Kürzlich setzte das Bistum Augsburg einen unbescholtenen Priester mit sofortiger Wirkung vor die Kirchentüre. Nun darf er sich „eine andere berufliche Perspektive“ suchen.
(kreuz.net, Lindau) Am Freitag behandelte eine Pfarrversammlung der Lindauer Stadtteile Insel, Reutin
und Zech die de facto Entlassung ihres Pfarrers, Hw. Thomas Balogh.
Das berichtete die Lokalzeitung ‘Schwäbische
Zeitung’.
Die schwäbische Stadt Lindau liegt am östlichen Ufer des Bodensees und gehört kirchlich
zum Bistum Augsburg.
Pfarrer Balogh führte den Pfarrertitel, ohne installierter Pfarrer zu sein. Deshalb
konnte ihn das Bistum Augsburg auf fünf Jahre beurlauben.
Zur Pfarrversammlung am Freitag erschienen
Beliebter Priester
Die Mehrzahl der Gläubigen ist über die Entlassung entsetzt, ein Teil weinte sogar.
rund
200 Gläubige.
„Viele“ von ihnen reagierten auf die unbegründete Entlassung entsetzt – berichtete die
‘Schwäbische Zeitung’. Die Mehrheit der Gläubigen habe sich – zum Teil unter Tränen – hinter Hw. Balogh
gestellt.
Sie wollte wissen, wie es zur „Beurlaubung“ kommen konnte.
Das Bistum Augsburg blieb die Antwort
schuldig. Es sandte keinen Vertreter zur Versammlung.
Anwesend war lediglich der zuständige Dekan, Msgr.
Ortwin Gebauer. Der betrachtete es nicht als seine Aufgabe, „hier zu begründen, warum der Bischof die
Entscheidung so getroffen hat“.
Er versprach, daß es für den besonders bei Kindern und Jugendlichen
beliebten Hw. Balogh einen Nachfolger geben werde. Der soll sich speziell um die Kinder- und Jugendarbeit
kümmern. Wer es sein wird, ist noch nicht bekannt.
Sechzig Briefe und kein Einsehen
Die ‘Schwäbische
Zeitung’ faßt die Situation aus Sicht von Hw. Balogh und „seiner Anhänger“ zusammen:
Dekan Gebauer
habe beim Bischof intrigiert, um die Ablösung des bei vielen Lindauern beliebten Pfarrers Balogh zu erreichen.
Dieser habe den Dekan mehrfach um klärende Gespräche gebeten. Das habe der Dekan aber stets abgelehnt.
Im bischöflichen Ordinariat sei dem abgesetzten Priester erklärt worden, daß mehr als sechzig Unterstützungsbriefe
aus Lindau unnütz seien.
Der Originalton des Generalvikars: „Das können Sie vergessen, Monsignore will
nicht.“
Priesterlichen Weg überdenken
Da der Fall an die Medien gelangt ist, gab der Pressesprecher
des Bistums Augsburg, Christoph Goldt, jetzt eine Stellungnahme vor der heutigen Ausgabe der Lokalzeitung
‘Allgäu Rundschau’ ab.
Er betonte, daß Hw. Balogh nicht Pfarrer sei, sondern „lediglich Priester zur
Mitarbeit“:
„Eine Beurlaubung von ihm war aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher Gründe
des Priesters andererseits notwendig geworden.“
„Wir geben ihm damit die Gelegenheit, seinen priesterlichen
Weg zu überdenken und zu prüfen, ob eventuell eine andere berufliche Perspektive in Betracht gezogen
werden kann.“
Eine solche Orientierungsphase biete die Möglichkeit einer geistlichen Begleitung.
Die
Diözese Augsburg werde den Priester in dieser Zeit pflichtgemäß finanziell unterstützen.
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50 Lesermeinungen
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naturmensch8: Installieren ist der ofizielle kirchenrechtliche Ausdruck. Auch Äbte werden nach Ihrer
Wahl (also noch vor der Benediktion!) installiert und haben ab diesen Zeitpunkt alle Pflichten und Rechte.
Ab diesem Zeitpunkt tragen sie das Pektorale, wohingegen sie Ring, Mitra und Stab erst bei der Benediktion
erhalten.
#49 naturmensch8 17:32:40 | Samstag, 26. April 2008
installierter Pfarrer Kann man einen Menschen INSTALLIEREN?Die katholische Kirche ist nicht nur doppelmoralisch,
widersprüchlich, sondern auch MENSCHENFEINDLICH!! Besonders kinder-und frauenfeindlich ist sie. Die Kirche
hat an Glaubwürdigkeit verloren. Sie kann über Menschenverachtung predigen, aber nicht über Gott und
Nächstenliebe!
Von Bischof Mixer bin ich sehr entäuscht, das wirklich kath. Priester abgesägt werden ist ja nichts
neues, s. Kaplan Späthling. Das Bischof Mixer aber auch nicht standhaft ist und solche Machenschaften
mitmacht , ist umso tragischer.
@ Typ 1. Geistliche, die offenkundig gegen die kanonische Ordnung verstoßen oder sich gar bei „Wir sind
Kirche“ und ähnlichen Initiativen engagieren, werden nicht beurlaubt, geschwiege denn suspendiert. 2.
Jetzt sprechen Sie plötzlich von „Fakten“, die Sie aus der Berichterstattung zu wissen glauben. In der
Berichterstattung wurden aber überhaupt keine Fakten genannt; ebensowenig wurden die angeblich „vertraulichen
Gründe“ genannt, die zur Beurlaubung des Geistlichen geführt haben sollen. 3. Sie haben das Wort „verkrachte
Priesterexistenz“ in den Raum gestellt. Das nenne ich eine ungerechtfertigte Vorverurteilung.
Ach Toby Komisch nur, dass man bei linken Priestern genau umgekehrt argumentieren würde. Wer ist „man“?
Meinen Sie mich? Wann habe ich bei „linken Priestern“ wie argumentiert? Ich frage mich, woher Sie das
eigentlich alles wissen wollen, was Sie zu wissen glauben. Nochmal, weil Sie es anscheinend wirklich nicht
kapieren: Die Fakten wissen Sie genauso wie ich aus der Berichterstattung. Damit ist Ihre oben zitierte
Frage wohl beantwortet. Und derjenige, der hier etwas zu WISSEN glaubte, waren Sie, denn nach Ihren –
mittlerweile ja zurückgenommen Worten – war es OFFENBAR, dass hier ein glaubenstreuer Priester mundtot
gemacht werden sollte. Das glaubten SIE von Anfang an zu WISSEN – ich hingegen habe von Beginn an nur
von INDIZIEN gesprochen. Ich jedenfalls gehe von der Unschuldsvermutung aus, bis das Gegenteil bewiesen
ist. Und die Beweislast liegt in diesem Fall nun einmal auf Seiten der Augsburger Diözesanleitung. Der
Priester ist nicht schuldig gesprochen, unterliegt keiner Kirchenstrafe, sondern das Bistum verzichtet
für fünf Jahre auf seine Dienste. Er wird sogar weiter bezahlt, er wird nur nicht auf einer Planstelle
des Bistums eingesetzt. Das ist kein Schuldspruch, sondern selbstverständliches Recht des kirchlichen
Oberen. Der Bischof allein entscheidet, wer welche Stellen bekommt. Es ist ja auch kein Klosterabt vor
kreuz.net Rechenschaft schuldig, bloß weil er seinen Gastbruder durch einen anderen ersetzt und dem alten
keine neue Aufgabe mehr zuweist.
@ Typ Haben Sie schon mal was vom Prinzip der Unschuldsvermutung gehört? Wenn die Gründe für die Beurlaubung
des besagten Priesters tatsächlich der Vertraulichkeit unterliegen, hätte der Pressesprecher diesen
Hinweis eben nicht mitteilen dürfen. So wird die Mitteilung ohne Angabe dieser vertraulichen Gründe,
aber sehr wohl mit der Angabe, dass es sich um vertrauliche Gründe handelt, bekanntgegeben. Und das war
ein Fehler des Pressesprechers, da der Betroffene so in ein schlechtes Licht gerückt wurde. Der Umstand,
dass ein Priester mit 48 Jahren noch keine Pfarrstelle im kanonischen Sinne innehatte, sagt noch lange
nichts über dessen Befähigung aus. Komisch nur, dass man bei linken Priestern genau umgekehrt argumentieren
würde. Ich frage mich, woher Sie das eigentlich alles wissen wollen, was Sie zu wissen glauben. Ich jedenfalls
gehe von der Unschuldsvermutung aus, bis das Gegenteil bewiesen ist. Und die Beweislast liegt in diesem
Fall nun einmal auf Seiten der Augsburger Diözesanleitung.
Ach Toby Die begründungslose Mitteilung der Beurlaubung Sie war nicht begründungslos. Aus der Bekanntgabe
geht eindeutig hervor, dass es sich um Gründe handelt, die der Vertraulichkeit unterliegen. Meine Frage
an Sie war übrigens, woraus angesichts der Bekanntgabe eine PFLICHT folge, Ihnen und uns allen nun auch
die vertraulichen Details mitzuteilen. Denn von einer solchen PFLICHT hatten Sie gesprochen. Ihre Mutmaßung,
dass die „Indizien“ die Interpretation eher nahelegten, Dr. Thomas Balogh sei eine „gescheiterte Priesterexistenz“,
als das Gegenteil, entbehrt jeglicher Grundlage. Die Grundlage hatte ich zweimal genannt, mache es auch
gerne für Sie als vermutlich nur eingeschränkt denkfähigen Menschen auch gerne noch ein drittes Mal:
Besagter Priester war weder vom jetzigen noch vom vorherigen Bischof jemals für fähig gehalten worden,
eine Pfarrersstelle anzutreten. Das beweist nichts, aber als Grundlage für die VERMUTUNG, dass es sich
um einen Priester handelt, der den Anforderungen des Amtes noch nie gewachsen war, taugt es allemal. Denn
da Sie haben vollkommen recht: Nichts ist offensichtlich – und eben auch nicht diese Ihre Interpretation.
Ich hatte ja auch gesagt, dass für meine Interpretation nur INDIZIEN sprechen. Sie hingegen hatten in
einem früheren Posting gesagt, es sei OFFENBAR, dass „hier […] ein unbescholtener Priester mundtot
gemacht werden“ solle. Ich nehme erfreut zur Kenntnis, dass Sie diese Aussage soeben zurückgenommen haben
und nun das Gegenteil behaupten.
Begründungspflicht @ Typ Die begründungslose Mitteilung der Beurlaubung durch den Pressesprecher war
ein Fehler und die öffentliche Rechtfertigung ohne Mitteilung der Begründung ein noch größerer Fehler.
Ihre Mutmaßung, dass die „Indizien“ die Interpretation eher nahelegten, Dr. Thomas Balogh sei eine „gescheiterte
Priesterexistenz“, als das Gegenteil, entbehrt jeglicher Grundlage. Denn da Sie haben vollkommen recht:
Nichts ist offensichtlich – und eben auch nicht diese Ihre Interpretation.
@ Toby Lernen Sie sorgfältig zu lesen! Wenn sich der Bischöfliche Pressesprecher derart weit aus dem
Fenster hängt und behauptet, dass die Beurlaubung „aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher
Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden“ sei, so hat er die Pflicht, das näher zu begründen.
Quatsch, hat er nicht. Wieso auch? Woher leitet sich diese Pflicht ab? Wenn Sie, Typ, sagen, dass hier
gar nichts „offensichtlich“ sei, weder dass der Priester böse noch dass der Bischof böse sei, warum
mutmaßen Sie dann selber, dass dies eher nach einer gescheiterten Priesterexistenz klinge und nicht nach
einem ach so bösen Bischof? Weil ich meine Worte – im Gegensatz zu Ihnen – sorgfältig abwäge. Ich habe
gesagt: OFFENSICHTLICH ist nichts, aber es gibt INDIZIEN dafür, dass die Probleme eher auf der Seite
des Priesters liegen – warum sonst sollte ihn bisher noch keiner seiner Bischöfe für ein Pfarrersamt
für fähig gehalten haben? VIELLEICHT ist diesem Priester auch seit Jahrzehnten Unrecht widerfahren und
er in seiner katholischen Genialität verkannt worden, aber die INDIZIEN sprechen eher für eine gegenteilige
Interpretation. Nichtsdestotrotz ist nichts OFFENSICHTLICH. Die Mutmaßung „gescheiterte Priesterexistenz“
ist nach Ihrem eigenen Argumentationsstrickmuster unredlich und verleumderisch. Wieso? Ich habe nur gsagt,
die INDIZIEN legen DIESE Interpretation eher nahe als das Gegenteil – aber OFFENSICHTLICH ist keins von
beidem.
@ Typ Ihr Weltbild scheint recht einfach gestrickt zu sein. Wenn sich der Bischöfliche Pressesprecher
derart weit aus dem Fenster hängt und behauptet, dass die Beurlaubung „aufgrund pastoraler Gründe einerseits
und persönlicher Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden“ sei, so hat er die Pflicht, das
näher zu begründen. Wenn er der Öffentlichkeit gegenüber nicht rechenschaftspflichtig ist oder hier
gar eine Schweigepflicht bestünde, hätte er sich gar nicht auf diese Weise hervortun und öffentlich
äußern dürfen. So aber bereitet der Pressesprecher den Nährboden für Gerüchte, was schon an den
Straftatbestand der Verleumdung oder der üblen Nachrede grenzt. Wenn Sie, Typ, sagen, dass hier gar nichts
„offensichtlich“ sei, weder dass der Priester böse noch dass der Bischof böse sei, warum mutmaßen Sie
dann selber, dass dies eher nach einer gescheiterten Priesterexistenz klinge und nicht nach einem ach
so bösen Bischof? Die Mutmaßung „gescheiterte Priesterexistenz“ ist nach Ihrem eigenen Argumentationsstrickmuster
unredlich und verleumderisch.
@ Toby Der Priester ist offenbar nicht suspendiert, sondern beurlaubt. Ersteres ist eine kirchenrechtliche
Strafe, Letzteres eine pastoral bedingte Maßnahme. Für diese ist der Bischof weder der Öffentlichkeit
noch kreuz.net rechenschaftspflichtig. Und woran Sie erkennen wollen, dass hier „offensichtlich“ jemand
mundtot gemacht werden soll, verstehe ich nicht. Das einzige, was hier offensichtlich ist, ist, dass ein
Priester beurlaubt worden ist. Und zwar einer, der bisher noch nie – weder vom jetzigen noch vom vorherigen
Bischof – für geeignet für eine Dauerbeschäftigung als Pfarrer gehalten wurde. Das klingt eher nach
einer gescheiterten Priesterexistenz und nicht nach einem ach so bösen Bischof. Jedenfalls: „Offensichtlich“
ist hier gar nichts. Weder dass der Priester böse noch dass der Bischof böse ist. Vielleicht sind sie
auch beide böse oder beide gut.
@ Typ Der Bischof unterliegt der SCHWEIGEPFLICHT, wenn es um vertrauliche Dinge geht, auf Grund deren
er seine Entscheidungen fällt. Ist das so schwer zu kapieren? Der Bischof muss kreuz.net seine Beweggründe
für Personalentscheidungen nicht mitteilen, mehr noch: er DARF es nicht einmal. Das ist Unsinn! Wenn
ein Priester suspendiert wird, muss er endweder eine Straftat begangen haben oder krank sein oder beides.
Als Pfarrer oder Quasipfarrer ist ein Priester eine öffentliche Person. Die Pfarrangehörigen haben das
Rehct, die Gründe zu erfahren, die zu seiner Absetzung geführt haben, zumal nicht ersichtlich ist, dass
er eine Straftat begangen haben oder krank sein soll. Das Ganze stinkt sehr nach ideologisch motivierter
Denunziation. Hier soll offenbar ein unbescholtener Priester mundtot gemacht werden. Einen ähnlichen
Vorgang hatten wir vor Jahresfrist im Bistum Fulda.
@ Krak Wieso ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar? Die Gründe sind – wie wir wissen – eh vertraulich;
umso mehr ist die Entscheidung nachvollziehbar. Der besagte Herr war trotz seinen fortgeschrittenen Alters
noch nie für befähigt gehalten worden, Pfarrer zu werden; es scheint also schon länger Probleme mit
ihm gegeben zu haben – deren Details vertraulich sind –, und das alles nicht erst unter dem jetzigen Bischof,
sondern schon unter dem Vorgänger. Aber natürlich haben Sie recht: Der Rekurs beim Heiligen Stuhl steht
ihm offen. – Aber ich weiß schon: Wenn dann der Heilige Stuhl die Entscheidung des Bischofs bestätigt,
werden Gestalten wie Sie gleich von der jüdischen Weltverschwörung zetern, die aus dem ganzen Vatikan
einen Haufen teuflicher Untermenschen gemacht hat, so dass der Priester gefälligst Piussektenpriester
werden soll, wenn er noch seine vom Teufel persönlich geschändete Seele retten will.
an Rom wenden Der betroffene Priester sollte sich an die römischen Behörden wenden, um seinen Fall dort
klären zu lassen. Nachvollziehbar ist die Maßnahme des Bischofs gegen diesen Priester jedenfalls nicht.
@ Toby Mann, sind Sie doof. Der Bischof unterliegt der SCHWEIGEPFLICHT, wenn es um vertrauliche Dinge
geht, auf Grund deren er seine Entscheidungen fällt. Ist das so schwer zu kapieren? Der Bischof muss
kreuz.net seine Beweggründe für Personalentscheidungen nicht mitteilen, mehr noch: er DARF es nicht
einmal. @ Defensor Die passenden Väterzitate folgen dann heute abend oder morgen, wenn ich dafür Zeit
habe. Übrigens ist mir keine einzige Publikation neueren Datums bekannt, die den Opfercharakter der Eucharistie
leugnet – nur welche, die die Akzentsetzung darauf für falsch halten, weil sie im Laufe der Jahrhunderte
zu dem grotesken Missverständnis geführt hat, die Eucharistie sei ein Handel zwischen Priester und Gott,
der dann in der himmlischen Bürokratie zu einem paar Häkchen bei demjenigen führe, der die Messe bezahlt
hat. Nach Röm 12 gibt es ohnehin nur ein einziges Gott angemessenes Opfer, nämlich das Selbstopfer.
Wenn die Eucharistie das nicht ist (sondern nur ein bürokratischer Akt zwischen Priester und Gott), dann
ist sie nicht Liturgie im Sinne des NT.
Nicht mitteilbares Wissen? „Eine Beurlaubung von ihm war aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher
Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden.“ Warum werden diese Gründe nicht genannt? Hat
Bischof Mixa etwa „nicht mitteilbares Wissen“? Das kommt mir irgendwie bekannt vor …
#30 Defensor Fidei 18:03:48 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Typ Die frühe Kirche hat sich jahrhundertelang dagegen gewehrt, sie würde ein Opfer feiern Diese Aussage
ist mir völlig neu. Nennen Sie uns doch mal ein paar aussagekräftige Beispiele. Welchen Kirchenvater
meinen Sie? Auf welches Konzil spielen Sie an? Sowohl die Ost- wie auch in der Westkirche haben diese
„jahrhundertelangen“ Abwehrversuche dann wohl völlig übersehen. denn das hätte das Opfer Christi abgewertet.
So ein Unfug, der durch ständiges Wiederholen auch nicht richtiger wird. Das Messopfer und das Kreuzesopfer
sind identisch. Wie soll da das eine denn das andere abwerten? Die Kirche von Trient hat klargestellt,
dass die Eucharistiefeier (das Herrenmahl, das Brotbrechen) ein Opfer ist – schließlich ist darin ja
Christus gegenwärtig, dessen ganze Existenz nach dem NT als Opfer verstanden werden kann. SO hat es das
Konzil von Trient garantiert nicht gesagt. DAS ist nicht der Grund, weshalb die Messe ein Opfer ist. Der
Begriff des Opfers ist für die Eucharistie korrekt Der ist schon alleine deshalb korrekt, weil es sich
bei dem Opfer auch um ein Dankopfer handelt. – aber als Kampfbegriff Nun wollen wir mal bei der ganzen
Wahrheit bleiben und feststellen, daß vielmehr die Begriffe „Herrenmahl“ und „Brotbrechen“ heute regelmäßig
dazu herangezogen werden, um dem Opfercharakter der Messe zu relativieren. Deshalb – und nur deshalb –
sind diese Begriffe auch heute so problematisch.
@ Defensor Fidei Habe ich den Begriff der Opfermesse widerlegen wollen? Die frühe Kirche hat sich jahrhundertelang
dagegen gewehrt, sie würde ein Opfer feiern, denn das hätte das Opfer Christi abgewertet. Die Kirche
von Trient hat klargestellt, dass die Eucharistiefeier (das Herrenmahl, das Brotbrechen) ein Opfer ist –
schließlich ist darin ja Christus gegenwärtig, dessen ganze Existenz nach dem NT als Opfer verstanden
werden kann. Der Begriff des Opfers ist für die Eucharistie korrekt – aber als Kampfbegriff gegen das
Verständnis der Eucharistie als Mahl, als Dankesfeier (eu-charistia), als Brotbrechen (Apg) ist er ebenso
ungeeignet wie wenn er als EINZIGES Erklärungsmodell zum Verständnis der Eucharistie herangezogen wird.
Es tut den Tridentinern ganz gut, wenn man sie hin und wieder darauf hinweist, dass die Tradition der
Kirche nicht nur bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, sondern – o Wunder! – bis in die apostolische
Zeit.
#28 Defensor Fidei 17:45:56 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Herrenmahl contra Opfermesse?! Interessant ist schon mal die Tatsache, daß unsere liberalen Freunde,
die sonst die Hl. Schrift so gerne „historisch-kritisch“ auslegen, bei den Begriffen „Brotbrechen“ und
„Herrenmahl“ immer wieder eine Ausnahme machen. Man darf diese Begriffe jedoch nicht völlig isoliert
betrachten. Vielmehr muß man sie im Kontext der ganzen Hl. Schrift lesen. Christus selber hat ja von
„mein Leib“ und „mein Blut“ gesprochen. Was das „Herrenmahl“ angeht, so ist auch dieser Begriff völlig
ungeeignet, den Begriff der Opfermesse zu widerlegen. Dazu sollte man aber natürlich wissen, daß Opfer
und Sakrament zwei grundverschiedene Dinge sind und das Herrenmahl lediglich das Sakrament meint bzw.
wie auch der Begriff „Messe“ eine Bezeichnung für die ganze Feier ist. So käme ja wohl auch niemand
auf den Gedanken, aus der Bezeichnung „Messe“ zu schlußfolgern, daß es sich bei der Feier nur um eine
Sendung handele.
@ ruhrinfizierter Gelobt sei allerheiligste Sakrament des Altares und die immerwährende Opfermesse! …die
in den ältesten Zeugnissen aus der Hl. Schrift und dem 2. Jahrhundert genau wie genannt wird? – Brotbrechen
oder – Herrenmahl
War/ist Balogh überhaupt ein Priester der Tradition?? Dann würde man den hier entfachten Brand nachvollziehen
können. Meines wissens ist er doch ein V-II-Kleriker? Das würde auch erklären, warum um TITEL geht
und nciht um den wahren Glauben an Jesus Christus! Wäre dieser jetzt noch gepaart mit dem Umstand, daß
Balogh nur noch die hhlg. trid. Opfermesse zelebrieren wolle, dann hätten wir doch alles bei einander!
tz… tz… da hackt einen Krähe der anderen das Auge aus… Wider V-II! Nie wieder NOM! Gelobt sei allerheiligste
Sakrament des Altares und die immerwährende Opfermesse!
Stimmt auffallend, landorganist, „Bisher konnte niemand,sagen weshalb der Bischof so entschieden hat.
Alle „Quellen“ reden auffällig um den heißen Brei herum.“ aber im Kreuzgang www.kreuzgang.org/viewtopic.php?t=6987&postday…
dürfte es demnächst Neuigkeiten geben, wenn Herr Ketelhohn die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Materials
bekommt. Das könnte auch die Spekulationen beenden. Zu nonnobisdomine: So komplex, wie das jetzt schon
aussieht, kann Bischof Mixa schon froh sein, wenn es bei nur zwei Fronten bleibt.
Hindernisse Vielleicht ist es ja ein Weg, daß dieser Priester in dieser kirchlichen Gemeinschaft seinem
Priestertum ohne Hindernisse der Modernisten nachkommt Wenn dieser Priester sich der Piussekte unterstellen
sollte, wäre er von seinem Amt suspendiert. Und das ist dann kein „Hindernis der Modernisten“, sehr wohl
aber ein Hindernis des kirchlichen Rechtes, das in der Ekklesiologie der hierarchisch verfassten einen
Kirche begründet ist.
…an die Hysteriker hier: einerseits nehmen sich die Modernisten alle Freiheiten und Ungehörigkeiten
heraus, aber wehe, wenn ein rechtgläubiger Priester katholische Ansichten vertritt, die den Modernisten
nicht passen. Ja dann ist es auf einmal OK, wenn die Oberen ihm den Mund verbieten wollen bzw. ihn von
seinen Aufgaben entbinden, da ist es auf einmal in Ordnung, wenn Gehorsam eingefordert wird. Nochmals:
vielleicht sollte der Priester mal einen Termin vereinbaren mit dem Distriktoberen der FSSPX. Vielleicht
ist es ja ein Weg, daß dieser Priester in dieser kirchlichen Gemeinschaft seinem Priestertum ohne Hindernisse
der Modernisten nachkomm’t Hl. Pius x. – Bitte für uns! Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen
gib!
#20 Gotthard 13:31:29 | Dienstag, 23. Oktober 2007
engagierter Priester über das Leben und Wirken dieses Priesters ist nichts – NICHTS – hier bekannt …
ob faul oder engagiert, liberal oder pius-fromm, Homo oder zölibatär – nichts ist bekannt! Aber reden,
reden, schreiben, schreiben können alle. Ein absoluter Wahnsinn. Hier noch einmal eine Originalquelle
www.szon.de/…dt/200710220199.html?_from=rss
so ist das …der Weg nach Zaizkofen ins Seminar der FSSPX sei diesem hochwürdigen Herrn angeraten, oder
eine Terminsvereinbarung mit dem Distriktoberen der FSSPX. Vielleicht findet dieser engagierte Priester
dort eine Stätte an der er segensreich wirken kann und möglichst viel für das Seelenheil von Menschen
tun kann hl. St. Pius X. – bitte für uns! Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
#17 Pascal123 11:55:39 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Funzel gegen pornografie, abtreibung, glatte worte und schwere lügen und irrtümer wäre christus eindeutig
gewesen und unmissverständlich entgegengetreten. liebt nicht den gott der beliebigkeit, denn der ist
ein götze! Was hat das mit der von Ihnen getätigten Aussagen bezüglich der Titel zu tun.
#16 landorganist 11:52:09 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Dieser Tread ist ein Paradebeispiel für die Scheinheiligkeit der hier versammelten Katholiban, a la Nachtfunzel:
Einerseits fordern Sie die alten Zeiten mit klar hierachischen Strukturen zurück in denen die Gläubigen
den Priestern und beide dem Bischof Gehorsam schuldeten. Bis heute versprechen die Priester diesen Gehorsam
bei ihrer Weihe dem Bischof wortwörtlich in die Hände! Trifft ein Bischof nun Entscheidungen, die dem
Tradi nicht passen, dann findet er genügend Gründe aufzubegehren: Kirchensteuer, V-II-Bischof, Glaubensabfall
beim Bischof, etc. etc. Die Heuchelei dieser Nachtfunzel u. v. a. hier, ist einfach nur erbärmlich. Ps.
Nachzutragen wäre die Frage, was +net mal wieder zu dieser „Story“ dazu erfunden hat.
#15 Nachtlaterne 11:13:49 | Dienstag, 23. Oktober 2007
hallo pascal, gegen pornografie, abtreibung, glatte worte und schwere lügen und irrtümer wäre christus
eindeutig gewesen und unmissverständlich entgegengetreten. liebt nicht den gott der beliebigkeit, denn
der ist ein götze!
#14 Pascal123 11:06:39 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Funzel und bitte: hört endlich auf diesen leuten titel zu geben, die sich nicht einmal christus hätte
bieten lassen! Dann hören Sie bitte auf zu behaupten was sich Christus nich hätte bieten lassen.
#13 Nachtlaterne 10:55:55 | Dienstag, 23. Oktober 2007
hallo typ, in diesem punkt mögen sie recht haben. was mich zu solchen worten verleidet ist die tatsache,
dass besagter bischof für merkwürdige personalentscheidungen bekannt ist. ich sehe in solchen menschen
speichellecker des zeitgeistes. damit wird er aber keinen ruhm vor gott gewinnen. und bitte: hört endlich
auf diesen leuten titel zu geben, die sich nicht einmal christus hätte bieten lassen!
#12 Burgorus 10:52:38 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An den Typen Auf Anwesend war lediglich der zuständige Dekan, Hw. Ortwin Gebauer. Der betrachtete es
nicht als seine Aufgabe, „hier zu begründen, warum der Bischof die Entscheidung so getroffen hat“. hat
der Typ Folgendes gesagt: Und das tut er völlig zu recht. In vorbildlichem Gehorsam steht er zur Entscheidung
des Bischofs, während die frechen Gläubigen Antworten verlangen. Wieo ist es frech, Anworten zu verlangen?
Zahlen denn die Gläubigen keine Kirchensteuer? Doch! Also sollten sie auf seelsorgerliche Fragen auch
Antworten erhalten. Früher wurden oft Kontroverskatechismus herausgegeben, eben im Frage-Antwort-Stil.
Die Aufgabe der Hirten ist es doch, sich um die Sorgen und Nöte der Gläubigen zu kümmern. Denkt denn
der Typ etwa, man könne in der heutigen Zeit eine Pastoral durchführen, indem man sagt: „Das ist so,
weil es eben so ist oder weil es der Bischof so sagt.“ Das mag funktioniert haben, als noch alle Bischöfe
einhellig die Lehre Christi verkündet haben, aber in einer Zeit, wo „Bischof gegen Bischof“ (La Salette)
ist, wo viele andere Lehren ausgestreut werden (wie z.B. auch die Evolutionlehre, die jeder Typ kritiklos
hinnimmt, sofern ihm das Hirn fehlt), funktioniert das eben nicht mehr. Da wollen die Leute wissen, warum
das und das so oder so ist. Wenn Hw. Ortwin Gebauer keine Begründung gibt, wozu war er dann überhaupt
hier? Wenn er keine Begründung gibt, kann er es entweder nicht oder steht eben innerlich nicht zur Entscheidung
des Bischofs!
#10 roemkath 10:51:58 | Dienstag, 23. Oktober 2007
So ein Blödsinn! Ich habe selten einen solchen Schwachsinn gelesen, wie den von kreuz.net. Es ist das
gute Recht des Bischofs, einen nicht als Pfarrer installierten Priester zu versetzen oder zu beurlauben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bischof Mixa hierzu nicht gute Gründe hatte, die ihn zu diesem Schritt
veranlassten. Als Bischof muss er sich für seine Entscheidung nur vor dem ewigen Richter verantworten
und rechtfertigen. Was will kreuz.net eigentlich? Mir scheint es, die Autorität der Bischöfe und der
Kirche genauso zu untergraben, wie es der moderne Zeitgeist ebenfalls unternimmt. Mit einem solchen Artikel
zeigen Sie, wes Geistes Kind Sie sind!
@ Nachtlaterne Warum sollte Ihre Meinung über die Rechtgläubigkeit eines Priesters korrekt sein? Zuständig
für dieses Urteil ist meines Wissens nicht kreuz.net und auch nicht irgendein anonymer User, sondern
die kirchliche Hierarchie. Abgesehen davon ist doch nun die eindeutige Stellungnahme von Seiten des Bistums,
dass es sich gerade nicht um dogmatische Gründe handelte, die zu der Entpflichtung führten. Im Übrigen
ist es geradezu grotesk, in die Entpflichtung eines noch nicht einmal als Pfarrers installierten Priesters
eine „Entscheidung gegen Gott“ hineinzulesen, solange die eigentlichen Hintergründe nicht bekannt sind
(die auch, wie es sich für Personalentscheidungen gehört, der Schweigepflicht unterliegen). Sonst werde
ich hier über jede Versetzung von Priestern in den Ruhestand berichten und dann gleich „Entscheidung
gegen Gott!“ kreischen, bloß weil mir irgendwann mal eine Predigt des besagten Priesters gefallen hat.
Mannmann, wenn man so wenig Ahnung von der Leitung einer Diözese und der Verantwortung für Pastorales
Personal hat wie Sie, sollte man einfach die Schnauze halten.
@ Don Camillo Sehr richtig! Jeder drittklassige Manager weiß, dass Personalentscheidungen eine sehr delikate
Angelegenheit sein können und es meistens aus Gründen der Diskretion, Schweigepflicht, zur Verhinderung
eines Vertrauensbruchs NOTWENDIG ist, dass der Vorgesetzte seine Gründe NICHT im Detail offen legt. Aber
für kreuz.net ist das völlig egal. Nach den irren Denkschemata dieser „Redaktion“ kann immer dann, wenn
ein Priester versetzt/entlassen/gemaßregelt wird, über den irgendwer aus der „Redaktion“ etwas Positives
denkt, grundsätzlich nur Hetze, Intrige, die jüdische Weltverschwörung, der Hurensohn Johannes XXIII.
und sein verwichstes Pseudokonzil oder die Freimaurer dahinterstecken.
#6 Nachtlaterne 10:31:48 | Dienstag, 23. Oktober 2007
typ… es geht doch immer wieder um personalentscheidungen gegen gott selbst. christus wird ausgewiesen,
sein geist in einen rollstuhl gelegt und in treuer fürsorge entmündigt. es ist doch fakt, dass die kirche
zu allen brennenden themen dieses landes schweigt. damit will ich nicht alle kirchenarbeit entwerten,
ich gehe ja selber jeden sonntag zur kirche, zur messe. erwarten tue ich darüberhinaus aber kaum mehr
was von den hohen herren denen es seit jeher an echtheit mangelt, von ausnahmen abgesehen. sie kriechen
dem zeitgeist in den hintern und sagen lächelnd: schaut doch hin, wir sind doch gar nicht so schlimm.
sie bleiben in ihren bequemen positionen und beurteilen die welt aus clubsesseln heraus. das bischen sozialgetue
kann mir persönlich keinen sand in die augen streuen.
#5 Don Camillo 10:28:20 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Interessant wäre tatsächlich, zu wissen, was die Gründe dieser Beurlaubung sind. Es ist aber zweifelsohne
anzunehmen, dass schwerwiegende Gründe vorliegen müssen. Aus Spass beurlaubt heute kein Bischof einen
Priester.
@ Funzel Sie haben aber schon verstanden, dass es hier um einen PERSONALentscheidung geht, oder? Im Übrigen
scheinen Sie keine Demut gegenüber der Kirche zu haben – Sie sollen die Entscheidungen der Hierarchie
annehmen, ganz egal, ob Sie sie verstehen oder nicht. Rudolfus kann Ihnen das gerne näher erklären (tut
er sowieso in jedem zweiten Posting).
#3 Nachtlaterne 10:23:28 | Dienstag, 23. Oktober 2007
mein lieber typ, im gehorsam zum lieben bischof sollen sich menschen befinden, die um die richtigkeit
der bischöflichen entscheidungen wissen. gehorsam auch dann wenn ein bischof gegen den glauben handelt?
Sehr richtig Anwesend war lediglich der zuständige Dekan, Hw. Ortwin Gebauer. Der betrachtete es nicht
als seine Aufgabe, „hier zu begründen, warum der Bischof die Entscheidung so getroffen hat“. Und das
tut er völlig zu recht. In vorbildlichem Gehorsam steht er zur Entscheidung des Bischofs, während die
frechen Gläubigen Antworten verlangen. Von der Haltung dieses Dekans könnte sich kreuz.net wirklich
eine Scheibe abschneiden. Das täte gut, wenn mal wieder der Schaum vorm Mund spritzt, weil jemand „Algermissen“
gesagt hat.