Erzbischof Niederauer
„Ich muß mich entschuldigen“
War es Einsicht oder der Druck einer bekannten Talk-Show, die den Erzbischof bewegt hat, eine sakrilegische Kommunionspendung einzugestehen?
Erzbischof Niederauer hat sich für die Kommunionspendung an Homo-Ideologen entschuldigt.
Erzbischof Niederauer hat sich für die Kommunionspendung an Homo-Ideologen entschuldigt.
(kreuz.net, San Francisco) Gestern Nacht widmete sich die US-Talkshow ‘The O’Reilly Factor’ dem jüngsten Sakrileg des Erzbischofs von San Francisco, Mons. George Niederauer.

Die Show ist die populärste Sendung des wichtigen, rechtsgerichteten US-Fernsehsenders ‘Fox News Channel’.

Noch im Vorfeld der Sendung tat Erzbischof Niederauer das Notwendige:

„Es braucht eine Entschuldigung“ – erklärte er zu seiner Kommunionspendung an radikale Homo-Ideologen.

Erzbischof Niederauer äußerte sich in einer Stellungnahme für seine erzdiözesane Wochenzeitung ‘Catholic San Francisco’ vom 19. Oktober.

Die Webseite der Zeitung veröffentlichte den Text bereits am Donnerstag.

Er entspricht im Wesentlichen der Erklärung, die Mons. Niederauer am Mittwoch vor dem kanadischen Nachrichtendienst ‘LifeSiteNews.com’ abgab.

Ergänzt hat Mons. Niederauer jetzt eine Entschuldigung.

Die Stellungnahme

„Bei meinem ersten Besuch in der Pfarrei Most Holy Redeemer in San Francisco zelebrierte ich eine Messe.

Die Gemeinde war andächtig und die Liturgie wurde mit Ehrfurcht zelebriert. Ich bemerkte keine Demonstration, keinen Protest und keine Störung der Eucharistie.


Sodomisten beim Pontifikalamt
Am 14. Oktober besuchten radikale Homo-Ideologen ein Pontifikalamt mit Erzbischof Niederauer in der Pfarrei "Most Holy Redeemer".Die Sodomisten empfingen von Erzbischof Niederauer den Leib Christi.Die Pfarrei "Most Holy Redeemer" zensurierte in ihrer Bildgalerie die anwesenden, verkleideten Sodomisten.

Zur Kommunion – gegen Ende der Schlange – kamen zwei merkwürdig gekleidete Personen, um die Kommunion zu empfangen. Ich erinnere mich, daß einer von den beiden einen großen geblümten Hut oder eine Girlande getragen hat.

Ich habe nicht bemerkt, daß einer der beiden eine nachgeäffte Ordenstracht angehabt hätte.“


Der Erzbischof erklärt ferner, ihm sei erst nach dem Pontifikalamt klar geworden, daß die beiden weißgeschminkten Männer zur radikalen Homo-Organisation „Schwestern der ewigen Ausschweifung“ gehört hätten.

Zugleich betont er, daß seine Vorgänger den Mißbrauch heiliger Dinge durch diese Homo-Schwestern immer verurteilt haben.

Erst vor einem Jahr habe er selber das perverse Treiben der Gruppe in den Räumlichkeiten der Pfarrei Most Holy Redeemer untersagt.

Mons. Niederauer rechtfertigt weiter, daß er die Homo-Schwestern zwar von Bildern kenne. Bis zum letzten Sonntag habe er sie aber niemals persönlich gesehen: „Ich habe nicht erkannt, wer diese Leute waren, als sie sich mir näherten.“

Nach dem Pontifikalamt habe er realisiert, daß die beiden zu der Homo-Gruppe gehörten und daß es ein Fehler war, ihnen die Kommunion zu reichen:

„Dafür entschuldige ich mich bei den Katholiken der Erzdiözese San Francisco und bei allen Katholiken.“

Der Erzbischof fügte hinzu, daß die Kleidung der Homo-Vereinigung für Ordensschwestern zutiefst verletzend sei.

Damit präsentierten sie sich objektiv auf eine Art und Weise, in der es für sie nicht angemessen ist, die Heilige Kommunion zu empfangen. Noch viel weniger sei es für einen Amtsträger der Kirche angemessen, ihnen das Sakrament zu spenden.

Die „Bürger von San Francisco“ seien zurecht zutiefst verletzt, wenn der Dienst von Schwestern so schändlich und beleidigend herabgesetzt werde:

„Die Anwesenheit der ‘Schwestern der ewigen Ausschweifung’ bei der Messe am 7. Oktober war als Provokation gedacht. In dem Moment habe ich verabsäumt, es als solche zu bemerken. Dafür muß ich mich entschuldigen.“

Die blasphemischen ‘Schwestern von der ewigen Ausschweifung’
Die extremistische Homo-Gruppe "Schwestern der ewigen Ausschweifung" verteilt Ablässe für die Homosünde und praktiziert Segnungen und Weiherituale für gleichgeschlechtlich Unzüchtige.Der Verein äfft Ordensschwestern nach.Im April 2007 feierten die Homo-Schwestern ihr 28jähriges Bestehen mit einem Wettbewerb des Christus-Nachäffens.
      
22 Lesermeinungen
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#22   ambrus   09:44:24 | Dienstag, 16. Oktober 2007
Heuchelei
warum lässt manso bemalte in die Kirche rein,
es ist eine Respektlosigkeit,
dies haben eine Chance, aber nicht so
dem Erzbischof kann man nicht glauben- es ist eine Heuchelei.
Und die Priester sind zu feige um eine Komunnion zu verweigern.
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#21   raindance1 †   13:46:55 | Montag, 15. Oktober 2007
nach und nach tauchen immer
mehr „Beweisfotos“ auf. Ob sich der Bischof entschuldigen muss? er sollte sich besser zur Ruhe setzen und seine Augen schonen.
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#20   derfux   11:49:12 | Sonntag, 14. Oktober 2007
Thementipp an die Redaktion:
Vatikan suspendiert homosexuellen Bischof www.idea.de/index.php?id=917&tx_ttne…
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#19   Nachtlaterne   10:55:32 | Sonntag, 14. Oktober 2007
hallo josefus,
man muss immer vrsichtig mir urteilen sein. sollte der erzbischof nichts bemerkt haben so muss er erzdoof sein.
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#18   Josefus   21:32:18 | Samstag, 13. Oktober 2007
an Nachtlaterne
Nachtlaterne, vielleicht haben Sie bezogen auf den Fall des Erzbischofs recht, vielleicht aber auch nicht. Ich wäre hier im Zweifel vorsichtig, um niemand zu Unrecht zu verurteilen.
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#17   Leblhuber   21:14:02 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Rudolfus:
Wären Sie nicht so engstirnig und verbissen, könnte man an Ihnen sogar sympathische Seiten erahnen.
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#16   Rudolfus   21:07:53 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Leblhuber / Was wollen Sie mit einem offenbar protestantischen Wörterbuch
Wir reden von der katholischen Lehre und nicht von der Reformation.
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#15   Leblhuber   21:03:59 | Samstag, 13. Oktober 2007
Rudolfus, ich muss Sie leider korrigieren. Lesen Sie nach unter „Gottesraub“!!!!!
germazope.uni-trier.de/…terbuecher/dwb/wbgui?mode=linking&t…
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#14   Nachtlaterne   21:00:47 | Samstag, 13. Oktober 2007
wer den leib…
…des herrn unwürdig isset, der isset ihn sich selbst zum gericht.
so sat es das wort gottes.
der heuchlerische erzbischof will den frevel nicht erkannt haben obwohl er sich unmittelbare vor seinen augen abspielte. ähnlichkeiten mit unserem leben sind alles andsere als reinzufällig, haben dch auch wir z.b. die abtreibungs- und pornografiefrevel vor augedn und schweigen dazu.
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#13   Rudolfus   20:58:41 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Leblhuber / Die Entwendung der verbotenen Frucht im Paradies war kein Gottesraub,
nachdem in der Frucht nicht Gott real präsent war.
In realer Weise ist Gott nur im hl. Altarssakrament gegenwärtig.
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#12   Leblhuber   20:55:00 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Rudolfus: Ergänzung zum Gottesraub
Aber uns tut not zu büßen,
denn das weib ward durch die schlange
zu dem gottesraub verführet,
den sie theilte mit dem manne
BRENTANO Rosablankens Traum
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#11   Rudolfus   20:29:14 | Samstag, 13. Oktober 2007
@litterae / Sie kennen den Ausdruck nicht, weil man heute in den Pfarren und in der Schule nicht
mehr die katholische Lehre lehrt.
Jeder, der das heiligste Altarssakrament verbotenerweise, gegen Gottes Gesetz empfängt, begeht einen Diebstahl Gottes, nämlich Gottes selbst.
Das nennt man „Gottesraub“.
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#10   litterae sunt divitiae   20:24:45 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Rudolfus
Das heiligste Altarssakrament, das Christus selbst ist, darf man nur im Stand der Gnade empfangen. Im Stand der Todsünde zu kommunizieren, ist eine weitere schwere Sünde und ein Sakrileg.
Das ist mir alles bekannt. Jedoch habe ich noch nie die Bezeichnung „Gottesraub“ dafür gehört und finde sie auch etwas merwürdig, da sie den Eindruck erweckt, es würde sich um Diebstahl handeln. Wenn diese Homos den Leib Christi kommuniziert haben (wenngleich auch im Stand der Ungnade), haben sie ihn doch nicht im eigentlichen Sinne gestohlen, oder?
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#9   Rudolfus   20:20:14 | Samstag, 13. Oktober 2007
@litterae sunt divitiae / Einen Gottesraub begeht jener, der das heiligste Altarssakrament im Stand
der schweren Sünde empfängt.
Das heiligste Altarssakrament, das Christus selbst ist, darf man nur im Stand der Gnade empfangen.
Im Stand der Todsünde zu kommunizieren, ist eine weitere schwere Sünde und ein Sakrileg.
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#8   litterae sunt divitiae   20:07:31 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Rudolfus
Was ist Gottesraub?
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#7   Rudolfus   19:55:57 | Samstag, 13. Oktober 2007
@Tarcisius / Sehr richtig!
Der Bischof hat sich in seiner Erklärung als vorbildhaft erwiesen.
Ein Geistlicher kann nicht immer in Sekundenschnelle erkennen, wenn er da als Kommunikanten vor sich hatte.
Vielleicht hat er die beiden verkleideten Sodomiten, die des Gottesraubes schuldig sind, für echte Nonnen gehalten.
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#6   Tarcisius   19:51:47 | Samstag, 13. Oktober 2007
Es genügt.
Der Bischof erklärt, einen Fehler gemacht zu haben. Er war sich nicht sicher , wen er vor ich hat, er hat deshalb das Sakrament gespendet.
Obwohl er sich somit richtig vehalten hat, hat er die Größe gezeigt, sich vor der Gemeinde zu entschuldigen, für seine Fehlinterpretation der Situation. Vor dem Herrn wird er es vermutlich auch getan haben. :)3
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#5   Typ   13:22:41 | Samstag, 13. Oktober 2007
Korrekt
Im Zweifelsfall wird ausgeteilt.
Sehr richtig, denn es gibt das Grundrecht auf Sakramentenempfang. Dem Kommunion Austeilenden steht es nicht zu, spontan über die Würdigkeit des Empfängers zu urteilen – siehe Grundrecht. Selbst ein Bischof darf nicht die Kommunion verweigern, nur weil ihm die Klamotten der Leute nicht passen.
Der Bischof hat richtig gehandelt, als er die Kommunion austeilte an Personen, von denen er nicht definitiv wusste, wer sie sind. Falsch gehandelt haben diese Personen, indem sie zur Kommunion hinzutraten, nicht aber der Bischof.
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#4   Christian Hüller   12:35:37 | Samstag, 13. Oktober 2007
Indulgenz bei der Sakramentenspendung
Im Zeitalter der „perpetuellen“ Angleichung der Geschlechter-, pardon, Genderrollen besteht immer Verwechslungsgefahr. Vielleicht war der Erzbischof einfach nur verwirrt: Männer, die wie Frauen rumlaufen (und sich so verhalten), Frauen, die wie Männer aussehen (und sich so verhalten), wer blickt da noch durch und kann beides stets und immer klar auseinanderhalten? Hinzu kommt die Freiheit bei der Kleiderwahl und die Anonymität der Menschen in den allermeisten „Großstadtseelsorgeeinheiten“. Im Zweifelsfall wird ausgeteilt. Der Herr möge Nachsicht haben.
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#3   Pascal123   12:00:05 | Samstag, 13. Oktober 2007
Entschuldigung
Naja entschuldigen im vorhinein wäre auch irgendwie sinnlos.Wenn man wüßte das man sich entschuldigen muß, weiß man das man etwas schlechtes vorhat, wäre sich dessen bewußt, und könnte es unterlassen, dann bräuchte man sich gar nicht entschuldigen.
Er hat sich entschuldigt und das sollte für jeden Christ reichen. Viele andere kriegen selbst das nicht hin.
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#2   jamybell   11:28:00 | Samstag, 13. Oktober 2007
Schon im Vorfeld
Es ist ja bekannt, dass Kreuz.net sich als der HEILIG-Stuhl aufspeilt – jetzt kann er sogar noch voraussprophezeihen was die Zeitung am 18. Oktober drucken wird. Chapoo…
:-D
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#1   nonnobisdomine   11:05:26 | Samstag, 13. Oktober 2007
Entschuldigen kann man sich immer …
… auch noch hinterher wie dieser Skandalbischof.
Er habe nichts erkannt, nichts gewußt, aufgefallen dann aber doch – und die Kommunion hat der dennoch gependet.
Was für ein Oberhirte ist denn dieser Herr?
Ein Ärgernis.
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