Gescheiterte Palastrevolution
Der Amtswechsel zwischen dem alten und dem neuen Zeremonienmeister des Papstes ging nur mehr oder weniger glatt über die Bühne.
(kreuz.net, Vatikan) Mit dem Abschied des bisherigen päpstlichen Zeremonienmeisters, Erzbischof Piero
Marini, haben auch einige seiner Mitarbeiter im päpstlichen ‘Amt für liturgische Zelebrationen’ ihren
Rücktritt eingereicht.
Doch dieses Manöver hat die Amtseinführung des neuen päpstlichen Zeremonienmeisters, Hw. Guido Marini, nicht verzögern können.
Das berichtete die italienische Webseite ‘papanews’ am vergangenen Freitag.
Nach Angaben der Webseite soll Erzbischof Marini von seinen Mitarbeitern diese Rücktritte als spektakulären Treuebeweis erbeten haben.
Die Demissionen waren wohl auch als eine Art Rebellion gegen die Ankunft des neuen Amtsinhabers geplant.
Doch sie wurden vom vatikanischen Staatssekretariat nicht angenommen.
Allerdings befolgten nicht alle Mitarbeiter die Anregung des Erzbischofs – und die, welche es taten, waren sich sicher, in ihrem Amt bestätigt zu werden – so ‘papanews’.
Die offizielle Amtsübergabe vom alten zum neuen Zeremonienmeister war offenbar „sehr kurz und formell“.
Erzbischof Marini soll seine Eile bei dem Abschied mit nicht näher bezeichneten Verpflichtungen rechtfertigt haben.
Mit dem neuen Zeremonienmeister, Hw. Guido Marini, wird im Vatikan ein neuer Wind wehen.
Hw. Marini hat nie ein Geheimnis um seine liturgischen Vorstellungen gemacht.
Er wurde von Kardinal Giuseppe Siri († 1989) von Genua zum Priester geweiht, der nach Angaben von ‘papanews.it’ einer der letzten Prinzen der Heiligen Römischen Kirche war.
Kardinal Siri verwendete bei seinen Zeremonien im Dom von Genua üblicherweise die Cappa magna – die lange Kardinalsschleppe –, rote Schuhe mit goldenen Schnallen und den Kardinalshut.
Hw. Marini ist einer der vielen Priester der Erzdiözese Genua, der die lateinische Sprache, den Gregorianischen Choral und den würdevollen Charakter der Riten liebt.
Er war zuletzt Zeremonienmeister des designierten Kardinals und Erzbischofs von Genua, Mons. Angelo Bagansco, der selber auf die Schönheit der Liturgie viel Wert legt.
Dagegen war der bisherige päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini, all dem zutiefst abgeneigt, was auch nur von Ferne an die glorreiche Tradition des päpstlichen Hofes erinnerte – so ‘papanews’.
Dem feierlichen römischen Stil zog er Riten vor, die er aus afrikanischen Vorbildern übernommen hatte. Die Webseite ‘papanews’ zitiert als Beispiel „Offertoriumstänze mit nackten Brüsten vor dem Papst“.
Diese Aufführungen seien Liturgien gewesen, die „am grünen Tisch im Namen der Inkulturation“ erfunden worden seien.
Erzbischof Marini hatte ein choreographisches Verständnis von Liturgie, die er als Spektakel verstand und aufführte.
Diese Konzeption stand im offenen Widerspruch zum Alten Ritus, den er als Frucht von Verkrustungen und Sedimentierungen verstand.
Vor dem Abschied aus seinem Amt schickte Erzbischof Marini der Römischen Kurie Anfang Oktober einen Abschlußbericht – ‘papanews’ nennt ihn einen „Lobgesang“ – über seine Tätigkeit als Zeremonienmeister.
Darin betonte er auch die Freiheit, die er unter Johannes Paul II. besaß – so daß man – wie ‘papanews’ betont – beim Lesen des Textes den Eindruck bekommt, daß dies beim herrschenden Papst nicht mehr so war.
© Titelbild: Pressefoto visitadopapa.org.br
Doch dieses Manöver hat die Amtseinführung des neuen päpstlichen Zeremonienmeisters, Hw. Guido Marini, nicht verzögern können.
Das berichtete die italienische Webseite ‘papanews’ am vergangenen Freitag.
Nach Angaben der Webseite soll Erzbischof Marini von seinen Mitarbeitern diese Rücktritte als spektakulären Treuebeweis erbeten haben.
Die Demissionen waren wohl auch als eine Art Rebellion gegen die Ankunft des neuen Amtsinhabers geplant.
Doch sie wurden vom vatikanischen Staatssekretariat nicht angenommen.
Allerdings befolgten nicht alle Mitarbeiter die Anregung des Erzbischofs – und die, welche es taten, waren sich sicher, in ihrem Amt bestätigt zu werden – so ‘papanews’.
Die offizielle Amtsübergabe vom alten zum neuen Zeremonienmeister war offenbar „sehr kurz und formell“.
Erzbischof Marini soll seine Eile bei dem Abschied mit nicht näher bezeichneten Verpflichtungen rechtfertigt haben.
Mit dem neuen Zeremonienmeister, Hw. Guido Marini, wird im Vatikan ein neuer Wind wehen.
Hw. Marini hat nie ein Geheimnis um seine liturgischen Vorstellungen gemacht.
Er wurde von Kardinal Giuseppe Siri († 1989) von Genua zum Priester geweiht, der nach Angaben von ‘papanews.it’ einer der letzten Prinzen der Heiligen Römischen Kirche war.
Kardinal Siri verwendete bei seinen Zeremonien im Dom von Genua üblicherweise die Cappa magna – die lange Kardinalsschleppe –, rote Schuhe mit goldenen Schnallen und den Kardinalshut.
Hw. Marini ist einer der vielen Priester der Erzdiözese Genua, der die lateinische Sprache, den Gregorianischen Choral und den würdevollen Charakter der Riten liebt.
Er war zuletzt Zeremonienmeister des designierten Kardinals und Erzbischofs von Genua, Mons. Angelo Bagansco, der selber auf die Schönheit der Liturgie viel Wert legt.
Dagegen war der bisherige päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini, all dem zutiefst abgeneigt, was auch nur von Ferne an die glorreiche Tradition des päpstlichen Hofes erinnerte – so ‘papanews’.
Dem feierlichen römischen Stil zog er Riten vor, die er aus afrikanischen Vorbildern übernommen hatte. Die Webseite ‘papanews’ zitiert als Beispiel „Offertoriumstänze mit nackten Brüsten vor dem Papst“.
Diese Aufführungen seien Liturgien gewesen, die „am grünen Tisch im Namen der Inkulturation“ erfunden worden seien.
Erzbischof Marini hatte ein choreographisches Verständnis von Liturgie, die er als Spektakel verstand und aufführte.
Diese Konzeption stand im offenen Widerspruch zum Alten Ritus, den er als Frucht von Verkrustungen und Sedimentierungen verstand.
Vor dem Abschied aus seinem Amt schickte Erzbischof Marini der Römischen Kurie Anfang Oktober einen Abschlußbericht – ‘papanews’ nennt ihn einen „Lobgesang“ – über seine Tätigkeit als Zeremonienmeister.
Darin betonte er auch die Freiheit, die er unter Johannes Paul II. besaß – so daß man – wie ‘papanews’ betont – beim Lesen des Textes den Eindruck bekommt, daß dies beim herrschenden Papst nicht mehr so war.
© Titelbild: Pressefoto visitadopapa.org.br
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Donnerstag, 25. Oktober 2007 23:06
Rudolfus: @Morgenrot / Alle Sakramente der Kirche wurden durch Christus selbst eingesetzt
Um welche Riten handelt es sich denn dann im Einzelnen, die Jesus gegründet hat?
Alle Sakramente wurden von Christus selbst eingesetzt.
Die Sakramente können nur infolge von äußerlichen Zeichen (Riten) gespendet werden.
Hinzukamen begleitende Zeremonien durch die Kirche, die in den verschiedenen apostolischen Traditionen andere Ausprägungen haben.
Alle Sakramente wurden von Christus selbst eingesetzt.
Die Sakramente können nur infolge von äußerlichen Zeichen (Riten) gespendet werden.
Hinzukamen begleitende Zeremonien durch die Kirche, die in den verschiedenen apostolischen Traditionen andere Ausprägungen haben.
Donnerstag, 25. Oktober 2007 06:01
Morgenrot: @Rudolfus
Um welche Riten handelt es sich denn dann im Einzelnen, die Jesus gegründet hat?
Mittwoch, 24. Oktober 2007 21:23
Rudolfus: @Gotthard
Welche Riten hat Jesus denn gegründet?
Die Riten Seiner Kirche.
Die Riten Seiner Kirche.
Mittwoch, 24. Oktober 2007 21:23
Gotthard: @rudolfus
Jesus ist der Gründer der Kirche und der Riten der Kirche.
Welche Riten hat Jesus denn gegründet?
Welche Leseordnung hat Jesus bei seinen Riten verwendet?
Konnte sich Jesus eigentlich nicht zwischen Rot- und Weißwein entscheiden?
Welche Riten hat Jesus denn gegründet?
Welche Leseordnung hat Jesus bei seinen Riten verwendet?
Konnte sich Jesus eigentlich nicht zwischen Rot- und Weißwein entscheiden?
Mittwoch, 24. Oktober 2007 21:17
Rudolfus: @Morgenrot: Eine unnötige Frage
Jesus war nie der Papst, sondern Jesus ist der Gründer der Kirche und der Riten der Kirche.
Mittwoch, 24. Oktober 2007 16:13
Morgenrot: Zeremonienmeister
Ich fasse es nicht.
Hatte Jesus auch einen?
Hatte Jesus auch einen?
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