„Ich muß mich entschuldigen“
War es Einsicht oder der Druck einer bekannten Talk-Show, die den Erzbischof bewegt hat, eine sakrilegische Kommunionspendung einzugestehen?

Die Show ist die populärste Sendung des wichtigen, rechtsgerichteten US-Fernsehsenders ‘Fox News Channel’.
Noch im Vorfeld der Sendung tat Erzbischof Niederauer das Notwendige:
„Es braucht eine Entschuldigung“ – erklärte er zu seiner Kommunionspendung an radikale Homo-Ideologen.
Erzbischof Niederauer äußerte sich in einer Stellungnahme für seine erzdiözesane Wochenzeitung ‘Catholic San Francisco’ vom 19. Oktober.
Die Webseite der Zeitung veröffentlichte den Text bereits am Donnerstag.
Er entspricht im Wesentlichen der Erklärung, die Mons. Niederauer am Mittwoch vor dem kanadischen Nachrichtendienst ‘LifeSiteNews.com’ abgab.
Ergänzt hat Mons. Niederauer jetzt eine Entschuldigung.
Die Stellungnahme
„Bei meinem ersten Besuch in der Pfarrei Most Holy Redeemer in San Francisco zelebrierte ich eine Messe.
Die Gemeinde war andächtig und die Liturgie wurde mit Ehrfurcht zelebriert. Ich bemerkte keine Demonstration, keinen Protest und keine Störung der Eucharistie.
Zur Kommunion – gegen Ende der Schlange – kamen zwei merkwürdig gekleidete Personen, um die Kommunion zu empfangen. Ich erinnere mich, daß einer von den beiden einen großen geblümten Hut oder eine Girlande getragen hat.
Ich habe nicht bemerkt, daß einer der beiden eine nachgeäffte Ordenstracht angehabt hätte.“
Der Erzbischof erklärt ferner, ihm sei erst nach dem Pontifikalamt klar geworden, daß die beiden weißgeschminkten Männer zur radikalen Homo-Organisation „Schwestern der ewigen Ausschweifung“ gehört hätten.
Zugleich betont er, daß seine Vorgänger den Mißbrauch heiliger Dinge durch diese Homo-Schwestern immer verurteilt haben.
Erst vor einem Jahr habe er selber das perverse Treiben der Gruppe in den Räumlichkeiten der Pfarrei Most Holy Redeemer untersagt.
Mons. Niederauer rechtfertigt weiter, daß er die Homo-Schwestern zwar von Bildern kenne. Bis zum letzten Sonntag habe er sie aber niemals persönlich gesehen: „Ich habe nicht erkannt, wer diese Leute waren, als sie sich mir näherten.“
Nach dem Pontifikalamt habe er realisiert, daß die beiden zu der Homo-Gruppe gehörten und daß es ein Fehler war, ihnen die Kommunion zu reichen:
„Dafür entschuldige ich mich bei den Katholiken der Erzdiözese San Francisco und bei allen Katholiken.“
Der Erzbischof fügte hinzu, daß die Kleidung der Homo-Vereinigung für Ordensschwestern zutiefst verletzend sei.
Damit präsentierten sie sich objektiv auf eine Art und Weise, in der es für sie nicht angemessen ist, die Heilige Kommunion zu empfangen. Noch viel weniger sei es für einen Amtsträger der Kirche angemessen, ihnen das Sakrament zu spenden.
Die „Bürger von San Francisco“ seien zurecht zutiefst verletzt, wenn der Dienst von Schwestern so schändlich und beleidigend herabgesetzt werde:
„Die Anwesenheit der ‘Schwestern der ewigen Ausschweifung’ bei der Messe am 7. Oktober war als Provokation gedacht. In dem Moment habe ich verabsäumt, es als solche zu bemerken. Dafür muß ich mich entschuldigen.“
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Dienstag, 16. Oktober 2007 09:44
ambrus: Heuchelei
warum lässt manso bemalte in die Kirche rein,
es ist eine Respektlosigkeit,
dies haben eine Chance, aber nicht so
dem Erzbischof kann man nicht glauben- es ist eine Heuchelei.
Und die Priester sind zu feige um eine Komunnion zu verweigern.
es ist eine Respektlosigkeit,
dies haben eine Chance, aber nicht so
dem Erzbischof kann man nicht glauben- es ist eine Heuchelei.
Und die Priester sind zu feige um eine Komunnion zu verweigern.
Montag, 15. Oktober 2007 13:46
raindance1: nach und nach tauchen immer
mehr „Beweisfotos“ auf. Ob sich der Bischof entschuldigen muss? er sollte sich besser zur Ruhe setzen und seine Augen schonen.
Sonntag, 14. Oktober 2007 11:49
derfux: Thementipp an die Redaktion:
Sonntag, 14. Oktober 2007 10:55
Nachtlaterne: hallo josefus,
man muss immer vrsichtig mir urteilen sein. sollte der erzbischof nichts bemerkt haben so muss er erzdoof sein.
Samstag, 13. Oktober 2007 21:32
Josefus: an Nachtlaterne
Nachtlaterne, vielleicht haben Sie bezogen auf den Fall des Erzbischofs recht, vielleicht aber auch nicht. Ich wäre hier im Zweifel vorsichtig, um niemand zu Unrecht zu verurteilen.
Samstag, 13. Oktober 2007 21:14
Leblhuber: @Rudolfus:
Wären Sie nicht so engstirnig und verbissen, könnte man an Ihnen sogar sympathische Seiten erahnen.
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