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Donnerstag, 21. Oktober 2004 09:11
Die Abtreibung abtreiben
Die Identifikation von Lebensschützern mit Terroristen und das sozialistisch-grüne Verlangen nach einer „Abtreibung Jesu Christi“. Ein Kommentar.
(kreuz.net) Es gibt keine öffentliche Pro-Life-Kundgebung, ohne daß die sozialistisch-grüne Reaktion mit Gegendemonstrationen aufwartet: „Schaut euch die Pro- Lifer an, schlimmer als die Taliban!“

Die Lebensschützer sind es gewöhnt, von tobenden Sozialisten (oder Grünen) auf unterstem Niveau angegriffen zu werden. Verbale Gewaltbereitschaft.

Es scheint, daß ein Mensch, der für das Leben anderer Menschen eintritt, nach sozialistischer (oder grüner) Logik ein „Terrorist“ ist. Sind Sie, lieber Leser, überrascht?

Wer für das Leben einsteht, ist in der sozialistischen Arbeiter- und Bauernrepublik der „Staatsfeind Nr. 1“. Es ist an der Zeit, daß die sozialistischen (und grünen) Parteileitungen diesen Eindruck aus der Welt schaffen und sich von den erwähnten verbalen Schlägertruppen distanzieren.

Leider sind wir noch nicht soweit. Ein Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Sommers genügt. Wo immer Lebensrechtsbewegungen wie ‘Aktion Leben Deutschland’, ‘Jugend für das Leben’ oder ‘Human Life International’ engagiert auftraten, rotteten sich Randalierer zusammen, die sich sozialistisch (oder grün) nennen.

Die Lebensschützer, die angeblichen Staatsfeinde, müssen ein Meer von Beschimpfung, Verleumdung und Diskriminierung über sich ergehen lassen. Das Niveau ist immer dasselbe: „Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“

Gewiß. Das sind gossensozialistische Pöbeleien, hinter denen nicht mehr steckt als ein dahergelaufener Haufen Unbedarfter. Aber ich sage es gerne noch einmal.

Es wäre an der Zeit, daß Parteien wie die Sozialdemokraten (oder Grünen), die jenseits des Straßenpflasters politische Verantwortung übernehmen wollen, beschließen, verbalen Gewalttätigkeiten auf Stürmerniveau keinen Platz einzuräumen.

„Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“ Lebensschützer kratzen am schmutzigen Huf einer Heiligen Kuh. Diese Heilige Kuh ist die Abtreibung.

Es ist Zeit, daß sie wie ein ausgedienter Götze zur Schlachtbank geführt wird. Würde die Abtreibung abgetrieben, könnte man alleine in Deutschland täglich 1000 Kindern das Leben retten.

Stellen Sie sich vor. Wir würden dann plötzlich in einer Gesellschaft leben, die nicht länger ihre eigenen Kinder frißt. Wäre das kein Fortschritt?

Noch liegt unsere Zukunft in den blutigen Händen von skrupellosen Abtreibern. Unsere Gesellschaft vergreist, Schulen werden geschlossen, und das Sozialsystem ist in Gefahr. Alte, Vereinsamte und Verlassene können sich nur noch mit Hilfe von vergilbten Fotos an die Schönheit eines Kinderlächelns erinnern.

Das Lachen der Kinder? Es wird nach dem Willen von Sozialisten (und Grünen) abgetrieben. Ob man etwas dagegen tun kann?
3 Lesermeinungen:
Montag, 11. Juni 2007 00:21
J’sus †: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 2. Januar 2005 20:25
Dolfus: Europäer nicht mehr wettbewerbsfähig
Was mir zu der fehlgeleiteten rot-grünen kommunistischen Bande einfällt, ist jedenfalls nicht druckreif.

Tatsächlich haben die Genossen im Obersten Gerichtshof faktisch unsere Verfassung außer Kraft gesetzt, es ist ein echter coup d’état gewesen, als sie die SPÖ-Anlaßgesetzgebung „unantastbare Fristenendlösung“ durchließen.

Aber Verfassungsbrüche sind im gesamten „demokratischen“ Westen an der Tagesordnung, wenn es dem herrschenden Establishment nützt: so das US-Ermächtigungsgesetz unter Roosevelt (noch bevor Kanzler Hitler auf diese Idee kam), das US-Währungsgesetz, oder um in Deutschland zu bleiben, die Aufgabe der BRD-Souveränität an die EU ohne jegliche Volksabstimmung (incl. Staats- und Währungshoheit) etc.

Seltsam, daß zuerst Innenminister Strassers Zivildienstgesetz , danach sein Asylantengesetz auf einmal „verfassungswidrig“ waren, die „Fristenlösung“ ist aber voll und ganz einem Rechtsstaate entsprechend.

Europas Völker sind – auch aus rein menschlichem Standpunkt – inzwischen nicht mehr wettbewerbsfähig.
Ich verstehe die Türken voll und ganz, daß sie sich bei uns nicht anpassen wollen. Es geht um ihre pure Weiterexistenz. Sie haben es durchschaut, wir nicht, obwohl ich ausdrücklich vieles an den türkischen Sitten nicht gutheißen kann, aber in manchem haben die Türken den besseren Durchblick.
Sonntag, 2. Januar 2005 17:20
bonifatius: Abschaum
Was soll man dazu sagen? Leider will die Öffentlichkeit dies nicht wahrnehmen. Auch „political correktness“.
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