(kreuz.net, Paris) Am 5. Oktober hielt sich der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Mons.
Bernard Fellay, in Paris auf. Das berichtete die französische Tageszeitung ‘La Croix’.
Während eines
Treffens mit Journalisten in der großen lefebvristischen Kirche Saint-Nicolas-du-Chardonnay in der Pariser
Innenstadt, sprach Bischof Fellay auch über das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe:
„Im Widerspruch
zu dem, was Paul VI. angekündigt hatte, ist jetzt deutlich, daß die Alte Messe nie abgeschafft wurde.“
Mons. Fellay glaubt, daß die Bischöfe zu sehr bemüht sind, dem Motu Proprio Hindernisse in den Weg
zu legen:
„Die Restriktionen sind im Brief an die Bischöfe publiziert. Der Brief möchte dazu beitragen,
daß die Bischöfe die bittere Medizin leichter schlucken. Er hat aber keinen juridischen Wert.“
Der
Generalobere ist sich nicht sicher, ob der Papst selber an die „Heiligkeit“ der Neuen Messe glaubt.
Sollte
es dem Papst gelingen, die Freigabe der Alten Messen vor den Bischöfen wirklich durchzusetzen, werde
sich die Alte Messe behaupten und die Neue von selber verschwinden:
„Doch das wird mindestens eine Generation
dauern“ – so Mons. Fellay.
Er glaubt, auch, daß die im Jahre 1988 ausgesprochenen Exkommunikationen
der vier Bischöfe der Piusbruderschaft schon bis zum Ende des Herbstes aufgehoben werden könnten.
Der
Distriktobere von Frankreich, Pater Régis de Cacqueray, kündigte seinerseits an, daß verschiedene französische
Priester seine Bruderschaft um Unterricht in der Zelebration der Alten Messe gebeten haben:
„Viele wollen
den Alten Ritus zelebrieren. Doch wegen des Klimas der Angst, das über Jahre hinweg aufrecht erhalten
wurde, wartet jeder, bis der andere nach vorne tritt.“
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77 Lesermeinungen
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@Benedikt / Ein Martyrium ist es, für den katholischen Glauben und für die katholische Messe zu sterben –
sagen Sie also nicht, jene Priester und Laien seien keine Märtyrer, die für die katholische Messe gestorben
sind!
#73 Leblhuber 00:49:36 | Sonntag, 14. Oktober 2007
@Rudolfus: Es reicht, mit Gott und Gottes Kirche zu diskutieren. Rudolfus, Ihnen ist nicht zu helfen.
Wenn es Gott gibt, und davon bin ich überzeugt, wird er Ihren obigen Satz, sollte das denn wirklich Ihre
Überzeugung sein, als Gotteslästerung richten. Ich nehme aber an, dass Sie sich in Ihrem bigotten Eifer
zu Aussagen hinreißen lassen, die Sie nicht so meinen. Gott weiß es, ich nicht. Bitte, denken Sie darüber
nach! Freundliche Grüße und gute Nacht Leblhuber
#71 Leblhuber 00:06:21 | Sonntag, 14. Oktober 2007
@Rudolfus: Die Kirche ist göttlich und empfängt ihre Lehre von Gott, und sie ist daher auch keine Demokratie,
in der Volk etwas zu melden hätte. Im Himmel hat nur Gott etwas zu melden, nicht das Volk. Sie sind offensichtlich
über Ihr kindliches Bewusstsein nicht hinausgewachsen. Nur kleine Kinder haben keine Zweifel! Ich breche
die Diskussion mit Ihnen hier ab. Gott ist mir zu wichtig, als dass ich mich mit Ihnen weiter auf eine
so infantile Auseinandersetzung einlasse.
@Gotthard / Ein Ausschluß von den Sakramenten braucht die FSSPX-Weihbischöfe nicht zu kümmern, nachdem
sie selbst die Sakramenten spenden können, wie auch sämtliche Priester der FSSPX. Sie können eine formelle
Exkommunikation deshalb getrost ignorieren.
@rudolfus Die Kirche ist göttlich und empfängt ihre Lehre von Gott, und sie ist daher auch keine Demokratie,
in der Volk etwas zu melden hätte. Im Himmel hat nur Gott etwas zu melden, nicht das Volk. genau, aus
diesem Grunde gehören gewisse 4 „Weihbischöfe“ auch nicht mehr zur vollen Gemeinschaft der Kirche. Von
den Sakramenten sind sie ausgeschlossen, bis sie sich bekehren und umkehren. Auch wenn es immer wieder
Leute aus dem Volk behaupten, die eh nichts zu sagen haben: sie gehören nicht mehr dazu – und deren Priester
dürfen keine priesterlichen Handlungen vollziehen… da kann das Volk sagen, was es will! Die Kirche
allein sagt, was gilt … niemand sonst!
@Ansbach.Dragoner / Da haben Sie recht Ein Mensch, der meint, er könnte die Lehre der Kirche verwerfen,
ist wie eine Ameise, die meint, ein technisches Gerät beurteilen zu können.
@Leblhuber / Die Zugehörigkeit zur Kirche bestimmt die Kirche Meine Zugehörigkeit zur Kirche bestimme
ich allein. Sie müssen nur die Voraussetzungen dazu schaffen, daß die Kirche Sie als Zugehörigen betrachten
kann. Die Kriterien werden alleine von der Kirche bestimmt. Die Kirche ist göttlich und empfängt ihre
Lehre von Gott, und sie ist daher auch keine Demokratie, in der Volk etwas zu melden hätte. Im Himmel
hat nur Gott etwas zu melden, nicht das Volk.
#65 Leblhuber 23:45:09 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Rudolfus: Wer sich dem Lehramt (dem Magisterium) nicht unterordnet, der gehört nicht mehr zur Kirche.
Meine Zugehörigkeit zur Kirche bestimme ich allein. Ob ich bestimmte Lehren der Kirche annehme, oder
auch nicht, ist durch meine Vernunft begründet. Offensichtlich ist mein Gottesbegriff abstrakter als
Ihrer. Ich maße mir nicht an, Regeln zu kennen, derer sich Gott bedienen wird, sollte er über mich richten
wollen. Gott ist weder durch die Kirche, noch durch Sie oder mich beschreibbar. Ihre Kleingeistigkeit
lässt den Gottesbegriff auf Ihre Begrifflichkeit schrumpfen. DAS IST EHER GÖTZENDIENST ALS GOTTESDIENST.
@litterae / Luther ist nicht sicher in der Hölle Man kann bis zur Todesstunde gerettet werden. Dies könnte
auch für Luther gelten. Laut einer Privatoffenbarung sitzt er im Fegefeuer, bis sich die Protestanten
bekehren – also bis zum Weltende.
@Leblhuber Sie schrieben mir in dem anderen thread: Trotzdem bin ich mir bewusst, dass nichts verloren
gewesen wäre, hätte ich meinen Spaß nicht haben können. Wenn Sie noch mehr Spaß haben wollen, konvertieren
Sie doch mit mir zum Protestantismus. Dann kommen wir zwar zu Luther in die Hölle, aber das ärgerliche
Gesicht von Rudolfus ob unserer Apostasie wäre es wert… Kleiner Scherz. Ich gehe jetzt offline. Einen
Schönen Sonntag!
@Leblhuber / Die Kirche ist mehr als das Lehramt Das Lehramt ist aber ein untrennbarer und wichtiger Teil
der Kirche. Wer sich dem Lehramt (dem Magisterium) nicht unterordnet, der gehört nicht mehr zur Kirche.
#61 Leblhuber 23:20:14 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Rudolfus: Ein Katholik muß alles glauben, was die Kirche zu glauben vorlegt. Die „Kirche“ ist mehr als
das Lehramt und das Lehramt ist nicht Gott. Ich sehe in Ihren Äußerungen eine Anmaßung, die den auch
Ihnen unfassbaren Gott hoffentlich dereinst milde stimmen wird. Sie glauben zu wissen, aber Sie wissen
nichts. Wüssten Sie, was Sie sagen, wären Sie Gott. Ich bedauere Sie wegen Ihrer Hybris.
@Leblhuber / Ein Katholik kann nur 1:1 die Lehre der Kirche vertreten Wer Christ ohne der Kirche Christi,
die die katholische Kirche ist, sein wollte, der kommt trotzdem nicht in den Himmel. Das ist die sichere
Lehre der Kirche. Ein Katholik muß alles glauben, was die Kirche zu glauben vorlegt.
#59 Leblhuber 23:05:14 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Rudolfus: Wer Christ ohne der Kirche Christi, die die katholische Kirche ist, sein wollte, der kommt
trotzdem nicht in den Himmel. Ich staune immer wieder über Ihren hier geäußerten Glauben. Aber sollten
Sie sich nicht doch davor hüten, zu meinen, Gott unterwürfe sich Ihren Regeln. Ist das nicht blasphemisch?
@iustus / Die FSSPX-Geistlichen zelebrieren doch niemals den NOM und benutzen einen Volksaltar Auf dem
Photo ist natürlich irgendeine andere liturgische Zeremonie zu sehen. Viele FSSPX-Priester würden eher
den Märtyrertod sterben, als den NOM zu zelebrieren.
Christsein im Vollsinn ist nur mit der Kirche Christi möglich monti: Schliesslich haben „Christsein“
und „Katholische Kirche“ ja nichts miteinander zu tun. Wer Christ ohne der Kirche Christi, die die katholische
Kirche ist, sein wollte, der kommt trotzdem nicht in den Himmel. In den Himmel kommt man nur durch die
Kirche Christi.
@Alle Der Pfarrer von Heilikreuz hat natürlich recht, was die Stiftung einer Mahlsfeier für seine Anhänger
durch Christus betrifft. Und die heilige Römisch-Katholische Kirche hat natürlich auch recht, was den
Opfercharakter der Messe betrifft. Aber das ist doch kein Widerspruch: Schliesslich haben „Christsein“
und „Katholische Kirche“ ja nichts miteinander zu tun.
@ iustus Vielleicht ist es üblich, dass die an der Prozession (beim Vorbringen der Hl. Öle bes. des
Hl. Chrisams) beteiligten Kleriker liturgische Gewandung tragen?
Ist denn hier niemand mit FSSPX-Erfahrung? Zelebriert der General da wirklich an einem Volksaltar in Konzelebration
die ordentlilche Form? Am Volksaltar wohl kaum, ich nehme an, da stehen nur die Öle zur Weihe. Aber
die Priester in Messgewändern???
Pfarrer Wistuba Zum Artikel aus dem Pfarrbrief der Berliner Heilig-Kreuz-Gemeinde (verantw.: Pfr. Peter
Wistuba): Der Pfarrbrief nennt sehr wohl die Quelle des Artikels, nämlich: »“Nescafé in Prunkpokalen“ –
Kommentar von Peter P. Steiner zum Buch „Häresie der Formlosigkeit“ von Martin Mosebach. Aus: „Christ
in der Gegenwart“, Nr. 21 2007«. Hier schreibt also nicht der Pfarrer selbst. Dennoch ist die Veröffentlichung
eines derart häretischen Artikels völlig verantwortungslos. Den Autor Steiner würde ich allerdings
nicht unbedingt als Häretiker qualifizieren. Aus dem Artikel springen einem vielmehr Symptome förmlich
ins Auge, die eine gründliche Therapie geraten erscheinen lassen.
@Schwachmate Die Aufrichtigkeit von Pfarrer Wistuba ist deswegen zu bezweifeln, weil er sich für einen
katholischen Priester ausgibt. es wird hier ja ein Unsinn geschrieben …
Es ist leider typisch für unser Diaspora-Ebtm. und für seine Leitung, daß ein musikalisch und theologisch
völlig ungebildeter Apostat einen Cäcilienverband etc. leiten darf. Eine echte Katastrophe, möchte
ich meinen. Der Domkapellmeister soll ja auch ein Protestante sein, wie ich hörte, das paßt bestens
ins Bild.
#47 Agiafortuni 10:08:41 | Samstag, 13. Oktober 2007
Nomen est omen Sie bezeichnen sich als Möchtegern-kathole und treffen damit den Nagel auf den Kopf, denn
von katholisch ist bei Ihnen wenig zu spüren. Ich weiss nicht, ob Karl Rahner es geschätzt hätte, wenn
man ihn gegen das Konzil von Trient ausgespielt hätte, gab er sich doch stets als glaubenstreuer Katholike
aus. Ob er es auch war, ist eine andere Frage. Die Aufrichtigkeit von Pfarrer Wistuba ist deswegen zu
bezweifeln, weil er sich für einen katholischen Priester ausgibt. Eine protestantische Gemeinschaft wäre
für ihn bestimmt der geeignetere Ort
Herzlichen Dank an St. Georg … … wegen diesem Link auf den Pfarrbrief. Der mit wichtigste Satz steht
am Ende des Texts und lautet: „und hat stattdessen den Tisch in die Mitte der Welt gesetzt, eine Mahlfeier
zu seinem Gedächtnis gestiftet“ Das ist die protestantische Lehre. Die katholische ist, dass es primär
das Opfer Christi ist, und keine (oder nur sekundär) Gedächtnisfeier. Dass Hw. Wistuba einen Modernisten
(Rahner) zitiert, um seine Aussage mit einem berühmten Namen zu untermauern, beweist, dass er einem Rahner
mehr traut, als den Aussagen des tridentinischen Konzils. Sein Zeuge wird zum Kronzeugen. Hw. Wistuba
schreibt weiter: „Jesus hat mit der Vertreibung der Viehhändler aus dem Tempel ein Zeichen gesetzt, dass
die Zeit der Opfer vorbei ist,“ Das ist auch falsch. Damit (mit Joh.2) hat Christus ein Zeichen gesetzt,
dass der Tempel durch diese Dinge entweiht wurde und nicht mehr (bzw. nicht mehr ausschließlich) dem
Opfer vorbehalten war, sondern auch weltlichen Dingen (die per se nicht unbedingt verboten waren, wie
der Viehhandel aber eben nicht im Tempel, der dem Opfer vorbehalten war). Hier dreht Hw. Wituba die Dinge
um 180°, wenn er schreibt, was er schreibt. Vor dem Hintergrund Christi’ eigenen Opfers auf Golgatha
(es war ja nach der Viehändlervertreibung) ist Hw. Wistubas Aussage fast schon gotteslästerlich: wie
könnte Christus ein Zeichen setzen, dass die Zeit der Opfer vorbei ist, wenn er selbst noch eines bringt?
Damit wird deutlich, dass der Modernismus eine Art Protestantismus ist.
#45 Agiafortuni 23:31:06 | Freitag, 12. Oktober 2007
rote Karte und Platzverweis rote Karte und Platzverweis wären bestimmt angemessene Sanktionen gegen Pfarrer
Wistuba. Musikalisch ungebildet dürfte er ebenfalls sein wirft er doch Bachs h-moll Messe und Beethoven’s
Missa solemnis in ein und denselben Topf. Gerne gebe ich zu, dass ich in der Kirche von Pfarrer Wistuba
nichts zu suchen habe und dementsprechend auch sein Kasperletheater nicht besuche
@Kirchenausschlüsse durch Konzilsanathemen Kirchenausschlüsse von Pfarrern durch völlig unbekannte
Typen kennt unsere kath. Kirche nicht. Die hl. Kirche kennt aber automatische Ausschlüsse durch die Konzilsanathemen,
die automatisch eintreten. Viele Amtsinhaber sind darum Nichtkatholiken, die katholische Ämter als Nichtkatholiken
okkupiert halten. Rechtgläubige Katholiken gibt es zu 100% nur in einigen Orden und Gemeinschaft wie
der Priesterlichen Bruderschaft des h. Pius X.
@Wiesbadener des wohl kaum noch als katholisch zu bezeichneden Priesters in Berlin Kirchenausschlüsse
von Pfarrern durch völlig unbekannte Typen kennt unsere kath. Kirche nicht.
@St.Georg: Alte Messe! Sie und ich sprachen von der Alten Messe, nicht speziell von der Tridentinischen,
deren Name eben erst seit besagtem Konzil von Trient existiert. Nun hat sich aber bei der Tridentinischen
Messe nichts Wesentliches gegenüber dem uralten Ritus geändert. Nur die Messdisziplin wurde gestärkt,
der Ritus etwas genauer festgelegt. Man tanzte auch vor dem Tridentinum nicht im Altarraum herum, wie
Sie es zu suggerieren versuchten. Dieser Alte Ritus ist wie auch der Kanon der Messe bis auf die ersten
Jahrhunderte nach Christus zurückzuführen. Sie haben sich also beim Alter der alten Messe – vorsichtig
ausgedrückt – um etwa ein Dutzend Jahrhunderte verschätzt.
#41 Wiesbadener 22:32:53 | Freitag, 12. Oktober 2007
Au Backe! @ St. Georg: Ich empfehle Ihnen sich angesichts der sehr selektiven Auswahl Ihres Zitates kirchengeschichtlicher
Beiträge zu enthalten. lgnatius von Antiochien taugt keineswegs als Kronzeuge für Ihre Thesen; mit Ihrer
Methode die singuläre Aussage eines Zeitzeugen ohne den historischen oder systematischen Zusammenhang
zu berücksichtigen, arbeiten übrigens sehr gerne auch Radikale auf sämtlichen seiten des politischen
Spektrums, vorwiegend um ihre ideologisierte Darstellung gesichtlicher Abäufe zu erklären. Alleine schon
Ihr Hinweis auf das Traktat des wohl kaum noch als katholisch zu bezeichneden Priesters in Berlin diskrediert
Ihre Ansichten völligst; aber dies scheint Ihnen wohl egal zu sein.
Welt, ade, ich bin dein müde! Welt, ade, ich bin dein müde, ich will nach dem Himmel zu! Da wird sein
der rechte Friede und die ewge, stolze Ruh. Welt, bei dir ist Krieg und Streit, nichts denn lauter Eitelkeit,
in dem Himmel allezeit Friede, Freud und Seligkeit.
@burgorus Als Tridentinische Messe (lat. Missa Tridentina) wird die Feier der Heiligen Messe im Römischen
Ritus gemäß dem Missale Romanum von 1570 bezeichnet… Barock 1580 – 1780 n. Chr. Frühbarock 1580-1630
n.Chr. Der Begriff Gegenreformation bezeichnet die Versuche der römisch-katholischen Kirche seit ca.
1540, den sich sowohl politisch als auch in seinen institutionell etablierenden Protestantismus insgesamt,
auch gewaltsam, zurückzudrängen… na, so falsch liege ich da nicht…
@st.georg: Alter der alten Messe Ihnen sind folgende Buchstaben von den Fingern gerutscht: „alte messe „
ist nichts weiter als als ein frühbarockes kampfmittel der gegenreformation Da haben Sie sich mit dem
Alter der alten Messe – vorsichtig formuliert – um nicht wenige Jahrhunderte verschätzt.
Warum tragen die bei der Ölweihmesse anwesenden Priester denn Messgewänder? Ich dachte, Konzelebrationen
gäbe es in der außerordentlichen Form nur nach der Priesterweihe? Feiert Fellay da etwa die ordentliche
@Agiafortuni / Despotenpapst Johannes Paul II. Wer kein Vertrauen in den Inhaber des Stuhles Petri zeigt,
steht nicht mehr in Gemeinschaft mit ihm. Das ist nicht dasselbe. Johannes Paul II. war ein Despot gegen
die katholische Religion, und Benedikt XVI. bestätigte es in Summorum Pontificum, daß die Meßverfolgung
unrecht war.
#32 Agiafortuni 20:00:07 | Freitag, 12. Oktober 2007
Benedikt: Kein Vertrauen Wer kein Vertrauen in den Inhaber des Stuhles Petri zeigt, steht nicht mehr in
Gemeinschaft mit ihm. Der Erzbischof rechtfertigte seinen Ungehorsam gegenüber Johannes Paul II dadurch,
dass er den Notstand geltend machte. Notstand heisst, sämtliche übrigen Rechtsmittel sind erschöpft
und man hat keine andere Wahl als den Ungehorsam. Mit anderen Worten, er hielt Johannes Paul II nicht
für vertrauenswürdig. Es ist kaum anzunehmen, dass Bischof Fellay und seine Mitbrüder um Vergebung
bitten werden. Im Gegenteil die Aufhebung der Exkommunikation ohne Gegenleistung ist für sie die Vorbedingung
für weitere Gespräche. Ob diese Haltung realistisch ist, ist eine andere Frage.
#31 Brandenburgis 19:57:15 | Freitag, 12. Oktober 2007
Pfarrer Peter Wistuba * 13. 1. 1946 in Ilmenau (Ilm-Kreis, Thüringen); Weihejahr 1977; Kaplan in Berlin-Weißensee;
Vorsitzender der Kommission für Kirchenmusik , Vorsitzender des Cäcilienverbandes
#29 Wiesbadener 19:11:56 | Freitag, 12. Oktober 2007
Interessant, Herr Pfarrer Wistuba Das ist ja schon sehr interessant, was dieser Pfarrer aus Berlin in
seinem Pfarrblatt (ohne eine einzige Quelle zu nennen) verkündet: „Zu seiner Behauptung des Charakters
der Liturgie als einer Opferfeier hätte Martin Mosebach den maßgeblichen Aufsatz von Karl Rahner „Die
vielen Messen und das eine Opfer“ lesen müssen. Jesus hat mit der Vertreibung der Viehhändler aus dem
Tempel ein Zeichen gesetzt, dass die Zeit der Opfer vorbei ist, und hat stattdessen den Tisch in die Mitte
der Welt gesetzt, eine Mahlfeier zu seinem Gedächtnis gestiftet.“ aus: www.heiligkreuz-berlin.de/…brief_sep_nov_07.pdf
Pfarrer Peter Wistuba feiert also in der Kirche Heilig Kreuz in Berlin Hohenschönhausen eine Mahlfeier
und verleugnet schriftlich (sic!) den Opfercharakter der hl. Messe, sowohl in der ordentlichen wie in
der außerordentlichen Form! Gibt es da nicht einen entsprechenden Canon des Konzils von Trient?
alte messe… ich kann diesen unsinn nicht mehr lesen… „Inmitten des Altarraumes“ feiern Christen Gottesdienst,
(so schreibt um das Jahr 100 der Apostelschüler, Bischof lgnatius von Antiochien, über die urchristliche
Eucharistiefeier), „bei uns ist es nicht so wie bei den Heiden’, wenn sie in ihrem Tempel Opfer darbringen,
denn bei ihnen schaut das Volk nur „betend und wartend“ zu.“ aha… inmitten des altarraumes ! oder mit
fusswaschung auf teppichen liegend in aramäisch? die sogenannte „alte messe „ ist nichts weiter als als
ein frühbarockes kampfmittel der gegenreformation – wer eine intelligente auseinandersetzung mit diieser
messe lesen möchte gehe auf die pfarreiseite heilig kreuz in berlin-hohenschönhausen und dort auf den
aktuellen pfarrbrief ( anmerkungen von hw. wistuba ) lesenswert!
Angsthase, Pferrernase, morgen kommt … „Viele wollen den Alten Ritus zelebrieren. Doch wegen des Klimas
der Angst, das über Jahre hinweg aufrecht erhalten wurde, wartet jeder, bis der andere nach vorne tritt.“
…die Freigabe der alten Messe. Und schwups schon ist Sie da und verbreitet Angst und Schrecken. Wem
die Zelebration im alten Ritus soooo am Herzen liegt, das er jahrzehnte darauf wartet Sie zelebrieren
zu dürfen, der wird doch wohl nicht auf den letzten Metern zum hasenfüssigen Angstgespenst? Aber Herr
Fellay kennt sein Clientel wohl am besten.
@Dr. Heger Grüß Gott, Dr. Heger, da selber Kölner möchte ich interessehalber fragen, wo der Eindruck
entsteht, im Erzbistum Köln gebe es Restricktionen gegen das Indult. Danke im Voraus und Gruß
Benedikt XVI. weiß, daß Johannes Paul II. im Irrtum war, da die kanonisierte hl. römische Messe zu
allen Zeiten erlaubt sein muß, und niemals verfolgt werden darf. Summoroum Pontificum hat es bestätigt,
entgegen der Praxis 1969-2007 der Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. (1963-2005). Erzbischof Lefebvre
war damit im Recht, Johannes Paul II. im Unrecht – und Benedikt XVI. hat mit Summorum Pontificum gezeigt,
daß er sich dessen wohlbewußt ist. Der Papst steht nicht über dem katholischen Glauben, er ist der
Diener des Glaubens, nicht dessen Beherrscher.
Die angebliche Exkommunikation ipso facto Willkür? Es handelte sich nur um die Feststellung einer ipso
facto durch die unerlaubten Bischofsweihen zugezogene Exkommunikation, nicht um Willkür. Typ hat formal
Recht. Es handelt sich in der Tat lediglich um die Behauptung, Erzbischof Lefèbvre und die vier von ihm
Geweihten seien automatisch (lata sententia) exkommuniziert, also nicht um ein rechtsförmliches Urteil
(sententia) in einem Verfahren, in dem die Beschuldigten sich hätten verteidigen können. Eine solche
Behauptung aus hohem und höchsten Munde hat womöglich die Vermutung der Richtigkeit für sich, aber
mehr auch nicht. Dagegen ist jedermann im Maße seiner Qualifikation der Einspruch möglich. Allerdings
enthält die Behauptung insofern schon eine gewisse Willkür, als man sie – zu Recht – nicht gegen die
unerlaubt geweihten chinesischen Bischöfe zu erheben pflegt. MfG Christoph Heger
@Typ / Die Auffassung Gottes und der Kirche Es gibt dort im Regelfall keine rechtgläubig katholischen
Amtsinhaber mehr, sondern nur irrlehrende Amtsokkupanten. Selbstverständlich ist das die Ansicht der
Kirche. Lesen Sie doch Pascendi dominici gregis St. Pius’ X. von 1907, das auch heute noch gilt, und in
dem der gesamte Modernismus gebrandmarkt ist, zusammen mit allen anderen Konzilsdokumenten der Kirche
(z.B. Trient), in denen steht, wer exkommuniziert ist und wer nicht. Wer ein Dogma leugnet, der ist exkommuniziert –
es ist die Lehre der Kirche, und Gott und die katholische Kirche weiß das. Dogmenleugner sind keine Katholiken.
@ Rudolfus Es gibt dort im Regelfall keine rechtgläubig katholischen Amtsinhaber mehr, sondern nur irrlehrende
Amtsokkupanten. Das mag Ihre Privatmeinung sein. Die der Kirche und des Papstes sind es nicht. Und dass
es in der Liturgie bzw. konkret bei der Verkündigung des Wortes Gottes nicht um wesentliche Dinge geht,
höre ich zum ersten Mal. Was wohl Ihre Tradi-Kumpanen dazu sagen werden? Vermutlich werden die „feststellen“,
dass Sie exkommuniziert sind, woraufhin Sie dann „feststellen“, dass Ihre Kumpanen exkommuniziert sind…
Mindestens einer von Ihnen wird auch eine Internetseite dazu erstellen, in der er alle außer sich selbst
„exkommuniziert“. Viel Spaß dabei! Oder alternativ: Glauben!
@ agiafortuni Wieso gibt er Lefebvre Recht? Die Exkommunikationen sind keine Folge der Lefebvre’schen
Lehren, sondern der illegitimen Bischofsweihen. Vor der Aufhebung der Exkommunikationen müssten die Pius-Bischöfe
selbstverständliche um Vergebung für ihr renitentes Verhalten bitten.
@Typ / Suprema lex salus animarum Aha. Also wenn ein Pfarrer mal eine Lesung austauscht und sich dabei
darauf beruft, dass er damit der salus animarum dient, dann schreien Leute wie Sie immer ganz schnell
herum. Mit Ihrer Argumentation über unwesentliche Dinge zeigen Sie nur, daß Sie das erste Gebot des
CIC nicht verstehen und verwerfen. Es betrifft selbstverständlich nur die wesentlichen Dinge, nämlich
in denen es um das ewige Leben geht – wie einem der gesunde Menschenverstand bereits sagt. In der Todesgefahr
ist, wie jeder, der etwas Grundahnung vom CIC hat, vieles der CIC-Bstimmungen aufgehoben. Insbesonders
gilt vieles an der Kirchendisziplin nicht, wenn katholische Hierarchen gar nicht mehr vorhanden sind,
z.B. in Deutschland, Frankreich und den USA. Es gibt dort im Regelfall keine rechtgläubig katholischen
Amtsinhaber mehr, sondern nur irrlehrende Amtsokkupanten.
@ Rudolfus Lesen Sie doch selbst den CIC und was das erste Gebot auch im CIC ist: Suprema lex salus animarum
Aha. Also wenn ein Pfarrer mal eine Lesung austauscht und sich dabei darauf beruft, dass er damit der
salus animarum dient, dann schreien Leute wie Sie immer ganz schnell herum. Die salus animarum als suprema
lex ist zwar ein theologisches Prinzip, sie ist aber als Hermeneutik des Gesetzes nicht tauglich, da sie
eben konkret höchst unklar verstanden werden kann. Da hilft Ihnen aber gerne jedes lumpige Kirchenrechtshandbuch
und auch der Päsptliche Rat für die authentische Interpretation der Gesetzestexte weiter. Übrigens
war auch die Liturgiereform im Interesse an der salus animarum begründet, und das lassen Sie ja auch
nicht gelten. Nochmal zum mitschreiben: „salus animarum“ heißt nicht: „Rudolfus steht über dem Gesetz“.
#17 Agiafortuni 16:24:45 | Freitag, 12. Oktober 2007
Benedikt XVI verurteilt seinen Vorgänger Sollte Benedikt XVI die gegen die Bischöfe der Piusbruderschaft
verhängte Exkommunikation ohne Vorleistung von ihnen aufheben, so gibt er damit automatisch Bischof Lefèbvre
gegen seinen Vorgänger recht. Damit sage ich keineswegs, dass er es nicht tun kann oder soll, sondern
mache lediglich auf die Implikationen eines derartigen Aktes aufmerksam
@ Rudolfus Ein Papst, der weltweit keine katholischen Bischöfe mehr hat, und selbstverständlicherweise
dann gegen ihn und irregulär geweihte Bischöfe vorgesetzt bekommt, handelt willkürlich, diese irregulären
Bischöfe zusätzlich zu exkommunizieren. Dass der Papst weltweit keine katholischen Bischöfe mehr hätte
ist lediglich eine Behauptung von Ihnen, wodurch Sie ganz nebenbei zum Schismatiker werden und als solcher
ebenfalls exkommuniziert sind. Da hilft Ihnen Ihre proklamierte Rechtgläubigkeit auch nicht weiter.
Automatisch exkommunizierte Bischöfe (Irrlehrer) und irregulär geweihte, rechtgläubig katholische Bischöfe
@Typ: Watt?Willkürexkommunikation eines Papstes Willkür? Es handelte sich nur um die Feststellung einer
ipso facto durch die unerlaubten Bischofsweihen zugezogene Exkommunikation, nicht um Willkür. Lesen Sie
mal den CIC, das hilft! Lesen Sie doch selbst den CIC und was das erste Gebot auch im CIC ist: Suprema
lex salus animarum Dieses Gebot steht über allen Geboten im CIC! Ein Papst, der weltweit keine katholischen
Bischöfe mehr hat, und selbstverständlicherweise dann gegen ihn und irregulär geweihte Bischöfe vorgesetzt
bekommt, handelt willkürlich, diese irregulären Bischöfe zusätzlich zu exkommunizieren. Der Rest des
Weltepiskopates ist größtenteils exkommuniziert, weil er Dogmen leugnet. Johannes Paul II. gab uns vor
allem irrlehrende Bischöfe, die gleichfalls exkommuniziert sind. Wenn er dann auch noch die irregulär
geweihten Bischöfe exkommuniziert, kann man sich entscheiden zwischen den automatisch exkommunizierten
Irrlehrebischöfen und zwischen den irregulär geweihten katholischen Bischöfen. Der katholische Glaube
steht über der Hierarchie, für welchen man auch bereit sein muß, sich von einem Papst exkommunizieren
zu lassen. Jener Papst ist bereits tot, und sein Nachfolger Benedikt XVI. repariert gerade dessen Regierungsirrtümer.
Summorum Pontificum bestätigt, daß die kanonisierte römische Messe (1570 A.D., Quo primum, St. Pius
V.) nie verboten war – Johannes Paul II. verfolgte Quo primum.
@Rudolfus Glaubst du, dass Jesus ein rechtgläubiger Katholik war, der den rechten katholischen Glauben
besitzte? Ich meine, Jesus hat keine Kirchen gebaut, geschweige denn vergoldet, er hatte keine Leibwächter,
machte keine internationalen Geschäfte, hüllte sich nicht in teure Gewänder usw?
Watt? Willkürexkommunikation eines Papstes Willkür? Es handelte sich nur um die Feststellung einer ipso
facto durch die unerlaubten Bischofsweihen zugezogene Exkommunikation, nicht um Willkür. Lesen Sie mal
den CIC, das hilft!
@Agiafortuni / Die automatisch Exkommunikation des Weltepiskopates Die zusätzlich päpstlich verfügte
Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe, die alle den rechten katholischen Glauben besitzen, ist für die
rechtgläubigen Katholiken irrelevant, solange der Großteil des Weltepiskopates automatisch exkommuniziert
ist. Der Großteil des Weltepiskopates, und des Weltklerus, leugnet Konzilsdogmen und ist damit nicht
mehr katholisch und im Anathema. Somit sind die wenigen noch vorhandenen katholischen Bischöfe fast ausschließlich
die FSSPX-Bischöfe. Ein Papst, der sich nicht um eine rechtgläubige Wiederbesetzung des Weltepiskopates
kümmert, kann die notstandsmäßig geweihten irregulären katholischen Weihbischöfe deshalb nur formell,
aber ungültig vor Gott, exkommunizieren. Der hl. Kirche Gottes steht das Vorhandensein katholischer Bischöfe
höher, als die Willkürexkommunikation eines Papstes, wenn ohnehin keine katholischen Bischöfe weltweit
mehr vorhanden sind. Die Bischofsweihen Lefebvres waren von vorneherein als eine irreguläre Aktion gegen
Papst Johannes Paul II. angelegt. Papst Johannes Paul II. hat uns rechtgläubige Bischöfe nur in Einzelfällen
gegeben – er handelte damit gegen seine Papstpflicht.
#10 Agiafortuni 15:28:20 | Freitag, 12. Oktober 2007
Heggi: Verba effluunt sed scripta manent Über den Wert der von Johannes Paul II über die Piusbruderschaft
verhängten Exkommunikation kann man sich streiten, unbestritten bleibt aber, dass er sie ausgesprochen
hat. Um sich dessen zu vergewissern genügt es, das Motu proprio Ecclesia Dei vom 2. Juli 1988 richtig
zu lesen. Folgende Stellen verweisen darauf: Denzinger 4821: Deshalb bewirkt ein derartiger Ungehorsam,
der eine tatsächliche Zurückweisung des Römischen Primats mit sich bringt, einen schismatischen Akt
Denzinger 4822: Die Wurzel dieses schismatischen AktesDenzinger 4823 c): Alle müssen wissen, dass das
förmliche Anhängen am Schisma ein grosses Unrecht gegenüber Gott darstellt und die Exkommunikation
mit sich bringt[fett] Obgleich die Piusbruderschaft den Sedesvakantismus stets von sich gewiesen hat,
was von Kardinal Hoyos in seinem Schreiben an Bischof Fellay (UNA VOCE KORRESPONDENZ 32. Jahrgang, Heft
4 Juli/August 2002, 234 f.) auch anerkannt wird, hat sie mit Kritik an der Konzilskirche niemals gespart.
Davon einige Kostproben: Schreiben vom 27.08.86 an 7 Kardinäle: Der erste Artikel des Credo und das erste
Gebot des Dekalogs werden öffentlich von dem verhöhnt, der auf dem Stuhl Petri sitzt. Offener Brief
an Kardinal Bernardin Gantin: Bitte wollen Sie selbst über den Wert einer solchen Erklärung urteilen,
die von einer Autorität herrührt, die in ihrer Amtsausübung mit derjenigen aller Ihrer Vorgänger bis
zu Papst Pius XII bricht. Kann man unter solchen Umständen die Aufhebung der Exkommunikation erwarten?
Aufhebung der Exkommunikation im Herbst? Wie denn? Der Generalassistent Pater Pfluger ließ letzten Sonntag
in einer Rede verlauten, daß Kardinal Hoyos allen Traditionalisten, welche das Motu proprio nicht annehmen
würden, die Exkommunikation androht. Also, entweder die Annahme des Motu proprio durch die FSSPX und
ihrer Gläubigen steht kurz bevor und damit auch die Aufhebung der Exkommunikation, oder aber mit der
Aufhebungen der Exkommunikation aus dem Jahre 1988 wird es nichts, im Gegenteil.
@Heggi Es ist schon komisch, daß Sie das Wort Exommunikation permanent in den Mund nehmen. ich habe es
noch nicht einmal ausgeschrieben, die Verbform allerdings mit korrekter Schreibweise…
#6 Agiafortuni 14:22:51 | Freitag, 12. Oktober 2007
Zum Motu proprio Die italienische Fassung: COSTITUZIONE APOSTOLICA MISSALE ROMANUM VIENE PROMULGATO IL
MESSALE ROMANO RINNOVATO PER ORDINE DEL CONCILIO ECUMENICO VATICANO II Quanto abbiamo qui stabilito e
ordinato vogliamo che rimanga valido ed efficace, ora e in futuro, nonostante quanto vi possa essere in
contrario nelle Costituzioni e negli Ordinamenti Apostolici dei Nostri Predecessori e in altre disposizioni.
anche degne di particolare menzione e deroga. Die deutsche Übersetzung Die apostoliche Konstitution Pauls
VI MISSALE ROMANUM vom 3. April 1969 schliesst mit den Worten: „Was von uns hier festgelegt und angeordnet,
so erklären wir, soll jetzt und in Zukunft verbindlich bleiben und zwar dessen ungeachtet ob die Konstitutionen
und apostolischen Bestimmungen unserer Vorgänger Gegenteiliges vorschreiben, welches Gegenteilige. Dieses
Gegenteilige wird unter anderen Voraussetzungen durchaus Beachtung finden und Ausnahmen begründen können.“
Richtig gelesen kann diesem Text folgendes entnommen werden: 1.) Der NOM ist fortan und auch in Zukunft
der Ritus der lateinischen Kirche und zwar ungeachtet der Erklärungen unserer Vorgänger zum alten Ritus.
2.) Obgleich dieser Ritus nicht mehr jener der lateinischen Kirche sein wird, verdient er durchaus Achtung
und kann in Ausnahmefällen durchaus zugelassen werden. Punkt 1. bleibt trotz des Motu proprio unangetastet,
während Punkt 2 neu ausgelegt wird.
nicht das erste Mal Es ist nicht das erste Mal, dass aus den Reihen der Piusbruderschaft Dinge angekündigt
werden, die dann in nächster Zukunft Wirklichkeit werden. Das MP ist das beste Beispiel. Noch vor einem
Jahr sprach man in der Bruderschaft von bald erscheinenden MP, was von den Modernisten ins Reich der Märchen
und Mythen verwiesen wurde. Jetzt haben wir es. Mir scheint die Bruderschaft ein sehr sensiebler Seismograph
für Veränderungen in der Kirche zu sein. Es ist doch sonnenklar, dass die Modernisten nach dem MP kalte
Füße bekommen haben und nun befürchten müssen, dass die Restauration der alten Liturgie und Lehre
weitergeht. Gebe es Gott! o^/
Fellay Er glaubt, auch, daß die im Jahre 1988 ausgesprochenen Exkommunikationen der vier Bischöfe der
Piusbruderschaft mindestens in diesem Punkt scheint bei Fellay nun die Reailität über Wunschträume
zu siegen. Fellay sieht sich als exkommuniziert … ein Anfang ist gemacht bei der Umkehr und Bekehrung
dieses Pius-Herrn.
Dem Motu Proprio Hindernisse in den Weg legen Mons. Fellay glaubt, daß die Bischöfe zu sehr bemüht
sind, dem Motu Proprio Hindernisse in den Weg zu legen: Dieser Eindruck scheint sich auch für die Erzdiözese
Köln zu bestätigen. MfG Christoph Heger
Wer’s glaubt wird selig… …und in den Mehlsack steigt wird mehlig. Darf man fragen, wie Fellay darafu
kommt, daß die Exkommunikationen aufgehoben werden? Lächerlich.
Geistige Beschränktheit Der Generalobere ist sich nicht sicher, ob der Papst selber an die „Heiligkeit“
der Neuen Messe glaubt. Der exkommunizierte Herr täte gut daran, einmal päpstliche Texte (z.B. das Motupropio
über die Alte Messe, Predigten und Ansprachen) zu lesen, dann könnte er die von ihm vermisste Sicherheit
schnell finden. Aber dass die exkommunizierten Pius-Bischöfe und ihre suspendierten klerikalen Mitarbeiter
sich nicht besonders für päpstliche Stellungnahmen interessieren, ist ja nichts neues.