Bistum Augsburg
Der nächste Pfarrer wurde fertiggemacht
Unbescholten, seeleneifrig und fromm: In der nach dem Konzil gegründeten Liebeskirche hat ein Priester mit solchen Eigenschaften kein Lebensrecht. Ein jüngstes Beispiel aus dem Bistum Augsburg.
Symbolfoto
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© „florestan“, CC
(kreuz.net, Lindau) Erneut hat ein deutscher Priester – dieses Mal in der Diözese Augsburg – über die Klinge springen müssen. Es handelt sich um Hw. Thomas Balogh (48), den Pfarrer der Lindauer Stadtteile Insel, Reutin und Zech.

Lindau liegt am Bodensee und gehört zum Bistum Augsburg.

Pfarrer Balogh wurde Opfer einer pfarreiinternen Hetzkampagne, die von kirchenfeindlichen Kräften gesteuert wurde.

Der Priester, der auch von seinen Feinden als charismatisch bezeichnet wird, wurde in der Vergangenheit über die Grenzen seines Bistums als Moderator beim privaten katholischen Radio Horeb bekannt.

Gegen ihn wurde der schlimmste aller Vorwürfe erhoben: Er „spalte“ angeblich die Gläubigen.

Außerdem lehre er „längst überholte Ansichten“ und stehe der Ökumene im Weg.

So habe sich Pfarrer Balogh mehrfach geweigert, mit den örtlichen evangelischen Predigern gemeinsam den Segen – den es bei den Protestanten gar nicht gibt – zu geben.

Nach Angaben der ‘Schwäbischen Zeitung’ wurden gegen Pfarrer Balogh zudem Vorwürfe wie die folgenden erhoben:

Er habe die Bibel in seinen Predigten „wortwörtlich“ verstanden, den Kommunionhelfern und Lektoren den „Meßwein verweigert“ oder angeblich die Texte von Hochgebeten und Hirtenbriefen „eigenmächtig verändert“.

Vereinzelte Firmlinge, die dem Glauben fernstehen, hätten sich über ein „altertümliches Gottesbild“ des Priesters beschwert – so die ‘Schwäbische Zeitung’.

Das Blatt muß immerhin zugeben, daß die „fundamentalistischen Ansichten“ des Geistlichen bei Kindern gut angekommen sind.

Das Niveau der Verleumdungen gegen den Priester kommt auch durch den folgenden, von der ‘Schwäbischen Zeitung’ abgedruckten Vorwurf zum Ausdruck:

Kinder, die Hw. Balogh an der Grundschule Reutin unterrichtet habe, seien angeblich „verstört“ gewesen, weil der Priester ihnen angeblich erklärt habe, daß Tote, die verbrannt würden, „nicht in den Himmel“ kämen.

Daß der Priester die Mütter von Kommunion- und Schulkindern – und somit die Zukunft der Pfarrei – auf seiner Seite hatte, half ihm nichts:

„Zum Teil sind es sogar Mütter, die sich früher mal über den Unterricht des Pfarrers beschwert hatten, die nach Gesprächen und gemeinsamen Gebeten inzwischen aber die Seiten gewechselt haben“ – so die ‘Schwäbische Zeitung’.

Diese Mütter werfen jetzt dem zuständigen Dekan, Hw. Ortwin Gebauer vor, er wolle seinen geistlichen Mitbruder wegmobben, weil er eifersüchtig auf dessen Erfolge bei den Kindern sei.

Während einer Sitzung des Pfarrgemeinderats machten einige Mütter dem Dekan heftige Vorwürfe.

In der Auseinandersetzung schlug sich der Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa, auf die Seite der Feinde des Pfarrers.

Ein Sprecher der Diözese bestätigte, daß der Bischof seinen unbescholtenen Priester de facto fristlos entlassen hat. In der Ausdrucksweise des Bistums: Pfarrer Balogh wurde „für fünf Jahre“ beurlaubt.

Schon ab kommendem Montag ist er von seiner Aufgabe entbunden.

Der Bistumssprecher warf dem Priester vor, „Spaltungen zu inszenieren“.

Dies und andere „Gründe in der Persönlichkeit Baloghs“ seien Ursache für die Beurlaubung.

Für Insider ist klar, daß sich der Pfarrer nichts hat zuschulden kommen lassen. Das werde sogar von seinen intimsten Feinden zugegeben.

Außer substanzlosen Vorwürfen gebe es keine Delikte.

Das Problem sei vielmehr ein „feiger und schwacher Bischof“, der den Priester jetzt fallen lasse und sich hinter seinem Pressesprecher verschanze.

Man benütze den „üblichen modernistischen Pöbel in den Pfarreien“, um einen Priester loszuwerden, den man schon seit Jahren habe aus der Diözese vertreiben wollen. Jetzt sei dazu die günstige Gelegenheit gekommen.

Hier werde das nächste Opfer auf dem Altar der kooperativen Pastoral dargebracht.

Pfarrer Balogh war kein kirchenrechtlich installierter Pfarrer, obwohl er den Pfarrertitel trug.

„Diese Schweinereien werden in dem Maße zunehmen, als die Bischöfe in ihrer bodenlosen Selbstverliebtheit die kooperative Pastoral zum Dogma erheben“ – so der Insider.
      
52 Lesermeinungen
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#53   Riese1835   22:30:00 | Montag, 22. Oktober 2007
@ordo62: Хрущёв
Ich darf verbessern: Никита Сергеевич Хрущёв bzw. Nikita Sergejewitsch Chruschtschow. Ich nehme an, den meinten Sie. (Хрущ = Maikäfer)
Die vielen in deutschen Texten nach angelsächsischem Gutdünken transskribierten Texte machen den Text unleserlich. Wenn schon deutsch geschrieben wird, dann bitte auch deutsch transskribieren.
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#52   raindance1 †   21:33:18 | Montag, 22. Oktober 2007
danke Alkuin für die Info
ich konnte mit dem installieren eines Pfarrers vorher nichts anfangen, das hatte etwas handwerkliches, so als käme gleich der Klemptner
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#51   Alkuin   21:05:50 | Montag, 22. Oktober 2007
@raindance1
„kann mir das jemand erklären: Pfarrer Balogh war kein kirchenrechtlich installierter Pfarrer, obwohl er den Pfarrertitel trug.“
Ein ordentlich kirchenrechtlich installierter (investierter) Pfarrer kann nicht einfach versetzt werden wie ein sog. Pfarradministrator. Ein investierter Pfarrer kann nur auf eigenen Wunsch oder bei grober Verfehlung versetzt werden. Ein Pfarradministrator ist hingegen nur auf zeit, quasi per Arbeitsvertrag, in die Pfarrei angestellt und kann jederzeit abberufen werden.
Um das ganze flexibel bis labil zu halten werden kaum noch Pfarrer in ihre Pfarrei investiert. :-!
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#50   Nachtlaterne   20:22:55 | Montag, 22. Oktober 2007
sie unterstützen nicht…
…die guten priester, sie verfolgen sie. wer bringt nun die wirkliche spaltung hervor? wenn sich das böse von selber spaltet so st das als normal zu betrachten. wer sich aber vom bösen distanziert und deswegen als spalter verschrien und ausgegrenzt wird, der ist opfer von irrsinnigen geworden, die der göttlichen strafe nicht entgehen werden.
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#49   Artois †   17:28:25 | Montag, 22. Oktober 2007
@Giuseppe
Wieso nicht und wieso nicht seit gerade 19 JAhren?
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#48   raindance1 †   17:13:53 | Montag, 22. Oktober 2007
kann mir das jemand erklären:
Pfarrer Balogh war kein kirchenrechtlich installierter Pfarrer, obwohl er den Pfarrertitel trug.
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#47   Guiseppe   16:01:10 | Montag, 22. Oktober 2007
@ Graf von Galen:
FSSPX katholisch? Seit mindestens 19 Jahren nicht mehr!
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#46   thaumaturgos   09:33:22 | Montag, 22. Oktober 2007
warum nicht …
Wenn Hw. will, finden die … Herren von PiusX sicher eine Wikungsstätte für ihn.
besser vieleicht er macht es wie marcellus impiae menorie, selbständiger laden, und schön schimpfen …
oder wäre nicht der seltsame „p.“ lingen ein gutes vorbild?
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#44   Friedrich Reusch   11:35:41 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Da sieht man es mal wieder…
…das neokonservative Spektrum a la Radio Horeb behauptet immer, indem man sich mit der DBK arrangiert, könne man etwas bewirken. Da solche Strömungen der DBK aber suspekt – weil zu romtreu – sind, will man sie am liebsten loshaben. Verschleuderung von aufrichtigen Katholiken nennt man das.
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#43   Graf von Galen   23:39:28 | Samstag, 20. Oktober 2007
Wider VII
Der hier genannte Priester sollte zur FSSPx wechseln,
wenn er denn richtig katholisch sein sollte und oder
werden will und den Bischof einen guten Mann sein
lassen.
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#42   Gotthard   23:26:37 | Samstag, 20. Oktober 2007
Claudia
Claudia Roth holt sich in diesem Thread wohl ihre Anti-Mixa-Anregungen …
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#41   Ortwin Fischer   22:51:27 | Samstag, 20. Oktober 2007
Der nächste Pfarrer wurde fertig gemacht
Ich kann nur annehmen, dass der Verfasser dieses Artikels noch nie einen ev. Gottesdienst besucht hat. sonst könnte er so einen – Entschuldigung – Blödsinn nicht schreiben, dass es in der ev. Kirche keine Segnung gäbe. Wenigstens Sie als Redaktion sollten es wissen und deshalb solche eindeutigen Falschaussagen nicht drucken, die nur wieder nutzlose Diskussionen bringen. Segnen kann im übrigen jeder Christ, es können es z. Bsp. die Eltern bei ihren Kindern tun oder Eheleute unterreindander. Aber vielleicht meint ja auch der Schreiber, dass der ev. Preister ohne die Priesterweihe durch einen in der Sukzession stehenden Bischof nicht gültig segnen kann? In einer Büttenrede – der 11.11. ist nicht mehr fern – könnte ich darüber lachen, wenn diese Borniertheit nicht so traurig wäre. Aber vielleicht kann sich der Schreiber ja doch einmal dazu hinreißen lassen, einen ev. Gottesdienst zu besuchen, um festzustellen, dass seine Aussage nicht stimmt. Schön wäre es, wenn er es dann an dieser Stelle auch zugäbe.
Ortwin Fischer
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#40   r.ruhrgebietler   20:54:29 | Samstag, 20. Oktober 2007
@Nachtlaterne – mal etwas satirisches!
Natürlich wird die „Priesterkleidung“, wie Sie es zu nennen belieben, „noch“ hergestellt. Oder haben Sie echte Priester, wie z.B. bei der FSSPX mal nicht in Soutane gesehen?
Also hier in Essen sind die allesamt munter eingekleidet! Und auf jeden Fall unübersehbar. Wer also auf offener Straße sich bekehrt und einen röm.-kath. Priester braucht, der erkennt diese Spezies sofort! Und das ist richtig gut so!
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Wider V-II
Wider den irrgläubigen
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#39   Samurai   20:09:10 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ Anton
Ich habe nicht geschrieben, daß im Bistum Münster alles in bester Ordnung ist, udn wäre froh, wenn Sie mir meine Frage konkretbeantworten würden.
Samurai
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#38   Anton   19:35:28 | Samstag, 20. Oktober 2007
@Samurai
Seien Sie weiterhin froh und unbesorgt, es ist alles in bester Ordnung im Bistum Münster. Das Bistumsblatt Kirche und Leben gibt ein hervorragendes Zeugnis vom kath. Glauben im Bistum Münster, dem sogar auch noch alte Leute zum Opfer fallen. Sollten Sie doch einmal von diesem Priesterschicksal (um des wahren, kath. Gaubens willen) hören, beten Sie für ihn.
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#37   Samurai   18:44:37 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ Nachtlaterne: Priesterhemd eine Provokation?
Komisch, ich kenne mehrere Priester (ca 10-12) des Bistums Münster persönlich,die kein Problem damit haben das Kollarhemd mitsamt Priesterkragen zu tragen – und sie werden von den Amtskollegen sehr wohl ernst genommen.
Oder meinen Sie mit Priesterkleidung ausschliesslich die Soutane?
Samurai
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#36   Nachtlaterne   18:33:15 | Samstag, 20. Oktober 2007
einen priester…
…in priesterkleidung sehen die mehrheit der priester als provokation an und grenzen ihn schnell aus. wird priesterkleidung überhaupt noch hergestellt?
es st eine schande: niemand schämt sich in deutschland seiner arbeitskleidung mehr als unsere priester.
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#35   Puchil2 †   18:17:24 | Samstag, 20. Oktober 2007
Romulus hat recht
Ich Teile die Einschätzung von Romulus, was die Qualität unserer Bischöfe und die Ernennungsstrategie von JP2 betrifft. Wir in österreich können ein Lied davon singen.Ich sage nur: Groer,Eder,Krenn,Laun, Ludwig Schwarz, der von seinem Amt völlig überfordert ist. Es gibt über ihn den Satz: Das Auto steht in Linz, das Lenkrad befindet sich in Wien.(Schönborn) Viele unserer Bischöfe entwickeln kein apostolisches Selbstbewußtsein und geben sich mit der Funktion von Briefträgern vatikanischer Dokumente zufrieden.
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#34   Pelagius III.   18:06:12 | Samstag, 20. Oktober 2007
Die wahre Absicht
Ehrlicherweise müsste dieser Artikel die Überschrift tragen: „Hussah, es geht los! Der nächste Bischof wird fertiggemacht!“
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#33   Sirilo   18:02:39 | Samstag, 20. Oktober 2007
@Toby
Wenn Kreuz.net in dieser Sache wirklich eigene Informanten hätte, dann müßte es nicht einen Artikel der „Schwäbischen Zeitung“ abkupfern. Und die angeblichen Insider bieten keine Informationen, sondern nur Meinungen und Verunglimpfungen: sie reden vom „üblichen modernistischen Pöbel“, von einem „feigen und schwachen Bischof“, von „Schweinereien“ und der „bodenlosen Selbstverliebtheit der Bischöfe“. Anonymen Zuträgern solche Schimpfkanonaden in den Mund zu legen, dabei aber keinerlei eigene Recherchen anzustellen, das hat nichts mit gutem Journalismus zu tun.
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#32   santo domingo 2   17:33:15 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ r.ruhrgebietler
Für Ihre Annahme spricht die Mitarbeit des Pfarrers bei „Radio Horeb“, das an Medjugorjelastigkeit nicht ‘mal von kath.net zu überbieten ist und seinen Hörern immer wieder den Schwindel vom „Wallfahrtsort“ (man könnte es irreführende Werbung nennen) vorsetzt.
Allerdings geht Bischof Mixa selbst in die gleiche Richtung und tritt immer wieder bei „Horeb“ auf, ferner ist sein Bistum mit Anhängern und Medjugorjegruppen bis unters Dach vollgestopft.
Offenbar gibt es Gründe, sich ausgerechnet jetzt von dieser Szene zu distanzieren, aber ich kenne dazu keine Details.
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#31   r.ruhrgebietler   16:39:55 | Samstag, 20. Oktober 2007
leider ist nicht zu erkennen,
ob sich wirklich um einen röm.-kath. Priester handelt. Zelebriert nur die hhlg. trid. Opfermesse??
Oder ist er ein V-II-Kleriker (was vieles mit dem charismatischen Müll erklären würde!) oder schlimmer noch; ein Anhänger der Medjugorje irrgläubigen???
Es scheint angebracht für die Bekehrung dieser Seele zu beten. Deo gratias!
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#30   Samurai   16:36:22 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ Anton
Soso, ich lebe im Bistum Münster und mich interessiert es sehr, was sie – auf die Situation im Bistum Münster bezogen – als „Schweinereien“ betrachten.
Samurai
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#29   Gunsenum   16:12:56 | Samstag, 20. Oktober 2007
Kreuznetsche Geheimnisse
Es ist immerwieder spannend zu lesen, daß sie über INSIDERWISSEN verfügen. In zuvielen ihrer Artikel sind die Informanden anonymisiert. Das wirft ein schlechtes Licht auf die Glaubwürdigkeit ihrer Recherchen.
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#28   Dr. Christoph Heger   15:56:37 | Samstag, 20. Oktober 2007
@Romulus: Weltepiskopat
Ich kann dazu wegen mangelnder Vertrautheit mit dem Gegenstand nicht viel sagen.
Ich erinnere mich nur, daß der Kirchenrechtler Prof. May aus Mainz einiges Beherzigenswertes zur Qualifikation eines Bischofs und der tatsächlichen Politik der Bischofsernennungen gesagt hat.
Insgesamt ist der Eindruck – wenigstens in Deutschland – allerdings niederschmetternd.
MfG
Christoph Heger
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#27   Romulus   15:48:27 | Samstag, 20. Oktober 2007
@Heger – Bischöfe
Werter, Dr. Heger! Es ist doch so: Wie konnten derlei Leute wie wir sie im Weltepiskopat heute finden, zu Bischöfen ernannt werden? Fakt ist, dass der Episkopat, den JP 2 sich in langen Jahren herangezüchtet, um nicht zu sagen, geclont, hat, einfach zweit- bis drittklassig ist. Viele aus dem heutigen Weltepiskopat sind einfach unfähig universal zu denken und kommen nie über eine plumpe Beamtenmentalität hinaus. Nach Rom geben sie sich servil, nach unten teilen sie aus. Sie haben keinerlei Ahnung, was Menschenführung angeht, und es interessiert sie auch nicht die Bohne was in den Diözesen vor sich geht. Diese Leute sehen ihr Amt als eine rein verwaltungstechnische Angelegenheit. Gleichzeitig war es für JP 2 gut, denn nur er, und nur er, wurde durch die Medien, mit denen er als gelernter Schauspieler gut umgehen konnte, wahrgenommen und als der Katholizismus in personam präsentiert. Die dumpfen Sumpfblüten, die er zu Bischöfen machte, konnten ihm nie das Wasser reichen. Er wußte das. Als Deko für seine heißgeliebten WJTs, die für die Kirche geistig völlig fruchtlos sind, da sie auf der Idee des Events, der selbst in sich hohl, aber medial hochgeputscht wird, aufbauen, waren sie gut genug. Benedikt XVI. hat alle Hände voll zu tun, das Papsttum wieder dort hinzufahren, wohin es gehört, es ist ein Dienstamt in der Kirche und zunächst unabhängig von der jeweiligen Person, die es ausfüllt. Fortsetzung folgt…
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#26   Toby   15:32:30 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ Sirilo
Was heißt hier „mieser Journalismus“?
Wenn sich öffentlich-rechtliche Medien auf Insider-Informationen berufen, ist das seriös, tut die Redaktion von Kreuz.net dasselbe, ist das unseriös. Wo bleibt da die Logik?
Schon mal was von Informantenschutz gehört?
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#25   Dr. Christoph Heger   15:23:40 | Samstag, 20. Oktober 2007
@Romulus: Bischof Mixa
Eins darf er sich aber schon mal merken: Erzbischof von München-Freising wird er nicht!
Das beruhigt mich. Das Strickmuster dieses Oberhirten – „zwei links, zwei rechts“ – ist mir auch schon übel aufgefallen.
MfG
Christoph Heger
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#24   Berengeria   15:22:10 | Samstag, 20. Oktober 2007
Typisch Bischof Mixa
Bischof Mixa hat doch anläßlich der Freigabe des alten Ritus Farbe bekannt! Warum sollte der Apfel diesmal weit vom Stamm fallen?
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#23   Sirilo   15:15:24 | Samstag, 20. Oktober 2007
@Schulschwänzer
Wenn man gern über die menschlichen Dummheiten und Verbohrtheiten lacht, ist Kreuz.net immer eine amüsante Lektüre.
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#22   schulschwänzer   15:09:02 | Samstag, 20. Oktober 2007
@Sirilo
Wenn kreuz.net so schlecht ist, warum liest du es dann?
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#21   Sirilo   15:06:06 | Samstag, 20. Oktober 2007
Mieser Journalismus à la Kreuz.net
Da haben wir wieder einmal ein Beispiel für den miesen Journalismus von Kreuz.net. Man referiert (statt eigener Recherchen) einen Artikel, der schon in einer Zeitung erschienen ist, orakelt von „kirchenfeindlichen Kräften“, ohne sie konkret beim Namen zu nennen, und führt schließlich die sattsam bekannten anonymen „Insider“ als Informanten ein (die wohl eine Erfindung der Kreuz.net-Reaktion sind, denn nie erfährt man Namen oder Status der angeblichen Insider). Kreuz.net veröffentlicht sein Elaborat, ohne auch nur eine Stellungnahme des zuständigen Bischofs eingeholt zu haben.
Nun, wahrscheinlich ist jetzt – nach dem glorreichen Vorbild der Anti-Algermissen-Kampagne – Bischof Mixa von Kreuz.net zum Anschwärzen freigegeben!
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#20   Anton   14:52:32 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ samurai
…auf die Situation im Bistum Münster
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#19   Romulus   14:42:13 | Samstag, 20. Oktober 2007
Augsburger Zustände
Mixa war mal Stadtpfarrer in Schrobenhausen / Bistum Augsburg.
Verschrobener Mixa:
– Die dümmliche, verschrobene Umdeutung des Schmähwortes „Gebärmaschine“… da muss man erst mal drauf kommen…
– Die restriktiven, verschrobenen Leitlinien für das Motu Proprio
– Die verschrobene Begründung für die Beurlaubung des oben erwähnten Geistlichen
Wohin gehört dieser Mann eigentlich? Eins darf er sich aber schon mal merken: Erzbischof von München-Freising wird er nicht!
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#18   Samurai   14:27:27 | Samstag, 20. Oktober 2007
@Anton: Stichwort Münster
Sie schreiben,daß – auch in Münster – „Schweinereien“ vorkommen. Worauf beziehen Sie sich konkret, auf das Bistum Münster oder auf die kirchliche Situation in der Stadt Münster.
Samurai
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#17   Artois †   14:09:29 | Samstag, 20. Oktober 2007
Wieso soll es bei den Protestanten
keinen Segen geben? Viele Protestanten knien beim Segen sogar nieder, im Gegensatz zu den Katholiken!
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#16   Pünktchen   13:47:58 | Samstag, 20. Oktober 2007
Es ist unglaublich, daß straffällig gewordene pädophile Priester gar nicht schnell genug wieder auf
Gemeinden losgelassen werden können, dogmatisch konservative Geistliche in bestem Alter aber bei nichtigem Anlaß für ein halbes Jahrzehnt beurlaubt sein sollen! :-!
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#15   santo domingo 2   13:32:07 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ Seminarist
Theoretisch könnte das zwar stimmen,
Im vorauseilenden Gehorsam hat der Priester wohl einzig und allein im Kanon das „pro multis“ richtig übersetzt!
aber in Hirtenbriefen pflegt einfach kein „pro multis“ vorzukommen.
Oder doch? :-D
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#14   Gotthard   13:30:35 | Samstag, 20. Oktober 2007
manipulative Redaktion
Vereinzelte Firmlinge, die dem Glauben fernstehen,hätten sich über ein „altertümliches Gottesbild“ des Priesters beschwert – so die ‘Schwäbische Zeitung’.
… zum Vergleich hier mal der Original-Abschnitt aus der Zeitung:
Mitglieder der Kirchengemeinden berichten außerdem, dass Firmlinge sich über das altertümliche Gottesbild Baloghs beschwert hätten.
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#13   nonnobisdomine   13:13:43 | Samstag, 20. Oktober 2007
Ich bete in erster Linie für die Oberhirten,
… die in ihren Bistümern ein derartiges Spektakel von Missbräuchen in der Hl. Liturgie zulassen und darüber noch schweigen.
Namen nenne ich hier nicht, aber eine überwiegende Mehrheit der deutschen Bistümer sind betroffen.
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#12   santo domingo 2   12:49:49 | Samstag, 20. Oktober 2007
Pardon!
Das mit der Veränderung der Hochgebete steht doch drin.
Verzeihung!
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#11   Anton   12:47:12 | Samstag, 20. Oktober 2007
Überall nach dem gleichen Schema
Ob in Ausgburg, Paderborn, Münster…, Priester und Laien sind machtlos gegenüber solchen „Schweinereien“. Das Diktat einer verkommenen, verdrehten Theologie wird gnadenlos durchgesetzt. Eine Theologie von unten, die nicht nur der Pöbel verinnerlicht hat, offfenbart das ganze Ausmaß des Glaubensabfalls. Was für eine schreckliche Zukunft steht uns bevor!
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#10   Christian Hüller   12:46:09 | Samstag, 20. Oktober 2007
Wider den Bastelgott
Vereinzelte Firmlinge, die dem Glauben fernstehen, hätten sich über ein „altertümliches Gottesbild“ des Priesters beschwert – so die ‘Schwäbische Zeitung’.
Gott ist rund. :)3
Der Firmling als Experte für christliche Gotteslehre.
Niemand wage es, dem zu widersprechen!
Konstruktivismus überall: Jeder und jede darf sich seinen eigenen Gott basteln.
Danach wird abgestimmt, welcher „Bastelgott“ am besten gefällt.
Wer nicht mitbastelt, hat ausgebastelt.
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#9   Seminarist   12:44:01 | Samstag, 20. Oktober 2007
Hatz und Hass der Modernisten
den Kommunionhelfern und Lektoren den „Meßwein verweigert“ oder angeblich die Texte von Hochgebeten und Hirtenbriefen „eigenmächtig verändert“.
Der Priester trifft allein die Entscheidung, wem er dem Laienkelch mit dem Blut christi reicht – wollen die Laien Wein, sollen Sie in Wirtshaus.
Im vorauseilenden Gehorsam hat der Priester wohl einzig und allein im Kanon das „pro multis“ richtig übersetzt!
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#8   Bernd Stromberg   12:35:00 | Samstag, 20. Oktober 2007
Priestermangel?
Immerhin kann man der ganzen Sache eines entnehmen: Der Priestermangel kann in Augsburg nicht so groß sein. Denn sonst könnte man einen Priester nicht für fünf Jahre beurlauben.
Im Ernst: Auch wenn ich Schwarz-Weiß-Malereien nicht mag, zumal man den Fall und die näheren Umstände nicht kennt: Es scheint wirklich so, dass man in manchen Diözesen gegenüber eher linksgerichteten Vertretern großzügiger ist als gegenüber ihren Kollegen von der anderen Seite. Wenn man bedenkt, was so manche Kleriker von sich geben dürfen, ohne zur Ordnung gerufen zu werden – Pf. Breitenbach ist wohl nur die Spitze des Eisberges –, macht einen das schon ein klein wenig nachdenklich. Wenn z. B. ein Priester ohne Messbuch mit einer Blattsammlung und selbsterfundenen Gebeten „zelebriert“, wer sorgt da für Ordnung? Man lässt es laufen.
Wenn man alle Priester fünf Jahre beurlauben würden, die in irgendeiner Weise Eigenmächtigkeiten und „eigene“ Lehren verkünden, die mit der Lehre der Kirche nicht oder kaum übereinstimmen, dann würde die Seelsorge schon zusammenbrechen, oder nicht? Merkwürdig, merkwürdig…
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#7   Seminarist   12:33:09 | Samstag, 20. Oktober 2007
@dummer Typ
Selbstverständlich gibt es bei den Protestanten einen Segen. Ein Blick in ein evangelisches Pastorale oder einfaches Kirchengesang- und -gebetbuch hätte genügt.
Ein Blick in ein Brevier oder Rituale hätte genügt, zu sehen das es neben dem Laiensegensworten den Priestersegen gibt, den nur ein Geweihter sprechen kann. Da es bei Protestanten nun mal definitiv keine Weihe gibt, kann dort auch logischerweise niemand anfangen mit „Benedicat vos…"/„Es segne Euch…“
Was faktisch gesagt und gemacht wird steht auf einem anderen Blatt (manche Protestanten nennen ihre Kultdiener ja auch fälschlicherweise Bischof)
Aber bei Protestanten findet man halt genauso viel unlogisches Gefasel wie in Ihren Kommentaren!
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#6   Typ   12:15:49 | Samstag, 20. Oktober 2007
Watt?
den Segen – den es bei den Protestanten gar nicht gibt – zu geben.
Selbstverständlich gibt es bei den Protestanten einen Segen. Ein Blick in ein evangelisches Pastorale oder einfaches Kirchengesang- und -gebetbuch hätte genügt.
Aber Lesen ist ja für kreuz.net-„Redakteure“ schon zu viel verlangt.
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#5   santo domingo 2   12:12:03 | Samstag, 20. Oktober 2007
@ Gotthard
Danke für den Link! Wie schon im Bericht über Stimpfach gibt es einen augenfälligen Unterschied zur Presseberichterstattung. Wurde in Sachen Ottenwälder die Presseberichterstattung noch um eine dort nicht ‘mal angedeutete „Verschwörung“ ergänzt, so fehlt hier ein interessanter Absatz:
Er habe Kommunionhelfern und Lektoren den Messwein verweigert und eigenmächtig die Texte von Hochgebeten und Hirtenbriefen verändert.
Geht Kritik an solchen Eigenmächtigkeiten -oft begründet- nicht üblicherweise an die Adresse der „Modernisten“? Nur daß diesmal nicht wie sinst der Priester attackiert wird, sondern der Bischof.
Zum Stichwort „charismatisch“ im verlinkten Zeitungsartikel: Vermutlich bezieht sich das weniger auf seine Persönlichkeit als auf die Arbeit beim Medjugorje-Sprachrohr „Radio Horeb“ und ist Teil der geübten Kritik, der sich insoweit auch mancher Tradi anschließen dürfte.
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#4   möchtegern-kathole   12:02:55 | Samstag, 20. Oktober 2007
Wenn Hw. will, finden die …
… Herren von PiusX sicher eine Wikungsstätte für ihn.
Vielleicht ist das ja auch Sein Wille, und der seines allerhöchsten Dienstherren?
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#3   maliems   11:48:54 | Samstag, 20. Oktober 2007
5 jahre
5 Jahre…
eine schöne Zeit für eine Promotion.
in 5 Jahren wird das Bistum Augsburg gut etwa 15% weniger Priester unter dem Rentenalter haben. Die Schmerzgrenze ist eben noch nicht erreicht.
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#2   Gotthard   11:44:41 | Samstag, 20. Oktober 2007
Original
hier mal der Original-Bericht:
Original www.szon.de/…dt/200710200445.html?apage=0
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#1   ordo62   11:41:10 | Samstag, 20. Oktober 2007
in der V2 Kirche geht es zu wie zu Chrustchows Zeiten
man wir zwar nicht erschossen, aber dafür wird man für Geisteskrenk erklärt und aus dem Verkehr gezogen.
Herr schenke uns Priester
Herr schenke uns viele Priester
Herr schenke uns viele heilige Priester
hl. Papst Pius X. bitte für ihn
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