08:18:43 | Dienstag, 16. Oktober 2007
Er wollte den Marsch von verheirateten Priestern zum Vatikan anführen. Doch dann bekam er keine Einreisebewilligung.

Erzbischof Milingo auf seiner Webseite ‘archbishopmilingo.org’.
(kreuz.net) Am 8. Dezember wollte der exkommunizierte ehemalige Kurienerzbischof Emmanuel Milingo (77)
in Rom einen Aufmarsch gegen den Zölibat anführen.
Doch die italienischen Behörden verweigerten ihm
die Einreisebewilligung – „wegen bürokratischer Schwierigkeiten“.
Diese hängen damit zusammen, daß
dem abgefallenen Geistlichen der vatikanische Diplomatenpaß entzogen wurde.
Das berichtete die Turiner
Tageszeitung ‘La Stampa’ am 15. Oktober.
Milingo befindet sich gegenwärtig in Brasilien. Für die Einreise
nach Italien benötigt er ein Touristenvisum, das ihm verwehrt wurde.
Dafür ist der Vatikan gegenwärtig
wieder dabei, seinem untreuen Mitarbeiter, der offiziell in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul wohnt,
wieder die Pension auszuzahlen.
Die entsprechenden Unterlagen sind zur Zeit in den Händen der Südkoreanischen
Bischofskonferenz.
Milingo scheint – wie vatikanische Quellen berichten – sehr stark von Mitgliedern
der Moon-Sekte, in deren Einflußkreis er geraten ist, abgeschirmt zu werden.
Probleme mit dem Visum
hat Milingo nicht nur in Italien. Auch die Aufenthaltsbewilligung für die USA wurde ihm nicht erneuert.
Das Visum für Brasilien – wo Sektenführer Moon eine Modellstadt errichten will – ist offenbar ebenfalls
im Begriff, abzulaufen.
Nach den Gesetzen der EU bekommt Milingo, nachdem ihm das italienische Visum
verweigert wurde, auch keine Einreisebewilligungen für andere Länder des Schengen-Abkommens.
Nach Angaben
von ‘La Stampa’ soll Milingo eine Tour durch Europa geplant haben, um altkatholische Bischöfe „wieder
zu ordinieren“.
Angeblich hatte Milingo auch Absichten, der erste verheiratete Papst zu werden – mit
Sitz in der Schweiz.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#7
Angelos † 03:29:14 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
#6
Pascal123 17:18:29 | Dienstag, 16. Oktober 2007
#5
Benedikt 16:52:50 | Dienstag, 16. Oktober 2007
#4
Pascal123 16:43:58 | Dienstag, 16. Oktober 2007
#3
Benedikt 16:38:24 | Dienstag, 16. Oktober 2007
#2
Pascal123 16:28:40 | Dienstag, 16. Oktober 2007
#1
Benedikt 12:59:03 | Dienstag, 16. Oktober 2007