(kreuz.net, Düren) Hw. Hans-Otto von Danwitz (48) will den Zölibat abschaffen und Frauen zu Priesterinnen
ordinieren.
Das berichtete die ‘Aachener Nachrichten’ am 12. Oktober.
Hw. von Danwitz ist Pfarrer von
St. Anna und St. Marien und Regionaldekan in Düren im Bistum Aachen.
Düren ist eine Stadt mit etwa
90.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen – zwischen Aachen und Köln.
Mit der Abschaffung des Zölibats
glaubt Dekan von Danwitz den Priestermangel „zumindest zu einem Teil“ bewältigen zu können. Über die
Behebung des akuten Mangels an Gläubigen äußerte sich der Priester nicht.
In seinem Kirchenbereich
sei die Situation im Augenblick noch nicht alarmierend:
„Trotzdem ist es schon jetzt eine kleine Katastrophe,
wenn eine Gemeinde wie Nörvenich mit sieben Pfarreien nur noch einen Pfarrer hat.“
Alarmierend sind
dagegen die Priesterzahlen für das Bistum Aachen.
Derzeit gibt es 351 Priester im gesamten Bistum. In
fünf Jahren nur noch 230.
Der Priesterberuf sei auch nicht besonders attraktiv – erklärt der Regionaldekan
weiter.
Den Zölibat und die Unmöglichkeit der Frauenordination sieht er „nur und ausschließlich“ in
der Geschichte der Kirche begründet: „Und nicht durch Dogmen oder ähnliches.“
Den Zölibat kann der
Geistliche immerhin vom Inhalt her erklären: Ein Priester soll frei sein für seine Gemeinde.
Aber der
„viel größere Skandal“ sei, daß Frauen keine Priester werden dürfen: „Dafür gibt es keine vernünftige
Erklärung.“
Hw. von Danwitz hat „nicht viel Hoffnung“, daß der Zölibat unter Papst Benedikt XVI. abgeschafft
und eine Frauenordination eingeführt wird:
„Aber wenn nach Papst Benedikt XVI. ein afrikanischer oder
südamerikanischer Papst kommt, der eine Antenne für diese Frage hat, kann sich ziemlich schnell etwas
tun.“
Ein „charismatischer Papst“ könnte sein Kardinalskollegium überzeugen – glaubt der Dekan.
Er
hält die Kirche und die Gläubigen für „reif“, um eine solche „tiefgreifenden Veränderungen“ durchzuführen.
Der Dekan weist auf die jüngste Einführung von fünf Laien – unter ihnen vier Frauen – als Leiterinnen
von Beerdigungsdiensten für das Bistum Aachen:
„Das war früher immer klares Gebiet der Priester. Aber
wir können es heute alleine einfach nicht mehr leisten.“
Die Bischöfe würden immer wieder betonen,
wie wichtig das Feiern der Heiligen Messe und der Eucharistie ist:
„Aber dann muß man auch dafür sorgen,
daß genügend Leute da sind, welche die Messen feiern können.
Dazu brauchen wir zum Beispiel auch Frauen
als Priesterinnen.“
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63 Lesermeinungen
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#63 Cassandra 19:12:20 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Weltbild @ Gladius Das ist so ziemlich der dümmste Schwachsinn, den ich je zu dem Thema gelesen habe.
Schade, dass ich Sie nicht persönlich kenne. Ich würde so gern mal jemanden, der aus einem Kuriositätenkabinett
entlaufen ist, kennen lernen.
Keine vernünftige Erklärung Frauen wurden in der Bibel nicht zu Priesterinnen berufen. Dabei soll es
auch bleiben.Die evangelische Kirche hat damit jedenfalls ihre Probleme nicht lösen können.Ich denke,
dass Frauen nicht für diesen Dienst berufen (und geeignet)sind, ist nun mal so. Euer Gladius
@Rudolfus: Christus als Metathron herrscht – doch ist seine Königsherrschaft spirituell…Christus bezieht
sich im Neuen Testament mehrfach auf Ezechiels Metathron Textstelle im Alten Testament. Gottes Name ist
ELOHIM – und der Heilige Geist als Ruahc Elohim und SOPHIA ist der Schützer gegen die Anklagen Satans.
Das ist wesentlich. Ohne diese Schützer herrscht die fm. Geldmacht. „Als der Federal Reserve Act ratifiziert
wurde, nahmen die Bürger der Vereinigten Staaten nicht wahr, dass hier ein Weltbanksystem zu entstehen
im Begriff war. Ein Superstaat, kontrolliert von internationalen Bankern und Industriellen, die miteinander
agierten, um die Welt zu ihrem persönlichen Vergnügen zu versklaven. Die FED unternahm jede Anstrengung
ihre Macht zu verbergen, doch die Wahrheit ist- sie usurpierte die Regierung“. und „Die internationalen
Bankiers sind eine dunkle Mannschaft von Finanzpiraten, die einem Mann die Kehle durchschneiden würden,
nur um einen Dollar aus seiner Tasche zu kriegen. Sie rauben das Volk dieser Vereinigten Staaten aus“.
Louis T. McFadden, Kongressabgeordneter, langjähriger Vorsitzender des Banken- und Währungsausschusses.
Sie finanzierten auch die Nazis. www.bilderberg.org/masons.htm Old style freemasonry rejects the modern
Back in the late 1700’s several German masonic lodges closed, rather than allow Illuminists to operat
secretly within them. Savonarola und die Schweizer wollten bereits christliche Republiken…ich plädiere
für das Modell-Schweiz!
@Benedikt / Die Kirche lehrt das Christkönigstum bereits vor der Wiederkunft Christi Sie vergessen, daß
die Kirche den Auftrag hat, den Staat zu regieren Wo haben Sie denn diesen Unsinn her? Sie müssen sich
über die kirchliche Staatslehre weiterbilden. Die Kirche lehrt die Regierung durch das Christkönigstum
auch bereits vor der Wiederkunft Christi und der Errichtung des vollkommenen Christuskönigreiches mit
Christus selbst. Papst Pius XI. hat ein Apostolisches Lehrschreiben darüber verfaßt.
@ Rudolfus Sie vergessen, daß die Kirche den Auftrag hat, den Staat zu regieren Wo haben Sie denn diesen
Unsinn her? Auch das Luthertum und der Protestantismus hatte regierende Monarchen. Ja, Monarchen. Was
hat das mit der Kirche zu tun?
@Lutheraner / Sie vergessen, daß die Kirche den Auftrag hat, den Staat zu regieren Auch das Luthertum
und der Protestantismus hatte regierende Monarchen.
#57 Lutheraner 16:15:18 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Aha, die katholische Kirche hat also schwere Probleme? Hätte ich jetzt nicht gedacht?! Könnte das daran
liegen, daß die Kirchengeschichte von den Katholiken systematisch verbogen und geleugnet wird? Klickt
mal da: Ferdinand Marcos, Diktator aus Leidenschaft www.kreuz.net/bookentry.1492.html Wer seine Vergangenheit
mißachtet, hat keine Zukunft.
Herr K… …erklärt uns jetzt, wie Gott wirklich sein müsste. Und dass Gott sich den Vorstellungen
des Herrn K. selbstverständlich zu beugen hätte, will er als Gott anerkannt werden.
@Gotthard Gott hat mit den Menschen seit der Schöpfung der Menschen gesprochen, wie aus den ersten Kapiteln
der Hl. Schrift hervorgeht, noch lange vor Abraham.
@rudolfus Dieser eine Gott hat sich bereits den ersten Menschen offenbart, noch lange vor der Erwählung
Abrahams und des ersten Gottesvolkes Israel, somit seit der Erschaffung der Menschheit. Deine Offenbarungsquelle
gibst Du uns aber auch noch preis, oder?
Gott offenbarte sich bereits lange vor Abrahams Erwählung Was soll das für ein Gott sein, der sich in
historischer Zeit nur einem lächerlichen Wüstennomadenvolk offenbart und sonst niemandem Der eine Gott
ist der Schöpfergott von Anbeginn aller Zeiten. Dieser eine Gott hat sich bereits den ersten Menschen
offenbart, noch lange vor der Erwählung Abrahams und des ersten Gottesvolkes Israel, somit seit der Erschaffung
der Menschheit.
Missverständnis, Dr. Heger! Es reicht nicht, nur unfähig zu sein, etwas zu erkennen. Man muß auch unfähig
sein, es auszudrücken. Es reicht nicht nur, lesen zu können. Man muss es auch verstehen! Ich meinte
das durchaus so, wie ich schrieb. Der Christengott ist 3500 Jahre alt. Man muss sich doch fragen: Was
soll das für ein Gott sein, der sich in historischer Zeit nur einem lächerlichen Wüstennomadenvolk
offenbart und sonst niemandem – und das in einer Zeit ohne Emails, Fernsehen und Zeitungen, die die „frohe
Botschaft“ hätten verbreiten könnten. Und diese Offenbarung auch erst so spät. Warum? Die Menschheit
hat schon etwa 10000 Jahre vor der „Offenbarung“ gewisse Zivilisationen hervorgebracht und alle (oder
die meisten, man weiss es ja nicht genau) haben irgendwelche Götter verehrt. All die Götter der Menschheitsgeschichte
„gab“ es gewissermassen, auch Allah und Vishnu und Wotan existieren in einer Weise. Sie beeinflussen die
Menschen, also sind sie existent und Einflussreich, denn die Menschen gehorchen dem „Willen und den Gesetzen“
der einzelnen Götter und beeinflussen so ihre Umwelt.
„Den Christengott gibt es seit 3500 Jahren etwa.“ Es reicht nicht, nur unfähig zu sein, etwas zu erkennen.
Man muß auch unfähig sein, es auszudrücken. Gemeint ist wohl, der Begriff eines Gottes, der ungefähr
mit der christlichen Gotteslehre übereinstimmt, sei erst seit etwa 3500 Jahren historisch nachweisbar.
Gleichgültig, ob das zutrifft oder nicht: Der Gott der christlichen Lehre ist schon etwas älter, er
hat die Welt erschaffen und steht über der Zeit. MfG Christoph Heger
Genau genommen Und von Gott meint unser Aufklärer engelhardt, daß es ihn erst seit ein paar Jahrtausenden
gibt. Es darf gelacht werden. Den Christengott gibt es seit 3500 Jahren etwa.
Dem Dummen erscheint alles dumm. Ich hatte gesagt: Den 10 Geboten – als sittlichen Geboten – unterliegen
alle Menschen seit je. Oder in Kantscher Ausdrucksweise: Vernunft ist für sich allein praktisch. Darauf
engelhardt: Oh ja, alle Menschen seit jeher waren Monotheisten, die den Samstag frei nahmen und einen
Gott anbeteten, In seiner naiv-dreisten Art ist engelhardt nicht einmal der Unterschied zwischen Sollen
und Sein bekannt. Zwar ist es keine Neuigkeit, daß nicht alle Menschen seit jeher … Monotheisten[waren],
die den Samstag frei nahmen und einen Gott anbeteten“. Aber sie hätten es sein bzw. tun sollen! Das u.a.
heißt es nämlich, wenn man sagt, sie unterliegen und unterlagen immer schon den 10 Geboten! Und von
Gott meint unser Aufklärer engelhardt, daß es ihn erst seit ein paar Jahrtausenden gibt. Es darf gelacht
werden. MfG Christoph Heger
#46 engelhardt † 17:02:53 | Freitag, 19. Oktober 2007
So ein Bloedsinn mal wieder Den 10 Geboten – als sittlichen Geboten – unterliegen alle Menschen seit je.
Oder in Kantscher Ausdrucksweise: Vernunft ist für sich allein praktisch. Oh ja, alle Menschen seit jeher
waren Monotheisten, die den Samstag frei nahmen und einen Gott anbeteten, des es erst seit ein paar Jahrtausenden
gibt. Rueckwirkende Rechtfertigungsversuche einer irrationalen Ideologie.
@GerdEric Ich kann keinen Widerspruch erkennen. Die Juden erhielten den Dekalog am Sinai, samt den Ausführungsbestimmungen,
Christus hat sie wiederum davon losgesprochen. D. h. auch die heutigen Juden sind nicht mehr an Dekalog
und darauf aufbauende Gesetze gebunden.
Nicht erst auf dem Berg Sinai „erfunden“ Wie können alle Menschen ihnen [den 10 Geboten] unterliegen,
hat doch G’TT der HERR diese Moses gegeben! Den 10 Geboten – als sittlichen Geboten – unterliegen alle
Menschen seit je. Oder in Kantscher Ausdrucksweise: Vernunft ist für sich allein praktisch. Gott hat
Moses am Berg Sinai diese Gebote erneut eingeschärft und zur Grundlage der positiven Gesetzgebung des
Moses gemacht (wenn man die Geschichte vom Berg Sinai denn mal als historisch annehmen darf). Er hat sie
nicht erst auf dem Berg Sinai „erfunden“. na, klingelt es da? Nun, ich hoffe doch sehr, daß es bei GerdEric
klingelt. Die 10 Gebote sind die Krone des Gesetzes, und sie sind den Israeliten gegeben. Na, meinetwegen,
wenn sie sich was drauf einbilden. nach jüdischer Lehre unterliegen die Gojim den noachidischen Geboten.
Was geht mich die jüdische Lehre an? MfG Christoph Heger
die 10 Gebote „weil alle Menschen ihnen unterliegen.“ Wie können alle Menschen ihnen unterliegen, hat
doch G’TT der HERR diese Moses gegeben! Sinai? na, klingelt es da? Die 10 Gebote sind die Krone des Gesetzes,
und sie sind den Israeliten gegeben. nach jüdischer Lehre unterliegen die Gojim den noachidischen Geboten.
Die 10 Gebote auch die 10 Gebote sind mosaisch Eigentlich nicht. Christen unterliegen – wie alle Menschen –
den 10 Geboten, nicht weil sie Bestandteil des mosaischen Gesetzes sind. Sie sind in das mosaische Gesetz
aufgenommen, weil alle Menschen ihnen unterliegen. Anders gesagt: Die sittlichen Gebote erfahre ich nicht
erst aus dem mosaischen Gesetz. MfG Christoph Heger
Kultische Reinheitsbestimmungen und Zölibat? Lev 15,19: Die Frau ist bei ihrer Menstruation 7 Tage unrein
und jeder Mann, der sie in der Zeit anrührt, auch. – Nach Auskunft mehrerer römisch-katholischer Priester,
Mönche und Nonnen sowie zweier orthodoxer Priestermönche ist hierin der eigentliche Grund für Zölibat
und der Ablehnung von Frauen im Priesterberuf zu sehen. Was für Deppen waren das denn? Seit wann sind
getaufte Christen dem mosaischen Gesetz, insbesondere kultischen Reinheitsbestimmungen nach Art von Lev
15.19 unterworfen? MfG Christoph Heger
Was sagt die Bibel? Die Bibel steht eindeutig gegen Frauen und Ehemänner am Altar. Lev 15,19: Die Frau
ist bei ihrer Menstruation 7 Tage unrein und jeder Mann, der sie in der Zeit anrührt, auch. Aber welcher
Ehemann gibt seiner geliebten Frau nicht einen Kuss oder reicht ihr die Hand, auch wenn sie ihre Tage
hat? – Nach Auskunft mehrerer römisch-katholischer Priester, Mönche und Nonnen sowie zweier orthodoxer
Priestermönche ist hierin der eigentliche Grund für Zölibat und der Ablehnung von Frauen im Priesterberuf
zu sehen.
#33 Rudolfus 20:31:19 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@Vogelsberger / Die katholische Kirche hat die Frage von „Priesterinnen“ bereits endgültig geklärt.
Die Frage stellt sich für die Kirche nicht. Frauen können die Priesterweihe nicht gültig empfangen.
#32 Vogelsberger 20:27:44 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Gedanke… Man begründet das ganze ja damit: das weib schweige in der Gemeinde. So steht das nun ma in
der Bibel!!! Aber es steht doch auch geschrieben, dass alle gleich sind vor Gott. Der Mensch darf doch
also niemanden vom Priesterberuf aufgrund irgendwelcher Physikalischer Bedingugne ausschließen… Ich
weiß zwar nicht ob das Zölibat gut is oder nicht, aber ich halte es für falsch, dass Frauen keine Priester
werden dürfen. Ein teil der Bibel wurde ausgeschlachtet, damit eine patriarchalische Gesellschaft, die
dabei war ihren Glauben zu wechseln, ihr System der Männerherrschaft beibehalten konnte. Das ganze is
nicht göttlich sondern höchst menschlich anzusehen.
#31 Benedikt 19:38:36 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@ Pfarrverweser Mit demselben Recht könnte man einen Zölibat für Polizisten einführen, damit diese
frei wären für ihre Strafmandate! Sie werden lachen, aber BGS-Beamte durften früher nicht heiraten.
#30 Luther 12:43:14 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
ICh stimme da grundsaetzlich zu. Ueberlastet ist ein priester hier in Deutschland nicht. Es gibt leider
eine grosse Distanz der Priester zum normalen Volk! Das ist traurig. Ich kenne Gegenden in dieser Welt,
da feiert ein Priester jeden Tag um 6.00 Uhr morgens mit voller Gemeinde die Eucharistie, unterrichtet
in der Schule, hoert jeden Tag Beichte, jeden Tag kommen Dutzende Menschen zu den priestern und fragen
um Rat, und alleine sonntags feiert er neben den 3 Messen noch mittags die Bibelschule und abends den
Hauskreis ab. Vergleich mit einem deutschen Priester (zumindest bei den meisten ist das so): nada! Ich
kenne indische Priester, die hier in Deutschland depressiv werden, weil einfach die Arbeit zum grossen
Teil nur aus sinnlosem Papierkram besteht! Gruss
#29 Alkuin 12:05:56 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@engelhardt Die meisten Evangelikalen Gruppen sind patriarchal aufgestellt. Die Proti Frauen sind eher
in den „Health and Wealth“ Missionen, z.B. die Joyce Mayer vertreten. Außerdem darf man nie vergessen,
dass bei den Protis das „Church Shopping“ zum Alltag gehört. Bei über 25000 verschieden Protestantische
Gruppen, findet man immer einen der passt. Wenn nicht: macht man einfach eine eigene auf. Der Grundsatz
der von USA gesteuerten evangelikalen Missionsarbeit ist die These, dass Katholiken, bestenfalls nicht
„gerettet“ und schlimmstenfalls gar keine Christen sind! Sie bedürfen halt die „Errettung“ nach evangelikale
Muster. Die US „Menschen-Fischer“ geben Milliarden aus damit gütig getauften katholischen Christen ihre
Kirche verlassen und irgendeinen der protestantischen Gruppen sich anschließen. Es nennt sich Proselytenmacherei!
Nichts für Messintentionen zu bezahlen müssen ich habe aber noch nie gehört, dass beim „bestellen“
von Messen nichts bezahlt werden musste. Ist mir bis jetzt ausschließlich bei Priestern passiert die
den Tridentinischen Ritus zelebrieren!
#25 raindance1 † 09:57:29 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@Gotthard 30 Tage Jahresurlaub und ein freier Tag pro Woche, darüber hinaus sind 45 Minuten Sonntagsgottesdienst
nicht als Arbeitstag zu werten. Unser örtlicher Priester hat je Woche einen Abend und einen Morgengottesdienst,
alle zwei Wochen einen Vorabendgottesdienst und immerhin noch jeden Sonntag den Sonntagsgottesdienst.
Für den Kommunionunterricht hat er sieben Tischmütter die das übernehmen, Beichte wird einmal im Monat
gehört. Überlastung kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Hinzu kommt ein guten Zusatzverdienst.
Für jeden der wenigen Gottesdienste werden zehn- bis 14 Messtipendien angenommen. Daher ist die Gottesdienstordnung
hier auch recht umfangreich, nicht wegen der großen Zahl an Messfeiern, sondern wegen der großen Zahl
an Namen die da aufgeliestet werden.
#24 engelhardt † 08:57:11 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Laengst widerlegt? längst wiederlegte Weisheiten Die Evangelikalen fahren mit der Masche ganz gut und
laufen den Katholiken in vielen Laendern was Neubekehrungen angeht mittlerweile den Rang ab.
#23 duc in altum 08:45:58 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Man kann es ja echt nicht … …glauben, daß es immer noch Menschen gibt, die sich nicht zu schade sind,
längst wiederlegte Weisheiten (Ohne Zölibat und mit Frauenpriestern gings der Kirche besser!) gebetsmühlenartig
zu wiederholen. Eigentlich kann es fast nur darum gehen, auch mal 5 Minuten Aufmerksamkeit in der Presse
zu erhaschen. Unsere evangelischen Schwestern und Brüder kriegen es ja ohne Zölibat und mit ordinierten
Frauen auch nicht hin. Aber wahrscheinlich liegt daß daran, daß die Protestanten ja auch keine richtige
Kirche sind.
#21 roemkath 07:13:50 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@Gotthard Jedem katholischen Priester stehen in Deutschland 30 Kalendertage (!) und ein (!) wöchentlicher
freier Tag zu. Das ist weniger als bei jedem anderen Arbeitnehmer. Hinzu kommt, dass ein Pfarrer mit mehreren
Pfarreien keinen Gehaltszuschlag bekommt, er also die gleiche Besoldung erhält, wie für eine Pfarrei.
#20 Gotthard 00:42:49 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@raindance1 mir ist in der Amtskirche noch kein überarbeiteter Priester aufgefallen…im Gegenteil, soviel
Urlaub am Stück wie die sich genehmigen hätte ich auch mal gerne… Wieviel Urlaub hast Du und wieviel
Dein Pfarrer? … nenn doch bitte einfach mal Zahlen.
#18 Gotthard 23:57:58 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
Danke Hans-Otto diese Forderungen müssen immer wieder gestellt werden. Wie der Zölibat für Lehrerinnen
der Vergangenheit angehört, sollte er auch bald in der römischen Kirche historisch sein – als Verpflichtung!
Lieber 30.000 – 40.000 – 50.000er Pfarreien – aber mit zölibarären Priestern! Und die Sekten schießen
wie Pilze daneben aus dem Boden…
#17 Rudolfus 23:49:32 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
Gott sei Dank kehren auch immer mehr anglikanische Bischöfe zur katholischen Kirche zurück Dies ist
eine große Gnade, da die anglikanische Kirche England und Englands Weltreich zu einem antikatholischen
und somit antichristlichen Weltreich gemacht haben.
#15 Rudolfus 23:38:05 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
In der katholischen Kirche sollte man zuerst „Weihe“ sagen, da dort die apostolische Sukzesion weitergegeben
wird. Die Ordination der geweihten Priester ist lediglich eine Kirchenrechtsfrage.
#14 pfarrverweser1 23:14:13 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
Frauenordination – wenn ich das schon höre! In der röm.-kath. Kirche wird niemand ordiniert, sondern
zum Priester geweiht, im Unterschied zu den Protestanten: dort wird ordiniert, denn die kennen das Sakrament
der Priesterweihe nicht! Frauen als Priesterinnen hat Jesus nie gewollt, gleichwohl aber hat er nie von
einem Zölibat gesprochen, im Gegenteil, wie man bei Paulus nachlesen kann! Die langsam schon wirklich
blöde Floskel vom „Freisein für die Gemeinde“ als Verteidigung des Zölibats ist genauso unsinnig, wie
es die Forderung nach einem Zölibat für Lehrer wäre, damit sie frei seien für die Bedürfnisse ihrer
Schüler. Was für ein Schwachsinn!!! Mit demselben Recht könnte man einen Zölibat für Polizisten einführen,
damit diese frei wären für ihre Strafmandate! Es soll doch jeder seine Lebensform frei wählen können.
Ich wurde nicht Priester wegen des Zölibats – da hätten wir jetzt einen mehr! Die Qualität eines Priesters
und Seelsorgers definiert sich nicht durch seinen Familienstand, sondern darin, wie er mit Menschen umgeht.
Und das ist nicht festzumachen daran, ob er eine Frau und Kinder hat, sondern liegt im Charakter des Menschen!
Vielleicht kann das hier einmal irgendwer begreifen (obwohl ich sehr große Zweifel daran hege…)!
#13 Rudolfus 22:50:46 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
Schlechte Priester sind jedenfalls eine Strafe Gottes Eine ähnliche Äußerung ist vom sel. Papst Pius
IX. überliefert: „Wenn Gott Sein Volk strafen wollte, schickte Er ihm schlechte Priester.“
@Michael II stimme Ihnen 100% zu. Warum sollte der Allmächtige Arbeiter berufen, wenn der Weinberg verschollen
ist? Wenn die Menschen wirklich mehr Priester brauchen, dann wird Er sie ihnen senden.
Diskriminierung ich glaub mein Meerschweinchen möchte auch Priester werden… Wer NEIN sagt ist ein Rassist,
ein Fascho und schlimmer noch: ein Katholik (brrr)
hihihihihihöhöhöhö… danke, kreuz.net! in dem moment, wo man denkt, die intellektuelle talsohle
des klerus sei erreicht, kommt wieder ein lebenszeichen aus dem bistum aachen meint der freche jolie
#8 Michael II 20:23:03 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
„Wozu brauchen wir überhaupt mehr Priester?“ Meines Erachtens hat sich das Verhältnis Gläubige(gemessen
an der Zahl der Gottesdienstbesucher) / Priester in den letzten Jahrzehnten in Deutschland nicht wesentlich
verändert. Wenn ich ab und zu in meiner ehemaligen Heimatpfarrkirche das Sonntags“hochamt“ besuche, dann
habe ich den Eindruck, dass es sich um eine Seniorenmesse handelt. Insofern scheint es in Deutschland
keinen Priestermangel zu geben.
#7 raindance1 † 20:06:02 | Mittwoch, 17. Oktober 2007
Wozu brauchen wir überhaupt mehr Priester? für die zahlreichen Katholiken die bestenfalls mal an Weihnachten
den Gottesdienst besuchen? Das es bei Beerdigungen für den einzelnen Priester derzeit „Mehrarbeit“ gibt
mag ja sein, doch für den ganzen Rest haben unsere Priester ja schon seit vielen Jahren ihre Handlanger…mir
ist in der Amtskirche noch kein überarbeiteter Priester aufgefallen…im Gegenteil, soviel Urlaub am
Stück wie die sich genehmigen hätte ich auch mal gerne…
@Dr. Heger Es ist meiner Meinung nach so, daß Benedikt XVI. den Sieg des Modernismus in einem Endkampf
erzwingen will. Das Scheitern dieses Versuches wird sich mit dem Ende seines Pontifikates zeigen. Dann
wird auch das Böse, das sich in die Kirche eingeschlichen hat, offenbar werden und besiegt werden. Daß
Benedikt zur Gegenseite gehört, steht für mich fest, – doch selbst ich kann mich irren …
Tja, das ist ja nun mal peinlich für unsere Schöpfer einer besseren Liturgie, besseren Kirche usw.,
daß sie keine jungen Männer mehr finden, die dieser besseren Kirche dienen, diese verbesserte Messe
zelebrieren wollen (und die sie finden dann vielfach noch homosexuell sind). Aber wer nicht hören will,
muß fühlen. @Artois: Sie haben scheint’s die Hoffnung auf Benedikt XVI. schon aufgegeben. Was läßt
Sie denn auf die Zeit nach ihm hoffen? MfG Christoph Heger
@anna Gerne! Um „qualifizierte“ Beiträge sind die konservativen Piuselefanten hier ja niemals verlegen.
Schauen Sie mal in die berüchtigten „homo-Threads“ oder „Algermissen-Artikel“… und dann reden wir über
„Qualifiziertes“!
Nach Benedikt XVI. wird die Revolution in der Kirche beendet sein und ein tatsächlicher Neuer Morgen
anbrechen!! Bitten wir den Herrn der Kirche, daß die Leidenszeit bald beendet sein möge!
Idee gut! Die Idee, die dieser Priester hat klingt in ihrer Schilderung doch recht schlüssig. Wetten,
daß unseren Piusfreunden nix Besseres einfällt als die drei hier immer wieder ins Feld geführten Dogmen:
1. das hats noch nie gegeben, da könnt ja jeder kommen. 2. Frauen? Diese unwürdigen Geschöpfe am Altar?
Die tanzen am Ende um den altar, das darf net sein. 3. Hätte Jesus Frauen als Priester gewünscht, hätte
es Apostellinen gegeben. darum brauchen wir sie nicht. WETTEN?