13:02:01 | Samstag, 20. Oktober 2007
Da die Wahrheitsfrage kaum noch eine Rolle spielt und ihnen der Sinn für die Religion fehlt, interpretieren moderne Theologen religiöse Phänomene lieber anhand der neomarxistischen Kategorien von Macht und Unterdrückung.

Der evangelische Landesbischof Wolfgang Huber
(kreuz.net, Köln) Mißtrauen sei im Umgang mit den Moslems „nicht die richtige Strategie“.
Das erklärte,
Karl-Josef Kuschel (59) vor dem Kölner
‘Domradio’.
Kuschel ist Laientheologe, Professor für katholische
Theologie in Tübingen und stellvertretender Direktor des dortigen ‘Instituts für ökumenische Forschung’.
Von 1972 bis 1980 war er Assistent beim umstrittenen Schweizer Theologen Hw. Hans Küng, bei dem er im
Jahr 1977 auch promovierte.
Seit 1995 ist Kuschel Vizepräsident der von Hw. Küng gegründeten ‘Stiftung
Weltethos’.
In einem Interview mit dem ‘domradio’ kritisierte Kuschel den Ratsvorsitzenden der Evangelischen
Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber (65), für dessen Aussagen zu Moscheebauten.
In Äußerungen von
Huber sieht Professor Kuschel eine Tendenz, sich möglichst vom Islam abzugrenzen.
Letztlich würde der
Ratsvorsitzende so tun, als ob es überhaupt keine Gemeinsamkeiten zwischen Christen und Muslimen gäbe.
Da könne der Verdacht aufkommen, daß man den Islam vor allem dazu benutze, um sich und seine eigene
Kirche besser darzustellen.
Wenn Huber der Meinung sei, Moscheebauten dienen vornehmlich der Selbstdarstellung
des Islam, schüre er damit „Ängste vor dem Islam“ – bringt Kuschel die Diskussion auf die emotionale
Ebene.
Das sei falsch: „Mißtrauen ist nicht die richtige Strategie!“ – bekennt er offensichtliches:
Statt ängstlichen Abgrenzungsversuchen, „kleinkarierten“ Reaktionen auf die Tagesaktualitäten, wünscht
sich Kuschel von der evangelischen Theologie „einen größeren Wurf“.
Die ‘Evangelische Kirche in Deutschland’
habe beispielsweise seit 1980 „bemerkenswerte und bewundernswerte“ Dokumente für ein besseres Verhältnis
zu den Juden hervorgebracht. So etwas fehle gegenüber dem Islam.
Kuschel zufolge braucht es einen „Dialog
zwischen Christen und Muslimen auf gleicher Augenhöhe und nicht ängstliches Abgrenzen voneinander, das
oft auf Mißtrauen und auf falschen Wertungen beruht“.
Der Ratsvorsitzende Huber hatte sich in der Vergangenheit
zwar für den Bau von Moscheen ausgesprochen, gleichzeitig aber gesagt, hinter manchen Moscheebauten verberge
sich ein „Machtanspruch“ der Muselmanen.
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Ysamoran 09:44:13 | Montag, 29. Oktober 2007
#20
Sirilo 09:35:02 | Montag, 29. Oktober 2007
#19
Ysamoran 09:30:01 | Montag, 29. Oktober 2007
#18
Alkuin 10:18:36 | Dienstag, 23. Oktober 2007
#17
Mulurin 23:47:52 | Sonntag, 21. Oktober 2007
#16
Graf von Galen 23:30:45 | Samstag, 20. Oktober 2007
#15
r.ruhrgebietler 20:46:24 | Samstag, 20. Oktober 2007
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Vineta 19:16:37 | Samstag, 20. Oktober 2007
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nonnobisdomine 17:20:15 | Samstag, 20. Oktober 2007
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Artois † 16:52:13 | Samstag, 20. Oktober 2007
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nonnobisdomine 14:37:23 | Samstag, 20. Oktober 2007
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Artois † 14:13:48 | Samstag, 20. Oktober 2007
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Joseph von Eichendorff 14:09:39 | Samstag, 20. Oktober 2007
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nonnobisdomine 13:35:50 | Samstag, 20. Oktober 2007
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schulschwänzer 13:14:46 | Samstag, 20. Oktober 2007
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K.TO 13:12:24 | Samstag, 20. Oktober 2007