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Interreligiöses Mittagessen + Kein inneres Verständnis + Gegangen und doch nicht weg + Erneute Kardinalsbeschimpfung + Martinshilfe
Benedikt XVI. auf Reisen
Benedikt XVI. auf Reisen
Interreligiöses Mittagessen

Italien. Papst Benedikt XVI. besucht heute die Stadt Neapel südlich von Rom. Um 10.00 Uhr zelebriert er auf der Piazza del Plebiscito – in der Altstadt von Neapel – eine Messe. Danach begrüßt er hochrangige Teilnehmer eines interreligiösen Friedenstreffens. Unter ihnen befinden sich Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel, der Ratsvorsitzende der ‘Evangelischen Kirche Deutschland’, Wolfgang Huber, der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, der israelische Oberrabbiner Jona Metzger und der muselmanische Rektor der Al-Azhar-Universität in Ägypten, Ahmad Al-Tayyeb. Die Religionsvertreter werden anschließend gemeinsam mit dem Papst zu Mittag essen.

Kein inneres Verständnis

Deutschland. Der amtsenthobene Theologe Hw. Hans Küng hat wieder einmal seine alten Vorwürfe gegen die Kirche erhoben: unevangelischer Personenkult, groteske Verletzung der liturgischen Tradition, abgrundtiefe Krise. Das erklärte Hw. Küng vor dem Geschichtsmagazin ‘P.M. History’. Dem Papst wirft Hw. Küng vor, kein inneres Verständnis für die Reformation, die Aufklärung oder „überhaupt“ für „die Moderne“ zu besitzen: „Aber ich denke, wenn er nach den Studentenprotesten 1968 in Tübingen mein Kollege geblieben wäre, statt in die kirchliche Hierarchie einzusteigen, wäre er nicht der geworden, der er heute ist.“

Gegangen und doch nicht weg

Schweiz. Am 14. November findet im Schweizer Exerzitienhaus ‘Lasalle Haus’, das den Jesuiten gehört, eine Gedenkfeier zum 100. Geburtstag von Pater Pedro Arrupe statt. Pater Arrupe war von 1965 bis 1981 General der Jesuiten. Die Gedenkmesse in der Jesuitenkirche Luzern hält der Jesuitenpater Hansruedi Kleiber. Den Festakt leitet Lukas Niederberger, ein Ex-Jesuit, der erst im Juli sein Priestertum und seine Ordensgelübde an den Nagel gehängt hat.

Erneute Kardinalsbeschimpfung

Deutschland. Der umstrittene Vizepräsident des ‘Zentralrates der Juden in Deutschland’, Dieter Graumann, hat eine Meinungsumfrage benützt, um den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, zu beschimpfen. Das berichtete die deutsche Tageszeitung ‘Welt’. Bei einer Umfrage sollen 25% der Befragten erklärt haben, daß im Nationalsozialismus „nicht alles schlecht“ gewesen sei. Graumann, der für seine radikalen und kirchenfeindlichen Positionen bekannt ist, behauptete, daß der Kölner Kardinal und die Ex-Nachrichtensprecherin Eva Herman für diese Ergebnis mitverantwortlich seien.

Martinshilfe

Deutschland. Das Hilfswerk der Malteser startete heuer die Initiative ‘Martinshilfe’. Zum Fest des Heiligen Martin, dem 11. November, wollen Sie auf Umzügen und Martinsfeiern für Hilfsprojekte sammeln. Der Ertrag soll dieses Jahr dem von Bürgerkrieg gezeichneten Kongo zugute kommen. Schirmherr der „Martinshilfe“ ist der deutsche Komponist Rolf Zuckowski (60).

‘Youtube’: Health Station in the Congo
      
13 Lesermeinungen
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#13   Alkuin   10:12:40 | Montag, 22. Oktober 2007
@Thaumaturgos
Lassen sie doch bitte die Überheblichkeit!
Was ich recherchiert habe oder nicht, können Sie gar nicht wissen, dennoch gehöre ich nicht zu der Sorte der aus dem hohlen Bauch so eine Behauptung aufstellt!
Sie haben es selbst gesagt: „v. a. seine frühen werke“. Sein heutiges tun ist unbedeutend.
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#12   thaumaturgos   09:44:01 | Montag, 22. Oktober 2007
@alkuin
tun Sie sich und vor allem ihren namenspatron die ehre an, mal zu recherchieren wie oft h. küng (v. a. seine frühen werke) in dissertationen und habilitationen auftauchen …
aber, alles was nicht das imprimatur der sectae impii marcelli hat, ist ihnen ja nicht lesens-wert … zum bösen schluss käme man noch zum denken … und wo käm a der hl. stuhl in econ d.m. hin?
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#11   Alkuin   09:18:39 | Montag, 22. Oktober 2007
Hans Küng ist ein äußerst verbitterter alter Man.
Außerhalb der „Gelbe Presse“ wird er kaum wahr genommen. Sein multi-multissimo-allerlei Welt Ethos Projekt ist auch ein Flop!
Er soll ehrlich sein und sich zu seinen Artgenosse Drewermann gesellen.
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#10   K.TO   23:26:16 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Hans Küng
Küng müsste im Haft sitzen.
Er hätte das selbe gesagt gegen die Juden, er wäre längst im Gefängnis.
Was er macht ist Propaganda gegen eine Gemeinschaft – die Katholiken (mit ihren Glauben, Papst usw).
Seine Tiraden gegen die Kirche seit Jahrzehnten sind nichts anderes als eine Art Rassismus, Intoleranz, Hass gegen den Andersdenkenden.
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#9   Benedikt   16:22:26 | Sonntag, 21. Oktober 2007
@ Romulus
Warum liefern die Katholiken ihre Religion ans Messer, nur weil der Papst mit Angehörigen anderer Religionen zu Mittag ißt?
Was meinen Sie mit „Parlament der Weltreligionen“? Der Bau in Fatima ist zwar häßlich, aber in seinem Inneren fühlen sich nur die Angehöriger einer Religion wohl…
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#8   Typ   16:01:48 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Antwort
Wieso sitzt Hans Küng seit Jahren nicht im Gefängnis wegen Volksverhetzung und Haß gegen eine Religion (in diesem Fall: Katholizismus) ?
1. Weil er keine Volksverhetzung begangen hat.
2. Weil „Hass gegen eine Religion“ an sich nicht strafbar ist (mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie Sie eigentlich „Hass“ nachweisen wollen – meinen Sie, die Strafjustiz richtet sich hier einfach nach der Mehrheitsmeinung von kreuz.net?).
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#7   Benedikt   15:08:27 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Nicht alles schlecht?
Der Hauptverantwortliche (neben der Bildungsmisere) dürfte der Springer-Verlag und sein Zentralorgan „Bild“ sein. Der druckt ja in einem fort die als „Leserbrief“ bezeichneten Elaborate irgendwelcher Schreiberlinge ab, meist tendenziös und als Beleg der eigenen Nähe zu Volkes Stimme. Und da steht dann sowas:
www.bildblog.de/…eiche-der-bild-leser
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#6   Typ   14:31:17 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Watt?
Und worin besteht nun die Kardinalsbeschimpfung? Wird aus dem Artikel leider nicht deutlich.
Ein einfaches Zitat einer Beschimpfung sollte doch wohl möglich sein, oder? Im Artikel steht nur ein Umfrageergebnis – was also soll das nun für eine Beschimpfung sein? Oder sind Umfrageergebnisse in sich Beschimpfungen?
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#5   K.TO   13:58:57 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Hans Küng
Wieso sitzt Hans Küng seit Jahren nicht im Gefängnis wegen Volksverhetzung und Haß gegen eine Religion (in diesem Fall: Katholizismus) ?
Diese Frage stelle ich mich als Ausländer.
Wenn er das selbe gegen die Juden gesagt hätte, wäre er längst im Knast.
Stattdessen ist er der grosse „Philosoph“ une „Denker“ bei den Gutdenkenden.
Noch ein Widerspruch der BRD…
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#4   HeinrichvonOfterdingen   13:54:44 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Lieber Romulus,
-Würde mich mal interessieren, was es zum Mittagessen gibt? Das dürfte nicht so einfach sein.
… Freitags immer Fleisch, das dürfte sicher sein.
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#3   Romulus   13:47:30 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Der Asissi Schwachsinn geht weiter
Danach begrüßt er hochrangige Teilnehmer eines interreligiösen Friedenstreffens.
-Warum nicht gleich im Parlament der Weltreligionen in Fatima?
-Würde mich mal interessieren, was es zum Mittagessen gibt? Das dürfte nicht so einfach sein.
-Die Katholiken liefern ihren Glauben und die Kirche selbst ans Messer. Sie können das so gut wie kein Christenverfolger vor ihnen. Das fälllt mittlerweile den größten Glaubensfeinden schon auf.
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#2   Libertas Ecclesiae   12:11:33 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Alte Vorwürfe
unevangelischer Personenkult, groteske Verletzung der liturgischen Tradition, abgrundtiefe Krise
Da hat er in der Tat nicht ganz unrecht, es kommt halt darauf an, wie das gemeint ist.
Was versteht Küng etwa unter „grotesker Verletzung der liturgischen Tradition“? Doch nicht das, was die Piusbrüder darunter verstehen, oder?
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#1   Joseph von Eichendorff   09:10:39 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Da hat Küng ja ausnahmsweise mal recht…
Wäre Prof. Ratzinger Prof. Ratzinger geblieben, wäre er nicht Papst geworden. Welch tiefe Erkenntnis! O Weisheit!
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