[ « 126 127 128 129 130 » ]
Montag, 22. Oktober 2007 11:05
Eva Herman hat in einem Radio-Interview erklärt, warum das politische und mediale Establishment ihres Landes sie zu verteufeln versucht.
Zurück zum Artikel 25 Lesermeinungen:
Dienstag, 6. Mai 2008 00:31
Gotthard: Eva Hermann
Kein Wort über die Familienpolitik der Nazis, dafür etliches über weibliche Biologie und das „natürliche Rollenbild der Frau“. Bei der Vorstellung ihres neuen Buchs in Stuttgart gab Moderatorin und Autorin Eva Herman die missverstandene Weltverbesserin.
Dienstag, 23. Oktober 2007 17:18
DocRöntgen: @Spätzünder
Meine ganz persönlichen Erfahrungen zeigen mir, dass es hauptsächlich mit Türken Probleme gibt, ohne dabei alle über einen Kamm scheren zu wollen

Wir bekommen da gerade eine schallende Ohrfeige für türkisches Proletariat, das uns seinerzeit als billige Arbeitskraft willkomen war. Und wenn Proleten aus Selbstschutz oder zur Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen so lautstark auftreten, wie das bei jungen Türken oft der Fall ist, erscheint ein friedvolles Nebeneinander weit entfernt. Eine schleichende Islamisierung durch die hier lebenden Türken erwarte ich gar nicht. Die sind z.T. sehr oberflächlich mit den Lehre des Koran vertraut. Allerdings ist das Berufen auf den Glauben ein wichtiges Identitäts-Merkmal. Zumindest dies
ist ihnen erfolgreich eingetrichtert worden. Vomr Aussterben der Deutschen sind wir momentan so oder so ebensoweit entfernt, wie vom flächendeckenden Waldsterben. Aber Schlagworte werden von einer Gesellschaft, die sich an einfachen Botschaften orientiert, gerne aufgegriffen.
Dienstag, 23. Oktober 2007 10:17
Sozialkatholisch: @ Christian Hüller
Die kath. Kirche anerkennt aus gutem Grund nur die sakramkentale Ehe

Ganz so einfach ist das glaube ich nicht, bei zwei Heiden, bzw. Nichtchristen kommt eine standesamtliche Ehe der sakramentalen so gut wie gleich.
Dienstag, 23. Oktober 2007 10:04
„Umkehr“ im katholischen Sinn würde bedeuten, Frau Herman kehrt zu ihrem ersten (und damit einzig rechtmäßigen) Mann zurück. Tut sie das nicht, dann ist ihre „Reue“ ein bloßes Lippenbekenntnis.
Nur wenn die Ehe sakramental geschlossen wurde, ansonsten muss sie überhaupt nichts, und nicht mal das müsste sie …

Die kath. Kirche anerkennt aus gutem Grund nur die sakramkentale Ehe.
Dienstag, 23. Oktober 2007 08:28
Spätzünder: Sigurd von Thelen
Vielleicht springen auch einige auf die NPD-Schiene auf: Die deutschen Gene nehmen ab, wegen kinderreicher Deutscher mit „Migrationshintergrund“.
…schon möglich. Kinderreiche Deutsche mit Migrationshintergrund sind auch nicht das Problem, wenn sie sich intergrieren, d.h. Deutsch lernen und sich unserer Kultur und Tradition anpassen. Dass das funktionieren kann, zeigen Polen, Russen, Griechen usw. Meine ganz persönlichen Erfahrungen zeigen mir, dass es hauptsächlich mit Türken Probleme gibt, ohne dabei alle über einen Kamm scheren zu wollen. Vielleicht haben Sie ja andere Erfahrungen gemacht. Meine Absicht ist es nicht, das „deutsche Gen“ (was auch immer das spezifische daran sein soll) zu retten, sondern die deutsche Kultur und Tradition, zu der auch der christliche Glaube gehört.
Montag, 22. Oktober 2007 22:14
Sigurd von Thelen: @Spätzünder
Zunächst einmal ist es verwunderlich, wieviele Menschen dankbar auf das Wort „Aussterben“ aufspringen. Sieht man sich die bisherige Entwicklung des dt. Volkes an, so ist ein rasanter (!) Zuwachs in den letzten 100 Jahren zu messen.
Bei einer momentanen Geburtenrate von 1,4 Kindern dauert es „einige“ Tausend Jahre, bis wir weg sind. Vielleicht springen auch einige auf die NPD-Schiene auf: Die deutschen Gene nehmen ab, wegen kinderreicher Deutscher mit „Migrationshintergrund“. Sieht man, wie schlecht dem Menschen große Ballungsgebiete bekommen, kann man die nachindustrielle Zuwachsrate eher kritisieren, als gutheißen. Wenn der Staat mit Zahlenmaterial (Geld, Statistik, Demografie) arbeitet, dann nicht, um dies als Gegenwert zu Kindern zu deklarieren, sondern schlicht, weil die jeweiligen Regierenden mit Etats arbeiten und letztlich alle Finanzverwalter sind. Den Wert der Familie an sich muß der Mensch für sich selbst entdecken. Und dann vielleicht nicht mehr zur nächsten Eröffnung eines Mediamarktes rennen.
Montag, 22. Oktober 2007 20:32
Spätzünder: Sigurd von Thelen
…sie haben völlig Recht, leider. Aber genau das ist ja das traurige an der ganzen Sache. Ich denke, gerade weil die Entscheidung für ein Kind in den meisten Fällen eine rein finanzielle Frage ist, kann an der Familienpolitik irgendetwas nicht in Ordnung sein. Wie lange kann eine Gesellschaft ohne Kinder überleben? Eva Herman wollte darauf aufmerksam machen und ich wünsche mir, dass sich unsere Politiker mal endlich ernsthafte Gedanken machen.
Montag, 22. Oktober 2007 20:31
raindance1: Kinder sind in erster Linie zur
Sicherung unserer Sozial- und Wirtschaftssysteme erforderlich. Wir brauchen gut ausgebildete Arbeitskräfte, Beitragszahler, Steuerzahler, Konsumenten und Volkserhalter…haben wir in Deutschland in den letzten Jahren je etwas anderes gehört?
Montag, 22. Oktober 2007 20:07
Sigurd von Thelen: Kindergeld, Geld für Kinder, Kinder statt Geld, Kinder=Geld…
Erstaunlich, dass doch fast alle beim Abwägen über Kinderkriegen ja/nein beim Geld landen. Vieles dvon scheint eine Neiddebatte zu sein: Neid denen gegenüber, die ohne Kinder mehr Geld, Freizeit und Freiheiten haben. Aber das ist eben eine individuelle Entscheidung, die der Staat auch nicht per Gesetz abnehmen kann: Wer eine Familie gründen möchte, muß Prioriäten setzen. Möglicherweise heißt dies auch Verzicht üben (Auto, Reisen, Lebensstil…). Und? Es ist nicht Aufgabe des Staates, es Eltern oder Nichteltern möglichst bequem zu machen. Wer Kinderkriegen davon abhängig macht, wieviele Vergünstigungen, Zuschüsse, Nachlässe etc. er dafür erhält, hat nicht wirklich Lust auf Kinder. Der ist höchstens Opfer einer materiellen Denkweise geworden,
die bei allem eine Kosten-/Nutzen-Abwägung vollzieht.
Montag, 22. Oktober 2007 19:51
raindance1: wozu sollte Gerhard Schröder Lobeshymnen
über Ehe und Familie schreiben?
Dafür haben wir doch so viele mustergültige katholische Familien die mit leuchtendem Beispiel vorleben was eine katholische Familie ausmacht, die mit ihrem Leben überzeugen und mitreißen…
Montag, 22. Oktober 2007 19:43
möchtegern-kathole: Es ist maximal …
… unmoralisch, den Doppelverdienern die Kosten für eine Kinderkrippe zu schenken, und den Normalverdienern – die ja durch den im Vergleich halben Lohn eh’schon weniger haben – keinen entsprechenden Ausgleich zu geben. Damit zwingt man die Menschen finanziell, ihre Kinder wegzugeben, vom Staat erziehen zu lassen und die einfachen Leute Doppel-Malochen zu lassen. Die Krippenkosten holt sich der Staat wieder von der zusätzlichen Lohnsteuer, die ist ja bei den Doppelverdienern auch höher.

Die Politiker kennen ihre eigene Unmoral, und es gibt für sie nichts schlimmeres, als eine Prominente, die dies ausspricht.
Montag, 22. Oktober 2007 19:14
Nachtlaterne: man versucht…
…eva hermann unglaubwürdig zu machen indem man vorgibt die öffentliche meinung gegen sie widerzuspiegeln. das können sich unsere medien leisten, weil sie mauern und die öffentliche meinung keineswegs wiedergeben, die sie vorgaukeln wiederzugeben. und wie regaiert die öffentlichkeit? sie glaubt, dass die medien die öffentlichkeit wiedergeben!
Montag, 22. Oktober 2007 19:05
Sirilo: Umkehr
„Umkehr“ im katholischen Sinn würde bedeuten, Frau Herman kehrt zu ihrem ersten (und damit einzig rechtmäßigen) Mann zurück. Tut sie das nicht, dann ist ihre „Reue“ ein bloßes Lippenbekenntnis.

Jetzt müssen nur noch Gerhard Schröder und Joschka Fischer Bücher mit Lobeshymnen auf Ehe und Familie schreiben, dann werden sie auch Stars bei Kongressen konservativer Katholiken.
Montag, 22. Oktober 2007 18:09
Fragender: @ C.H.
Was meinen Sie?

Ich kann bei der Dame weder Reue noch Umkehr erkennen.

Wenn Sie mit Umkehr Scheidungen meinen, so bin ich Ihrer Meinung, daß die Be- und Verurteilung Geschiedener durch die Kirche zwar traditionell katholisch, aber nicht besonders christlich ist.

Ich denke, daß Frau Herman nur deshalb in kreuz.net hofiert wird, weils sie rechts-aussen-Positionen in pseudo-katholischer Verpackung propagiert. Und das entspricht halt genau der Linie dieser Homepage.
Montag, 22. Oktober 2007 15:32
Christian Hüller: @ Fragender
Reue und Umkehr, kurz: metanoia, sind zugleich zutiefst unmodern und zutiefst katholisch.

Diese bezieht sich auch und insbesondere auf Haltungen, die das Gesetz für sich nicht sanktioniert, noch belohnt, womit man also sich nicht brüsten kann, wenn man’s ehrlich meint.

So viel zu Ihrem Statement.
Montag, 22. Oktober 2007 15:21
raindance1: @GerdEric ob Sie es merken oder nicht
ist mir egal. Nur wundere ich mich, warum hier Leute die angeblich nichts zu sagen haben, die ein völlig „falsches“ Leben führen und die nicht bereits sind, Fehler einzusehen und etwas zu verändern, warum diese Leute so interessant sind, dass alleine kreuz.net voll von Beiträgen über diese Dame ist und manche sich sogar die Mühe machen, das Gästebuch der Dame zu analysieren…
Montag, 22. Oktober 2007 14:28
HarroMeyer: Doc@ Dann will ich mich mal verdammt unmissverständlich
ausdrücken, meine Mutter(3Kinder,kinderreich) hatte im Krieg eine wesentlich höhere Anerkennung als die, die heute (nach 68) einer derartigen Frau entgegenkommt, was auch in der Erziehung zum Ausdruck kam. Wie soll man heute vor einer Frau und Mutter Respekt haben, deren Wert von allen Seiten madig gemacht wird?
Montag, 22. Oktober 2007 14:13
Pascal123: Hausfrau
Wenn ich gerne Mutter und Hausfrau wäre und das so toll ist, warum muß ich dann Bücher schreiben und durch die Lande tingeln anstatt das ich bei meinem Kind bleibe und meinem Mann den Haushalt führe.
Montag, 22. Oktober 2007 14:04
GerdEric: @raindance
Warum darf in vierter Ehe lebende und noch nieals Hausfrau arbeitende Frau nicht einsehen, das dieser Lebensweg nicht der richtige ist.

nur, merken, dass Frau Herman etwas eingesehen hat, tut man nicht, woran denn?
Montag, 22. Oktober 2007 13:10
raindance1: Warum darf in vierter Ehe lebende und noch nie
als Hausfrau arbeitende Frau nicht einsehen, das dieser Lebensweg nicht der richtige ist. Wer Frau Herman ihr Leben vorwirft und ihr damit das Recht nimmt über Ehe und Familie zu sprechen, der nimmt auch jedem Sünder, und das sind wir ja alle, das Recht, wieder aufzustehen und das Gute und Wahre zu verkünden.
Montag, 22. Oktober 2007 13:00
DocRöntgen: Medienschelte? Ja. Aber auch Eva-Schelte!
Natürlich gibt es zu oft unüberprüfte Wiedergabe von Bildmaterial, O-Tönen, Zitaten. Die Berichterstattung über den Irakkrieg hat vor Augen geführt, wie vorsichtig man
Nachrichten sehen/hören muß. Durch Weglassen, Selektieren oder gleich durch gezielt geköderte und bezahlte „Zeugen“ wird der Bericht mit einer Tendenz versehen.
Aber Frau Herman hätte ruhig mal den Mut besitzen können zu sagen: „Ja, ich habe mich verdammt mißverständlich ausgedrückt.“ Als vermeintlicher Medienprofi hätte sie etwas geschickter reagieren können, als sie’s tat.
Montag, 22. Oktober 2007 12:46
Mathias Wagener: Eva Herrmann und ihr Getue
EDas Getue der Frau Her(r)man(n), in vierter Ehe verheiratet, nie Hausfrau gewesen, sollte doch wirklich für uns kein ernstes Thema sein. Bedenklich, daß das Forum Deutscher Katholiken sie auftreten ließ. Sehr bedenklich.
Montag, 22. Oktober 2007 11:56
HarroMeyer: So ist es.
Hier geht es doch nicht um das Bild von Frau und Mutter, hier geht es ums Image von Frau Herman.
So kann man natürlich die Meinungsmache der politisch Korrekten ad absurdum führen: ein Lehrstück für die Nationalen. Denn des Volkes Sympatie liegt wohl bei Frau Herman.
Montag, 22. Oktober 2007 11:39
GerdEric: @Artikel
Dagegen hat sie seit ihrer September-Pressekonferenz über 20.000 fast ausschließlich positive Zuschriften bekommen.

dem ist nicht so.
das Gästebuch wird maßiv „bearbeitet“, ist unübersichtlich und damit nicht „professionell“, ein Spiegelbild von Frau Herman.
Was Frau Herman als positive Zuschriften empfindet, sind mehr oder weniger deutliche unreflektierte
Äußerungen.

Frau Herman ist noch immer nicht in der Lage, ihre Vorstellungen zu vermitteln.
Montag, 22. Oktober 2007 11:25
Fragender: Die neue Familien- und Frauenexpertin von Kreuz.net
Naja- nach 3 Scheidungen und 4 Ehen ist sie ja wohl als Fachfrau unbestreitbar.

Ein leuchtendes Beispiel für alle katholischen Frauen!
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net