Ernennungen
Neuer Nuntius in Deutschland
Der persönlich anspruchslose Schweizer gilt als Mann des Apparats. Das ist eine gute Voraussetzung für eine harmonische Zusammenarbeit mit den Bischöfen und dem rasanten Niedergang der Kirche Germaniens.
Erzbischof Jean-Claude Périsset (68)
Erzbischof Jean-Claude Périsset (68)
(kreuz.net, Berlin) Heute ernannte Papst Benedikt XVI. den bisherigen Nuntius in Rumänien und Moldawien, Erzbischof Jean-Claude Périsset (68), zum Apostolischen Nuntius in Deutschland.

Mons. Périsset ist Schweizer. Er wirkte seit 1998 in Bukarest und betreute von dort aus seit dem Jahr 2003 auch Moldawien, das vorher dem Nuntius in Budapest unterstellt war.

Kurzbiographie

Mons. Jean-Claude Périsset wurde 1939 in Estavayer-le-Lac – Steffisburg am See – im französischsprachigen Teil des Kantons Freiburg geboren.

Er spricht außer Französisch auch Deutsch, Italienisch, Spanisch, Englisch und Rumänisch.

Im Juni 1964 wurde er für die Diözese Lausanne, Genf, Freiburg und Neuenburg zum Priester geweiht. Sein Doktorat schrieb er im Kirchenrecht.

1973 trat er in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls und wirkte im Süden Afrikas, in Peru, Frankreich, Pakistan und Japan sowie im Staatssekretariat in Rom.

Dazwischen war er auch in seiner Hematdiözese tätig und arbeitete anschließend auch im römischen Einheitssekretariat.

Im Januar 1997 empfing er von Papst Johannes Paul II. die Bischofsweihe.

Glückwunsch von Karl Kardinal Lehmann

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, würdigte den neuen Nuntius für seine mehr als 35jährige Erfahrung im diplomatischen Dienst:

„Für unser Land sind auch die ökumenischen Erfahrungen, die Sie im Lauf Ihres Lebens gewinnen konnten, von großer Bedeutung“ – so der Kardinal in einem Glückwunschschreiben.

Kardinal Lehmann ist überzeugt, daß die Ernennung „gewiß einem Wunsch von Papst Benedikt XVI. selber“ entspringe.

Erzbischof Périsset galt in seiner ultraliberalen Heimatdiözese lange Jahre als „zu konservativ“. In der Auseinandersetzung um den damaligen Bischof von Chur, Mons. Wolfgang Haas, befand er sich auf der Seite von dessen Gegnern.

In der Berliner Nuntiatur erwartet ihn ein weiterer Schweizer, der aus dem Bistum Chur stammende Nuntiatursekretär, Prälat Stephan Stocker.
      
19 Lesermeinungen
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#19   Benedikt   13:04:41 | Dienstag, 16. Oktober 2007
Artikel
Der persönlich anspruchslose Schweizer gilt als Mann des Apparats. Das ist eine gute Voraussetzung für eine harmonische Zusammenarbeit mit den Bischöfen und dem rasanten Niedergang der Kirche Germaniens.
Genau. Wo die Nuntien daran ja immer so entscheidende Einflüsse hatte, gell?
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#18   raindance1 †   11:26:24 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@ruhrgebiet
wenn Sie meine Frage nicht verstehen sollten Sie Ihren Kommentar zum Fenster rausbrüllen anstatt ihn hier zu schreiben.
Zu einer Antwort waren Sie ja nicht fähig. Das zeigt ihre „Gegenfrage“.
Das gute katholische Priester aus guten katholischen Familien kommen ist mir auch klar. Und wo sind die guten katholischen Familien? Sind Sie Teil einer guten katholischen Familie? Sind Sie ein guter Priester dank ihrer guten katholischen Familie? Oder ist Ihr Sohn guter katholischer Priester geworden, dank eines guten katholischen Vaters?
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#17   r.ruhrgebietler   07:02:17 | Dienstag, 16. Oktober 2007
@raindance1 – na? Frage schon selbst beantwortet?
Aus einer im Glauben röm.-kath. Familie – Sie scheinen jedenfalls nicht aus einer solchen Familie zu stammen; Sie hätten sonst die Frage sich selbst beantworten können.
Gegenfrage: wo gibt es noch im Glauben röm.-kath. Familien???
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#16   raindance1 †   20:03:52 | Montag, 15. Oktober 2007
ich hatte nie vor mit nonno zu diskutieren
auch hier nur viel Lärm um nichts…Gott sei Dank ist die Katholische Kirche nicht eine Sekunde auf die kreuz.net Schreiberlinge angewiesen.
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#15   nonnobisdomine   19:59:01 | Montag, 15. Oktober 2007
Fragender und raindance1
haben sich selbst entlarvt und sind somit nicht mehr ernstzunehmende Diskussionspartner.
Höchstens noch als Zerstörer der r.-k. Kirche.
Beten wir für ihre Bekehrung.
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#14   raindance1 †   19:47:52 | Montag, 15. Oktober 2007
@Fragender
so geht das also…das vererbt sich weiter…
und immerhin ein Zeichen dafür das seine Vorfahren nicht schwul waren…
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#13   nonnobisdomine   19:39:23 | Montag, 15. Oktober 2007
kreuz.net schreibt von dem künftigen Nuntius,
er sei ein Mann des Apparats.
Was ist denn in der katholischen Kirche in der Schweiz los, aus der der künftige Nuntius stammt?
Chaos, mehr nicht.
Und wenn sich jetzt schon einer, wie dieser Herr Kardinal Lehman so auffällig äußert, läßt das auf nichts Gutes schließen.
„Gewisse Kreise“ lassen vermutlich grüßen.
^-^
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#12   Fragender   19:14:36 | Montag, 15. Oktober 2007
@ raindance:
angeblich ist ein echter katholischer Priester ein Mann, dessen Vater und Großvater auch schon Priester waren…
… hab ich mal gehört ;-)
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#11   raindance1 †   17:13:59 | Montag, 15. Oktober 2007
wo soll denn ein echter
katholischer Priester herkommen?
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#10   r.ruhrgebietler   17:09:36 | Montag, 15. Oktober 2007
Lehmann gratuliert
der Satan galoppiert und daraus folgt: der neu ernannte Knabe ist in direkter Seilschaft zu den Machenschaften der V-II-Kleriker.
Hätte mich auch gewundert, wenn’s für Deutschland endlich mal einen durchgreifenden, echten kath. Priester als Nutius gegeben hätte!
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#9   Rudolfus   17:04:38 | Montag, 15. Oktober 2007
@Samurai / „Germania“ ist bis heute die lateinische Übersetzung für Deutschland,
und auch im Englischen heißt Deutschland und die Deutschen weiterhin „Germany“ und „Germans“.
Die offizielle Sprache der Kirche ist bis heute die lateinische Sprache.
Der Primas Germaniae der Kirche ist seit dem Westfälischen Frieden 1648, anno Domini, der Erzbischof von Salzburg.
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#8   Samurai   16:54:07 | Montag, 15. Oktober 2007
Kirche Germaniens?
Mit Verlaub, es kann nicht etwas untergehen, daß garnicht existiert.
Was soll bitte die „Kirche Germaniens“ sein?
Wäre damit die deutsche Kirche gemeint, wäre es extrem geschmacklos.
Gut, es gab einmal einen Österreicher, der von „Großgermanien“ träumte, aber der ist auf ganzer Linie gescheitert.
Samurai
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#7   iustus   16:34:36 | Montag, 15. Oktober 2007
@ottoviani
Wie war/ist denn Ihr Eindruck?
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#6   Rudolfus   16:08:17 | Montag, 15. Oktober 2007
@Nonnobis / Die Kirche Germaniens ist bereits zum Großteil untergegangen
Das ist an der Zahl der Geistlichkeit leicht zu sehen.
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#5   turk   16:04:19 | Montag, 15. Oktober 2007
Nicht auf der Seite
der blinden Erzbischof-Haas-Fanatiker im damaligen Chur gestanden zu haben und nicht die Welt untergehen sehen wegen einer Erhebung zum Vaduzer Erzbischof, spricht noch lange nicht gegen den neuen Nuntius für Deutschland.
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#4   nonnobisdomine   15:24:44 | Montag, 15. Oktober 2007
@ ottaviani
Eindruck haben ist was anderes, als Beweise zu haben.
Oder ist Ottaviani ein Maulwurf?????
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#3   Typ   14:33:25 | Montag, 15. Oktober 2007
Niedergang
dem rasanten Niedergang der Kirche Germaniens.
Ja, man postuliert einfach irgendwas. Schmutz werfen, hauptsache irgendwas bleibt hängen.
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#2   ottaviani   14:28:57 | Montag, 15. Oktober 2007
also,
ich habe von ezellenz einen ganz anderen eindruck
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#1   nonnobisdomine   14:08:39 | Montag, 15. Oktober 2007
Kreuz-net-Meinung:
„und dem rasanten Niedergang der Kirche Germaniens.“
Frage an die Redaktion von kreuz.net:
Den Niedergang der deutschen Kirche machen Sie an dem künftigen Nuntius fest? – Oder an Karl Lehmann?
:kopfschüttelnd:
nonnobis
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