Geht hinaus in alle Welt!
Im Zentrum von Mainz trifft sich ein sogenannter Cityseelsorger unverbindlich, niederschwellig, moralfrei und gratis mit seinen Zeitgenossen.
(kreuz.net, Main) Die katholische Mainzer Cityseelsorge bietet „unverbindliche Gespräche“ an. Das berichtete
kürzlich die Mainzer ‘Allgemeine Zeitung’.
„Seelsorge heißt, für Menschen da zu sein“, erklärt Cityseelsorger, Hw. Michael Baunacke, vor der Zeitung.
Vor drei Jahren hat das Bistum Mainz diese Stelle eingerichtet:
„Wir wollten den Menschen, die hier einkaufen, arbeiten, als Tourist unterwegs sind, aber natürlich auch hier wohnen und vielleicht keine Beziehungen zu einer Gemeinde haben, eine unkomplizierte Anlaufstelle bieten“ – so Hw. Baunacke.
Der Priester möchte die Leute „dort abholen, wo sie stehen“. Seelsorge versteht er als „für Menschen da zu sein“.
Das „niedrigschwellige Angebot“ funktioniert nach dem Prinzip „einfach reinkommen“.
Der Geistliche hört verschiedene Anliegen: Bewohnern der nahen Seniorenresidenz sprechen über die vielen Themen des Alterns, Studenten, die neu in Mainz sind, suchen Anschluß oder es kommen, Moslems die mit den Behörden Probleme haben.
Es gibt auch Raum, sich über Beziehungsprobleme auszutauschen, ohne daß der Partner dabei ist:
„Viele Eheberatungsstellen wollen gleich beide Partner sehen, aber nicht immer kommt der andere freiwillig mit“ – so der Priester.
Es gibt auch die Möglichkeit zu wiederholten Treffen. Wer möchte, kann anonym bleiben. Die Gespräche sind gratis.
Die Kirche demonstriert im Zentrum von Mainz „Offenheit“.
Mit der Moral will Hw. Baunacke dagegen „niemandem kommen“.
Er hört nach eigenen Angaben viele Geschichten von Menschen, die mit der Kirche – angeblich – früher schlechte Erfahrungen gemacht hätten.
Um so wichtiger sei es, eine Möglichkeit anzubieten, Situationen zu klären, Lösungen zu erarbeiten.
Wo Bedarf besteht, werden die Gesprächspartner an andere Beratungsstellen weitergeleitet.
Die Cityseelsorge kooperiert mit nicht-kirchlichen Einrichtungen.
Es gibt zum Beispiel eine regelmäßige Sonntagsreihe im Landesmuseum. Dabei werden anhand von Kunstwerken die Beziehungen zwischen Kunst und Religion ausgelotet.
Eine andere Veranstaltung sind die ökumenischen Karfreitags-Rundgänge durch die Stadt mit Gesprächsmöglichkeit.
Während der Mainzer Einkaufsnächte wird die benachbarte Antoniuskapelle als „Ort der Ruhe“ geöffnet:
„Das kam toll an, viele Menschen haben sich hier erholt und waren sehr angetan“ – erzählt der Priester begeistert.
Hw. Baunacke faßt das Programm seiner Cityseelsorge zusammen:
„Die Leute sollen erfahren: Hier ist jemand für mich da, ohne sofort Verbindlichkeit einzufordern.“
© Titelbild: Martin Bahmann, GNU
„Seelsorge heißt, für Menschen da zu sein“, erklärt Cityseelsorger, Hw. Michael Baunacke, vor der Zeitung.
Vor drei Jahren hat das Bistum Mainz diese Stelle eingerichtet:
„Wir wollten den Menschen, die hier einkaufen, arbeiten, als Tourist unterwegs sind, aber natürlich auch hier wohnen und vielleicht keine Beziehungen zu einer Gemeinde haben, eine unkomplizierte Anlaufstelle bieten“ – so Hw. Baunacke.
Der Priester möchte die Leute „dort abholen, wo sie stehen“. Seelsorge versteht er als „für Menschen da zu sein“.
Das „niedrigschwellige Angebot“ funktioniert nach dem Prinzip „einfach reinkommen“.
Der Geistliche hört verschiedene Anliegen: Bewohnern der nahen Seniorenresidenz sprechen über die vielen Themen des Alterns, Studenten, die neu in Mainz sind, suchen Anschluß oder es kommen, Moslems die mit den Behörden Probleme haben.
Es gibt auch Raum, sich über Beziehungsprobleme auszutauschen, ohne daß der Partner dabei ist:
„Viele Eheberatungsstellen wollen gleich beide Partner sehen, aber nicht immer kommt der andere freiwillig mit“ – so der Priester.
Es gibt auch die Möglichkeit zu wiederholten Treffen. Wer möchte, kann anonym bleiben. Die Gespräche sind gratis.
Die Kirche demonstriert im Zentrum von Mainz „Offenheit“.
Mit der Moral will Hw. Baunacke dagegen „niemandem kommen“.
Er hört nach eigenen Angaben viele Geschichten von Menschen, die mit der Kirche – angeblich – früher schlechte Erfahrungen gemacht hätten.
Um so wichtiger sei es, eine Möglichkeit anzubieten, Situationen zu klären, Lösungen zu erarbeiten.
Wo Bedarf besteht, werden die Gesprächspartner an andere Beratungsstellen weitergeleitet.
Die Cityseelsorge kooperiert mit nicht-kirchlichen Einrichtungen.
Es gibt zum Beispiel eine regelmäßige Sonntagsreihe im Landesmuseum. Dabei werden anhand von Kunstwerken die Beziehungen zwischen Kunst und Religion ausgelotet.
Eine andere Veranstaltung sind die ökumenischen Karfreitags-Rundgänge durch die Stadt mit Gesprächsmöglichkeit.
Während der Mainzer Einkaufsnächte wird die benachbarte Antoniuskapelle als „Ort der Ruhe“ geöffnet:
„Das kam toll an, viele Menschen haben sich hier erholt und waren sehr angetan“ – erzählt der Priester begeistert.
Hw. Baunacke faßt das Programm seiner Cityseelsorge zusammen:
„Die Leute sollen erfahren: Hier ist jemand für mich da, ohne sofort Verbindlichkeit einzufordern.“
© Titelbild: Martin Bahmann, GNU
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Sonntag, 21. Oktober 2007 15:14
Benedikt: @ Samurai
Die Emporkömmlinge aus Wiesbaaaaden halten seit Jahrzehnten widerrechtlich mehrere Mainzer Stadtteile besetzt
.
Freitag, 19. Oktober 2007 00:19
Gunsenum: @brandenburger
Rüdesheim? Kreuznach? da pasßt etwas nicht so ganz zusammen
Donnerstag, 18. Oktober 2007 22:40
Puchil2: Schluss von „urbi et orbi“ Linz
lädt sie ein, wieder mal in der Bibel zu blättern. Verschiedene Ausgaben – darunter auch Kinderbibeln –
liegen mit der jeweiligen Tageslesung auf unserem Bibelpult auf.
will Ihnen mit einem „Spruchröllchen“ einen guten Gedanken für den Tag mit auf den Weg geben.
will Ihnen mit einem „Spruchröllchen“ einen guten Gedanken für den Tag mit auf den Weg geben.
Donnerstag, 18. Oktober 2007 22:34
Artois †: Das Haupt, die Füß und Hände
Das Haupt, die Füß und Hände
sind froh, daß nun zu Ende
die Arbeit kommen sei.
Herz, freu dich, du sollst werden
vom Elend dieser Erden
und von der Sünden Arbeit frei.
sind froh, daß nun zu Ende
die Arbeit kommen sei.
Herz, freu dich, du sollst werden
vom Elend dieser Erden
und von der Sünden Arbeit frei.
Donnerstag, 18. Oktober 2007 22:34
Puchil2: Noch einmal „urbi et orbi“ Linz
Das Urbi@Orbi …
bietet eine Menge an Informationen über kirchliche, spirituelle und kulturelle Veranstaltungen und Angebote im Raum Linz.
informiert über Linzer Pfarren. Die uns zur Verfügung gestellten Pfarrblätter können gerne mit nach Hause genommen werden.
ist eine Rückzugsmöglichkeit vom hektischen Stadtbetrieb und bietet Raum zum Ausruhen. Sie können einfach nur da sein, eventuell ein Getränk konsumieren oder Mitgebrachtes verspeisen. Eine Auswahl an Zeitungen und Büchern lädt zum Lesen ein.
wird von zwei hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. Sie nehmen sich Zeit für Sie und Ihre Anliegen. Hier ist Raum für persönliche, seelsorgliche und theologische Gespräch über „Gott und die Welt“.
ist ein idealer Treffpunkt in der Innenstadt. Hier können Sie sich ohne Konsumzwang mit Freunden oder Bekannten unterhalten oder Wartezeiten überbrücken. Der rückwärtige Raum steht nach Absprache kleineren Gruppen für Meetings zur Verfügung.
hat viele Broschüren für Rat- und Hilfesuchende aufliegen, die nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen. Das URBI-Team ist bemüht, nach einem Klärungs- und Orientierungsgespräch an passende Beratungsstellen weiterzuvermitteln.
ist ein Projekt, das am Stadtgeschehen teilnimmt. In Kooperation mit anderen (kirchlichen) Einrichtungen finden verschiedenste Veranstaltungen im URBI@ORBI statt.
lädt sie ein, wieder mal in der Bibel zu blättern. Verschiedene Ausgaben – darunter auch Kinderbibeln – liegen mit der …
bietet eine Menge an Informationen über kirchliche, spirituelle und kulturelle Veranstaltungen und Angebote im Raum Linz.
informiert über Linzer Pfarren. Die uns zur Verfügung gestellten Pfarrblätter können gerne mit nach Hause genommen werden.
ist eine Rückzugsmöglichkeit vom hektischen Stadtbetrieb und bietet Raum zum Ausruhen. Sie können einfach nur da sein, eventuell ein Getränk konsumieren oder Mitgebrachtes verspeisen. Eine Auswahl an Zeitungen und Büchern lädt zum Lesen ein.
wird von zwei hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. Sie nehmen sich Zeit für Sie und Ihre Anliegen. Hier ist Raum für persönliche, seelsorgliche und theologische Gespräch über „Gott und die Welt“.
ist ein idealer Treffpunkt in der Innenstadt. Hier können Sie sich ohne Konsumzwang mit Freunden oder Bekannten unterhalten oder Wartezeiten überbrücken. Der rückwärtige Raum steht nach Absprache kleineren Gruppen für Meetings zur Verfügung.
hat viele Broschüren für Rat- und Hilfesuchende aufliegen, die nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen. Das URBI-Team ist bemüht, nach einem Klärungs- und Orientierungsgespräch an passende Beratungsstellen weiterzuvermitteln.
ist ein Projekt, das am Stadtgeschehen teilnimmt. In Kooperation mit anderen (kirchlichen) Einrichtungen finden verschiedenste Veranstaltungen im URBI@ORBI statt.
lädt sie ein, wieder mal in der Bibel zu blättern. Verschiedene Ausgaben – darunter auch Kinderbibeln – liegen mit der …
Donnerstag, 18. Oktober 2007 22:27
Samurai: @ Gunsenum
Was haben eigentlich die Mainzer gegen die Wiesbadener?
Das aus Kölner Sicht das Dorf an der Düssel nicht so wichtig ist, ok.
Aber wie siehts aus zwischen „Meenz“ und Wiesbaden?
Samurai
Das aus Kölner Sicht das Dorf an der Düssel nicht so wichtig ist, ok.
Aber wie siehts aus zwischen „Meenz“ und Wiesbaden?
Samurai
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