Pädophilie
Die infame Falschmeldungsstrategie hält an
Das Bistum Regensburg hat auf seiner Webseite eine eigene Dementi-Rubrik einrichten müssen, um der Medienkampagne gegen den Diözesanbischof zu begegnen.
Gegen den Regensburger Bischof, Mons. Gerhard Ludwig Müller, findet gegenwärtig eine Medienhetze statt.
Gegen den Regensburger Bischof, Mons. Gerhard Ludwig Müller, findet gegenwärtig eine Medienhetze statt.
(kreuz.net) Der jüngste Lügenbericht über den Fall des kinderschänderischen Regensburger Priesters, der Minderjährige homosexuell mißbraucht hat, stammt aus der Feder von Rudolf Neumaier.

Neumaier behauptete am 6./7. Oktober in einem Artikel der kirchenfeindlichen ‘Süddeutschen Zeitung’, daß die Diözese den Fall des Kinderschänders „über Jahre hinweg verschwiegen“ habe.

Die Antwort der Diözese Regensburg: „Das ist falsch.“

Der Priester hatte bereits im Jahr 1999 Buben geschändet. Doch damals sei „auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern“ und mit Rücksicht auf die Kinder Stillschweigen vereinbart worden.

Die Möglichkeit zur Strafanzeige sei allen Beteiligten unbenommen geblieben.

In seinem Artikel behauptet Neumaier ferner, daß das Ordinariat des Bistums Regensburg derzeit „ungewöhnlich viele Briefe“ bekomme: In der diözesanen Postannahmestelle „ächzt man schon“.

Auch diese Aussage entlarvt das Bistum als gezielte Manipulation Neumaiers:

„Zu keiner Zeit gab es diesbezüglich Anfragen bei unserer Poststelle, noch wäre beim Eingang bei der Poststelle nachvollziehbar, welcher Inhalt sich im jeweiligen Kuvert befindet.“

Das Bistum zitiert auch die folgende Haßtirade Neumaiers:

„Die Öffentlichkeitsarbeit des Bistums erinnert an die Verlautbarungspolitik des DDR-Regimes: Unangenehme Details werden verschwiegen, alles andere wird zum Ruhme des Bischofs hochgejubelt“.

Die Antwort der Diözese: Ein Vergleich mit dem DDR-Regime, das über Jahrzehnte hinweg Menschenrechte mit den Füßen getreten und Christen verfolgt habe, „ist infam und entbehrt jeglichen Niveaus“.

Gleichzeitig sei der Vorwurf des „Verschweigens“ ungerechtfertigt:

„Das Bischöfliche Ordinariat stand zu jedem Zeitpunkt Rede und Antwort zu den Vorwürfen.“
      
11 Lesermeinungen
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#11   Artois †   21:13:08 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Hallo Flori, alter Ötzi
da hast Du völlig recht, sie waren vor allem recht harmlos und 99% der DDR-Bevölkerung wurde von ihnen in Ruhe gelassen, während unsere heutigen Politiker allen in scheußlichster Weise auf den Geist gehen, es ist kaum zum Aushalten …
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#10   Florian Geyer   20:58:56 | Dienstag, 9. Oktober 2007
hallo artois lieber ossi
verglichen mit der heutigen politikerriege waren die parteispießer der ex ddr hochmoralische und hochanständige persönlichkeiten. (meine meinung)
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#9   Artois †   20:52:23 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Es muß heißen
„niveaulos“ und nicht „entbehrt jeglichen Niveaus“. In der weiland ddr war ja „Niveau“ übrigens auch ein Lieblingswort, und es gab den Witz mit dem Echo: „Weltniveau“ – „Wo, wo, wo?“
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#8   möchtegern-kathole   19:32:41 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@DocRöntgen
können Sie die „Hassgefühle“, die Sie kreuz.net unterstellen, am Text des Artikels belegen?
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#7   DocRöntgen   15:37:47 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Köstlich, was hier immer als „kirchenfeindlich“, „linksradikal“ etc. eingestuft wird!
Im Grunde ist alles böse, was der kreuz.net’schen Ideologie widerspricht (geschätzte 99,99979813 % der Weltbevölkerung). Was ich nicht verstehe: Die zur Schau getragene, vermeintliche Treue zur Glaubenslehre, und damit ja die Nähe zu Gott, scheint keinerlei Entspannung herbeizuführen. Ganz im Gegenteil: Das kreuz.net’sche „Engagement“ nährt sich aus Hassgefühlen, Frustration und Feindseligkeit. Da haut doch irgendetwas nicht ganz hin?!
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#6   turk   11:53:51 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Beispiel, wie man es nicht macht
Alle können lernen aus dem mißlungenen Krisenmanagement des Bistums Regensburg, wenn sie nur wollen.
Es wäre so einfach gewesen: eine ehrliche Entschuldigung des letzteverantwortlichen Bischofs.
Lächerlicher geht es nicht mehr.
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#5   santo domingo 2   11:09:23 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@ sacerdos helveticus
Genau dieser Eindruck entsteht, und es ist auch mehr als nur ein Eindruck! Immer wieder überführt sich das Ordinariat selbst, wie im folgenden dargelegt, und jetzt schlägt es hilflos um sich. Nur ein Beispiel für widersprüchliche Einlassungen:
7.Oktober: Das Bistum habe nichts von liturgischen Tätigkeiten des Peter Kramer während seiner offenen Bewährung gewußt www.sueddeutsche.de/…n/artikel/847/136576/
aber
8.Oktober: Bistum räumt ein, schon 2001 von seiner liturgischen Tätigkeit gewußt zu haben. www.mittelbayerische.de/…rkenntnisse_und.html
Da unmöglich beide Versionen zutreffen können, steht fest, daß der Bistumssprecher mindestens einmal gelogen hat. Zum Glück geht die Kriminalpolizei jetzt den Vorgängen nach und nimmt auch die Frage nach der Mitwisserschaft im Ordinariat ins Visier.
Fazit: Keine Haßkampagne, sondern ordentliche Ermittlungen, wie sie bei Fällen solcher Tragweite selbstverständlich sein sollten.
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#4   sacerdos helveticus   10:49:54 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Informationspolitik
Die Stellungnahmen des Bistums Regensburg zu verschiedenen Presseartikeln hinterlassen einen etwas merkwürdigen Eindruck. Es werden winzige Details gesucht, die in den Artikeln nicht stimmen um daraus dann die Unzuverlässigkeit der ganzen Geschichte suggerieren zu können. So heisst es zu einem Artikel des Spiegel, eine dort erwähnte Ordinariatssaitzung fand nicht am Dienstagabend sondern am Dienstagvormittag statt.
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#3   Typ   10:43:08 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Wieder nix mit seriösem Journalismus
Das Bistum zitiert auch die folgende Haßtirade Neumaiers: „Die Öffentlichkeitsarbeit des Bistums erinnert an die Verlautbarungspolitik des DDR-Regimes: Unangenehme Details werden verschwiegen, alles andere wird zum Ruhme des Bischofs hochgejubelt“.
Kann mir jemand erklären, was an dem Zitat eine „Hasstirade“ sein soll?
Nein, kann niemand. Danke sehr.
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#2   Sirilo   10:19:46 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Mindestens eine Sache ist falsch…
…an der Stellungnahme der Diözese: es heißt nicht „entbehrt jegliches Niveaus“, sondern „entbehrt jeglichen Niveaus“.
Ansonsten verkneife man sich voreilige Parteinahme in die eine wie die andere Richtung: man wird sehen, was die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergeben.
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#1   santo domingo 2   10:14:37 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Schon klar.
Und vor lauter Verschwiegenheit wurde Anzeige erstattet.
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