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Dienstag, 16. Oktober 2007 08:12
kreuzmeldungen
Drei Staatspräsidenten + Papst im Feuer + Respekt für die eigene Vergangenheit + Interessante Allianz + Eine Rabbinerin im Angebot
Diese Woche empfängt Benedikt XVI. drei Staatspräsidenten.
Diese Woche empfängt Benedikt XVI. drei Staatspräsidenten.
Drei Staatspräsidenten

Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird diese Woche drei Staatspräsidenten empfangen. Heute nimmt er sich Zeit für die sozialistische Präsidentin Chiles, Michelle Bachelet (56). Am Freitag kommt der Präsident von Tansania, Jakaya Kikwete (57), und am Samstag der Präsident Zentralafrikas, François Bozizé (61).

Das mysteriöse Bild aus Südpolen soll Johannes Paul II. zeigen
Das mysteriöse Bild aus Südpolen soll Johannes Paul II. zeigen
Papst im Feuer

Polen. Bereits am 2. April – dem Todestag Johannes Paul II. – schoß der polnische Arbeiter Gregorz Lukasik ein mysteriöses Foto. Das berichtete die Mailänder Tageszeitung ‘Corriere della Sera’. Auf den angeblich unbearbeiteten Bildern sind Flammen zu sehen, in die man die Umrisse einer Person hineininterpretieren kann. Der in Italien tätige Journalist und Priester, Hw. Jarek Cielecki, reiste nach Polen, um Lukasik zu interviewen. Hw. Cielecki findet, daß die Aufnahmen dem „Diener Gottes Johannes Paul II“ ähneln. Die Fotos stammen von einer Gedenkfeier auf dem Matyska-Hügel im südpolnischen Dorf Radziechowy – unweit von Wadowice, dem Geburtsort Johannes Paul II.

Respekt für die eigene Vergangenheit

Deutschland. Der Bau islamischer Kultstätten sollte „selbstverständlich“ sein. Das erklärte der Präsident des deutschen Laiengremiums ‘Zentralrat der deutschen Katholiken’, Hans Joachim Meyer vor der ‘Neuen Osnabrücker Zeitung’. Man müsse jedoch gegenüber dem Islam „ohne Zugeständnisse“ an allen westlichen Grundwerten festhalten. Das Tragen des Kopftuches will Meyer respektieren: „Die Zeiten, in denen es für eine Frau selbstverständlich war, nicht mit Hosen und nur mit Kopfbedeckung den Gottesdienst zu besuchen, ist ja auch in der Katholischen Kirche noch nicht so lange her.“

Interessante Allianz

Deutschland. Der Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa, hat erneut davor gewarnt, Mütter zur „Gebärmaschine“ zu degradieren. Der Bischof sprach mit der heutigen Ausgabe des ‘Kölner Stadtanzeiger’. Eltern, die sich für die häusliche Erziehung ihrer kleinen Kinder entschieden „dürfen finanziell nicht leer ausgehen“. Die familienpolitische Allianz von Politikern der Linkspartei mit der TV-Moderatorin Eva Herman findet der Bischof „interessant“. Von den Muselmanen wünscht sich Mons. Mixa ein „bescheidenes Auftreten“. Repräsentative Moscheebauten findet er „verkehrt“.

Eine Rabbinerin im Angebot

Deutschland. Die Münchner ‘Eugen-Biser-Stiftung’ veranstaltet am 22. Oktober einen Vortrag und eine Lesung mit der liberalen jüdischen Rabbinerin Elisa Klapheck (45). Rabbinerinnen wer-den vom konservativen und orthodoxen Judentum nicht aner-kannt. Frau Klapheck ließt aus ihrem Buch: „So bin ich Rabbinerin geworden“ und spricht über ihre Tätigkeit in einer jungen Amsterdamer Gemeinde. Vor ihrer religiösen Karriere war sie Journalistin bei der linksliberalen Tageszeitung ‘Tagesspiegel’ und bei der linksextremen Berliner ‘Tageszei-tung’. Im Jahr 2004 wurde sie zur Rabbinerin ordiniert.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 29 Lesermeinungen:
Donnerstag, 18. Oktober 2007 09:18
engelhardt: Mir wird uebel…
(…)
und ihren Kampf um die Reinheit(…)Selig, wer in der Versuchung standhält.(…)

Haette sie sich nicht gewehrt, waere sie also unrein geworden und haette der Versuchung nicht standgehalten?

D.h. Frauen, die vergewaltigt werden und sich nicht bis zum Tod wehren haben Spass daran?
Mittwoch, 17. Oktober 2007 17:49
nonnobisdomine: Schwachsinn auf kath.net
Da wird ein „Feuerbild“ in himmlische Sphären gehoben. – „Zweifler“ werden diffamiert als „Tradis“.

Zitat: „… Wer unbedingt will, könnte das auch als Zeichen interpretieren, dass der verstorbene Papst Johannes Paul II. noch viele Gebete braucht, um aus dem Fegefeuer erlöst zu werden. „

Kommentar des „Oberhirten“ von kath.net:

„Solche krause Gedanken entspringen höchstens dem Wunschdenken von ein paar Tradis.“

Demnächst wird kath.net noch zum Befürworter von Papstbildnissen im Schnitzeln etc., die bereits auf der Internet-Platform „ebay“ zu erhalten sind.
Dienstag, 16. Oktober 2007 19:21
Typ: @ Pippifax
Wie heißt es doch in der Collecta am Fest der Maria Goretti:

Du hast die heilige Maria Goretti
früh zur Vollendung geführt
und ihren Kampf um die Reinheit
mit dem Martyrium gekrönt.

Und im Hallelujavers:

Selig, wer in der Versuchung standhält.
Denn wenn er sich bewährt,
wird er den Kranz des Lebens erhalten.

Was machen Sie denn für Hirnverrenkungen, um da herauszulesen, dass es der Maria Goretti um die Reinheit des Vergewaltigers ging?
Dienstag, 16. Oktober 2007 18:16
Pippifax: Beschämend, Typ!
Was Sie hier als bestenfalls Halbwissender verzapfen um die Unwissenden zu belehren ist einfach nur ein Ärgernis. Selbst ein Wikipedia-Artikel über die Hl. Maria Goretti bringt mehr an Wahrheit und Substanz als Sie.

Es kann nichts Sünde sein, was nicht gewollt ist. Eine Vergewaltigung geschieht gerade gegen den Willen des Opfers. Ergo kann sie keine Sünde für das Opfer sein.

Die angesprochene Heilige hat den Märtytertod auf sich genommen, weil sie Ihrem Bedränger keine Möglichkeit zur Sünde geben wollte. Natürlich kann man einwenden, daß er durch den Mord an ihr ebenso eine Todsünde auf sich geladen hat. Allerdings hat sich der Bedränger im Gefängnis bekehrt und ist nach der Haftentlassung in den Kapuziner-Orden eingetreten. Überdies hat die Hl. Maria Goretti in auf dem Totenbett verziehen.
Dienstag, 16. Oktober 2007 18:12
Rudolfus: @Typ / Die Feuergestalt macht subjektiverweise keinen dämonischen Eindruck
Die Feuergestalt erscheint weniger wie eine Höllenfeuergestalt, sondern eher wie eine Fegefeuergestalt.

Und das erkennt man woran?

Ein zur Hölle Verdammter erscheint durch Gottes Anordnung gewöhnlich dann, um die Menschen auf sein ewiges Leiden aufmerksam zu machen, und zwar so, daß sein ewiges Leiden durch die Menschen klar erkennbar ist, meistens durch die Höllenerscheinung ausdrücklich erläutert mit den Worten: „Deshalb bin ich nun ewig in der Hölle.“

In der Feuergestalt im obigen Photo wird keine Erklärung gegeben, deshalb kann man nur subjektiv interpretieren.

Subjektiv könnte es so aussehen, daß die erkennbaren Umrisse dieser Feuergestalt eine Andeutung zu einem Segen mit der rechten Hand geben.

Für eine Höllenerscheinung erscheint die Erscheinung nicht schrecklich und qualvoll genug.
Es sind allerdings alles subjektive Interpretationen.

Alleine die Kirche kann Erscheinungen objektiv beurteilen.
Dienstag, 16. Oktober 2007 17:57
Typ: @ Rudolfus
Die Feuergestalt erscheint weniger wie eine Höllenfeuergestalt, sondern eher wie eine Fegefeuergestalt.

Und das erkennt man woran?
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