Hw. Aßmayr († 1980)
„Eure Reformen legen Zeugnis ab von eurem Unglauben“
„Alles, was man früher gelehrt, geglaubt und getan hat, soll ja alles falsch gewesen sein.“ Ein alter Pfarrer über die Reformen des letzten Konzils. Von Hw. Alois Aßmayr († 1980).
Johannes XXIII. liest die Messe in seiner Privatkapelle.
Johannes XXIII. liest die Messe in seiner Privatkapelle.
(kreuz.net) Wenn man die Reden, Schriften und Taten vieler Priester, Theologieprofessoren, Bischöfe, Kardinale und auch des Papstes heute so überdenkt, drängt sich manchem die mißtrauische Frage des Pilatus an Jesus auf: „Was ist Wahrheit?“

So vieles und widersprüchliches Zeug kommt da daher, daß nicht nur ein gewöhnlicher Christ, sondern auch ein Priester oft nicht mehr weiß, was denn überhaupt noch wahr ist.

Alles, was man früher gelehrt, geglaubt und getan hat, soll ja alles falsch gewesen sein.

Heute weiß man doch alles viel besser, da die Wissenschaft so große Fortschritte gemacht hat.

Hw. Aßmayr liest die Messe in seiner Pfarrei Biberwier
Hw. Aßmayr liest die Messe in seiner Pfarrei Biberwier
Wenn man zum Beispiel die Auslassungen des päpstlichen Visitators in Ecône, Bischof Albert Descamps († 1980), liest, erst recht, wenn man den ganzen Kampf gegen Erzbischof Marcel Lefebvre und seine Behandlung in Rom überdenkt, muß man wohl an der gesamten heutigen Führung der Katholischen Kirche irre werden.

Wenn Askese – wie dieser hochwürdigste Herr geäußert hat – sinnlos ist, wenn die Auferstehung Christi ganz anders erklärt werden muß, als man sie bisher erklärt hat, wenn es keine bleibende, unveränderliche Wahrheit gibt, wenn mit dem Tode wahrscheinlich alles aus ist, dann beginnt man zu begreifen, daß die katholische Religion und die Kirche heute nur noch als Menschenwerk betrachtet wird, und daß daher die Führung in der Kirche glaubt, alles ändern zu können wie eine willkürliche Staatsführung, die auch „Gesetze“ und „Vorschriften“ mutwillig ändert.

Wenn man das alles hört und liest, beginnt man zu verstehen, daß man heute mit der Lehre Christi, Seinen Geboten und Sakramenten umgehen will, als ob alles nur Menschenwerk wäre, über das man beliebig verfügen dürfte.

Aber, meine hochwürdigsten Herren, eine veränderliche Wahrheit ist ein Unsinn!

Wenn ihr an die eine, unveränderliche Wahrheit nicht glaubt, dann habt ihr uns nichts mehr zu sagen und habt kein Recht mehr auf Glauben und Gehorsam.

Ihr seid überflüssig, ja mehr als das: Eure Reformen legen Zeugnis ab von eurem Unglauben.

Ihr legt dem Wort „Reform“ eine Bedeutung bei, die es nicht hat, um die Gläubigen irre zu führen.

Einen verlotterten Orden reformieren heißt, ihn in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen, nicht umgekehrt. Ihr gebraucht dieses Wort für die Zerstörung!

Was haben die Kommunisten zum Beispiel im Namen des Friedens und der Freiheit nicht alles verbrochen?

Was habt ihr unter dem Deckmantel der „Reform“ nicht schon alles zerstört in der katholischen Kirche?

Hw. Alois Aßmayr war Pfarrer in Biberwier im Bistum Innsbruck.

Bildquelle Johannes XIII.: Rorate-Caeli.blogspot.com
Bildquelle Hw. Aßmayr: Einsicht-online.org
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. „Eure Reformen legen Zeugnis ab von eurem Unglauben“
2. Wenn einer Bedenken äußerte, wußte man, ihn zu beruhigen 3. Nur wenige leisteten Widerstand 4. Man wollte Waschlappen und Kriecher 5. Der Schrei des Gewissens eines Seelsorgers
      
23 Lesermeinungen
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#23   r.ruhrgebietler   12:25:41 | Samstag, 20. Oktober 2007
schade, daß dieser Pfarrer schon lange tot ist
wenn er nämlich die heutigen Zustände sähe, dann währe er schier verzweifelt; war zu seinen Lebzeiten schon alles im Argen, so ist die Welt heute schon untergegangen!
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#22   Sirilo   00:01:34 | Samstag, 20. Oktober 2007
@K.TO
Schade, daß Sie schon seit der Zeit, als Sie noch ein kleiner Junge waren, kaputt sind!
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#21   K.TO   23:23:54 | Freitag, 19. Oktober 2007
Das selbe
Keine Angst : hier in Frankreich sind die Lieder der neuen Messe genauso doof und lächerlich.
Schon als kleiner Junge musste ich mich kaputlachen über die Dummheit der neuen Liturgie.
Warum sind die ganzen Leute geflüchtet ihrer Meinung nach ??
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#20   Gotthard   23:22:41 | Freitag, 19. Oktober 2007
@romulus
hier liegt vor deiner Majestät im Staub die Christenschar…
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#19   Samurai   22:54:07 | Freitag, 19. Oktober 2007
@ Romulus und Daniel Stöhr
Natürlich gibt es Lieder aus dem NGL-Bereich, die offen gesagt keine hochgeistigen Werke sind.
Aber das bezieht sich keineswegs auf alle Lieder.
Sagt Ihnen Gregor Linßen etwas?
Samurai
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#18   raindance1 †   21:14:46 | Freitag, 19. Oktober 2007
der kreuz.net Chor singt…
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#17   Romulus   19:58:49 | Freitag, 19. Oktober 2007
@Stöhr Weitere NGL Lieder
„Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise und ist er noch so klein, so zieht er weiter Kreise…“
„Herr Deine Liebe ist wie Gras und Ufer…“
„Sing mit mir eine Halleluja, sing mit mir eine Dankeschön…“
„Wenn das Rote Meer grüne Welle hat…“
So ein Schwachsinn. Ein Muh eine Mäh eine Tätärätä…
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#16   raindance1 †   19:49:14 | Freitag, 19. Oktober 2007
weil den Autoren von kreuz.net dann
bald die Themen ausgehen…Klarstellung bedeutet immer auch Ende der Diskussion…und das will doch keiner…das sieht man alleine schon daran, wie aufwändig hier die immer gleichen Homo Themen neu verpackt werden…
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#15   Samurai   16:38:28 | Freitag, 19. Oktober 2007
NOM und Alte Messe
Ich lese immer wieder von den Vertretern der Alten Messe, wie schlecht die neue (korrekter: nachkonziliare) Liturgie ist.
Nun,daß es unzweifelhaft auch hin und wieder Messen gibt, die in der nachkonziliaren Liturgie gefeiert werden, und – da nicht korrekt zelebriert – Fehler enthalten, ist leider Fakt, daß es gerade in den 1980er Jahren manche „Jugendmessen“ gab, die liturgisch höflich gesagt eine Katastrophe waren, auch.
Aber so, wie es sich hier häufig in den Artikeln liesst, scheint ohne jede Ausnahme alles (!) an der nachkonziliaren Liturgie Schrott zu sein, udn das kann ich nicht (!) bestätigen.
Aber warum sind die entsprechenden Autoren von kreuz.net nicht einfach ehrlich und schreiben, daß sie den „NOM“ (korrekter: Römischen Ritus) durchweg ablehnen.
Samurai
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#14   Tarcisius   16:22:27 | Freitag, 19. Oktober 2007
So eine lächerliche Diskussion…
…und so überflüssig. :-!
Wenn Stöhrs Sekte glaubt, die römisch-katholischen Bischofsweihen nach dem „neuen“ Ritus seien ungültig – wen juckt das schon.
Jeder weiß, daß das an den Haaren herbeigezogener Unsinn ist.
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#13   Agiafortuni   16:00:00 | Freitag, 19. Oktober 2007
KTO: alles andere als dumm
Die Modernisten die beim letzten Konzil die Oberhand gewannen waren alles andere als dumm. Was sie zustande gebracht haben wurde von Meisterhand vorbereitet und leider waren die Traditionalisten ihnen in taktischer Hinsicht nicht gewachsen. Es ist bedauerlich aber wahr.
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#12   Artois †   15:28:15 | Freitag, 19. Oktober 2007
Ja, wenn das Konsens ist,
wieso gibt es denn so viele ganz anders lautende Meinungen bei Traditionalisten, die V2 ablehnen? Wieso gibt es kein wirklich gediegenes theologisches Gutachten? Wieso ist die fsspx gespalten? Auch der verstorbene Davies hatte hier wohl eine andere Meinung.
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#11   Ydefix   15:21:40 | Freitag, 19. Oktober 2007
@Artois:
Das ist keineswegs eine Privatbehauptung von P. Lingen sondern ist in der katholischen Kirche (=alle die den kath. Glauben bekennen und nichts mit der „Konzilskirche“ zu tun haben) über den ganzen Erdkreis absoluter Konsens. Beim NOM an sich divergieren die Beurteilungen (aber nur bei der Frage der Gültigkeit!).
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#10   Artois †   15:13:57 | Freitag, 19. Oktober 2007
@Daniel Stöhr
Die grundsätzliche Ungültigkeit des NO der Bischofweihe ist bisher noch nirgends zweifelsfrei nachgewiesen worden. Die Bemühungen von Lingen etc. sind vom katholischen Stanpunkt her marginal und keinesfalls auch nur andeutungsweise zwingend!
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#9   Ydefix   15:07:05 | Freitag, 19. Oktober 2007
@Giuseppe:
Ja, das ist in der „Konzilskirche“ überall (fast jede „Pfarrei“) so. Die „Messen“ der SJM’ler sind -wie in den „Pfarreien“- fast alle ungültig (und wenn gültig auch unerlaubt) weil es fast kein sakramentales Priestertum mehr gibt (Stichwort Ungültigkeit des 1968er Ritus der Bischofsweihe).
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#8   Guiseppe   14:59:25 | Freitag, 19. Oktober 2007
@ Stöhr
Ja klar, natürlich werden überall, wo im Novus Ordo zelebriert wird, solche Lieder gesungen und dazu getanzt und geschunkelt!! Vor allem bei der SJM oder beim Engelwerk (die auch im Novus Ordo zelebrieren), nicht wahr!!!!!
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#7   Ydefix   14:21:24 | Freitag, 19. Oktober 2007
Der NOM und die Lieder, die man da singt, sind Geil!
„Ich habe mir ein Floß gebaut, ein Floß für meine Träume
ich laß den grauen Glauben dort und träume und träume und träume und träume.“
oder:
„Hevenu schalom alejchem, hevenu schalom alejchem, hevenu schalom alejchem, hevenu schalom, schalom, schalom alejchem. Wir wünschen Frieden euch allen, wir wünschen Frieden euch allen, wir wünschen Frieden euch allen wir wünschen Frieden, Frieden, Frieden aller Welt.“
Dazu wird man auch manchmal aufgefordert, sich fest an den Händen zu fassen und -wenn es eine sgn. Firmung ist- mit dem Bischof um den Altar so einen Varieté-Tanz aufzuführen. Echt geil und lustig!
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#6   thaumaturgos   14:03:56 | Freitag, 19. Oktober 2007
u meinem voposter
wer so argumentiert, braucht geistliche sachwalterschaft, mehr ist dazu nicht zu bemerken
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#5   K.TO   13:46:27 | Freitag, 19. Oktober 2007
Neue Liturgie
Alles ist blöd an der neuen Liturgie:
die Texten (strohdumm), die Lieder (für 5-jährige), die Bewegungen, die neuen Predigten, sogar die Kleidungen der Priester oder Messdiener. Langweilig, idiotisch, kindisch…
Der Inhalt ist weg. Man hält uns für blöde Christen, die die alte Messe nicht verstehen können (wieso denn ?) und die eine einfache, billige Version brauchen, eben weil sie zu doof geworden sind, um die vorhige zu kapieren…
Wer traut sich, an MEINER Stelle zu entscheiden, was ich verstehen kann und was ich nicht verstehen kann.
Ich mag nicht, wenn man micht für dumm hält.
Ich würde sagen: die neue Messe ist gut für Hirlose angepasst. Erwachsene brauchen mehr Stoff, mehr Nahrung, weniger Kasperle
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#4   schulschwänzer   13:34:52 | Freitag, 19. Oktober 2007
Weltgericht
In Matthäus 25,31 – 46 steht überhaupt nichts von einer Liturgie, weder von der alten noch von der neuen. Daraus folgt:
Sowohl die alte aus auch die neue Liturgie ist blöd.
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#3   Guiseppe   12:27:51 | Freitag, 19. Oktober 2007
K.TO: „Die neue Liturgie ist nur blöd.“
Was ist an der neuen Liturgie blöd?
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#2   K.TO   12:24:31 | Freitag, 19. Oktober 2007
Erneuer
Die „Erneuer“, die „Reformatoren“ vom letzten Konzil sind nicht nur blind, sie sind auch dumm. Strohdumm.
Problem: ihre Dummheit ist ansteckend. Sie hat die meisten Katholiken angesteckt. Die anderen sind weg aus der Kirche.
Die neue Liturgie ist nur blöd.
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#1   Alois Bischof   11:42:54 | Freitag, 19. Oktober 2007
So ein gutes Gleichnis
Wie der feige Pilatus, so haben auch die Modernisten unter Rufe der jüdischen Lobbygruppen und unter Mitarbeit feiger Karriere-neo-konservativer-Katholiken, den Leib Jesu Christi verkauft und zum Zertreten und zur Verspottung ausgeliefert im Novus Ordo Missae und dem Handkommunionsmissbrauch, in der Aberkennung seiner königlichen und göttlichen Herkunft, im Zerreissen der altehrwürdigen Gewänder der Priester, der Instrumente Jesu Christi die an der Wandlungsmacht kraft Seiner Hypostasis Anteil haben, so wie einst die Römischen Wilden das Kleid des Herrn hinunterzogen und darüber den Würfel urteilen liessen. Die Neuheiden, ganz im Sinne des Pilatus, lassen grüssen. Aber Pilatus ward einst noch vor seinem Tode von seiner frommen Frau bekehrt worden, die heutigen Neuheiden als Apostaten, wird vielleicht wohl diese letzte Gnade verwehrt bleiben. Aber lasset uns hoffen: bei Gott ist nichts unmöglich, auch Bekehrungen solcher Art nicht.
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