Pfarrer-Rauswurf
„Monsignore will nicht“
Kürzlich setzte das Bistum Augsburg einen unbescholtenen Priester mit sofortiger Wirkung vor die Kirchentüre. Nun darf er sich „eine andere berufliche Perspektive“ suchen.
Der Augsburger Bischof Walter Mixa
Der Augsburger Bischof Walter Mixa
© Pressestelle der Diözese Augsburg
(kreuz.net, Lindau) Am Freitag behandelte eine Pfarrversammlung der Lindauer Stadtteile Insel, Reutin und Zech die de facto Entlassung ihres Pfarrers, Hw. Thomas Balogh.

Das berichtete die Lokalzeitung ‘Schwäbische Zeitung’.

Die schwäbische Stadt Lindau liegt am östlichen Ufer des Bodensees und gehört kirchlich zum Bistum Augsburg.

Pfarrer Balogh führte den Pfarrertitel, ohne installierter Pfarrer zu sein. Deshalb konnte ihn das Bistum Augsburg auf fünf Jahre beurlauben.

Zur Pfarrversammlung am Freitag erschienen
Beliebter Priester
Die Mehrzahl der Gläubigen ist über die Entlassung entsetzt, ein Teil weinte sogar.
rund 200 Gläubige.

„Viele“ von ihnen reagierten auf die unbegründete Entlassung entsetzt – berichtete die ‘Schwäbische Zeitung’. Die Mehrheit der Gläubigen habe sich – zum Teil unter Tränen – hinter Hw. Balogh gestellt.

Sie wollte wissen, wie es zur „Beurlaubung“ kommen konnte.

Das Bistum Augsburg blieb die Antwort schuldig. Es sandte keinen Vertreter zur Versammlung.

Anwesend war lediglich der zuständige Dekan, Msgr. Ortwin Gebauer. Der betrachtete es nicht als seine Aufgabe, „hier zu begründen, warum der Bischof die Entscheidung so getroffen hat“.

Er versprach, daß es für den besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebten Hw. Balogh einen Nachfolger geben werde. Der soll sich speziell um die Kinder- und Jugendarbeit kümmern. Wer es sein wird, ist noch nicht bekannt.

Sechzig Briefe und kein Einsehen

Die ‘Schwäbische Zeitung’ faßt die Situation aus Sicht von Hw. Balogh und „seiner Anhänger“ zusammen:

Dekan Gebauer habe beim Bischof intrigiert, um die Ablösung des bei vielen Lindauern beliebten Pfarrers Balogh zu erreichen. Dieser habe den Dekan mehrfach um klärende Gespräche gebeten. Das habe der Dekan aber stets abgelehnt.

Im bischöflichen Ordinariat sei dem abgesetzten Priester erklärt worden, daß mehr als sechzig Unterstützungsbriefe aus Lindau unnütz seien.

Der Originalton des Generalvikars: „Das können Sie vergessen, Monsignore will nicht.“

Priesterlichen Weg überdenken

Da der Fall an die Medien gelangt ist, gab der Pressesprecher des Bistums Augsburg, Christoph Goldt, jetzt eine Stellungnahme vor der heutigen Ausgabe der Lokalzeitung ‘Allgäu Rundschau’ ab.

Er betonte, daß Hw. Balogh nicht Pfarrer sei, sondern „lediglich Priester zur Mitarbeit“:

„Eine Beurlaubung von ihm war aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden.“

„Wir geben ihm damit die Gelegenheit, seinen priesterlichen Weg zu überdenken und zu prüfen, ob eventuell eine andere berufliche Perspektive in Betracht gezogen werden kann.“

Eine solche Orientierungsphase biete die Möglichkeit einer geistlichen Begleitung.

Die Diözese Augsburg werde den Priester in dieser Zeit pflichtgemäß finanziell unterstützen.
      
50 Lesermeinungen
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#50   Jörg Guttenberger, Köln   19:28:13 | Dienstag, 23. Februar 2010
naturmensch8: Installieren
ist der ofizielle kirchenrechtliche Ausdruck. Auch Äbte werden nach Ihrer Wahl (also noch vor der Benediktion!) installiert und haben ab diesen Zeitpunkt alle Pflichten und Rechte. Ab diesem Zeitpunkt tragen sie das Pektorale, wohingegen sie Ring, Mitra und Stab erst bei der Benediktion erhalten.
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#49   naturmensch8   17:32:40 | Samstag, 26. April 2008
installierter Pfarrer
Kann man einen Menschen INSTALLIEREN?Die katholische Kirche ist nicht nur doppelmoralisch, widersprüchlich, sondern auch MENSCHENFEINDLICH!! Besonders kinder-und frauenfeindlich ist sie.
Die Kirche hat an Glaubwürdigkeit verloren. Sie kann über Menschenverachtung predigen, aber nicht über Gott und Nächstenliebe!
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#48   Euthanasist   04:52:15 | Montag, 29. Oktober 2007
Vielleicht
war er nicht pädophil genug… :-D
Gruß
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#47   Benedikt   23:19:47 | Samstag, 27. Oktober 2007
Wer ist…
…Bischof Mixer?
SCNR
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#46   golfi   23:11:55 | Samstag, 27. Oktober 2007
Von Bischof Mixer bin ich sehr entäuscht,
das wirklich kath. Priester abgesägt werden ist ja nichts neues, s. Kaplan Späthling. Das Bischof Mixer aber auch
nicht standhaft ist und solche Machenschaften mitmacht , ist umso tragischer.
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#45   Toby   18:25:48 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ Typ
1. Geistliche, die offenkundig gegen die kanonische Ordnung verstoßen oder sich gar bei „Wir sind Kirche“ und ähnlichen Initiativen engagieren, werden nicht beurlaubt, geschwiege denn suspendiert.
2. Jetzt sprechen Sie plötzlich von „Fakten“, die Sie aus der Berichterstattung zu wissen glauben. In der Berichterstattung wurden aber überhaupt keine Fakten genannt; ebensowenig wurden die angeblich „vertraulichen Gründe“ genannt, die zur Beurlaubung des Geistlichen geführt haben sollen.
3. Sie haben das Wort „verkrachte Priesterexistenz“ in den Raum gestellt. Das nenne ich eine ungerechtfertigte Vorverurteilung.
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#44   Typ   12:13:38 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Ach Toby
Komisch nur, dass man bei linken Priestern genau umgekehrt argumentieren würde.
Wer ist „man“? Meinen Sie mich? Wann habe ich bei „linken Priestern“ wie argumentiert?
Ich frage mich, woher Sie das eigentlich alles wissen wollen, was Sie zu wissen glauben.
Nochmal, weil Sie es anscheinend wirklich nicht kapieren: Die Fakten wissen Sie genauso wie ich aus der Berichterstattung. Damit ist Ihre oben zitierte Frage wohl beantwortet. Und derjenige, der hier etwas zu WISSEN glaubte, waren Sie, denn nach Ihren – mittlerweile ja zurückgenommen Worten – war es OFFENBAR, dass hier ein glaubenstreuer Priester mundtot gemacht werden sollte. Das glaubten SIE von Anfang an zu WISSEN – ich hingegen habe von Beginn an nur von INDIZIEN gesprochen.
Ich jedenfalls gehe von der Unschuldsvermutung aus, bis das Gegenteil bewiesen ist. Und die Beweislast liegt in diesem Fall nun einmal auf Seiten der Augsburger Diözesanleitung.
Der Priester ist nicht schuldig gesprochen, unterliegt keiner Kirchenstrafe, sondern das Bistum verzichtet für fünf Jahre auf seine Dienste. Er wird sogar weiter bezahlt, er wird nur nicht auf einer Planstelle des Bistums eingesetzt. Das ist kein Schuldspruch, sondern selbstverständliches Recht des kirchlichen Oberen. Der Bischof allein entscheidet, wer welche Stellen bekommt. Es ist ja auch kein Klosterabt vor kreuz.net Rechenschaft schuldig, bloß weil er seinen Gastbruder durch einen anderen ersetzt und dem alten keine neue Aufgabe mehr zuweist.
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#43   Toby   21:25:04 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
@ Typ
Haben Sie schon mal was vom Prinzip der Unschuldsvermutung gehört?
Wenn die Gründe für die Beurlaubung des besagten Priesters tatsächlich der Vertraulichkeit unterliegen, hätte der Pressesprecher diesen Hinweis eben nicht mitteilen dürfen. So wird die Mitteilung ohne Angabe dieser vertraulichen Gründe, aber sehr wohl mit der Angabe, dass es sich um vertrauliche Gründe handelt, bekanntgegeben. Und das war ein Fehler des Pressesprechers, da der Betroffene so in ein schlechtes Licht gerückt wurde.
Der Umstand, dass ein Priester mit 48 Jahren noch keine Pfarrstelle im kanonischen Sinne innehatte, sagt noch lange nichts über dessen Befähigung aus. Komisch nur, dass man bei linken Priestern genau umgekehrt argumentieren würde.
Ich frage mich, woher Sie das eigentlich alles wissen wollen, was Sie zu wissen glauben.
Ich jedenfalls gehe von der Unschuldsvermutung aus, bis das Gegenteil bewiesen ist. Und die Beweislast liegt in diesem Fall nun einmal auf Seiten der Augsburger Diözesanleitung.
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#42   Typ   20:46:54 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Ach Toby
Die begründungslose Mitteilung der Beurlaubung
Sie war nicht begründungslos. Aus der Bekanntgabe geht eindeutig hervor, dass es sich um Gründe handelt, die der Vertraulichkeit unterliegen. Meine Frage an Sie war übrigens, woraus angesichts der Bekanntgabe eine PFLICHT folge, Ihnen und uns allen nun auch die vertraulichen Details mitzuteilen. Denn von einer solchen PFLICHT hatten Sie gesprochen.
Ihre Mutmaßung, dass die „Indizien“ die Interpretation eher nahelegten, Dr. Thomas Balogh sei eine „gescheiterte Priesterexistenz“, als das Gegenteil, entbehrt jeglicher Grundlage.
Die Grundlage hatte ich zweimal genannt, mache es auch gerne für Sie als vermutlich nur eingeschränkt denkfähigen Menschen auch gerne noch ein drittes Mal: Besagter Priester war weder vom jetzigen noch vom vorherigen Bischof jemals für fähig gehalten worden, eine Pfarrersstelle anzutreten. Das beweist nichts, aber als Grundlage für die VERMUTUNG, dass es sich um einen Priester handelt, der den Anforderungen des Amtes noch nie gewachsen war, taugt es allemal.
Denn da Sie haben vollkommen recht: Nichts ist offensichtlich – und eben auch nicht diese Ihre Interpretation.
Ich hatte ja auch gesagt, dass für meine Interpretation nur INDIZIEN sprechen. Sie hingegen hatten in einem früheren Posting gesagt, es sei OFFENBAR, dass „hier […] ein unbescholtener Priester mundtot gemacht werden“ solle.
Ich nehme erfreut zur Kenntnis, dass Sie diese Aussage soeben zurückgenommen haben und nun das Gegenteil behaupten.
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#41   Toby   19:40:22 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Begründungspflicht
@ Typ
Die begründungslose Mitteilung der Beurlaubung durch den Pressesprecher war ein Fehler und die öffentliche Rechtfertigung ohne Mitteilung der Begründung ein noch größerer Fehler.
Ihre Mutmaßung, dass die „Indizien“ die Interpretation eher nahelegten, Dr. Thomas Balogh sei eine „gescheiterte Priesterexistenz“, als das Gegenteil, entbehrt jeglicher Grundlage.
Denn da Sie haben vollkommen recht: Nichts ist offensichtlich – und eben auch nicht diese Ihre Interpretation.
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#40   Typ   13:49:13 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
@ Toby
Lernen Sie sorgfältig zu lesen!
Wenn sich der Bischöfliche Pressesprecher derart weit aus dem Fenster hängt und behauptet, dass die Beurlaubung „aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden“ sei, so hat er die Pflicht, das näher zu begründen.
Quatsch, hat er nicht. Wieso auch? Woher leitet sich diese Pflicht ab?
Wenn Sie, Typ, sagen, dass hier gar nichts „offensichtlich“ sei, weder dass der Priester böse noch dass der Bischof böse sei, warum mutmaßen Sie dann selber, dass dies eher nach einer gescheiterten Priesterexistenz klinge und nicht nach einem ach so bösen Bischof?
Weil ich meine Worte – im Gegensatz zu Ihnen – sorgfältig abwäge. Ich habe gesagt: OFFENSICHTLICH ist nichts, aber es gibt INDIZIEN dafür, dass die Probleme eher auf der Seite des Priesters liegen – warum sonst sollte ihn bisher noch keiner seiner Bischöfe für ein Pfarrersamt für fähig gehalten haben? VIELLEICHT ist diesem Priester auch seit Jahrzehnten Unrecht widerfahren und er in seiner katholischen Genialität verkannt worden, aber die INDIZIEN sprechen eher für eine gegenteilige Interpretation. Nichtsdestotrotz ist nichts OFFENSICHTLICH.
Die Mutmaßung „gescheiterte Priesterexistenz“ ist nach Ihrem eigenen Argumentationsstrickmuster unredlich und verleumderisch.
Wieso? Ich habe nur gsagt, die INDIZIEN legen DIESE Interpretation eher nahe als das Gegenteil – aber OFFENSICHTLICH ist keins von beidem.
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#39   Toby   09:18:18 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
@ Typ
Ihr Weltbild scheint recht einfach gestrickt zu sein.
Wenn sich der Bischöfliche Pressesprecher derart weit aus dem Fenster hängt und behauptet, dass die Beurlaubung „aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden“ sei, so hat er die Pflicht, das näher zu begründen. Wenn er der Öffentlichkeit gegenüber nicht rechenschaftspflichtig ist oder hier gar eine Schweigepflicht bestünde, hätte er sich gar nicht auf diese Weise hervortun und öffentlich äußern dürfen.
So aber bereitet der Pressesprecher den Nährboden für Gerüchte, was schon an den Straftatbestand der Verleumdung oder der üblen Nachrede grenzt.
Wenn Sie, Typ, sagen, dass hier gar nichts „offensichtlich“ sei, weder dass der Priester böse noch dass der Bischof böse sei, warum mutmaßen Sie dann selber, dass dies eher nach einer gescheiterten Priesterexistenz klinge und nicht nach einem ach so bösen Bischof?
Die Mutmaßung „gescheiterte Priesterexistenz“ ist nach Ihrem eigenen Argumentationsstrickmuster unredlich und verleumderisch.
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#38   Typ   23:10:04 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Toby
Der Priester ist offenbar nicht suspendiert, sondern beurlaubt. Ersteres ist eine kirchenrechtliche Strafe, Letzteres eine pastoral bedingte Maßnahme. Für diese ist der Bischof weder der Öffentlichkeit noch kreuz.net rechenschaftspflichtig.
Und woran Sie erkennen wollen, dass hier „offensichtlich“ jemand mundtot gemacht werden soll, verstehe ich nicht. Das einzige, was hier offensichtlich ist, ist, dass ein Priester beurlaubt worden ist. Und zwar einer, der bisher noch nie – weder vom jetzigen noch vom vorherigen Bischof – für geeignet für eine Dauerbeschäftigung als Pfarrer gehalten wurde. Das klingt eher nach einer gescheiterten Priesterexistenz und nicht nach einem ach so bösen Bischof.
Jedenfalls: „Offensichtlich“ ist hier gar nichts. Weder dass der Priester böse noch dass der Bischof böse ist. Vielleicht sind sie auch beide böse oder beide gut.
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#37   Gotthard   20:42:29 | Dienstag, 23. Oktober 2007
????????????????
niemand weiß was – aber jeder diskutiert … so kann niemand was falsches sagen.
Phantomdiskussion!!!!!!!!!!!!
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#36   möchtegern-kathole   19:36:51 | Dienstag, 23. Oktober 2007
es gibt ja doch viele Wege, um sich beruflich …
… neu zu orientieren:
z.B. fsspx
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#35   Toby   19:34:49 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Typ
Der Bischof unterliegt der SCHWEIGEPFLICHT, wenn es um vertrauliche Dinge geht, auf Grund deren er seine Entscheidungen fällt. Ist das so schwer zu kapieren? Der Bischof muss kreuz.net seine Beweggründe für Personalentscheidungen nicht mitteilen, mehr noch: er DARF es nicht einmal.
Das ist Unsinn! Wenn ein Priester suspendiert wird, muss er endweder eine Straftat begangen haben oder krank sein oder beides.
Als Pfarrer oder Quasipfarrer ist ein Priester eine öffentliche Person. Die Pfarrangehörigen haben das Rehct, die Gründe zu erfahren, die zu seiner Absetzung geführt haben, zumal nicht ersichtlich ist, dass er eine Straftat begangen haben oder krank sein soll.
Das Ganze stinkt sehr nach ideologisch motivierter Denunziation. Hier soll offenbar ein unbescholtener Priester mundtot gemacht werden.
Einen ähnlichen Vorgang hatten wir vor Jahresfrist im Bistum Fulda.
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#34   Typ   18:57:34 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Krak
Wieso ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar?
Die Gründe sind – wie wir wissen – eh vertraulich; umso mehr ist die Entscheidung nachvollziehbar.
Der besagte Herr war trotz seinen fortgeschrittenen Alters noch nie für befähigt gehalten worden, Pfarrer zu werden; es scheint also schon länger Probleme mit ihm gegeben zu haben – deren Details vertraulich sind –, und das alles nicht erst unter dem jetzigen Bischof, sondern schon unter dem Vorgänger.
Aber natürlich haben Sie recht: Der Rekurs beim Heiligen Stuhl steht ihm offen. – Aber ich weiß schon: Wenn dann der Heilige Stuhl die Entscheidung des Bischofs bestätigt, werden Gestalten wie Sie gleich von der jüdischen Weltverschwörung zetern, die aus dem ganzen Vatikan einen Haufen teuflicher Untermenschen gemacht hat, so dass der Priester gefälligst Piussektenpriester werden soll, wenn er noch seine vom Teufel persönlich geschändete Seele retten will.
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#33   Krak des Chevaliers   18:42:49 | Dienstag, 23. Oktober 2007
an Rom wenden
Der betroffene Priester sollte sich an die römischen Behörden wenden, um seinen Fall dort klären zu lassen. Nachvollziehbar ist die Maßnahme des Bischofs gegen diesen Priester jedenfalls nicht.
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#32   Typ   18:39:21 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Toby
Mann, sind Sie doof.
Der Bischof unterliegt der SCHWEIGEPFLICHT, wenn es um vertrauliche Dinge geht, auf Grund deren er seine Entscheidungen fällt. Ist das so schwer zu kapieren? Der Bischof muss kreuz.net seine Beweggründe für Personalentscheidungen nicht mitteilen, mehr noch: er DARF es nicht einmal.
@ Defensor
Die passenden Väterzitate folgen dann heute abend oder morgen, wenn ich dafür Zeit habe.
Übrigens ist mir keine einzige Publikation neueren Datums bekannt, die den Opfercharakter der Eucharistie leugnet – nur welche, die die Akzentsetzung darauf für falsch halten, weil sie im Laufe der Jahrhunderte zu dem grotesken Missverständnis geführt hat, die Eucharistie sei ein Handel zwischen Priester und Gott, der dann in der himmlischen Bürokratie zu einem paar Häkchen bei demjenigen führe, der die Messe bezahlt hat. Nach Röm 12 gibt es ohnehin nur ein einziges Gott angemessenes Opfer, nämlich das Selbstopfer. Wenn die Eucharistie das nicht ist (sondern nur ein bürokratischer Akt zwischen Priester und Gott), dann ist sie nicht Liturgie im Sinne des NT.
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#31   Toby   18:11:05 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Nicht mitteilbares Wissen?
„Eine Beurlaubung von ihm war aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden.“
Warum werden diese Gründe nicht genannt? Hat Bischof Mixa etwa „nicht mitteilbares Wissen“? Das kommt mir irgendwie bekannt vor …
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#30   Defensor Fidei   18:03:48 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Typ
Die frühe Kirche hat sich jahrhundertelang dagegen gewehrt, sie würde ein Opfer feiern
Diese Aussage ist mir völlig neu. Nennen Sie uns doch mal ein paar aussagekräftige Beispiele. Welchen Kirchenvater meinen Sie? Auf welches Konzil spielen Sie an? Sowohl die Ost- wie auch in der Westkirche haben diese „jahrhundertelangen“ Abwehrversuche dann wohl völlig übersehen.
denn das hätte das Opfer Christi abgewertet.
So ein Unfug, der durch ständiges Wiederholen auch nicht richtiger wird. Das Messopfer und das Kreuzesopfer sind identisch. Wie soll da das eine denn das andere abwerten?
Die Kirche von Trient hat klargestellt, dass die Eucharistiefeier (das Herrenmahl, das Brotbrechen) ein Opfer ist – schließlich ist darin ja Christus gegenwärtig, dessen ganze Existenz nach dem NT als Opfer verstanden werden kann.
SO hat es das Konzil von Trient garantiert nicht gesagt. DAS ist nicht der Grund, weshalb die Messe ein Opfer ist.
Der Begriff des Opfers ist für die Eucharistie korrekt
Der ist schon alleine deshalb korrekt, weil es sich bei dem Opfer auch um ein Dankopfer handelt.
– aber als Kampfbegriff
Nun wollen wir mal bei der ganzen Wahrheit bleiben und feststellen, daß vielmehr die Begriffe „Herrenmahl“ und „Brotbrechen“ heute regelmäßig dazu herangezogen werden, um dem Opfercharakter der Messe zu relativieren. Deshalb – und nur deshalb – sind diese Begriffe auch heute so problematisch.
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#29   Typ   17:49:06 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Defensor Fidei
Habe ich den Begriff der Opfermesse widerlegen wollen?
Die frühe Kirche hat sich jahrhundertelang dagegen gewehrt, sie würde ein Opfer feiern, denn das hätte das Opfer Christi abgewertet.
Die Kirche von Trient hat klargestellt, dass die Eucharistiefeier (das Herrenmahl, das Brotbrechen) ein Opfer ist – schließlich ist darin ja Christus gegenwärtig, dessen ganze Existenz nach dem NT als Opfer verstanden werden kann.
Der Begriff des Opfers ist für die Eucharistie korrekt – aber als Kampfbegriff gegen das Verständnis der Eucharistie als Mahl, als Dankesfeier (eu-charistia), als Brotbrechen (Apg) ist er ebenso ungeeignet wie wenn er als EINZIGES Erklärungsmodell zum Verständnis der Eucharistie herangezogen wird.
Es tut den Tridentinern ganz gut, wenn man sie hin und wieder darauf hinweist, dass die Tradition der Kirche nicht nur bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, sondern – o Wunder! – bis in die apostolische Zeit.
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#28   Defensor Fidei   17:45:56 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Herrenmahl contra Opfermesse?!
Interessant ist schon mal die Tatsache, daß unsere liberalen Freunde, die sonst die Hl. Schrift so gerne „historisch-kritisch“ auslegen, bei den Begriffen „Brotbrechen“ und „Herrenmahl“ immer wieder eine Ausnahme machen.
Man darf diese Begriffe jedoch nicht völlig isoliert betrachten. Vielmehr muß man sie im Kontext der ganzen Hl. Schrift lesen. Christus selber hat ja von „mein Leib“ und „mein Blut“ gesprochen.
Was das „Herrenmahl“ angeht, so ist auch dieser Begriff völlig ungeeignet, den Begriff der Opfermesse zu widerlegen. Dazu sollte man aber natürlich wissen, daß Opfer und Sakrament zwei grundverschiedene Dinge sind und das Herrenmahl lediglich das Sakrament meint bzw. wie auch der Begriff „Messe“ eine Bezeichnung für die ganze Feier ist. So käme ja wohl auch niemand auf den Gedanken, aus der Bezeichnung „Messe“ zu schlußfolgern, daß es sich bei der Feier nur um eine Sendung handele.
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#27   Typ   17:21:27 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ ruhrinfizierter
Gelobt sei allerheiligste Sakrament des Altares und die immerwährende Opfermesse!
…die in den ältesten Zeugnissen aus der Hl. Schrift und dem 2. Jahrhundert genau wie genannt wird?
– Brotbrechen
oder
– Herrenmahl
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#26   r.ruhrgebietler   17:14:30 | Dienstag, 23. Oktober 2007
War/ist Balogh überhaupt ein Priester der Tradition??
Dann würde man den hier entfachten Brand nachvollziehen können. Meines wissens ist er doch ein V-II-Kleriker? Das würde auch erklären, warum um TITEL geht und nciht um den wahren Glauben an Jesus Christus! Wäre dieser jetzt noch gepaart mit dem Umstand, daß Balogh nur noch die hhlg. trid. Opfermesse zelebrieren wolle, dann hätten wir doch alles bei einander!
tz… tz… da hackt einen Krähe der anderen das Auge aus…
Wider V-II!
Nie wieder NOM!
Gelobt sei allerheiligste Sakrament des Altares und die immerwährende Opfermesse!
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#25   Arkanum/kreuts.net †   16:42:54 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Stimmt auffallend, landorganist,
„Bisher konnte niemand,sagen weshalb der Bischof so entschieden hat. Alle „Quellen“ reden auffällig um den heißen Brei herum.“
aber im Kreuzgang www.kreuzgang.org/viewtopic.php?t=6987&postday… dürfte es demnächst Neuigkeiten geben, wenn Herr Ketelhohn die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Materials bekommt.
Das könnte auch die Spekulationen beenden.
Zu nonnobisdomine: So komplex, wie das jetzt schon aussieht, kann Bischof Mixa schon froh sein, wenn es bei nur zwei Fronten bleibt.
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#24   nonnobisdomine   15:47:35 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Mixa befindet sich nun zwischen zwei Fronten.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.
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#23   landorganist   14:38:07 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Bisher konnte niemand,
sagen weshalb der Bischof so entschieden hat. Alle „Quellen“ reden auffällig um den heißen Brei herum.
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#22   Typ   13:53:23 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Hindernisse
Vielleicht ist es ja ein Weg, daß dieser Priester in dieser kirchlichen Gemeinschaft seinem Priestertum ohne Hindernisse der Modernisten nachkommt
Wenn dieser Priester sich der Piussekte unterstellen sollte, wäre er von seinem Amt suspendiert. Und das ist dann kein „Hindernis der Modernisten“, sehr wohl aber ein Hindernis des kirchlichen Rechtes, das in der Ekklesiologie der hierarchisch verfassten einen Kirche begründet ist.
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#21   Guntram   13:39:40 | Dienstag, 23. Oktober 2007
…an die
Hysteriker hier: einerseits nehmen sich die Modernisten alle Freiheiten und Ungehörigkeiten heraus, aber wehe, wenn ein rechtgläubiger Priester katholische Ansichten vertritt, die den Modernisten nicht passen. Ja dann ist es auf einmal OK, wenn die Oberen ihm den Mund verbieten wollen bzw. ihn von seinen Aufgaben entbinden, da ist es auf einmal in Ordnung, wenn Gehorsam eingefordert wird.
Nochmals: vielleicht sollte der Priester mal einen Termin vereinbaren mit dem Distriktoberen der FSSPX. Vielleicht ist es ja ein Weg, daß dieser Priester in dieser kirchlichen Gemeinschaft seinem Priestertum ohne Hindernisse der Modernisten nachkomm’t
Hl. Pius x. – Bitte für uns!
Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
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#20   Gotthard   13:31:29 | Dienstag, 23. Oktober 2007
engagierter Priester
über das Leben und Wirken dieses Priesters ist nichts – NICHTS – hier bekannt … ob faul oder engagiert, liberal oder pius-fromm, Homo oder zölibatär – nichts ist bekannt!
Aber reden, reden, schreiben, schreiben können alle.
Ein absoluter Wahnsinn.
Hier noch einmal
eine Originalquelle www.szon.de/…dt/200710220199.html?_from=rss
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#19   Guntram   13:09:10 | Dienstag, 23. Oktober 2007
so ist das
…der Weg nach Zaizkofen ins Seminar der FSSPX sei diesem hochwürdigen Herrn angeraten, oder eine Terminsvereinbarung mit dem Distriktoberen der FSSPX.
Vielleicht findet dieser engagierte Priester dort eine Stätte an der er segensreich wirken kann und möglichst viel für das Seelenheil von Menschen tun kann
hl. St. Pius X. – bitte für uns!
Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
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#18   raindance1 †   12:15:12 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Wer kennt die wahren Gründe?
nun, die sind ja auch nicht wichtig, Hauptsache mitreden…
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#17   Pascal123   11:55:39 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Funzel
gegen pornografie, abtreibung, glatte worte und schwere lügen und irrtümer wäre christus eindeutig gewesen und unmissverständlich entgegengetreten. liebt nicht den gott der beliebigkeit, denn der ist ein götze!
Was hat das mit der von Ihnen getätigten Aussagen bezüglich der Titel zu tun.
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#16   landorganist   11:52:09 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Dieser Tread
ist ein Paradebeispiel für die Scheinheiligkeit der hier versammelten Katholiban, a la Nachtfunzel: Einerseits fordern Sie die alten Zeiten mit klar hierachischen Strukturen zurück in denen die Gläubigen den Priestern und beide dem Bischof Gehorsam schuldeten. Bis heute versprechen die Priester diesen Gehorsam bei ihrer Weihe dem Bischof wortwörtlich in die Hände!
Trifft ein Bischof nun Entscheidungen, die dem Tradi nicht passen, dann findet er genügend Gründe aufzubegehren: Kirchensteuer, V-II-Bischof, Glaubensabfall beim Bischof, etc. etc. Die Heuchelei dieser Nachtfunzel u. v. a. hier, ist einfach nur erbärmlich.
Ps. Nachzutragen wäre die Frage, was +net mal wieder zu dieser „Story“ dazu erfunden hat.
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#15   Nachtlaterne   11:13:49 | Dienstag, 23. Oktober 2007
hallo pascal,
gegen pornografie, abtreibung, glatte worte und schwere lügen und irrtümer wäre christus eindeutig gewesen und unmissverständlich entgegengetreten. liebt nicht den gott der beliebigkeit, denn der ist ein götze!
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#14   Pascal123   11:06:39 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@Funzel
und bitte: hört endlich auf diesen leuten titel zu geben, die sich nicht einmal christus hätte bieten lassen!
Dann hören Sie bitte auf zu behaupten was sich Christus nich hätte bieten lassen.
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#13   Nachtlaterne   10:55:55 | Dienstag, 23. Oktober 2007
hallo typ,
in diesem punkt mögen sie recht haben. was mich zu solchen worten verleidet ist die tatsache, dass besagter bischof für merkwürdige personalentscheidungen bekannt ist. ich sehe in solchen menschen speichellecker des zeitgeistes. damit wird er aber keinen ruhm vor gott gewinnen.
und bitte: hört endlich auf diesen leuten titel zu geben, die sich nicht einmal christus hätte bieten lassen!
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#12   Burgorus   10:52:38 | Dienstag, 23. Oktober 2007
An den Typen
Auf
Anwesend war lediglich der zuständige Dekan, Hw. Ortwin Gebauer. Der betrachtete es nicht als seine Aufgabe, „hier zu begründen, warum der Bischof die Entscheidung so getroffen hat“.
hat der Typ Folgendes gesagt:
Und das tut er völlig zu recht. In vorbildlichem Gehorsam steht er zur Entscheidung des Bischofs, während die frechen Gläubigen Antworten verlangen.
Wieo ist es frech, Anworten zu verlangen? Zahlen denn die Gläubigen keine Kirchensteuer? Doch! Also sollten sie auf seelsorgerliche Fragen auch Antworten erhalten. Früher wurden oft Kontroverskatechismus herausgegeben, eben im Frage-Antwort-Stil. Die Aufgabe der Hirten ist es doch, sich um die Sorgen und Nöte der Gläubigen zu kümmern.
Denkt denn der Typ etwa, man könne in der heutigen Zeit eine Pastoral durchführen, indem man sagt: „Das ist so, weil es eben so ist oder weil es der Bischof so sagt.“ Das mag funktioniert haben, als noch alle Bischöfe einhellig die Lehre Christi verkündet haben, aber in einer Zeit, wo „Bischof gegen Bischof“ (La Salette) ist, wo viele andere Lehren ausgestreut werden (wie z.B. auch die Evolutionlehre, die jeder Typ kritiklos hinnimmt, sofern ihm das Hirn fehlt), funktioniert das eben nicht mehr. Da wollen die Leute wissen, warum das und das so oder so ist.
Wenn Hw. Ortwin Gebauer keine Begründung gibt, wozu war er dann überhaupt hier? Wenn er keine Begründung gibt, kann er es entweder nicht oder steht eben innerlich nicht zur Entscheidung des Bischofs!
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#11   Sozialkatholisch   10:52:37 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Ohne die genauen Gründe
die zur Entlassung des Priesters geführt haben zu kennen lohnt sich eine Diskussion nicht.
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#10   roemkath   10:51:58 | Dienstag, 23. Oktober 2007
So ein Blödsinn!
Ich habe selten einen solchen Schwachsinn gelesen, wie den von kreuz.net. Es ist das gute Recht des Bischofs, einen nicht als Pfarrer installierten Priester zu versetzen oder zu beurlauben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bischof Mixa hierzu nicht gute Gründe hatte, die ihn zu diesem Schritt veranlassten. Als Bischof muss er sich für seine Entscheidung nur vor dem ewigen Richter verantworten und rechtfertigen. Was will kreuz.net eigentlich? Mir scheint es, die Autorität der Bischöfe und der Kirche genauso zu untergraben, wie es der moderne Zeitgeist ebenfalls unternimmt. Mit einem solchen Artikel zeigen Sie, wes Geistes Kind Sie sind!
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#9   Typ   10:45:54 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Nachtlaterne
Warum sollte Ihre Meinung über die Rechtgläubigkeit eines Priesters korrekt sein? Zuständig für dieses Urteil ist meines Wissens nicht kreuz.net und auch nicht irgendein anonymer User, sondern die kirchliche Hierarchie.
Abgesehen davon ist doch nun die eindeutige Stellungnahme von Seiten des Bistums, dass es sich gerade nicht um dogmatische Gründe handelte, die zu der Entpflichtung führten.
Im Übrigen ist es geradezu grotesk, in die Entpflichtung eines noch nicht einmal als Pfarrers installierten Priesters eine „Entscheidung gegen Gott“ hineinzulesen, solange die eigentlichen Hintergründe nicht bekannt sind (die auch, wie es sich für Personalentscheidungen gehört, der Schweigepflicht unterliegen).
Sonst werde ich hier über jede Versetzung von Priestern in den Ruhestand berichten und dann gleich „Entscheidung gegen Gott!“ kreischen, bloß weil mir irgendwann mal eine Predigt des besagten Priesters gefallen hat.
Mannmann, wenn man so wenig Ahnung von der Leitung einer Diözese und der Verantwortung für Pastorales Personal hat wie Sie, sollte man einfach die Schnauze halten.
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#8   Nachtlaterne   10:38:32 | Dienstag, 23. Oktober 2007
wie kommt es…
…dass so viele personalentscheidungen gegen besonders treue diener gottes gefällt werden? der genannte bischof ist doch bekannt dafür!
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#7   Typ   10:32:00 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Don Camillo
Sehr richtig! Jeder drittklassige Manager weiß, dass Personalentscheidungen eine sehr delikate Angelegenheit sein können und es meistens aus Gründen der Diskretion, Schweigepflicht, zur Verhinderung eines Vertrauensbruchs NOTWENDIG ist, dass der Vorgesetzte seine Gründe NICHT im Detail offen legt.
Aber für kreuz.net ist das völlig egal. Nach den irren Denkschemata dieser „Redaktion“ kann immer dann, wenn ein Priester versetzt/entlassen/gemaßregelt wird, über den irgendwer aus der „Redaktion“ etwas Positives denkt, grundsätzlich nur Hetze, Intrige, die jüdische Weltverschwörung, der Hurensohn Johannes XXIII. und sein verwichstes Pseudokonzil oder die Freimaurer dahinterstecken. :-S
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#6   Nachtlaterne   10:31:48 | Dienstag, 23. Oktober 2007
typ…
es geht doch immer wieder um personalentscheidungen gegen gott selbst. christus wird ausgewiesen, sein geist in einen rollstuhl gelegt und in treuer fürsorge entmündigt. es ist doch fakt, dass die kirche zu allen brennenden themen dieses landes schweigt. damit will ich nicht alle kirchenarbeit entwerten, ich gehe ja selber jeden sonntag zur kirche, zur messe. erwarten tue ich darüberhinaus aber kaum mehr was von den hohen herren denen es seit jeher an echtheit mangelt, von ausnahmen abgesehen. sie kriechen dem zeitgeist in den hintern und sagen lächelnd: schaut doch hin, wir sind doch gar nicht so schlimm. sie bleiben in ihren bequemen positionen und beurteilen die welt aus clubsesseln heraus. das bischen sozialgetue kann mir persönlich keinen sand in die augen streuen.
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#5   Don Camillo   10:28:20 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Interessant wäre
tatsächlich, zu wissen, was die Gründe dieser Beurlaubung sind. Es ist aber zweifelsohne anzunehmen, dass schwerwiegende Gründe vorliegen müssen. Aus Spass beurlaubt heute kein Bischof einen Priester.
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#4   Typ   10:27:27 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ Funzel
Sie haben aber schon verstanden, dass es hier um einen PERSONALentscheidung geht, oder?
Im Übrigen scheinen Sie keine Demut gegenüber der Kirche zu haben – Sie sollen die Entscheidungen der Hierarchie annehmen, ganz egal, ob Sie sie verstehen oder nicht. Rudolfus kann Ihnen das gerne näher erklären (tut er sowieso in jedem zweiten Posting).
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#3   Nachtlaterne   10:23:28 | Dienstag, 23. Oktober 2007
mein lieber typ,
im gehorsam zum lieben bischof sollen sich menschen befinden, die um die richtigkeit der bischöflichen entscheidungen wissen. gehorsam auch dann wenn ein bischof gegen den glauben handelt?
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#2   Typ   10:20:37 | Dienstag, 23. Oktober 2007
Sehr richtig
Anwesend war lediglich der zuständige Dekan, Hw. Ortwin Gebauer. Der betrachtete es nicht als seine Aufgabe, „hier zu begründen, warum der Bischof die Entscheidung so getroffen hat“.
Und das tut er völlig zu recht. In vorbildlichem Gehorsam steht er zur Entscheidung des Bischofs, während die frechen Gläubigen Antworten verlangen.
Von der Haltung dieses Dekans könnte sich kreuz.net wirklich eine Scheibe abschneiden. Das täte gut, wenn mal wieder der Schaum vorm Mund spritzt, weil jemand „Algermissen“ gesagt hat.
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#1   Nachtlaterne   10:19:24 | Dienstag, 23. Oktober 2007
geistige…
…hurensöhne
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