Familie
Ein tiefes, schwarzes Loch
Eva Herman hat in einem Radio-Interview erklärt, warum das politische und mediale Establishment ihres Landes sie zu verteufeln versucht.
Eva Herman versucht, das schwarze Loch der Orientierungslosigkeit aufzuklären.
Eva Herman versucht, das schwarze Loch der Orientierungslosigkeit aufzuklären.
(kreuz.net) Am Freitag hat der ‘Deutschlandfunk’ gezeigt, daß man sich mit dem Phänomen Eva Herman auch seriös auseinandersetzen kann.

Der Sender strahlte ein Interview mit der ehemaligen Nachrichtensprecherin aus. Die Fragen stellte Christoph Heinemann.

Eva Hermann erklärte in dem Gespräch, daß sie von jenen Kreisen, denen ihre Sicht der Familie nicht behagt, bewußt mißverstanden und in die rechte Ecke gestellt werde.

Sie wolle, daß Mütter in Deutschland die freie Wahl haben zu entscheiden, ob sie sich um die Kinder kümmern oder arbeiten gehen – so Frau Herman: „Diese Wahlfreiheit gibt es zurzeit für die Mütter nicht“.

Außerdem liege in der deutschen Familienpolitik vieles im Argen.

Vor allem werde es immer
Die dreifach geschiedene Mutter eines Sohnes:
„Ich würde Ihnen heute auch lieber sagen, ich hätte es gerne umgekehrt, vier Kinder und einen Mann.“
unmöglicher gemacht, „die Werte, die wir brauchen, Kultur, Tradition, das christliche Miteinander, die christlichen Wurzeln, zu leben.“

Generell könne man nicht sagen, daß die Betreuung von Kindern in Tagesstätten schade.

Aber wo die Umstände zu Hause stimmen – in Deutschland sei das in den allermeisten Fällen so – sei es auf jeden Fall besser, daß sich Mütter persönlich um ihre Kinder kümmern.

In die rechte Ecke geschoben

Auf die Zeit des Nationalsozialismus habe sie sich bezogen, weil ihr während der Pressekonferenz vom 6. September die Frage gestellt wurde, warum Deutschland nicht familienfreundlich sei:

„Wenn wir Ursachenforschung betreiben, dann müssen wir natürlich zurückschauen und untersuchen, wo es denn richtig angefangen hat.“

Familie und Werte seien im Nationalsozialismus mißbraucht worden und „wurden dann anschließend in den 68ern und von den 68ern auch wieder abgeschafft oder eben deswegen abgeschafft.“

Die Abschaffung habe im Prinzip schon in der Zeit des Mißbrauchs begonnen.

Der Wert der Mutterschaft und der Kinder sei von den Nationalsozialisten nicht gefördert, sondern vielmehr verstaatlicht worden.

Auf der Pressekonferenz befanden sich nach Angaben von Frau Herman etwa dreißig Pressevertreter:

„Es hat niemand der Anwesenden
Für echte Wahlfreiheit:
„Wir wissen, daß Frauen völlig überlastet sind in dieser Doppelverantwortung, die sie oftmals freiwillig nicht wählen, sondern wählen müssen, damit sie wirtschaftlich überleben können.“
eine Frage gestellt auf eine etwaige mißverständliche Äußerung von mir und auch am nächsten Tag ist in keiner Zeitung, in keiner Berichterstattung irgend etwas in dieser Richtung erfolgt.“

Nur Barbara Möller vom „Hamburger Abendblatt“, habe einen Halbsatz geschrieben, in dem sie behauptete, daß die Familienpolitik des Dritten Reiches gelobt worden sei:

„Dann ist etwas erfolgt. So schnell konnte man gar nicht schauen, wie auch angeblich seriöse Zeitungen in ihren Online-Diensten auf diesen Zug aufgesprungen sind und innerhalb von Stunden mich in die rechte Ecke geschoben haben.“

Das sei ein durchschaubarer Mechanismus: Wer das Thema Familie heute aufgreife und es wagt, politische Entscheidungen als nicht familienfreundlich genug zu bezeichnen, „der wird sofort unmißverständlich in die rechte Ecke geschoben.“

Frau Herman führt diesen Mechanismus auf eine Angst vor der Wahrheit zurück:

„Die Wahrheit ist, daß wir in der Gesellschaft große Probleme haben. Die können auch nicht schön geredet werden.“

Wir sterben aus

Bei allen Kinder- und Jugendumfragen stünden die Jugendlichen in der Zukunftsfrage vor einem großen schwarzen Loch:

„Wir wissen, daß Frauen völlig überlastet sind in dieser Doppelverantwortung, die sie oftmals freiwillig nicht wählen, sondern wählen müssen, damit sie wirtschaftlich überleben können.“

„Wir haben eine gestiegene Depressionsrate. Wir haben eine gestiegene Alkoholrate bei gerade
Manipulation
Die Bevölkerung sandte Eva Herman über 20.000 fast ausschließlich positive Zuschriften. Die Medienkonzerne diskreditierten sie, wo sie konnten.
erfolgreichen, beruflich erfolgreichen Frauen.

Immer häufiger verweigern Männer Familie, wollen nicht mehr heiraten.“

Fast 50 Prozent der jungen Männer bis 40 würden die Verantwortung für eine Familie ablehnen:

„Schließlich zeigen uns die demographischen Zahlen ja ganz deutlich: Wir leben in einem System, das nicht überlebensfähig ist.

Würde dieses System in einem wirtschaftlichen Unternehmen ausprobiert werden, würde man irgendwann unterm Strich sagen: nein, das funktioniert nicht, weil wir aussterben, und würde es abschaffen und ein neues suchen. Aber das tun wir nicht!“

Medien- contra Mehrheitsmeinung

Frau Herman spricht auch mit ihrer Erfahrung mit der Medienmanipulation:

„Egal in welche Sendung ich eingeladen wurde und werde, in fast allen Fällen werde ich heftig angegriffen und es wird auch ein Programm um mich herum aufgebaut, das mich angreift und welches in der Regel auch versucht, mich kaputt zu machen.“

Dagegen hat sie seit ihrer September-Pressekonferenz über 20.000 fast ausschließlich positive Zuschriften bekommen.

Doch in Fernsehsendungen werde sie einfach diskreditiert, wo sie nur diskreditiert werden könne: „Man versuche, sie mit allen Mitteln unglaubwürdig zu machen.“

Aus der eigenen Erfahrung gelernt

Frau Herman wird vom ‘Deutschlandradio’ auch auf den Vorwurf angesprochen, Wasser zu predigen und Wein zu trinken.

Sie sei selber das gewesen, was sie heute verteufle: eine Karrierefrau.

„Diese Bücher schreibe ich nicht trotz meiner Karriere, sondern wegen dieser Karriere“ – antwortet sie.

Sie sei in der Zeit der Emanzipation groß geworden und habe sich auch so entwickelt, wie es vom Feminismus gepredigt wurde. Sie habe diese Botschaft geglaubt:

„Deswegen kann ich auch jede Frau heute verstehen, die gerne Karriere macht und gerne ihren Beruf ausübt. Und ich bin auch nicht dagegen, daß eine Frau ihren Beruf ausübt.“

Doch während ihrer Schwangerschaft habe sie sich verändert. Sie habe erkannt, „daß der Ehrgeiz und der Erfolg von Karrierefrauen Frauen auch häufig – so war es bei mir auch – vom Inneren, vom eigenen Kern wegführt.“

„Ich würde Ihnen heute auch lieber sagen, ich hätte es gerne umgekehrt, vier Kinder und einen Mann, aber mein Weg war nun dieser und vielleicht kann ich gerade deswegen auch darüber sprechen.“
      
25 Lesermeinungen
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#25   Gotthard   00:31:37 | Dienstag, 6. Mai 2008
Eva Hermann
Kein Wort über die Familienpolitik der Nazis, dafür etliches über weibliche Biologie und das „natürliche Rollenbild der Frau“. Bei der Vorstellung ihres neuen Buchs in Stuttgart gab Moderatorin und Autorin Eva Herman die missverstandene Weltverbesserin.
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#24   DocRöntgen   17:18:20 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Spätzünder
Meine ganz persönlichen Erfahrungen zeigen mir, dass es hauptsächlich mit Türken Probleme gibt, ohne dabei alle über einen Kamm scheren zu wollen
Wir bekommen da gerade eine schallende Ohrfeige für türkisches Proletariat, das uns seinerzeit als billige Arbeitskraft willkomen war. Und wenn Proleten aus Selbstschutz oder zur Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen so lautstark auftreten, wie das bei jungen Türken oft der Fall ist, erscheint ein friedvolles Nebeneinander weit entfernt. Eine schleichende Islamisierung durch die hier lebenden Türken erwarte ich gar nicht. Die sind z.T. sehr oberflächlich mit den Lehre des Koran vertraut. Allerdings ist das Berufen auf den Glauben ein wichtiges Identitäts-Merkmal. Zumindest dies
ist ihnen erfolgreich eingetrichtert worden. Vomr Aussterben der Deutschen sind wir momentan so oder so ebensoweit entfernt, wie vom flächendeckenden Waldsterben. Aber Schlagworte werden von einer Gesellschaft, die sich an einfachen Botschaften orientiert, gerne aufgegriffen.
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#23   Sozialkatholisch   10:17:39 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Christian Hüller
Die kath. Kirche anerkennt aus gutem Grund nur die sakramkentale Ehe
Ganz so einfach ist das glaube ich nicht, bei zwei Heiden, bzw. Nichtchristen kommt eine standesamtliche Ehe der sakramentalen so gut wie gleich.
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#22   Christian Hüller   10:04:48 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Sirilo
„Umkehr“ im katholischen Sinn würde bedeuten, Frau Herman kehrt zu ihrem ersten (und damit einzig rechtmäßigen) Mann zurück. Tut sie das nicht, dann ist ihre „Reue“ ein bloßes Lippenbekenntnis.
Nur wenn die Ehe sakramental geschlossen wurde, ansonsten muss sie überhaupt nichts, und nicht mal das müsste sie …
Die kath. Kirche anerkennt aus gutem Grund nur die sakramkentale Ehe.
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#21   Spätzünder   08:28:24 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Sigurd von Thelen
Vielleicht springen auch einige auf die NPD-Schiene auf: Die deutschen Gene nehmen ab, wegen kinderreicher Deutscher mit „Migrationshintergrund“.
…schon möglich. Kinderreiche Deutsche mit Migrationshintergrund sind auch nicht das Problem, wenn sie sich intergrieren, d.h. Deutsch lernen und sich unserer Kultur und Tradition anpassen. Dass das funktionieren kann, zeigen Polen, Russen, Griechen usw. Meine ganz persönlichen Erfahrungen zeigen mir, dass es hauptsächlich mit Türken Probleme gibt, ohne dabei alle über einen Kamm scheren zu wollen. Vielleicht haben Sie ja andere Erfahrungen gemacht. Meine Absicht ist es nicht, das „deutsche Gen“ (was auch immer das spezifische daran sein soll) zu retten, sondern die deutsche Kultur und Tradition, zu der auch der christliche Glaube gehört.
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#20   Sigurd von Thelen   22:14:48 | Montag, 22. Oktober 2007
@Spätzünder
Zunächst einmal ist es verwunderlich, wieviele Menschen dankbar auf das Wort „Aussterben“ aufspringen. Sieht man sich die bisherige Entwicklung des dt. Volkes an, so ist ein rasanter (!) Zuwachs in den letzten 100 Jahren zu messen.
Bei einer momentanen Geburtenrate von 1,4 Kindern dauert es „einige“ Tausend Jahre, bis wir weg sind. Vielleicht springen auch einige auf die NPD-Schiene auf: Die deutschen Gene nehmen ab, wegen kinderreicher Deutscher mit „Migrationshintergrund“. Sieht man, wie schlecht dem Menschen große Ballungsgebiete bekommen, kann man die nachindustrielle Zuwachsrate eher kritisieren, als gutheißen. Wenn der Staat mit Zahlenmaterial (Geld, Statistik, Demografie) arbeitet, dann nicht, um dies als Gegenwert zu Kindern zu deklarieren, sondern schlicht, weil die jeweiligen Regierenden mit Etats arbeiten und letztlich alle Finanzverwalter sind. Den Wert der Familie an sich muß der Mensch für sich selbst entdecken. Und dann vielleicht nicht mehr zur nächsten Eröffnung eines Mediamarktes rennen.
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#19   Spätzünder   20:32:04 | Montag, 22. Oktober 2007
Sigurd von Thelen
…sie haben völlig Recht, leider. Aber genau das ist ja das traurige an der ganzen Sache. Ich denke, gerade weil die Entscheidung für ein Kind in den meisten Fällen eine rein finanzielle Frage ist, kann an der Familienpolitik irgendetwas nicht in Ordnung sein. Wie lange kann eine Gesellschaft ohne Kinder überleben? Eva Herman wollte darauf aufmerksam machen und ich wünsche mir, dass sich unsere Politiker mal endlich ernsthafte Gedanken machen.
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#18   raindance1 †   20:31:30 | Montag, 22. Oktober 2007
Kinder sind in erster Linie zur
Sicherung unserer Sozial- und Wirtschaftssysteme erforderlich. Wir brauchen gut ausgebildete Arbeitskräfte, Beitragszahler, Steuerzahler, Konsumenten und Volkserhalter…haben wir in Deutschland in den letzten Jahren je etwas anderes gehört?
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#17   Sigurd von Thelen   20:07:03 | Montag, 22. Oktober 2007
Kindergeld, Geld für Kinder, Kinder statt Geld, Kinder=Geld…
Erstaunlich, dass doch fast alle beim Abwägen über Kinderkriegen ja/nein beim Geld landen. Vieles dvon scheint eine Neiddebatte zu sein: Neid denen gegenüber, die ohne Kinder mehr Geld, Freizeit und Freiheiten haben. Aber das ist eben eine individuelle Entscheidung, die der Staat auch nicht per Gesetz abnehmen kann: Wer eine Familie gründen möchte, muß Prioriäten setzen. Möglicherweise heißt dies auch Verzicht üben (Auto, Reisen, Lebensstil…). Und? Es ist nicht Aufgabe des Staates, es Eltern oder Nichteltern möglichst bequem zu machen. Wer Kinderkriegen davon abhängig macht, wieviele Vergünstigungen, Zuschüsse, Nachlässe etc. er dafür erhält, hat nicht wirklich Lust auf Kinder. Der ist höchstens Opfer einer materiellen Denkweise geworden,
die bei allem eine Kosten-/Nutzen-Abwägung vollzieht.
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#16   raindance1 †   19:51:17 | Montag, 22. Oktober 2007
wozu sollte Gerhard Schröder Lobeshymnen
über Ehe und Familie schreiben?
Dafür haben wir doch so viele mustergültige katholische Familien die mit leuchtendem Beispiel vorleben was eine katholische Familie ausmacht, die mit ihrem Leben überzeugen und mitreißen…
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#15   möchtegern-kathole   19:43:55 | Montag, 22. Oktober 2007
Es ist maximal …
… unmoralisch, den Doppelverdienern die Kosten für eine Kinderkrippe zu schenken, und den Normalverdienern – die ja durch den im Vergleich halben Lohn eh’schon weniger haben – keinen entsprechenden Ausgleich zu geben. Damit zwingt man die Menschen finanziell, ihre Kinder wegzugeben, vom Staat erziehen zu lassen und die einfachen Leute Doppel-Malochen zu lassen. Die Krippenkosten holt sich der Staat wieder von der zusätzlichen Lohnsteuer, die ist ja bei den Doppelverdienern auch höher.
Die Politiker kennen ihre eigene Unmoral, und es gibt für sie nichts schlimmeres, als eine Prominente, die dies ausspricht.
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#14   Nachtlaterne   19:14:25 | Montag, 22. Oktober 2007
man versucht…
…eva hermann unglaubwürdig zu machen indem man vorgibt die öffentliche meinung gegen sie widerzuspiegeln. das können sich unsere medien leisten, weil sie mauern und die öffentliche meinung keineswegs wiedergeben, die sie vorgaukeln wiederzugeben. und wie regaiert die öffentlichkeit? sie glaubt, dass die medien die öffentlichkeit wiedergeben!
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#13   Sirilo   19:05:06 | Montag, 22. Oktober 2007
Umkehr
„Umkehr“ im katholischen Sinn würde bedeuten, Frau Herman kehrt zu ihrem ersten (und damit einzig rechtmäßigen) Mann zurück. Tut sie das nicht, dann ist ihre „Reue“ ein bloßes Lippenbekenntnis.
Jetzt müssen nur noch Gerhard Schröder und Joschka Fischer Bücher mit Lobeshymnen auf Ehe und Familie schreiben, dann werden sie auch Stars bei Kongressen konservativer Katholiken.
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#12   Fragender   18:09:32 | Montag, 22. Oktober 2007
@ C.H.
Was meinen Sie?
Ich kann bei der Dame weder Reue noch Umkehr erkennen.
Wenn Sie mit Umkehr Scheidungen meinen, so bin ich Ihrer Meinung, daß die Be- und Verurteilung Geschiedener durch die Kirche zwar traditionell katholisch, aber nicht besonders christlich ist.
Ich denke, daß Frau Herman nur deshalb in kreuz.net hofiert wird, weils sie rechts-aussen-Positionen in pseudo-katholischer Verpackung propagiert. Und das entspricht halt genau der Linie dieser Homepage.
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#11   Christian Hüller   15:32:30 | Montag, 22. Oktober 2007
@ Fragender
Reue und Umkehr, kurz: metanoia, sind zugleich zutiefst unmodern und zutiefst katholisch.
Diese bezieht sich auch und insbesondere auf Haltungen, die das Gesetz für sich nicht sanktioniert, noch belohnt, womit man also sich nicht brüsten kann, wenn man’s ehrlich meint.
So viel zu Ihrem Statement.
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#10   raindance1 †   15:21:24 | Montag, 22. Oktober 2007
@GerdEric ob Sie es merken oder nicht
ist mir egal. Nur wundere ich mich, warum hier Leute die angeblich nichts zu sagen haben, die ein völlig „falsches“ Leben führen und die nicht bereits sind, Fehler einzusehen und etwas zu verändern, warum diese Leute so interessant sind, dass alleine kreuz.net voll von Beiträgen über diese Dame ist und manche sich sogar die Mühe machen, das Gästebuch der Dame zu analysieren…
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#9   HarroMeyer †   14:28:11 | Montag, 22. Oktober 2007
Doc@ Dann will ich mich mal verdammt unmissverständlich
ausdrücken, meine Mutter(3Kinder,kinderreich) hatte im Krieg eine wesentlich höhere Anerkennung als die, die heute (nach 68) einer derartigen Frau entgegenkommt, was auch in der Erziehung zum Ausdruck kam. Wie soll man heute vor einer Frau und Mutter Respekt haben, deren Wert von allen Seiten madig gemacht wird?
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#8   Pascal123   14:13:07 | Montag, 22. Oktober 2007
Hausfrau
Wenn ich gerne Mutter und Hausfrau wäre und das so toll ist, warum muß ich dann Bücher schreiben und durch die Lande tingeln anstatt das ich bei meinem Kind bleibe und meinem Mann den Haushalt führe.
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#7   GerdEric   14:04:05 | Montag, 22. Oktober 2007
@raindance
Warum darf in vierter Ehe lebende und noch nieals Hausfrau arbeitende Frau nicht einsehen, das dieser Lebensweg nicht der richtige ist.
nur, merken, dass Frau Herman etwas eingesehen hat, tut man nicht, woran denn?
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#6   raindance1 †   13:10:30 | Montag, 22. Oktober 2007
Warum darf in vierter Ehe lebende und noch nie
als Hausfrau arbeitende Frau nicht einsehen, das dieser Lebensweg nicht der richtige ist. Wer Frau Herman ihr Leben vorwirft und ihr damit das Recht nimmt über Ehe und Familie zu sprechen, der nimmt auch jedem Sünder, und das sind wir ja alle, das Recht, wieder aufzustehen und das Gute und Wahre zu verkünden.
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#5   DocRöntgen   13:00:52 | Montag, 22. Oktober 2007
Medienschelte? Ja. Aber auch Eva-Schelte!
Natürlich gibt es zu oft unüberprüfte Wiedergabe von Bildmaterial, O-Tönen, Zitaten. Die Berichterstattung über den Irakkrieg hat vor Augen geführt, wie vorsichtig man
Nachrichten sehen/hören muß. Durch Weglassen, Selektieren oder gleich durch gezielt geköderte und bezahlte „Zeugen“ wird der Bericht mit einer Tendenz versehen.
Aber Frau Herman hätte ruhig mal den Mut besitzen können zu sagen: „Ja, ich habe mich verdammt mißverständlich ausgedrückt.“ Als vermeintlicher Medienprofi hätte sie etwas geschickter reagieren können, als sie’s tat.
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#4   Mathias Wagener   12:46:25 | Montag, 22. Oktober 2007
Eva Herrmann und ihr Getue
EDas Getue der Frau Her(r)man(n), in vierter Ehe verheiratet, nie Hausfrau gewesen, sollte doch wirklich für uns kein ernstes Thema sein. Bedenklich, daß das Forum Deutscher Katholiken sie auftreten ließ. Sehr bedenklich.
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#3   HarroMeyer †   11:56:11 | Montag, 22. Oktober 2007
So ist es.
Hier geht es doch nicht um das Bild von Frau und Mutter, hier geht es ums Image von Frau Herman.
So kann man natürlich die Meinungsmache der politisch Korrekten ad absurdum führen: ein Lehrstück für die Nationalen. Denn des Volkes Sympatie liegt wohl bei Frau Herman.
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#2   GerdEric   11:39:36 | Montag, 22. Oktober 2007
@Artikel
Dagegen hat sie seit ihrer September-Pressekonferenz über 20.000 fast ausschließlich positive Zuschriften bekommen.
dem ist nicht so.
das Gästebuch wird maßiv „bearbeitet“, ist unübersichtlich und damit nicht „professionell“, ein Spiegelbild von Frau Herman.
Was Frau Herman als positive Zuschriften empfindet, sind mehr oder weniger deutliche unreflektierte
Äußerungen.
Frau Herman ist noch immer nicht in der Lage, ihre Vorstellungen zu vermitteln.
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#1   Fragender   11:25:39 | Montag, 22. Oktober 2007
Die neue Familien- und Frauenexpertin von Kreuz.net
Naja- nach 3 Scheidungen und 4 Ehen ist sie ja wohl als Fachfrau unbestreitbar.
Ein leuchtendes Beispiel für alle katholischen Frauen!
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