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Massenseligsprechung + Entlassung angefochten + Amputierung der Gebärmutter + Weltkirche bedeutet Ritenvielfalt + Der Idealbischof – ein talentloser Sesselwärmer?
Japanische Jesuitenmissionare werden für ihren Glauben geköpft.
Japanische Jesuitenmissionare werden für ihren Glauben geköpft.
Massenseligsprechung

Vatikan. Am 24. November werden in Nagasaki 188 japanische Märtyrer seliggesprochen. Das gab die Japanische Bischofskonferenz bekannt. Die Gruppe der neuen Seligen sind Pater Pietro Kassui Kibe († 1639) und seine Gefährten. Pater Kibe war ein Konvertit. Er trat bei den Jesuiten ein und empfing in Rom die Priesterweihe. Danach wirkte er als Missionar in seiner Heimat. Nach langer Folter wurde er geköpft. Die Seligsprechung hält der Präfekt der Selig- und Heiligsprechungskongregation, José Saraiva Kardinal Martins.

Entlassung angefochten

Deutschland. Die frühere Sprecherin der Tagesschau, Eva Herman, hat gegen ihre Kündigung durch den ‘Norddeutschen Rundfunk’ Klage eingereicht. Das erklärte sie vor der protestantischen Nachrichtenagentur ‘idea’. Der Fernsehsender hat der Moderatorin eine Nähe zum Nationalsozialismus unterstellt. Der Fall liegt jetzt beim Amtsgericht in Hamburg.

Amputierung der Gebärmutter

Großbritannien. Die Eltern des behinderten britischen Mädchens Katie Thorpe (15) wollen ihrer Tochter die Gebärmutter entfernen lassen. Das berichtete der ‘Britische Rundfunk’. Katie leidet an den Folgen einer zerebralen Kinderlähmung. Ihre Mutter (45) möchte der Jugendlichen die Beschwerden der Menstruation ersparen. Der Fall soll bereits beim britischen Gesundheitsministerium verhandelt werden. Behindertenvereinigungen sind entsetzt.

Weltkirche bedeutet Ritenvielfalt

Deutschland. Das Hilfswerk ‘Kirche in Not’ veranstaltet am 13. Oktober im deutschen Marienwallfahrtsort Kevelaer einen „Tag der Weltkirche“. Der Anlaß ist Teil der Feierlichkeiten zum 60jährigen Bestehen des Hilfswerks. Die Messe zelebriert das Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine, Lubomyr Kardinal Husar von Kiev (74), im byzantinischen Ritus. Am Nachmittag referieren der Kardinal und die deutsche Schriftstellerin Gabriele Kuby.

Der Idealbischof – ein talentloser Sesselwärmer?

„Institutionen können es sich nicht leisten, im Interesse der bürokratischen Stabilität talentlose Sesselwärmer zu befördern. Kirchen müssen wie alle anderen Unternehmen von Leuten geleitet werden, die auch bei einer anderen Berufswahl an die Spitze gelangt wären (…). Doch in der Katholischen Kirche in Großbritannien gibt es eine Tradition, solche Männer zu Bischöfen zu machen, die es in einer weltlichen Karriere höchstens zum Vizevorsteher des Sozialamtes in einer Londoner Vorstadt gebracht hätten.“

Damian Thompson im konservativen britischen Wochenmagazin ‘The Spectator’ vom 12. April 2003.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Florian Geyer   18:52:25 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Typ---
„Eine „Nachrichten“-Seite, die Chinesen nicht von Japanern unterscheiden kann, will mir die Welt erklären?“
Na und: beide sind klein, schwarzhaarig, essen gern reis und haben schlitzaugen. ist also nicht ganz einfach.
ein unterscheidungsmerkmal wäre dass von gruppe b eine teilmenge hieroshimaverstrahlt ist was man aber auch nicht sehen sondern nur messen kann.
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#10   r.ruhrgebietler   18:47:48 | Dienstag, 9. Oktober 2007
und da mach’ ich mir Sorgen!
das ich NICHT in den Himmel kommen könnte ^-^ O:)
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#9   Gotthard   15:36:11 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Massenseligsprechung
es werden in Kürze doch auch Massen von Leuten in Spanien seliggesprochen…
Massenseligsprechungen scheinen in Mode zu kommen.
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#8   Typ   14:19:49 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@ Artois
Sehen Sie, ich auch. Aber kreuz.net ist damit überfordert. Eine „Nachrichten“-Seite, die Chinesen nicht von Japanern unterscheiden kann, will mir die Welt erklären?
Jämmerlich.
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#7   Artois †   13:22:52 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@Typ--
Ja, okay. Also ich kann Chinesen sehr gut von Japanern, beider wiederum von Koreanern etc. unterscheiden.
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#6   Typ   13:21:08 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@ Artois
Dass kreuz.net die Darstellung eines Chinesen nicht von der eines Japaners unterscheiden kann, ist hingegen überhaupt nicht rassistisch, oder was wollen Sie sagen? :-S
„Hey, wir ha’m da so’n Artikel über ‘nen Märtyrer. Brauche ‘n passendes Bild… Was? Schinese? Japaner? Keine Ahnung, ist doch eh dasselbe. Gib mir einfach irgendwas mit Schlitzaugen!“
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#5   Artois †   11:13:02 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@Typ---
Ihr posting ist eine Beleidigung für die chinesischen und japanischen Katholiken, wahrscheinlich beziehen Sie in Ihren widerwärtigem Rassismus alle asiatischen Gläubigen ein. Bitte schämen Sie sich, Sie Strolch!
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#4   Typ   10:59:07 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@ Pelagius
Danke für den Hinweis! Ich glaube, der Fehler liegt bei der kreuz.net-„Redaktion“. („Hey, haste mal ein Bild mit so’n paar Schlitzaugen, die einen Priester ermorden? Wäre super, können wir gut gebrauchen… China? Japan? Keine Ahnung, sehen doch alle gleich aus! Hauptsache Ungläubige mit Schlitzaugen!“)
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#3   Pelagius III.   10:43:31 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Ein Chinese in Japan?
Das Gemälde von den in Japan als Märtyrer sterbenden Jesuitenmissionaren weist einen gravierenden Fehler auf: Der linke Scherge wird durch Kopfbedeckung und Zopf eindeutig als Chinese aus der Zeit der Mandschu-Dynastie ausgewiesen. Damals gab es aber in Japan keine Chinesen, die als Folterknechte aktiv waren. Handelt es sich bei dem Gemälde also um eine historische Fälschung?
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#2   Sirilo   09:35:58 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@Gotthard
M.W.n. ist das schon korrekt. Frau Herman wurde ja nicht ein Arbeitsvertrag als Tagesschausprecherin gekündigt (das ist schon Schnee von vorvorgestern), sondern ein Vertrag über freie Mitarbeit als Talkshow-Moderatorin. Freie Mitarbeit ist kein Gegenstand der Arbeitsgerichtsbarkeit.
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#1   Gotthard   09:20:02 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Klage
Die frühere Sprecherin der Tagesschau, Eva Herman, hat gegen ihre Kündigung durch den ‘Norddeutschen Rundfunk’ Klage eingereicht…Der Fall liegt jetzt beim Amtsgericht in Hamburg.
Eine Kündigungsschutzklage beim Amtsgericht?
Eine interessante Justizkonstellation scheint das zu sein.
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