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Mittwoch, 2. Februar 2005 12:27
Letztes Jahr schickte der Erzbischof von Salzburg der sozialistischen Präsidentin der dortigen Lokalregierung einen persönlichen Brief. Das war die letzte öffentliche Anstrengung des Erzbischofs im Kampf gegen die drohende Einführung der Kinderabtreibung im Salzburger Landeskrankenhaus. Das Dokument im Wortlaut.
Zurück zum Artikel 3 Lesermeinungen:
Mittwoch, 2. Februar 2005 20:00
Vetter Taferl: Et portae inferi non praevalebunt eam
Dieses Zitat der Ausführungen des hwst. Herrn Alterzbischofs von Salzburg, Ex. Dr. Georg Eder, sind speziell Thomisticus gewidmet; dies, damit er die Möglichkeit hat, auch diesem Verschwörungstheorien vorzuhalten. Die Original-Fundstelle des Kath.net-Kommentars ist www.kath.net/detail.php?id=8576.
Ein kath.net-Kommentar von Alterzbischof Georg Eder (Salzburg), veröffentlicht am 29. September 2004 (hier nur ein Auszug):
„Werde also wach und stärke, was noch übrig ist“ (Offb 3,2) oder Wo die Kirche heute am meisten gefährdet ist

Die Gefahren von außen sind es nicht. Sie sind einigermaßen abschätzbar und die Gegner sind uns nicht unbekannt. Die Französische Revolution hat zwar ihre Ziele noch nicht völlig erreicht; doch würden sich die Initiatoren darüber freuen, dass die Kirche zum Großteil ihr Programm übernommen hat: Liberté, Egalité, Fraternité.

Die Freimaurerei ist seit dem II. Vatikanum auch tief in die Kirche eingedrungen und hat viel Terrain erobert (z.B. im Bereich der Liturgie). Der massenhafte Abfall von Gott, nicht nur von der Kirche (!) macht diese nur zur kleinen Herde, die sich aber nicht zu fürchten braucht (vgl. Lk 12, 32).

Bleibt freilich noch die größte und unheimlichste Macht zu nennen: der Teufel. Er greift die Kirche von außen und innen an und hat heute noch den Vorteil, dass er weithin geleugnet und daher nicht mehr ernst genommen wird. Eine Chiffre für das Böse, mehr nicht.- Aber gegen alle diese Gefahren, die der Kirche von außen drohen, hat sie das Wort des Herrn: „Et portae inferi non praevalebunt eam“ (Mt 16, 28).
Mittwoch, 2. Februar 2005 14:44
Also, mit dem was kath.net so schreibt wäre ich vorsichtig.

Ich habe das ungute Gefühl, daß man sich dort vom idealistischen Einsatz losgelöst hat und nur mehr persönliche Rechnungen mit Progressiven begleicht sowie sich selber inden Vordergrund zu spielen versucht. Insbesondere Aufrufe zur Vernaderung der Modernisten sowie eine eigens dafür eigerichtete Anlaufstelle beim kath.net-Homepageverein, den niemand als Religionswächteramt legitimiert hat, werden gerade den vom Verein als Feinde auserkorenen gute Argumente gegen den an sich zutreffenden Unmut der Homepagebetreiber liefern.

Stolz, Zorn und Neid sind Gevatter, welche sich gerade bei Traditionalistenvereinen leicht einschleichen.
Mittwoch, 2. Februar 2005 13:50
Stimme aus dem Tradiland: Noch besser sind die Aussagen, die der
Vorgänger des jetzigen Erzbischofs, S. Ex. Dr. Georg Eder, zu den Problemen zu sagen wußte… Vermutlich ist das von kreuz.net deshalb nicht gebracht worden, weil Erzbischof Eder (so im September des Vorjahres) in seiner öffentlichen Stellungnahme (die aber auf kath.net veröffentlicht wurde!) den Zustand der Kirche und insbesondere der Liturgie auf den Einfluß der Freimaurer seit dem Konzil zurückführte. Vermutlich ist aber der Alterzbischof Eder in den Augen von Thomisticus & Co nur ein blöder Verschwörungstheoretiker – so wie ich halt.
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