Papst Johannes Paul II. ist am Dienstagabend in das römische Gemelli-Krankenhaus gebracht worden. Der Heilige Vater leidet an einer akuten Halsentzündung und an Atemschwierigkeiten. Bereits seit zwei Tagen hat der Papst fast alle seiner Termine abgesagt.
(kreuz.net, Rom) Unter Berufung auf Vertreter des Vatikan hat die italienische Nachrichtenagenur „Asna“
verlautet, daß Papst Johannes Paul II. am Dienstag um 22.50 mit einer Ambulanz in das römische Gemelli-Krankenhaus
gebracht wurde.
Die Ambulanz steht dem Heiligen Vater permanent zur Verfügung und trägt keine vatikanischen
Beschriftungen. Der Papst befindet sich jetzt in einer eigens für ihn eingerichteten Wohnung im 10. Stock
der Gemelli-Klinik am nördlichen Stadtrand von Rom, fünf Autominuten vom Vatikan entfernt. Die Gemelli-Klinik
ist das größte katholische Krankenhaus Roms.
Vatikan-Sprecher Joaquín Navarro-Valls gab an, daß sich
die seit Sonntag andauernde Grippeerkrankung des Papstes verschlimmert habe. Der Heilige Vater leide an
einer Kehlkopf-Luftröhrenentzündung sowie an Kehlkopf-Krämpfen. Der Gesundheitszustand des Heiligen
Vaters sei jedoch nicht besorgniserregend.
Beim Spitalaufenthalt handle es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme.
Der Papst liegt nicht auf der Intensivstation. Seit zwei Tagen hat Papst Johannes Paul II. so gut wie
alle Termine abgesagt.
Inzwischen soll das anfängliche Fieber wieder gesunken sein. Der persönliche
Arzt des Heiligen Vaters, Dr. Renato Buzzonetti, und der Gesundheitsdirektor der Gemelli-Klinik verließen
das Krankenhaus um 1.20 Uhr. Das wird als Anzeichen angesehen, daß für die Nacht eine ruhige Entwicklung
vorausgesehen wurde.
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