Unbescholten, seeleneifrig und fromm: In der nach dem Konzil gegründeten Liebeskirche hat ein Priester mit solchen Eigenschaften kein Lebensrecht. Ein jüngstes Beispiel aus dem Bistum Augsburg.
(kreuz.net, Lindau) Erneut hat ein deutscher Priester – dieses Mal in der Diözese Augsburg – über die
Klinge springen müssen. Es handelt sich um Hw. Thomas Balogh (48), den Pfarrer der Lindauer Stadtteile
Insel, Reutin und Zech.
Lindau liegt am Bodensee und gehört zum Bistum Augsburg.
Pfarrer Balogh wurde
Opfer einer pfarreiinternen Hetzkampagne, die von kirchenfeindlichen Kräften gesteuert wurde.
Der Priester,
der auch von seinen Feinden als charismatisch bezeichnet wird, wurde in der Vergangenheit über die Grenzen
seines Bistums als Moderator beim privaten katholischen Radio Horeb bekannt.
Gegen ihn wurde der schlimmste
aller Vorwürfe erhoben: Er „spalte“ angeblich die Gläubigen.
Außerdem lehre er „längst überholte
Ansichten“ und stehe der Ökumene im Weg.
So habe sich Pfarrer Balogh mehrfach geweigert, mit den örtlichen
evangelischen Predigern gemeinsam den Segen – den es bei den Protestanten gar nicht gibt – zu geben.
Nach Angaben der ‘Schwäbischen Zeitung’ wurden gegen Pfarrer Balogh zudem Vorwürfe wie die folgenden
erhoben:
Er habe die Bibel in seinen Predigten „wortwörtlich“ verstanden, den Kommunionhelfern und Lektoren
den „Meßwein verweigert“ oder angeblich die Texte von Hochgebeten und Hirtenbriefen „eigenmächtig verändert“.
Vereinzelte Firmlinge, die dem Glauben fernstehen, hätten sich über ein „altertümliches Gottesbild“
des Priesters beschwert – so die ‘Schwäbische Zeitung’.
Das Blatt muß immerhin zugeben, daß die „fundamentalistischen
Ansichten“ des Geistlichen bei Kindern gut angekommen sind.
Das Niveau der Verleumdungen gegen den Priester
kommt auch durch den folgenden, von der ‘Schwäbischen Zeitung’ abgedruckten Vorwurf zum Ausdruck:
Kinder,
die Hw. Balogh an der Grundschule Reutin unterrichtet habe, seien angeblich „verstört“ gewesen, weil
der Priester ihnen angeblich erklärt habe, daß Tote, die verbrannt würden, „nicht in den Himmel“ kämen.
Daß der Priester die Mütter von Kommunion- und Schulkindern – und somit die Zukunft der Pfarrei – auf
seiner Seite hatte, half ihm nichts:
„Zum Teil sind es sogar Mütter, die sich früher mal über den
Unterricht des Pfarrers beschwert hatten, die nach Gesprächen und gemeinsamen Gebeten inzwischen aber
die Seiten gewechselt haben“ – so die ‘Schwäbische Zeitung’.
Diese Mütter werfen jetzt dem zuständigen
Dekan, Hw. Ortwin Gebauer vor, er wolle seinen geistlichen Mitbruder wegmobben, weil er eifersüchtig
auf dessen Erfolge bei den Kindern sei.
Während einer Sitzung des Pfarrgemeinderats machten einige Mütter
dem Dekan heftige Vorwürfe.
In der Auseinandersetzung schlug sich der Bischof von Augsburg, Mons. Walter
Mixa, auf die Seite der Feinde des Pfarrers.
Ein Sprecher der Diözese bestätigte, daß der Bischof
seinen unbescholtenen Priester de facto fristlos entlassen hat. In der Ausdrucksweise des Bistums: Pfarrer
Balogh wurde „für fünf Jahre“ beurlaubt.
Schon ab kommendem Montag ist er von seiner Aufgabe entbunden.
Der Bistumssprecher warf dem Priester vor, „Spaltungen zu inszenieren“.
Dies und andere „Gründe in
der Persönlichkeit Baloghs“ seien Ursache für die Beurlaubung.
Für Insider ist klar, daß sich der
Pfarrer nichts hat zuschulden kommen lassen. Das werde sogar von seinen intimsten Feinden zugegeben.
Außer substanzlosen Vorwürfen gebe es keine Delikte.
Das Problem sei vielmehr ein „feiger und schwacher
Bischof“, der den Priester jetzt fallen lasse und sich hinter seinem Pressesprecher verschanze.
Man benütze
den „üblichen modernistischen Pöbel in den Pfarreien“, um einen Priester loszuwerden, den man schon
seit Jahren habe aus der Diözese vertreiben wollen. Jetzt sei dazu die günstige Gelegenheit gekommen.
Hier werde das nächste Opfer auf dem Altar der kooperativen Pastoral dargebracht.
Pfarrer Balogh war
kein kirchenrechtlich installierter Pfarrer, obwohl er den Pfarrertitel trug.
„Diese Schweinereien werden
in dem Maße zunehmen, als die Bischöfe in ihrer bodenlosen Selbstverliebtheit die kooperative Pastoral
zum Dogma erheben“ – so der Insider.
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52 Lesermeinungen
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@ordo62: Хрущёв Ich darf verbessern: Никита Сергеевич Хрущёв bzw. Nikita Sergejewitsch
Chruschtschow. Ich nehme an, den meinten Sie. (Хрущ = Maikäfer) Die vielen in deutschen Texten nach
angelsächsischem Gutdünken transskribierten Texte machen den Text unleserlich. Wenn schon deutsch geschrieben
wird, dann bitte auch deutsch transskribieren.
#52 raindance1 † 21:33:18 | Montag, 22. Oktober 2007
danke Alkuin für die Info ich konnte mit dem installieren eines Pfarrers vorher nichts anfangen, das
hatte etwas handwerkliches, so als käme gleich der Klemptner
@raindance1 „kann mir das jemand erklären: Pfarrer Balogh war kein kirchenrechtlich installierter Pfarrer,
obwohl er den Pfarrertitel trug.“ Ein ordentlich kirchenrechtlich installierter (investierter) Pfarrer
kann nicht einfach versetzt werden wie ein sog. Pfarradministrator. Ein investierter Pfarrer kann nur
auf eigenen Wunsch oder bei grober Verfehlung versetzt werden. Ein Pfarradministrator ist hingegen nur
auf zeit, quasi per Arbeitsvertrag, in die Pfarrei angestellt und kann jederzeit abberufen werden. Um
das ganze flexibel bis labil zu halten werden kaum noch Pfarrer in ihre Pfarrei investiert.
#50 Nachtlaterne 20:22:55 | Montag, 22. Oktober 2007
sie unterstützen nicht… …die guten priester, sie verfolgen sie. wer bringt nun die wirkliche spaltung
hervor? wenn sich das böse von selber spaltet so st das als normal zu betrachten. wer sich aber vom bösen
distanziert und deswegen als spalter verschrien und ausgegrenzt wird, der ist opfer von irrsinnigen geworden,
die der göttlichen strafe nicht entgehen werden.
#46 thaumaturgos 09:33:22 | Montag, 22. Oktober 2007
warum nicht … Wenn Hw. will, finden die … Herren von PiusX sicher eine Wikungsstätte für ihn. besser
vieleicht er macht es wie marcellus impiae menorie, selbständiger laden, und schön schimpfen … oder
wäre nicht der seltsame „p.“ lingen ein gutes vorbild?
Da sieht man es mal wieder… …das neokonservative Spektrum a la Radio Horeb behauptet immer, indem
man sich mit der DBK arrangiert, könne man etwas bewirken. Da solche Strömungen der DBK aber suspekt –
weil zu romtreu – sind, will man sie am liebsten loshaben. Verschleuderung von aufrichtigen Katholiken
nennt man das.
Wider VII Der hier genannte Priester sollte zur FSSPx wechseln, wenn er denn richtig katholisch sein sollte
und oder werden will und den Bischof einen guten Mann sein lassen.
Der nächste Pfarrer wurde fertig gemacht Ich kann nur annehmen, dass der Verfasser dieses Artikels noch
nie einen ev. Gottesdienst besucht hat. sonst könnte er so einen – Entschuldigung – Blödsinn nicht schreiben,
dass es in der ev. Kirche keine Segnung gäbe. Wenigstens Sie als Redaktion sollten es wissen und deshalb
solche eindeutigen Falschaussagen nicht drucken, die nur wieder nutzlose Diskussionen bringen. Segnen
kann im übrigen jeder Christ, es können es z. Bsp. die Eltern bei ihren Kindern tun oder Eheleute unterreindander.
Aber vielleicht meint ja auch der Schreiber, dass der ev. Preister ohne die Priesterweihe durch einen
in der Sukzession stehenden Bischof nicht gültig segnen kann? In einer Büttenrede – der 11.11. ist nicht
mehr fern – könnte ich darüber lachen, wenn diese Borniertheit nicht so traurig wäre. Aber vielleicht
kann sich der Schreiber ja doch einmal dazu hinreißen lassen, einen ev. Gottesdienst zu besuchen, um
festzustellen, dass seine Aussage nicht stimmt. Schön wäre es, wenn er es dann an dieser Stelle auch
zugäbe. Ortwin Fischer
@Nachtlaterne – mal etwas satirisches! Natürlich wird die „Priesterkleidung“, wie Sie es zu nennen belieben,
„noch“ hergestellt. Oder haben Sie echte Priester, wie z.B. bei der FSSPX mal nicht in Soutane gesehen?
Also hier in Essen sind die allesamt munter eingekleidet! Und auf jeden Fall unübersehbar. Wer also auf
offener Straße sich bekehrt und einen röm.-kath. Priester braucht, der erkennt diese Spezies sofort!
Und das ist richtig gut so! Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares! Wider
V-II Wider den irrgläubigen
@ Anton Ich habe nicht geschrieben, daß im Bistum Münster alles in bester Ordnung ist, udn wäre froh,
wenn Sie mir meine Frage konkretbeantworten würden. Samurai
@Samurai Seien Sie weiterhin froh und unbesorgt, es ist alles in bester Ordnung im Bistum Münster. Das
Bistumsblatt Kirche und Leben gibt ein hervorragendes Zeugnis vom kath. Glauben im Bistum Münster, dem
sogar auch noch alte Leute zum Opfer fallen. Sollten Sie doch einmal von diesem Priesterschicksal (um
des wahren, kath. Gaubens willen) hören, beten Sie für ihn.
@ Nachtlaterne: Priesterhemd eine Provokation? Komisch, ich kenne mehrere Priester (ca 10-12) des Bistums
Münster persönlich,die kein Problem damit haben das Kollarhemd mitsamt Priesterkragen zu tragen – und
sie werden von den Amtskollegen sehr wohl ernst genommen. Oder meinen Sie mit Priesterkleidung ausschliesslich
die Soutane? Samurai
#36 Nachtlaterne 18:33:15 | Samstag, 20. Oktober 2007
einen priester… …in priesterkleidung sehen die mehrheit der priester als provokation an und grenzen
ihn schnell aus. wird priesterkleidung überhaupt noch hergestellt? es st eine schande: niemand schämt
sich in deutschland seiner arbeitskleidung mehr als unsere priester.
#35 Puchil2 † 18:17:24 | Samstag, 20. Oktober 2007
Romulus hat recht Ich Teile die Einschätzung von Romulus, was die Qualität unserer Bischöfe und die
Ernennungsstrategie von JP2 betrifft. Wir in österreich können ein Lied davon singen.Ich sage nur: Groer,Eder,Krenn,Laun,
Ludwig Schwarz, der von seinem Amt völlig überfordert ist. Es gibt über ihn den Satz: Das Auto steht
in Linz, das Lenkrad befindet sich in Wien.(Schönborn) Viele unserer Bischöfe entwickeln kein apostolisches
Selbstbewußtsein und geben sich mit der Funktion von Briefträgern vatikanischer Dokumente zufrieden.
@Toby Wenn Kreuz.net in dieser Sache wirklich eigene Informanten hätte, dann müßte es nicht einen Artikel
der „Schwäbischen Zeitung“ abkupfern. Und die angeblichen Insider bieten keine Informationen, sondern
nur Meinungen und Verunglimpfungen: sie reden vom „üblichen modernistischen Pöbel“, von einem „feigen
und schwachen Bischof“, von „Schweinereien“ und der „bodenlosen Selbstverliebtheit der Bischöfe“. Anonymen
Zuträgern solche Schimpfkanonaden in den Mund zu legen, dabei aber keinerlei eigene Recherchen anzustellen,
das hat nichts mit gutem Journalismus zu tun.
@ r.ruhrgebietler Für Ihre Annahme spricht die Mitarbeit des Pfarrers bei „Radio Horeb“, das an Medjugorjelastigkeit
nicht ‘mal von kath.net zu überbieten ist und seinen Hörern immer wieder den Schwindel vom „Wallfahrtsort“
(man könnte es irreführende Werbung nennen) vorsetzt. Allerdings geht Bischof Mixa selbst in die gleiche
Richtung und tritt immer wieder bei „Horeb“ auf, ferner ist sein Bistum mit Anhängern und Medjugorjegruppen
bis unters Dach vollgestopft. Offenbar gibt es Gründe, sich ausgerechnet jetzt von dieser Szene zu distanzieren,
aber ich kenne dazu keine Details.
leider ist nicht zu erkennen, ob sich wirklich um einen röm.-kath. Priester handelt. Zelebriert nur die
hhlg. trid. Opfermesse?? Oder ist er ein V-II-Kleriker (was vieles mit dem charismatischen Müll erklären
würde!) oder schlimmer noch; ein Anhänger der Medjugorje irrgläubigen??? Es scheint angebracht für
die Bekehrung dieser Seele zu beten. Deo gratias!
@ Anton Soso, ich lebe im Bistum Münster und mich interessiert es sehr, was sie – auf die Situation im
Bistum Münster bezogen – als „Schweinereien“ betrachten. Samurai
Kreuznetsche Geheimnisse Es ist immerwieder spannend zu lesen, daß sie über INSIDERWISSEN verfügen.
In zuvielen ihrer Artikel sind die Informanden anonymisiert. Das wirft ein schlechtes Licht auf die Glaubwürdigkeit
ihrer Recherchen.
@Romulus: Weltepiskopat Ich kann dazu wegen mangelnder Vertrautheit mit dem Gegenstand nicht viel sagen.
Ich erinnere mich nur, daß der Kirchenrechtler Prof. May aus Mainz einiges Beherzigenswertes zur Qualifikation
eines Bischofs und der tatsächlichen Politik der Bischofsernennungen gesagt hat. Insgesamt ist der Eindruck –
wenigstens in Deutschland – allerdings niederschmetternd. MfG Christoph Heger
@Heger – Bischöfe Werter, Dr. Heger! Es ist doch so: Wie konnten derlei Leute wie wir sie im Weltepiskopat
heute finden, zu Bischöfen ernannt werden? Fakt ist, dass der Episkopat, den JP 2 sich in langen Jahren
herangezüchtet, um nicht zu sagen, geclont, hat, einfach zweit- bis drittklassig ist. Viele aus dem heutigen
Weltepiskopat sind einfach unfähig universal zu denken und kommen nie über eine plumpe Beamtenmentalität
hinaus. Nach Rom geben sie sich servil, nach unten teilen sie aus. Sie haben keinerlei Ahnung, was Menschenführung
angeht, und es interessiert sie auch nicht die Bohne was in den Diözesen vor sich geht. Diese Leute sehen
ihr Amt als eine rein verwaltungstechnische Angelegenheit. Gleichzeitig war es für JP 2 gut, denn nur
er, und nur er, wurde durch die Medien, mit denen er als gelernter Schauspieler gut umgehen konnte, wahrgenommen
und als der Katholizismus in personam präsentiert. Die dumpfen Sumpfblüten, die er zu Bischöfen machte,
konnten ihm nie das Wasser reichen. Er wußte das. Als Deko für seine heißgeliebten WJTs, die für die
Kirche geistig völlig fruchtlos sind, da sie auf der Idee des Events, der selbst in sich hohl, aber medial
hochgeputscht wird, aufbauen, waren sie gut genug. Benedikt XVI. hat alle Hände voll zu tun, das Papsttum
wieder dort hinzufahren, wohin es gehört, es ist ein Dienstamt in der Kirche und zunächst unabhängig
von der jeweiligen Person, die es ausfüllt. Fortsetzung folgt…
@ Sirilo Was heißt hier „mieser Journalismus“? Wenn sich öffentlich-rechtliche Medien auf Insider-Informationen
berufen, ist das seriös, tut die Redaktion von Kreuz.net dasselbe, ist das unseriös. Wo bleibt da die
Logik? Schon mal was von Informantenschutz gehört?
@Romulus: Bischof Mixa Eins darf er sich aber schon mal merken: Erzbischof von München-Freising wird
er nicht! Das beruhigt mich. Das Strickmuster dieses Oberhirten – „zwei links, zwei rechts“ – ist mir
auch schon übel aufgefallen. MfG Christoph Heger
Mieser Journalismus à la Kreuz.net Da haben wir wieder einmal ein Beispiel für den miesen Journalismus
von Kreuz.net. Man referiert (statt eigener Recherchen) einen Artikel, der schon in einer Zeitung erschienen
ist, orakelt von „kirchenfeindlichen Kräften“, ohne sie konkret beim Namen zu nennen, und führt schließlich
die sattsam bekannten anonymen „Insider“ als Informanten ein (die wohl eine Erfindung der Kreuz.net-Reaktion
sind, denn nie erfährt man Namen oder Status der angeblichen Insider). Kreuz.net veröffentlicht sein
Elaborat, ohne auch nur eine Stellungnahme des zuständigen Bischofs eingeholt zu haben. Nun, wahrscheinlich
ist jetzt – nach dem glorreichen Vorbild der Anti-Algermissen-Kampagne – Bischof Mixa von Kreuz.net zum
Anschwärzen freigegeben!
Augsburger Zustände Mixa war mal Stadtpfarrer in Schrobenhausen / Bistum Augsburg. Verschrobener Mixa:
– Die dümmliche, verschrobene Umdeutung des Schmähwortes „Gebärmaschine“… da muss man erst mal drauf
kommen… – Die restriktiven, verschrobenen Leitlinien für das Motu Proprio – Die verschrobene Begründung
für die Beurlaubung des oben erwähnten Geistlichen Wohin gehört dieser Mann eigentlich? Eins darf er
sich aber schon mal merken: Erzbischof von München-Freising wird er nicht!
@Anton: Stichwort Münster Sie schreiben,daß – auch in Münster – „Schweinereien“ vorkommen. Worauf beziehen
Sie sich konkret, auf das Bistum Münster oder auf die kirchliche Situation in der Stadt Münster. Samurai
#16 Pünktchen 13:47:58 | Samstag, 20. Oktober 2007
Es ist unglaublich, daß straffällig gewordene pädophile Priester gar nicht schnell genug wieder auf
Gemeinden losgelassen werden können, dogmatisch konservative Geistliche in bestem Alter aber bei nichtigem
Anlaß für ein halbes Jahrzehnt beurlaubt sein sollen!
@ Seminarist Theoretisch könnte das zwar stimmen, Im vorauseilenden Gehorsam hat der Priester wohl einzig
und allein im Kanon das „pro multis“ richtig übersetzt! aber in Hirtenbriefen pflegt einfach kein „pro
multis“ vorzukommen. Oder doch?
manipulative Redaktion Vereinzelte Firmlinge, die dem Glauben fernstehen,hätten sich über ein „altertümliches
Gottesbild“ des Priesters beschwert – so die ‘Schwäbische Zeitung’. … zum Vergleich hier mal der Original-Abschnitt
aus der Zeitung: Mitglieder der Kirchengemeinden berichten außerdem, dass Firmlinge sich über das altertümliche
Gottesbild Baloghs beschwert hätten.
Ich bete in erster Linie für die Oberhirten, … die in ihren Bistümern ein derartiges Spektakel von
Missbräuchen in der Hl. Liturgie zulassen und darüber noch schweigen. Namen nenne ich hier nicht, aber
eine überwiegende Mehrheit der deutschen Bistümer sind betroffen.
Überall nach dem gleichen Schema Ob in Ausgburg, Paderborn, Münster…, Priester und Laien sind machtlos
gegenüber solchen „Schweinereien“. Das Diktat einer verkommenen, verdrehten Theologie wird gnadenlos
durchgesetzt. Eine Theologie von unten, die nicht nur der Pöbel verinnerlicht hat, offfenbart das ganze
Ausmaß des Glaubensabfalls. Was für eine schreckliche Zukunft steht uns bevor!
Wider den Bastelgott Vereinzelte Firmlinge, die dem Glauben fernstehen, hätten sich über ein „altertümliches
Gottesbild“ des Priesters beschwert – so die ‘Schwäbische Zeitung’. Gott ist rund. :)3 Der Firmling als
Experte für christliche Gotteslehre. Niemand wage es, dem zu widersprechen! Konstruktivismus überall:
Jeder und jede darf sich seinen eigenen Gott basteln. Danach wird abgestimmt, welcher „Bastelgott“ am
besten gefällt. Wer nicht mitbastelt, hat ausgebastelt.
#9 Seminarist 12:44:01 | Samstag, 20. Oktober 2007
Hatz und Hass der Modernisten den Kommunionhelfern und Lektoren den „Meßwein verweigert“ oder angeblich
die Texte von Hochgebeten und Hirtenbriefen „eigenmächtig verändert“. Der Priester trifft allein die
Entscheidung, wem er dem Laienkelch mit dem Blut christi reicht – wollen die Laien Wein, sollen Sie in
Wirtshaus. Im vorauseilenden Gehorsam hat der Priester wohl einzig und allein im Kanon das „pro multis“
richtig übersetzt!
Priestermangel? Immerhin kann man der ganzen Sache eines entnehmen: Der Priestermangel kann in Augsburg
nicht so groß sein. Denn sonst könnte man einen Priester nicht für fünf Jahre beurlauben. Im Ernst:
Auch wenn ich Schwarz-Weiß-Malereien nicht mag, zumal man den Fall und die näheren Umstände nicht kennt:
Es scheint wirklich so, dass man in manchen Diözesen gegenüber eher linksgerichteten Vertretern großzügiger
ist als gegenüber ihren Kollegen von der anderen Seite. Wenn man bedenkt, was so manche Kleriker von
sich geben dürfen, ohne zur Ordnung gerufen zu werden – Pf. Breitenbach ist wohl nur die Spitze des Eisberges
–, macht einen das schon ein klein wenig nachdenklich. Wenn z. B. ein Priester ohne Messbuch mit einer
Blattsammlung und selbsterfundenen Gebeten „zelebriert“, wer sorgt da für Ordnung? Man lässt es laufen.
Wenn man alle Priester fünf Jahre beurlauben würden, die in irgendeiner Weise Eigenmächtigkeiten und
„eigene“ Lehren verkünden, die mit der Lehre der Kirche nicht oder kaum übereinstimmen, dann würde
die Seelsorge schon zusammenbrechen, oder nicht? Merkwürdig, merkwürdig…
#7 Seminarist 12:33:09 | Samstag, 20. Oktober 2007
@dummer Typ Selbstverständlich gibt es bei den Protestanten einen Segen. Ein Blick in ein evangelisches
Pastorale oder einfaches Kirchengesang- und -gebetbuch hätte genügt. Ein Blick in ein Brevier oder Rituale
hätte genügt, zu sehen das es neben dem Laiensegensworten den Priestersegen gibt, den nur ein Geweihter
sprechen kann. Da es bei Protestanten nun mal definitiv keine Weihe gibt, kann dort auch logischerweise
niemand anfangen mit „Benedicat vos…"/„Es segne Euch…“ Was faktisch gesagt und gemacht wird steht
auf einem anderen Blatt (manche Protestanten nennen ihre Kultdiener ja auch fälschlicherweise Bischof)
Aber bei Protestanten findet man halt genauso viel unlogisches Gefasel wie in Ihren Kommentaren!
Watt? den Segen – den es bei den Protestanten gar nicht gibt – zu geben. Selbstverständlich gibt es bei
den Protestanten einen Segen. Ein Blick in ein evangelisches Pastorale oder einfaches Kirchengesang- und
-gebetbuch hätte genügt. Aber Lesen ist ja für kreuz.net-„Redakteure“ schon zu viel verlangt.
@ Gotthard Danke für den Link! Wie schon im Bericht über Stimpfach gibt es einen augenfälligen Unterschied
zur Presseberichterstattung. Wurde in Sachen Ottenwälder die Presseberichterstattung noch um eine dort
nicht ‘mal angedeutete „Verschwörung“ ergänzt, so fehlt hier ein interessanter Absatz: Er habe Kommunionhelfern
und Lektoren den Messwein verweigert und eigenmächtig die Texte von Hochgebeten und Hirtenbriefen verändert.
Geht Kritik an solchen Eigenmächtigkeiten -oft begründet- nicht üblicherweise an die Adresse der „Modernisten“?
Nur daß diesmal nicht wie sinst der Priester attackiert wird, sondern der Bischof. Zum Stichwort „charismatisch“
im verlinkten Zeitungsartikel: Vermutlich bezieht sich das weniger auf seine Persönlichkeit als auf die
Arbeit beim Medjugorje-Sprachrohr „Radio Horeb“ und ist Teil der geübten Kritik, der sich insoweit auch
mancher Tradi anschließen dürfte.
Wenn Hw. will, finden die … … Herren von PiusX sicher eine Wikungsstätte für ihn. Vielleicht ist
das ja auch Sein Wille, und der seines allerhöchsten Dienstherren?
5 jahre 5 Jahre… eine schöne Zeit für eine Promotion. in 5 Jahren wird das Bistum Augsburg gut etwa
15% weniger Priester unter dem Rentenalter haben. Die Schmerzgrenze ist eben noch nicht erreicht.
in der V2 Kirche geht es zu wie zu Chrustchows Zeiten man wir zwar nicht erschossen, aber dafür wird
man für Geisteskrenk erklärt und aus dem Verkehr gezogen. Herr schenke uns Priester Herr schenke uns
viele Priester Herr schenke uns viele heilige Priester hl. Papst Pius X. bitte für ihn