Kinderschlachtung
Wiener Erzdiözese interveniert zu Gunsten des Todes
Die von Fäulnis befallenen Glieder der Kirche können und wollen der Tötungsmaschinerie keinen Einhalt gebieten. Von Dr. Josef Preßlmayer, Steinbach bei Schrems.
Stephanie Merckens präsentiert sich vor der kirchlichen Nachrichtenagentur 'kathpress' als gemäßigte Lebensschützerin.
Stephanie Merckens präsentiert sich vor der kirchlichen Nachrichtenagentur ‘kathpress’ als gemäßigte Lebensschützerin.
(kreuz.net) Die Wiener Rechtsanwältin Stephanie Merckens ist auch sogenannte Lebensschutz- beauftragte der Erzdiözese Wien.

Frau Merckens stammt aus dem adligen Geschlecht derer von Heine-Geldern und ist eine Nichte des Wiener Erzbischofs.

Kürzlich intervenierte sie als Lebensschutzbeauftragte beim Familienreferat der Niederösterreichischen Landesregierung.

Ihr Anliegen: Eine gesetzliche Trennung von beratendem Arzt und Kinderabtreiber soll in Österreich verhindert werden.

Frau Merckens Intervention wurde mir vom Leiter des Familienreferates der Niederösterreichischen Landesregierung, Mag. Dr. Peter Pitzinger, mitgeteilt.

Zur Zeit ist es in Österreich erlaubt, daß die vor der Abtreibung gesetzlich notwendige Beratung vom Kindertöter selber vorgenommen werden kann.

Eine Perspektivengruppe der christdemokratischen ‘Österreichischen Volkspartei’ hatte eine Trennung der beiden Bereiche als „flankierende Maßnahme“ zur Fristenregelung vorgeschlagen.

Die Wiener Erzdiözese will nicht

Frau Merckens hat sich nun gegen diesen Vorschlag gestellt.

Die Lebensschutzbeauftragte der Wiener Erzdiözese begründete ihren Schritt damit, daß für die vorgeschlagene Trennung von Berater und Abtreiber eine Regelung nach Art des in Deutschland gesetzlich vorgeschriebenen Beratungsscheines erforderlich wäre.

Doch das wollen die Bischöfe in Österreich nicht.

Man möchte nämlich verhindern, daß kirchliche oder von der Kirche finanziell unterstützte Beratungsstellen – zum Beispiel der „Aktion Leben Österreich“ – damit beginnen, Beratungsscheine auszustellen.

Dadurch würden sie – ähnlich wie in Deutschland – Gefahr laufen, vom Papst gebannt zu werden und ihre kirchlichen Förderungen zu verlieren.

Die Intervention von Frau Merckens war übrigens von Erfolg gekrönt.

Die Trennung von beratendem Arzt und Abtreiber soll nicht mehr verpflichtend, sondern nur „auf freiwilliger Basis“ erfolgen.

Das teilte mir Frau Ursula Kroczek von der ÖVP-Bundespartei mit.

Die Christdemokraten sind für die Abtreibung

Zum Thema äußerte sich auch der österreichische Landwirtschaftsminister Josef Pröll bei der Vorstellung des Endberichtes seiner Arbeitsgruppe.

Pröll bekannte sich dabei „klar zur Fristenlösung“.

Gleichzeitig möchte er „den Frauen“ mehr Unterstützung bei ihrer Entscheidung geben und mehr flankierende Maßnahmen setzen.

Doch nach Angaben der ‘Wiener Zeitung’ will er keine verpflichtende Beratung: „Wir machen keinen Zwang zum Beratungsgespräch“.

In der Vergangenheit hatte der ÖVP-Parteivorsitzende Willi Molterer noch erklärt, daß das Papier „Perspektiven 2010“ keine Diskussionsgrundlage darstelle, sondern „umzusetzen“ sei.

Dennoch wurde die darin enthaltene Lebensschutzmaßnahme „Trennung von beratendem und abtreibendem Arzt“ unterhöhlt und zu einer unverbindlichen Absichtserklärung abgestuft, wie wir sie von der ÖVP seit Jahrzehnten kennen.

„Die Kirche hat uns im Stich gelassen“

Daß die Kirche – wie jüngst Frau Merckens – der ÖVP in Sachen Kinderabtreibung in den Rücken fällt, hat ebenfalls Tradition.

Ein Beispiel ist die Abtreibungspille Mifegyne/RU 486.

Die ÖVP opponierte zunächst gegen dieses „Mordikament“, knickte aber ein, als sich Margit Hauft – Vorsitzende der ‘Katholischen Frauenbewegung Österreichs’ – für die Tötungspille aussprach.

Der damalige ÖVP-Klubobmann Andreas Khol erklärte dazu: „Wir wollen nicht päpstlicher sein als der Papst“.

Dabei schwenkte er mit erhobener Hand die Stellungnahme der ‘Katholischen Frauenbewegung’ und verkündete die Zustimmung zu der Tötungspille.

„Die Kirche hat uns im Stich gelassen“ klagte der frühere christdemokratische Nationalratspräsident Werner Fasslabend, als ich mit ihm im Parlament über die langjährige Stagnation in dieser Frage sprach.

Fasslabend bezog sich dabei auf die mangelnde Unterstützung von Kardinal Franz König von Wien († 2004) in der Abtreibungsfrage.

Der Rektor des Katechetischen Amtes in Salzburg, Raimund Sagmeister, hat die Tatenlosigkeit der Kirche Österreichs in seinem Werk „Fristenlösung – wie kam es dazu?“ eingehend dokumentiert.

Abtreibungsleichen
Abtreibungsleiche: 7 Wochen.Abtreibungsleiche: 7 Wochen.Abtreibungsleiche: 8 Wochen.

Ein qualitativer Schritt

Doch die jüngste Intervention von Frau Merckens stellte einen qualitativen Schritt dar.

Denn dieses Mal hat sich die Erzdiözese Wien nicht mit ihrer langjährigen Passivität zufrieden gegeben, sondern über ihre sogenannte Lebensschutzbeauftragte aktiv dazu beigetragen, eine gesetzliche Trennung von beratendem Arzt und Kinderabtreiber zu verhindern.

Die Lebensschutzbeauftragte ist keine Einzeltäterin, sondern Teil eines Netzwerkes innerhalb der Erzdiözese Wien.

So pflegt die Erzdiözese enge Beziehungen zur umstrittenen „Aktion Leben Österreich“. Diese hält unerschütterlich an der Fristenlösung – der straflosen Tötung bis in die 14. Schwangerschaftswoche – fest.

Gleichzeitig verteidigt sie die Abtreibung von Behinderten und von Kindern, die für die Mutter ein angebliches Gesundheitsrisiko darstellen oder deren Mutter minderjährig ist.

Die umstrittene ‘Aktion Leben Österreich’ begleitet die schwangeren Mütter sogar zum Kinderschlachthof.

Aufgrund der Initiative von Frau Merckens wurde die Vereinigung auch zur ersten, von der Erzdiözese Wien veranstalteten „Woche des Lebens“ eingeladen.

Das geschah unbeschadet der Tatsache, daß Martina Kronthaler – Vorsitzende von ‘Aktion Leben Österreich’ – sich beim jüngsten Papstbesuch über die Worte Benedikts XVI. gegen die Abtreibung ärgerte und vor der kirchenfeindlichen Zeitung ‘Der Standard’ erklärte:

„Das bringt uns keinen Schritt weiter“. Das Hinterfragen der Fristenlösung führe nur zu „altem Lagerdenken“.

Kirchliche Ehren für Befürworter der Fristenlösung

Wie groß die Macht dieser kinderfeindlichen Koalition in der Erzdiözese Wien ist, zeigt sich darin, daß Gertraude Steindl – langjährige Vorsitzende von ‘Aktion Leben Österreich’ – aus der Hand von Kardinal Schönborn den päpstlichen St. Gregorius-Orden erhielt und durch die Verleihung der „Kardinal-Opilio-Rossi-Medaille“ geehrt wurde.

Bischof Klaus Küng von St. Pölten hielt die Laudatio.

So können die Abtreiber nach Jahrzehnten der Ausmordung ungeborener Kinder weiterhin ungestört ihre Tötungshonorare kassieren.

Die von Fäulnis befallenen Glieder der Kirche können und wollen der Tötungsmaschinerie der Kinderabtreiber keinen Einhalt gebieten.

Dr. Josef Preßlmayer ist Gesundheitspsychologe und Kurator des „1. Europäischen Lebensschutz-Museums“
      
19 Lesermeinungen
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#20   Rudolfus   01:56:42 | Donnerstag, 29. November 2007
Das heutige „Engelwerk“ der Kirche entspricht der allgemeinen, katholischen Engelslehre
und ist darum nur zu befürworten, siehe auch die Engelwerksheimseite www.opusangelorum.org.
Das ursprüngliche Engelwerk lehrte allerdings Sonderlehren über Tagesengel etc., die von der Kirche verworfen wurden, und die das Engelwerk von einer österreichischen Mystikern erhalten hatte.
Leider waren die Offenbarungen dieser Seherin, Gabriele Bitterlich, nicht göttlichen Ursprungs und werden heute auch nicht mehr gelehrt, und die Engelwerksmitglieder und -anhänger mußten diesen Lehren abschwören oder wurden ansonsten exkommuniziert.
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#19   Rudolfus   01:19:57 | Donnerstag, 29. November 2007
Die Kirchenhierarchie zur Hitlerzeit und unter dem National-Sozialismus war mutiger im Kampf für das
Leben als in der heutigen Demokratie
Im Unterschied zum Deutschland und zur „Ostmark“ unter Hitler drohen der Kirchenhierarchie allerdings keine Konzentrationslager.
Nicht nur der sel. Bischof Graf v. Galen hielt Mahnaufrufe gegen die Ermordung des unschuldigen Lebens unter dem National-Sozialismus, er war aber der energischste Vertreter.
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#18   Sirach   14:41:06 | Freitag, 26. Oktober 2007
Der Friede Sei mit Dir!
Da ich nicht auf diesem Niveau, auch nicht im Internet im Dialog stehen möchte, ziehe ich mich zurück und gebe ihnen ein ehrliches „Der Friede sei mit Dir“ mit auf dem Weg…
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#17   Artois †   13:56:21 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Sirach
Von Vorurteil kann keine Rede sein, eine solche Vermutung liegt einfach nahe, da Schönborn zu Recht den Ruf hat, ein völlig hemmungsloser Oppotunist und Schlimmeres zu sein … :-@
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#16   Sirach   13:50:46 | Freitag, 26. Oktober 2007
an Artois
Nein, ich arbeite nicht im kirchlichen Dienst sondern in der Privatwirtschaft. Ich hoffe, dass ich mit dieser Klarstellung ihr Vorurteil ein wenig abschwächen konnte.
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#15   Artois †   13:08:57 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Sirach
Kardinal Schönborn – mutige Aussagen – Engagement gerade in der Frage von Abtreibungen? Der ist doch ganz gewiß Ihr Arbeitgeber!
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#14   Sirach   13:06:49 | Freitag, 26. Oktober 2007
keine Schuld des Kardinals
Wer Seine Eminenz Kardinal Schönborn kennt und seine mutigen Aussagen und sein Engagement gerade in der Frage von Abtreibungen kennt, kann nicht die Meinung verfolgen, dass der Erzbischof von Wien nicht entschieden gegen jede Form der Schwangerschaftsunterbrechung auftritt. Die Ordensverleihung als Maßstab zu setzen entbehrt jegliche Grundlage. Anstatt das alle Kräfte welche sich klar und deutlich gegen diese Form des Mordes stellen, an einem Strick ziehen, reiben wir uns noch gegenseitig auf. Diese Kraft wäre viel besser in einem einheitlichen Auftreten gegenüber den Befürwortern zu bündeln. Das im eigenen Kreis „besundeln“ entspricht nicht meinem Bild von Katholisch.
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#13   methusalix †   16:48:04 | Freitag, 19. Oktober 2007
Sie haben die Situation in Deutschland präzise beschrieben, Reflector!
Reflector: ad Methusalicem: Missverständnis ?
Ich fürchte, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Was ich kritisieren wollte, war die Angst des Amts in der Kirche, sich in eine Pflichtberatung einbinden zu lassen …
Ist es eine christliche Haltung, sich die Hände in Unschuld zu waschen?
Genau das ist die Situation in Deutschland. Die Amtskirche übernimmt die Rolle des Pontius Pilatus und kommt, weil sie die stattgefundene Beratung nicht mehr dokumentiert, nicht mehr an die Frauen in Not heran. Das heisst eine „wirklich christliche“ Beratung findet in den schwierigsten Fällen nicht statt. Zu kirchlichen Beratungsstellen gehen ausschliesslich Frauen, die sowieso zum austragen des Kindes bereit sind. Frauen in Zweifeln gehen zu pro familia.
… kann ich nicht beurteilen, ob Ihr Vorwurf der „Beratungsfalle“ dort zutrifft.
Der einzige Kirchenmann, von dem ich sicher weiss, dass der Vorwurf NICHT zutrifft ist Alois Kothgasser. Der kümmert sich auch um Frauen mit GEBORENEN Kindern in angemessenem Umfang. Die allermeisten anderen sind wirklich nur Embryonenschützer.
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#12   Reflector   14:15:38 | Freitag, 19. Oktober 2007
ad Methusalicem: Missverständnis ?
Ich fürchte, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Was ich kritisieren wollte, war die Angst des Amts in der Kirche, sich in eine Pflichtberatung einbinden zu lassen oder auch nur in die Gefahr einer solchen Einbindung zu kommen. Das wäre zwar jedenfalls das geringere Übel gegenüber der in Wahrheit völlig beratungsfreien Fristenlösung. Aber aus Angst, sich durch eine faktische Integration ins System die Hände schmutzig zu machen, bleibt man lieber beim unbefriedigenden status quo. Ein klassisches moralisches Dilemma: Auf der einen Seite die „reine“ Lehre, wonach man nicht – auch nicht mittelbar – am Bösen mitwirken darf; auf der anderen Seite die Erkenntnis, dass eine Beratungslösung und erst recht eine Mitwirkung in der Beratung viele Leben retten könnte. Ist es eine christliche Haltung, sich die Hände in Unschuld zu waschen?
Im Übrigen haben Sie natürlich vollkommen recht, dass Beratung und vor allem Hilfe nicht mit dem dritten Schwangerschaftsmonat oder mit der Geburt enden dürfen. Das gilt für eine freiwillige ebenso wie für eine (zunächst) verpflichtende Beratung. Da ich nicht in die von Ihnen offenbar kritisierte „Lebensschützerszene“ involviert bin, kann ich nicht beurteilen, ob Ihr Vorwurf der „Beratungsfalle“ dort zutrifft.
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#11   methusalix †   12:02:50 | Freitag, 19. Oktober 2007
@Reflector
Reflector: Jenseits von aller Polemik:
Hier zeigt sich doch das ganze Dilemma unserer Kirche…
Lügen Sie sich nichts vor, Reflector. Ihr Szenario ist doch nichts anderes als der grosse Plan Frauen in die Beratungsfalle zu locken und dann im Stich zu lassen.
Genau so schäbig wie Sie das hier darlegen hat die katholische Kirche in Deutschland gehandelt. Zunächst haben die deutschen Bischöfe die Zwangsberatung von Frauen durchgesetzt. Als die Legislative dies beschlossen hatte, sind die katholischen Bischöfe Deutschlands aus dem Zwangsberatungsprogramm ausgestiegen und haben die Frauen im Stich gelassen. Vielleicht in der vergeblichen Hoffnung wo keine Beratung, da keine Abbrüche? Jedenfalls ist diese Überlegung falsch gewesen und jetzt haben die katholischen Bischöfe nichts besseres zu tun als den katholischen Verein Donum Vitae anzustänkern, weil der jetzt die von der katholischen Kirche im Stich gelassenen Frauen berät. Der blanke Neid, weil die Frauen eben nicht mehr in die kirchlichen Beratungsstellen kommen.
Diese ganze Zwangs“beratung“ gehört abgeschafft und durch eine umfassende und lang andauernde FREIWILLIGE Begleitung der Frauen ersetzt. Nur dann, wenn die Frauen wissen, dass sie nach der Geburt nicht sofort im Stich gelassen werden, wie das die meisten selbst ernannten „Lebensschützer“ (die ja in Wirklichkeit lediglich Embryonenschützer sind) tun, werden sie weniger Abbrüche zulassen.
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#10   Reflector   10:52:21 | Freitag, 19. Oktober 2007
Jenseits von aller Polemik:
Hier zeigt sich doch das ganze Dilemma unserer Kirche. Natürlich wäre eine (räumliche, zeitliche und persönliche) Trennung zwischen Abtreibung und Beratung ein gewaltiger Fortschritt gegenüber der derzeitigen Rechtslage. Und eine Beteiligung kirchennaher Institutionen an der Beratung würde wohl die Chance bieten, mehr Abtreibungen als bisher zu verhindern. Aus dieser Sicht wäre sie zweifellos das geringere Übel gegenüber dem status quo. Aber mit dieser Vorgangsweise setzte sich die (österreichische) Kirche dem Vorwurf aus, mit der (mittelbaren) Beteiligung an der Abtreibung den eigenen Standpunkt zu verdunkeln. Und die Angst vor diesem Vorwurf wiegt offenbar schwerer als die mögliche Rettung von Leben.
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#9   Pünktchen   08:29:49 | Freitag, 19. Oktober 2007
@Angelos. Otto von Habsburg
Otto von Habsburg ist nicht „mittlerweile“ Mitglied der Paneuropa-Union, sondern immerhin seit 1936, also schlappe siebzig Jahre!
Die Paneuropa-Union bekennt sich zu folgenden Grundsätzen:
# zum Christentum als Seele Europas, insbesondere
# zum christlichen Menschenbild.
# Die Paneuropa-Union kämpft gegen alle Tendenzen, die die geistige und moralische Kraft Europas zerstören,
# Nihilismus, Atheismus und einen unmoralischen Konsumismus.
# Die Paneuropa-Union erstrebt ein christliches Europa, das ein Kontinent der Menschenwürde und der Achtung vor Gott und seiner Schöpfung ist. www.paneuropa.org/de/grundsatz.htm
„Die Paneuropa-Union war am 15./17. November 1922 von Dr. phil. Richard Nicolas Graf von Coudenhove-Kalergi (* 16. November 1894, Tokio; + 27. Juli 1972, Vorarlberg) gegründet worden, der auch bis zu seinem Tod ihr Präsident war. Sie setzte sich von Anfang an unter anderem für ein freies Europa vom Atlantik bis zum Ural ein. Ihr Zentrum hatte sie bis zum Anschluß in der Hofburg von Wien.“
(übernommen von hier otto.twschwarzer.de/!)
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#8   Angelos †   02:43:46 | Freitag, 19. Oktober 2007
Für eine Demokratie nach Schweizer Vorbild…
Auch Otto von Habsburg ist mittlerweile – wie Jörg Haider – Mitglied der Paneuropa Union.
Silvio Berlucsoni ist Mitglied der faschistischen P2-Loge gewesen…die auch eine Nachfolge-Organisation hat.
Medien-Mogul Berlucconi…
[gelöscht]
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#6   Graf von Galen   23:10:42 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Wider den Mord an den Ungeborenen
Die österreichischen Bischöfe, die hierzu schweigen oder
den Mord an den Ungeborenen auch noch fördern,
sollte der Hl. Vater umgehend ihres Amtes entheben.
Es möge keiner von den o.g. es heuchlerisch wagen,
gegen, die zur Zeit des Nationalsozialismus schuldig
geworden sind, ihr Pharisäermaul zu erheben.
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#5   Artois †   20:58:26 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Es ist vielleicht skandalös,
es ist aber für einen anhänger des 2. Vatikanums ein normales Verhalten. DAs sind nun einmal die Früchte, die muß man also auch genießen.
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#4   Rodolfo Panetta   20:17:09 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Ein skandalöses Verhalten …
… von Kardinal Schönborn und Bischof Küng ist das!
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#3   Nachtlaterne   19:47:52 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
immer mehr lösungen…
immer mehr lösungen der demokratie sind endlösungen gegen das leben
im namen der humanität, der liberaltät
und der heiligen toleranz
…amen
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#2   Artois †   19:04:16 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Dr. Stephanie Merckens,
Rechtsanwältin, Wien, Tätigkeitsgebiet: Unlauterer Wettbewerb, Markenrecht, Lobbying (Gesundheit, Familie, Soziales)
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#1   Brandenburgis   17:58:59 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Ja und, was
sagt uns das? Wisssen wir doch seit 1965!!
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