Hermeneutik der Kontinuität + Testament für Tradis + Im Zweifelsfall behindert + Tod zu verkaufen! + Harry-Potter Nacht in der Kirche
Die Webseite von ‘Radio Vatikan’ zeigt den Papst am Sonntag vor einem Plakat des Friedensgebetes in Assisi 1986.
Hermeneutik der Kontinuität
„Das heutige Treffen versetzt uns im Geiste in das Jahr 1986, als mein verehrter
Vorgänger Johannes Paul II. hohe Religionsvertreter auf den Hügel des heiligen Franziskus einlud, um
für den Frieden zu beten.“
Papst Benedikt XVI. am Sonntag in Neapel vor Vertretern verschiedener Konfessionen
und Religionen.
Testament für Tradis
Italien. Die altgläubige Laienbewegung ‘Una Voce’ des norditalienischen
Bistums Verona hat Formulare für Begräbnisse im Alten Ritus erstellt. Die Blätter sind online abrufbar.
Damit kann jeder Gläubige festschreiben, daß sein Requiem und sein Begräbnis im Alten Ritus zelebriert
werden soll. Gleichzeitig kann er eine Person benennen, die sich um die Ausführung kümmert.
Im Zweifelsfall
behindert
Großbritannien. Die Britin Beverly Robson (32) hat während ihrer Schwangerschaft noch ein
weiteres Kind empfangen. Das berichtete die britische Boulevardzeitung ‘Sun’. Die Mutter zweier Söhne
war zum dritten Kind schwanger, als sie nach wenigen Wochen einen Eisprung hatte. Entgegen der ärztlichen
Beteuerungen gebar Frau Robson Ende September zwei gesunde Mädchen. Die beiden Schwestern wurden zwar
am selben Tag geboren. Sie sind aber keine Zwillinge.
Tod zu verkaufen!
Deutschland. Die Schweizerische
Selbstmord-Firma ‘Dignitas’ will in Deutschland die Beihilfe zum Selbstmord legalisieren. Das erklärte
der Präsident des Unternehmens, Ludwig Minelli, am Montag vor der ‘Berliner Zeitung’. Minelli will das
bestehende Gesetz mit einem juristischen Präzedenzfall abschaffen. Über die Zeitung sucht er im Großraum
Berlin einen Selbstmordkandidaten. Die Kosten des provozierten Prozesses will ‘Dignitas’ tragen.
Harry-Potter
Nacht in der Kirche
Schweiz. Am kommenden Freitag ab Mitternacht vermarktet die Pfarrei Liestal im Bistum
Basel den neuen und letzten Band des umstrittenen Romans Harry Potter. Das Buch erscheint am Samstag erstmals
auf Deutsch. Liestal befindet sich im Kanton Basel-Landschaft im Nordwesten der Schweiz. Der Pfarrsaal
wird mit Dekoration, einer Bar und einem Plattenaufleger als Verkaufssaal gestaltet. Jugendseelsorger
Thierry Mossbrugger – ein Mitorganisator der Harry Potter Nacht – erlebt den Roman als „höchst inspirierend
für unseren Glauben“.
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38 Lesermeinungen
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#38 Burgorus 20:56:11 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@reindance1 Das mit der Ratte hatte ich anders gemeint: Ich meinte nur, wer keinen Glauben hat, dessen
Leben ist armselig wie das einer Ratte. Ich kann nicht verstehen, was ein solcher Mensch verteidigen will.
Als ich keinen Glauben hatte, habe ich halt das Maul gehalten. Das mit dem Klischee war nur auf Pascal
bezogen, den Sie verteidigt haben. Auch „harte Worte“ sind nur dann überzeugend, wenn sie einzig der
Wahrheit dienen. Und wenn sie das tun, dann müssen sie nicht noch als Nebeneffekt beleidigend sein. Sie
sehen ja was Sie mit Ihren Worten erreicht haben: nichts. Das stimmt auch nicht immer. Was ich erreicht
habe, wissen Sie nicht und weiß auch ich nicht. Ich hatte mal zu einer gläubigen, gutmütigen Frau in
der Kirche ziemlich schroff gesagt: „Und eine Hose trägt man auch nicht!“ Sie war so baff, dass sie überhaupt
nichts mehr sagen konnte. Und selbst kam ich mir richtig blöd vor. Nach vielen Jahren sah ich sie wieder:
„Sie trug einen Rock!“ Zufall? Glaube ich nicht! Wenn mich jemand schimpft, wehre ich mich auch, allein
um der Demütigung zu entgehen. Aber später denke ich nach, ob er nicht doch Recht hatte. „Rotzlöffel“
ist für mich die Bez. für Unreife eines jungen Spint, der außer Klischees nichts kennt. So hatte ich
Pascal empfunden. Es ist aber auch Schimpfwort, also nicht diskussionsfähig! Das hatte ich bereits gesagt.
Auf dem Nockherberg wäre aber so ein Wort normal. Und so sagt man bei uns in Bayern die Wahrheit. Die
einzige Beleidigung ist, nicht derbleggt zu werden.
#37 raindance1 † 20:30:15 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Burgorus ich weiss nicht welchem Klischee Sie bei mir ausgesetzt waren. Und wenn ich von geheuchelter
Reue spreche, dann unter anderem deshalb, weil Sie in einem Atemzug den Rotzlöffen zurücknehmen und
den damit beleidigten sofort als Ratte beschimpfen. Auch „harte Worte“ sind nur dann überzeugend, wenn
sie einzig der Wahrheit dienen. Und wenn sie das tun, dann müssen sie nicht noch als Nebeneffekt beleidigend
sein. Sie sehen ja was Sie mit Ihren Worten erreicht haben: nichts. Und wenn Sie „Rotzlöffel als ungeeignet
empfinden“ dann geben Sie das nicht einfach nur zu, entschuldigen Sie persönlich sich bei dem den Sie
damit zu tiefst beleidigt haben.
#36 Burgorus 20:06:27 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@reindance1: Geheuchelte Reue? Ich hatte zuvor bereits gesagt, dass „Rotzlöffel“ ungeeignet war, und
dann kamen Sie und warfen es mir noch einmal vorwarf. Glauben Sie denn im Ernst, ich wüsste nicht, dass
Schimpfworte in der Diskussion alles andere als gut rüberkommen? In Wirklichkeit kommt dies aber davon,
dass ich mich mit soviel Klischees auseinandersetzen muss, dass ich am liebsten „ihr Ungebildeten“ sagen
würde. Aber da es auch viele gescheite Ungebildete gibt, vermeide ich das. „Geistige Verbohrtheit“ (Pascal123)
ist viel beleidigender als ein Schimpfwort! Auf jeden Fall würde ich allen mal empfehlen, bevor sie mit
Klischees daherkommen („Bekehrung mit dem Schwert“, als wäre Deutschland mit dem Schwert bekehrt worden),
sich ein wenig historisches Wissen anzueignen. Ich empfinde es als absolut verabscheungswürdig, so wenig
respektvoll über unsere christliche Religion zu sprechen wie es Pascal getan hat. Es ist die Religion
unserer Väter, der wir unserer Kultur zu verdanken haben, unser ganzes Selbstverständnis. Und das Verteidigen
dieser Religion als als politische Durchdrücken darzustellen, entbehrt jeden historischen Verständnisses.
Die Leute, die die Sterbehilfe erfunden haben, haben das nicht gut gemeint. Seid bitte keine Gutmänner,
die alles so glauben, wie es nach außen getragen wird. Alle Irrlehren werden mit lieben Äuglein in die
Welt gesetzt („Der Drewermann kann doch keiner Fliege was zu leide tun.“) Die Pfarrer, die die wahre Religion
gepredigt haben, taten dies oft mit harten Worten.
#35 raindance1 † 19:40:41 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Litterae sunt divitiae Sie haben Recht, gut gemeint ist nicht gleich gut. Es steht auch keinem Katholiken
zu, das Ende seines Lebens selbst zu bestimmen. Und was aus dieser Sache an Missbrauch entstehen wird
kann sich ja jeder denken. Zumal gerade alte und kranke Menschen auch noch Geld kosten und in den Augen
vieler kein „lebenswertes“ Leben mehr führen. Wenn Menschen die aufgrund ihres Alters oder ihrer Gesundheit
sich weitaus näher und wirklicher mit dieser Thematik beschäftigen und dabei zu einem anderen Ergebis
kommen, dann hat trotzdem niemand das Recht diese Menschen auf billigste pöbelhafte Weise zu beleidigen.
Ich habe schon einige „glaubenstreue Katholiken“ erlebt, die beim ersten schweren Sturm ihres Lebens ganz
schnell umgefallen sind. Und wenn Burgorus wirklich etwa an der Treue zur katholischen Kirche und dem
katholischen Glauben liegt, dann sollte er andere durch Wahrhaftigkeit und Gutes Beispiel überzeugen
und nicht durch Beleidigungen und geheuchelte Reue die gleich im nächsten Satz widerrufen wird.
.Also Für mich bleibt jedenfalls festzuhalten, dass das mit der Sterbehilfe zwar vielleicht gut gemeint
ist. Aber gut gemeint ist nicht gleich gut. Und die Möglichkeit von Missbrauch und Pervertierung solcher
Gesetze liegt für mich auf der Hand. Das ist ein heißes Eisen, das man da anfassen will. Auch ganz losgelöst
von der kath. Sicht, die für sich genommen natürlich eindeutig ist.
#33 Burgorus 18:57:44 | Dienstag, 23. Oktober 2007
„Wessen Leben ohne Hoffnung auf ein ewiges Leben ist hat Gott sei Dank nicht … zu entscheiden … Pharisäer…“
Das Gleiche hätten Sie jetzt über jeden anderen schreiben können, der der katholischen Kirche treu
bleibt. Wenn halt die Argumente ausgehen, gibt es immer noch die Möglichkeit, einem die Gesetzestreue
vorzuwerfen, eben durch Ihr Zitat. Wissen Sie überhaupt, auf was dieses Zitat Bezug nimmt? Da war doch
noch einer, der sich kaum die Augen zu erheben traute, da er sagte: „Ich bin ein großer Sünder“. Das
habe ich von keinem von euch gehört. Der Einzige, der sich einer Sache für schuldig bekannt hat, bin
ich. Ich habe ja gesagt, dass das Wort „Rotzlöffel“ ein Schimpfwort und somit ungeeignet war. Aber dazu
werden sich die Pharisäer wie reindance wohl nie hinreißen lassen. @Litterae sunt divitiae: Mit dem,
dass jeder sowieso auf vielerlei Art Selbstmord machen kann, haben Sie einen wichtigen Punkt mit ins Spiel
gebracht, der genau zeigt, dass hinter „Dignitas“ nicht ein „würdiges“ Sterben steht, sondern die Weiterführung
der Kultur des Todes, die bereits mit dem Abtreibungsmord begonnen hat, und vor allem ein großes Mammongeschäft
zur Folge hat, das Pascal unterstützt und sich dabei als ganz lieber Christ fühlt, dem kein unflätiges,
sondern nur schöngefärbte Worte wie „geistige Verbohrtheit“ über die Lippen kommen.
#32 raindance1 † 18:39:56 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Wessen Leben ohne Hoffnung auf ein ewiges Leben ist hat Gott sei Dank nicht Burgorus zu entscheiden. Dafür
darf er jeden Morgen dem lieben Gott danken, das er nicht so ist wie die anderen, wie die Ratten und die
Dummen… Dank solcher Pharisäer ist die Kirche in den letzten Jahrzehnten aufgeblüht, der Glaube hat
sich ausgebreitet und echte Frömmigkeit ist in jedes Herz eingekehrt.
#31 Burgorus 18:38:36 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Dank an semper reformandus und an die anderen @semper reformandus: Ich glaube, Sie haben das Wesentliche
kurz und klar ausgedrückt. Danke. Fakt ist eben auch, dass früher die Beihilfe zum Selbstmord hart strafbar
war und dies zunehmend aufgeweicht wird. Und da tut Pascal so, als wollten die Katholiken etwas „politisch
durchdrücken“. Es ist doch gerade anders rum; alle moralischen Grundsätze, die Jahrhunderte lang von
der katholischen Kirche bestimmt wurden, werden zusehends aufgeweicht. Nicht die Katholiken wollen was
durchdrücken, wie der stolze Pascal sagt, sondern die Atheisten wollen ihre Auffassung politisch durchdrücken.
I Es ist übrigens auch unverfroren, jemanden verbohrte Geisteshaltung vorzuwerfen, wenn er die Meinung
der katholischen Kirche wiedergibt. Das Schlagwort „Differenzierte Sichtweise“ ist ein sog. Redekiller,
den Pascal verwendet (von mir auch „Rotzlöffel“, habe ich ja bereits zugegeben). Man unterstellt auf
diese Weise auch, diejenigen, die der katholische Lehre glauben, seien nicht differenziert genug, ein
allgemeiner Ausdruck, um Lehrsätze zu umgehen. Und übrigens, Pascal, wenn Sie nicht vom Teufel vereinnahmt
werden wollen, sollten Sie Ihren Stolz ablegen, zu glauben, Ihr Glaube sei wertvoller als derjenige, den
uns die Väter überliefert haben. Es ist oft so einfach, festzustellen, ob jemand zu den Stolzen gehört.
Glaube ich der Kirche oder glaube ich ihr nicht? Aber für die Stolzen ist dieses Verfahren wohl wieder
zu wenig differenziert. Sie fühlen sich ja gescheiter.
Dignitas Früher war Selbstmord strafbar – auch deshalb! Sehr sinnig! Genauso wie der Verein Dignitas,
auf dessen Homepage ich gerade war. Ziemlich verrückt das ganze. @Burgorus: Mit Ihren Befürchtungen
kann ich Sie nachvollziehen. Für alte Menschen stehen keine rosigen Zeiten vor der Tür, bzw. sind ja
jetzt schon teilweise menschenunwürdig. Könnte mir durchaus vorstellen, dass es da skrupelose Verwandte
gibt, die Opa eine Mitgliedschaft bei Dignitas zum 85. Geburtstag schenken. Aber schwer ist das schon.
Was hatte meine Großmutter als chronische Schmerzpatientin gelitten, bevor sie starb – ohne dignitas
natürlich. Meine Oma hatte auch immer gesagt, sie wolle sterben und wünsche sich Pillen. Aber andererseits
hatte meine Oma soviele Pillen vorrätig, dass sie sich auch ganz ohne fremdes Zutun das Leben hätte
nehmen können… Was sie aber nicht tat. Da sehe ich übrigens auch dieses verrückte an der ganzen Sache.
Wer sich wirklich selbst umbringen will, kann das doch tun. Da gibts theoretisch so viele Möglichkeiten,
da braucht man nicht unbedingt diese eine Sorte Pillen, keinen Rechtsstreit und keine Lobby. Das mit Dignitas
ist in jederlei Hinsicht ziemlich verrückt.
@burguros Sie baten um nähere Erläuterung. Ich fürchte, eine solche würde den Rahmen sprengen, ich
kann hier keinen Grundkurs Strafrecht bieten. Nur so viel: Jede Strafbarkeit wegen Anstiftung oder Beihilfe
setzt eine „Haupttat“ voraus. Nur wenn die Haupttat selbst strafbar ist, kann auch die Beteiligung daran
strafbar sein. Es ist zum Beispiel nicht strafbar, eine Heilige Messe zu lesen (es gibt Länder, da ist
das anders, daher dieses Beipsiel). Folglich kann es auch nicht strafbar sein, jemanden zum Lesen einer
Heiligen Messe anzustiften oder als Ministrant Beihilfe zu leisten. Auch Selbstmord ist nicht strafbar.
Folglich ergibt sich die gleiche Konsequenz wie bei der Heiligen Messe: Anstiftung oder Beihilfe können
mangels Haupttat ebenfalls nicht strafbar sein. Anders bei einer vorsätzlichen Tötung (Mord, Totschlag,
T. auf Verlangen): Hier ist der „Dritte“ selbst TÄTER und nicht etwa nur Gehilfe. Das Verständnis der
genauen Abgrenzung von TÄTERschaft und bloßer TEILNAHME ist nicht leicht, Jura ist nunmal ein Hochschulstudium.
Im Kern kommt es auf die TATHERRSCHAFT an. Wer diese selbst hat, ist Täter. Vereinfacht gesprochen: Wer
am Ende wirklich die Macht hat, die Tötung auszulösen, ist der Täter. Ist dies ein anderer als das
Opfer, liegt eine Tötung in den einer der genannten Spielarten vor und kein Selbstmord. Diese rechtliche
Feststellung in Zweifel zu ziehen, mag rechtspolitisch legitim sein, die Rechtslage ist aber wie sie ist.
Früher war Selbstmord strafbar – auch deshalb!
#28 Burgorus 18:08:32 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An denjenigen, der den alten Mann mittels gesellschaftlichen Drucks umbringen will Ich weiß jetzt nicht,
ob ich „alter Mann“ als beleidigend auffassen soll. Wenn ja, entspräche es durchaus Ihrem diskriminierendem
Wesen, da sie die Gebrechen der alten Menschen nicht zu schätzen wissen. Was ich glaube, ist mein glauben.
No ja, so hoch geistig war das wohl nicht. x = x ist immer richtig. Ich bin Christ und Mensch, und ob
Menschen meinen Ihrem Leben ein Ende setzen zu müssen, ist nicht meine Sachen darüber zu urteilen. Man
meint oft, es befinde sich etwas auf privater Ebene. So denken halt nur ganz Dumme. Alte Menschen kosten
Geld. Sollte sich das Sichselbstumbringen gesellschaftlich durchsetzen, so wird es doch bald zum gesellschaftlichen
Zwang. He du Alter (diese Adressierung kommt mir bekannt vor), wieso machst denn du nicht mit deinem Leben
ein Ende, du kostest uns so viel Geld!! Du Asozialer du! Das Geld könnten wir für einen Urlaub auf Haiti
brauchen, das macht doch viel mehr Spaß. Privat? Denkste! Was Sie, der sich in seiner Unverfrohrenheit
Christ zu nennen wagt, von sich geben, läuft auf einen gesellschaftlichen Zwangstod der Alten hinaus,
deren Verachtung Sie ja bereits ausgedrückt haben (siehe Ihre Anrede)! Sie haben Ihr wahres Gesicht bereits
gezeigt! An den, der nicht dahinsiechen will: Lieber Mensch, wir siechen nicht dahin, sondern leiden mit
Christus, um mit ihm in seine Herrlichkeit einzugehen. Dagegen ist Ihr Leben wie das Leben einer Ratte
ohne Hoffnung auf ein ewiges Leben. Oder woher kommt das ewige Leben, wenn nicht vom Gekreuzigten?
#27 Pascal123 17:58:38 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Burgorus Sie können mich nennen wie Sie wollen, ich bin schon oft herrab gesetzt und beleidigt worden,
also macht mir das nichts aus. Was Sie mir aber unterstellen das ich menschen nicht mehr achte als verreckende
Ratten,das ist unfair und zeugt nur von Ihrer verbohrten Geisteshaltung. Differenzierte Sichtweise ist
der unterschied bei uns beiden sie sehen alles schwarz/weiß.schattierungen des Lebens sind Ihnen anscheinend
Fremd. Für mich hat sich die Unterhaltung erledigt, ich möchte mich nicht weiter äußern, noch möchte
ich mir dinge nachsagen lassen die nicht stimmen und mich verunglimpfen und gegen meine Überzeugung gehen.
Auch lasse ich mich nicht zu unflätigen Herabsetzung Ihrerseits hinreißen, denn dann hätte der Teufel
in mir gewonnen, und diesen Sieg gönne ich ihm nicht. Ich hoffe für Sie nur das Sie auch sonst im Glauben
und Christlichen Werten wie NÄCHSTENLIEBE und GÜTE vorne mit dabei sind und nicht nur reden, sondern
Leben was Sie glauben.
#26 raindance1 † 17:56:44 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Burgorus, Sie haben nicht die Lüge Lüge genannt eben das ist Ihnen gar nicht gelungen, sie haben ,
auch wenn Ihnen nur die Nerven durchgegangen sind, einen Menschen als hinterfotzigen verlogen-trotzigen
Rotzlöffel bezeichnet. Das dieser Mensch dem Tod möglicherweise näher und dessen Leben vom Leid und
Schmerz des Todes schon erobert ist, das müssen Sie ja nicht bedenken. Statt nachzudenken gehen Ihnen
dann Worte wie „Menschenverachter“ leicht über die Lippen. Fragt sich nur, wer hier der Menschenverachter
ist…
#25 Tommiboy 17:45:54 | Dienstag, 23. Oktober 2007
die wahren Rotzlöffel… sind doch hier wohl mal wieder diejenigen, die allen anderen ihr Gedankengut
aufdrücken wollen…die kirchen-fehlgeleiteten… wenn ihr gerne im alter dahinsiechen wollt ist es euer
Problem, wer das aber nicht möchte, soll bitteschön auch selbst darüber entscheiden können. Dies zu
ermöglichen ist „Gott“-sei-dank nicht in der Hand der Kirche, sondern der Politik…also gibt es vielleicht
mal die Hoffnung, dass sich an der jetzigen Gesetzeslage irgendwann etwas ändert…
#24 Burgorus 17:45:49 | Dienstag, 23. Oktober 2007
seiner Meinung? Es geht nicht um meine Meinung, sondern um die Meinung der allseligmachenden Kirche. Darf
man denn die Lüge nicht mehr Lüge nennen? Es ist schon ab und zu nervenaufreibend, wenn einer nichts
weiter als Klischees nachplappern kann, die die Propagandisten gegen die Kirche verbreitet haben; so etwas
ist doch nur noch Trotz! Nun gut, das Rotzlöffel war ein Schimpfwort, war nicht angemessen. Aber man
verliert halt ab und zu die Nerven. Also regen Sie sich nicht auch, wenn mal ein Wort unangemessen war,
die anderen Wörter aber für einen Menschenverachter, der von den Menschen nicht mehr hält als von verreckenden
Ratten, noch viel zu milde ausgefallen sind.
#23 Pascal123 17:45:17 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ alter Mann Ebend da ist der unterschied zwischen uns. Was ich glaube, ist mein glauben. Und meinen Glauben
stelle ich nicht zur Diskussion. Ich bin Christ und Mensch, und ob Menschen meinen Ihrem Leben ein Ende
setzen zu müssen, ist nicht meine Sachen darüber zu urteilen. Als Mensch finde ich es nachvollziehbar
uns respektieren diese Entscheidung. Als Christ kann ich Ihren Standpunkt verstehen und respektieren.
Wir sind nunmal Bürger dieses Staates und in diesem Staat sind unsere Ansichten nunmal nicht Gesetzt.
Ich maße mir im Gegensatz von Ihnen nicht an über andere zu richten. Ich versuche mein Leben nach Gottes
Geboten zu führen und Vorbild für andere zu sein,ob mir das gelingt weiß ich nicht.Aber ich stelle
meine Ansichten nicht über den freien Willen eines anderen Menschen und spiel mich als Richter auf. Außerdem
kann ich Ihnen als ebendfalls Totkranker Mensch sagen, das selbst das Wissen um seinen eventuelle baldigen
oder späteren Tod eine sehr harte Prüfung ist, an der man zerbrechen kann. Wenn ich meinen Glauben nicht
hätte würde ich vor meinem Tod Angst haben, denn ich weiß das dieser sehr Scmerzhaft und qualvoll sein
wird, wenn Gott der Vater es nicht gut mit mir meint.
#22 raindance1 † 17:38:46 | Dienstag, 23. Oktober 2007
?hinterfotzigen verlogen-trotzigen Rotzlöffel? was ist denn der der so etwas über einen anderen schreibt
nur weil dieser nicht seiner Meinung ist? ist das das katholische Gossenniveau?
#21 Burgorus 17:30:20 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An den, der noch schlimmer ist als ein Rotzlöffel Wenn jemand ein Mordwerkzeug als Medizin bezeichnet,
dann fehlt es an allen Ecken und Enden, dann fehlen sogar mir die Worte, um Sie angemessen anzurden! Wofür
kämpfen Sie denn überhaupt. Wenn Sie keinen Glauben an das ewige Leben haben? Für diese paar Erdenjahre?
Dafür ist es doch nicht einmal wert, ein Posting abzugeben!
#20 Pascal123 17:24:20 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Burgorus 1. Bin ich kein Rotzlöffel. 2. Es werden keine Menschen ermordet, Sie setzen Ihrem Leben selber
ein Ende. Das Sie selbst die Medizin nehmen können ist vorraussetzung bei Dignitas freiwillig zu sterben.
Es ist niemand anwesend, also ist es kein Mord. 3. Nur weil man etwas geschenkt bekommt, heißt das nicht
das ich dem Schenker ewig dankbar sein muss.Wenn Sie eine eventuelle spätere schwere Krankheit ertragen
ist das sehr löblich und bemerkenswert von Ihnen. Wenn jemand anderes das aber nicht kann und auch nicht
möchte ist es nicht an Ihnen darüber zu richten. Was Gott mit diesen Menschen macht überlassen Sie
mal ruhig seinem Ratschluß, er ist wiser und gütiger als Sie es je sein werden. Nochmals Katholischer
Glaube ist hier in Deutschland nicht Staatsreligion und auch nicht bindende Moralinstanz in Deutschland,
somit sind die Ansichten der Rkk allenfalls für Gläubige der Rkk gütig und verbindlich, nicht für
alle andere Staatsbürger. Und ebend darum geht es, nur weil Sie das gerne anders hätten muß das nicht
so sein und wird es auch nicht.
#19 Burgorus 17:18:58 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@semper reformandus Das müssen Sie mir genauer erklären. Warum werden dann immer wieder Pfleger juristisch
belangt, weil sie bei so und so vielen „Sterbehilfe“ geleistet haben? Etwa, weil diese nicht darum gebeten
haben?
@burguros ich wiederhole mich ja ungern, aber Ihre Behauptung Sogar in unserem Freimaurer-Staat ist die
Beihilfe zum Selbstmord illegal. ist falsch, wie ich (Jurist) in meinem früheren Posting bereits feststellte.
Ich bin in der Sache auf Ihrer Seite, aber wir müssen sauber argumentieren. Selbstmord ist nun einmal
etwas anders als Fremdtötung; Tötung auf Verlangen darf nicht als „assistierter Selbstmord“ verharmlost
werden (womit nicht gesagt sein soll, Selbstmorf sei harmlos!). Der Unerschied: Beim Selbstmord liegt
die eigentliche Tatherrschaft beim Suizidanten, bei der Tötung auf Verlangen beim tötenden Dritten,
der sich sozusagen nur eine „Einwilligung“ des Opfers geholt hat.
#17 Burgorus 17:05:21 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An den hinterfotzigen verlogen-trotzigen Rotzlöffel Diese Mensche setzen freiwillig IHREM Leben ein Ende
weil es für SIE so nicht mehr zu ertragen oder Lebenswert ist. Diese Menschen haben sich das Leben nicht
selbst gegeben, also haben sie auch nicht das Recht, es sich selbst zu nehmen. Und vom Wert des Leidens
habe ich bereits gesprochen. Siehe vorherige Postings. Darüber ob diese menschen das dürfen oder dürfen
sollten haben SIE nicht zu entscheiden. Das ist eine persönliche Entscheidung jedes einzelnen. Das ist
eine Entscheidung Gottes, vertreten durch die Lehre der katholischen Kirche. Sie Rotzlöffel, wollen Sie
mir unterstellen, dass ich Gott spielen will? Sie spielen doch Gott, indem Sie diejenigen, die Gott spielen
wollen, ins Land lassen wollen, um durch die Ermordung der Menschen ihr Geldsäckel zu füllen und sanften
Tod vorzugaukeln! Und Ihre Misionare habe auch nicht Gotteswort heilvoll den hier ansässigen Völkern
dargebracht sondern mit Schwert und Gewalt. Sie elendiger Lügner und Klischee-Nachplapperer. So ein primitives
Klischee-Geschichtsbild trauen Sie sich kundzutun! und in dieser Republik kommt der RKK allenfalls nur
ein Beobachterstatus zu, nichts weiter… Lügner! Sie ist die Hauptreligion dieses Staates! Ihre Meinung
und ethisch moralischen Vorstellungen als ewig und einzig gültig und verbindlich darzustellen und durch
zu drücken steht der RK nicht zu Sie hinterfotziger Rotzlöffel, lügen Sie nicht so! Diese gelten immer
noch. Sie wollen doch die Abschlachtungs-Mentalität „politisch durchdrücken“!
#16 Pascal123 16:42:01 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Alten Abschlachtung Dort werden keine alten Menschen abgeschlachtet, es gehen zu Dignitas Menschen mit
einer unheilbaren tödlichen Krankheit, das sind meist keine alten Menschen. Diese Mensche setzen freiwillig
IHREM Leben ein Ende weil es für SIE so nicht mehr zu ertragen oder Lebenswert ist. Darüber ob diese
menschen das dürfen oder dürfen sollten haben SIE nicht zu entscheiden. Das ist eine persönliche Entscheidung
jedes einzelnen. Und Ihre Misionare habe auch nicht Gotteswort heilvoll den hier ansässigen Völkern
dargebracht sondern mit Schwert und Gewalt. Und wir sind hier nicht im Heiligen Römischen Reich Deutscher
Nation sonder in der BRD, und in dieser Republik kommt der RKK allenfalls nur ein Beobachterstatus zu,
nichts weiter. Ihre Meinung und etisch moralischen Vorstellungen als ewig und einzig gültig und verbindlich
darzustellen und durch zu drücken steht der RK nicht zu und ist Gott sei Dank auch nicht möglich. @Gerd
Politiker werden dafür gewählt Interessen der Bürger zu vertreten und so wie es gerade aussieht, ist
die Mehrheit der deutschen für einen selbstbestimmten Tod ob es der RKK und deren Gläubigen nicht passt.
Politiker sind nicht dafür da nach der Nase alter Weltfremder Männer zu Tanzen
#15 Burgorus 16:06:36 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Die Hinterfotzigkeit von Pascal Nochmals zu Ihrem Statement: Aber Ihre Ansichten im täglichen Politischen
Geschäft durchzudrücken und damit verbindlich auch für nicht glaubende Menschen zu machen, das ist
etwas was der RKK nicht zusteht. Es ist ziemlich hinterfotzig, so zu tun, als wäre das Umbringen alter
Menschen gegenwärtige Rechtslage und wir Katholiken müssten erst die Wahrheit, dass Beihilfe zum Selbstmord
Mord ist, „politisch durchdrücken“. Sogar in unserem Freimaurer-Staat ist die Beihilfe zum Selbstmord
illegal. Es sind also die Alten-Abschlachtungs-Gesellschaften, die etwas politisch durchdrücken wollen.
Und dagegen wehren wir uns zu Recht, wie sich jedes Land, jede Religionsgruppe wehrt, wenn es angegriffen
wrid. Es sollen doch unsere Missionare nicht bloß auf Zeit gearbeitet haben, sodass wir mit der Neumissionierung
wieder von ganz von vorne beginnen müssen.
#14 Benedikt 15:35:58 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Pascal123 Aber Ihre Ansichten im täglichen Politischen Geschäft durch zudrücken und damit verbindlich
auch für nicht glaubende Menschen zu machen, das ist etwas was der RKK nicht zusteht. Jeder Politiker
entscheidet über andere Menschen und macht das aus irgendwelchen Gründen. Haben die jetzt nicht mehr
das Recht dazu?
#13 Burgorus 15:18:51 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Sollen wir unser Land jetzt auch noch den Atheisten überlassen? Aber Ihre Ansichten im täglichen Politischen
Geschäft durchzudrücken und damit verbindlich auch für nicht glaubende Menschen zu machen, das ist
etwas was der RKK nicht zusteht. Sie haben es noch nicht kapiert: Der Lehrauftrag lautet: „Geht hinaus
in alle Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Und das haben Heilige wie der Heilige Bonifaz
und dessen Schüler bei uns gemacht. Und jetzt sollen wir unser Land wieder den Atheisten überlassen!
Galt denn die Lehre dieser Apostel nur für einen bestimmten Zeitraum? Es ist absolut klar, dass die katholische
Lehre gegen Ungläubige verteidigt werden muss und dass wir Katholiken es nicht zulassen dürfen, dass
die Menschen den atheistischen Menschen-Abschlachtgesellschaften überlassen werden. Die katholische Wahrheit,
die wir erhalten haben, dürfen wir nicht leichtfertig wieder von uns geben, weil sich da auf einmal Mordgesellschaften
zum Zwecke des schnöden Mammons im christlichen Land breit machen wollen. Und genau für das Breitmachen
dieser Mammongesellschaften plädieren Sie! Muss denn der Kampf zwischen Christentum und Mammon-Anbetung
wieder von vorne beginnen?
#12 Pascal123 15:08:49 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Wahrheit lehren Sie können gerne auch die Wahrheit lehren. Wer Sie annimmt ist gerettet. Aber Ihre Ansichten
im täglichen Politischen Geschäft durch zudrücken und damit verbindlich auch für nicht glaubende Menschen
zu machen, das ist etwas was der RKK nicht zusteht.
#11 Burgorus 14:47:18 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Pascal Sicherlich glauben viele nicht an die katholische Kirche. Deswegen müssen wir diesen aber trotzdem
die Wahrheit lehren, und die Wahrheit lehren heißt auch das Böse wie den Mord zu verurteilen. Sie gebärden
sich hier wie ein Katholizist, nicht aber wie ein Katholik! Der Katholizismus sieht das Wohlergehen der
katholischen Kirche im Mittelpunkt, der katholischen Kirche aber ist das Seelenheil der ganzen Welt ein
Anliegen; so richtet sich ihre Lehre – außer in Fragen des Kultes – an die ganze Welt. Oder glauben Sie,
dass das Leiden eines Nichtkatholiken keinen Wert hätte?
#10 Pascal123 14:38:07 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Burgorus O ihr armseligen Erdlinge, die ihr keine Hoffnung habt! Armselig, als sein Ziel zu sehen, irdisches
Leiden zu verhindern, Leiden, das doch zum ewigen Leben beiträgt! Diese Aussage wäre richtig wenn alle
Menschen in der BRD Katholisch oder zumindest Christlich wären, dann könnte sicherlich die Kirche auch
Ihre Vorstellung zum Freitod einbringen. Es gibt aber viele Menschen die nicht glauben, und denen hat
die RKK nicht vorzuschreiben ob Sie ihre Krankheit zu ertragen haben oder Erlösung im Tod suchen. Jeder
lässt seinen Hund oder Katze einschläfern, aber dem lieben Verwandten den vielleicht letzten Wunsch
oder Erlösung von Krankheit und Schmerz zu ermöglichen oder Ihm auf diesem Weg begleiten, das versucht
die RKK Menschen abzusprechen. Hier wird über menschen geurteilt, über dessen Situation sich die meisten
Kardinäle und Bischöfe gar kein Bild machen, machen können oder wollen. Was weiß ein Bischof oder
Kardinal vom richtigen Leben, er kann sich gewiss sein das er von menschen umgeben ist die Ihn lieben
und sich um Ihn kümmern, kann das die alleinstehende alte Dame mit Krebs auch, die in ein Heim gesteckt
wird sich dort wundliegt, Schmerzen hat um die sich niemand kümmert und das alles ertragen soll, weil
das die Katholische Kirche gerne hätte oder meint das es dazu gehört.
An Sirilo und an den Erdling Sicher, wenn’s um das geht, was der Amtskirche einzig und allein noch heilig
ist, nämlich um das Geld, dann bedient sie sich tatsächlich noch der lateinischen Sprache, so bei den
Aktionen Caritas, Misereor, Adveniat und Renovabis. Was päpstliche Schreiben, Organisationen oder Konzils-Dokumente
betrifft („Gaudium et Spes“, „Nostra Aetate“, „Dominus Jesus“, „Ecclesia Dei“, „Deus Caritas est“, „Summorum
Pontificum“, so glaube ich nicht, dass Sie mich falsch verstanden haben: Ich meinte natürlich nicht Rom,
sondern die deutschsprachige Amtskirche. Was der Erdling schreibt, bezieht sich zu klar auf das armselige
irdische Leben, dessen Leiden so mancher nicht zu schätzen weiß. Je mehr einer gelitten hat, um so herrlicher
ist doch die himmlische Krone, die er erhalten wird. Keiner hat sich das Leben selbst gegeben. Das Leben
eines jeden stammt von Gott, und nur Gott hat das Recht, es wieder zu nehmen. O ihr armseligen Erdlinge,
die ihr keine Hoffnung habt! Armselig, als sein Ziel zu sehen, irdisches Leiden zu verhindern, Leiden,
das doch zum ewigen Leben beiträgt! Hätte es Gott nötig gehabt, uns durch sein Leiden am Kreuz zu erlösen?
Nein, dennoch hat Er diesen Weg gewählt. Was gibt dann Erdlingen noch das Recht, diesen Weg zu verabscheuen
und Leiden, das Gott einem auferlegt, nicht tragen zu wollen?
@Burgorus Wie kommen Sie auf die Idee, die Amtskirche bediene sich nicht mehr der lateinischen Sprache?
Sie kennen doch sicher Caritas (Internationalis), Misereor, Adveniat, Renovabis – alles Latein! „Gaudium
et Spes“, „Nostra Aetate“, „Dominus Jesus“, „Ecclesia Dei“ – alles Latein! „Deus Caritas est“, „Summorum
Pontificum“ – alles Latein!
#7 Pascal123 13:20:28 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Dignitas Alten-Abschlacht-Verein „dignitas Zu Dignitas gehen Menschen die an einer unheilbaren tödlichen
Krankheit leiden. Diese Menschen nehmen für sich in Anspruch selbst entscheiden zu dürfen, wann Ihr
Leben für Sie nicht mehr Lebenswert ist, und diesem dann menschlich ein Ende zu setzen. In diesen Prozess
hat sich weder irgendeine Kirche noch ein Mensch einzumischen oder ein Urteil darüber zu fällen. Also
lassen Sie Ihre Polemik man bezeichnet die RKK schließlich auch nicht als Kinderf…-Verein.
Lateinische Namen zum Aufbau der Antichristkirche Die Verbrecher wissen sehr gut, dass man jedes Verbrechen
in schöne Worte kleiden muss. „Die Ursache wird sein, dass man den Teufel nicht mehr erkennt, weil er
schön gekleidet ist“, hat der Wudy Sepp gesagt. So nennt sich der Kindermord-Beihilfe-Verein „Donum vitae“
(Geschenk des Lebens) und der Alten-Abschlacht-Verein „dignitas“ (Würde). Auffällig ist, dass diese
Schönfärbe-Namen lateinisch sind. Das zeigt, dass die lateinische Sprache dazu dient, dem Unternehmen
Würde und Erhabenheit zu verleihen. Und warum, so fragt man sich, bedient sich ihrer dann die katholische
Amtskirche nicht mehr? Eine eigentlich leicht zu beantwortende Frage: Weil sie nicht mehr würdevoll und
erhaben erscheinen will. Die Würde und Erhabenheit muss schließlich dem Antichristen vorbehalten werden,
damit er seine Kirche ungehindert im sprachlichen Alleingang aufbauen kann.
rechtlicher Quatsch Die Beihilfe zum Selbstmord ist in Deuschland schon jetzt „legal“, anders als die
Tötung auf Verlangen. Da der Selbstmord an sich nicht rechtswidrig ist, können auch Beteiligungs- und
Unterstützungshandlungen nicht strafbar sein. Es gibt also nichts zu legalisieren. Das (natürlichhöchst
verwerfliche!) Ansinnen dieser Organisation wäre demnach – falls die vorliegende Bericherstattung präsize
sein sollte – rechtlicher Unfug. Es sei denn, es geht in Wirklichkeit um die Legalisierung der Tötung
auf Verlangen – und die Organisation selbst würde die falschen Begriffe verwenden. Dann würde, um so
schlimmer, mit unsauberen, letztlich verharmlosenden Begriffen Lügenpropaganda betrieben.
Warum regt sich dabei keiner auch mal auf? Tod zu verkaufen! Deutschland. Die Schweizerische Selbstmord-Firma
‘Dignitas’ will… Sicher mehr als schlimm und unvertretbar. Trotzdem bleibt die Kritik, dass ich einen
ähnlichen Artikel über Firmen, die Fremdmordinstrumente entwickeln, oder dazu beitragen, wie Thyssen-Krupp
das Eurofighterkonsortium etc. auch interessant wäre es zu erfahren, ob und welche Bistümer in Deutschland
an welchen Pharmakonzernen beteiligt sind. Z.B.: Hält das Bistum Aachen tätsächlich Aktien an den Antibäbypillenhersteller
Grünetahl, das durch Contergan zu Weltruhm (unrühmlicherweise) gelangte?
#2 Tridentinus 08:48:30 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@landorganist Pauschal bestätigen kann man Ihre Hypothese nicht, denn es gilt: Wie gelebt, so gestorben.
Jede hl. Messe, die Sie bei Lebzeiten andächtig mitfeiern ist Ihnen sicher nützlicher als alle möglichen,
die nach dem Tod für Sie gefeiert werden!
#1 landorganist 08:31:20 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Wenn ich nach meinem Hinschied durch ein Requiem im außerordentlichen Ritus schneller in den Himmel komme,
bestelle ich hiermit vorsorglich eins. Und dann bestelle ich auch noch ein paar Seelenmessen, natürlich
tridentinisch.