Ausgesperrter Hexenmeister
Er wollte den Marsch von verheirateten Priestern zum Vatikan anführen. Doch dann bekam er keine Einreisebewilligung.
(kreuz.net) Am 8. Dezember wollte der exkommunizierte ehemalige Kurienerzbischof Emmanuel Milingo (77)
in Rom einen Aufmarsch gegen den Zölibat anführen.
Doch die italienischen Behörden verweigerten ihm die Einreisebewilligung – „wegen bürokratischer Schwierigkeiten“.
Diese hängen damit zusammen, daß dem abgefallenen Geistlichen der vatikanische Diplomatenpaß entzogen wurde.
Das berichtete die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’ am 15. Oktober.
Milingo befindet sich gegenwärtig in Brasilien. Für die Einreise nach Italien benötigt er ein Touristenvisum, das ihm verwehrt wurde.
Dafür ist der Vatikan gegenwärtig wieder dabei, seinem untreuen Mitarbeiter, der offiziell in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul wohnt, wieder die Pension auszuzahlen.
Die entsprechenden Unterlagen sind zur Zeit in den Händen der Südkoreanischen Bischofskonferenz.
Milingo scheint – wie vatikanische Quellen berichten – sehr stark von Mitgliedern der Moon-Sekte, in deren Einflußkreis er geraten ist, abgeschirmt zu werden.
Probleme mit dem Visum hat Milingo nicht nur in Italien. Auch die Aufenthaltsbewilligung für die USA wurde ihm nicht erneuert.
Das Visum für Brasilien – wo Sektenführer Moon eine Modellstadt errichten will – ist offenbar ebenfalls im Begriff, abzulaufen.
Nach den Gesetzen der EU bekommt Milingo, nachdem ihm das italienische Visum verweigert wurde, auch keine Einreisebewilligungen für andere Länder des Schengen-Abkommens.
Nach Angaben von ‘La Stampa’ soll Milingo eine Tour durch Europa geplant haben, um altkatholische Bischöfe „wieder zu ordinieren“.
Angeblich hatte Milingo auch Absichten, der erste verheiratete Papst zu werden – mit Sitz in der Schweiz.
Doch die italienischen Behörden verweigerten ihm die Einreisebewilligung – „wegen bürokratischer Schwierigkeiten“.
Diese hängen damit zusammen, daß dem abgefallenen Geistlichen der vatikanische Diplomatenpaß entzogen wurde.
Das berichtete die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’ am 15. Oktober.
Milingo befindet sich gegenwärtig in Brasilien. Für die Einreise nach Italien benötigt er ein Touristenvisum, das ihm verwehrt wurde.
Dafür ist der Vatikan gegenwärtig wieder dabei, seinem untreuen Mitarbeiter, der offiziell in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul wohnt, wieder die Pension auszuzahlen.
Die entsprechenden Unterlagen sind zur Zeit in den Händen der Südkoreanischen Bischofskonferenz.
Milingo scheint – wie vatikanische Quellen berichten – sehr stark von Mitgliedern der Moon-Sekte, in deren Einflußkreis er geraten ist, abgeschirmt zu werden.
Probleme mit dem Visum hat Milingo nicht nur in Italien. Auch die Aufenthaltsbewilligung für die USA wurde ihm nicht erneuert.
Das Visum für Brasilien – wo Sektenführer Moon eine Modellstadt errichten will – ist offenbar ebenfalls im Begriff, abzulaufen.
Nach den Gesetzen der EU bekommt Milingo, nachdem ihm das italienische Visum verweigert wurde, auch keine Einreisebewilligungen für andere Länder des Schengen-Abkommens.
Nach Angaben von ‘La Stampa’ soll Milingo eine Tour durch Europa geplant haben, um altkatholische Bischöfe „wieder zu ordinieren“.
Angeblich hatte Milingo auch Absichten, der erste verheiratete Papst zu werden – mit Sitz in der Schweiz.
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Donnerstag, 18. Oktober 2007 03:29
Angelos †: Tatsache ist…
…im Neuen Testament ist das Zölibat ausdrücklich NICHT vorgeschrieben.
Priester dürfen verheiratet sein…ausdrücklich.
Und das war auch bis ins Mittelalter so.
Die Priester waren viel besser im Volk verwurzelt…
Danach erst fing das lächerliche Theater mit den „Haushälterinnen“ an.
So war es…!
Die Kirche sollte sich mal lieber Sorgen um die Widereinsetzung des Wucherverbotes machen…die Hochzinspolitik des Neoliberalismus/Monetarismus der Chikagoer Schule der Volkswirtschaft ist struktureller Wucher.
http://www.vergessene-buecher.de
Priester dürfen verheiratet sein…ausdrücklich.
Und das war auch bis ins Mittelalter so.
Die Priester waren viel besser im Volk verwurzelt…
Danach erst fing das lächerliche Theater mit den „Haushälterinnen“ an.
So war es…!
Die Kirche sollte sich mal lieber Sorgen um die Widereinsetzung des Wucherverbotes machen…die Hochzinspolitik des Neoliberalismus/Monetarismus der Chikagoer Schule der Volkswirtschaft ist struktureller Wucher.
http://www.vergessene-buecher.de
Dienstag, 16. Oktober 2007 17:18
Pascal123: @Benedikt
Ich meinte die Mun-Sekte
Dienstag, 16. Oktober 2007 16:52
Benedikt: @ Pascal
Jaja, alles richtig, aber dennoch hat das in den Sand setzen gewissen Leuten geholfen. Die Abfindung ist
kein Naturgesetz, sondern wird bewilligt und diese Bewilliger haben etwas von den „Leistungen“ der jeweiligen
Manager gehabt. Die moralische Bewertung ist eine ganz andere Sache.
Und Ihr Bischof hat ne Frau Geheiratet und war ungehorsam, wie schlimm.
Aber wie gut das andere Vereinigungen auch gut verstehen wie man Menschen von sich abhängig macht und nach seiner Pfeiffe tanzen lässt.
Gleich das nächste schlechte Beispiel. Milingo ist offensichtlich weder von der Kirche abhängig noch tanzt er nach ihrer Pfeife. Ganz im Gegenteil, würde ich sagen.
Gehaltszahlungen als „abhängig machen“ einzustufen erscheint mir überdies ein klein wenig fragwürdig.
Und Ihr Bischof hat ne Frau Geheiratet und war ungehorsam, wie schlimm.
Aber wie gut das andere Vereinigungen auch gut verstehen wie man Menschen von sich abhängig macht und nach seiner Pfeiffe tanzen lässt.
Gleich das nächste schlechte Beispiel. Milingo ist offensichtlich weder von der Kirche abhängig noch tanzt er nach ihrer Pfeife. Ganz im Gegenteil, würde ich sagen.
Gehaltszahlungen als „abhängig machen“ einzustufen erscheint mir überdies ein klein wenig fragwürdig.
Dienstag, 16. Oktober 2007 16:43
Pascal123: Aktionäre
Geld vermehrt??? Die haben Geld in den Sand gesetzt und verspekuliert und bekommen ne Fette Abfindung.
Und Ihr Bischof hat ne Frau Geheiratet und war ungehorsam, wie schlimm.
Aber wie gut das andere Vereinigungen auch gut verstehen wie man Menschen von sich abhängig macht und nach seiner Pfeiffe tanzen lässt.
Aber wie gut das andere Vereinigungen auch gut verstehen wie man Menschen von sich abhängig macht und nach seiner Pfeiffe tanzen lässt.
Dienstag, 16. Oktober 2007 16:38
Benedikt: @ Pascal
Der Vergleich hinkt:
1. Diese Manager wurden nicht entlassen
2. Das Vermögen der Aktionäre haben sie jedenfalls gemehrt – ohne deren Zustimmung gibts keine Abfindung. Die Aktionäre sind ja die Eigentümer der Firma.
1. Diese Manager wurden nicht entlassen
2. Das Vermögen der Aktionäre haben sie jedenfalls gemehrt – ohne deren Zustimmung gibts keine Abfindung. Die Aktionäre sind ja die Eigentümer der Firma.
Dienstag, 16. Oktober 2007 16:28
Pascal123: Geld Geld Geld
Es gibt große Firmen die bezahlen Ihren Managern nachdem diese Millionen in den Sand gesetzt haben noch
ne fette Abfindung.
Also nichts besonderes was die RKK da macht, verstehen kann ich es nicht, aber da gehts sowieso nicht mit rechten Dingen zu. Als ob Milingo nicht einreisen durfte weil er kein Visum bekommen hat, da hat der Vatikan dem Staate Italien gesagt, du den lasst Ihr mal nicht rein, der macht uns nur Probleme und lächerlich.
Mir stellt sich die Frage wie konnte der so oft abhauen.
Also nichts besonderes was die RKK da macht, verstehen kann ich es nicht, aber da gehts sowieso nicht mit rechten Dingen zu. Als ob Milingo nicht einreisen durfte weil er kein Visum bekommen hat, da hat der Vatikan dem Staate Italien gesagt, du den lasst Ihr mal nicht rein, der macht uns nur Probleme und lächerlich.
Mir stellt sich die Frage wie konnte der so oft abhauen.
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