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Keine Lösung + Werkzeuge des Teufels + ‘Grün’ gegen Kirche + Katholik wähle rot? + Ärgertherapie
Keine Lösung

Vatikan. Papst Benedikt XVI. forderte beim gestrigen Angelusgebet die sofortige Freilassung zweier entführter irakischer Priester. Die Geistlichen stammen aus der syrisch-katholischen Erzdiözese Mossul im Norden des Landes. Der Heilige Vater ist von den täglichen Attentaten im Irak und der Gewalt im Land erschüttert: „Ich bekräftige noch einmal: Gewalt löst die Spannungen nicht.“

Werkzeuge des Teufels

Niederlande. Der Sekretär der Liturgiekongregation, Erzbischof Malcolm Ranjith, hielt am 6. Oktober in der südniederländischen Stadt Herzogenbusch einen Vortrag über das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’. Das berichtete der US-Priester John Zuhlsdorf auf seinem Weblog. Mons. Ranjith forderte dabei seine Mitbrüder im Bischofsamt auf, das Motu Proprio nicht durch kleinliche und trickreiche Regeln zu unterlaufen. In der Kirche sei das zu befolgen, was der Heilige Vater sage: „Wenn wir diesem Grundsatz nicht nachkommen, werden wir es zulassen, zu Werkzeugen keines anderen als des Teufels selber zu werden.“

‘Grün’ gegen Kirche

Deutschland. Am 25. November wird der Bischof von Osnabrück, Mons. Franz Josef Bode, gemeinsam mit Protestanten einen ökumenischen Gottesdienst für ‘Radio Bremen’ halten. Die Andacht findet im neuen Medienzentrum des öffentlich-rechtlichen Senders statt. Ein Politiker der extremistischen Partei ‘Grüne’, der im Rundfunkrat sitzt, bedauert die Sendung. Das Funkhaus sei keine Kirche und ‘Radio Bremen’ kein christlicher Sender. Nach einem Bericht der evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’ verteidigten Vertreter von Rundfunk und Kirchen die geplante Ausstrahlung.

Katholik wähle rot?

Polen. Die polnischen Katholiken sollen bei den vorgezogenen Wahlen am 21. Oktober zur Urne gehen. Das erklärten die polnischen Bischöfe in einem gestern verlesenen Hirtenbrief. Eine Wahlempfehlung sprachen die Bischöfe nicht aus. Der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Weihbischof Stanislaw Budzik, erklärte vor ‘Radio Vatikan’, daß jeder Katholik wählen könne, wie er wolle. Es dürften im kirchlichen Raum keine politischen Ansichten vertreten oder auch nur vorsichtig veröffentlicht werden. Auch der politisch sehr einflußreiche Radiosender ‘Radio Maryja’ erklärte nach dem Druck der letzten Monate, sich für keine spezielle Partei einzusetzen.

Ärgertherapie

„Ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.“

Der deutsche Dichter Heinrich Heine († 1856)
      
10 Lesermeinungen
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#10   Benedikt   13:14:46 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@ Pippifax
Auch wenn die Intention der Ökos eine andere war. Warum sollten ein reformkatholischer Bischof und ein prot. Religionsdiener in einer auch durch meine Zwangsbeiträge finanzierten Rundfunkanstalt einen „ökumen. Gottesdienst“ abhalten. Als Traditionskatholik werde ich von denen inhaltlich nicht represäntiert.
Das ist auch nicht die Aufgabe der Medien.
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#9   methusalix †   00:46:01 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@stephanSchmidt
stephanSchmidt: @methusalix
»bitte wählen Sie eine richtig christliche Partei«
ist das nicht schon ein wiederspruch in sich.
Sie haben völlig recht, also: auf keinen Fall zu einer Wahl gehen, egal welcher!
Dass das so einfach sein kann. :)3
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#8   stephanSchmidt   23:10:02 | Montag, 15. Oktober 2007
@methusalix
»bitte wählen Sie eine richtig christliche Partei«
ist das nicht schon ein wiederspruch in sich. Was ich meine: dieses »richtige« Christentum mit seiner Top-to-Bottom Lebensform* ist bis in den tiefsten Kern unfähig zur Demokratie. Eine Theokratie ist nun mal keine Demokratie, und ein gläubiger kann nicht gleichzeitig mündiger Bürger UND religionsfürchtig sein. Begriffe wie »Christdemokratie« sind daher eigentlich semantische Unfug (wie »Trockenwasser« oder »Kaltfeuer«).
Daher ist es nur verständlich, dass ein solches Portal wie dieses hier, eine demokratische Partei wie die Grünen als extremistisch bezeichnet. Das schlimmste was der Kirche passieren kann ist der selbst denkende Mensch, der mündige Bürger.
*Ganz oben Gott/Christus, darunter der Papst, dann ganz lange nichts, dann die Priester, dann wieder lange nichts, und dann der einzelne gläubige
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#7   Artois †   21:45:45 | Montag, 15. Oktober 2007
@methusalix
Machen wir auch nicht! Wir sind ja nicht so vertrottelt wie Sie!
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#6   methusalix †   21:36:13 | Montag, 15. Oktober 2007
@Artois et alii
Artois: Hallo Florian
da kann ich Dir mal wieder nur REcht geben!!
Florian Geyer: methusalinks
wahlen sind nur eine show fürs trottelvolk !
Sie beide machen mich richtig glücklich heute Abend! Sollten Sie sich doch entschliessen zur Wahl zu gehen, bitte wählen Sie eine richtig christliche Partei, wie „Die Christen“ oder die „Christliche Mitte“ oder die „Partei bibeltreuer Christen“ oder die „Katholische Volkspartei“. Dann kann gar nichts mehr schief gehen. You made my day!
(Am liebsten wäre es mir, wenn wirklich ALLE „Katholiken“ nicht mehr zur Wahl gehen würden)
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#5   Artois †   19:15:03 | Montag, 15. Oktober 2007
Hallo Florian
da kann ich Dir mal wieder nur REcht geben!!
:-D :-D :-D :-D o^/ :-!
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#4   Florian Geyer   18:59:29 | Montag, 15. Oktober 2007
methusalinks
wahlen sind nur eine show fürs trottelvolk !
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#3   methusalix †   18:57:26 | Montag, 15. Oktober 2007
zur Wahl (hier in Polen, aber auch sonst überall)
Pippifax: Oh redaktionelle Einfältigkeit!
Letzlich ist es so, gibt es keine annehmbaren Optionen wählt der Katholik auch nicht!
Das ist eine besonders gute Lösung des Problems, Pippifax. Dadurch wiegen die Stimmen auf der „linken Seite“ des politischen Spektrums um so schwerer. Danke!
:(3 ;-)
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#2   Gunsenum   15:44:26 | Montag, 15. Oktober 2007
Extremistische Partei…GELÄCHTER!
Warum werden die „Grünen“ hier als extremistisch tituliert. Das müsste man mal definieren!
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#1   Pippifax   09:56:25 | Montag, 15. Oktober 2007
Oh redaktionelle Einfältigkeit!
Ad Grüne:
Auch wenn die Intention der Ökos eine andere war. Warum sollten ein reformkatholischer Bischof und ein prot. Religionsdiener in einer auch durch meine Zwangsbeiträge finanzierten Rundfunkanstalt einen „ökumen. Gottesdienst“ abhalten. Als Traditionskatholik werde ich von denen inhaltlich nicht represäntiert. Vom Bischof aufgrund seiner Weihe und seines Amtes zumindest noch formal, aber das heißt nicht viel.
Ad Polen:
Welche Partei sollten das poln. Episkopat oder Radio Maryja denn empfehlen? Man sollte nicht dem Irrglauben anhängen, daß die polnischen Rechtsparteien dem Katholizismus eine besondere Stütze wären. Zwar gibt es bei Prawo i Sprawiedliwość und auch bei Liga Prawicy Rzeczypospolitej einige sinnvolle Ansätze, die allerdings durch extreme handwerkliche Unfähigkeit und anachronistischen, geradezu anti-abendländischen Nationalismus mehr als nur egalisiert werden. Insbesondere der – auch durch Widerstand in den eigenen Reihen – gescheiterte Versuch einer Verschärfung des Abtreibungsrechts dürfte bes. Radio Maryja dazu bewogen haben, keine Empfehlung abzugeben, nicht aus Druck, sondern aus Enttäuschung über die gescheiterte Anti-Abtreibungs-Initiative u.a.
Opfer dieser ärgerlichen Umstände war zudem auch der traditionskatholische frühere Parlamentspräsident und PiS Mann Marek Jurek, der eben wegen seiner gescheiterten Initiative gegen die Abtreigung den Hut genommen hat.
Letzlich ist es so, gibt es keine annehmbaren Optionen wählt der Katholik auch nicht!
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