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Mittwoch, 17. Oktober 2007 19:22
„Keine vernünftige Erklärung“
Ein Aachener Priester glaubt, die Lösung gefunden zu haben, wie wenigstens die Katholische Kirche ihre gegenwärtigen, schweren Probleme lösen kann.
Die Anglikaner ordinieren mittlerweile wesentlich mehr Frauen als Männer.
Die Anglikaner ordinieren mittlerweile wesentlich mehr Frauen als Männer.
(kreuz.net, Düren) Hw. Hans-Otto von Danwitz (48) will den Zölibat abschaffen und Frauen zu Priesterinnen ordinieren.

Das berichtete die ‘Aachener Nachrichten’ am 12. Oktober.

Hw. von Danwitz ist Pfarrer von St. Anna und St. Marien und Regionaldekan in Düren im Bistum Aachen.

Düren ist eine Stadt mit etwa 90.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen – zwischen Aachen und Köln.

Mit der Abschaffung des Zölibats glaubt Dekan von Danwitz den Priestermangel „zumindest zu einem Teil“ bewältigen zu können. Über die Behebung des akuten Mangels an Gläubigen äußerte sich der Priester nicht.

In seinem Kirchenbereich sei die Situation im Augenblick noch nicht alarmierend:

„Trotzdem ist es schon jetzt eine kleine Katastrophe, wenn eine Gemeinde wie Nörvenich mit sieben Pfarreien nur noch einen Pfarrer hat.“

Alarmierend sind dagegen die Priesterzahlen für das Bistum Aachen.

Derzeit gibt es 351 Priester im gesamten Bistum. In fünf Jahren nur noch 230.

Der Priesterberuf sei auch nicht besonders attraktiv – erklärt der Regionaldekan weiter.

Den Zölibat und die Unmöglichkeit der Frauenordination sieht er „nur und ausschließlich“ in der Geschichte der Kirche begründet: „Und nicht durch Dogmen oder ähnliches.“

Den Zölibat kann der Geistliche immerhin vom Inhalt her erklären: Ein Priester soll frei sein für seine Gemeinde.

Aber der „viel größere Skandal“ sei, daß Frauen keine Priester werden dürfen: „Dafür gibt es keine vernünftige Erklärung.“

Hw. von Danwitz hat „nicht viel Hoffnung“, daß der Zölibat unter Papst Benedikt XVI. abgeschafft und eine Frauenordination eingeführt wird:

„Aber wenn nach Papst Benedikt XVI. ein afrikanischer oder südamerikanischer Papst kommt, der eine Antenne für diese Frage hat, kann sich ziemlich schnell etwas tun.“

Ein „charismatischer Papst“ könnte sein Kardinalskollegium überzeugen – glaubt der Dekan.

Er hält die Kirche und die Gläubigen für „reif“, um eine solche „tiefgreifenden Veränderungen“ durchzuführen.

Der Dekan weist auf die jüngste Einführung von fünf Laien – unter ihnen vier Frauen – als Leiterinnen von Beerdigungsdiensten für das Bistum Aachen:

„Das war früher immer klares Gebiet der Priester. Aber wir können es heute alleine einfach nicht mehr leisten.“

Die Bischöfe würden immer wieder betonen, wie wichtig das Feiern der Heiligen Messe und der Eucharistie ist:

„Aber dann muß man auch dafür sorgen, daß genügend Leute da sind, welche die Messen feiern können.

Dazu brauchen wir zum Beispiel auch Frauen als Priesterinnen.“

© Titelbild von links nach rechts: „Djking“, „Billread“, „Richbeechina“, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 63 Lesermeinungen:
Mittwoch, 24. Oktober 2007 19:12
Cassandra: Weltbild
@ Gladius

Das ist so ziemlich der dümmste Schwachsinn, den ich je zu dem Thema gelesen habe. Schade, dass ich Sie nicht persönlich kenne. Ich würde so gern mal jemanden, der aus einem Kuriositätenkabinett entlaufen ist, kennen lernen.
Dienstag, 23. Oktober 2007 20:24
Gladius: Keine vernünftige Erklärung
Frauen wurden in der Bibel nicht zu Priesterinnen berufen.
Dabei soll es auch bleiben.Die evangelische Kirche hat damit jedenfalls ihre Probleme nicht lösen können.Ich denke, dass Frauen nicht für diesen Dienst berufen (und geeignet)sind, ist nun mal so.

Euer Gladius
Sonntag, 21. Oktober 2007 22:25
Mulurin: @Rudolfus:
Christus als Metathron herrscht – doch ist seine Königsherrschaft spirituell…Christus bezieht sich im Neuen Testament mehrfach auf Ezechiels Metathron Textstelle im Alten Testament.
Gottes Name ist ELOHIM – und der Heilige Geist als Ruahc Elohim und SOPHIA ist der Schützer gegen die Anklagen Satans. Das ist wesentlich.
Ohne diese Schützer herrscht die fm. Geldmacht.

„Als der Federal Reserve Act ratifiziert wurde, nahmen die Bürger der Vereinigten Staaten nicht wahr, dass hier ein Weltbanksystem zu entstehen im Begriff war. Ein Superstaat, kontrolliert von internationalen Bankern und Industriellen, die miteinander agierten, um die Welt zu ihrem persönlichen Vergnügen zu versklaven. Die FED unternahm jede Anstrengung ihre Macht zu verbergen, doch die Wahrheit ist- sie usurpierte die Regierung“.

und

„Die internationalen Bankiers sind eine dunkle Mannschaft von Finanzpiraten, die einem Mann die Kehle durchschneiden würden, nur um einen Dollar aus seiner Tasche zu kriegen. Sie rauben das Volk dieser Vereinigten Staaten aus“.

Louis T. McFadden, Kongressabgeordneter, langjähriger Vorsitzender des Banken- und Währungsausschusses.

Sie finanzierten auch die Nazis.

http://www.bilderberg.org/masons.htm

Old style freemasonry rejects the modern

Back in the late 1700’s several German masonic lodges closed, rather than allow Illuminists to operat secretly within them.

Savonarola und die Schweizer wollten bereits christliche Republiken…ich plädiere für das Modell-Schweiz!
Sonntag, 21. Oktober 2007 21:42
Rudolfus: @Benedikt / Die Kirche lehrt das Christkönigstum bereits vor der Wiederkunft Christi
Sie vergessen, daß die Kirche den Auftrag hat, den Staat zu regieren

Wo haben Sie denn diesen Unsinn her?

Sie müssen sich über die kirchliche Staatslehre weiterbilden.
Die Kirche lehrt die Regierung durch das Christkönigstum auch bereits vor der Wiederkunft Christi und der Errichtung des vollkommenen Christuskönigreiches mit Christus selbst.

Papst Pius XI. hat ein Apostolisches Lehrschreiben darüber verfaßt.
Sonntag, 21. Oktober 2007 21:24
Benedikt: @ Rudolfus
Sie vergessen, daß die Kirche den Auftrag hat, den Staat zu regieren

Wo haben Sie denn diesen Unsinn her?

Auch das Luthertum und der Protestantismus hatte regierende Monarchen.

Ja, Monarchen. Was hat das mit der Kirche zu tun?
Sonntag, 21. Oktober 2007 21:20
Rudolfus: @Lutheraner / Sie vergessen, daß die Kirche den Auftrag hat, den Staat zu regieren
Auch das Luthertum und der Protestantismus hatte regierende Monarchen.
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