Erzbischof Piero Marini
Gescheiterte Palastrevolution
Der Amtswechsel zwischen dem alten und dem neuen Zeremonienmeister des Papstes ging nur mehr oder weniger glatt über die Bühne.
Erzbischof Piero Marini
Erzbischof Piero Marini
© Pressefoto visitadopapa.org.br
(kreuz.net, Vatikan) Mit dem Abschied des bisherigen päpstlichen Zeremonienmeisters, Erzbischof Piero Marini, haben auch einige seiner Mitarbeiter im päpstlichen ‘Amt für liturgische Zelebrationen’ ihren Rücktritt eingereicht.

Doch dieses Manöver hat die Amtseinführung des neuen päpstlichen Zeremonienmeisters, Hw. Guido Marini, nicht verzögern können.

Das berichtete die italienische Webseite ‘papanews’ am vergangenen Freitag.

Nach Angaben der Webseite soll Erzbischof Marini von seinen Mitarbeitern diese Rücktritte als spektakulären Treuebeweis erbeten haben.

Die Demissionen waren wohl auch als eine Art Rebellion gegen die Ankunft des neuen Amtsinhabers geplant.

Doch sie wurden vom vatikanischen Staatssekretariat nicht angenommen.

Allerdings befolgten nicht alle Mitarbeiter die Anregung des Erzbischofs – und die, welche es taten, waren sich sicher, in ihrem Amt bestätigt zu werden – so ‘papanews’.

Erzbischof Piero Marini
Messe in Brasilien im Mai 2007.Der Päpstliche Zeremonienmeister ist immer rechts oder schräg hinter dem Papst.Der Zeremonienmeister plant die Liturgie von A bis Z.

Die offizielle Amtsübergabe vom alten zum neuen Zeremonienmeister war offenbar „sehr kurz und formell“.

Erzbischof Marini soll seine Eile bei dem Abschied mit nicht näher bezeichneten Verpflichtungen rechtfertigt haben.

Mit dem neuen Zeremonienmeister, Hw. Guido Marini, wird im Vatikan ein neuer Wind wehen.

Hw. Marini hat nie ein Geheimnis um seine liturgischen Vorstellungen gemacht.

Er wurde von Kardinal Giuseppe Siri († 1989) von Genua zum Priester geweiht, der nach Angaben von ‘papanews.it’ einer der letzten Prinzen der Heiligen Römischen Kirche war.

Kardinal Siri verwendete bei seinen Zeremonien im Dom von Genua üblicherweise die Cappa magna – die lange Kardinalsschleppe –, rote Schuhe mit goldenen Schnallen und den Kardinalshut.

Giuseppe Kardinal Siri von Genua
Mons. Giuseppe Siri wird im März 1944 als 37jähriger Weihbischof der Erzdiözese Genua.Im Mai 1946 wird Mons. Giuseppe Siri als Vierzigjähriger Erzbischof von Genua. Bild um 1960.
Im Erzbistum wird es bis zum Tod des Kardinals im Jahr 1989 keine Volksaltäre geben.Kardinal Giuseppe Siri in den 70er Jahren mit der nach dem Zweiten Vatikanum abgeschafften Cappa magna.

Sein 1980 auf Italienisch (Deutsch 1982) erschienenes Buch "Gethsemani" ist eine Abrechnung mit Theologen wie Karl Rahner († 1984) und Henri de Lubac († 1991).

Hw. Marini ist einer der vielen Priester der Erzdiözese Genua, der die lateinische Sprache, den Gregorianischen Choral und den würdevollen Charakter der Riten liebt.

Er war zuletzt Zeremonienmeister des designierten Kardinals und Erzbischofs von Genua, Mons. Angelo Bagansco, der selber auf die Schönheit der Liturgie viel Wert legt.

Dagegen war der bisherige päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini, all dem zutiefst abgeneigt, was auch nur von Ferne an die glorreiche Tradition des päpstlichen Hofes erinnerte – so ‘papanews’.

Dem feierlichen römischen Stil zog er Riten vor, die er aus afrikanischen Vorbildern übernommen hatte. Die Webseite ‘papanews’ zitiert als Beispiel „Offertoriumstänze mit nackten Brüsten vor dem Papst“.

Diese Aufführungen seien Liturgien gewesen, die „am grünen Tisch im Namen der Inkulturation“ erfunden worden seien.

Erzbischof Marini hatte ein choreographisches Verständnis von Liturgie, die er als Spektakel verstand und aufführte.

Diese Konzeption stand im offenen Widerspruch zum Alten Ritus, den er als Frucht von Verkrustungen und Sedimentierungen verstand.

Vor dem Abschied aus seinem Amt schickte Erzbischof Marini der Römischen Kurie Anfang Oktober einen Abschlußbericht – ‘papanews’ nennt ihn einen „Lobgesang“ – über seine Tätigkeit als Zeremonienmeister.

Darin betonte er auch die Freiheit, die er unter Johannes Paul II. besaß – so daß man – wie ‘papanews’ betont – beim Lesen des Textes den Eindruck bekommt, daß dies beim herrschenden Papst nicht mehr so war.
      
36 Lesermeinungen
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#36   Rudolfus   23:06:41 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Morgenrot / Alle Sakramente der Kirche wurden durch Christus selbst eingesetzt
Um welche Riten handelt es sich denn dann im Einzelnen, die Jesus gegründet hat?
Alle Sakramente wurden von Christus selbst eingesetzt.
Die Sakramente können nur infolge von äußerlichen Zeichen (Riten) gespendet werden.
Hinzukamen begleitende Zeremonien durch die Kirche, die in den verschiedenen apostolischen Traditionen andere Ausprägungen haben.
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#35   Morgenrot   06:01:33 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Rudolfus
Um welche Riten handelt es sich denn dann im Einzelnen, die Jesus gegründet hat?
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#34   Rudolfus   21:23:55 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
@Gotthard
Welche Riten hat Jesus denn gegründet?
Die Riten Seiner Kirche.
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#33   Gotthard   21:23:14 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
@rudolfus
Jesus ist der Gründer der Kirche und der Riten der Kirche.
Welche Riten hat Jesus denn gegründet?
Welche Leseordnung hat Jesus bei seinen Riten verwendet?
Konnte sich Jesus eigentlich nicht zwischen Rot- und Weißwein entscheiden?
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#32   Rudolfus   21:17:26 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
@Morgenrot: Eine unnötige Frage
Jesus war nie der Papst, sondern Jesus ist der Gründer der Kirche und der Riten der Kirche.
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#31   Morgenrot   16:13:16 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Zeremonienmeister
Ich fasse es nicht.
Hatte Jesus auch einen?
:-|
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#30   Angelos †   05:30:25 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Gegem Alttestamentarisierung des Christentums…
„Es stimmt, die Juden können nicht aufhören, zu versuchen, das Christentum zu vernichten. Unser schlimmster Feind ist die Kirche, schrieb Freud, und der Historiker Graetz sekundierte: Das Christentum muß zerstört werden. Es ist besser, Hitler zu dienen, als Christus, folgerte der prominenteste moderne israelisch-jüdische Theologe.“ Israel Shamir – israelischer Journalist in „American Free Press“ vom 5.8.2002, S. B-4
Gerechter Gott ist nicht dasselbe wie liebevoller und barmherziger Gott.
„Der Judaismus ist von einem sehr tiefen Haß auf das Christentum, verbunden mit Unkenntnis über es, durchtränkt. Diese Haltung wurde durch die christlichen Verfolgungen der Juden natürlich verschärft, ist jedoch großenteils unabhängig von ihnen.“ Prof. Israel Shahak in „Jewish History, Jewish Religion“, 3. Aufl., London 1995, S. 97 f
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#29   misterunknown   06:06:02 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Angelos
au backe… merke es grad erst nach einigen tagen abwesenheit… der BOKRUG der elende Nerver und Verschwörungs-Angsthase ist wieder da…
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#28   Angelos †   04:12:35 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Dennoch…
…gab es die extreme Leibfeindlichkeit der Gnostiker in der frühen Kirche nicht – da das alte Testament mit seinen positiv lebensbejahenden Teilen behalten wurde…wo Sophia die Frau ist, die vor Gottes Thron tanzt. Sakralisierte Sexualität, bei Hildegard von Bingen tritt Christus in der Beginen-Mystik als zärtlicher liebhaber auf, der Satan Seth ( Set(h) ist das grosse Tier 666 der Johannes Apokalypse) aber als Schänder und pervertierender Vergewaltiger.
Es gibt auch Körper und Sexualität bejahende Teile im Alten Testament.
Christus verkündete den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs…dessen Name EL bzw. ELOHIM ist…und dessen Heiliger Geist Ruach Elohim ist.
Abba – der güige Vater, zu dem Christus am Kreuz rief.
Historisch gesehen führte das Christentum die Freiwilligkeit der Ehe und die Zustimmungspflicht der Frau ein – die Ehe war in der damaligen Zeit auch eine soziale Sicherung.
www.artfond.de/geldseite
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#27   Maria Escorial   00:25:46 | Dienstag, 23. Oktober 2007
apropos Inkulturation…
wer den Kirchenvater Tertullian aus dem 3.Jahrhundert schon eingehender studiert hat, weiss sehr gut, dass schon die ersten Christen aus dem Nordafrikanischen Erdteil durchaus wussten was Schamhaftigkeit ist. Da wurden sicher keine Lendenschürzchen und nackten Brüste von jungen Mädchen (oder alten Weibern), und nackte Hinterbacken von jungen Männern in der Litugie gezeigt.
Für so naiv sollte man die damaligen Christen nicht halten.
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#26   Rüdesheim   20:15:28 | Montag, 22. Oktober 2007
Bernd Stromberg
Sachlicher Kommentar, danke!
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#25   Bernd Stromberg   20:09:35 | Montag, 22. Oktober 2007
Inkulturation
Inkulturation ist in der Tat ein Phänomen, dass das Christentum bereits in der Antike sehr geprägt hat und auch die Liturgie beeinflußt hat. Was die heutige Liturgie angeht, sollte man differenzieren: Ich kann sehr gut verstehen, dass man versucht, gewisse Elemente der afrikanischen, asiatischen Kultur(en) in die dortige Liturgie einzufügen. Das bedeutet nicht, dass die Liturgie in ihrer traditionellen abendländischen Gestalt allen Nichteuropäern prinzipiell unverständlich oder unzugänglich sein muss. Ich kenne Afrikaner, die die lateinische Liturgie sehr lieben. Auch hier sollte es eine gewisse Vielfalt geben.
Ob man in eine festliche Papstliturgie in Rom etwa afrikanische Tänze einfügen sollte, darüber kann man streiten. Für die einen ist es Ausdruck der Weltkirche, für die anderen wirkt es irgendwie deplaziert. Ich persönlich würde mich der zweiten Meinung anschließen. Ich persönlich empfinde es als etwas störend, es wirkt auf mich zu folkloristisch. In den Ländern selbst ist das etwas anderes, auch wenn mir persönlich als Mitteleuropäer die liturgische Mentalität etwa des Zairischen Ritus sehr fremd ist. Aber ich halte mich dort ja auch nicht auf, es ist ja nicht meine religiöse Mentalität, die dort ausgedrückt wird.
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#24   raindance1 †   19:14:09 | Montag, 22. Oktober 2007
@st.georg das ist dann ihre katholische
Lieblingsseite…hoffentlich lachen Sie sich nicht tot daran
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#23   st.georg   18:57:26 | Montag, 22. Oktober 2007
@raindance
die wollen hier nicht christlich sein – den reicht katholisch… :-D
danke den vorpostern… erzb. marini war der richtige zur richtigen zeit
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#22   raindance1 †   18:44:24 | Montag, 22. Oktober 2007
Christliches ist hier Mangelware
dafür gibt es alles andere…von Heuchelei bis zur boshaftigsten Gehässigkeit…und davon in Hülle und Fülle…
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#21   Rüdesheim   18:09:27 | Montag, 22. Oktober 2007
Annette
Freut mich, dann sind wir ja mal mindestens schon zu zweit hier!!!
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#20   Annette   18:00:14 | Montag, 22. Oktober 2007
Rüdesheim
:-]
Bin ganz Ihrer Meinung!!!!!!!!
Komisch ist, als das Gerücht aufkam,
dass Erzb. Marini abgelöst werden sollte,
mir der Gedanke kam, wer von seinem Team
ihm „die Stange halten“ würde und mit ihm geht!!!!
Es freut mich sehr, dass es da wohl einige gibt!!!
Was ja dort wohl nicht unbedingt alltäglich ist!!
:)3 :&)
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#19   Rüdesheim   16:47:08 | Montag, 22. Oktober 2007
An all die kleinen Geister!
Erzbischof Marini war das Beste, was dem Vatikan seit Jahren passieren konnte!
Mann kann die Uhren nicht wieder zurückschrauben, auch wenn die einige hoffen oder zum Teil auch versuchen!
Solches Unterfangen war schon immer zum Scheitern verurteilt!
Wenn man manche Leserbriefe hier liest -die leider voll von Gehässigkeiten und Unverschämtheiten sind, kann man sich nur verdutzt die Augen reiben, und sich wirklich fragen, ob das hier noch was christliches an sich hat!!
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#18   Hoffnung   16:39:55 | Montag, 22. Oktober 2007
Wahrer Katholizismus in vollendeter Form
Kardinal Siri verwendete bei seinen Zeremonien im Dom von Genua üblicherweise die Cappa magna – die lange Kardinalsschleppe –, rote Schuhe mit goldenen Schnallen und den Kardinalshut.
Was soll das bezeugen???
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#17   Typ   15:53:29 | Montag, 22. Oktober 2007
Null Ahnung, aber rumschwätzen
Inkulturation… braucht das jemand? ich nicht.
Ohne Inkulturation hätte es, nur mal so als Beispiel, 1) nie eine Scholastik gegeben, 2) nie eine lateinische Bibel, 3) nie das Knien während der Messe und 4) nie den Ritus, dass der Priester bei der Weihe seine Hände in die Hände des Bischofs legt.
1) war die Inkulturation der christlichen Theologie in eine Denkwelt, die vor allem auf der Philosophie und Begrifflichkeit des Aristoteles aufbaute,
2) war eine Inkulturation des östlich des Mittelmeers entstandenen Christentums in die westliche Welt,
3) war ein germanischer Sonderritus, der dem Gefühl der Germanen besser entsprach (obwohl das Konzil von Nikaia das Knien am Sonntag grundsätzlich verboten hatte),
4) ist Inkulturation des Weiheritus in die Feudalwelt des Mittelalters.
Kaum etwas ist so dermaßen durch Inkulturation entstanden wie die lateinisch-tridentinische Liturgie. Ohne Inkulturation wären griechische Sprache, Stehen bei der ganzen Eucharistiefeier und Platonismus bis heute eine Selbstverständlichkeit, ja sogar ein Charakteristikum des Christentums.
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#16   Lorenz   14:56:27 | Montag, 22. Oktober 2007
@ Nonno
Ja ja, beim Anschauen habe ich immer kommentiert, dass es wohl dem Heiligen Vater höchstselbst peinlich ist, was bei den Massenmessen passiert, er es aber mit clementia catolica erträgt.
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#15   maliems   14:39:26 | Montag, 22. Oktober 2007
Inkulturation…
braucht das jemand? ich nicht.
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#14   nonnobisdomine   14:35:59 | Montag, 22. Oktober 2007
Ad Lorenz:
Wo ist da die Katholizität geblieben? – In den vielen bunden Farben, den ausladenden Riten, von dem Zeremonienmeister Marini inszeniert?
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#13   Lorenz   14:33:52 | Montag, 22. Oktober 2007
Inszenierungen zum WJT
Beim Anschauen der WJT-Messen habe ich selbst beim Anschauen im Fernsehen die Peinlichkeit kaum ertragen, wie irgendwie bunte Menschen bei Offertorien, Lesungen, Gebeten aufgetreten sind. Die Symbolik der äußerlich verschiedenen Rassen für den Gedanken der Katholizität zu gebrauchen, schien mir anbiedernd, ja primitiv.
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#12   nonnobisdomine   14:33:50 | Montag, 22. Oktober 2007
Der „landorganist“ …
ist zu einer Lachnummer degeneriert.
Mehr nicht. – Als solche wird er nur noch zur Kenntnis genommen.
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#11   landorganist   14:08:38 | Montag, 22. Oktober 2007
@nonno
Wie weit wollen Sie sich noch entblöden? Wenn Ihre Intelligenz schon so zurückhaltend ausgebildet ist, dann wäre es nett gewesen, wenn der HERR Ihnen wenigstens ein wenig Takt und Anstand mit auf den Lebensweg gegeben hätte. Damit hätten Sie vielleicht Ihre Defizite kaschieren können.
Aber, was lernen wir daraus? Die Wege des Herrn sind unergründlich.
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#10   nonnobisdomine   13:58:38 | Montag, 22. Oktober 2007
Wie schön, daß Sie sich dann schon mehrfach
in ihrem dumm-dämlichen Herumgerede disqualifiziert haben.
Vielleicht sollten Sie lieber Ihr land-organistentum aufgeben und künftig wie unsere Neanderthaler-Vorgänger heroisch auf den Urzeit-Trommeln herumtrommeln.
Vielleicht sind die Trommeln dann auch bestehend aus den Schädeln Ihrer Vorfahren?
:-D >:)
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#9   landorganist   12:52:25 | Montag, 22. Oktober 2007
@nonno
Nun, Ihre Dummheit kann selbst ich nicht nachstellen.
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#8   nonnobisdomine   12:13:39 | Montag, 22. Oktober 2007
Tja, der Landorganist.
Ich schrieb es schon mal vor einigen Wochen: Er stellt sich offenbar noch dümmer dar, als er ist.
^-^
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#7   mahner   11:40:36 | Montag, 22. Oktober 2007
und der Landler
orgelt sich mal wieder einen…
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#6   nonnobisdomine   11:36:46 | Montag, 22. Oktober 2007
Gott sei gelobt, gepriesen und gepfiffen.
Endlich ist Erzb. Marini weg und Msgr. Marini da.
Mal sehen, was sich tun wird.
Ich warte schon auf die ersten Bildberichte, wo der neue Zeremonienmeister bei einer Papstmesse „die Regie“ [falls man das so nennen darf und kann] führen wird.
[Hoffentlich] ad multos annos, Msgr. Marini.
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#5   landorganist   11:33:57 | Montag, 22. Oktober 2007
@Seminarist
Bei aller Skepsis, die Messfeiern der Papstes waren auch in der Vergangenheit doch immer Eucharistiefeiern. Wer diese als „Müll“ bezeichnet, disqualifiziert sich für jeden weiteren Dialog. Aber was will man von jemandem erwarten, der Homosexuelle am liebsten an Kränen hängen sieht…
Der Rest das Artikels ist mal wieder heiße Luft. Nichts als Geschichten uns Spekulationen. +net benennt mal wieder keine Quellen, weil es keine hat.
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#4   Libertas Ecclesiae   11:09:28 | Montag, 22. Oktober 2007
Der nächste Schritt weg von der Zukunft???
@ Fragender
Dann treten Sie einmal den Gegenbeweis an: Was hat denn die konkrete Umsetzungd der Liturgiereform für die Zukunft der Kirche gebracht? Ich sehe in Deutschland nur rückläufige Gottesdienstbesucherzahlen und einen Zusammenbruch der Glaubenspraxis in weiten Teilen der Bevölkerung.
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#3   Seminarist   11:01:17 | Montag, 22. Oktober 2007
Ciao Bugnini-Marini! oder Der Auszug der Masonie!
Da bleibt nur noch zu sagen:
und tschüss…
Auch den Kardinalstitel hat er – wie ( in erster Linie von ihm selbst) erwartet – nicht bekommen.
Soll er jetzt seinen liturgischen Müll zu in seiner Privatkapelle, besser sollte ich sagen Privatloge. abhalten.
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#2   Gotthard   10:44:15 | Montag, 22. Oktober 2007
päpstlicher Hof
was auch nur von Ferne an die glorreiche Tradition des päpstlichen Hofes erinnerte
wir benaötigen alles andere als ein höfisches Protokoll oder eine höfische Liturgie – und bestimmt keine päpstliche Hofhaltung!
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#1   Fragender   10:30:43 | Montag, 22. Oktober 2007
Der nächste Schritt…
in die Vergangenheit…
Der nächste Schritt weg von der Zukunft…
Wie viele solche Schritte wird sich die Kirche wohl noch erlauben können, bis sie die Zukunft endgültig anderen Religionen überläßt?
:'(
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