Bistum Mainz
Bischöfliche Theorie und priesterliche Praxis
Nach dem Zweiten Vatikanum wurden die Pfarrgemeinderäte eingeführt. Doch schon vierzig Jahre später ist diese Institution auf den Hund gekommen.
Versteht Kardinal Lehmann, daß man als Vorstandsmitglied eines Schachklubs die Regeln des Spiels kennen muß?
Versteht Kardinal Lehmann, daß man als Vorstandsmitglied eines Schachklubs die Regeln des Spiels kennen muß?
© Fotos für das Titelbild: pixelio.de
(kreuz.net, Mainz) „Ich empfinde die Pfarrgemeinderäte als große Bereicherung“ – jubelte der Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, am vergangenen Freitag vor Journalisten.

Im Pfarrgemeinderat komme „die gemeinsame Verantwortung der Gläubigen für die Pfarrgemeinschaft“ zum Ausdruck.

Vierzig Jahre nach dem Konzil könne man „mit großer Dankbarkeit“ auf die Entwicklung dieses Gremiums zurückblicken:

„Es ist ein Segen, daß es in jeder Gemeinde Menschen gibt, die das Ganze mittragen.“

Ein Priester des Bistums Mainz bezeichnete
Gremien-Alltag:
„Zermürbend, zäh, oftmals latent kritisch dem Pfarrer gegenüber. Und vor allem: Aggressiv gegenüber allem, was aus »Rom« kommt.“
diese Aussagen als völlig welt- und kirchenfremd.

Auf Anfrage erklärte er: „Das kann Seine Eminenz leicht sagen, weil er nicht weiß, was in diesen Gremien läuft“.

Die Sitzungen des Pfarrgemeinderates während der seltenen bischöflichen Visitationen seien „ein Schaulaufen, bei dem sich die Gemeinde von ihrer besten Seite zeige, um finanzielle Forderungen besser durchzusetzen“.

Der Gremien-Alltag sehe aber anders aus: „Zermürbend, zäh, oftmals latent kritisch dem Pfarrer gegenüber. Und vor allem: Aggressiv gegenüber allem, was aus »Rom« kommt.“

Niemand ermesse – so der Priester – wieviel Zeit die Sitzungen verschlängen:

„Ich kenne einen Priester, der die großartige Aufgabe hat, in vier Pfarreien jeweils den Verwaltungsrat und den Pfarrgemeinderat zu gründen – außerdem noch einen Seelsorgerat –
Mainzer Priester:
„Ein Mitbruder hat die großartige Aufgabe, in vier Pfarreien neun Gremien zu gründen. Es ist fast unmöglich, noch eine entsprechende Anzahl praktizierender Katholiken zu finden.“
also insgesamt neun Gremien. Dazu kommt die Vertretungspflicht im Dekanatsrat und in der Dekanatsversammlung. Macht zehn Gremien.“

Jedes Kind wisse, daß es inzwischen fast unmöglich sei, noch eine entsprechende Anzahl praktizierender Katholiken zu finden, die sich eine Mitgliedschaft in einem solchen Rat antun:

„Die ganz wenigen aufrechten Gläubigen, die sich an der Lehre der Kirche orientieren, sind aus Gründen des Gruppendrucks nicht mehr bereit, in den Pfarrgemeinderat zu gehen, um dort fertiggemacht zu werden.“

Was ist das Ergebnis? Die meisten Mitglieder dieser Räte seien keine praktizierenden Katholiken:

„Sie erfüllen weder regelmäßig die Sonntagspflicht, noch gehen sie zur Beichte -von den übrigen Gebote der Kirche gar nicht zu reden.“

Deshalb seien diese Räte hohle Eier und bloße Fassaden, hinter denen nichts stecke.

Wenn der Kardinal von einer „gemeinsamen Verantwortung der Gläubigen für die Pfarrgemeinschaft“ rede, klinge das darum so, als ob er sich über die Realität in seinen Pfarrgemeinden lustig machen wolle:

„Man stelle sich Vorstandsmitglieder eines Schachklubs vor, die sich dreimal im Jahr mit Schach beschäftigen und dabei die Regeln des Spiels weder kennen noch sich darum kümmern.“
      
39 Lesermeinungen
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#39   drhouse   11:49:21 | Montag, 29. Oktober 2007
PGR kirchenrechtlich zweifelhaft und pastoral sinnlos
Es wurde ja auch mal zeit.
Von wegen: der pgr ist eine große erungenschaft! Er ist überflüssig wie ein kropf und kirchenrechtlich mehr als zweifelhaft. Der CIC kennt so einer einrichtung gar nicht. Sie ist eine rein deutsche erfindung! Kaum ein anderes land auf der welt hat sie übernommen. Aus eigener leidvoller erfahrung mit diesem „gremium“ (als mitglied) kann ich nur sagen, dass es vollkommen überschätzt wird. Mein eindruck ist: Die meisten pgr-mitglieder sind den anforderungen der eigenen pgr-statuen gar nicht gewachsen, ja sie kennen sie meistens überhaupt nicht. Viele mögen ja gutwillig sein, die aber mangelnde theologische wie geistliche kompetz und ihre mangelnde notwendigkeit machen sie nicht selten durch agressivität und blokade gegenüber dem pfarrer oder allgemein der so verknöcherten kirche wet. Letztlich behindern sie die arbeit des pfarrers mehr, als das sie der gemeinde nützen.
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#38   r.ruhrgebietler   17:08:44 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Herr Lehmann,
wer am fetten Fleischtopf sitzt hat schon von alters her jeden Bezug zu seiner Umgebung verloren.
Das ist unabhängig vom Stand und dem Einkommen. Die Pfründe auf Erden können ein Mühlstein im Himmel werden.
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#37   Benedikt   17:00:32 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
@ Herr van Laack
Was Sie beschreiben kann ich nicht aus eigener Anschauung bestätigen. Es sind mir auch keine derartige Fälle bekannt, was aber nicht unbedingt etwas heißen muss. In meinen Augen schreiben Sie dem PGR wesentlich mehr Einfluss und Aktionismus zu, als in diesen Gremien vorherrscht. Mag sein, dass hier und dort ein „Reformer“ sitzt, der meint, er könne aus dem PGR heraus die Kirche umkrempeln. Der Regelfall dürfte aber meist eine reine Verwaltung von örtlichen „To-Do’s“ sein. Organisation von Besuchsdiensten, ein paar pastorale Initiativen, fertig. Bis heute ist unklar, was die PGRs eigentlich genau machen sollen und wie zusammengewürfelte Gremien einen Pfarrer mit 30 Jahren Diensterfahrung beraten sollen. Am besten taugt er noch als Schlüssel des Pfarrers zu Pfarrei, als Informations- und Kontakquelle.
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#36   Michael van Laack   10:04:34 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Es ist noch schlimmer als beschrieben…
Jedenfalls nach meiner Erfahrung. Die Pfarrgemeinderäte bestehen zu 90 % aus Debattierkobolden, die Beschlüsse nur dann fassen, wenn sie sich sicher sein können, sie nicht selbst umsetzen zu müssen. Die wenigsten PGR-Mitglieder sind in Verbänden engagiert und haben schon von daher keine enge Bindung an das Gemeindeleben. Hinzu kommt, das zunehmend auch Hauptamtliche (mangels Alternativen) in die PGR’s gewählt werden. Und plötzlich besteht ein PGR aus lauter Kindergärtnerinnen, Küstern und Pfarrsekretärinnen. Hinzu kommt selbstverständlich standardmäßig eine Frauenrechtlerin, die turnusmäßig den Rat dazu zwingen möchte. über Zölibat und Frauenweihe abzustimmen. Und selbstverständlich der selbstbewußte Pastoralreferent, der „mutig“ auch evangelischen Christen die Kommunion spendet und deshalb regelmäßig in seinen Einführungsworten zur PGR-Sitzung auf die ungerechte Haltung Roms hinweist. Wenn man ganz viel Pech oder Glück (je nach Sichtweise hat), nimmt auch noch regelmäßig der befreiungstheologisch optimistische Pfarrer an der Sitzung teil, der uns allen versichert, das wir schon haben werden, was wir brauchen, wenn wir nur alles was wir haben, nach Nicaragua spenden. Und so wird aus dem PGR ganz schnell eine Pastorale Gemischtwaren Runde, die nur ihren Idealen nachstrebt und dieser der jeweiligen Gemeinde als Realität verkaufen will. Arme katholische Kirche!
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#35   möchtegern-kathole   19:53:42 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@vox clamantis
Die Texte eines jeden Konzils sind – soweit nicht explizit dogmatisiert – durchaus diskutabel. Das V2 macht da keine Ausnahme.
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#34   vox clamantis   13:51:33 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Pfarrgemeinderat
Die pauschale Kritik an den dauf Anregung des 2. Vatikanischen Konzils, das ich durchaus für rechtgläubig und für einen Epoche machenden Fortschritt in der fast zweitausendjährigen Geschichte der Kirche halte, ist unfair und mal wieder typisch für die einseitige reaktionäre Berichterstattung auf kreuz.net. Es ist schade, dass die Macher dieser Seite nicht einsehen können/wollen, dass der Geist Gottes weht, wo, wann und wie er will.
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#33   Benedikt   13:27:03 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Pfarrgemeinderat
Ein bißchen Wahrheit klingt auf jeden Fall an:
Das System ist tasächlich auf den Hund gekommen. Im November sind bekanntlich wieder PGR-Wahlen. Nun könnte man ja meinen, dass es ein leichtes wäre, für die ach so wichtigen PGRs Laien zu finden, die bereit sind, sich zu engagieren. Die Realität sieht allerdings anders aus. In meiner sowie allen umliegenden Pfarreien bringen die Hauptamtlichen Monate zu, um genug Kandidaten zusammenzukriegen. Damit die Listen voll werden und wenigstens die paar halbwegs Interessierten gewählt werden können (ein PGR von 10 Leuten braucht bei uns eine 15er Liste) werden allerhand reine Zählkandidaten aufgestellt („mach das mal, wählt dich eh keiner keine Angst“). Die meisten Leute haben keine Ahnung, wer der PGR ist und was er macht. Und wenn sie es wüssten würden sie sich vermutlich fragen ob es dafür ein 10er Gremium braucht, dass sich 6 Mal im Jahr trifft (wenn es sich denn so oft trifft).
Pfarrer mit mehreren Pfarreien können die vielen Sitzungen ohnehin nicht mehr besuchen, dies wird von den Gläubigen erst gar nicht mehr erwartet.
Nun könnte man ja meinen, der PGR wirke direkt auf das Gemeindeleben ein. Dies ist aber ein Irrtum, denn dafür gibt es zahlreiche Ausschüsse, die sich darum kümmern. Dazu gehören Ausschüsse für Kinder- und Jugendarbeit, möglw Caritas etc. Diese Ausschüsse sind die einzigen Gremieen, die wirklich etwas Zählbares zustandebringen. Der PGR ist lediglich so eine Art delegierender Pfarr-Geschäftsführer.
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#32   raindance1 †   12:56:41 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Tonski wo steht denn das er sie mir
ständig um die Ohren hauen soll?
Wenn er aber nicht mehr zu bieten hat als Friede, Freude, Eierkuchen dann ich auch getrost auf diesen schöneheilewelt Verkünder verzichten
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#31   engelhardt †   12:40:12 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Na raindance…
…sieht so aus, als ob Du den Ruf gehoert haettest. Wann meldest Du Dich fuer’s Priesterseminar?
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#30   Tonski   12:39:58 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Friede , Freude, Eierkuchen
Vielleicht sind „Friede , Freude, Eierkuchen“ manchmal besser , als der Wunsch nach einem Pfarrer, der Dir Deine wirklichen oder vermeintlichen Sünden ständig um die Ohren haut!
Tonski
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#29   raindance1 †   12:24:35 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Friede , Freude, Eierkuchen
nachdem die allermeisten Pfarrer brav und aufrichtig ihre Pflicht erfüllen und sie auf engagierte PGRs bauen können die auch fleissig den Gottensdienst besuchen, dann ist doch alles in bester Ordnung.
Ich will aber keinen „braven“ Pfarrer, ich will einen der mich wachrüttelt, der mich begeistert, ich will keine brave einschlaffördernde Predigt, ich will einen der laut sein kann da wo es gefordert ist, ich will einen der Mut hat, der unbequem ist, einen der mir meine Sünden nicht schönredet…
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#28   Tonski   12:15:51 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Bischöfliche Theorie…
Was mich in diesen diversen Diskussionen immer verwundert, ist die Tatsache, daß so häuig Extreme herangezogen werden: hier geht es um einen „drogensüchtigen niederländischen Pfarrer“, dort nimmt die Mehrheit der Pfarrgemeinderäte nicht am Gottesdienst teil usw. und so fort!
Aber hat das alles wirklich etwas mit der Wirklichkeit zu tun; die allermeisten Pfarrer erfüllen brav und aufrichtig ihre Pflicht, mag sein, mal mit mehr mal mit weniger Engagement, wie eben alle anderen auch.
Die allermeisten Pfarrgemeinderäte nehmen sehr wohl am Gottesdiesnt teil und sind auch sonst -jedenfalls bei vielen Pfarren, die ich kenne, die engagiertesten in der Gemeinde!
Man könnte -nur aus den Beiträgen zu dieser Frage -noch vilee Beispiele aufzeigen!
Mein Gott, warum sehen wir Christen nur so unerlöst aus!
Weil wir streiten um des Kaisers Bart (etwa ob man/frau vom Ambo oder vom Altar aus liest, ich wüßte nicht vieles, was weniger von Bedeutung wäre!)
mlg
Tonski
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#27   raindance1 †   11:48:41 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Ortwin Fischer
Unser PGR funktioniert und befruchtete das Leben in der Pfarrei. Sicher, auch bei uns gehen die Besucherzahlen zurück, aber ohne PGR wäre es noch schlechter.
So einen Blödsinn habe ich noch nie gehört. Der PGR ist also dafür gut, die Besucherzahlen (ich denke mal Sie meinen die Gottesdienstbesucherzahlen) noch oben zu drücken…in Ihrer Gemeinde geht mal also wegen der fruchtbaren Arbeit des PGR zur Messe…das sind dann die Animateure zur Gottesdienstshow…wahrlich gute Gründe zur Messe zu gehen…
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#26   Typ   10:25:01 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Der namenlose Priester
„Sie erfüllen weder regelmäßig die Sonntagspflicht, noch gehen sie zur Beichte -von den übrigen Gebote der Kirche gar nicht zu reden.“
Soso, das weiß der namenlose Priester also? (Der Einfachheit halber nenne ich diesen bekennermutigen Mann einmal „Angelina Jolie“.) Angelina Jolie weiß also um die Erfüllung der Sonntagspflicht von Menschen?
Also ich weiß das nicht… Vielleicht geht mein Nachbar in eine andere Pfarrkirche? Vielleicht ist er schon in der Vorabendmesse bei den Petrusbrüdern gewesen? Vielleicht ist er sonntags einfach oft gar nicht da und geht woanders in die Kirche?
Und beim Beichten wird es ja noch abstruser. Vielleicht beichtet mein Nachbar ja in einer anderen Pfarre? Einer Wallfahrtskirche? Hat einen Geistlichen Begleiter im nächsten Kloster?
Kurzum: Angelina Jolie kann das, was er behauptet, überhaupt nicht wissen. Also stünde es Angelina Jolie gut an, zu schweigen. Si tacuisses…
Wenn ich so einen Schwachsinn erzählen würde, würde ich das jedenfalls auch anonym tun – es wäre mir nämlich schlichtweg zu peinlich.
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#25   Hacki   10:08:10 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Die Legitimität des PGR
lässt sich am besten von der Wahlbeteiligung ableiten, diese ist auch in modernistischen Pfarreien selten über 5% der Wahlberechtigten.
Dieser Kardinal Lehmann hat so wenig gesunden Menschenverstand wie Glauben an die Kirche.
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#24   Gerard   09:33:37 | Dienstag, 23. Oktober 2007
PGR samt vorsitzendem Pfarrer
sind in meiner österr. Heimtpfarre (weniger als 2000 Kahtoliken) eingentlich als häretisch zu bezeichnen.
Der Pfarrer ist ein schwer suchtkranker liberaler Holländer, der gerade noch ein paar Messen pro Woche samt WE liest, wenn er nicht wieder einmal zusammen klappt. Hirtenbriefe verliest er nie, die katholischen Glaubenswahrheiten werden nicht verkündigt. Man hört 08/15 Predigten, die genauso von einer evangelischen Pastorin stammen könnten.
Im PGR sitzen fast ausnahmslos nur Frauen, von denen einige feministisch angehaucht sind. Einen Ambo brauchen wir nicht, denn beim Lektorendienst wollen wir beim Volksaltar stehen, um die Rolle der Laien ein wenig zu klerikalisieren. Ein Visitationsbericht des Bischofs bewirkt gar nichts, auch in diesem Punkt.
Die wenigen romtreuen Gläubigen haben private Gebetsgruppen, sind aber in offiziellen Gremien der Pfarre nciht mehr vertreten, weil sie als vorkonziliar bezeichnet werden. Ich erntete zuletzt Gelächter von Pfarrgemeinderäten, weil ich vom Freitagsopfer bzw. Fastengebot sprach, an das ich mich halte…
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#23   Alkuin   09:16:30 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@engelhardt
Nur ein kleiner Auszug, da der Platz nicht reicht:
Eine der Hauptstellen für das Argument der nicht Katholiken liegt im Markus Evangelium:
Mk 6,3:Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab.
Allein gesehen ist es „fast“ ein Beweis für die „Geschwister“ Jesu, aber insgesamt gesehen gibt es kein Basis für diese Irrglaube:
Maria Frau des Cleophas, Schwester der Hl. Mütter (Joh 19,25) ist die Mutter von o.e. Jakobus und Josef (Mk 15,47;Mt 27,56), die die Brüder Jesus genannt werden (Mk 6,3)
Joh 19,25 Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
Mk 15,47 Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses, beobachteten, wohin der Leichnam gelegt wurde.
Mt 27,56 Zu ihnen gehörten Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus und des Josef (andere form von Joses), und die Mutter der Söhne des Zebedäus.
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#22   engelhardt †   09:09:33 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Ja bitte!
Aber kann ich dafür mindestens 2 nennen die beweisen, dass die genannten Geschwister Jesu nicht von Maria und Josef Stammen!
Ja bitte, zeig uns den „Beweis“.
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#21   Alkuin   09:00:48 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@monti
„die Bibel liefert keinerlei Beweise für etwas.“
Schöne, aber altbekannter Rückzieher!
Groß daher schwetzen über die „Brüder“ Jesu, aber NICHTS dahinter. ^-^
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#20   monti   08:09:39 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Lieber Alkuin
die Bibel liefert keinerlei Beweise für etwas.
Die Bibel als Beweisbeleg zu Rate zu ziehen, wäre ja im Prinzip das Gleiche, wie wenn ich sagen würde, 3x4 sei 15, und zum beweis schauen Sie bitte in meine Klassenarbeit vom x.x., da steht es drin. :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#19   Sulpicius   01:15:46 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Seit wann ist der PGR…
… eine geoffenbarte Wahrheit?
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#18   Don Carlos   00:24:47 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Bischöfliche Theorie und priesterliche Praxis
„Es ist ein Segen, daß es in jeder Gemeinde Menschen gibt, die das Ganze mittragen.“
Ob dem wirklich so ist muss in Frage gestellt werden. In vielen Gemeinden ist es tatsächlich so, wie es der Priester hier beschreibt. Ein Großteil der Pfarrgemeinderatsmitglieder ist nicht praktizierend, Sonn-Feiertage sind für Ausflüge, Familienbrunch u. ä. aber nicht für Gott und den Besuch der Messe da. Der Aussage von Bischof Lehmann muss auch dahingehend widersprochen werden, da dass „mittragen“ kaum spürbar ist. Die Gremien sind überwiegend linkslastig und wie beschrieben ist es oftmals erlebbar, dass der Gemeindepfarrer unter Druckgesetzt und zum Teil auch „fertig gemacht“ wird. Wenn das ein positives Ergebnis aus vier Jahrzehnten sein soll!? Darauf kann man gerne verzichten. „Allein den Betern wird es noch gelingen…“ – das sollte auch Bischof Lehmann allmählich merken.
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#17   Alkuin   23:50:14 | Montag, 22. Oktober 2007
@monti
„Natürlich hat Jesus Geschwister gehabt! Steht sogar in meinem Lexikon nachzulesen.“
Das ist doch ein Lachnummer! :-D
Diese alte Proti Schinken, um das Dogma der immerwährende Jungfräulichkeit entgegen zu treten, ist nicht haltbar.
Es gibt keinem einzigen Biblischen Beweis für Leibliche Geschwister Jesu! Was in ihr Lexikon steht, ist keineswegs ein beweis. Da könnten Sie genau so gut den Koran zitieren.
Wetten, dass sie keine einzige Bibel Stelle nennen können der diese These der LEIBLICHEN Geschwister Jesu beweisen kann. Aber kann ich dafür mindestens 2 nennen die beweisen, dass die genannten Geschwister Jesu nicht von Maria und Josef Stammen!
Wenn es um unsern Glauben geht; sollten Sie besser die hl. Schrift lesen anstatt ihr lexikon. ^-^
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#16   monti   23:45:34 | Montag, 22. Oktober 2007
stimmt Riese
bei der FSSPX geht es auch ohne PGR aufwärts!!
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#15   Riese1835   23:07:40 | Montag, 22. Oktober 2007
@Ortwin Fischer
Und was bringt Ihr PGR besser zustande, das man nicht effizienter anders hätte erreichen können?
Selbstverständlich habe ich im PGR auch vereinzelt fruchtbare Ergebnisse erlebt. Im meiner Erfahrung habe ich aber nichts Fruchtbares gefunden, das man nicht auf anderem Wege viel effizienter hätte erreichen können.
Wenn es gemeinsame Anliegen gibt oder vires unitae erforderlich sind, kommt man auch ohne PGR zusammen und tut, was notwendig ist. Und zwar jeder das, was er der Gemeinschaft geben kann, wo seine Talente sind: bei Abrechnungen und Ausgaben jemand, der davon eine Ahnung hat, beim Singen jemand, die die Gabe dazu hat etc. Auch bei uns gibt es einen Chor, eine Schola, Ministranten, Sommerlager, Kassenprüfungen, Prozessionen, Kirchenrenovierungen etc., und die Gemeinde hilft kräftig mit und trägt all das. Nur eben keinen PGR. Ist aus meiner Erfahrung viel efffizienter als bei einem PGR!
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#14   Ortwin Fischer   22:41:00 | Montag, 22. Oktober 2007
Regentänzer
:-@ Ich habe immer gedacht, wenn man im Regen tanzt, wird man erfrischt und der Kopf klarer. Bei raindance1 – hoffentlich gibt es von der Sorte nicht noch einen 2. – scheint es zu wenig oder zu viel gewesen zu sein. Alles Müller oder was? Wir sind ja Gott sei Dank nicht alle im Bistum Regensburg und bei uns im Bistum Bamberg gibt es funktionierende PGRs und Dekanatsräte. Ich finde es ja fast schon eine Frechheit, wenn jemand – nicht raindance – über PGRs urteilt, obwohl er noch nicht mal weiß, ob seine Pfarrei einen hat. :-# wäre in dem Fall besser!
Ich stimme weder dem schwarz-weiß Gemälde des Artikelschreibers zu noch den meisten der Kommentatoren. Sicher mag es solche Räte geben, wie sie in den Negativ-Kommentaren beschrieben werden, aber sie sind doch nicht die Regel, wie es hier dargestellt wird! Unser PGR funktioniert und befruchtete das Leben in der Pfarrei. Sicher, auch bei uns gehen die Besucherzahlen zurück, aber ohne PGR wäre es noch schlechter.
Also, erst mitmachen, am besten sich wählen lassen und sich für Veränderungen oder Beibehaltung des Pfarreilebens einsetzen, je nachdem, was notwendig ist. In den meisten Pfarreien kann man etwas tun, wenn man sich einsetzt und sich einbringt. Nur, schwarz sehend in der Ecke sitzen und maulen – und das oft unwissend – bringt nichts weiter.
ofi
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#13   Riese1835   22:04:14 | Montag, 22. Oktober 2007
Vollkommen richtig berichtet! Kann ich nur bestätigen!
Sie liegen mit Ihrem Artikel vollkommen richtig. Ich war selbst einige Jahre, auf Bitten meines Pfarrers, Pfarrgemeinderat und kann alles bestätigen.
Über Nebensächlichkeiten, wie welchen Weg die Fronleichnamsprozession wählt, wird stundenlang Zeit vergeudet. In den wichtigen Angelegenheiten hat man – Gott sei Dank – ohnedies nichts mitzureden. Die sind ohnedies vorgegeben. Das ist auch gut so, daß dies nicht einer kleinen Schar von Obergschaftlhubern überantwortet wird. Nur so hat man als Gläubiger Gewißheit, was einen erwartet. Physikalische Gesetze werden ja auch nicht demokratisch beschlossen.
Wenn ich so in meinen Umkreis schaue, sehen die meisten Pfarrgemeinderäte ihr allgemeines Priestertum vor allem in der liturgischen und kirchlichen Gschaftlhuberei verwirklicht, weniger oder gar nicht in ihrer christlichen Verantwortung draußen im alltäglichen Leben, dort wo die eigentliche Aufgabe der Laien läge.
Pfarrer werden durch das kirchliche Sowjetsystem gebunden und haben keine Zeit mehr für ihre eigentlichen Aufgaben (Sakramente, Lehre, Hirtendienst).
Ich bin froh, eine Gemeinde gefunden zu haben, die Gott sei Dank keine nach kirchlichem Recht eingerichtete Pfarrgemeinde ist. Ich kann allen aus eigener Erfahrung versichern: Bei einem guten Priester mit offenen Ohren ist man als einfacher Gläubiger viel besser aufgehoben und vertreten als bei einer Schar von Gschaftlhubern, die sich Pfarrgemeinderäte nennen und diese Plattform zur Selbstinszenierung benötigen.
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#12   monti   21:51:51 | Montag, 22. Oktober 2007
@ordo62
Da wurde einmal – muss wohl kurz nach Weihnachten gewesen sen – der Pfarrer gefragt ob Jesus Geschwister gehabt hätte.
Natürlich hat Jesus Geschwister gehabt !
Steht sogar in meinem Lexikon nachzulesen
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#11   Lorenz   21:42:44 | Montag, 22. Oktober 2007
@Sirilo
Ihre Kritik an den journalistischen Praktiken dieses Forums haben Sie nun schon etlichenorts vorgetragen. Langsam scheinen mir die Wiederholungen Ihrer Intelligenz unwürdig.
Zur Sache: Es ist doch jedem klar , dass das Palaver in einem jeden Parlament eine Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner ist. Dies ist immer langwierig, mühselig und zermürbend. Zu den Bundestagsdebatten kommen ja die Abgeordneten auch nicht. So gesehen sind die beschriebenen Erfahrungen des anonymen (von mir aus Fake-)Informaten doch sehr glaubwürdig. Weil eine Demokratie sich nicht vor sich selbst schützen kann, bedarf ein PGR eines mit Veto-Macht ausgestatteten Hirten, der die Herde selbstbewusst führt und keiner Möchtegernlokalpolitiker, denen es an Demut gebricht.
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#10   raindance1 †   21:35:30 | Montag, 22. Oktober 2007
Pfarrgemeinderäte sind überflüssig…
was oder wem nützen sie, der Kirche? den Gläubigen?, ich weiss nicht mal ob wir einen haben, schon gar nicht wer da mitmacht…
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#9   Alkuin   20:55:47 | Montag, 22. Oktober 2007
PGR???
„Die ganz wenigen aufrechten Gläubigen, die sich an der Lehre der Kirche orientieren, sind aus Gründen des Gruppendrucks nicht mehr bereit, in den Pfarrgemeinderat zu gehen, um dort fertiggemacht zu werden.“
Meine Meinung über unser PGR:
Liturgieausschuss= Event Management mit religiösen Themen.
Sonntagsgebot= Eine fromme Empfehlung.
Praktizierenden Katholiken= Bigotte und Alt-Gebackne.
Katechese= Da war mal was??
Die meisten die ich kenne, haben seit ihre Firmunterricht nie wieder etwas in Punkto Glauben dazu gelernt und davon haben sie nicht viel behalten.
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#8   Theologicus Haereticus   20:19:21 | Montag, 22. Oktober 2007
Kirche – das sind alle Gläubigen!
Kardinal Lehmann hat völlig richtig gesprochen. Die Pfarrgemeinderäte tragen eine lebendige Kirche aktiv mit. Auch dann, wenn sie vielleicht mal Fragen stellen, die theologisch gesehen, nicht von großem Wissen zeugen. Aber: es kommt auf das Mitmachen an, auf den Willen,
dabei zu sein, das Evangelium im Leben umzusetzen. Da ist das Nörgeln wie im Artikel „Bischöfliche Theorie…“ wenig hilfreich. Oder meint kreuz.net, mit den Pius-Sektierern ließe sich eine lebendige Kirche aufbauen? Sollen etwa mit Rubrikentreue und überholten Formalismen die verirrten Schäfchen einegesammelt werden?
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#7   raindance1 †   19:54:04 | Montag, 22. Oktober 2007
wenn ein Kardinal empfindet…was auch immer…
dann ist das Jubel, sonst wäre der ganze Artikel langweilig…Jubel, Trubel, Heiterkeit…machen sich doch immer gut
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#6   Typ   19:21:00 | Montag, 22. Oktober 2007
Watt?
„Ich empfinde die Pfarrgemeinderäte als große Bereicherung“ – jubelte der Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, am vergangenen Freitag vor Journalisten.
Inwiefern ist das Zitat denn ein „Jubel“? Wie hat Kardinal Lehmann genau gesprochen, dass die „Redaktion“ nicht von „sagen“, sondern von „jubeln“ spricht?
Oder kann die „Redaktion“ das gar nicht erklären?
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#5   ordo62   19:20:08 | Montag, 22. Oktober 2007
auch wenn der annonyme Priester nur eine +net Ente sein sollte
seine Erfahrungen, sind mit den meinigen fast Deckungsgleich. Immerhin ich selbst fast 4 Jahre PGR-Mitglied. Das religiöse Wissen dort ist allermierend. Da wurde einmal – muss wohl kurz nach Weihnachten gewesen sen – der Pfarrer gefragt ob Jesus Geschwister gehabt hätte. Und das von Leuten, die teilweise den Katechismusmus noch vor dem V2 gelehrt bekamen.
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#4   Nachtlaterne   19:08:12 | Montag, 22. Oktober 2007
wenn ich diesen…
ausdruck eminenz schon höre!
was ist denn an einem lehmann höherwertiges? er ist ein gottloses schlitzohr und sonst gar nichts!
ich bemerke nunmal die balken in seinem auge und auf meine eigenen komme ich im stillen zu sprechen…
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#3   raindance1 †   19:05:08 | Montag, 22. Oktober 2007
hier ist alles anonym
Redaktion und Leser gleichermassen. Und deshalb sind die Beiträge, sowohl die von der Redaktion eingespielten als auch die der Leser, nicht mehr wert, als das Papier auf dem sie geschrieben sind…und da es hier nicht mal Papier gibt…tja…
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#2   st.georg   18:59:22 | Montag, 22. Oktober 2007
@sirilo
sehr gut beobachtet…
ein annonymer katholik aus berlin…*fg
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#1   Sirilo   18:57:45 | Montag, 22. Oktober 2007
Feigheit im Amt
Im vorigen Artikel hat Kreuz.net den Papst als feige bezeichnet, doch hier kommt wieder der ominöse anonyme „Priester aus dem Bistum Mainz“, der zu feige ist, mit seinem Namen für seine Worte einzustehen.
Ehrlich gesagt glaube ich nicht mehr an die Existenz der vielen anonymen Priester, Gläubigen, Insider, Experten etc., die Kreuz.net immerfort zitiert. Ich halte sie allesamt für erfunden von einer Redaktion, die sich selber in feiger Anonymität versteckt. Wenn kein Informant verfügbar ist, der mit seinem Namen für die Wahrheit seiner Aussagen bürgt, dann werden diese anonymen Stimmen aus dem Hut gezaubert, Sprachrohre einer Redaktion, die sich hinter Phantomen versteckt.
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