geschieht.“
Seit 1975 etwa sei der Hilfsfonds für Schwangere in Notsituationen aktiv
und „viele Kinder“ könnten leben, weil geholfen worden sei – so der Kardinal.
Anschließend forderte
er alle Christen auf, „vorsichtig mit Vorurteilen zu sein“.
In der Aussage des Nathanael „Kann denn aus
Nazaret etwas Gutes kommen?“ entdeckt der Kardinal „Vorurteile“.
Das sei eine Aufforderung an alle Christen,
vorsichtig mit Vorurteilen zu sein.
In Österreich sei es „schwer“, über das Thema „Schutz des Lebens“
zu reden.
Da sei die Hilfe Jesu wichtig, daß „wir im anderen, der unsere Positionen nicht versteht oder
gar bekämpft“, das „gerade Herz“ sehen würden, so der Kardinal.
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#7
Gladius 20:33:12 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
#6
Florian Geyer 17:42:39 | Montag, 8. Oktober 2007
#5
Artois † 17:40:44 | Montag, 8. Oktober 2007
#4
Florian Geyer 17:28:32 | Montag, 8. Oktober 2007
#2
nonnobisdomine 12:15:46 | Montag, 8. Oktober 2007
#1
Pünktchen 11:37:24 | Montag, 8. Oktober 2007