15:49:04 | Montag, 8. Oktober 2007
Den Feinden des Bischofs von Regensburg ist viel daran gelegen, daß die Nachfolge des Erzbischofs von München und Freising jetzt geklärt wird. Ein Kommentar.

Pädophilie-Vorwürfe sind
das Mittel, um die Kirche und ihre Hierarchie mundtot zu machen.
© Wiseacre
Photo, CC(kreuz.net) Alles läuft wie nach Drehbuch. Seit Wochen wird in Regensburg ein angeblicher Skandal
am
Kochen gehalten, um den dortigen Bischof zu diskreditieren.
Zugleich drängt Christoph Wenzel in der
deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ vom 7. Oktober auf eine schnelle Neubesetzung des Bischofsstuhles in
München und Freising:
„Katholiken wollen schnelle Entscheidung Roms“ – weiß er.
In der Tat. Nie war
die Gelegenheit günstiger denn jetzt. Denn es geht den Linken in München eigentlich nur im eines – zu
verhindern, daß der gegenwärtige Bischof von Regensburg Nachfolger von Friedrich Kardinal Wetter (79)
wird.
Friedrich Kardinal Wetter befinde sich derzeit in einer „ungewöhnlichen Situation“ – beschwört
Wenzel die Lage.
Der Erzbischof vertrete sich gewissermaßen selber. Kardinal Wetter sei nur noch auf
Abruf Oberhaupt der „mächtigen Erzdiözese“.
Doch die Benennung seines Nachfolgers bleibe aus, und unter
den Gläubigen sei langsam „eine gewisse Ungeduld zu spüren“ – so Wenzel.
Dabei zitiert er Helmut Mangold,
den Vorsitzenden des ‘Landeskomitees der Katholiken’ in Bayern: „Man wünscht sich schon, daß das möglichst
zügig geht.“
Ob es ein Zufall ist, daß gerade Mangold zu Wort kommt, der sich in der Vergangenheit
als scharfer Feind des Regensburger Bischofs
in die Riemen geworfen hat?
Die Spekulationen um die Wetter-Nachfolge
konzentrieren sich nach Wenzel „mittlerweile“ auf zwei Kandidaten: den Bamberger Erzbischof Ludwig Schick
(58) und den päpstlichen Privatsekretär Georg Gänswein.
Der Bischof von Regensburg ist nach seiner
Darstellung offenbar bereits vom Tisch.
Dem linken Vorsitzenden des ‘Landeskomitees der Katholiken’ in
Bayern wäre Mons. Gänswein genehm: „Ich könnte ihn mir durchaus als Münchner Erzbischof vorstellen.“
Auch Erzbischof Ludwig Schick würde dem Vorsitzenden passen.
Er habe ähnliche Eigenschaften wie Kardinal
Wetter: nicht ganz progressiv, aber „aufgeschlossen“ und „nicht jemand, der sich als Ausreißer profiliert“.
Wie auch immer: Der Vorsitzende des ‘Landeskomitees der Katholiken in Bayern’ wittert Morgenluft. Ihm
ist angesichts der Skandalstrategie in Regensburg nur eines wichtig:
„Schön wäre es, wenn es mal schneller
ginge“.
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santo domingo 2 22:42:46 | Montag, 8. Oktober 2007
#13
Vineta 22:22:31 | Montag, 8. Oktober 2007
#12
schulschwänzer 20:49:40 | Montag, 8. Oktober 2007
#11
Konrad 20:12:48 | Montag, 8. Oktober 2007
#10
st.georg 19:17:56 | Montag, 8. Oktober 2007
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santo domingo 2 17:54:12 | Montag, 8. Oktober 2007
#8
DerMartin 17:36:48 | Montag, 8. Oktober 2007
#7
turk 17:20:31 | Montag, 8. Oktober 2007
#6
Artois † 17:04:09 | Montag, 8. Oktober 2007
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engelhardt † 16:58:21 | Montag, 8. Oktober 2007
#4
Florian Geyer 16:54:30 | Montag, 8. Oktober 2007
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Artois † 16:52:34 | Montag, 8. Oktober 2007
#2
engelhardt † 16:50:28 | Montag, 8. Oktober 2007
#1
santo domingo 2 16:14:41 | Montag, 8. Oktober 2007