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Mittwoch, 24. Oktober 2007 10:07
Der Saal bleibt halbleer
Der Bischof von Fulda hat auf den massiven Druck seiner Gläubigen reagiert. Die katholischen Kindergärten mußten den bereits geplanten Besuch eines Sex- Verführungsspektakels absagen.
Ausschnitt aus dem perversen Stück 'Nase, Bauch und Po'.
Ausschnitt aus dem perversen Stück ‘Nase, Bauch und Po’.
(kreuz.net, Künzell) Der Saal für die perverse Vorführung ‘Nase, Bauch und Po’ in Künzell wird halbleer bleiben.

Das berichtete die Regionalzeitung ‘Fuldaer Zeitung’.

Künzell ist ein Stadtteil im Südosten von Fulda. Im dortigen Gemeindezentrum finden heute vormittag zwei Vorführungen von ‘Nase Bauch und Po’ für Kinder ab vier Jahren statt.

Sturm der Entrüstung wirkt
Als Grund der vielen Absagen nennt das Blatt einen „Sturm der Entrüstung“.

Mehrere Kindergärten und Eltern wollten das Stück boykottieren.

Ferner haben sämtliche katholische Kindergärten auf Druck des Bischofs von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, den geplanten Besuch abgesagt.

Der Bischof hatte den Kindergärten geschrieben, daß er „davon ausgeht“, daß die katholischen Kindertageseinrichtungen an dieser Form der Sexualaufklärung nicht beteiligt sind.

Auch drei erste Klassen der Künzeller Volksschule Don-Bosco bleiben von der Verführung zu sexuellen Praktiken verschont.

Das Musical für Kindergartenkinder enthält eine ausdrückliche Aufforderung zur Masturbation: „Und faß ich ihn mal an, den kleinen Penismann, dann ist mir so, als ob er das gut leiden kann.“

Aufklärung oder Kinderschändung?Aufklärung oder Kinderschändung?Klicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 9 Bildern zu starten.

Lange Verführungsgeschichte
Der umstrittene Veranstalter ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’ hat für den Hilfeschrei der betroffenen Eltern kein Verständnis.

„Wir sind mit dem Stück vier Jahre lang durch ganz Deutschland getourt. Künzell ist bereits die 58. Station. Aber so eine Reaktion ist für uns vollkommen neu“ – erklärte ein Verantwortlicher der ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’, Eckhard Schroll.

Es gehe keineswegs darum, unschuldige Kinder zwangsweise zu sexualisieren – behauptet Scholl. Die ausdrückliche Aufforderung zur Masturbation kommentiert er nicht.

Er rechtfertigt lediglich, daß sämtliche Inhalte des Stücks und der Begleitmaterialien von angeblichen Kinderschutzverbänden geprüft worden seien.

Das Stück habe eine „lange Erfolgsgeschichte“.

Erst gestern sei es in Kassel gezeigt worden. Die Stadt liegt knapp hundert Kilometer nördlich von Fulda und gehört kirchlich ebenfalls zum Bistum Fulda.

In Kassel gab es keine Proteste von Gläubigen oder Eltern. Es gab auch keine Reaktion des Bischofs von Fulda.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 34 Lesermeinungen:
Donnerstag, 25. Oktober 2007 16:10
Nachtlaterne: abfinsterung…
…nennen die sogenannten aufklärer aufklärung. menschen versauen und kaputt machen, sie servieren als willige lustobjekte, die mann/frau gar nicht zu meinen in der lage ist, weil man objekte nunmal nicht liebt.

ihr galgenvögel werdet am tag gottes ein besonders schweres gericht bekommen.
Donnerstag, 25. Oktober 2007 10:56
Wenn man Kinder dazu zwingt, dann ja.
Es fällt niemand ein Zacken aus der Krone, Kinder zu fragen, ob sie abgeknutsch werden wollen oder ob sie auf den Schoß wollen.
Ich hab das immer so gehalten und damit oft Unverständnis hervorgerufen. Weil das Kind muß sich ja „bedanken“ bei dem netten Opa. Daß das Mißbrauch ist, fällt den Leuten erst auf den zweiten Blick auf, oder würden Sie jeden Erwachsenen einfach ohne zu fragen abknutschen?
Donnerstag, 25. Oktober 2007 07:58
Bolt: Schutz?!?
Man sollte die Kinder besser vor der Ignoranz der Pseudoheiligen schützen, die in diesem Internetauftritt (woanders bekommt man sie im wirklichen Leben gottlob nicht zu Gesicht) ihr kümmerliches Dasein fristen.

*Kopfschüttel*
<--- weia…
Donnerstag, 25. Oktober 2007 01:00
Sigurd von Thelen: Unterhalten sich zwei 13jährige Mädchen…
‘Fragt die Eine: „Du, in welchem Alter hältst Du Aufklärung eigentlich für angebracht?“
Antwortet die andere: „Puh, schwer zu sagen. Noch ist mein Sohn aber zu klein dafür.“
Mittwoch, 24. Oktober 2007 23:19
Koadjutator †: Nicht mehr zum Einkriegen!
kreuz.net und Algermissen! War da nicht was? Jetzt fallen sie vor ihm sogar dankbar auf die Knie! Da kriegst du dich nicht mehr ein!
Mittwoch, 24. Oktober 2007 23:09
Graf von Galen: Wider die Verführung der Jugend
Herzlichen Dank an Kreuz.net für ihre Berichterstattung
in diesem Fall, die bestimmt auch dazu beigetragen hat,
daß von Bischof Algermissen die kath. Kindergärten auf-
gefordert sich an dieser Sauerei nicht zu beteiligen.
Auch Bischof Algermissen sei hierfür herzlichst gedankt.
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