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Dienstag, 23. Oktober 2007 09:14
Frau Goebbels entschuldigt sich nicht
Eine antikirchliche deutsche Politikerin bekübelt einen Bischof mit Schmutz. Doch statt sich zu entschuldigen, versucht ihre extremistische Partei den beschimpften Würdenträger noch zum Sündenbock zu stempeln.
Claudia Roth im November 2004 auf dem Bundeskongress der 'Grünen Jugend'
Claudia Roth im November 2004 auf dem Bundeskongress der ‘Grünen Jugend’
(kreuz.net, Augsburg) „Wenn Frau Roth noch einen Funken Anstand hat, entschuldigt sie sich.“ Das erklärte der neue christdemokratische Fraktionschef im bayerischen Landtag, Georg Schmid nach einem Bericht der ‘Deutschen Presseagentur’.

Claudia Roth ist die Bundesvorsitzende der extremistischen deutschen Partei ‘Bündnis 90/Die Grünen’.

Am Samstag beschimpfte sie den Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa, als „durchgeknallten, spalterischen Oberfundi“.

Noch am Sonntag erklärte die kirchenfeindliche Politikerin, daß sie ihrer Propaganda-Hetze nicht zurücknehmen will.

Den Augsburger Bistumssprecher erinnern die Aussagen von Frau Roth „in erschreckender Weise an die Propaganda-Hetze der National-Sozialisten
Sodomist Volker Beck:
„Bischof Mixa ist eine Belastung für das Ansehen der katholischen Kirche.“
gegen die Katholische Kirche“.

Der notorische ‘Grünen’-Politiker Volker Beck verdammte die Antwort des Bistumssprechers als „unterste Schublade“. Sie stehe für die Unfähigkeit der Kirche, Kritik auszuhalten:

Mons. Mixa sei eine „Belastung für das Ansehen der Katholischen Kirche“.

Jüdischer Zentralrat springt auf das antikirchliche Züglein
Weitere Kritik erntete der Bistumssprecher vom ‘Zentralrat der Juden in Deutschland’: „Man darf die NS-Zeit nicht willkürlich als Argument heranziehen, wenn es gerade politisch opportun erscheint.“

Der Bistumssprecher reagierte mit einer Rechtfertigung.

Er teile zutiefst die Überzeugung des Zentralrates, daß sich jeder Vergleich mit dem Holocaust wegen „der historischen Einzigartigkeit dieses Verbrechens“ verbiete.

Ein solcher Vergleich sei von der Diözese Augsburg im Zusammenhang mit der Kritik von Frau Roth an Bischof Mixa aber nie gezogen worden.

Der Vergleich habe ausschließlich eine Paralelle zwischen der nationalsozialistischen Hetze gegen die Kirche und den persönlich diffamierenden Äußerungen von Frau Roth gegen Bischof Mixa hergestellt.

Gespaltene Grüne
Der Fraktionschef der Partei ‘Grüne’ in Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, findet nicht, daß „man“ sich dauernd an Bischof Mixa abarbeiten müsse.

Das erklärte Kretschmann vor der deutschen Boulevardzeitung ‘Spiegel online’:

„In der Sache – also in seinen familienpolitischen Ansichten – ist die Kritik an Mixa zwar richtig, aber das ist noch kein Grund sich dermaßen im Ton zu vergreifen, wie es Claudia Roth getan hat.“

Die „Retourkutsche“ des Augsburger Sprechers wertet Kretschmann aber als „total abwegig“ und „ungeheuerlich“.

Die kirchenpolitische Sprecherin der ‘Grünen’ im Bayerischen Landtag, Frau Ulrike Gote, wertet die Beschimpfungen Frau Roths als „harten Tobak“: „Aber ihre Äußerungen fallen nicht in die Kategorie, mit der zurückgeschlagen worden ist.“

Frau Gote sprach mit dem deutschen Tagesblatt ‘Süddeutsche Zeitung’. Sie sitzt seit 2001 als Mitglied sogar im Landeskomitee der Katholiken.

Mit der Kirche lebt sie „in einer Auseinandersetzung“: „Ich weiß sehr gut, daß die Bischöfe nicht meine Kirche sind. Kirche sind wir alle.“

Das lasse sie sich von einigen Bischöfen, die „hinter der Welt“ sind, auch nicht nehmen.

© Titelbild: Flickr-Benützer „Howie_Berlin“, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 49 Lesermeinungen:
Donnerstag, 8. November 2007 21:07
Master: Mensch Leute,
es gibt doch so viele richtig gute passende Schwimpfwörter für ( ), die nicht NS angehaucht sind und doch jedem die Schamesröte ins Gesicht treiben würde.
Freitag, 26. Oktober 2007 19:07
Benedikt: @ Vineta
Sie werden doch nicht etwa im Ernst behaupten wollen,

1) daß die von der rot-grünen Regierung verfügte Abschaffung der Sittenwidrigkeit der Prostitution und deren Anerkennung als sozialversicherter Beruf, keine Beiträge zu einem Anstieg der Prostitution sind.


Der Grund für den Wegfall der Sittenwidrigkeit ist, dass es Prostituierten vorher nicht möglich war, ihre „Leistungen“ einzuklagen, sprich, sie hatten keinen Anspruch darauf, dass der Freier auch zahlt. Denn der zwischen beiden geschlossene Vertrag war ja sittenwidrig und somit nichtig.

Natürlich aber waren die Prostituierten an dem Geld interessiert – deshalb gibt es Zuhälter, die gegebenfalls mit zweifelhaften Methoden für die Bezahlung der Dienste sorgen.

Dieses Gesetz diente daher vor allem der Bekämpfung der Zuhälterei, was wohl kaum als negativ angesehen werden kann, überlegt man sich, wie etliche Zuhälter „ihre Mädchen“ behandeln…
Donnerstag, 25. Oktober 2007 11:54
raindance1: Ich habe Frau Roth nicht heiliggesprochen
nur kann ich nicht feststellen, das die Zahl der Abtreibungen unter „christlicher“ Regierungsbeteiligung rückläufig war oder ist.
Und Prostitution muss ja erst mal nachgefragt werden. Es ist leicht einzelnen Politikern alle Schuld zuzuweisen um sich dann anschliessend im Puff zu vergnügen.
Und wenn nicht genügend Nutten da sind, dann fährt der deutsche Ehemann eben nach Polen oder Tschechien…oder er gönnt sich gar einen asiatischen Sexurlaub.
Donnerstag, 25. Oktober 2007 00:40
Vineta: @rainbow1
Sie werden doch nicht etwa im Ernst behaupten wollen,

1) daß die von der rot-grünen Regierung verfügte Abschaffung der Sittenwidrigkeit der Prostitution und deren Anerkennung als sozialversicherter Beruf, die Anschubfinanzierung von Luxusetablissements für künftige, einem ehrbaren Beruf nachgehenden Dirnen und Callboys, die Anweisungen eines Joska Fischer, ohne Visa Menschen aus jeglichem Milieu großzügigst einreisen zu lassen, keine Beiträge zu einem Anstieg der Prostitution sind.
2) daß die 19% Mehrwertsteuer auf Windeln ( von C.Roth nie angeprangert, denn die tägliche Jagd auf Nazivokabeln und die Teilnahme an Demos für mehr Lesbenrechte in anderen Ländern sind ihr das Wichtigste) das Aussterben der Deutschen auch etwas beschleunigt, wenn auch nicht so stark wie die von Roth als Errungenschaft gefeierte, mit Steuergeldern finanzierte 300000fache Abtreibung pro Jahr.
3)daß die zweifellos durch Kohl’schen Unfug entstandene hohe Staatsverschuldung nicht von Rot-Grün noch weiter hochgetrieben wurde. Oder ist Ihnen etwa ein Nein Roths zur zig Milliarden teuren Rechtschreibdeform bekannt oder ein deutliches Nein zum bisher 2 Mrd. teuren Einsatz am Hindukusch oder ein Nein zur Einwanderung Bildungsferner in unsere Sozialsysteme usw.?
Mittwoch, 24. Oktober 2007 22:09
student: @vineta
Dann lesen sie sich mal die Artikel in Wikipedia über Homosexualität und Co durch, wenn sie dem dann auch zustimmen ok ansonsten würde ich die Zahlen dort mit Vorsicht genießen.
Die Staatsverschuldung liegt nunmal offiziell bei den 1,5 Billionen, wenn man noch alles möglich andere reinrechnen will inklusive seiner persönlichen Schulden, von mir aus, nur dann muss man das bei anderen Ländern ebenso machen. Aus guten gründen ist die Methode eben festgelegt.

Und nein, auf sogenannte „erotische Literatur“ gilt eben NICHT 7% Umsatzsteuer sondern 19!!!
Mittwoch, 24. Oktober 2007 19:45
raindance1: was hat das alles mit Frau Roth und den
Grünen zu tun?
die Zahl der Prostetuierten orient sich nicht an der jeweiligen Bundesregierung und an den im Parlament vertretenen Parteien.
19% Mehrwertsteuer auf Windeln haben wir der Angela zu verdanken und nicht den Grünen.
Die Staatsverschuldung hat Helmut Kohl kräftig aufgepuscht, Freunde kaufen und den König von Europa spielen sind eben kostspielige Angelegenheiten.
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