Friede mit den Homosexuellen – Streit mit den Gläubigen
Seit Jahren unterstützt ein US-Erzbischof die „Regenbogen-Schärpe-Bewegung“. Es handelt sich dabei um eine Gruppe militanter Homosexueller, die den Empfang der heiligen Kommunion dazu benützt, um gegen die kirchliche Ehelehre zu protestieren. Besitzt der US-Erzbischof für sein Vorgehen den Segen der römischen Kurie?

Bei den Homosexuellen handelt es sich um Mitglieder einer Gruppe, die sich „Regenbogen-Schärpe-Bewegung“ nennt. Deren Aktivisten versuchen, den Empfang der heiligen Kommunion dazu zu benützen, um für ihre homosexuellen Versuchungen Reklame zu machen. Dazu tragen sie während der Messe Schärpen in Regenbogenfarben, mit denen sie ostentativ zum Altar hintreten. Als besonderer Tag, um so gegen die kirchliche Ehelehre zu protestieren, habe sie sich seit ungefähr fünf Jahren den Pfingstsonntag auserkoren.
Erzbischof Flynn ist einer der wenigen Bischöfe der USA, die solche Demonstrationen während der Messe erlauben. Ironie des Schicksals. Vor seiner Ernennung zum Erzbischof, war Flynn ein für seine konservativen Ansichten bekannter Moraltheologe.
Liberale Kreise opponierten damals gegen seine Ernennung.
Für sein Vorgehen berief sich Erzbischof Flynn jüngst auf den römischen Kurienkardinal Francis Kardinal Arinze, den Präfekten für den Gottesdienst und die Sakramentenlehre. Er, Flynn, habe den Kardinal während des Ad Limina Besuchs im letzten Dezember während einer privaten Unterredung getroffen und ihn zu seiner Einstellung bezüglich der Kommunionspendung an militante Homosexuelle befragt.
Kardinal Arinze, so Erzbischof Flynn, habe diese Frage als ein „sehr komplexes Thema“ bezeichnet. Es bedürfe einer klaren Lehre und einer pastoralen Sensibilität. Der Erzbischof erklärte, daß Kardinal Arinze ihn in keinem Augenblick gebeten habe, seine Vorgangsweise zu ändern.
Daß dem möglicherweise nicht so war, erklärt Kardinal Arinze in einem Brief vom 15. Januar. Darin stellt der Kurienkardinal fest, daß „die Träger der Regenbogenschärpe ihren klaren Widerstand gegen einen wichtigen Punkt der kirchlichen Ehelehre manifestieren und sich deshalb vom Empfang der heiligen Kommunion ausschließen.“
Auf die Stellungnahme des Kardinals reagierte Erzbischof Flynn mit einer am 26. Januar publizierten „Klarstellung“. Darin bedauert der Erzbischof, daß die Erklärung, die er im Dezember abgegeben hat, nicht klar genug gewesen sei.
Kardinal Arinze und er hätten über die schwierige pastorale Situation der Träger der Regenbogenschärpen diskutiert. Es sei richtig, daß der Kardinal keine sofortige Änderung der Vorgangsweise in seiner Erzdiözese gefordert habe. Der Kardinal habe aber darauf hingewiesen, daß die Situation weiterer Abklärungen bedürfe. Im Idealfall sollten sich alle Bischöfe, denen die pastorale Sorge für die Mitglieder dieser Bewegung anvertraut ist, darum bemühen, sich auf eine gemeinsame Linie zu einigen.
Erzbischof Flynn bedauert in seinem Brief, daß seine ursprüngliche Stellungnahme von einigen dazu benützt worden sei, um Streit zu schüren.
Amerikanische Gläubige bezeichneten die Stellungnahme des Erzbischofs als eine „verdunkelnde Erklärung“. Der Streit werde nicht von denen verursacht, die den Erzbischof auf seine vernebelnden Stellungnahmen hinwiesen, sondern von ihm selbst, weil er durch seine Förderung militanter Homosexueller während der Heiligen Messe Unfrieden erzeuge.
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Donnerstag, 3. Februar 2005 22:23
FioreGraz: @Bruno
Ich meinte natürlich von Christus gestiftet, aber der ist ja wiedrum in der DReifaltigketi Gott
LG
Fiore
LG
Fiore
Donnerstag, 3. Februar 2005 22:17
FioreGraz: @Bruno
ad Kirche
Sie ist von Gott gestiftet, aber die Kirche sind nicht einzelne Menschen. Und solange sich die Kirche nicht mal in den geweihten Etagen einig ist, sehe ich sie in solchen Fragen als nicht urteilsfähig an und schon gar nicht da sie nicht den Glaubenskern als zuständig an.
@hl. Schrift
Die hl. Schrift ist inspiriert und demnach auch auszulegen im hl. Geist und der kommt von gott und man kann nur um Erkentnis bitten um die Wahrheit in der Schrift zu erkennen. Und selbst wenn sie wortwörtlich ausgelgt würde würdest du in den zitierten stellen nur „Lustv…“ nicht jedoch eine Vereinigung aufgrund einer selischen Bindung lesen und diese „Lustv…“ ist auch „Normalos“ verboten und dem Herrn ein Gräuel.
@Gott
Wie schon oben erwähnt, bedarf es des Gebetes und zur Erkentnis nur wenn ich trotz des Gebetes zu einer anderen Erkentnis in meinem Gewissen komme dann muß ich es als wahr annehmen, auch gegen die Lehre der Kirche bzw. wohl eher des Episkopats (und das hat nicht immer nur wahr und irttumsfrei gelehrt ). Oder ich strafe „christus“ Lügen, nehme an die Aussendung des Geistes war ein schauspiel, nur wäre dann die letzte konequenz meinerseits das ich Atheist oder werde.
LG
Fiore
Sie ist von Gott gestiftet, aber die Kirche sind nicht einzelne Menschen. Und solange sich die Kirche nicht mal in den geweihten Etagen einig ist, sehe ich sie in solchen Fragen als nicht urteilsfähig an und schon gar nicht da sie nicht den Glaubenskern als zuständig an.
@hl. Schrift
Die hl. Schrift ist inspiriert und demnach auch auszulegen im hl. Geist und der kommt von gott und man kann nur um Erkentnis bitten um die Wahrheit in der Schrift zu erkennen. Und selbst wenn sie wortwörtlich ausgelgt würde würdest du in den zitierten stellen nur „Lustv…“ nicht jedoch eine Vereinigung aufgrund einer selischen Bindung lesen und diese „Lustv…“ ist auch „Normalos“ verboten und dem Herrn ein Gräuel.
@Gott
Wie schon oben erwähnt, bedarf es des Gebetes und zur Erkentnis nur wenn ich trotz des Gebetes zu einer anderen Erkentnis in meinem Gewissen komme dann muß ich es als wahr annehmen, auch gegen die Lehre der Kirche bzw. wohl eher des Episkopats (und das hat nicht immer nur wahr und irttumsfrei gelehrt ). Oder ich strafe „christus“ Lügen, nehme an die Aussendung des Geistes war ein schauspiel, nur wäre dann die letzte konequenz meinerseits das ich Atheist oder werde.
LG
Fiore
Donnerstag, 3. Februar 2005 19:48
Bruno-Maria Schulz: @Fiore Du bist das Mass aller Dinge
weder Kirche noch Heilige Schrift oder Gott. Gott? Wer ist das?
Ratzinger wäre zu empfehlen, die hier versammelten Fiores zu befragen in Dingen des Glaubens.
Hört, hört, Fiores Gewissen steht über Kirchenlehre. Von wem wurde die denn schon autorisiert… Einem JESUS CHRISTUS
Fiores Auslegung von 1Kor 14,22 besagt eine Menge, denn selbst in der umgangssprachlichen Übersetzung der »Gute Nachricht Bibel« ist zu lesen (Vers 20-23):
Brüder und Schwestern, seid nicht Kinder dem Verstand nach! In der Schlechtigkeit sollt ihr wie kleine Kinder sein, aber im Denken müßt ihr erwachsen sein.
Im Buch des Gesetzes heißt es: »Ich werde zu diesem Volk in unbekannten Sprachen reden und in fremden Worten, sagt der Herr. Aber auch dann werden sie nicht auf mich hören.«
Das Reden in Sprachen des Geistes ist also gar nicht für die Glaubenden bestimmt, sondern für die Ungläubigen – es ist ein Zeichen des Gerichts über ihren Unglauben. Bei den prophetischen Botschaften ist es umgekehrt: Sie sind nicht für die Ungläubigen bestimmt, sondern für die Glaubenden oder die, die zum Glauben kommen sollen.
Stellt euch vor, die ganze Gemeinde versammelt sich, und alle fangen an, in unbekannten Sprachen zu reden. Wenn nun Neulinge oder Ungläubige hereinkommen, werden sie euch bestimmt für verrückt erklären…
Ratzinger wäre zu empfehlen, die hier versammelten Fiores zu befragen in Dingen des Glaubens.
Hört, hört, Fiores Gewissen steht über Kirchenlehre. Von wem wurde die denn schon autorisiert… Einem JESUS CHRISTUS
Fiores Auslegung von 1Kor 14,22 besagt eine Menge, denn selbst in der umgangssprachlichen Übersetzung der »Gute Nachricht Bibel« ist zu lesen (Vers 20-23):
Brüder und Schwestern, seid nicht Kinder dem Verstand nach! In der Schlechtigkeit sollt ihr wie kleine Kinder sein, aber im Denken müßt ihr erwachsen sein.
Im Buch des Gesetzes heißt es: »Ich werde zu diesem Volk in unbekannten Sprachen reden und in fremden Worten, sagt der Herr. Aber auch dann werden sie nicht auf mich hören.«
Das Reden in Sprachen des Geistes ist also gar nicht für die Glaubenden bestimmt, sondern für die Ungläubigen – es ist ein Zeichen des Gerichts über ihren Unglauben. Bei den prophetischen Botschaften ist es umgekehrt: Sie sind nicht für die Ungläubigen bestimmt, sondern für die Glaubenden oder die, die zum Glauben kommen sollen.
Stellt euch vor, die ganze Gemeinde versammelt sich, und alle fangen an, in unbekannten Sprachen zu reden. Wenn nun Neulinge oder Ungläubige hereinkommen, werden sie euch bestimmt für verrückt erklären…
Donnerstag, 3. Februar 2005 18:59
FioreGraz: @Bruno
Ich sage nicht das ich der oberste Richter bin, aber ich bestitze ein Gewissen und einen Glauben. Und
ich bin nun mal beidem verpflichtet, Ich schaue im Gebet in mein Gewissen, das ja das in mich geschrieben
Gesetz Gottes ist, danach sehe ich auf die Früchte meines Handelns und danach sehe ih nur zur Anleitung
was sagt die Kirche und die Menschen dazu? Denoch bin ich in erster Linie Gott und damit meinem Gewissen
und meiner Seele verpflichtet auch wenn das bedeutet Teile der Lehre der Kirche abzulehnen die ich als
nicht zum Glaubenskern zählend sehe. Wenn ich sehe das Mitchristen als Teile der Kirche meiner Meinung
sind bestärkt mich das zwar aber legitimiert mein Handeln natürlich nicht, dennoch kann ich mich dann
auch auf den „sensus fidei“ berufen.
„Den Glauben, den du hast, behalte bei dir selbst vor Gott. Selig ist, der sich selbst nicht zu verurteilen braucht, wenn er sich prüft.“ (1.Kor 14,229
LG
Fiore
„Den Glauben, den du hast, behalte bei dir selbst vor Gott. Selig ist, der sich selbst nicht zu verurteilen braucht, wenn er sich prüft.“ (1.Kor 14,229
LG
Fiore
Donnerstag, 3. Februar 2005 18:26
Bruno-Maria Schulz: Fiore, versuche ganz einfach mal zu verstehen,
dass nicht du dein Richter bist, sondern alleine Gott
Ein solcher Satz
>>>ich sehe es nicht als Sünde an und viele mit mir<<<
ist null und nichtig und furchtbar anmaßend.
Kein Sünder der notorisch sündigt und dies zu seinem Lebensstil macht, sieht es als Sünde. Oder sagen wir einfach – es ist im wurscht.
Es glaubt aber Keiner im Ernst, dass je ein Mensch vor Gott treten kann und sagen:
NUR DASS DAS VORHER KLAR IST – ICH SEHE DAS NICHT ALS SÜNDE.
Die furchtbare Hoffart besteht darin, dass ein Mensch davon ausgeht, dass Gott sich nach ihm richtet
Bruno-Maria Schulz
Ein solcher Satz
>>>ich sehe es nicht als Sünde an und viele mit mir<<<
ist null und nichtig und furchtbar anmaßend.
Kein Sünder der notorisch sündigt und dies zu seinem Lebensstil macht, sieht es als Sünde. Oder sagen wir einfach – es ist im wurscht.
Es glaubt aber Keiner im Ernst, dass je ein Mensch vor Gott treten kann und sagen:
NUR DASS DAS VORHER KLAR IST – ICH SEHE DAS NICHT ALS SÜNDE.
Die furchtbare Hoffart besteht darin, dass ein Mensch davon ausgeht, dass Gott sich nach ihm richtet
Bruno-Maria Schulz
Donnerstag, 3. Februar 2005 13:53
FioreGraz: @1+1=7
Das ist ja das Problem ich sehe es nicht als Sünde an und das mit „reinen“ Gewissen (soweit man bei einem
Menschen von einem reinen Gewissen sprechen kann) und viele mit mir also stellt sich schon die frage ob
nicht der „sensus fidei“ zuschlägt.
LG
Fiore
LG
Fiore
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