Maurice Caillet ist Vater von vier Kindern und elfmal Großvater. Der ehemalige Freimaurer bekehrte sich 1984 im Alter von 50 Jahren während einer Reise nach Lourdes. Er war damals ein Ungläubiger.
(kreuz.net, Paris) Der Pariser Internist und spätere Chirurg und Frauenarzt in Rennes in der Bretagne,
Maurice Caillet (70), entstammt einer Familie, die ganz und gar vom Glauben abgefallen war. Caillet wurde
nicht einmal getauft.
„Ich wurde in den staatlichen laizistischen Schulen ausgebildet.“ Als Rationalist
und Wissenschaftsgläubiger habe er an ein zufälliges Entstehen des Lebens auf Erden geglaubt: „Ich war
ein Pionier der künstlichen Empfängnisverhütung, der Sterilisation und der Abtreibung.“
Caillet ließ
sich scheiden und ging eine zweite Zivilehe ein. Besonders interessierte er sich für verschiedene Formen
des Aberglaubens und des Okkultismus: Freimaurerei, Rosenkreuzer AMORC, Schamanismus, Weiße Magie, Heilungstechniken,
Geobiologie, Yoga Tai-Chi, Qi-Gong und Spiritismus.
Während 15 Jahren war Caillet als aktiver Freimauer
Mitglied beim „Großen Orient von Frankreich“. Innerhalb der Freimaurerei war er „Delegierter am Konvent“,
und Mitglied der „Bruderschaft der hohen Funktionäre“. Während zehn Jahren gehörte er außerdem den
Rosenkreuzern AMORC an.
„Diese Sekten beziehen sich gerne auf die Bibel. Es geht dabei aber nur um den
Bezug auf einen Text der religiösen Tradition, der genauso gut die Upanischaden, die Bhagavad-Gita oder
das ägyptische Totenbuch sein könnte“, erklärt Caillet.
„Alle sprechen von Gott. Aber sie sehen Jesus
Christus als einen ‘Eingeweihten’ oder ‘Propheten’ und stellen ihn auf dieselbe Stufe wie Buddha, Konfuzius
oder Lao-Tse.“
Nach den Worten von Caillet ist die Freimaurerei für das Christentum besonders gefährlich,
„weil sie nicht als Sekte auftritt, sondern als philosophische Wohlfahrtsorganisation. Die Mitgliedsbeiträge
sind mäßig, die ersten drei Grade demokratisch organisiert. Es gibt keinen sichtbaren Zwang, keine offensichtliche
Gehirnwäsche.“ Aber seit 250 Jahren vergifte die Freimaurerei Geist und Gesetzgebung vieler westlicher
Länder: Laizismus, Scheidung, Empfängnisverhütung, Abtreibung, Entkriminalisierung der Drogen, Euthanasie.
Caillet erklärt, daß die Freimaurerei zwar behauptet, die Wahrheit zu suchen, aber in Wahrheit Relativismus
betreibe: „Für sie gibt es keine Wahrheit, sondern nur Wahrheiten, auf dem religiösen Gebiet genauso
wie auf dem moralischen.“
„Die Freimaurerei behauptet, ihren Eingeweihten das ‘Licht’ zu geben, aber
im Geheimen der Logen weigert sie sich, Jesus Christus als das Licht, die Wahrheit und das Leben anzuerkennen.“
Im Jahre 1984 kam die Wende im Leben des Maurice Caillet.
„Mit fünfzig Jahren habe ich meine schwerkranke
Ehegattin nach Lourdes gebracht. Ich war verzweifelt und hoffte, ihr dort einen ‘positiven psychologischen
Schock’ zu verschaffen!“
„Dort habe ich zum ersten Mal in meinem Leben an einer Heiligen Messe teilgenommen.
Innerhalb von wenigen Minuten war ich durch das Hören des Wortes Gottes bekehrt.“
„Ich habe sofort um
die Taufe gebeten. Anschließend war ich drei Jahre bei der Orthodoxen Kirche Frankreichs. Dann entdeckte
ich die enorme Bedeutung von Papst Johannes Paul II. Das führte mich zum Eintritt in die Katholische
Kirche. Dort haben meine Ehegattin und ich aufgrund einer außerordentlichen Gnade das Ehesakrament erhalten.“
„Kurze Zeit darauf, haben wir bei der Charismatischen Erneuerung, das heißt, bei der Gemeinschaft der
Seligpreisungen, die Eingießung des Heiligen Geistes erlebt. Ich gab alle meine abergläubischen und
okkulten Praktiken auf und stellte fest, daß sie mit dem katholischen Glauben unvereinbar sind.“
„In
den letzten Jahren meiner Tätigkeit als Arzt habe ich eine ‘psycho-spirituelle’ Medizin praktiziert,
die mit dem Hören des Wortes und dem Gebet über die Kranken verbunden war. Meine Ehefrau, die Krankenschwester
ist, hat mit dem Heiligen Geist das Charisma der Erkenntnis erhalten. Dieses offenbart ihr den Ursprung
der Leiden unserer Kranken. Der Name Jesu war für die Heilung vieler maßgebend.“
„Seit meiner Pensionierung
gebe ich Zeugnis durch öffentliche Vorträge, Radio- und Fernsehinterviews, Zeitungsartikel, im Internet
und durch Bücher. Ich bin Mitglied der ‘Gesellschaft katholischer Schriftsteller’ geworden und des Ehrenkomitees
der ‘Allianz für Lebensrechte’. Während sieben Jahre, waren meine Ehefrau und ich auch Hirten in einer
Gebetsgruppe der charismatischen Erneuerung.“
Wir sagen unserem Schöpfer und Erlöser Dank für alle
Wunder, die er in unserem Leben vollbracht hat.
Der ungekürzte französische Originaltext findet sich
auf christicity.com
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41 Lesermeinungen
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#42 Lazarus2000 09:05:08 | Samstag, 29. November 2008
Ich bin Freimaurer Es ist jedes Mal doch wieder hochinteressant zu lesen, wie allen voran die römisch-katholische
Kirche und ambitionierte (fundamentalistische) „Gläubige“ Falschinformationen über andere Gruppierungen
oder auch Religionsgemeinschaften streuen. Eines vorweg: Die Freimaurerei ist keine Religion und keine
Sekte (in der Negativbelegung dieses Wortes, wie es meist gebraucht wird, denn auch die rk-Kirche ist
schlicht und ergreifend eine „Sekte“), war dies nie und wird dies nie sein. Wir sind adogmatisch! Die
heute von den christlichen und anderen Gläubigen so sehr bewunderten gothischen Kathedralen wurden zu
einer Zeit errichtet, als unsere Brüder noch operative Maurer waren. Wer Augen für das Detail hat und
sich einmal mit freimaurerischer Symbolik auseinandersetzt, sollte offenen Auges durch die Kathedralen
gehen. „Grand Orient de France“, „O.T.O.“, „Fraternitas Saturni“, „Propaganda Due“…den meisten Menschen
ist schon nicht geläufig, dass wir kein Copyright auf den Begriff „Freimaurerei“ und „Loge“ besitzen
und ebensowenig, dass es eben eine UGLE (United Grande Lodge of England) gibt, die über „regulär“ und
„irregulär“ wacht. Im Kritisieren anderer Glaubensrichtungen und nichtreligiösen oder philosophischen
Gruppierungen hat sich die römisch-katholische Kirche stets freigiebig gezeigt. Die von Ihr im Namen
des Glaubens über mittlerweile fast 2000 Jahre begangenen Verbrechen nimmt Sie zähneknirschend und so
weit es geht, unter dem Deckmäntelchen der Verschwiegenheit wahr. Da…
@ Jaques: Die Antwort findet sich hier www.kreuz.net/imprint.html Mit Freimaurergeschichten hat das Ganze
nichts zu tun. Eher mit der innerkirchlichen Unterdrückung traditionalistischer Gläubiger in der V2-Kirche
Prozess Es gibt offizielle Stellen. Von diesen hat auch keiner ein Problem die Freimaurerei öffentlich
zu vertreten. Die Heimlichkeiten sind Mythos. Warum entzieht sich diese Hetzseite der deutschen Justiz?
Hat man was zu verbergen/befürchten?
Ein Prozeß wäre interessant mit offiziellen Freimaurerrepräsentanten, die sich deklarieren müssen
und über die Inhalte Ihrer Organisation aussagen. Cool – bitte mehr davon, Jaques!
O_o Weishaupt lässt sich entschuldigen – ist leider verhindert. Und würde kreuz.net nicht in Manier
von rechtsextremen Gruppierungen seine Seite nicht in den USA sondern in Deutschland hosten müssten auch
keine „Möchtegerns“ kommen – dann kämen die richtigen, mit ihren Anwälten und würden gegen diese haltlosen
Verleumdungen vorgehen…
*lol* ?? Als Freimaurer hat er auf der ganzen Linie versagt. Wenn ich mir seine Aussagen auf der Zunge
zergehen lasse muss ich mich ernsthaft fragen, ob er überhaupt einer war. Vielleicht lesen wir bald einen
schockierenden Tatsachenbericht von ihm mit dem Titel „Ich war Christ“…?
Beiträge dieser Art Werden diese Artikel eigentlich überwiegend von armen Leuten gelesen, die das ernst
nehmen – oder sind hier mehrheitlich Fans, die diesen christlichen Fanatismus einfach nur lustig finden?
Hiram *Buh!*
Austritt aus der Freimaurerei ??? Nach meinen Informationen ist ein Austreten aus der Mitgliedschaft der
Freimaurer nicht möglich! Freimaurer können nur jene Personen werden, die von einem Mitglied empfohlen
werden und für die dieser Freimaurer die „Patenschaft“ übernimmt. Irgend etwas stimmt da wohl nicht!
Ich bin kein Freimaurer, hab mich aber für ihre Gepflogenheiten sehr interessiert.
#30 Catholicus 15:37:41 | Dienstag, 8. Februar 2005
Vetter Taferl = Stimme aus dem Tradiland = ? Mit Vetter Taferl bin ich im Realleben nicht per Du, wohl
aber hier im Forum, ob er es will oder nicht. Heute ist schließlich Faschingsdientsag
sehr, sehr traurig ist der Satz noch dazu. «Mit Niemandem per Du?!» Wie spricht so ein armer Mensch
seine Frau an? Freunde wird er wohl kaum haben Da fällt mir ein: In der Sauna sagte dieser Tage so ein
Verklemmter zu mir «…und übrigens sind wir nicht per DU» obwohl in der Sauna überall Schilder hängen
mit „RUHE“ brüllte Alles vor Lachen Nun ja genug der Späße ein dreifach kräftiges Helau Ihr Bruno-Maria
Schulz ab Aschermittwoch ist hier Alles per SIE IST DAS KLAR ?!
#28 Ulrich Müller 18:26:45 | Sonntag, 6. Februar 2005
@Vetter Taferl Zitat: Im übrigen ( @ GerdEric, @ Uwe Schmidt) bin ich mit niemandem „per Du“, ich akzeptiere
diese modernistische Internet-Sitte (Mode) nicht. Zitatende: Na, die modernistische Internetunsitte des
Pseudo’s ( kein Realname ) scheint er dagegen sehr zu mögen. Dafür wird er seine internetunsittlichen
Gründe haben. Möge er damit glücklich werden, – mit dieser modernistischen Unsitte. Oder nimmt er den
Höhrer zu Hause auch ab und brüllt: „ Hier Vetter Taferl am Rohr, „ hinein ? Wahrscheinlich nicht, ausser
er sollte für einen Augenblick den Übergang von der Webworld in die Realworld verpennt haben. Also,
lieber Vetter Taferl, wenn sie demnächst einmal wieder in der Realword spazieren und merkwürdige Blicke
ernten, da sie sich mit Vetter Taferl vorgestellt haben, erinnern sie sich dran, sie sind nicht mehr in
der Matrix. liebs Grüssli aus dem Tradiland ! Ihr, – nein, Ulrich Müller !
da hast du vollkommen recht mein lieber Vetter Taferl wenn du sagst >weil sie an einem Gespräch auch
nicht interessiert sind< denn wenn der Dialog doof wird, ist eine Fortsetzung auch doof Dein Bruno-Maria
Schulz
#26 Vetter Taferl 16:09:24 | Sonntag, 6. Februar 2005
Über das Duzen ( @ Schulz) Bedeutet das, dass Sie alle Leute, die sie nicht namentlich oder überhaupt
nicht kennen (auf der Straße, bei der Arbeit, in der Kirche,…), duzen? Sollte das nicht der Fall sein,
so können sie sinnvoll damit auch nicht argumentieren. Der Vergleich mit Gott ist natürlich unsinnig.
Abgesehen davon, dass es dann nie in irgendeiner Sprache christlicher Völker eine Sie-Form hätte geben
dürfen, werden Sie auch kaum vor ein- und demselben Menschen mehrfach in der Stunde aufstehen und hinknien
(Hl. Messe). Die Konsequenz weiteren Duzens ist nur, dass ich darauf nicht mehr eingehe. Mit Leuten, die
sich nicht benehmen wollen (nicht: nicht können), soll man nicht reden, weil sie an einem Gespräch auch
nicht interessiert sind.
Sehr geehrter Herr Vetter Taferl wer die Duform des Internets nicht akzeptiert, muss auch einen ansprechbaren
Namen nennen. Denn wenn du mein Vetter bist, kann ich schnecht sagen lieber Herr Vetter. Oder? Love Bruno-Maria
Schulz der auch zum Lieben Gott DU sagt (ist unser Vetter höher gestellt?)
#23 Vetter Taferl 12:53:19 | Sonntag, 6. Februar 2005
@ GerdEric – Die Demokratie & die Freimaurer Die heutigen Demokratien sind die typische Freimaurer-Regierungsform.
Dass in Wirklichkeit „das Volk“ nicht herrscht, sondern – nur ungefähr ersichtliche Oligarchen (dazu
gehören die Verfassungsrichter, die Vertreter der Dienstgeber- und Dienstnehmerverbände, natürlich
auch manche – nicht alle Regierungsvertreter usw.) – ist ja allegemein bekannt, besonders auch die Freimaurer-Medienlandschaft,
die ein Teil der Herrschaftsausübung darstellt, was noch klarer wird, wenn man sich vor Augen hält,
wie wenig international wirklich wichtige Nachrichtenagenturen es eigentlich gibt. Dazu gehören AP –
Associated Press, UPI – United Press International, Reuters, AFP – Agence France Press, zusätzlich noch
als Nachrichtensender CNN – Cable Network News. Die anderen meist nationalen Nachrichtenagenturen übernehmen
im wesentlichen von diesen die internationalen Nachrichten. Es gibt im ganzen deutschen Sprachraum keine
katholische Tageszeitung, es gibt die mehrmals pro Woche erscheinende Tagespost und einige Wochenzeitungen,
wobei auch diese in einigen Themenbereichen (vor allem betreffend die Tradition, da wieder besonders im
Bereich Liturgie) nur mit Vorsicht zu genießen sind. Was den einzelnen Bürgern aber am wenigsten bekannt
ist, ist die Tatsache, dass die verschiedenen politischen Parteien durch die Logen von oben zusammengehalten
werden. Wirklich wichtige Dinge werden also oberhalb der Parteien ausgeschnapst, wobei die Parteien aber
als Konkurrenten auftreten und hie und da künstliche Konflikte inszenieren, damit die Leute nicht so
leicht dahinterkommen. Damit haben wir nicht bloß eine Oligarchie, sondern eine Masonokratie (=Freimaurerherrschaft),
die ich als Katholik selbstverständlich ablehne! Selbstverständlich ist Frankreich auch ein Freimaurerstaat,
von katholisch kann gerade dort keinerlei Rede sein! Das ist durchgehend seit 1870 so, abgesehen vom Vichy-Regime
von Deutschlands Gnaden (1940-1944) unter Marschall Petain, welches aber nur einen Teil Frankreichs umfaßte.
Das mit Adenauer ist mir neu, halte ich für möglich und harre hiezu weiterer Informationen. Jedenfalls
bin ich kein Fan von Adenauer, der schon extrem ökumenistisch war – aus parteitaktischen Gründen. Das
Opus Dei ist eine eigene Geschichte. In Wirklichkeit ist es – nur scheinbar auf der konservativen Seite –
laizistisch, ökumenistisch und modernistisch. Wer genauer hinter die Kulissen sieht, dass sie eigentlich
den typischen postkonziliaren Kurs fahren. Eine Zukunft für die Kirche sehe ich darin nicht. Im übrigen ( @
GerdEric, @ Uwe Schmidt) bin ich mit niemandem „per Du“, ich akzeptiere diese modernistische Internet-Sitte
(Mode) nicht.
@Gerderic Bedank dich lieber, für die Spitzenbeiträge der anderen hier, da kannst du dein Geschichtsverständniss
erweitern. Opus(lat.) Werk dei = (2.Fall/wesfall/Genetiv) von deus de us, d ei also Werk Gott es
Freimaurerei? Interessant, da beschreibst Du, dass alles was mit der US-Freimaurerei zutun hat irgendwie
auch undemokratisch ist, aber andererseits willst Du Demokratie nur dann akzeptieren, wenn sie Deinen
Vorstellungen entspricht, nämlich gar nicht! Interessant ist auch dass Freimaurerei auch in dem katholischen
Frankreich besteht und zB auch Adenauer (meines Wissens) Freimaurer war… Und Opus Dei, ist das halb
Latein und halb Englisch?
#20 Uwe Schmidt 06:58:33 | Sonntag, 6. Februar 2005
vetter taferl Auch Dir herzlichen Dank für deine Hintergrundinformationen! Scheint soweit alles glaubhaft
zu sein. Aber Hoffnung besteht ja doch noch für die spanischen Länder: das Opus Dei, das ja gerade in
diesen Ländern der Freimaurerei ernsthaft Konkurrenz macht, und das ist auch gut so.
#19 Vetter Taferl 10:43:13 | Samstag, 5. Februar 2005
Die Freimaurer und die Lateinamerikaner Ebenfalls von den Franzosen löste sich schon 1804 die Schwarzenrepublik
Haiti, welche vollständig auf amerikanisches Wohlwollen angewiesen war. Die Amerikaner übersahen aber
auch nicht die kleinsten katholischen Restgebiete, die vor allem Spanien noch geblieben waren. Um dieselben
loszulösen, führten sie 1898 Krieg gegen Spanien. Auf diese Weise erhielten die Amerikaner auf Dauer
Puerto Rico, Hawaii und einige andere Inseln und zeitweise Cuba und die Philippinen. 1903 gründeten sie
zu Lasten Kolumbiens mit einer inszenierten Aktion die Republik Panama und sicherten sich die Kanalzone
auf Jahrzehnte. Das Paradoxe ist, das im Freimaurerherrschaftsgebiet von ganz Amerika die meisten Katholiken
wohnen, fast 50%! Die Freimaurer-WASPs (Weiß Angelsächsisch, Protestantisch) sind darüber auch sehr
erbost und sind auch mit allen Geschützen von Sexualerziehung, Verhütung, Abtreibung etc. gegen die
höhere Fortpflanzung der Lateinamerikaner vorgegangen. Puerto Rico war in den 1950er Jahren das Versuchsgebiet
für die Pille, die damals extrem hoch hormonell dosiert war. Viele Puertoricanerinnen, die sich offenkundig
nicht wehren konnten und auch zu wenig informiert waren, wurden krank und/oder unfruchtbar; bis heute
hat sich Puerto Rico davon nicht mehr erholt. Der Freimaurereinfluß in der Kirche führte zur Erklärung
über die Religionsfreiheit und damit dem ungehinderten Ausbreiten nordamerikanisch-protestantischer,
aber auch anderer, Sekten in Südamerika. Ich glaube, dass sich in Amerika die Zukunft der Weltkirche –
nicht nur, aber doch – entscheiden wird, wobei die Lage dort sehr unterschiedlich ist. Von den Einstellungen
der Bischöfe her ist die Lage dort schlecht. Nach der überragenden, ständig wachsenden, Bedeutung her
könnte oder müßte der nächste Papst ein Lateinamerikaner sein, was aber nichts besagt, da diese sehr
unterschiedlich sind.
#18 Vetter Taferl 10:41:55 | Samstag, 5. Februar 2005
Die Freimaurer in Lateinamerika @ Uwe S. Das ist durchaus richtig und hat die folgende Vorgeschichte.
Zur Zeit Napoleons war Spanien von französischen Truppen besetzt und meistens nicht handlungsfähig.
Die Führungsschicht der spanischen Kolonien in Lateinamerika war auf sich allein gestellt und ohne Direktiven
von Madrid. Diese Führungsschicht war in wesentlichen Teilen aber schon freimaurerisch beeinflußt durch
die USA, die ihren Einfluß in Lateinamerika zu dieser Zeit auch massiv verstärken konnten. Die lateinamerikanischen
Freimaurer wußten über ihren Rückhalt in den USA Bescheid und haben einfach die Unabhängigkeit von
Spanien erklärt, wobei sie eigentlich lächerlich wenig Truppen hinter sich hatten. Spanien konnte aber
keine Verstärkungen schicken und die USA leisteten verdeckt Militärhilfe (durch Freiwillige, durch Rüstungsgüter,
Nachschub mittels Handelsschiffen etc.) an die Aufrührer, die sich daher überall durchsetzen konnten.
Als nach den napoleonischen Kriegen die Spanier darangingen, ihre Kolonien wieder zurückzugewinnen (durchaus
in Übereinstimmung mit den Beschlüssen des Wr. Kongresses), stoppten die USA dies mit der Monroe-Doktrin
(1823). Deren „Credo“ „Amerika den Amerikanern“ war aber nicht einmal die halbe Wahrheit; richtig hätte
es lauten müssen: „Amerika den Freimaurern“. Mit der Machtergreifung der liberalen Freimaurer in Lateinamerika
(in Brasilien gab es die Übergangsphase einer Monarchie von Verwandten des portugiesischen Königshauses)
ist auch die Instabilität der lateinamerikanischen Staaten über Jahrhunderte zu erklären, denn die
so hergestellten Machtverhältnisse entsprachen keineswegs den Interessen und Bedürfnissen der Bevölkerung,
waren also sogar extrem undemokratisch. Durch ihren Einfluß auf die Erziehung, das Militär und die Verwaltung
konnten sich die Freimaurer aber halten. Dort, wo sich katholisch-konservative Kräfte durchsetzten, stellten
die Freimaurer mit Gewalt die ihnen genehme Ordnung her, so in Mexico, dem die USA 1848 ein Drittel seines
Gebietes wegnahmen, in der Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts, die vor allem ein großes Gemetzel
gegen Priester, Ordensleute und engagierte kath. Laien war. So auch in Paraguay, gegen welches Krieg von
Brasilien und Argentinien geführt wurde. Es verlor ebenfalls ein Drittel seines Gebietes. Noch wichtiger
für die USA war, dass sie riesige territoriale Gewinne aufgrund der napoleonischen Kriege erzielten.
Von Frankreich erhielten sie 1804 das ganze Missippi-Gebiet von den Großen Seen bis zur Mündung in Lousiana,
ebenso von Frankreich 1819 Florida, welches dieselben von den Spaniern übernommen hatten. Weiters konnten
die Amerikaner ungehindert in mexikanisches Gebiet einwandern, was sich schon 1835 mit der Loslösung
von Texas bemerkbar machte und dann erst recht 1848 im mexikanischen Krieg.
#17 Uwe Schmidt 07:08:38 | Samstag, 5. Februar 2005
… Auch die lateinamerikanischen Republiken sind das Werk der Freimaurer, wie man aus Folgendem erkennen
kann: Selbst die äußerst linke „Kleine Geschichte Mexikos“ von RUHL/GARCÍA schreibt auf S.138: „in
den 1820er Jahren waren Freimaurerlogen für Föderalisten wie für Zentralisten ein Ort der Begegnung,
wo man für seine Politik warb, Verbündete suchte und PLÄNE FÜR VERSCHWÖRUNGEN schmiedete. Die Konservativen,
darunter auch Geistliche, gehörten dem SCHOTTISCHEN RITUS an und wurden ESCOCÉS genannt, während die
Liberalen den YORK RITUS bevorzugten und als YORKINOS bezeichnet wurden. SO WAR DER ERSTE PRÄSIDENT GUADALUPE
VICTORIA EIN YORKINO, WÄHREND DER VIZEPRÄSIDENT NICOLÁS BRAVO GROSSMEISTER DER ESCOCESES WAR.“
Herrschaft der Freimaurer… @ Uwe Schmidt Die Französische Revolution 1789 war mit Sicherheit ein wichtiges
Ereignis, aber sie ist nicht der Beginn der Freimaurerherrschaft in ganz Europa. Es gibt ein Land, wo
die Brüder sogar noch früher geherrscht haben, nämlich die USA, die geradezu eine Freimaurergründung
sind (um dies nicht offenbar werden zu lassen, werden immer die Pilgrim Fathers mit ihrer Mayflower vorgeschoben)
und wo die Freimaurer ihre Macht auch nie mehr verloren haben. In den anderen Ländern entwickelte sich
das vielfach nicht so geradlinig. Sogar in Frankreich ist ihnen die Herrschaft zeitweise wieder entglitten,
so unter Napoleon I., im Vormärz und unter Napoleon III. Preußen hatten sie zeitweise in der Hand, aber
nicht zuverlässig (die Hohenzollern waren einfach zu stolz, sich irgendwelchen „Meistern v. Stuhl“ oder
Hochgradfreimaurern unterzuordnen), weswegen das von Preußen dominierte deutsche Kaiserreich ebenso zerstört
werden mußte wie Österreich-Ungarn, wo sich nach Joseph II. und Leopold II., die wohl beide Freimaurer
waren wie schon ihr Vater, Franz Stephan v. Lothringen, die katholische Kirche wieder erholen konnte.
Überhaupt keine Einfluß hatten die Freimaurer auf die russischen Zaren, die daher ebenfalls beseitigt
werden mußten (in diese Tradition zählen die Dekabristenverschwörer, aber auch viele Anarchistenattentäter,
eine ganze Reihe v. Zaren starb nicht eines natürlichen Todes). Man kann auch nicht sagen, dass die Freimaurer
zur Zeit des Sowjetkommunismus in Rußland herrschten, auch wenn ihnen letztere gewiß sympathischer waren
als die Zarenmonarchie. Erst seit Gorbatschow dürften sich da gravierende Änderungen ergeben haben.
Es gibt auch Dynastien, die sich vollständig den Logen ausgeliefert haben und deshalb auch weiterregieren
durften (so vor allem die skandinavischen Königshäuser und Holland). In Großbritannien dürfte es schon
zur Zeit Napoleons so weit gewesen sein, dem die Englänger nur wegen seiner Hegemonieansprüche in Europa
entgegentraten. Länder, die der EU beigetreten sind, wurden spätestens zum Zeitpunkt des Beitritts von
den Logenbrüdern beherrscht. Italien ist übrigens auch eine Freimaurergründung, die ja auch gegen den
Kirchenstaat gegründet wurde. Spanien dürfte erst nach Franco den Brüdern untertan geworden sein, Juan
Carlos ist zumindet ein Ehrenbruder, wie seine Taten und Unterlassungen zeigen. Die Türkei gehörte wohl
schon seit den Jungtürken unter Atatürk zum Verbund der Freimaurerstaaten, deswegen wird der Beitritt
der Türkei auch durchgesetzt werden. Also die Entwicklung ist in den einzelnen Staaten schon unterschiedlich
gelaufen, wenn auch letztlich mit dem heute gleichen Ergebnis.
Eine Dame die Viel damit zu tun hat schrieb mir heute dazu: Freimaurer kreisen immer nur um sich selbst,
akzeptieren nicht das Erlösungswerk Gottes. Es fehlt ihren die Demut!
#13 Uwe Schmidt 07:19:42 | Freitag, 4. Februar 2005
freimaurer Was soll’s, so ist es nun mal: seit der amerikanischen und der Französischen Revolution herrscht
nun mal die Freimaurerei in den christlichen Gesellschaften, vorher herrschte dort Kirche und Adel. Und
ich fürchte, die allermeisten Christen ziehen in ihrer Konditionierung und Indoktrination sogar die Freimaurerherrschaft
der Ekklesiokratie vor (weil man in dem jetzigen System ja viel besser sündigen kann – nur für das ewige
Heil ist es nicht so gut). PS: In Frankreich ist es völlig unmöglich, an verantwortungsvolle Posten
in Wirtschaft oder Politik zu kommen, ohne einer Loge anzugehören, die Freimaurerei hat den Staat fest
im Würgegriff, da ist es in anderen Ländern ja doch viel besser (besonders Deutschland scheint mir nicht
sonderlich unter Freimaurereinfluss zu stehen, liegt wohl an der protestantischen Leitkultur).
#12 Vetter Taferl 21:58:16 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Thomisticus Danke für die Klarstellungen. @ Yersinia: Na ja, aber Ordnungs und Diskussionskultur müssen
schon sein; sie werden ja auch nicht gern verunglimpft odgl., nehme ich an. Natürlich soll es auch nicht
so sein wie bei kath.net, wo sogar Leute mit katholischen Ansichten (also in der Bandbreite) gesperrt
wurden (ich nicht, ich habe mich von vornherein dort nie beteiligt) und ganze Diskussionsforen nur für
bestimmte Katholiken (z.B. Charismatiker) geöffnet und für andere gesperrt sind (z.B. Traditionalisten
oder bestimmte Gruppen derselben).
#11 Yersinia 20:32:14 | Donnerstag, 3. Februar 2005
eines muß man Kreuz.net lassen: es gibt keine Gouvernanten, die sofort zischeln, zurechtweisen oder sperren;
die Diskussionen haben dadurch die Chance einer gewissen „Frische“!
#10 Thomisticus 19:48:47 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Nahverhältnisse Mit meinen Anmerkungen habe ich keinen hier Bestimmten gemeint (leider ist das eine ganze
kleine Gruppe solcher Fälle) und ich stehe auch in keinerlei Verhältnis zu kreuz.net oder irgendwelchen
Mitarbeitern (höchstens meine Frau ist Mitarbeiterin und ich habe es noch nicht bemerkt …)
#9 Vetter Taferl 19:31:26 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Anstandsverletzung Öfter mal kann etwas zu salopp dahingesagt werden oder unsauber formuliert werden.
Das kommt auf Diskussions- bzw. Meinungsforen mit unterschiedlichen Ansichten schon einmal vor. Aber durch
die Blume (aber klar erkennbar, wer gemeint ist) jemand des Verfolgungswahns zu bezichtigen und als psychopathologischen
Fall zu bezeichnen, das ist sicherlich ein auf dem kreuz.net-Forum nie gekannter Tiefpunkt und eine schwere
Anstandsverletzung. Geleistet hat sich diese Thomisticus. Dass kreuz.net das zuläßt, ist schon einmal
seltsam (steht Thomisticus etwa im Naheverhältnis zu kreuz.net?), seltsam ist aber auch, dass diese Äusserungen
von anderen Forumsteilnehmern bislang unbeanstandet geblieben sind. Es gibt auch keinerlei inhaltliche
Begründung für die Äusserungen von Thomisticus.
auf www.stjosef.at/ ist ein sehr guter Artikel von DDr Reinhard Knittel, Rektor der Prandtauerkirche St.
Pölten: >Katholische Kirche und Freimaurerei< sollte ihn jemand nicht lesen/runterladen können – ich
schicke ihn gerne per Mail (zu lang um hier rein zu kopieren). Bruno-Maria Schulz Krippenfiguren@t-online.de
#6 Thomisticus 15:05:32 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Copertino Das ist doch typisch, dass bestimmte Leute, die ihren zwanghaften Freimaurerverfolgungswahn
in Verschwörungstheorien auslassen, Verbündete suchen: so genau nimmt man es da dann mit der Wahrheit
nicht und instrumentalisisert alle möglichen Äußerungen in häufig agressiver Weise für seine Phantasien .
Problem: dadurch werden dann auch die die ernsthaft an das Problem Herangehen nicht mehr ernstgenommen.
Im „traditionalistischen“ Lager, das auf pschopathologische Fälle eine besondere Anziehunsgkraft ausübt
(dies bestätigen auch die Seelsorger aus den beiden Pruderschaften immer wieder! – ein Bekannter, der
über viele Jahr dieses Milieu an federführender Stelle beobachten konnte, schreibt daraüber zur Zeit
ein eigenes Buch …), wirken sich solle Fälle, wo man sie zu Worte kommen lässt oder wo sie sich ungehindert
zu Wort melden können, besonders nachteilig für das an und für sich berechtigte Anliegen der Verteidigung
des wahren Glaubens aus …
#5 Copertino 13:19:58 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Hängt das bitte nicht Dr. Caillet an! Diese Stimmungsmache entspricht ihm irgendwie nicht. Er hat einige
Bücher über seine Erfahrungen geschrieben, und die lesen sich nicht so hysterisch wie gewisse Kommentare
hier. Findet Ihr alle auf Caillets Homepage (nur französisch!). Projiziert also nicht Eure „Verschwörungs-“
oder „Antiverschwörungstheorien“ in diesen Mann hinein! Lest besser erst einmal seine Bücher, wenn Ihr
des Französischen mächtig seid, und postet anschliessend vielleicht wieder! HP zu finden unter: cailletm.free.fr/
#4 Yersinia 12:42:25 | Donnerstag, 3. Februar 2005
andere Sekten Interessant, dass hier so häufig „Stimmung“ gegen Freimaurer gemacht wird – mit der gleichen
„Beweislage“ könnte auch vom Einfluß anderer Sekten und religiöser Sondergruppen fabuliert werden;
fraglich, warum solche Gruppierungen übersehen werden.
#3 spectator † 12:37:58 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Fiore und Storys Ich frage meinen Hausarzt ober mir nicht auch ne Topstory liefert, dazu müßten wir
das ganze aber übertreffen wie wäre es mit Freimaurer, Rosenkreuzer und Templer? Sollte reichen. Wir
kennen schon deine schwule Story. Mehr brauchen wir nicht.
Dieser Beitrag sei auch @ Thomisticus gewidmet; „ungehörig“: Jetzt beteiligt sich auch kreuz.net schon
an den Freimaurer-Verschwörungstheorien. Ich zitiere Dr. Caillet: „…seit 250 Jahren vergifte die Freimaurerei
Geist und Gesetzgebung vieler westlicher Länder: Laizismus, Scheidung, Empfängnisverhütung, Abtreibung,
Entkriminalisierung der Drogen, Euthanasie.“ Es wäre sicher interessant, Dr. Caillet ausführlich zum
Verhältnis Freimaurerei-Kirche zu befragen. Im übrigen bin ich nicht sicher, ob er in der richtigen
„Abteilung“ unserer Kirche angekommen ist: „Psycho-spirituelle Medizin“, „Charisma der Erkenntnis“, das
klingt alles nicht gut und hat keine Grundlage in der Tradition (auch nicht in der Hl. Schrift)…
#1 FioreGraz 12:01:21 | Donnerstag, 3. Februar 2005
drollig Der Herr scheint viel zu sein einmal war er Internist, ein anderes mal Gynäkologe, dann wiederum
Chirurg. Auch als Rennfahrer ist er zu finden. Alles was man über so einen Wohlverdienten Arzt findet,
sind einzig und alleine Bekerhungsberichte, wo er doch ein führender Wissenschaftler war, noch dazu FReimaurer
und Rosenkreuzer. Ich frage meinen Hausarzt ober mir nicht auch ne Topstory liefert, dazu müßten wir
das ganze aber übertreffen wie wäre es mit Freimaurer, Rosenkreuzer und Templer? Sollte reichen. LG
Fiore