In zehn Jahren gibt es Diakoninnen
Aus „Trauer und Protest“ darüber, daß sie nicht geweiht werden konnte, hat sich die Heilige Therese von Lisieux die Haare kurz wie ein Priester schneiden lassen. Das wußte jüngst die Präsidentin eines diözesanen Frauengremiums.
(kreuz.net, Linz) Am Donnerstag feierte die Frauenkommission der Diözese Linz ihr zehnjähriges Bestehen.
Dazu veranstaltete die Kommission im Linzer Diözesanhaus eine Pressekonferenz. Linz ist die Hauptstadt
des österreichischen Bundeslandes Oberösterreich.
Die Frauenkommission ist ein Beratungsgremium des Bischofs. Sie möchte alle Frauen vertreten, die kirchlich organisiert sind – von der Pfarrhaushälterin bis zur Nonne.
Die Linzer Frauenkommission besteht aus 24 Mitgliedern. Sie arbeitet nach eigenen Angaben für die Gleichstellung der Frau, für frauengerechte Liturgie und für die Mitarbeit an diözesanen Prozessen zu „Seelsorge im Wandel“.
Die Vorsitzende der Linzer Frauenkommission, Frau Dorothea Schwarzbauer-Haupt, sieht den Reiz ihrer Arbeit im „in Bewegung Sein“.
Frau Schwarzbauer gestand vor der Linzer Kirchenzeitung, daß der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, die Frauenkommision bisher noch nie um Rat gefragt habe:
„Aber wir gehen natürlich auch den umgekehrten Weg, daß wir Frauenanliegen an den Bischof herantragen.“
Als Beispiel nennt Frau Schwarzbauer die Änderung der traditionellen Bezeichnung des Heiligen Florian (304) und seiner vierzig Gefährten.
Dank der Intervention der Frauenkommission sei nun bei allen Führungen und in allen Broschüren von „Märtyrerinnen und Märtyrern von Lorch“ die Rede.
Zur Liturgie erklärte Frau Schwarzbauer, daß „an der Basis“ viel weitergehe: „70 Prozent der Wortgottes-Feiern werden von Frauen geleitet.“
Frauenordination
„Auch wenn auf amtskirchlicher Ebene die Öffnung der Weiheämter für Frauen
Aufgrund des Einsatzes der Frauen würden die Gemeinden auch „die Berufung von Frauen“ erkennen – glaubt Frau Schwarzbauer. Berufungen ließen sich nicht unterdrücken.
Die Heilige Theresa von Lisieux († 1897) sei überzeugt gewesen, zur „Priesterin berufen“ zu sein: „Sie hat sich die Haare wie ein Priester schneiden lassen – aus Trauer und aus Protest darüber, daß sie nicht Priesterin werden konnte.“
In zehn Jahren soll es – so Frau Schwarzbauer – Diakoninnen geben und „Frauen in der Seelsorge“ selbstverständlich sein.
Bei der Pressekonferenz am Donnerstag nannte Frau Schwarzbauer ein weiteres Anliegen.
Die Sprache und Lebenswelten in der Liturgie seien noch „sehr stark männlich“ geprägt seien: „Wir versuchen, das aufzumachen.“
Die Frauenkommission ist ein Beratungsgremium des Bischofs. Sie möchte alle Frauen vertreten, die kirchlich organisiert sind – von der Pfarrhaushälterin bis zur Nonne.
Die Linzer Frauenkommission besteht aus 24 Mitgliedern. Sie arbeitet nach eigenen Angaben für die Gleichstellung der Frau, für frauengerechte Liturgie und für die Mitarbeit an diözesanen Prozessen zu „Seelsorge im Wandel“.
Die Vorsitzende der Linzer Frauenkommission, Frau Dorothea Schwarzbauer-Haupt, sieht den Reiz ihrer Arbeit im „in Bewegung Sein“.
Frau Schwarzbauer gestand vor der Linzer Kirchenzeitung, daß der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, die Frauenkommision bisher noch nie um Rat gefragt habe:
„Aber wir gehen natürlich auch den umgekehrten Weg, daß wir Frauenanliegen an den Bischof herantragen.“
Als Beispiel nennt Frau Schwarzbauer die Änderung der traditionellen Bezeichnung des Heiligen Florian (304) und seiner vierzig Gefährten.
Dank der Intervention der Frauenkommission sei nun bei allen Führungen und in allen Broschüren von „Märtyrerinnen und Märtyrern von Lorch“ die Rede.
Zur Liturgie erklärte Frau Schwarzbauer, daß „an der Basis“ viel weitergehe: „70 Prozent der Wortgottes-Feiern werden von Frauen geleitet.“
Frauenordination
„Auch wenn auf amtskirchlicher Ebene die Öffnung der Weiheämter für Frauen
nicht in Sicht ist, auf der Ebene der Pfarren wird die seelsorgliche
Kompetenz der Frauen immer mehr geschätzt.“
Aufgrund des Einsatzes der Frauen würden die Gemeinden auch „die Berufung von Frauen“ erkennen – glaubt Frau Schwarzbauer. Berufungen ließen sich nicht unterdrücken.
Die Heilige Theresa von Lisieux († 1897) sei überzeugt gewesen, zur „Priesterin berufen“ zu sein: „Sie hat sich die Haare wie ein Priester schneiden lassen – aus Trauer und aus Protest darüber, daß sie nicht Priesterin werden konnte.“
In zehn Jahren soll es – so Frau Schwarzbauer – Diakoninnen geben und „Frauen in der Seelsorge“ selbstverständlich sein.
Bei der Pressekonferenz am Donnerstag nannte Frau Schwarzbauer ein weiteres Anliegen.
Die Sprache und Lebenswelten in der Liturgie seien noch „sehr stark männlich“ geprägt seien: „Wir versuchen, das aufzumachen.“
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Donnerstag, 18. Oktober 2007 20:47
Florian Geyer: Lebljudas:
„Das ist eine vortreffliche Strategie. Gratulation!!! Das spricht für Sie.“
Sie unterstellen mir gerissene PolemikStrategien.
Nunja Wie der Schelm denkt so ist er. Aber ich sage ihnen, war eine ehrliche meinung. Da sie sich an linke methoden schon gewöhnt haben zeigt dass bei ihnen alles einen Hintergedanken hat
Schalom erstmal
(Rülps)
Sie unterstellen mir gerissene PolemikStrategien.
Nunja Wie der Schelm denkt so ist er. Aber ich sage ihnen, war eine ehrliche meinung. Da sie sich an linke methoden schon gewöhnt haben zeigt dass bei ihnen alles einen Hintergedanken hat
Schalom erstmal
(Rülps)
Donnerstag, 18. Oktober 2007 18:43
Thomas Morus: In zehn Jahren gibt es Diakoninnen?
Ob es in 10 Jahren Diakoninnen geben wird bleibt abzuwarten, aber mit Blick auf die letzten vierzig Jahre
Kirchengeschichte würde ich nicht wagen es auszuschließen.
Die entscheidendere Frage wird aber sein, ob das was man uns in 10 Jahren als katholische Kirche verkaufen wird überhaupt noch katholisch ist! Vieles ist jetzt schon kaum erträglich und es scheint nicht so als würden wir vor einer großen Kehrtwende und Rückbesinnung stehen, eher ganz im Gegenteil! Auf lange Sicht kann ich mir kaum vorstellen, dass es weiterhin nur die eine katholische Kirche geben wird, d.h. es wird sie schon weiterhin geben aber die Frage ist wie einflussreich sie noch sein wird und ob sich der Großteil des Klerus ihr oder einer anderen Form von Kirche, die nicht mehr katholisch ist, zugehörig fühlen wird.
Die entscheidendere Frage wird aber sein, ob das was man uns in 10 Jahren als katholische Kirche verkaufen wird überhaupt noch katholisch ist! Vieles ist jetzt schon kaum erträglich und es scheint nicht so als würden wir vor einer großen Kehrtwende und Rückbesinnung stehen, eher ganz im Gegenteil! Auf lange Sicht kann ich mir kaum vorstellen, dass es weiterhin nur die eine katholische Kirche geben wird, d.h. es wird sie schon weiterhin geben aber die Frage ist wie einflussreich sie noch sein wird und ob sich der Großteil des Klerus ihr oder einer anderen Form von Kirche, die nicht mehr katholisch ist, zugehörig fühlen wird.
Donnerstag, 18. Oktober 2007 10:50
Artois †: IN zehn Jahren
wird eh die Kirche so recht ausgemistet sein. Da werden die Höllengeistern, die sich überall eingenistet haben, auseinandergestoben sein wie die Säue.
Donnerstag, 18. Oktober 2007 10:47
mahner: an Leblhuber
… ungeachtet des aktuellen Themas, auch ich kenne leute bei denen ich die Straßenseite wechseln würde… das hat nichts mit Feigheit o.ä. zu tun, sondern ist nur ein Selbstverteidigungsreflex- „Ich will an den / díe nicht einmal anstreifen“ – geschweige denn mit ihnen diskutieren. Wenn die Eiche könnte, würde sie auch ausstellen, damit sich nicht jede Sau an ihr wetzt.
Mittwoch, 17. Oktober 2007 23:13
Romulus: Altar-Stürmerinnen
… auf der Ebene der Pfarren wird die seelsorgliche Kompetenz der Frauen immer mehr geschätzt.“
Das glaubt diese Trulla doch wohl nicht im ernst.
Das ist reine Feminismus-Propaganda. Jede Gemeinde, die frei wählen könnte, ob sie ein Meßfeier mit Priester
oder eine Wortgottesfeier mit Altar-Stürmerin
wolle, würde das erste wählen.
Das glaubt diese Trulla doch wohl nicht im ernst.
Das ist reine Feminismus-Propaganda. Jede Gemeinde, die frei wählen könnte, ob sie ein Meßfeier mit Priester
Mittwoch, 17. Oktober 2007 22:03
Leblhuber: @Florian G.:
frau s ist eine frustrierte alte lesbe und hardcore feministin a la schwarzer. wenn sowas einem entgegenkommt
weicht man am besten in einem radius von 90m aus.
Das ist eine vortreffliche Strategie. Gratulation!!! Das spricht für Sie.
Einem intellektuell überlegenen Gegner stellen sich nur Masochisten oder Idioten. Vielleicht ist an Ihnen doch noch nicht Hopfen und Malz verloren.
Das ist eine vortreffliche Strategie. Gratulation!!! Das spricht für Sie.
Einem intellektuell überlegenen Gegner stellen sich nur Masochisten oder Idioten. Vielleicht ist an Ihnen doch noch nicht Hopfen und Malz verloren.
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