Für alle offen + Religiöse, vereinigt euch! + Feste Gruppe + Blutige Statistik + Es ist nicht der Bevölkerungsrückgang
Benedikt XVI. in Brasilien.
Für alle offen
Vatikan. Nach einer Restauration weihte Papst Benedikt XVI. gestern die bronzene Eingangstüre
zum Apostolischen Palast ein. In einer kurzen Ansprache unterstrich er, daß das „Haus des Papstes allen
offen steht“. Der Heilige Vater erinnerte außerdem daran, daß das Tor „Jahrhunderte an Kirchengeschichte“
an sich vorbeiziehen gesehen habe.
Religiöse, vereinigt euch!
Vatikan. Mehr als 130 muselmanische Religionsgelehrte
haben Vertretern des Christentums – unter ihnen Papst Benedikt XVI. – einen Brief geschrieben. Darin wünschen
sie sich für den Frieden in der Welt eine Zusammenarbeit zwischen Christentum und Islam: „Unsere gemeinsame
Zukunft – möglicherweise das blanke Überleben der Welt – steht auf dem Spiel.“ Das Schreiben betont
Gemeinsamkeiten der beiden Religionen, wie den Eingottglauben und die Nächstenliebe. Initiator der Botschaft
ist das ‘Königliche Aal al Bayt-Institut für islamisches Denken’ in der jordanischen Hauptstadt Amman.
Feste Gruppe
Deutschland. Heute findet in der Pfarrkirche St. Cäcilia in Düsseldorf-Benrath um 15.00
Uhr eine Messe im tridentinischen Ritus statt. In der Pfarrgemeinde, die zum Erzbistum Köln gehört,
wurden etwa 170 Unterschriften für die Einführung der Alten Messe gesammelt. Sehr wahrscheinlich wird
die Messe ab dem 2. November einmal pro Woche stattfinden.
Blutige Statistik
USA. Die Anzahl der Kinderabtreibungen
ist in den letzten zehn Jahren angeblich weltweit leicht gesunken. Das behauptet eine Studie, die vom
familienfeindlichen, US-amerikanischen ‘Guttmacher Institute’ zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation
durchgeführt wurde. Weltweit werden demnach jährlich 31 von hundert Kindern vorgeburtlich geschlachtet.
Im Jahr 2003 wurden angeblich 42 Millionen Kinder abgetrieben. In Europa werde jedes dritte Kind abgetrieben,
in Entwicklungsländern jedes fünfte Kind. Die höchste Abtreibungsrate verzeichnet Osteuropa, wo 45
Prozent der Kinder vorgeburtlich ermordet werden. Lebensrechtler kritisieren die Studie. Sie berufe sich
auf unzuverlässige Daten und setze illegale Abtreibungen mit medizinisch unsauberen Abtreibungen gleich.
Es ist nicht der Bevölkerungsrückgang
Deutschland. In Duisburg lebten im Jahr 1978 noch über 250.000
Katholiken. Das berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ am 8. Oktober. Die Bevölkerung der Stadt
umfasste damals 563.088 Einwohner. Im Jahr 2006 lebten noch 499.111 Menschen in Duisburg. Das bedeutet
einen Bevölkerungsrückgang von etwa 12 Prozent. Heute gibt es in der Stadt – auf dem Papier – noch etwa
118.000 Katholiken. Rückgang: 53 Prozent. Für sie stehen fünf Groß-Pfarreien mit 25 Gemeinden zur
Verfügung. 16 Kirchen wurden in den vergangenen Jahren geschlossen.
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27 Lesermeinungen
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Unterschriften In der Pfarrgemeinde, die zum Erzbistum Köln gehört, wurden etwa 170 Unterschriften für
die Einführung der Alten Messe gesammelt. wahrheitsgemäß müßte es wohl lauten: aus der Pfarre heraus
wurden 170 Unterschriften gesammelt. Ich habe mal erlebt, dass Unterschriften in einem Dorf gesammelt
wurden zur Beibehaltung der Samstagabend-Messe. Unterschrieben hatten 250 Leute (von 450 Einwohnern) bei
60 Gottesdienstbesuchern am Samstag + Sonntag. So viel zur Aussagekraft von Unterschriftensammlungen…
#26 Stephanus 21:02:06 | Samstag, 13. Oktober 2007
170 Unterschriften sind ja schön und gut aber das Ergebnis höchst unbefriedigend! Ich kann damit nämlich
nicht meine Sonntagspflicht erfüllen. Also, viel Tamtam und heiße Worte, aber im Ergebnis weniger wie
mangelhaft!!! Auch hier die Frage wie überall: Wem dient (nutzt) das alles??? In drei Jahren kann hier
der Bischhof wahrheitsgemäß nach Rom berichten: Sonntäglich kamen die Nostalgiekatholiken zum NOM,
kein Bedarf also an der Heiligen Messe aller Zeiten!
#25 Beobachterin 18:13:54 | Samstag, 13. Oktober 2007
Bevölkerungsaustausch Es geht hier nicht um Abtreibung. Es geht nur nachrangig um den Bevölkerungsrückgang,
sondern um den Bevölkerungsaustausch. Christen werden weniger – Muslime werden mehr. Entsprechend verhält
es sich mit der Abnahme der Zahl der Kirchen und der Zunahme der Moscheen. An erster Stelle natürlich
die große Moschee in Duisburg-Marxloh. www.heimatforum.de
UNICEF Jede Minute stirbt eine Frau nach Unicef-Angaben an den Folgen von Schwangerschaft oder Geburt.
Jährlich sind das den Schätzungen des UN-Kinderhilfswerks zufolge weltweit 535 000 Frauen. 99 Prozent
der Opfer stammen aus Entwicklungsländern, wie Unicef am Freitag in Köln mitteilte. Vor der Weltkonferenz
zur Müttergesundheit in London am kommenden Donnerstag kritisieren das UN-Hilfswerk, Weltgesundheitsorganisation,
Weltbank und UN-Bevölkerungsfonds mangelnde Fortschritte im Kampf gegen die Müttersterblichkeit in den
ärmsten Ländern. Zwar sei die Zahl der Todesfälle während Schwangerschaft und Geburt im Vergleich
zu 1990 leicht gesunken. Die Verbesserungen fanden aber fast nur in Schwellenländern statt. In den Ländern
mit der höchsten Müttersterblichkeit – vor allem im südlichen Afrika und Südasien – starben im Jahr
2005 rund 450 Frauen pro 100 000 Geburten. 42 Millionen Abtreibungen weltweit In den Industrieländern
gab es nach UNICEF-Angaben neun Opfer pro 100 000 Geburten, in den Staaten Osteuropas und der ehemaligen
Sowjetunion 51. Das weltweite Ziel, die Müttersterblichkeit bis 2015 um zwei Drittel – im Vergleich zu
1990 – zu senken, werde voraussichtlich nicht erreicht werden. Die Studie zählte außerdem für das Jahr
2003 insgesamt 42 Millionen Abtreibungen weltweit, von denen fast die Hälfte lebensgefährlich gewesen
seien. Dabei würden unsachgemäße Abtreibungen zu 97 Prozent in den Entwicklungsländern vorgenommen,
hieß es. Die Rate der Schwangerschaftsabbrüche sei in
Lieber Methusalix, lieber Möchtegern, viel Spaß bei eurem Blindenrennen. Vermutlich wird in Mittelamerika
das Risiko eines Eingriffs, wie Abtreibung, um mehrere Größenordnungen höher sein, als bei einer natürlichen
vaginalen Geburt. Im Übrigen nimmt man bei uns um der Bequemlichkeit willen zunehmend Kaiserschnittgeburten
vor, deren Risiken (für Mutter und Kind) deutlich höher sind, als bei der natürlichen vaginalen Geburt.
siehe hier. www.daserste.de/…3yu38r57t96ye~cm.asp
#21 methusalix † 16:53:07 | Samstag, 13. Oktober 2007
@möchtegern-kathole @D. Stöhr möchtegern-kathole: @methusalix Dafür muss man nicht im Medizinbetrieb
sein – das sollten auch Sie wissen. möchtegern-kathole: methusalix hat keine Ahnung, … wenn er um 12:40
suggeriert, dass … Solche Fällen kommen heute in der modernen Medizin praktisch gar nicht mehr vor.
Das ist leider reaktionär-katholisches Wunschdenken, wie mich meine eigene Erfahrung lehrt. Und Sie könnten
das auch wissen, wenn Sie es nur wollten. Aber Ihr Glauben verhindert anscheinend, dieses Wissen aufzunehmen.
Macht nichts, zumindest nicht für Sie. Die Realität ändert sich dadurch ja nicht. Die Frauen kostet
dieses Wunschdenken aber das Leben oder die Gesundheit. Aber das ist Ihnen ja egal. Daniel Stöhr: Die
Befürwortung der Todesstrafe ist das Glaubensbekenntnis dazu, dass es Gut und Böse gibt. Soll das bedeuten,
dass Ihre Sehnsucht nach Galgen und Henker in Ihren Augen ein Ausweis für Ihre „Katholizität“ sein soll?
Dann Sie sind aber gar nicht katholisch, sondern von einer schwarzbraunen Religion der Beliebigkeit, die
sich ihr Glaubensbekenntnis selbst zusammenstellt. Im römisch-katholischen Glaubensbekenntnis kommt die
Sehnsucht nach Menschentötungen jedenfalls nicht vor. Vielleicht haben Sie das dem von Gott verlassenen
„Gottesstaat“ Iran abgeschaut. Zum katholischen Glauben gehört der brennende Wunsch Menschen hinzurichten
nicht. Der gehört eindeutig zu einer Religion des Todes.
Die Befürwortung der Todesstrafe ist das Glaubensbekenntnis dazu, dass es Gut und Böse gibt. Der Nihilist
oder Neomarxist sieht den Menschen als Produkt seiner Umstände, also gar nicht zu „Schuld“ fähig. Aus
dieser Position heraus ist es auch konsequent gegen die Todesstrafe zu sein. Eigentlich müsste man dann
aber gleich die Abschaffung jeglichen Strafvollzugs befürworten und nur noch „Resozialisierungskliniken“
bauen.
#18 methusalix † 14:18:14 | Samstag, 13. Oktober 2007
@LOrenz et alii Lorenz: @methusalix; Polen Polen befürwortet doch die Todesstrafe nicht… Genau so wenig,
wie ich die Abtreibung propagiere. Allerdings scheinen die Polen doch eine gewissen Sehnsucht nach dem
Henker und dem Galgen zu pflegen und die katholische Kirche ist ja der Menschentötung gar nicht so abgeneigt,
wie sie immer vorgibt, wenn es um schwangere Frauen geht. Sonst hätten die Kirchenbeamten die Todesstrafe
ja so geächtet, wie sie das mit Schwangerschaftsabbrüchen seit etwa hundertfünfzig Jahren tun. Die
Embryonen im Bauch der Frauen stehen den alten, misogynen Männern der katholischen Hierarchie eben viel
näher als die Frau. möchtegern-kathole: methusalix hat keine Ahnung, … Sie müssen es ja wissen. Wie
lange und an welcher Stelle arbeiten Sie denn im Medizinbetrieb? Operative Intensiv? Innere Kardiologie/Gastroenterologie?
Gyn? Ich fürchte sehr, dass Ihr starker Glaube Ihnen das Wissen vorgaukelt wo keines ist, wo keines sein
KANN; einfach mangles Ma…, Erfahrung. Artois: Warum ist das besorgniserregend? Wenigstens noch ein Volk,
das über ein gewisses REchtsempfinden verfügt. Für Sie ist alles was RECHTS ist natürlich weniger
Besorgnis erregend. Vielleicht sollte die Europäische Union den katholischen Kasperlen in Polen mal die
geballte Wirtschaftsmacht zeigen. Dann ist der Spuk schnell vorbei, wenn die Milliarden aus Brüssel für
ein paar Donnertage ausbleiben.
@methusalix; Polen Polen befürwortet doch die Todesstrafe nicht. Die polen halten die Selbstbeweihräucherung
der Europäer nur für heuchlerisch und haben den Gedenktag deswegen boykottiert. Allerdings gibt es in
vielen osteuropäischen Ländern (auch Polen) in der Bevölkerungsbasis breite Todesstrafenbefürwortung.
Das ist natürlich besorgniserregend.
methusalix hat keine Ahnung, … … wenn er um 12:40 suggeriert, dass eine Frau schwere gesundheitliche
Schäden erlitten hat, weil sie nicht abtreiben durfte. Solche Fällen kommen heute in der modernen Medizin
praktisch gar nicht mehr vor. Wenn die Schäden „bei der Geburt“ auftreten, dann ist das in 99,999% auf
Unvermögen der Hebamme zurückzuführen, auf unsachgemäße Diagnosik oder ähnliches – es kommt bei
vernünftiger medizinischer Versorgung nicht vor. Wenn ein besonders schwerer Fall vorliegt, wird er heute
mittels Kaiserschnitt unter Vollnarkose sachgemäß gelöst. Das wird nun verwendet, um den „bösen“ Katholiken
die Schuld an Gesundheitsschäden in die Schuhe zu schieben. Methusalix, warum verwenden Sie solche Gedanken-Akrobatik?
Haben Sie keine besseren Argumente für Ihren Standpunkt?
#14 methusalix † 12:57:00 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Artois Artois: @methusalix Sind Sie ein postender Zellhaufen? Nein, ich bin kein Embryo oder Fötus.
Wenn Sie im naturwissenschaftlichen Unterricht genau so gut aufgepasst hätten, wie bei der religiösen,
ich wage ja nicht zu denken -katholischen- Indoktrination, wüssten Sie das. Machen Sie sich aber keinen
Kopf, das nützt bei Ihnen sowieso nichts mehr. Alos können Sie das DENKEN gleich bleiben lassen und
ganz durch das GLAUBEN erstzen. Dann haben Sie’s bequemer.
#11 methusalix † 12:40:04 | Samstag, 13. Oktober 2007
@möchtegern-kathole @Artois et alii Gallowglas: @möchtegern-kathole „die medizinische Versorgung verbessern.“
Was hilft die Verbesserung der medizinischen Versorgung, wenn sie, wie jetzt in Nicaragua, nicht angewendet
werden darf ? Sie müssen gar nicht bis zu den katholischen Machos nach Lateinamerika gehen, um festzustellen,
dass den reaktionären Katholiken Leben und Gesundheit von Frauen vollkommen gleichgültig ist. Es genügt
ein Blick über die Grenze nach Polen. Auch dort ist der Embryo sakrosankt und die Gesundheit und das
Leben der Mutter völlig unerheblich: 19. Juni 2007 STRASSBURG Polen wehrt sich gegen Abtreibungsurteil
39.000 Euro muss Polen laut dem Urteil eines europäischen Gerichts an eine Frau zahlen, die bei der Geburt
ihres Kindes schwere gesundheitliche Schäden erlitten hat – eine Abtreibung war zuvor nicht erlaubt worden.
Die Regierung in Warschau wehrt sich jetzt gegen das Urteil. Liegt wahrscheinlich daran, dass die erzkatholischen
Polen immer noch starkgläubige Anhänger der Menschentötung sind. 18. September 2007 EUROPÄISCHE UNION
Polen verhindert europäischen Tag gegen die Todesstrafe Polen will die Todesstrafe nicht ächten – und
brüskiert erneut andere Mitgliedstaaten der Union. Wegen des polnischen Widerstandes legte der EU-Ministerrat
seinen Plan auf Eis, den 10. Oktober zum „Tag gegen die Todesstrafe“ auszurufen. Motto: Lieber eine tote
Mutter, als ein entfernter Zellhaufen. Und den Tod am Glagen wollen Sie auch nicht ächten, wie man sieht.
Sind halt gute Katholiken, die Polen. :…
@Sirilo Nun ja, Sie schrieben: „Was kann man dagegen tun?“. Ich habe das als echte Frage Ihrerseits, nicht
als rhetorische Frage aufgefasst – und Ihnen deshalb eine Antwort geschrieben.
@möchtegern-kathole Wenn Sie geschrieben hätten: „Mein persönlicher Beitrag…“, dann wäre ich beeindruckt
gewesen. Aber nein, Sie müssen erst mal dem anderen unterstellen, er täte nichts, und sich mit Anweisungen
aufspielen. Zu Ihrer Information: Ich bin schon seit Jahrzehnten Mitglied mehrerer Organisationen, die
sich um Mutter-Kind-Probleme kümmern…
Hausgemachte Probleme Der Rückgang der Katholiken und besonders der Gottesdienstbesucherzahlen in Deutschland
ist zum größten Teil hausgemacht. Wann wachen die Verantwortlichen in der Kirche endlich auf?
#5 Gallowglas 10:34:47 | Samstag, 13. Oktober 2007
@möchtegern-kathole die medizinische Versorgung verbessern. Was hilft die Verbesserung der medizinischen
Versorgung, wenn sie, wie jetzt in Nicaragua, nicht angewendet werden darf ?
Zur Information: Auch das ist „Duisburg“: Die Duisburger Merkez-Moschee des türkischen Verbandes DITIB
ist eine islamische Gebetsstätte im Stadtteil Marxloh. Die Moschee fasst ca. 1.300 Betende und ist damit
die größte Moschee Nordrhein-Westfalens. Das Gebäude hat eine Grundfläche von 40 mal 28 Metern eine
Minaretthöhe von 34 Metern. Richtfest für das 7,7 Millionen Euro teure Bauwerk war Ende 2006. Neben
der eigentlichen Moschee ist eine Begegnungsstätte mit einer Islam-Bibliothek, einem Bistro und mehreren
Seminarräumen integriert, deren Bau von der EU und dem Land Nordrhein-Westfalen mit 3,2 Millionen Euro
gefördert wurde. Quelle: Wikipedia