13:06:29 | Samstag, 13. Oktober 2007
Unkritisch kolportieren bayerische Zeitungen Behauptungen von rechts und links, um den Fall des Kinderschänders von Regensburg am Kochen zu halten.

Die ‘Mittelbayerische’ will den Fall eines mutmaßlichen Kinderschänders aus Regensburg am Kochen halten.
(kreuz.net) Angeblich „immer neue Details“ hat das in Regensburg erscheinende Regionalblatt ‘Mittelbayerische
Zeitung’ am 12. Oktober seinen Lesern aufgetischt.
Es geht dabei um den als mutmaßlicher Kinderschänder
in Untersuchungshaft sitzenden Regensburger Priester Hw. Peter K.
Der einschlägig vorbestrafte Hw. K.
begann im Herbst 2000 – während seiner Bewährungszeit – als Aushilfe in der Pfarrei Riekofen zu arbeiten.
Jetzt behauptete der damals für Riekofen zuständige Pfarradministrator, Hw. Helmut Grüneisl, vom Bistum
nicht über die Vorgeschichte des Kinderschänders informiert worden zu sein.
Er habe die Sache „erst
im Sommer 2007“ aus der Zeitung erfahren. Als er Hw. Peter K. als seinen Nachfolger ins Gespräch gebracht
habe, sei ihm vom Bistum erklärt worden, man wisse nicht, ob der Priester gesundheitlich dazu in der
Lage sei.
Hw. Grüneisl erklärte auch vor der Zeitung, daß ihm aufgefallen sei, wie intensiv sich Hw.
Peter K. um die Kinder und Jugendlichen gekümmert habe.
So habe er die Ministranten unter anderem auf
Reisen nach Hamburg, nach Rom und in den Ferienpark Rust begleitet.
Regensburger Insider halten es für
völlig ausgeschlossen, daß der Hintergrund des vorbestraften Priesters im Klerus unbekannt geblieben
sein könnte.
Zum Einsatz von Hw. Peter K. während seiner Bewährungszeit nahmen gestern auch der damalige
Personalreferent, Domdekan Franz Hirsch, und der frühere Generalvikar, Hw. Wilhelm Gegenfurtner, Stellung.
Hw. Peter K. sei während seiner Bewährungszeit vom Juli 2000 bis Juli 2003 als Seelsorger im Altenheim
in Sünching eingesetzt gewesen:
„Während der Bewährungszeit gab es seitens des Bischöflichen Ordinariats
keinerlei Beauftragung zur Seelsorgearbeit oder speziell in der Jugendarbeit für Peter K. in den Pfarreien
Riekofen und Schönach.“
Es seien dem damaligen Personalreferenten nur liturgische Aushilfstätigkeiten
von Hw. Peter K. in den betreffenden Pfarreien bekannt gewesen.
Diese „wurden auf Grund der regelmäßigen
Rücksprache mit dem Therapeuten geduldet.“
Pfarradministrator für Riekofen und damit verantwortlich
für die Seelsorge sei vom 1. Februar 2001 bis 31. August 2004 der Pfarrer von Schönach, Hw. Helmut Grüneisl
(73), gewesen.
Auch der damalige Dekan, Hw. Hans Bock, glaubt vor der ‘Mittelbayerischen Zeitung’, vom
Ordinariat „unzureichend“ informiert gewesen zu sein.
Er habe erst im Herbst 2003 vom damaligen Generalvikar,
Hw. Wilhelm Gegenfurtner, von der Ankunft von Hw. Peter K. erfahren.
Gerichtliche Auflagen hätten dem
Priester die Arbeit in der Jugendseelsorge verboten – widerspricht Hw. Bock den Erklärungen seines Bistums.
Ihm sei nur „vage in Erinnerung“, daß der damalige Generalvikar ihn aufgefordert habe, er möge „ein
bißchen aufpassen“ – so die Formulierungen des Dekans.
In ihrer Erklärung betonten der ehemalige Personalchef
und der frühere Generalvikar, daß der jetzige Bischof von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller,
erst seit 24. November 2002 im Amt sei und mit dem Einsatz von Hw. Peter K. während der Bewährungszeit
nicht in Verbindung gebracht werden könne.
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#16
DerMartin 17:53:08 | Montag, 15. Oktober 2007
#13
Nachtlaterne 11:32:49 | Sonntag, 14. Oktober 2007
#11
Nachtlaterne 11:25:01 | Sonntag, 14. Oktober 2007
#9
DerMartin 01:12:58 | Sonntag, 14. Oktober 2007
#6
Rudolfus 23:06:27 | Samstag, 13. Oktober 2007
#2
Sirilo 15:50:26 | Samstag, 13. Oktober 2007