Eine Schande ist die kirchenbürokratische Schönfärberei, welche die Probleme vom Tisch redet, statt sich daranzumachen, die Ursachen zu benennen und zu beseitigen.
Freitag, 19. Oktober 2007 22:25
Burgorus: Und was folgt daraus?
Keine Fusionen!
Freitag, 19. Oktober 2007 21:08
raindance1: wenn wir Ihre Mathematik um die Fusionserfahrungen der
Wirtschaft ergänzen, so könnte, nehmen wir das Beispiel Daimler-Chrysler, die Gemeinde B aufgrund erheblicher Defizite im Glauben, die Gemeinde A mit in die Tiefe ziehen und die Gemeinde A müsste, um das verhindern, schnellstens dafür sorgen, das sie B wieder los wird.
Freitag, 19. Oktober 2007 12:14
Burgorus: In einem hat der Pfarrer Recht!
Was er sagen will, formuliert man mathematisch sauber wie folgt:
Satz: Gegeben seien zwei Gemeinden A und B, deren Anzahl an Kirchenbesuchern die Zahl Null überschreitet. Dann gilt: Legt man beide Gemeinden zu einer Gemeinde zusammen und geht man davon aus, dass das individuelle Verhalten hinsichtlich Kirchenbesuch unverändert bleibt, dann ist die Kirchenbesucherzahl in der zusammengelegten Gemeinde sowohl größer als die Kirchenbesucherzahl der Gemeinde A als auch größer als die Kirchenbesucherzahl der Gemeinde B.
Beweis: Sei nA die Anzahl der Kirchenbesucher der Gemeinde A. Weiter sei nB die Anzahl der Kirchenbesucher der Gemeinde B.
Da davon ausgegangen wird, dass das individuelle Verhalten hinsichtlich Kirchenbesuch unverändert bleibt, ergibt sich die
Anzahl der Kirchenbesucher der zusammengelegten Gemeinde Z zu nZ = nA + nB.
Unter den weiteren Annahmen nA > 0 und nB > 0 ist zu zeigen:
Erstens: nZ > nA, zweitens: nZ > nB.
Zu „Erstens“: Gemäß Annahme gilt: nB > 0. Auf beiden Seiten dieser Ungleichung addieren wir nun nA hinzu. Daraus folgt: nB + nA > nA, und da nB + nA = nA + nB = nZ ist, haben wir bewiesen: nZ > nA.
Ausgehend von der Annahme nA > 0 ergibt sich der Beweis von „zweitens“, dass nämlich nZ > nB ist, dual dazu; q.e.d.
Man muss aber bei der Kirchenfusion auf die Voraussetzungen des Satzes achten. Jede Gemeinde muss eine positive Kirchenbesucherzahl aufweisen! Jeder Kirchenbesucher muss bereit sein, die „Fusionskirche“ mit evtl. weiterem Weg zu besuchen.
Satz: Gegeben seien zwei Gemeinden A und B, deren Anzahl an Kirchenbesuchern die Zahl Null überschreitet. Dann gilt: Legt man beide Gemeinden zu einer Gemeinde zusammen und geht man davon aus, dass das individuelle Verhalten hinsichtlich Kirchenbesuch unverändert bleibt, dann ist die Kirchenbesucherzahl in der zusammengelegten Gemeinde sowohl größer als die Kirchenbesucherzahl der Gemeinde A als auch größer als die Kirchenbesucherzahl der Gemeinde B.
Beweis: Sei nA die Anzahl der Kirchenbesucher der Gemeinde A. Weiter sei nB die Anzahl der Kirchenbesucher der Gemeinde B.
Da davon ausgegangen wird, dass das individuelle Verhalten hinsichtlich Kirchenbesuch unverändert bleibt, ergibt sich die
Anzahl der Kirchenbesucher der zusammengelegten Gemeinde Z zu nZ = nA + nB.
Unter den weiteren Annahmen nA > 0 und nB > 0 ist zu zeigen:
Erstens: nZ > nA, zweitens: nZ > nB.
Zu „Erstens“: Gemäß Annahme gilt: nB > 0. Auf beiden Seiten dieser Ungleichung addieren wir nun nA hinzu. Daraus folgt: nB + nA > nA, und da nB + nA = nA + nB = nZ ist, haben wir bewiesen: nZ > nA.
Ausgehend von der Annahme nA > 0 ergibt sich der Beweis von „zweitens“, dass nämlich nZ > nB ist, dual dazu; q.e.d.
Man muss aber bei der Kirchenfusion auf die Voraussetzungen des Satzes achten. Jede Gemeinde muss eine positive Kirchenbesucherzahl aufweisen! Jeder Kirchenbesucher muss bereit sein, die „Fusionskirche“ mit evtl. weiterem Weg zu besuchen.
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