Freimaurer
„Ich war Freimaurer!“
Maurice Caillet ist Vater von vier Kindern und elfmal Großvater. Der ehemalige Freimaurer bekehrte sich 1984 im Alter von 50 Jahren während einer Reise nach Lourdes. Er war damals ein Ungläubiger.
(kreuz.net, Paris) Der Pariser Internist und spätere Chirurg und Frauenarzt in Rennes in der Bretagne, Maurice Caillet (70), entstammt einer Familie, die ganz und gar vom Glauben abgefallen war. Caillet wurde nicht einmal getauft.

„Ich wurde in den staatlichen laizistischen Schulen ausgebildet.“ Als Rationalist und Wissenschaftsgläubiger habe er an ein zufälliges Entstehen des Lebens auf Erden geglaubt: „Ich war ein Pionier der künstlichen Empfängnisverhütung, der Sterilisation und der Abtreibung.“

Caillet ließ sich scheiden und ging eine zweite Zivilehe ein. Besonders interessierte er sich für verschiedene Formen des Aberglaubens und des Okkultismus: Freimaurerei, Rosenkreuzer AMORC, Schamanismus, Weiße Magie, Heilungstechniken, Geobiologie, Yoga Tai-Chi, Qi-Gong und Spiritismus.

Während 15 Jahren war Caillet als aktiver Freimauer Mitglied beim „Großen Orient von Frankreich“. Innerhalb der Freimaurerei war er „Delegierter am Konvent“, und Mitglied der „Bruderschaft der hohen Funktionäre“. Während zehn Jahren gehörte er außerdem den Rosenkreuzern AMORC an.

„Diese Sekten beziehen sich gerne auf die Bibel. Es geht dabei aber nur um den Bezug auf einen Text der religiösen Tradition, der genauso gut die Upanischaden, die Bhagavad-Gita oder das ägyptische Totenbuch sein könnte“, erklärt Caillet.

„Alle sprechen von Gott. Aber sie sehen Jesus Christus als einen ‘Eingeweihten’ oder ‘Propheten’ und stellen ihn auf dieselbe Stufe wie Buddha, Konfuzius oder Lao-Tse.“

Nach den Worten von Caillet ist die Freimaurerei für das Christentum besonders gefährlich, „weil sie nicht als Sekte auftritt, sondern als philosophische Wohlfahrtsorganisation. Die Mitgliedsbeiträge sind mäßig, die ersten drei Grade demokratisch organisiert. Es gibt keinen sichtbaren Zwang, keine offensichtliche Gehirnwäsche.“ Aber seit 250 Jahren vergifte die Freimaurerei Geist und Gesetzgebung vieler westlicher Länder: Laizismus, Scheidung, Empfängnisverhütung, Abtreibung, Entkriminalisierung der Drogen, Euthanasie.

Caillet erklärt, daß die Freimaurerei zwar behauptet, die Wahrheit zu suchen, aber in Wahrheit Relativismus betreibe: „Für sie gibt es keine Wahrheit, sondern nur Wahrheiten, auf dem religiösen Gebiet genauso wie auf dem moralischen.“

„Die Freimaurerei behauptet, ihren Eingeweihten das ‘Licht’ zu geben, aber im Geheimen der Logen weigert sie sich, Jesus Christus als das Licht, die Wahrheit und das Leben anzuerkennen.“

Im Jahre 1984 kam die Wende im Leben des Maurice Caillet.

„Mit fünfzig Jahren habe ich meine schwerkranke Ehegattin nach Lourdes gebracht. Ich war verzweifelt und hoffte, ihr dort einen ‘positiven psychologischen Schock’ zu verschaffen!“

„Dort habe ich zum ersten Mal in meinem Leben an einer Heiligen Messe teilgenommen. Innerhalb von wenigen Minuten war ich durch das Hören des Wortes Gottes bekehrt.“

„Ich habe sofort um die Taufe gebeten. Anschließend war ich drei Jahre bei der Orthodoxen Kirche Frankreichs. Dann entdeckte ich die enorme Bedeutung von Papst Johannes Paul II. Das führte mich zum Eintritt in die Katholische Kirche. Dort haben meine Ehegattin und ich aufgrund einer außerordentlichen Gnade das Ehesakrament erhalten.“

„Kurze Zeit darauf, haben wir bei der Charismatischen Erneuerung, das heißt, bei der Gemeinschaft der Seligpreisungen, die Eingießung des Heiligen Geistes erlebt. Ich gab alle meine abergläubischen und okkulten Praktiken auf und stellte fest, daß sie mit dem katholischen Glauben unvereinbar sind.“

„In den letzten Jahren meiner Tätigkeit als Arzt habe ich eine ‘psycho-spirituelle’ Medizin praktiziert, die mit dem Hören des Wortes und dem Gebet über die Kranken verbunden war. Meine Ehefrau, die Krankenschwester ist, hat mit dem Heiligen Geist das Charisma der Erkenntnis erhalten. Dieses offenbart ihr den Ursprung der Leiden unserer Kranken. Der Name Jesu war für die Heilung vieler maßgebend.“

„Seit meiner Pensionierung gebe ich Zeugnis durch öffentliche Vorträge, Radio- und Fernsehinterviews, Zeitungsartikel, im Internet und durch Bücher. Ich bin Mitglied der ‘Gesellschaft katholischer Schriftsteller’ geworden und des Ehrenkomitees der ‘Allianz für Lebensrechte’. Während sieben Jahre, waren meine Ehefrau und ich auch Hirten in einer Gebetsgruppe der charismatischen Erneuerung.“

Wir sagen unserem Schöpfer und Erlöser Dank für alle Wunder, die er in unserem Leben vollbracht hat.

Der ungekürzte französische Originaltext findet sich auf christicity.com
      
41 Lesermeinungen
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#43   Bodo11 †   18:30:08 | Samstag, 7. März 2009
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#42   Lazarus2000   09:05:08 | Samstag, 29. November 2008
Ich bin Freimaurer
Es ist jedes Mal doch wieder hochinteressant zu lesen, wie allen voran die römisch-katholische Kirche und ambitionierte (fundamentalistische) „Gläubige“ Falschinformationen über andere Gruppierungen oder auch Religionsgemeinschaften streuen.
Eines vorweg:
Die Freimaurerei ist keine Religion und keine Sekte (in der Negativbelegung dieses Wortes, wie es meist gebraucht wird, denn auch die rk-Kirche ist schlicht und ergreifend eine „Sekte“), war dies nie und wird dies nie sein. Wir sind adogmatisch!
Die heute von den christlichen und anderen Gläubigen so sehr bewunderten gothischen Kathedralen wurden zu einer Zeit errichtet, als unsere Brüder noch operative Maurer waren. Wer Augen für das Detail hat und sich einmal mit freimaurerischer Symbolik auseinandersetzt, sollte offenen Auges durch die Kathedralen gehen.
„Grand Orient de France“, „O.T.O.“, „Fraternitas Saturni“, „Propaganda Due“…den meisten Menschen ist schon nicht geläufig, dass wir kein Copyright auf den Begriff „Freimaurerei“ und „Loge“ besitzen und ebensowenig, dass es eben eine UGLE (United Grande Lodge of England) gibt, die über „regulär“ und „irregulär“ wacht.
Im Kritisieren anderer Glaubensrichtungen und nichtreligiösen oder philosophischen Gruppierungen hat sich die römisch-katholische Kirche stets freigiebig gezeigt. Die von Ihr im Namen des Glaubens über mittlerweile fast 2000 Jahre begangenen Verbrechen nimmt Sie zähneknirschend und so weit es geht, unter dem Deckmäntelchen der Verschwiegenheit wahr.
Da…
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#40   Dr. Otterbeck   10:44:39 | Samstag, 27. Mai 2006
Und deshalb setzt
Lefebvre den römischen Ritus gegen den schottischen?
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#39   Stimme aus dem Tradiland   11:32:39 | Dienstag, 23. August 2005
@ Jaques: Die Antwort findet sich
hier www.kreuz.net/imprint.html
Mit Freimaurergeschichten hat das Ganze nichts zu tun. Eher mit der innerkirchlichen Unterdrückung traditionalistischer Gläubiger in der V2-Kirche
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#38   Jaques de Molay   11:17:52 | Dienstag, 23. August 2005
Prozess
Es gibt offizielle Stellen. Von diesen hat auch keiner ein Problem die Freimaurerei öffentlich zu vertreten. Die Heimlichkeiten sind Mythos.
Warum entzieht sich diese Hetzseite der deutschen Justiz? Hat man was zu verbergen/befürchten?
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#37   Stimme aus dem Tradiland   10:52:34 | Montag, 22. August 2005
Ein Prozeß wäre interessant
mit offiziellen Freimaurerrepräsentanten, die sich deklarieren müssen und über die Inhalte Ihrer Organisation aussagen. Cool – bitte mehr davon, Jaques!
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#36   Jaques de Molay   10:08:04 | Montag, 22. August 2005
O_o
Weishaupt lässt sich entschuldigen – ist leider verhindert.
Und würde kreuz.net nicht in Manier von rechtsextremen Gruppierungen seine Seite nicht in den USA sondern in Deutschland hosten müssten auch keine „Möchtegerns“ kommen – dann kämen die richtigen, mit ihren Anwälten und würden gegen diese haltlosen Verleumdungen vorgehen… ;-)
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#35   MilesChristi   21:19:07 | Sonntag, 21. August 2005
LOL
JaCques de Molay… Hiram… wann kommt Adam Weishaupt ??
Witzig witzig die möchte-gerne-Brüder.
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#34   Jaques de Molay   21:02:54 | Sonntag, 21. August 2005
*lol* ??
Als Freimaurer hat er auf der ganzen Linie versagt. Wenn ich mir seine Aussagen auf der Zunge zergehen lasse muss ich mich ernsthaft fragen, ob er überhaupt einer war. Vielleicht lesen wir bald einen schockierenden Tatsachenbericht von ihm mit dem Titel „Ich war Christ“…?
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#33   hiram   17:41:40 | Sonntag, 21. August 2005
Beiträge dieser Art
Werden diese Artikel eigentlich überwiegend von armen Leuten gelesen, die das ernst nehmen – oder sind hier mehrheitlich Fans, die diesen christlichen Fanatismus einfach nur lustig finden?
Hiram
*Buh!*
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#32   hema   19:00:32 | Mittwoch, 4. Mai 2005
Austritt aus der Freimaurerei ???
Nach meinen Informationen ist ein Austreten aus der Mitgliedschaft der Freimaurer nicht möglich!
Freimaurer können nur jene Personen werden, die von einem Mitglied empfohlen werden und für die dieser Freimaurer die „Patenschaft“ übernimmt.
Irgend etwas stimmt da wohl nicht!
Ich bin kein Freimaurer, hab mich aber für ihre Gepflogenheiten sehr interessiert.
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#30   Catholicus   15:37:41 | Dienstag, 8. Februar 2005
Vetter Taferl = Stimme aus dem Tradiland = ?
Mit Vetter Taferl bin ich im Realleben nicht per Du, wohl aber hier im Forum, ob er es will oder nicht. Heute ist schließlich Faschingsdientsag :-)
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#29   Bruno-Maria Schulz   18:51:35 | Sonntag, 6. Februar 2005
sehr, sehr traurig
ist der Satz noch dazu.
«Mit Niemandem per Du?!»
Wie spricht so ein armer Mensch seine Frau an?
Freunde wird er wohl kaum haben ;-)
Da fällt mir ein:
In der Sauna sagte dieser Tage so ein Verklemmter zu mir
«…und übrigens sind wir nicht per DU»
obwohl in der Sauna überall Schilder hängen mit „RUHE“
brüllte Alles vor Lachen
Nun ja
genug der Späße
ein dreifach kräftiges Helau
Ihr
Bruno-Maria Schulz
ab Aschermittwoch ist hier Alles per SIE
IST DAS KLAR ?!
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#28   Ulrich Müller   18:26:45 | Sonntag, 6. Februar 2005
@Vetter Taferl
Zitat:
Im übrigen ( @ GerdEric, @ Uwe Schmidt) bin ich mit niemandem „per Du“, ich akzeptiere diese modernistische Internet-Sitte (Mode) nicht.
Zitatende:
Na, die modernistische Internetunsitte des Pseudo’s ( kein Realname )
scheint er dagegen sehr zu mögen. Dafür wird er seine internetunsittlichen Gründe haben.
Möge er damit glücklich werden, – mit dieser modernistischen Unsitte.
Oder nimmt er den Höhrer zu Hause auch ab und brüllt: „ Hier Vetter Taferl am Rohr, „ hinein ?
Wahrscheinlich nicht, ausser er sollte für einen Augenblick den Übergang von der Webworld in die Realworld verpennt haben.
Also, lieber Vetter Taferl, wenn sie demnächst einmal wieder in der Realword spazieren und merkwürdige Blicke ernten, da sie sich mit Vetter Taferl vorgestellt haben, erinnern sie sich dran, sie sind nicht mehr in der Matrix.
liebs Grüssli aus dem Tradiland !
Ihr, – nein, Ulrich Müller !
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#27   Bruno-Maria Schulz   16:46:25 | Sonntag, 6. Februar 2005
da hast du vollkommen recht
mein lieber Vetter Taferl
wenn du sagst
>weil sie an einem Gespräch auch nicht interessiert sind<
denn wenn der Dialog doof wird, ist eine Fortsetzung auch doof
Dein
Bruno-Maria Schulz
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#26   Vetter Taferl   16:09:24 | Sonntag, 6. Februar 2005
Über das Duzen ( @ Schulz)
Bedeutet das, dass Sie alle Leute, die sie nicht namentlich oder überhaupt nicht kennen (auf der Straße, bei der Arbeit, in der Kirche,…), duzen? Sollte das nicht der Fall sein, so können sie sinnvoll damit auch nicht argumentieren. Der Vergleich mit Gott ist natürlich unsinnig. Abgesehen davon, dass es dann nie in irgendeiner Sprache christlicher Völker eine Sie-Form hätte geben dürfen, werden Sie auch kaum vor ein- und demselben Menschen mehrfach in der Stunde aufstehen und hinknien (Hl. Messe). Die Konsequenz weiteren Duzens ist nur, dass ich darauf nicht mehr eingehe. Mit Leuten, die sich nicht benehmen wollen (nicht: nicht können), soll man nicht reden, weil sie an einem Gespräch auch nicht interessiert sind.
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#25   Bruno-Maria Schulz   13:09:36 | Sonntag, 6. Februar 2005
Sehr geehrter Herr Vetter Taferl
wer die Duform des Internets nicht akzeptiert, muss auch einen ansprechbaren Namen nennen. Denn wenn du mein Vetter bist, kann ich schnecht sagen lieber Herr Vetter. Oder?
Love
Bruno-Maria Schulz
der auch zum Lieben Gott DU sagt
(ist unser Vetter höher gestellt?)
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#24   Bruno-Maria Schulz   12:56:28 | Sonntag, 6. Februar 2005
Geschichtsverständnis erweitern
kann man nur, wenn man Geschichtsverständnis hat ;-)
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#23   Vetter Taferl   12:53:19 | Sonntag, 6. Februar 2005
@ GerdEric – Die Demokratie & die Freimaurer
Die heutigen Demokratien sind die typische Freimaurer-Regierungsform. Dass in Wirklichkeit „das Volk“ nicht herrscht, sondern – nur ungefähr ersichtliche Oligarchen (dazu gehören die Verfassungsrichter, die Vertreter der Dienstgeber- und Dienstnehmerverbände, natürlich auch manche – nicht alle Regierungsvertreter usw.) – ist ja allegemein bekannt, besonders auch die Freimaurer-Medienlandschaft, die ein Teil der Herrschaftsausübung darstellt, was noch klarer wird, wenn man sich vor Augen hält, wie wenig international wirklich wichtige Nachrichtenagenturen es eigentlich gibt. Dazu gehören AP – Associated Press, UPI – United Press International, Reuters, AFP – Agence France Press, zusätzlich noch als Nachrichtensender CNN – Cable Network News. Die anderen meist nationalen Nachrichtenagenturen übernehmen im wesentlichen von diesen die internationalen Nachrichten. Es gibt im ganzen deutschen Sprachraum keine katholische Tageszeitung, es gibt die mehrmals pro Woche erscheinende Tagespost und einige Wochenzeitungen, wobei auch diese in einigen Themenbereichen (vor allem betreffend die Tradition, da wieder besonders im Bereich Liturgie) nur mit Vorsicht zu genießen sind. Was den einzelnen Bürgern aber am wenigsten bekannt ist, ist die Tatsache, dass die verschiedenen politischen Parteien durch die Logen von oben zusammengehalten werden. Wirklich wichtige Dinge werden also oberhalb der Parteien ausgeschnapst, wobei die Parteien aber als Konkurrenten auftreten und hie und da künstliche Konflikte inszenieren, damit die Leute nicht so leicht dahinterkommen. Damit haben wir nicht bloß eine Oligarchie, sondern eine Masonokratie (=Freimaurerherrschaft), die ich als Katholik selbstverständlich ablehne! Selbstverständlich ist Frankreich auch ein Freimaurerstaat, von katholisch kann gerade dort keinerlei Rede sein! Das ist durchgehend seit 1870 so, abgesehen vom Vichy-Regime von Deutschlands Gnaden (1940-1944) unter Marschall Petain, welches aber nur einen Teil Frankreichs umfaßte. Das mit Adenauer ist mir neu, halte ich für möglich und harre hiezu weiterer Informationen. Jedenfalls bin ich kein Fan von Adenauer, der schon extrem ökumenistisch war – aus parteitaktischen Gründen. Das Opus Dei ist eine eigene Geschichte. In Wirklichkeit ist es – nur scheinbar auf der konservativen Seite – laizistisch, ökumenistisch und modernistisch. Wer genauer hinter die Kulissen sieht, dass sie eigentlich den typischen postkonziliaren Kurs fahren. Eine Zukunft für die Kirche sehe ich darin nicht. Im übrigen ( @ GerdEric, @ Uwe Schmidt) bin ich mit niemandem „per Du“, ich akzeptiere diese modernistische Internet-Sitte (Mode) nicht.
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#22   1+1=7   12:08:36 | Sonntag, 6. Februar 2005
@Gerderic Bedank dich lieber,
für die Spitzenbeiträge der anderen hier, da kannst du dein Geschichtsverständniss erweitern.
Opus(lat.) Werk dei = (2.Fall/wesfall/Genetiv) von deus
de us, d ei
also Werk Gott es
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#21   GerdEric   11:54:28 | Sonntag, 6. Februar 2005
Freimaurerei?
Interessant,
da beschreibst Du,
dass alles was mit der US-Freimaurerei zutun hat irgendwie auch undemokratisch ist,
aber andererseits willst Du Demokratie nur dann akzeptieren,
wenn sie Deinen Vorstellungen entspricht,
nämlich gar nicht!
Interessant ist auch dass Freimaurerei auch in dem katholischen Frankreich besteht und zB auch Adenauer (meines Wissens) Freimaurer war…
Und Opus Dei,
ist das halb Latein und halb Englisch?
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#20   Uwe Schmidt   06:58:33 | Sonntag, 6. Februar 2005
vetter taferl
Auch Dir herzlichen Dank für deine Hintergrundinformationen! Scheint soweit alles glaubhaft zu sein.
Aber Hoffnung besteht ja doch noch für die spanischen Länder: das Opus Dei, das ja gerade in diesen Ländern der Freimaurerei ernsthaft Konkurrenz macht, und das ist auch gut so.
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#19   Vetter Taferl   10:43:13 | Samstag, 5. Februar 2005
Die Freimaurer und die Lateinamerikaner
Ebenfalls von den Franzosen löste sich schon 1804 die Schwarzenrepublik Haiti, welche vollständig auf amerikanisches Wohlwollen angewiesen war. Die Amerikaner übersahen aber auch nicht die kleinsten katholischen Restgebiete, die vor allem Spanien noch geblieben waren. Um dieselben loszulösen, führten sie 1898 Krieg gegen Spanien. Auf diese Weise erhielten die Amerikaner auf Dauer Puerto Rico, Hawaii und einige andere Inseln und zeitweise Cuba und die Philippinen. 1903 gründeten sie zu Lasten Kolumbiens mit einer inszenierten Aktion die Republik Panama und sicherten sich die Kanalzone auf Jahrzehnte. Das Paradoxe ist, das im Freimaurerherrschaftsgebiet von ganz Amerika die meisten Katholiken wohnen, fast 50%! Die Freimaurer-WASPs (Weiß Angelsächsisch, Protestantisch) sind darüber auch sehr erbost und sind auch mit allen Geschützen von Sexualerziehung, Verhütung, Abtreibung etc. gegen die höhere Fortpflanzung der Lateinamerikaner vorgegangen. Puerto Rico war in den 1950er Jahren das Versuchsgebiet für die Pille, die damals extrem hoch hormonell dosiert war. Viele Puertoricanerinnen, die sich offenkundig nicht wehren konnten und auch zu wenig informiert waren, wurden krank und/oder unfruchtbar; bis heute hat sich Puerto Rico davon nicht mehr erholt. Der Freimaurereinfluß in der Kirche führte zur Erklärung über die Religionsfreiheit und damit dem ungehinderten Ausbreiten nordamerikanisch-protestantischer, aber auch anderer, Sekten in Südamerika. Ich glaube, dass sich in Amerika die Zukunft der Weltkirche – nicht nur, aber doch – entscheiden wird, wobei die Lage dort sehr unterschiedlich ist. Von den Einstellungen der Bischöfe her ist die Lage dort schlecht. Nach der überragenden, ständig wachsenden, Bedeutung her könnte oder müßte der nächste Papst ein Lateinamerikaner sein, was aber nichts besagt, da diese sehr unterschiedlich sind.
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#18   Vetter Taferl   10:41:55 | Samstag, 5. Februar 2005
Die Freimaurer in Lateinamerika @ Uwe S.
Das ist durchaus richtig und hat die folgende Vorgeschichte. Zur Zeit Napoleons war Spanien von französischen Truppen besetzt und meistens nicht handlungsfähig. Die Führungsschicht der spanischen Kolonien in Lateinamerika war auf sich allein gestellt und ohne Direktiven von Madrid. Diese Führungsschicht war in wesentlichen Teilen aber schon freimaurerisch beeinflußt durch die USA, die ihren Einfluß in Lateinamerika zu dieser Zeit auch massiv verstärken konnten. Die lateinamerikanischen Freimaurer wußten über ihren Rückhalt in den USA Bescheid und haben einfach die Unabhängigkeit von Spanien erklärt, wobei sie eigentlich lächerlich wenig Truppen hinter sich hatten. Spanien konnte aber keine Verstärkungen schicken und die USA leisteten verdeckt Militärhilfe (durch Freiwillige, durch Rüstungsgüter, Nachschub mittels Handelsschiffen etc.) an die Aufrührer, die sich daher überall durchsetzen konnten. Als nach den napoleonischen Kriegen die Spanier darangingen, ihre Kolonien wieder zurückzugewinnen (durchaus in Übereinstimmung mit den Beschlüssen des Wr. Kongresses), stoppten die USA dies mit der Monroe-Doktrin (1823). Deren „Credo“ „Amerika den Amerikanern“ war aber nicht einmal die halbe Wahrheit; richtig hätte es lauten müssen: „Amerika den Freimaurern“. Mit der Machtergreifung der liberalen Freimaurer in Lateinamerika (in Brasilien gab es die Übergangsphase einer Monarchie von Verwandten des portugiesischen Königshauses) ist auch die Instabilität der lateinamerikanischen Staaten über Jahrhunderte zu erklären, denn die so hergestellten Machtverhältnisse entsprachen keineswegs den Interessen und Bedürfnissen der Bevölkerung, waren also sogar extrem undemokratisch. Durch ihren Einfluß auf die Erziehung, das Militär und die Verwaltung konnten sich die Freimaurer aber halten. Dort, wo sich katholisch-konservative Kräfte durchsetzten, stellten die Freimaurer mit Gewalt die ihnen genehme Ordnung her, so in Mexico, dem die USA 1848 ein Drittel seines Gebietes wegnahmen, in der Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts, die vor allem ein großes Gemetzel gegen Priester, Ordensleute und engagierte kath. Laien war. So auch in Paraguay, gegen welches Krieg von Brasilien und Argentinien geführt wurde. Es verlor ebenfalls ein Drittel seines Gebietes. Noch wichtiger für die USA war, dass sie riesige territoriale Gewinne aufgrund der napoleonischen Kriege erzielten. Von Frankreich erhielten sie 1804 das ganze Missippi-Gebiet von den Großen Seen bis zur Mündung in Lousiana, ebenso von Frankreich 1819 Florida, welches dieselben von den Spaniern übernommen hatten. Weiters konnten die Amerikaner ungehindert in mexikanisches Gebiet einwandern, was sich schon 1835 mit der Loslösung von Texas bemerkbar machte und dann erst recht 1848 im mexikanischen Krieg.
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#17   Uwe Schmidt   07:08:38 | Samstag, 5. Februar 2005

Auch die lateinamerikanischen Republiken sind das Werk der Freimaurer, wie man aus Folgendem erkennen kann:
Selbst die äußerst linke „Kleine Geschichte Mexikos“ von RUHL/GARCÍA schreibt auf S.138: „in den 1820er Jahren waren Freimaurerlogen für Föderalisten wie für Zentralisten ein Ort der Begegnung, wo man für seine Politik warb, Verbündete suchte und PLÄNE FÜR VERSCHWÖRUNGEN schmiedete. Die Konservativen, darunter auch Geistliche, gehörten dem SCHOTTISCHEN RITUS an und wurden ESCOCÉS genannt, während die Liberalen den YORK RITUS bevorzugten und als YORKINOS bezeichnet wurden. SO WAR DER ERSTE PRÄSIDENT GUADALUPE VICTORIA EIN YORKINO, WÄHREND DER VIZEPRÄSIDENT NICOLÁS BRAVO GROSSMEISTER DER ESCOCESES WAR.“
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#16   Uwe Schmidt   07:04:12 | Samstag, 5. Februar 2005
tradiland
Vergelt’s Gott für die kompetenten Ausführungen! (Man müsste halt in Geschichte fitter sein…)
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#15   Stimme aus dem Tradiland   10:30:55 | Freitag, 4. Februar 2005
Herrschaft der Freimaurer… @ Uwe Schmidt
Die Französische Revolution 1789 war mit Sicherheit ein wichtiges Ereignis, aber sie ist nicht der Beginn der Freimaurerherrschaft in ganz Europa. Es gibt ein Land, wo die Brüder sogar noch früher geherrscht haben, nämlich die USA, die geradezu eine Freimaurergründung sind (um dies nicht offenbar werden zu lassen, werden immer die Pilgrim Fathers mit ihrer Mayflower vorgeschoben) und wo die Freimaurer ihre Macht auch nie mehr verloren haben. In den anderen Ländern entwickelte sich das vielfach nicht so geradlinig. Sogar in Frankreich ist ihnen die Herrschaft zeitweise wieder entglitten, so unter Napoleon I., im Vormärz und unter Napoleon III. Preußen hatten sie zeitweise in der Hand, aber nicht zuverlässig (die Hohenzollern waren einfach zu stolz, sich irgendwelchen „Meistern v. Stuhl“ oder Hochgradfreimaurern unterzuordnen), weswegen das von Preußen dominierte deutsche Kaiserreich ebenso zerstört werden mußte wie Österreich-Ungarn, wo sich nach Joseph II. und Leopold II., die wohl beide Freimaurer waren wie schon ihr Vater, Franz Stephan v. Lothringen, die katholische Kirche wieder erholen konnte. Überhaupt keine Einfluß hatten die Freimaurer auf die russischen Zaren, die daher ebenfalls beseitigt werden mußten (in diese Tradition zählen die Dekabristenverschwörer, aber auch viele Anarchistenattentäter, eine ganze Reihe v. Zaren starb nicht eines natürlichen Todes). Man kann auch nicht sagen, dass die Freimaurer zur Zeit des Sowjetkommunismus in Rußland herrschten, auch wenn ihnen letztere gewiß sympathischer waren als die Zarenmonarchie. Erst seit Gorbatschow dürften sich da gravierende Änderungen ergeben haben. Es gibt auch Dynastien, die sich vollständig den Logen ausgeliefert haben und deshalb auch weiterregieren durften (so vor allem die skandinavischen Königshäuser und Holland). In Großbritannien dürfte es schon zur Zeit Napoleons so weit gewesen sein, dem die Englänger nur wegen seiner Hegemonieansprüche in Europa entgegentraten. Länder, die der EU beigetreten sind, wurden spätestens zum Zeitpunkt des Beitritts von den Logenbrüdern beherrscht. Italien ist übrigens auch eine Freimaurergründung, die ja auch gegen den Kirchenstaat gegründet wurde. Spanien dürfte erst nach Franco den Brüdern untertan geworden sein, Juan Carlos ist zumindet ein Ehrenbruder, wie seine Taten und Unterlassungen zeigen. Die Türkei gehörte wohl schon seit den Jungtürken unter Atatürk zum Verbund der Freimaurerstaaten, deswegen wird der Beitritt der Türkei auch durchgesetzt werden. Also die Entwicklung ist in den einzelnen Staaten schon unterschiedlich gelaufen, wenn auch letztlich mit dem heute gleichen Ergebnis.
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#14   Bruno-Maria Schulz   07:20:37 | Freitag, 4. Februar 2005
Eine Dame die Viel damit zu tun hat
schrieb mir heute dazu:
Freimaurer kreisen immer nur um sich selbst, akzeptieren nicht das Erlösungswerk Gottes. Es fehlt ihren die Demut!
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#13   Uwe Schmidt   07:19:42 | Freitag, 4. Februar 2005
freimaurer
Was soll’s, so ist es nun mal: seit der amerikanischen und der Französischen Revolution herrscht nun mal die Freimaurerei in den christlichen Gesellschaften, vorher herrschte dort Kirche und Adel. Und ich fürchte, die allermeisten Christen ziehen in ihrer Konditionierung und Indoktrination sogar die Freimaurerherrschaft der Ekklesiokratie vor (weil man in dem jetzigen System ja viel besser sündigen kann – nur für das ewige Heil ist es nicht so gut).
PS: In Frankreich ist es völlig unmöglich, an verantwortungsvolle Posten in Wirtschaft oder Politik zu kommen, ohne einer Loge anzugehören, die Freimaurerei hat den Staat fest im Würgegriff, da ist es in anderen Ländern ja doch viel besser (besonders Deutschland scheint mir nicht sonderlich unter Freimaurereinfluss zu stehen, liegt wohl an der protestantischen Leitkultur).
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#12   Vetter Taferl   21:58:16 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Thomisticus
Danke für die Klarstellungen. @ Yersinia: Na ja, aber Ordnungs und Diskussionskultur müssen schon sein; sie werden ja auch nicht gern verunglimpft odgl., nehme ich an. Natürlich soll es auch nicht so sein wie bei kath.net, wo sogar Leute mit katholischen Ansichten (also in der Bandbreite) gesperrt wurden (ich nicht, ich habe mich von vornherein dort nie beteiligt) und ganze Diskussionsforen nur für bestimmte Katholiken (z.B. Charismatiker) geöffnet und für andere gesperrt sind (z.B. Traditionalisten oder bestimmte Gruppen derselben).
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#11   Yersinia   20:32:14 | Donnerstag, 3. Februar 2005
eines muß man Kreuz.net lassen:
es gibt keine Gouvernanten, die sofort zischeln, zurechtweisen oder sperren; die Diskussionen haben dadurch die Chance einer gewissen „Frische“!
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#10   Thomisticus   19:48:47 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Nahverhältnisse
Mit meinen Anmerkungen habe ich keinen hier Bestimmten gemeint (leider ist das eine ganze kleine Gruppe solcher Fälle) und ich stehe auch in keinerlei Verhältnis zu kreuz.net oder irgendwelchen Mitarbeitern (höchstens meine Frau ist Mitarbeiterin und ich habe es noch nicht bemerkt …)
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#9   Vetter Taferl   19:31:26 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Anstandsverletzung
Öfter mal kann etwas zu salopp dahingesagt werden oder unsauber formuliert werden. Das kommt auf Diskussions- bzw. Meinungsforen mit unterschiedlichen Ansichten schon einmal vor. Aber durch die Blume (aber klar erkennbar, wer gemeint ist) jemand des Verfolgungswahns zu bezichtigen und als psychopathologischen Fall zu bezeichnen, das ist sicherlich ein auf dem kreuz.net-Forum nie gekannter Tiefpunkt und eine schwere Anstandsverletzung. Geleistet hat sich diese Thomisticus. Dass kreuz.net das zuläßt, ist schon einmal seltsam (steht Thomisticus etwa im Naheverhältnis zu kreuz.net?), seltsam ist aber auch, dass diese Äusserungen von anderen Forumsteilnehmern bislang unbeanstandet geblieben sind. Es gibt auch keinerlei inhaltliche Begründung für die Äusserungen von Thomisticus.
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#8   Bruno-Maria Schulz   18:35:02 | Donnerstag, 3. Februar 2005
auf www.stjosef.at/
ist ein sehr guter Artikel von DDr Reinhard Knittel, Rektor der Prandtauerkirche St. Pölten:
>Katholische Kirche und Freimaurerei<
sollte ihn jemand nicht lesen/runterladen können – ich schicke ihn gerne per Mail (zu lang um hier rein zu kopieren).
Bruno-Maria Schulz
Krippenfiguren@t-online.de
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#7   Mario   15:59:11 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ spectator
nein, er müsste schon noch ein schwuler (HWG)nototrischer kondomverwender, der zudem noch schwarzer mit einer jüdischen mutter ist, sein …
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#6   Thomisticus   15:05:32 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Copertino
Das ist doch typisch, dass bestimmte Leute, die ihren zwanghaften Freimaurerverfolgungswahn in Verschwörungstheorien auslassen, Verbündete suchen: so genau nimmt man es da dann mit der Wahrheit nicht und instrumentalisisert alle möglichen Äußerungen in häufig agressiver Weise für seine Phantasien . Problem: dadurch werden dann auch die die ernsthaft an das Problem Herangehen nicht mehr ernstgenommen. Im „traditionalistischen“ Lager, das auf pschopathologische Fälle eine besondere Anziehunsgkraft ausübt (dies bestätigen auch die Seelsorger aus den beiden Pruderschaften immer wieder! – ein Bekannter, der über viele Jahr dieses Milieu an federführender Stelle beobachten konnte, schreibt daraüber zur Zeit ein eigenes Buch …), wirken sich solle Fälle, wo man sie zu Worte kommen lässt oder wo sie sich ungehindert zu Wort melden können, besonders nachteilig für das an und für sich berechtigte Anliegen der Verteidigung des wahren Glaubens aus …
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#5   Copertino   13:19:58 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Hängt das bitte nicht Dr. Caillet an!
Diese Stimmungsmache entspricht ihm irgendwie nicht. Er hat einige Bücher über seine Erfahrungen geschrieben, und die lesen sich nicht so hysterisch wie gewisse Kommentare hier. Findet Ihr alle auf Caillets Homepage (nur französisch!). Projiziert also nicht Eure „Verschwörungs-“ oder „Antiverschwörungstheorien“ in diesen Mann hinein! Lest besser erst einmal seine Bücher, wenn Ihr des Französischen mächtig seid, und postet anschliessend vielleicht wieder!
HP zu finden unter: cailletm.free.fr/
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#4   Yersinia   12:42:25 | Donnerstag, 3. Februar 2005
andere Sekten
Interessant, dass hier so häufig „Stimmung“ gegen Freimaurer gemacht wird – mit der gleichen „Beweislage“ könnte auch vom Einfluß anderer Sekten und religiöser Sondergruppen fabuliert werden; fraglich, warum solche Gruppierungen übersehen werden.
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#3   spectator †   12:37:58 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Fiore und Storys
Ich frage meinen Hausarzt ober mir nicht auch ne Topstory liefert, dazu müßten wir das ganze aber übertreffen wie wäre es mit Freimaurer, Rosenkreuzer und Templer? Sollte reichen.
Wir kennen schon deine schwule Story. Mehr brauchen wir nicht.
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#2   Stimme aus dem Tradiland   12:19:07 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Dieser Beitrag sei auch @ Thomisticus gewidmet;
„ungehörig“: Jetzt beteiligt sich auch kreuz.net schon an den Freimaurer-Verschwörungstheorien. Ich zitiere Dr. Caillet: „…seit 250 Jahren vergifte die Freimaurerei Geist und Gesetzgebung vieler westlicher Länder: Laizismus, Scheidung, Empfängnisverhütung, Abtreibung, Entkriminalisierung der Drogen, Euthanasie.“ Es wäre sicher interessant, Dr. Caillet ausführlich zum Verhältnis Freimaurerei-Kirche zu befragen. Im übrigen bin ich nicht sicher, ob er in der richtigen „Abteilung“ unserer Kirche angekommen ist: „Psycho-spirituelle Medizin“, „Charisma der Erkenntnis“, das klingt alles nicht gut und hat keine Grundlage in der Tradition (auch nicht in der Hl. Schrift)…
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#1   FioreGraz   12:01:21 | Donnerstag, 3. Februar 2005
drollig
Der Herr scheint viel zu sein einmal war er Internist, ein anderes mal Gynäkologe, dann wiederum Chirurg. Auch als Rennfahrer ist er zu finden. Alles was man über so einen Wohlverdienten Arzt findet, sind einzig und alleine Bekerhungsberichte, wo er doch ein führender Wissenschaftler war, noch dazu FReimaurer und Rosenkreuzer. Ich frage meinen Hausarzt ober mir nicht auch ne Topstory liefert, dazu müßten wir das ganze aber übertreffen wie wäre es mit Freimaurer, Rosenkreuzer und Templer? Sollte reichen.
LG
Fiore
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