Im Fall des Kinderschänders von Regensburg geht es den Medien nicht um das Wohl der Kinder, sondern darum, den dortigen Bischof mit einer irreführenden Berichterstattung fertigzumachen.
Dienstag, 9. Oktober 2007 06:04
Nachtlaterne: es bleibt dabei:
der bischof hatte keinerlei recht einen kinderschänder erneut einzusetzen! ich bin der meinung, dass die liebe des bischofs zu den kindern bzw. seine fürsorgepflicht sehr zu wünschen übrig lässt. der kinderschänder hätte nicht einmal ausserhalb der kinderarbeit in irgendeiner kirchlichen tätigkeit was zu suchen gehabt. denn sein vefbrechen ist zu groß! schreibe ich unchristlich? nein! unchristlich handelt wer solchen verbrechern eine so genannte zweite chance gegenüber kindern gibt und diese dadaurch – wie wir gesehen haben!!! – in allergrößte gefahr bringt.
Montag, 8. Oktober 2007 22:19
santo domingo 2: @ Rudolfus
Dem kann ich bezüglich der Fakten nur zustimmen.
Dabei liegt das Problem nicht einmal zwingend beim Sexualstrafrecht, sondern oft genug in einer unzureichenden Umsetzung: Wie gesagt, selbst ein schuldunfähiger Täter kann -trotz Freispruchs- so lange in Sicherheitsverwahrung genommen werden, wie Gefahr von ihm ausgeht.
Primäre Voraussetzung dafür sind neutrale Gutachten, deren Ersteller besser nicht der Therapeut selbst (der Eigeninteresse an einer „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ hat) sein sollte. Im konkreten Fall war die Neutralitätsbedingung zwar beim ersten, aber nicht beim zweiten Gutachten erfüllt.
Zu einer konsequenteren Umsetzung des geltenden Rechts könnte wiederum die Politik beitragen, etwa durch eine präzisere Formulierung des Rechtsbeugungsparagraphen (in Deutschland ist das der § 339 StGB). Gegenwärtig ist er so schwammig formuliert, daß ein Richter zwar alle Menschen als gleich, jedoch Priester als gleicher und Bischöfe als am gleichsten behandeln kann, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Selbstverständlich kann man für Priester und Bischöfe auch jede andere Bevölkerungsgruppe einsetzen.
Zumindest in Regensburg scheinen die Ermittlungsbehörden aber ohne Ansehen der Person vorzugehen, wie es auch sein sollte.
Dabei liegt das Problem nicht einmal zwingend beim Sexualstrafrecht, sondern oft genug in einer unzureichenden Umsetzung: Wie gesagt, selbst ein schuldunfähiger Täter kann -trotz Freispruchs- so lange in Sicherheitsverwahrung genommen werden, wie Gefahr von ihm ausgeht.
Primäre Voraussetzung dafür sind neutrale Gutachten, deren Ersteller besser nicht der Therapeut selbst (der Eigeninteresse an einer „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ hat) sein sollte. Im konkreten Fall war die Neutralitätsbedingung zwar beim ersten, aber nicht beim zweiten Gutachten erfüllt.
Zu einer konsequenteren Umsetzung des geltenden Rechts könnte wiederum die Politik beitragen, etwa durch eine präzisere Formulierung des Rechtsbeugungsparagraphen (in Deutschland ist das der § 339 StGB). Gegenwärtig ist er so schwammig formuliert, daß ein Richter zwar alle Menschen als gleich, jedoch Priester als gleicher und Bischöfe als am gleichsten behandeln kann, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Selbstverständlich kann man für Priester und Bischöfe auch jede andere Bevölkerungsgruppe einsetzen.
Zumindest in Regensburg scheinen die Ermittlungsbehörden aber ohne Ansehen der Person vorzugehen, wie es auch sein sollte.
Montag, 8. Oktober 2007 22:09
Rudolfus: @SantoDomingo2 / Der Strafvollzug und die Rechtssprechung in den EU-Staaten ist allerdings immer
noch zu lasch
Es gibt weiterhin „Ausgangsmöglichkeit“ für die Inhaftierten, frühe Begnadigungen etc.
Ich glaube, daß sich in Europa hierin noch einiges ändern muß, da es bei bestimmten Verbrechen wie bei den Vergehen gegen die Kinder keine Gnade geben darf.
Es gibt weiterhin „Ausgangsmöglichkeit“ für die Inhaftierten, frühe Begnadigungen etc.
Ich glaube, daß sich in Europa hierin noch einiges ändern muß, da es bei bestimmten Verbrechen wie bei den Vergehen gegen die Kinder keine Gnade geben darf.
Montag, 8. Oktober 2007 22:01
santo domingo 2: @ Rudolfus
Die Forderung von Bundeskanzler Kohl wurde auch umgesetzt, allerdings nicht mehr während seiner Kanzlerschaft,
sondern paradoxerweise erst danach: Die Gesetzgebung für schweren Kindesmißbrauch wurde verschärft,
und zwar -Ironie des Schicksals- ausgerechnet auf Basis eines Entwurfs des hier so „geliebten“ Volker
Beck (Grüne). Die Welt ist oft nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick aussieht…
Zwar ist eine lebenslange Freiheitsstrafe bei Kindesmißbrauch weiter nur unter Bedingung der Todesfolge (die im Bistum Regensburg bisher nicht eingetreten ist) möglich, aber Sicherungsverwahrung (die unabhängig von der Schuldfähigkeit der Vorbeugung dient) kann bei Sexualstraftätern schon jetzt verhängt werden, so lange von ihnen eine Gefährdung ausgeht – das kann gegebenenfalls auch „lebenslänglich“ bedeuten.
Zwar ist eine lebenslange Freiheitsstrafe bei Kindesmißbrauch weiter nur unter Bedingung der Todesfolge (die im Bistum Regensburg bisher nicht eingetreten ist) möglich, aber Sicherungsverwahrung (die unabhängig von der Schuldfähigkeit der Vorbeugung dient) kann bei Sexualstraftätern schon jetzt verhängt werden, so lange von ihnen eine Gefährdung ausgeht – das kann gegebenenfalls auch „lebenslänglich“ bedeuten.
Montag, 8. Oktober 2007 20:13
Rudolfus: @Santo Domingo2
Lebenslange Freiheitsstrafe kommt erst bei Kindesmißbrauch mit Todesfolge in Betracht
Zumindest in Deutschland und in den EU-Staaten – allerdings hat bereits der enge USA-Verbündete Bundeskanzler Helmut Kohl in seinem Wahlkampf 1998 schärfere Maßnahmen bei Kindesmißbrauch gefordert.
Irgendwann werden auch die Europäer in Europa wieder von ihrem desaströsen, liberalen Staatsdenken abschwenken.
Zumindest in Deutschland und in den EU-Staaten – allerdings hat bereits der enge USA-Verbündete Bundeskanzler Helmut Kohl in seinem Wahlkampf 1998 schärfere Maßnahmen bei Kindesmißbrauch gefordert.
Irgendwann werden auch die Europäer in Europa wieder von ihrem desaströsen, liberalen Staatsdenken abschwenken.
Montag, 8. Oktober 2007 20:08
santo domingo 2: @ Rudolfus
Stimmt:
Es sind keine weiteren Gutachten notwendig, wenn der betreffende Ärgernisgeistliche bereits in einem Fall rechtskräftig als Kinderschänder verurteilt ist
So sieht es auch die Bischofskonferenz: Nach einer rechtskräftigen Verurteilung keine Jugendarbeit mehr, Gutachten hin oder her. Deren gibt es zwei: Das erste aus dem Jahr 1999 wurde von den Behörden in Auftrag gegeben und bescheinigt Pfarrer Kramer pädophile Neigungen, das zweite aus dem Jahr 2003 behauptet das Gegenteil und stammt von einem Therapeuten, den das Bistum Regensburg vermittelt hatte.
Die Frage ist, wieso ihn die Staatsmacht noch nicht lebenslänglich eingesperrt hat.
Lebenslange Freiheitsstrafe kommt erst bei Kindesmißbrauch mit Todesfolge in Betracht, aber über Sicherheitsverwahrung wird (Schuldspruch auch bei den neuen Vorwürfen vorausgesetzt) natürlich nachzudenken sein.
Bis später einmal!
Es sind keine weiteren Gutachten notwendig, wenn der betreffende Ärgernisgeistliche bereits in einem Fall rechtskräftig als Kinderschänder verurteilt ist
So sieht es auch die Bischofskonferenz: Nach einer rechtskräftigen Verurteilung keine Jugendarbeit mehr, Gutachten hin oder her. Deren gibt es zwei: Das erste aus dem Jahr 1999 wurde von den Behörden in Auftrag gegeben und bescheinigt Pfarrer Kramer pädophile Neigungen, das zweite aus dem Jahr 2003 behauptet das Gegenteil und stammt von einem Therapeuten, den das Bistum Regensburg vermittelt hatte.
Die Frage ist, wieso ihn die Staatsmacht noch nicht lebenslänglich eingesperrt hat.
Lebenslange Freiheitsstrafe kommt erst bei Kindesmißbrauch mit Todesfolge in Betracht, aber über Sicherheitsverwahrung wird (Schuldspruch auch bei den neuen Vorwürfen vorausgesetzt) natürlich nachzudenken sein.
Bis später einmal!
Montag, 8. Oktober 2007 19:48
Rudolfus: @Weitere Gutachten
Es sind keine weiteren Gutachten notwendig, wenn der betreffende Ärgernisgeistliche bereits in einem Fall rechtskräftig als Kinderschänder verurteilt ist: Die Frage ist, wieso ihn die Staatsmacht noch nicht lebenslänglich eingesperrt hat.
Montag, 8. Oktober 2007 19:40
Josefus: 2. Gutachten
turk
Soviel ich mitbekommen habe, geht es hier um ein anderes 2. Gutachten, dass entgegen dem 1. Gutachten der Diozöse nicht vorlag.
Soviel ich mitbekommen habe, geht es hier um ein anderes 2. Gutachten, dass entgegen dem 1. Gutachten der Diozöse nicht vorlag.
Montag, 8. Oktober 2007 17:14
turk: Absolut lächerlich
Wenn kein unabhängiges Gutachten vorgelegen ist, dann muß Bischof Müller seine Ersterklärung korrigieren, in der noch von einem solchen Gutachten gesprochen wird. Puchil2 (Montag, 8. Oktober 2007 10:26) hat recht: „Bischof Müller hat sich nicht an die Leitlin der BIKO gehalten, die eindeutig einfordern, dass ein wegen Kindesmißbrauch rechtskräftig verurteilter Priester nie mehr an einer Stelle als Priester eingesetzt werden darf, an der er mit Kindern in Berührung kommt.“ Wo ist also die ehrliche Entschuldigung für diesen Personalfehler seitens Bischof Müller? Bisher nicht erfolgt. Alles Geheule für ausgewählte Bischofsnamen ist nur noch lächerlich. Die meisten der genannten Bischofsnamen, die hier von Denk-Extremisten vereinnahmt werden, um von der Sache abzulenken, würden sich verbieten, von solchen Leuten Unterstützung zu erfahren. Das Getue auf kreuz.net pro „absolut fehlerfreien“ Bischof Müller ist lächerlich und schadet ihm enorm. München ist sowieso weg, was soll der ganze aufgewärmte Schmarrn?
Montag, 8. Oktober 2007 17:09
Defensor Fidei: @ DerMartin u.a.
Einfach abwarten bis GLM sich negativ über die Piusbrüder äußert oder gegen rechtsradikale Kreise
in der Regensburger CSU.
Wollen Sie damit etwa behaupten, daß sich Bischof Müller noch nie negativ über die Piusbruderschaft geäußert hat? Wie kommen Sie den darauf. Diesbezüglich gab es nun wirklich schon mehr als nur eine kritische Äußerung. Gleiches gilt für die „rechtsradikalen“ Kreise der Regensburger CSU. Auch dort hat sich Bischof Müller lautstark zu Wort gemeldet. Ihr Vorwurf geht somit absolut in Leere.
Abgesehen davon ist es ziemlich offensichtlich, daß es sich bei der Berichterstattung um eine Kampagne handelt. Bischof Müller gilt als konservativ und deshalb muß aus der Sicht einiger Presseorgane alles unternommen werden, damit er nicht Bischof von München wird. Oder glaubt hier ernsthaft irgendjemand, daß man sich bei Bischof Lehmann genauso aus dem Fenster lehnen würde.
Fakt ist jedenfalls, daß im Bistum (aber nicht nur dort) noch der ein oder andere eine Rechnung mit Bischof Müller begleichen will.
Wollen Sie damit etwa behaupten, daß sich Bischof Müller noch nie negativ über die Piusbruderschaft geäußert hat? Wie kommen Sie den darauf. Diesbezüglich gab es nun wirklich schon mehr als nur eine kritische Äußerung. Gleiches gilt für die „rechtsradikalen“ Kreise der Regensburger CSU. Auch dort hat sich Bischof Müller lautstark zu Wort gemeldet. Ihr Vorwurf geht somit absolut in Leere.
Abgesehen davon ist es ziemlich offensichtlich, daß es sich bei der Berichterstattung um eine Kampagne handelt. Bischof Müller gilt als konservativ und deshalb muß aus der Sicht einiger Presseorgane alles unternommen werden, damit er nicht Bischof von München wird. Oder glaubt hier ernsthaft irgendjemand, daß man sich bei Bischof Lehmann genauso aus dem Fenster lehnen würde.
Fakt ist jedenfalls, daß im Bistum (aber nicht nur dort) noch der ein oder andere eine Rechnung mit Bischof Müller begleichen will.
Montag, 8. Oktober 2007 15:10
DocRöntgen: @Santo Domingo 2
Prinzipiell befürworte ich ja die Einstellung, einem Verurteilten die Chance auf Besserung zu geben („Wiedergutmachung“
gibt’s ja leider nicht). Aber hier (wie in anderen Fällen), ist an fataler Stelle mit naiver Gutgläubigkeit,
die als fahrlässig einzustufen ist, die falsche
Maßnahme ergriffen worden. Da ist es albern von einer Hetzjagd der Medien zu sprechen. Kreuz.net ist bei diesem Thema aber generell sehr tendenziös. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass hier mal der Kindesmißbrauch innerhalb der Familie thematisiert wurde, obwohl die Statistik hier die größte Anzahl dokumentierter Fälle sieht. Offenbar fürchtet man die
Beschmutzung des Begriffs der heiligen Familie oder man hat sich allzu sehr daran gewöhnt, Kindesmißbrauch mit Homosexualität in Kontext zu setzen. So oder so zeichnet sich kreuz.net durch eine
erstaunlich durchsichtige Scheinheiligkeit aus.
Maßnahme ergriffen worden. Da ist es albern von einer Hetzjagd der Medien zu sprechen. Kreuz.net ist bei diesem Thema aber generell sehr tendenziös. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass hier mal der Kindesmißbrauch innerhalb der Familie thematisiert wurde, obwohl die Statistik hier die größte Anzahl dokumentierter Fälle sieht. Offenbar fürchtet man die
Beschmutzung des Begriffs der heiligen Familie oder man hat sich allzu sehr daran gewöhnt, Kindesmißbrauch mit Homosexualität in Kontext zu setzen. So oder so zeichnet sich kreuz.net durch eine
erstaunlich durchsichtige Scheinheiligkeit aus.
Montag, 8. Oktober 2007 14:54
santo domingo 2: @ DocRöntgen
11.7.2007 Nach Medlung der Nachrichtenagentur Apic wurde der Kardinal von Madrid, Antonio Maria Rouco Varela vom höchsten Gericht Spaniens für schuldig befunden, nicht genügend gegen einen Priester seines Bistums vorgegangen zu sein, der 2000 ein Kind missbraucht hatte.
Umso gespannter dürfen wir sein, was die Kriminalpolizei im Fall Riekofen noch alles ‘rausfindet. Immerhin ist der Kenntnisstand der Diözese über das offizielle Gutachten (das Pfarrer Kramer sehr wohl pädophile Neigung bescheinigt) inzwischen Gegenstand der Ermittlungen.
Montag, 8. Oktober 2007 14:30
DocRöntgen: @Zwobbel
Ihre Ausführungen sind leider unzutreffend! Bitte überarbeiten! Danke!
Montag, 8. Oktober 2007 14:18
santo domingo 2: @ zwobbel
Sie können fortsetzen.
Zwischendurch darf ich aber anmerken, daß Pädophile (und selbst die Absicht des Kindesmißbrauchs) straffrei ist. Erst ab dem Versuch des Mißbrauchs ist Raum für die Strafverfolgung.
Gleichwohl qualifizieren weder Pädophilie noch eine einschlägige Vorstrafe für die Pfarrseelsorge. Daran sollte sich jeder Bischof, egal ob Modernist oder Tradi, halten.
Zwischendurch darf ich aber anmerken, daß Pädophile (und selbst die Absicht des Kindesmißbrauchs) straffrei ist. Erst ab dem Versuch des Mißbrauchs ist Raum für die Strafverfolgung.
Gleichwohl qualifizieren weder Pädophilie noch eine einschlägige Vorstrafe für die Pfarrseelsorge. Daran sollte sich jeder Bischof, egal ob Modernist oder Tradi, halten.
Montag, 8. Oktober 2007 14:11
zwobbel: Fortsetzung
6. Und für Lehmann gilt, daß er ein öffentlicher vorsätzlicher Häretiker ist. Er hat z.B. öffentlich
auf Nachfrage bekundet nicht an die Kirche zu glauben. Trotzdem bleibt er Funktionsträger in einer Gemeinschaft,
deren Selbstverständnis er ablehnt.
7. Noch nie wurde einer der modernistischen Glaubensfeinde mit Mitra von den Medien der Meinungsmafia gesellschaftlich hingerichtet. Immer jedoch waren es Bischöfe die an irgendeinem Punkt Widerstand leisteten, wodurch die Glaubenszersetzung und Kirchenzerstörung gebremst wurden: Groer, Krenn, Haas, Dyba. Jetzt wird es bei Mixa, Meisner und Müller probiert. Man erkennt die Absicht und ist angewidert.
8. Die Verlogenheit dieser Kampagne wird erst recht deutlich, wenn man die gut abgestimmte Zeitschiene beachtet. Ganz „zufällig“ genau rechtzeitig kommt das an die Oberfläche. Die ganze Zeit hat das Schicksal der Kinder niemanden der Müller-Vernichter interessiert. Als ob man eben erst davon erfahren hätte, weiß man urplötzlich alle Fakten…
7. Noch nie wurde einer der modernistischen Glaubensfeinde mit Mitra von den Medien der Meinungsmafia gesellschaftlich hingerichtet. Immer jedoch waren es Bischöfe die an irgendeinem Punkt Widerstand leisteten, wodurch die Glaubenszersetzung und Kirchenzerstörung gebremst wurden: Groer, Krenn, Haas, Dyba. Jetzt wird es bei Mixa, Meisner und Müller probiert. Man erkennt die Absicht und ist angewidert.
8. Die Verlogenheit dieser Kampagne wird erst recht deutlich, wenn man die gut abgestimmte Zeitschiene beachtet. Ganz „zufällig“ genau rechtzeitig kommt das an die Oberfläche. Die ganze Zeit hat das Schicksal der Kinder niemanden der Müller-Vernichter interessiert. Als ob man eben erst davon erfahren hätte, weiß man urplötzlich alle Fakten…
Montag, 8. Oktober 2007 14:09
santo domingo 2: @ DerMartin
Dann hoffen wir ‘mal das Beste… so nach dem Motto von Kommissar Bärlach in Dürrenmatts „Der Richter
und sein Henker“: „Wenn ich ihn schon nicht kriege für das, was er getan hat, so kriege ich ihn doch
für das, was er nicht getan hat“?
‘Mal als Tragödie, ‘mal als Farce, in Regensburg beides gleichzeitig – eine Tragikomödie makaberster Art.
Bischof Müller hatte sich übrigens schon in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wie dort nachzulesen:
Schon früher hatte Bischof Müller in der Vergangenheit einen eher sanften Umgang mit Kinderschändern gepflegt. Im Jahr 2005 wurde in Falkenberg ein Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt – die Bistumsleitung hatte bereits davon gewusst, es aber nicht der Staatsanwaltschaft gemeldet.
Sehen die Leitlinien der Bischofskonferenz nicht ausdrücklich eine Zusammenarbeit der Diözesen mit den Ermittlungsbehörden vor?
Es sollte doch in des Bischofs Interesse liegen, den Eindruck von der Existenz mafiöser Strukturen im Bistum auszuräumen.
Oder erlaubt das die Sachlage
schon nicht (mehr)? Schließlich ist es die Aufgabe des Arbeitgebers (hier: der Diözese als Körperschaft
des öffentlichen Rechts), die Referenzen eines Bewerbers (hier: das Gutachten aus 1999) zu prüfen.
Das ist unterblieben
, was man nicht der Staatsanwaltschaft oder dem Amtsgericht Viechtach vorwerfen kann –
von sich aus dürfen die Behörden solche Gutachten nicht vorlegen, aber selbstverständlich kann das
Bistum die Vorlage vom Bewerber verlangen.
‘Mal als Tragödie, ‘mal als Farce, in Regensburg beides gleichzeitig – eine Tragikomödie makaberster Art.
Bischof Müller hatte sich übrigens schon in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wie dort nachzulesen:
Schon früher hatte Bischof Müller in der Vergangenheit einen eher sanften Umgang mit Kinderschändern gepflegt. Im Jahr 2005 wurde in Falkenberg ein Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt – die Bistumsleitung hatte bereits davon gewusst, es aber nicht der Staatsanwaltschaft gemeldet.
Sehen die Leitlinien der Bischofskonferenz nicht ausdrücklich eine Zusammenarbeit der Diözesen mit den Ermittlungsbehörden vor?
Es sollte doch in des Bischofs Interesse liegen, den Eindruck von der Existenz mafiöser Strukturen im Bistum auszuräumen.
Oder erlaubt das die Sachlage
Das ist unterblieben
Montag, 8. Oktober 2007 14:03
zwobbel: Die Verlogenheit der Müller-Vernichter ist wirklich widerlich!
1. Plötzlich tun die hiesigen Linksextremisten so als ob ihnen die mißbrauchten Kinder Leid täten,
obwohl es doch ihre eigenen Kreise sind, die Pädophilie straffrei stellen wollen.
2. Der Bericht ging über die entlarvten Lügen der BRD-Journaille. Aber dieses Problem (der Hauptinhalt!) wird hier übergangen und wieder werden nur Vorverurteilungen aufgewärmt.
3. Sogar der Grund wurde ausgerechnet von Heinz-Josef genannt: nämlich das Vorgehen gegen die selbsterannten pseudodemokratischen Laienräte. Was würde geschehen, wenn Müller diese klugscheinenden Berufskatholiken auch im Erzb. Mü/Fr. von ihren Pfründen wegziehen würde? Wo diese doch mit Kirchensteuergeldern so „herrlich“ Glaubenszersetzung betreiben und glaubenstreue Katholiken mit aller Niedertracht verfolgen und ausgrenzen. Deswegen werden jetzt mißbrauchte Kinder für Kirchenpolitik instrumentalisiert. Das ist ekelhaft und abstoßend.
4. Das ein Bischof Fehler macht ist eine triviale Aussage. Ja, dieser Fehler hatte einen sehr heftigen üblen Schaden für Wehrlose zur Folge. Wo ist der Einsatz der Müller-Vernichter zu Gunsten anderer Kinder, die schon im Mutterleib ermordet werden?
5. Ob wirklich ALLE Bischöfe Leichen im Keller haben ist noch die Frage. Interessant wäre aber welche die von Stuttgart, Freiburg, Aachen oder Bamberg im Keller haben. Das jahrelange Decken eines Skandal-Weihbischofes hat den Lehmann ja auch nicht das Amt gekostet. Warum decken die Zersetzer ihn?
(wird gerne fortgesetzt)
2. Der Bericht ging über die entlarvten Lügen der BRD-Journaille. Aber dieses Problem (der Hauptinhalt!) wird hier übergangen und wieder werden nur Vorverurteilungen aufgewärmt.
3. Sogar der Grund wurde ausgerechnet von Heinz-Josef genannt: nämlich das Vorgehen gegen die selbsterannten pseudodemokratischen Laienräte. Was würde geschehen, wenn Müller diese klugscheinenden Berufskatholiken auch im Erzb. Mü/Fr. von ihren Pfründen wegziehen würde? Wo diese doch mit Kirchensteuergeldern so „herrlich“ Glaubenszersetzung betreiben und glaubenstreue Katholiken mit aller Niedertracht verfolgen und ausgrenzen. Deswegen werden jetzt mißbrauchte Kinder für Kirchenpolitik instrumentalisiert. Das ist ekelhaft und abstoßend.
4. Das ein Bischof Fehler macht ist eine triviale Aussage. Ja, dieser Fehler hatte einen sehr heftigen üblen Schaden für Wehrlose zur Folge. Wo ist der Einsatz der Müller-Vernichter zu Gunsten anderer Kinder, die schon im Mutterleib ermordet werden?
5. Ob wirklich ALLE Bischöfe Leichen im Keller haben ist noch die Frage. Interessant wäre aber welche die von Stuttgart, Freiburg, Aachen oder Bamberg im Keller haben. Das jahrelange Decken eines Skandal-Weihbischofes hat den Lehmann ja auch nicht das Amt gekostet. Warum decken die Zersetzer ihn?
(wird gerne fortgesetzt)
Montag, 8. Oktober 2007 13:51
DerMartin: Einfach abwarten
bis GLM sich negativ über die Piusbrüder äußert oder gegen rechtsradikale Kreise in der Regensburger CSU. Dann wird hakenkreuz.net bestimmt auf die „Medienkampagne gegen den Regensburger Bischof“ aufspringen.
Montag, 8. Oktober 2007 13:22
Peter-Pan: Es erstaunt mich…
… man braucht normalerweise nichts anderes zu tun, als einen Homosexuellen bewußt die Hand zu schütteln,
um den ewigen Hass der Kreuz(net)zügler auf sich zu ziehen.
Aber kaum geht es um einen Bischoff, der tatsächlich eine Fehlentscheidung in Bezug auf eine „echte“ sexuelle Verwirrung getroffen hat – und siehe da: Mit einem Mal sollen doch alle bitte schön die Kirche in Dorf lassen.
Bischof Müller hat einen Fehler gemacht. Vielleicht wäre er (ungerechtfertigterweise) noch einmal damit durchgekommen, wenn er wenigstens den Anstand gehabt hätte, von Anfang an dazu zu stehen. Statt dessen strampelt er sich lieber immer tiefer rein.
Auch ein Bischoff klept halt an seinem Stuhl und an seiner Macht.
Aber kaum geht es um einen Bischoff, der tatsächlich eine Fehlentscheidung in Bezug auf eine „echte“ sexuelle Verwirrung getroffen hat – und siehe da: Mit einem Mal sollen doch alle bitte schön die Kirche in Dorf lassen.
Bischof Müller hat einen Fehler gemacht. Vielleicht wäre er (ungerechtfertigterweise) noch einmal damit durchgekommen, wenn er wenigstens den Anstand gehabt hätte, von Anfang an dazu zu stehen. Statt dessen strampelt er sich lieber immer tiefer rein.
Auch ein Bischoff klept halt an seinem Stuhl und an seiner Macht.
Montag, 8. Oktober 2007 13:16
nonnobisdomine: Bischof Müller …
kann sich nunmehr (ob nun der Medienberichte oder sonstiger „aufgeklärter Kreise“) den Erzbischof von München „abschminken“.
Montag, 8. Oktober 2007 13:13
Heinz Josef: Das Problem ist, dass es der falsche Bischof ist!
Nichts anderes bedeutet der Umstand, dass diese Seite hier
andauernd versucht, das eigentliche Geschehen (Einsetzen eines überführten Kinderschänders in bedenkliche Position)
in den Hintergrund zu drängen und stattdessen die Weste des Hauptverantwortlichen reinzuwaschen. Erstaunlich, wie wenig sich kreuz.net für das Schicksal der Kinder interessiert. Vielleicht aber auch vielsagend.
Wäre der betreffende Bischof nicht Müller sondern der von kotz.net so geliebte Algermissen, würden diese nicht versuchen den Bischof zu decken. Aber es ist eben Müller, der so schön gegen die Laienräte vorgegangen ist.
andauernd versucht, das eigentliche Geschehen (Einsetzen eines überführten Kinderschänders in bedenkliche Position)
in den Hintergrund zu drängen und stattdessen die Weste des Hauptverantwortlichen reinzuwaschen. Erstaunlich, wie wenig sich kreuz.net für das Schicksal der Kinder interessiert. Vielleicht aber auch vielsagend.
Wäre der betreffende Bischof nicht Müller sondern der von kotz.net so geliebte Algermissen, würden diese nicht versuchen den Bischof zu decken. Aber es ist eben Müller, der so schön gegen die Laienräte vorgegangen ist.
Montag, 8. Oktober 2007 12:39
DocRöntgen: Ach nee: Schon wieder versucht kreuz.net Kindesmißbrauch zu relativieren
Nichts anderes bedeutet der Umstand, dass diese Seite hier
andauernd versucht, das eigentliche Geschehen (Einsetzen eines überführten Kinderschänders in bedenkliche Position)
in den Hintergrund zu drängen und stattdessen die Weste des Hauptverantwortlichen reinzuwaschen. Erstaunlich, wie wenig sich kreuz.net für das Schicksal der Kinder interessiert. Vielleicht aber auch vielsagend.
andauernd versucht, das eigentliche Geschehen (Einsetzen eines überführten Kinderschänders in bedenkliche Position)
in den Hintergrund zu drängen und stattdessen die Weste des Hauptverantwortlichen reinzuwaschen. Erstaunlich, wie wenig sich kreuz.net für das Schicksal der Kinder interessiert. Vielleicht aber auch vielsagend.
Montag, 8. Oktober 2007 12:38
santo domingo 2: @ Kurt K, Heinz Josef
Es gibt noch einen gravierenden Unterschied: Ein Verstoß gegen den Zölibat beschränkt sich in aller
Regel auf den Verstoß gegen den Zölibat.
Kindesmißbrauch kann über die ohnehin schon schlimme Lage hinaus eskalieren und tut es auch immer wieder. Was passiert, wenn das Kind schreit, sich wehrt oder zu reden droht? Oft genug sieht der Täter dann keinen anderen Weg mehr, seine Tat zu verdecken, und schlägt zu. So geschehen 1992 in der Diözese Funchal – der Täter, P.Frederico Cunha ORC, wurde wegen Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt, obwohl Ortsbischof Faria nichts unversucht gelassen hatte, um ihn zu decken.
Dieses eine Mal hatte Marx recht: Geschichte wiederholt sich als Tragödie oder als Farce.
Meine Solidarität gilt den Opfern und der Kripo, die gegenwärtig auch das Verhalten des Bischofs unter die Lupe nimmt – meiner Kenntnis nach ein Novum in der Nachkriegsgeschichte.
Ist auch nicht schlecht. Solange auch nur der Eindruck der faktischen Unantastbarkeit eines Bischofs bestehen bleibt, geraten -dessen entsprechendes Verhalten vorausgesetzt- selbst die anständigen Priester seines Bistums unter einen pauschalisierten Generalverdacht: Wer weiß, wie viele Zeitbomben noch ticken und wo?
Schon um dem vorzubeugen, stünde es Bischof Müller gut zu Gesicht, mit den Ermittlungsbehörden zu kooperieren, statt öffentlich auf sie loszugehen… oder Priestern aus dem Personalstand der eigenen Diözese das Blaue vom Himmel herunterzubescheinigen, womit er leider nicht alleine steht.
Kindesmißbrauch kann über die ohnehin schon schlimme Lage hinaus eskalieren und tut es auch immer wieder. Was passiert, wenn das Kind schreit, sich wehrt oder zu reden droht? Oft genug sieht der Täter dann keinen anderen Weg mehr, seine Tat zu verdecken, und schlägt zu. So geschehen 1992 in der Diözese Funchal – der Täter, P.Frederico Cunha ORC, wurde wegen Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt, obwohl Ortsbischof Faria nichts unversucht gelassen hatte, um ihn zu decken.
Dieses eine Mal hatte Marx recht: Geschichte wiederholt sich als Tragödie oder als Farce.
Meine Solidarität gilt den Opfern und der Kripo, die gegenwärtig auch das Verhalten des Bischofs unter die Lupe nimmt – meiner Kenntnis nach ein Novum in der Nachkriegsgeschichte.
Ist auch nicht schlecht. Solange auch nur der Eindruck der faktischen Unantastbarkeit eines Bischofs bestehen bleibt, geraten -dessen entsprechendes Verhalten vorausgesetzt- selbst die anständigen Priester seines Bistums unter einen pauschalisierten Generalverdacht: Wer weiß, wie viele Zeitbomben noch ticken und wo?
Schon um dem vorzubeugen, stünde es Bischof Müller gut zu Gesicht, mit den Ermittlungsbehörden zu kooperieren, statt öffentlich auf sie loszugehen… oder Priestern aus dem Personalstand der eigenen Diözese das Blaue vom Himmel herunterzubescheinigen, womit er leider nicht alleine steht.
Montag, 8. Oktober 2007 12:11
Kurt K.: Das Problem, Heinz Josef
Das ist nicht das Problem. Zum Problem wird es erst wenn der Priester offen zu einer Partnerschaft mit
der Frau steht oder sie standesamtlich heiratet. Leider wird durch dieses Vorgehen der Konkubinat gefördert,
statt Priestern die Heirat offiziell zu ermöglichen.
Tja… das Problem der Kirche war schon immer und ist noch: Die Doppelmoral.
Vergewaltigen darf ein Priester ohne grössere Probleme zu bekommen, schon mal ein, zwei Kinder, kein Thema, das kriegen wir wieder hin…
Hat er hingegen mit einer Frau einvernehmlich GV, entsteht daraus ein Kind und er steht zu diesem, dann ist das Geschrei gross.
Einfach widerlich.
Tja… das Problem der Kirche war schon immer und ist noch: Die Doppelmoral.
Vergewaltigen darf ein Priester ohne grössere Probleme zu bekommen, schon mal ein, zwei Kinder, kein Thema, das kriegen wir wieder hin…
Hat er hingegen mit einer Frau einvernehmlich GV, entsteht daraus ein Kind und er steht zu diesem, dann ist das Geschrei gross.
Einfach widerlich.
Montag, 8. Oktober 2007 12:02
litterae sunt divitiae: @zwobbel
Im Laufe dieser Demo überbringt jedes Kind, welches gerne möchte, Bischof Müller eine Blume.
Wo haben Sie denn solche Ideen her? Das ist ja so süß, dass man Zahnschmerzen kriegen könnte.
Einfach geschmacklos.
Wo haben Sie denn solche Ideen her? Das ist ja so süß, dass man Zahnschmerzen kriegen könnte.
Einfach geschmacklos.
Montag, 8. Oktober 2007 11:55
Heinz Josef: @Kurt.K
Was ich noch anmerken möchte zu dem KiFi-Priester-Problem: Was genau passiert mit einem Priester, der
eine Frau vögelt und dabei ein Kind zeugt? Bekommt der auch noch eine gnädige zweite Chance? Nein? Warum
kommt dann ein Kinderficker wieder in Amt und würden?
Das ist nicht das Problem. Zum Problem wird es erst wenn der Priester offen zu einer Partnerschaft mit der Frau steht oder sie standesamtlich heiratet. Leider wird durch dieses Vorgehen der Konkubinat gefördert, statt Priestern die Heirat offiziell zu ermöglichen.
Versheiratete Priester sollten ihr Amt ausüben können und nicht Pädophile. Die gehören konsequent weg von potentiellen Opfern.
Das ist nicht das Problem. Zum Problem wird es erst wenn der Priester offen zu einer Partnerschaft mit der Frau steht oder sie standesamtlich heiratet. Leider wird durch dieses Vorgehen der Konkubinat gefördert, statt Priestern die Heirat offiziell zu ermöglichen.
Versheiratete Priester sollten ihr Amt ausüben können und nicht Pädophile. Die gehören konsequent weg von potentiellen Opfern.
Montag, 8. Oktober 2007 11:44
santo domingo 2: @ Kurt K.
Das frage ich mich auch! Bei einschlägig vorbestraften Priestern wie Peter Kramer sind die Richtlinien
der Bischofskonferenz eindeutig: Nach Vorstrafe kein erneuter Einsatz in Berührung mit Kindern. Dagegen
wurde wissentlich verstoßen.
Weitere Frage:
Die Staatsanwaltschaft habe den Justiziar der Diözese im April 2000 „nur in groben Zügen“ und telephonisch über dieses Gutachten informiert.
Das Gericht habe der Diözese kein Gutachten ausgehändigt.
Warum hat es die Diözese nicht von Pfarrer Kramer selbst angefordert, wenn sie schon über die Existenz des Gutachtens informiert war? Schließlich wollte er doch wieder beschäftigt werden!
Weitere Frage:
Die Staatsanwaltschaft habe den Justiziar der Diözese im April 2000 „nur in groben Zügen“ und telephonisch über dieses Gutachten informiert.
Das Gericht habe der Diözese kein Gutachten ausgehändigt.
Warum hat es die Diözese nicht von Pfarrer Kramer selbst angefordert, wenn sie schon über die Existenz des Gutachtens informiert war? Schließlich wollte er doch wieder beschäftigt werden!
Montag, 8. Oktober 2007 11:05
Kurt K.: Was heisst schon „Hetzkampagne“?
Wäre der Bischof ein Politiker, beispielsweise ein Kultusminister, der einen Kinder fickenden Lehrer
wieder eingestellt hätte, dann hätte er lange zurücktreten müssen oder wäre gefeuert worden. Auf
jeden Fall hätte er die Verantwortung übernehmen müssen.
Nichts davon tut dieser Kirchenmann.
Was ich noch anmerken möchte zu dem KiFi-Priester-Problem: Was genau passiert mit einem Priester, der eine Frau vögelt und dabei ein Kind zeugt? Bekommt der auch noch eine gnädige zweite Chance? Nein? Warum kommt dann ein Kinderficker wieder in Amt und würden?
Nichts davon tut dieser Kirchenmann.
Was ich noch anmerken möchte zu dem KiFi-Priester-Problem: Was genau passiert mit einem Priester, der eine Frau vögelt und dabei ein Kind zeugt? Bekommt der auch noch eine gnädige zweite Chance? Nein? Warum kommt dann ein Kinderficker wieder in Amt und würden?
Montag, 8. Oktober 2007 10:55
Typ: @ zwobbel
Wie lange sollen wir uns noch gefallen lassen, daß Bischöfe gesellschaftlich exekutiert werden?
Solange es kreuz.net gibt, wird die gesellschaftliche Exekution von Bischöfen an der Tagesordnung sein. Ich erinnere nur an die Bischöfe Algermissen, Lehmann, Kamphaus, Thissen, Scheuer, Aichern, Schönborn.
Wenn es darum geht, sich über Hetzkampagnen gegen die Kirche und ihre Amtsträger zu beschweren, sollte kreuz.net EINFACH DIE SCHNAUZE HALTEN.
Solange es kreuz.net gibt, wird die gesellschaftliche Exekution von Bischöfen an der Tagesordnung sein. Ich erinnere nur an die Bischöfe Algermissen, Lehmann, Kamphaus, Thissen, Scheuer, Aichern, Schönborn.
Wenn es darum geht, sich über Hetzkampagnen gegen die Kirche und ihre Amtsträger zu beschweren, sollte kreuz.net EINFACH DIE SCHNAUZE HALTEN.
Montag, 8. Oktober 2007 10:53
Tridentinus: Vor allem ist Müller
auch dogmatisch nicht so konservativ.
Montag, 8. Oktober 2007 10:49
Wolfgang K.: allgemeines
Es gab da mal im bayerischen Rundfunk eine interessante Sendung über Bischof Müller. In der katholischen
Welt lief da seinerzeit eine Sendung „Bischof Müller und die Laien“. Habe mir das seinerzeit als Podcast
runter geladen und auf CD gebrannt. Höchst aufschlußreich und interessant.
Eigentlich können wir ja für die Pressefreiheit dankbar sein, dieser Bischof ist nicht so gut wie er sich in der Öffentlichkeit hier präsentiert. Jeder hat so seine Leichen im Keller…
Eigentlich können wir ja für die Pressefreiheit dankbar sein, dieser Bischof ist nicht so gut wie er sich in der Öffentlichkeit hier präsentiert. Jeder hat so seine Leichen im Keller…
Montag, 8. Oktober 2007 10:26
Puchil2: Richtlinien der deutschen Bischofskonferenz
Eines steht in diesem Fall allerdings fest: Bischof Müller hat sich nicht an die Richtlinien der BIKO gehalten, die eindeutig einfordern, dass ein wegen Kindesmissbrauch rechtskräftig verurteilter Priester – auch wenn die Gutachten eine positive Prognose geben – nie mehr an einer Stelle als Priester eingesetzt werden darf, an der er mit Kindern in Berührung kommt. Durch die Berufung zum Parrer von Riekofen ist aber gerade das passiert. Wie kann ein Priester sein Amt als Pfarrer einer Gemeinde ausüben, ohne mit Kindern in Berührung zu kommen?
Montag, 8. Oktober 2007 10:13
Pelagius III.: @zwobbel
„Wie lange sollen wir uns noch gefallen lassen, daß Bischöfe gesellschaftlich exekutiert werden?“ fragen
Sie.
Nun, ich erinnere mich noch sehr lebhaft daran, wie Kreuz.net versucht hat, Bischof Algermissen von Fulda „gesellschaftlich zu exekutieren“. Und auch Kardinal Lehmann dient manchen Kreut.net-Schreibern als potentielles Exekutionsopfer.
Was den Fall Regensburg anlangt, so gäbe es für Bischof Müller eine ganz einfache Vorgehensweise: 1. Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen und 2. die Öffentlichkeit nicht länger hinters Licht zu führen.
Nun, ich erinnere mich noch sehr lebhaft daran, wie Kreuz.net versucht hat, Bischof Algermissen von Fulda „gesellschaftlich zu exekutieren“. Und auch Kardinal Lehmann dient manchen Kreut.net-Schreibern als potentielles Exekutionsopfer.
Was den Fall Regensburg anlangt, so gäbe es für Bischof Müller eine ganz einfache Vorgehensweise: 1. Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen und 2. die Öffentlichkeit nicht länger hinters Licht zu führen.
Montag, 8. Oktober 2007 10:07
zwobbel: Gegen verlogene Hinrichtungskampagnen
Mein Vorschlag dazu:
Das normale glaubens- und papsttreue katholische Volk führt in Regensburg eine große Demonstration gegen Medienlügen und Hetzkampagnen durch! Im Laufe dieser Demo überbringt jedes Kind, welches gerne möchte, Bischof Müller eine Blume.
Wie lange sollen wir uns noch gefallen lassen, daß Bischöfe gesellschaftlich exekutiert werden?
Gewiss, es gibt im deutschsprachigen Raum leider etliche Männer, die leider Bischöfe sind, für die ich keinen kleinen Finger rühren würde. Aber andererseits ist es unerträglich wie die antichristliche Journaille, jeden der noch etwas vom Glauben bewahren will rufmorden darf. Da müßten wir Katholiken viiiiiel mehr und besser zusammenhalten.
Wir müssen endlich den Mißbrauch der Pressefreiheit beenden.
Das normale glaubens- und papsttreue katholische Volk führt in Regensburg eine große Demonstration gegen Medienlügen und Hetzkampagnen durch! Im Laufe dieser Demo überbringt jedes Kind, welches gerne möchte, Bischof Müller eine Blume.
Wie lange sollen wir uns noch gefallen lassen, daß Bischöfe gesellschaftlich exekutiert werden?
Gewiss, es gibt im deutschsprachigen Raum leider etliche Männer, die leider Bischöfe sind, für die ich keinen kleinen Finger rühren würde. Aber andererseits ist es unerträglich wie die antichristliche Journaille, jeden der noch etwas vom Glauben bewahren will rufmorden darf. Da müßten wir Katholiken viiiiiel mehr und besser zusammenhalten.
Wir müssen endlich den Mißbrauch der Pressefreiheit beenden.
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