Er schreibt komplizierte Bücher. Doch seiner langen Rede kurzer Sinn kann man in einem Wort zusammenfassen: Haß gegen die Kirche und die Meinungsfreiheit.
(kreuz.net) Der britische Evolutionsideologe Richard Dawkins (66) hat ein umstrittenes Buch mit dem Titel
„Der Gotteswahn“ geschrieben.
Seit kurzem ist das Buch in 31 Sprachen übersetzt.
Nach Angaben der deutschen
Tageszeitung ‘Die Welt’ rechnet der Evolutionsideologe in seinem Buch mit der Religion ab.
Nach Dawkins
ist der Glaube an Gott angeblich unvereinbar mit einer sogenannten wissenschaftlichen Haltung. Den Gott
der Bibel hält er für „eine der unangenehmsten Gestalten der Weltliteratur“.
In Europa sei die Religion
zwar gesellschaftlich nicht so mächtig wie in den USA: „Aber sie hat doch politische Macht“ – erklärt
Dawkins in einem Interview mit ‘Die Welt’.
„Die Christdemokraten in Deutschland und Italien mögen nicht
allzu christlich sein, aber da gibt es doch eine Voreingenommenheit für die Religion.“
Die italienischen
Christdemokraten existieren seit den frühen 90er Jahren nicht mehr.
Man höre sogar „Schauergeschichten“,
daß selbst die niederländische Erziehungsministerin dafür war, die Theorie des „Intelligent Design“
in den Schulen zu lehren – dämonisiert Dawkins.
Der Evolutionsideologe wird auch auf die Hetze gegen
den designierten EU-Kommissar Rocco Buttiglione angesprochen. Diese sei eher ein Indiz dafür, daß es
in Europa eine Diktatur der Areligiosität gebe.
In seiner Antwort unterstützt Dawkins die Position
der fundamentalistischen Gegner Buttigliones.
Jeder Politker bringe sich zwar selber in sein Amt mit:
„Aber besonders bei Katholiken bin ich skeptisch. Rom diktiert, was sie zu denken haben, wie früher Moskau
den Kommunisten.“
Er sei hin- und hergerissen zwischen seinen „liberalen Überzeugungen“, die ihm sagten,
daß man niemanden wegen seiner privaten Ansichten bestrafen dürfe, und dem „unguten Gefühl“ bei einem
gewählten Politiker, der sich von Rom oder Moskau oder Teheran oder wem auch immer sagen lasse, was er
zu denken habe.
Seine diskriminatorische und pluralitätsfeindliche Geisteshaltung bestätigt Dawkins
in dem anschließenden Urteil über den ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy († 1963):
„Ich hätte
für ihn gestimmt, weil ich glaube, daß er nicht wirklich katholisch war.“
Sich selber bezeichnet Dawkins
als Agnostiker – „weil man nicht 100 Prozent sicher sein kann, daß es keinen Gott gibt“.
Diese Wahrscheinlichkeit
setze er aber bei etwa 98 Prozent an.
Nur „sehr wenige“ Gläubige sind nach Ansicht von Dawkins bereit,
die Grenzen zwischen Naturwissenschaft und Religion zu akzeptieren:
„Jeder, der an irgendein Wunder glaubt,
geht ja davon aus, daß Gott ins Weltgeschehen eingreift und die Naturgesetze außer Kraft setzt.“
Wenn
man einen gläubigen Menschen finde, der diese Trennung akzeptiere, „dann handelt es sich um einen derart
verwässerten Glauben, daß er von kaum einem Bischof, Erzbischof oder gar Papst anerkannt würde“.
Er
werde das nicht mehr erleben: „Aber in 150 Jahren wird die Religion, wenn nicht tot, so doch überall
so bedeutungslos sein wie heute in Europa.“
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127 Lesermeinungen
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#126 Unda Maris 02:06:33 | Montag, 19. November 2007
Erst das Buch lesen, dann schreiben! „Nach Angaben der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ rechnet der Evolutionsideologe
in seinem Buch mit der Religion ab.“ Wenn ich hier eine Rezension eines Buches lese, erwarte ich, dass
der Verfasser des Beitrages das Buch gelesen hat. Dass dies nicht passiert ist, ist offensichtlich. Nahezu
alles, was hier zu lesen ist, IST FALSCH. Sogar die Zitate sind mutwillig aus dem Zusammenhang gerissen.
Ich habe das Buch gelesen. Man kann wie bei allen Büchern geteilter Meinung sein, aber bei einer Seite,
die sich als christlich oder katholisch bezeichnet, kann man doch zumindest Fairness erwarten. Richard
Dawkins ist ein sehr gebildeter und erfahrener Wissenschaftler. Gegenüber Diskussionspartnern ist er
immer fair, freundlich, wahrt Sachlichkeit und v.A. Anstand. Ihn als „diskriminatorisch und pluralitätsfeindlich“
zu bezeichnen ist verleumderisch, falsch Zeugnis abgelegt wider seinen Nächsten und zeugt mit Verlaub
von sehr hartnäckiger Dummheit und Ignoranz! Ich empfehle, das Buch zu lesen und sich selber eine Meinung
zu bilden. Es ist ein gutes Buch.
#125 Rudolfus 16:49:44 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens O. / Die „UNO-Menschenrechte“ werden von fragwürdigen Regimen anerkannt es ist schade das der
Heilige Stuhl die Menschenrechtskonvention nicht anerkennt, eben weil er sich damit in einer Reihe sehr
fragwürdiger Regime befindet. Zu diesen fragwürdigen Regimen zählen auch die USA, die eine der Hauptautoren
der „UNO-Menschenrechte“ sind. Die USA haben keine moralische Autorität für „Menschenrechte“: Ausrottung
der Altamerikaner, Angriffskriege gegen Deutschland und zahlreiche andere Nationen. Die Kirche braucht
keine USA-Bevormundung durch einen fiktiven „Menschenrechtsvertrag“ aus den 1940ern, den die USA selbst
nicht einhalten, geschweige denn China und andere Staaten. Die USA sind eine Ausrotternation.
#121 Leblhuber 01:38:43 | Donnerstag, 1. November 2007
@Stöhr: Der „biblische Jesus“ verbietet nicht das Töten ohne Einschränkung. Glauben Sie im Ernst Jesus
wäre ein Gegner der Todesstrafe gewesen ? Die Antwort gibt Johannes 8,3 Aber die Schriftgelehrten und
Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen
zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im
Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen.Was sagst du? … Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem
Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen:
Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. …Als sie aber das hörten, gingen
sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der
Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?
Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige
hinfort nicht mehr. Haben Sie das schon einmal gelesen?
#120 Clemens Orschel 01:30:27 | Donnerstag, 1. November 2007
Daniel Also mit deinem Basta kommen wir nicht weiter, das klingt mir zu Talibanös. Der von mir genannte
Massenmord ist in der Heiligen Schrift der Christen nachzulesen und nicht nur dieser. Das denke ich ist
nicht zu leugnen. Und aus dieser Schrift leitet sich die Christliche Moral ab. Mir scheint es da einen
Wiederspruch zu geben.
#119 Ydefix 01:18:23 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens O.: Nein, es gibt dann diesen Massenmord nicht, ganz einfach. Denn wenn es den Gott des alten
und neuen Testaments gibt, dann ist er keiner menschlichen Beurteilung unterworfen und es wäre größenwahnsinnig
diesen eigenen Schöpfer eines Verbrechens (!) zu bezichtigen. Denn ohne den Schöpfer könnte man ja
gar nicht denken und irgendwelche moralischen Wahrheiten erkennen.
#118 Clemens Orschel 01:08:36 | Donnerstag, 1. November 2007
Daniel und Rudolfus. immer der Reihe nach, Lieber Daniel. Wenn Gott die absolute Güte in Volkommenheit
ist und er aber, um ein Beispiel zu nennen, in Sodom laut Bericht einen Massenmord beging und obendrein
die arme Frau Lot wegen der Nichtigkeit des Umschauens zur Salzsäule werden lies, ist dann also Massenmord
als absolute Güte in Volkommenheit zu betrachten. Wenn dem so ist könnte man die Unterstützung Hitlers
durch die Kirchen als Christ wenn mann daran glaubt gutheißen. Lieber Rudolfus es ist schade das der
Heilige Stuhl die Menschenrechtskonvention nicht anerkennt, eben weil er sich damit in einer Reihe sehr
fragwürdiger Regime befindet. Es ist so das ich weiterhin feststellen muß, daß du nicht liest was ich
schreibe. Ich schrieb das es der Treibstoff für viele Konflikte auf unserer Erde ist das die großen
Religionen jeweils für sich den alleinigen Wahrheitsanspruch pachten. Dazu gehört das sie sich über
die allgemeinen Standarts der Menschenrechte hinwegsetzen.
#117 Rudolfus 00:38:13 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens M. / Die 100e Millionen Ermordete des Kommunismus und des National-Sozialismus sind mit keinem
Gewaltregime der Welt zu vergleichen Daß es katholische Gewaltregime gab, das liegt schon mehrere hundert
Jahre zurück – und nie wurden annährend so viele ausgerottet wie durch den Kommunismus und National-Sozialismus.
#116 Clemens Orschel 00:34:50 | Donnerstag, 1. November 2007
Rudolfus. / Sie beschönigen Stalin und den Kommunismus Auch hierfür gilt, die Möglichkeiten dieses
Blog’s sind nicht ausreichend um sich über Zahlen zu streiten. Die Kath. Kirche hat historisch nachweisslich
mörderische Diktaturen unterstützt. Macht es da Angesicht des Tötungsverbotes durch den Biblischen
Jesus (einen anderen kennen wir nicht) einen Unterschied ob in der einen Diktatur eine Mio. mehr oder
weniger Menschen ermordet wurden als in der anderen? Sie befinden sich auch auf dem Holzweg, wenn sie
vermuten ich könnte einen der Diktatoren bevorzugen. Sie sind alle zusammen gleichermaßen wiederwertig,
aber auch lachhaft zugleich. Im Übrigen habe Ich den Eindruck, sie lesen nicht alles was ich schreibe.
Ich versuchte zu erklären, das die verbesserte Situation der Menschenrechte in Europa nicht durch die
Kirche sondern gegen sie errungen wurde.
#115 Rudolfus 00:31:15 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens O.: Der Apostolische Stuhl wird die „UNO-Menschenrechte“ auch nicht ratifizieren Der Vatikan
hat bis heute als Staat, die Internationale Menschenrechtskonvention noch nicht rativiziert. Viele der
„UNO-Menschenrechte“ sind auch rein fiktiv und werden von vielen Unterzeichnerländer nicht eingehalten.
Außerdem reden die UNO-Menschenrechte von einer „freien Wahl der Religionen“ – dies widerspricht der
göttlichen Religion.
#114 Ydefix 00:24:24 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens Orschel: „Der Biblische Jesus, wie er in den Evangelien dargestellt wird, verbietet das Töten
ohne Einschränkung und predigt die Nächstenliebe. Wie weit hat die Kirche die sich Kirche Christi nennt
sich von diesen Idealen entfernt. Und wie kann ein so allmächtiger und gütiger Gott wie der christliche,
der schon laut altem Testament wegen geringerer Vergehen gegen sein Wort Massenmorde begangen hat so etwas
dulden.“ Der „biblische Jesus“ verbietet nicht das Töten ohne Einschränkung. Glauben Sie im Ernst Jesus
wäre ein Gegner der Todesstrafe gewesen ? Das war damals so normal, dass es das gibt, dass es gar nicht
erwähnt werden musste. Ein Gott kann auch keinen Mord begehen. Denn Gott ist per definitionem die absolute
Güte und in jeglicher Vollkommenheit unendlich. Laut altem Testament hat derselbe Gott mit dem sich Jesus
Christus als eines Wesens bezeugt die Todesstrafe für bestimmte Vergehen angeordnet.
#113 Rudolfus 00:08:38 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens O. / Sie beschönigen Stalin und den Kommunismus Im übrigen hat Stalin nicht wahllos gemordet,
sondern sehr geziehlt. Stalin hat 100 Millionen Menschen ermordet – hier ist von gezielt keine Rede, sondern
unter ferner liefen. Alleine die christlichen Staaten sind eine geordnete Regierung, vielleicht noch die
buddhistischen.
#112 Clemens Orschel 00:06:38 | Donnerstag, 1. November 2007
Rudolfus. / Im heutigen Europa gibt es keine Folter mehr Entschuldigung bitte. Ich habe den zweiten Teil
ihrer vorangegangenen Antwort übersehen. Ich finde es sehr Aufrichtig von ihnen, das sie nicht leugnen
das die Amtskirche mit den europäischen faschistischen Diktatoren Bündnisse schloss und die Bevölkerungen
jeweils dazu ermutigte den Fasch. Diktatoren auch in den jeweiligen Gottgerechten Krieg zu folgen. Im
übrigen hat Stalin nicht wahllos gemordet, sondern sehr geziehlt. Und zwar alle, die nach seiner Sicht
seiner Macht gefärhlich wurden. Ebenso sind sind Mussolini, Francko und Hitler verfahren. Der einzige
Unterschied besteht darin, Stahlin hat die Kirche abgelehnt und die anderen sahen sie auf ihrer Seite.
Das unterstützt im übrigen meine Behauptung über die Angst um die eigenen Pfründe. Nun zu ihrem letzten
Beitrag. Die Menschenrechte, einschlißlich das Recht auf Körperliche Unversertheit wurden in jahrhunderte
langem Ringen gegen den Wiederstand der christlichen Amtskirche erkämpft. Der Vatikan hat bis heute als
Staat, die Internationale Menschenrechtskonvention noch nicht rativiziert.
#111 Rudolfus 23:34:37 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Clemens O. / Im heutigen Europa gibt es keine Folter mehr Wollen sie wirklich darüber diskutieren ob
Folterqualen und am lebendigen Leib verbrennen weniger brutal ist als Folterqualen und Kreuzigen. Die
Kirche hat wesentlich dazu beigetragen – man braucht nur Europa mit dem Rest der Welt vergleichen, insbesonders
mit den KP-Regimen.
Wehrter Herr Rudolfus, keine Kreuzigung mehr. Wollen sie wirklich darüber diskutieren ob Folterqualen
und am lebendigen Leib verbrennen weniger brutal ist als Folterqualen und Kreuzigen. Kreuzigungen verbaten
sich für das Christentum schon dadurch das ihr Heiland gekreuzigt wurde und das Kreuz zu ihrem heiligen
Symbol wurde. Durch weiteres Kreuzigen hätte es eine schöne Verwirrung gegeben unter den Gläubigen
als auch unter den Heiden. Wir können hierbei also getrost humane Gründe vernachläßigen.
#109 Rudolfus 23:01:47 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Clemens O. / Die Kirche hat die Todesstrafen gemildert Ich hoffe, sie glauben nicht wirklich das die
Todesstrafen der Inq.(brutaler geht’s nicht) weniger brutal gewesen sind als in der Antike. Sämtliche
Todesarten im christlichen Römischen Reich und Europa entstammten dem heidnischen Römischen Reich. Als
erstes wurde die Kreuzigung abgeschafft, mit einigen anderen brutalen Todesstrafen. Im christlichen Römische
Reich verblieb von den heidnischen brutalen Todesarten vor allem der Feuertod. Sind sie auch der Meinung
das die Bündnisse des Vatikan’s und der Kurie (ich schließe niedere Geistliche aus, z.B. Bonhoefer oder
Kolbe) mit sämtlichen Faschistischen Diktaturen Europas, Die Kirche arbeitet mit jedem Herrscher zusammen.
Der Faschismus ist jedenfalls ein Staat, der nicht jeden wahllos umbringt – so wie dies die Kommunisten
mit Stalin & Co zu tun pflegen.
Daniel Stöhr u. Rudolfus: Dank für die Reaktion auf meinen Beitrag Ich kenne ihre Quellen über die
Zahl der Ermordeten nicht, könnte jedoch ebenso eine Zahl in den Raum stellen (runde 10 Mio, laut Voltaire,
die aus Glaubensgründen durch die Kirche ermordet wurden).Das bringt uns aber nicht weiter in diesem
Blog, zumal kein aussenstehender Einblick in die Vatik.Arch.d. Inquisition erhält. Nähern wir uns dem
Tema auf andere Weise. Der Biblische Jesus, wie er in den Evangelien dargestellt wird, verbietet das Töten
ohne Einschränkung und predigt die Nächstenliebe. Wie weit hat die Kirche die sich Kirche Christi nennt
sich von diesen Idealen entfernt. Und wie kann ein so allmächtiger und gütiger Gott wie der christliche,
der schon laut altem Testament wegen geringerer Vergehen gegen sein Wort Massenmorde begangen hat so etwas
dulden. Sie sagen Religions und Meinugsfreiheit(frei oder nicht frei, beschränkte Meinungsfreiheit ist
keine) ist nicht mit dem Christentum vereinbar. Das gilt leider für alle monotheistischen Rel. und ist
Treibstoff für viel Unrecht und viele Konflikte auf unserer Erde. Wehrter Herr Rudolfus. Ich hoffe, sie
glauben nicht wirklich das die Todesstrafen der Inq.(brutaler geht’s nicht) weniger brutal gewesen sind
als in der Antike. Sind sie auch der Meinung das die Bündnisse des Vatikan’s und der Kurie (ich schließe
niedere Geistliche aus, z.B. Bonhoefer oder Kolbe) mit sämtlichen Faschistischen Diktaturen Europas,
deren Verbrechen mindern sollten. Ich behaupte, es war fehlende Zivilcorage und die Angst um eigene Pfründe.
#107 Rudolfus 18:33:08 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Die Verbrechen der Menschen unter katholischen Staaten sind zwar vorhanden, aber abgemildert durch den
Einfluß der katholischen Religion, im Vergleich zu den barbarischen nicht-christlichen Gesellschaften,
wie z.B. das Römische Reich vor dem Christentum mit seinen brutalen Todesstrafen. Die brutalen Todesstrafen
auch noch in christlicher Zeit sind Erbe des heidnischen Römischen Reiches und wurden erst durch die
Kirche gemildert und abgeschafft.
@Clemens Orschel: Die Kath. Kirche hat mitnichten eine „verherende Geschichte“. Da sind Sie einem Mainstream-Vorurteil
aufgesessen. Die Inquisitions- und Kreuzzugssachen werden total übertrieben (die span. Inquisition sprach
z.B. während ihres ganzen Bestehens etwa 500 Todesurteile aus -man vergleiche diese Zahl mit Gulag und
Kz’s) oder verzerrt dargestellt. Beim anderen haben Sie Recht: Religions- und schrankenlose Meinungsfreiheit
ist mit der katholischen Religion nicht vereinbar.
„jetzt hat er die katze…“ Um welche Katze soll es sich nach Meinung des Autors eigentlich handeln? Wenn
er den von ihm unterstellten Haß auf Kirche und Meinungsfreiheit damit meinen sollte, ist zu vermuten
das er das Buch nicht wirklich gelesen hat. In keiner weise gibt es in Dawkins Buch Äußerungen die auf
einen Haß gegenüber der Kirche oder religiösen Menschen schließen lassen würden. Natürlich kritisiert
er die Kirche als Vertreterin der Christlichen Religion und auch alle anderen Religionen zugegebenermaßen
sehr ungeschminkt. Jedoch muß sich in einer Demokratie jede gesellschaftliche Gruppe, die den Anspruch
auf politische Mitsprache hat und die auch einfordert, der Kritik an sie selber stellen. Für die Katholische
Kirche möchte ich meinen, gilt das im Angesicht ihrer veherenden Geschichte um so mehr. Es ist in Dawkins
Buch auch weit und breit kein Haß gegenüber der Meinungsfreiheit zu sichten. Im Gegenteil verteidigt
er diese gegen die Dogmen und die Denkverbote der Religionen mit rationalen Argumenten und nicht mit Polemik.
Es wird von Christl. Bischöfen immer wieder behauptet die Europäischen Werte wären Erbe des Christentums.
Bei aller Liebe, die Glaubensfreiheit und die Meinungsfreiheit welche beide Europäische Werte sind, lassen
sich nun wirklich nicht zu diesem Erbe zählen.Noch ein paar Wörter zu Gott als der unangenehmsten Gestallt
in der Weltliteratur. Wer einmal in der Bibel die Berichte über die durch Gott befohlenen Grausamkeiten
gelesen hat, muß dieser Bezeichnung denke ich zustimmen.
98 Prozent ?? „Sich selber bezeichnet Dawkins als Agnostiker – „weil man nicht 100 Prozent sicher sein
kann, daß es keinen Gott gibt“. Diese Wahrscheinlichkeit setze er aber bei etwa 98 Prozent an.“ Das ist
ja interessant, vor allem wie Dawkins diese Wahrscheinlichkeit berechnet haben will.
Der britische Evolutionist legt wenigstens seine ideologischen Beweggründe dar In einem irrwitzigen Haß
auf Gott waren nachweislich auch andere bekannte Philosophen gefangen wie Karl Marx und Friedrich Nietzsche
und etliche Deutsche.
methusalix Besonders putzig finde ich allerdings, dass Habermas für Sie das Mass aller Dinge sein soll.
Putzig oder nicht – Habermas habe ich nur gewählt, weil er eine Sprache spricht, die Sie verstehen und
akzeptieren können – wir, eingeschränkte Katholiken haben auch andere Autoren die das Gleiche sagen –
Sie würden sie weder verstehen noch akzeptieren. Da werden Sie bei manch hohem Kirchenfürsten nicht
unbedingt offene Türen einrennen. Da könnten Sie recht haben – allerdings halte ich mich an den Oberkatholen
der Welt – den Hl. Vater – der diskutier gerne mit Habermas. Ausser von einigen unserer hoch geschätzten
Mitdiskutanten, die die Frankfurter Schule nicht unbedingt goutieren, nun ja eben gehasst zu werden, um
bei Ihrer Diktion zu bleiben. Es dürfte Ihnen aufgefallen sein – ich unterhalte mich zu diesem Thema
nur mit Ihnen. Dass die von Ihnen „hoch geschätzten Mitdiskutanten“ auf dieser Seite nicht unbedingt
die Lehre der kath. Kirche vertreten, das dürften Ihnen schon Einige gesagt haben – dass diese Tatsache
von Ihnen laufend ignoriert wird, läßt darauf schließen, dass sonst die ZK der KPÖ oder KPD keine
Arbeit hätte.
#101 methusalix † 14:18:39 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Stimme Na wenigstens haben Sie den Hass diesmal aussen vor gelassen; schon ein Fortschritt. Besonders
putzig finde ich allerdings, dass Habermas für Sie das Mass aller Dinge sein soll. Da werden Sie bei
manch hohem Kirchenfürsten nicht unbedingt offene Türen einrennen. Seit allerdings die Kirchenbeamten
sich um die weltliche Macht gebracht haben, liegt da ja weder für Sie noch für Habermas ein besonderes
Risiko darin. Ausser von einigen unserer hoch geschätzten Mitdiskutanten, die die Frankfurter Schule
nicht unbedingt goutieren, nun ja eben gehasst zu werden, um bei Ihrer Diktion zu bleiben.
methusalix Und was führt Sie zu diesem revolutionären Gedankengang? Ein bischen Studium der Schriften
von Habermas – der Ihrer Meinung nach wahrscheinlich ein verblendeter Kirchenheini sein müsste – ist
aber nicht so. Würden sie sich etwas Mühe geben, würden Sie aus den Schriften dieses Vertreters der
Frankfurter Schule selber zum Schluss kommen dass Ihre Meinung: Nicht von einem anderen Planeten, aber
aus einem völlig anderen Geist heraus. Erst die Aufklärung hat das ermöglicht. – ein blödsinn ist.
Fragen Sie sich mal, wieso kam es zur Aufklärung nur in einem christlichen Raum – wieso kam es im muslimischen,
hinduistischen, buddhistischen etc. Raum nicht dazu? Und hätten Sie alle meine Meldungen zu diesem Thema
gelesen und verstanden, hätten Sie sich den großen Teil Ihrer Wortmeldung ersparrt.
Heute ist Christkönig, deshalb: Christ läßt weit die Fahnen wehen, die Völker müssen vor ihm stehen
und rufen: Christ soll König sein! Angst, Furcht und Not verfliegt, da Christ durch Liebe siegt; nicht
blut’ge Schlacht hat das gemacht, alleluja! Du, Christ, sollst unser König sein! Glücklich blühen alle
Staaten, von Gottes Willen gut beraten, die rufen: Christ soll König sein! Nicht gottlos glänzt die
Wehr, Fried hegt der Völker Ehr, der Eintracht Band schirmt Volk und Land. Glaub’ und Treue schützt
die Ehen, in Reinheit soll die Jugend stehen, denn Christus will ihr König sein. Wo Zucht bewahrt das
Haus, geht Friede ein und aus. O süßes Licht, verlaß uns nicht, alleluja!
Über den glauben schimpfen kann man in Demokratien Eine Staatsform, die dem totalitären Anspruch der
katholischen Lehre eher hinderlich ist. Wenn Christentum Religionskritik ermöglicht, dann nur, weil die
darin vertretenen Glaubensrichtungen soviel Anlaß dazu geben. Nicht, weil es z.B. Katholiken gut in den
Kram passen würde.
#97 methusalix † 01:01:53 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Stimme aus Wien Stimme aus Wien: methusalix … ich, der der Meinung bin, dass ohne Christentum keine
Religionskritik geben kann, … Und was führt Sie zu diesem revolutionären Gedankengang? Dass die katholische
Kirche schon immer ein Hort des freien Denkens und des freien Wortes, sei es gesprochen oder geschrieben,
war? Dass man Kritiker angehört hat und versucht hat ihre Kritik zu verstehen und wenn man sie nicht
entkräften konnte, ernst nahm und entsprechende Veränderungen herbeiführte? Das Wort „Kritiker“ gab
es fast zwei Jahrtausende gar nicht für die katholische Hierarchie. Man nannte diese Menschen einfach
Ketzer und um ihrer habhaft zu werden (im Wortsinne) gründete man eine Institution: die „Heilige“ Inquisition.
… oder Sie, der diese Kritik unbedingt als Lehre von einem anderem Planeten sehen will. Nicht von einem
anderen Planeten, aber aus einem völlig anderen Geist heraus. Erst die Aufklärung hat das ermöglicht.
Es bedarf nicht allzuviele Mühe, jemandem die Gründe für seinen Hass aufzuzählen … Sie sollten mit
dem Wort HASS ein wenig vorsichtiger umgehen. Wer sich nur gehasst sieht und glaubt von allen Seiten von
Feinden umzingelt zu sein (übrigens ein sicheres Merkmal, dass eine Religion, ein Glauben zur Sekte verkommt),
gerät leicht in Panik und kann nicht mehr klar denken. Ein bischen Hintergrundinfo … Hass war noch
nie die Stärke aufrichtiger Denker. Schon wieder der Hass, den Sie an mir zu erkennen glauben. Eine schlimme
Projektion, der Sie da erliegen.
methusalix Und das soll ein Verdienst der römisch-katholischen Kirche sein? Die sich klammheimlich bis
offen, je nach Grad der Hinterfotzigkeit des jeweiligen Charakters, auf die Seiten der sehr erregten Muslime
im Karikaturenstreit gestellt hat? Machen Sie sich doch nicht lächerlich mit Ihrem katholischen Wunschdenken.
Ich weiss es nicht, wer von uns einem Wunschdenken zum Opfer gefallen ist – ich, der der Meinung bin,
dass ohne Christentum keine Religionskritik geben kann, oder Sie, der diese Kritik unbedingt als Lehre
von einem anderem Planeten sehen will. Es bedarf nicht allzuviele Mühe, jemandem die Gründe für seinen
Hass aufzuzählen – ob diese Gründe objektiv richtig sind, diese Frage bleibt in der Regel unbeantworet.
Ein bischen Hintergrundinfo betreffend der Ablehnung der Mohammedkarikaturen hätte genügt, damit Sie
selbst Ihre oben geschriebene Meinung als lächerlich und sinnlos fänden – aber wie gesagt: Hass war
noch nie die Stärke aufrichtiger Denker.
#95 methusalix † 19:12:53 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Artois, Pünktchen, Theo, Stimme; Artois: @Methusalix Dawkikeriki … wo er ihn vergesen wird … Ihr
lichtvoller Erguss zeigt, dass Sie nicht das Zeug zum Mystiker haben. Und auch sonst scheinen nicht allzu
tiefe Gedanken dahinter zu stecken. Machen Sie sich nix draus, dafür haben Sie ja einen starken Glauben.
Pünktchen: „Wissen“ Der Glaube an Gott muß deswegen nicht unvernünftig sein, wie Kants Kritiken ausführlich …
Der Glaube an Gott muss nicht unvernünftig sein, da haben Sie recht Pünktchen. Warum führt der Glauben
an Gott dann so oft in die Katastrophe? Weil er, wie auf kreuz.net leicht zu erkennen ist, missbraucht
wird, wie der Kommunismus, der Sozialismus und der Kapitalismus. Nur ein gezähmter, nicht eifernder und
milder Glaube (Sie würden so einen Glauben als „lau“ denunzieren, Pünktchen) kann ein vernünftiger
Glaube sein; alles andere ist von Übel. Bruder Theophil: Ich glaube… …Dawkins hat seinen Lohn schon
empfangen. Da haben wir ihn schon, den ersten Eiferer. Er will zwar Dawkins seinen Lohn -noch- nicht selbst
zuteilen, glaubt aber Gott vorschreiben zu können, was er zu tun hat. Stimme aus Wien: methusalix Über
den Glauben zu schimpfen können Sie nur im christlichen Raum … Und das soll ein Verdienst der römisch-katholischen
Kirche sein? Die sich klammheimlich bis offen, je nach Grad der Hinterfotzigkeit des jeweiligen Charakters,
auf die Seiten der sehr erregten Muslime im Karikaturenstreit gestellt hat? Machen Sie sich doch nicht
lächerlich mit Ihrem katholischen Wunschdenken.
methusalix Ohne dass die römisch-katholische Kirche die Religionsfreiheit nicht zweitausend Jahre massiv
und blutig unterdrückt hätte, gäbe es sie nicht. Verkürzt könnten Sie recht haben – aber nur verkürzt.
Die Idee der Toleranz hat ihren Urpsrung in dem Christentum, das durch die kath. Kirch überliefert wurde
und die diese Idee unterdrückt hatte. Die Idee der Religionsfreiheit kam nicht von außwärts – wocher
denn – sondern aus den gleichen Wurzeln, auf die sich die kath. Kirche berief und überliefert hatte.
Ebenso wie die Möglichkeit der Leugnung dieser Wurzeln – in einem anderen Kulturraum würden Sie nach
jeder Ihrer Wortmeldung wohnung und Aufenthaltsort wechseln müssen aus Angst um Ihr Leben und Leben Ihrer
Angehöriger . Über den Glauben zu schimpfen können Sie nur im christlichen Raum – anderswo nicht.
Glauben und Wissen: Keine Ergänzung- zwei grundverschiedene Dinge! Es ist gut, dass die Wissenschaft
nicht krampfhaft versucht, die stückweisen Erkenntnisse über die Entstehung von Leben und dessen Entwicklung
mit der Genesis abzugleichen, nur, um etwaige Schreihälse einer großen Religionsgemeinschaft milde zu
stimmen. Die sollen meinetwegen noch in 1000 Jahren an die naiven darstellungen glauben. Da sind die menschlichen
Ansprüche halt individuell und wenn Gläubige gern griffige, einfache Botschaften haben wollen, können
sie bei der Wissenschaft nicht mitreden. Aber ist das so schlimm?
@ Brother T Ein Urteil von Ihnen ist mir sooo wichtig! Bitte! Lassen Sie mich nicht im Dunkeln stehen
und sagen Sie mir ihre – in allen Fällen so durchdachte und alle Argumente einbeziehende – Auffassung,
auf dass ich nicht dumm sterben möge! Haben Sie ein Herz, lassen Sie mich teilhaben an ihrer unendlichen
Weisheit, die ihnen nur von Gott geschenkt worden sein kann! Ich flehe Sie an, meine Seele zu erleuchten!
Ich krieche im Staub vor ihrer geistigen Grösse, hinter der nur Gott der Herr stehen kann.
#88 Pünktchen 09:36:31 | Freitag, 26. Oktober 2007
„Wissen“ soweit es sich auf den Gegenstand „Gott“ bezieht, ist aus den in Kants Erkenntnis- und Vernunftkritik
dargelegten Gründen nicht möglich: das gilt auch von Aussagen über seine Existenz oder Nicht-Existenz.
Der Glaube an Gott muß deswegen nicht unvernünftig sein, wie Kants Kritiken ausführlich darlegen. Davon
unberührt ist der „methodische Atheismus“ in Naturwissenschaften, durch den ausgeschlossen sein soll,
daß die Vokabel „Gott“ Erklärungskraft in naturgesetzlichen Zusammenhängen haben kann. Dawkins Aussage,
daß „der Glaube an Gott unvereinbar mit einer sogenannten wissenschaftlichen Haltung“ sei, ist Unsinn!
Der Glaube an Gott hat in streng naturwissenschaftlichen Aussagezusammenhängen keinen Platz. Dawkin begeht
den Fehler vieler Atheisten: er hypostasiert die methodischen Selbstbeschränkungen einer Wissenschaft
zu metaphysischen Existenzaussagen. Der Glaube an Gott ist mit einer „wissenschaftlichen Haltung“ überall
vereinbar, wie eine große Zahl gläubiger Wissenschaftler belegt. Freilich: ihr Glaube darf nicht mit
den Erweiterungen methodisch erlangten Wissens verwechselt werden.
#86 methusalix † 08:48:58 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Geyer Florian Geyer: Großartig mit diesem Buch outet sich Dawkins eindeutig als Ideologe…der seine
Aussagen mit Belegen untermauern kann. Der Mann WEISS, dass seine Aussagen richtig sind, Sie GLAUBEN das
nur.
Schön wär’s, Luther, aber ich unterstelle hier gar nichts! Wäre der Mensch das Wichtigste, müßte
Homosexualität gar nicht explizit erwähnt werden. Dann würde der Mensch individuell aufgrund seiner
Handlungen beurteilt werden- nicht, weil er eine bestimmte sexuelle Prädisposition hat. Sie können den
Satz drehen und wenden: Er setzt Homosexuelle gegenüber Heterosexuellen herab, wenn er stilistisch auch
deutlich von der drastischen Bibelformulierung zur Homosexualität abweicht. Drehen wir’s mal um: Eine
nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind heterosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung
nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung,
Mitleid und Takt zu begegnen. Möchten Sie Mitleid haben aufgrund der Tatsache, dass Sie heterosexuell
veranlagt sind?
#84 Florian Geyer 20:54:00 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Großartig mit diesem Buch outet sich Dawkins eindeutig als Ideologe und ist somit nicht mehr glaubwürdig.
Weites veranschaulichte er dass Atheismus eine aggressive ideologie ist… …die Kraft die stets das
böse will doch stets das Gute schafft…
#83 Artois † 20:08:20 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Luther hat recht, heiße Luft, taugt nichts. Typisch für die moderne: Die gleichen primitiven Thesen
immer und immer wieder, bis die dumme Masse dann glaubt, daß wohl was dran sein muß, wenn man derartiges
immer wieder hört!
@Luther: Danke schön für den Hinweis, aber… Die Gesellschaft spielt ein sehr sehr herabgewuerdigtes
Bild von Sexualiaet! Als waere diese alles. Es ist ja gerade nicht die Gesellschaft, die hier Menschen
auf Sexualität reduziert, sondern die katholische Lehre, die homosexuelle Menschen zu Homosexuellen macht.
Hier wird allein (!) Sexualität zur Sünde erklärt- der Mensch dahinter ist erst einmal nebensächlich.
#80 Luther 19:51:30 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Naja, Sie sind ja ein ganz schlauer. Sie tuen ja gerade so, als waere ein jahrhundertelanger Disput durch
das Erscheinen des Buches endlich zugunsten des Atheismus geloest. Ich will Ihnen sagen, was dieses Buch
bringen wird: Heisse Luft! Das ist laengst schon alles durchgekaut, tief philosophisch und theologisch
diskutiert und dabei werden nur die dumme Masse wieder bedient mit den Vorurteilen: EI KLOAR, SCHEISS
RELIGION IS DOCH AOUT! Nicht mehr, nicht weniger!
#79 methusalix † 19:41:53 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@taizebesucher taizebesucher: Davkins Verteufelt die Religionen ,erschafft sich selbst aber eine!Was für
ein Heuchler! Keine Angst, taizebesucher! Mr. Dawkins wird seine Ansichten ganz bestimmt NICHT mit Folterkammer
und Scheiterhaufen und auch nicht mit Sprengstoffgürteln oder Baukränen durchzusetzen versuchen. Seine
Waffe ist der Geist und das geschriebene Wort und da er für seine Aussagen Belege vorweisen kann, werden
diejenigen, die ihren Glauben auf reines Nichtwissen bauen, einen schweren Stand haben, ihn zu widerlegen.
Besonders solche Luftikusse wie Manfred Lütz.
@ Regentanz Stand da der Ausspruch so drin oder nicht? Wenn sie mir eine Stelle im Buch zeigen wo er diese
Aussage zurücknimmt werde ich mich Entschuldigen.
#76 Gladius 19:19:55 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Darwin und Co. Wenn Hr. Dawkins meint, er stammt vom Zufall ab, soll er das bitte tun.Ich glaube, dass
ich oder meine weitesten Vorfahren nicht aus dem Urschleim gekrochen sind. Euer Gladius
#75 Luther 19:17:34 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Sie ergeben sich dem Primat des Gefuehls. Ein menschliches Leben besteht aber nicht nur aus Gefuehlen,
sondern viele Dinge muessen auch durch die Vernunft hindurch, durch Moralvorstellungen, etc.! Es ist zu
einfach zu sagen, dass dies ein nettes Gefuehl sei, dem man einfach nicht widerstehen kann! So ist das
nicht! Aber auch hier wieder klar. Die Gesellschaft spielt ein sehr sehr herabgewuerdigtes Bild von Sexualiaet!
Als waere diese alles. Und noch was. Auch heterrosexuelle Menschen sollen und muessen mit ihrer Sexualitaet
nicht nur gefuehlsmaessig umgehen, und auch Verzicht wird hier angepriesen, z.b. vor der Ehe!
@Luther: Homosexuelle empfinden sich i.a. nicht als „unwahr“ Sie merken zwar recht früh, dass ihre Umwelt
sie als irgendwie verkehrt wahrnimmt und manch einer leidet dann auch darunter, aber prinzipiell empfinden
Homosexuelle ihre Gefühle als authentisch. Wenn jetzt ein Glaube aussagt, diese Gefühle seien falsch,
kann ich gut verstehen, wenn die Adressaten sich abwenden. Denn: Gefühle sind nun mal nicht rational
steuerbar. Man kann sie höchstens unterdrücken. Nächstenliebe heißt hier also, dem gegenüber das
Unterdrücken der eigenen Gefühle aufzubürden, damit er einer religiösen Lehre entspricht. Sexualität
ist aber etwas anderes, als der Appetit auf Schweinefleisch, den beispielsweise ein Muslim unterdrücken
muß. Er kann auf Rind, Lamm, Fisch etc. ausweichen, die ihm möglicherweise ebensogut munden. So wenig,
wie Sie auf einen Mann umschwenken können, kann kein homosexueller Mann auf eine Frau umschwenken, beziehungsweise
eine homos. Frau auf einen Mann. Hier lässt sich unser Hirn nicht willkürlich dirigieren.
#72 Luther 18:49:29 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Naja, das ist ja eine andere Sache! Jetzt betreten Sie ein andere Baustelle! Das natuerlich auch Dinge
gesagt und getan werden, die die chris. Naechstenliebe verachten,das ist absolut richtig! ABER…Naechstenliebe
bedeutet nicht, dass man alles billigt oder gut heisst. Naechstenliebe heisst aus christlicher Sicht auch,
dass man jmd. hinweist auf das, was man selbst als Wahrheit ansieht. Aus diesem Grund muss manchmal diese,
vielleicht auch harte, Wahrheit ausgesprochen werden und nicht als Akt des Kaputtmachens, sondern als
Akt der Zuwendung!
@ Navon @ Navon Ihre kindlich tuckige Art ist ja wirklich amüsant! Du hast das Buch also nicht gelesen,
aber verbreitest fleißig Lügen darüber. Sehr katholisch-christlich! Keine Ahnung aber viel Meinung!
Dann schauen sie mal im Bericht oben da steht das ja Auszugsweise drin, wenn sie das nicht glauben wollen
können sie gerne dort Falschinformation aufdecken und beweisen. Herr Dawkins ist kein Freimaurer, aber
das ist ja eigentlich auch egal, oder? Kleiner Witzbold, freimaurerischer Geist muss nichts mit einer
Mitgliedschaft in einer Loge zu tun haben. Aber wie steht so treffend auf der Werbung bei dem Buchladen
um die Ecke: Lesen gefährdet die Dummheit! Entweder lesen sie nicht oder der Satz an ihrer Bücherei
ist gelogen oder nur ein billiger Werbegag, da bleibe ich lieber bei meiner Devise, nicht allzu viel lesen
und wenn doch lesen nur ausgewählte vernünftige Sachen.
@Luther Sie verstehen es als Diffamierung, ich verstehe es als wuerdige Schaetzung und eine Ausdruck der
Achtung vor homosexuellen Menschen! Da sind Sie hier aber eine rare Gattung. Der Katechismus führt aber
noch etwas vor Augen: „Ihnen ist mit Achtung, Takt und Mitleid zu begegnen“. Das man Gläubige (die Hauptleserschaft
des Katechismus) überhaupt erst dazu auffordern muß, Menschen mit Achtung und Takt zu begegnen, ist
ein wohl ungewollter Hinweis auf eine problematische Wahrnehmung von Nächstenliebe mancher Christen.
Mir als Nicht-Gläubigen mußte man jedenfalls nicht extra aufschreiben, dass ich prizipiell respektvoll
mit anderen Menschen umzugehen habe.
#69 Luther 18:35:46 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Sigurd: naja, tatsaechlich wird im Gegensatz zum gesellschaftlichen Konsens festgestellt, dass Homosexualitaet
in ihrer Auspraegung „unnormal“ ist. Ja! Sie verstehen es als Diffamierung, ich verstehe es als wuerdige
Schaetzung und eine Ausdruck der Achtung vor homosexuellen Menschen! Aber als moralisch normal koennen
wir es eben nicht anerkennen, sorry! Und da klafft die Gesellschaft und die Kirche weit auseinander. Ja!
Natuerlich! Denn in der Gesellschaft werden alle Tabus gebrochen, die gebrochen werden koennen!
Merken Sie noch was, Luther? Kein Homosexueller wünscht sich „Mitleid“, denn das braucht er nicht. So
(fadenscheinig) nett das hier formuliert ist, täuscht es nicht darüber hinweg, dass hier Menschen ganz
klar in eine gesellschaftliche Außenseiterrolle gedrängt werden. Hier wird ganz klar erläutert, dass
die Normabweichung nicht nur als unnormal, sondern als abnormal gesehen wird. Außerdem heißt „Prüfung“
hier nichts anderes, als dass Homosexuelle sich wohl emotional verfranst haben und daran arbeiten sollen,
wieder „normal“ zu werden. Sorry: Diese geheuchelte Menschlichkeit ist fast noch schlimmer, als die offene
Homophobie der kreuz.net-Radikalen.
#65 obelix † 18:28:13 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Luther Vielleicht sollte man Laun, Meisner und Konsorten so einen Katechismus zu Weihnachten schenken.
Wäre doch eine gute Gelegenheit, denn die scheinen nun wirklich nicht zu wissen, was der Katechismus
ihnen zum Umgang mit gleichgeschlechtlich Liebenden Frauen und Männern vorschreibt.
#64 Luther 18:20:20 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Sigurd: So, dann wollen wir Ihre Ausfuehrung doch mal kurz beleuchten. Also, der Text, der uns hier Auskunft
gibt, ist der Katechismus. Darin steht folgendes geschrieben: Eine nicht geringe Anzahl von Männern und
Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten
von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte
sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem
Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer
Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen. Also hoeren Sie bitte auf,
hier die Mitleidstour aufzufahren und uns erzaehlen zu wollen, dass die Kirche ach so schlimm zu homosexuellen
Menschen ist! Wer sich als katholischer Christ nicht daran haelt, der verstoesst gegen die Kirche.
@Luther Doch, es stimmt. Aber es berechtigt niemanden dazu, diese Menschen herabzuqualifizieren. Nur,
weil das in bestimmten Religionen Tradition hat und lange Zeit „common sense“ war, ist es nicht gerecht.
Und wenn eine Religion Ungerechtigkeit propagiert, gilt es, sie auf den moralischen Prüfstand zu stellen.
Und dort versagt der Katholizismus genauso wie der Islam. Die katholische Kirche stellt es ja quasi als
Gnade dar, dass Homosexuelle überhaupt existieren können. Da rate ich den Homosexuellen: Pfeift auf
derlei Anmaßung und widmet Euch den Menschen, die Euch so akzeptieren, wie ihr seid.
#62 Luther 18:05:58 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Ist das falsch?? Homosexuelle kommen nicht dem biblischen Verlangen nach, Nachkommen zu schaffen (Arterhaltung).
Sie können es nicht aus biologischen Gründen, da Frau&Frau und Mann&Mann keine Befruchtung hinkriegen.
Stimmt das etwa nicht??
#61 obelix † 17:59:51 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Bischof Alois Bischof: Wahnsideologe Dieser Ideologe nimmt selber – weil er noch nie einen göttlichen
Eingriff erlebt hat – … „Göttlicher Eingriff“, ist das Ihr Euphemismus für Wunder? Wunder sind doch
nichts weiter als ein bedauerlicher Mangel an naturwissenschaftlicher Forschung. Ein Flugzeug oder ein
Funktelefon wäre vor zweihundert Jahren ein Wunder gewesen. Vorbei! Vielleicht ist der Mangel an „Wunderglauben“
bei Richard Dawkins nur deshalb nicht so ausgeprägt wie Sie es gerne hätten Herr Bischof, weil er einfach
besser Bescheid weiss über die Wunder der Natur. … an, dass seine eigene Erfahrungen die einzig wahren
sind. Tun Sie doch auch, oder? Der einzige Unterschied ist, dass Dawkins für seine Erfahrungen Beweise
vorlegen kann und Sie nicht. Dawkins weiss, Sie glauben. In diesem Sinne sind seine atheistischen und
pseudowissenschaftlichen Ansichten … ohne Umsicht, ohne Intelligenz. Ohne Intelligenz ist wirklich gut!
Eine einmalig wahre Aussage. Unterstreicht den Wahrheitsgehalt Ihres Beitrages ganz ungemein; Chapeau!
Interessant: Homosexuelle kommen nicht dem biblischen Verlangen nach, Nachkommen zu schaffen (Arterhaltung).
Sie können es nicht aus biologischen Gründen, da Frau&Frau und Mann&Mann keine Befruchtung hinkriegen.
Sie sollen aber auch nicht falsches Zeugnis reden, also einer Frau/einem Mann vormachen, dass sie sie/ihn
lieben, nur um der Arterhaltung Willen (oder doch in diesem Falle lügen?). Sie sollen aber auch nicht
sexuell miteinander aktiv werden, da dies Unzucht bedeutet und Sex aus „niederen Instinkten“ heraus. Fazit:
Homosexuelle sollen eigentlich gar nichts dürfen. Schön, dass unsere echte Gesetzgebung dies anderes
sieht. Letztlich ist es irrelevant, ob die Kirche toleriert oder nicht. Sie muß sich zumindest hierzulande
der Gesetzgebung beugen und kann meinethalben „Empfehlungen“ aussprechen, aber keine Verbote.
#59 methusalix † 17:58:32 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Stimme @Luther Stimme aus Wien: DocRöntgen … siehe Religionsfreiheit (ohne Christentum gäbe es sie
nicht, was nicht heißt dass sie nicht gegen dem Machtanspruch der Kirche erkämpft wurde). Ohne dass
die römisch-katholische Kirche die Religionsfreiheit nicht zweitausend Jahre massiv und blutig unterdrückt
hätte, gäbe es sie nicht. Denn dann wäre es nicht nötig gewesen, sie zu erkämpfen. Insofern haben
Sie Recht, dass es ohne die katholische Kirche die Religionsfreiheit nicht gäbe; und ohne die Nazis hätte
es die 68er nicht gegeben, sie wären einfach unnötig gewesen, genau so, wie es ohne die Kommunisten
die Wende im Ostvlock nie gegeben hätte. Luther: @Doc: … Schade! Wirklich! Es zeigt, wie unfrei Sie
eigentlich sind! Für Sie ist jeder, der sich nicht auf Dauer ins katholische Denk-Ghetto einsperren lässt
unfrei? Für Sie möglicherweise richtig; Tiere die lebenslang hinter Zoogittern gehalten wurden, kommen
in der Freiheit auch nicht mehr zurecht. Traurig aber wahr; also bleiben Sie bitte in Ihrem katholischen
Zoo, zu Ihrem eigenen Schutz.
#57 Luther 17:51:27 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Stimme, ich stimme zu… Noch was: die Kirche sieht sehr sehr wohl auch den Aspekt des Spasses und der
Freude an der Sexualitaet. So ist das Sakrament der Ehe erst vollzogen, wenn beide Partner miteinander
geschlafen haben! Hier steht ganz klar und eindeutig die Sexualitaet in einem sehr grossen Rahmen, der
uns Menschen wirklich am Ende gluecklich macht. Aus diesem Grund verstehe ich die vielen Anfeindungen
hier nicht. So oft wird gesagt, die stocksteifen Katholiken, die leben ihr Leben nicht aus! Doch, und
zwar sehr gut! Aber wir sehen eben beispielsweise Sexualitaet in ihrem ganzen Rahmen, nicht nur im Spass
und im Gefuege von Lust und Leidenschaft, sondern in ihrem ganzen, ja, grossen Auftrag. Dafuer muessen
wir natuerlich auch gegen mittlerweile Gesetzmaessigkeiten ankaempfen. Ganz klar. Aber nicht gegen den
Mensch, sondern mit und fuer den Menschen!
Luther Ich gebe Ihnen fast in allen Punkten Recht. Was den „Selbstzweck der Sexualität“ betrifft haben
Sie insofern Recht, wenn man dies nicht auf das Zeugen von Nachkommen einschränkt – in der Tat, Sexualitä
ist nicht nur dafür da, um Nachkommen zu sichern, sondern sie ist eine Art der Kommunikatiion zwischen
den Partnern. Es besteht aber auch die Möglichkeit der Sexualität, wo sie nur zur Befriedigung des sexuellen
Verlangens dient – pornographie, prostitution usw. (und sehr oft bei der HS)- und dies bezeichnete ich
als Selstzweck der Sexualität. Übigens: Zeugunsufähigkeit in einer Ehe ist Annulierungsgrund, wenn
der Partner dies vor der Ehe nicht wusste. Was die oleranz betrifft – ganz und gar meiner Meinung – sie
hat jeoch vernünftige Grenzen.
#55 Luther 17:12:18 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Richtig, Stimme! Und zudem kommt noch, dass die Kirche ein sehr feingewobenes Bild von Liebe besitzt,
die nicht nur aus Gefuehlen, sondern, wie es nunmal auch im Ehegespraech abgefragt wird, aus Fortpflanzung
und Verantwortung fuer diese Nachkommenschaft besteht! (Das ist im Grunde eine vollkommene Ueberdeckung
mit der Evolutionstheorie: Erhaltung)! HS Partnerschaft ist durch die Biologie schon alleine ausgeschlossen,
Nachkommenschaft zu zeugen. Aus diesem Grund kann die Kirche diese Art der „Liebe“ nicht anerkennen, wohl
aber tolerieren. Das Argument, es gibt auch Heterosexuelle Partnerschaften, die zeugungsunfaehig sind,
zieht nicht, denn hier spielen am Ende medizinische Gruende (z.B. kaputte Spermien) eine entscheidende
Rolle, aber die zugrundeliegende Biologie stimmt nach wie vor noch! Somit wird Sexualitaet, von mir aus
auch mit GLueck und Tiefe verbunden, zu einem Selbstzweck, der sowohl antievolutionaer, als auch in dem
Sinne unbiblisch ist, das hier Liebe zu Gefuehlen und reinem Selbstzweck degradiert wird! TROTZDEM sollen
wir Christen Homosexuelle Menschen respektieren und tolerieren, auch wenn wir ihnen „raten“ (aus Liebe)
muessen, ausgeuebte Sexualitaet einzustellen. Diese gilt im Uebrigen auch fuer Pornoindustrie, heterosexuelle
Menschen (die sich nur fuer Sex interessieren), fuer generelle Partnerschaften! Auch wir muessen in unseren
Partnerschaften uns diesen SPiegel immer vorhalten und uns fragen, ob wir daran vorbeileben. Das meinte
Jesus, als er den Splitter ansprach!!
litterae sunt divitiae: Also ist HS doch immer ein Verbrechen Nein – sehe ich nicht so. Gebe allerdings
zu, meine Kurzfassung ist mißverständlich. Homosexuellen haben, ebenso wie die Heterosexuellen, den
Wunsch nach Glück in einer Partnerschaft. Dass jedoch nur die heterosexuelle Partnerschaft von den Gesetzen
bevorzugt wird, hat den Grund nicht in diesem Wunsch, sondern in den Leistungen dieser Partnerschaften
für die Gesellschaft. Deswegen bin ich der Meinung, dass es keine Gleichstellung beider Art der Partnerschaften
geben kann. Es kann ohne weiteres HS Partnerschaften geben, deren Grund mehr sei als nur Sex (ich kenne
sehr viele) – sie können nur nicht gleichwertig sein (vor dem Gesetz) mit den Hetero-Partnerschaften.
#53 Alois Bischof 17:00:21 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Wahnsideologe Dieser Ideologe nimmt selber – weil er noch nie einen göttlichen Eingriff erlebt hat –
an, dass seine eigene Erfahrungen die einzig wahren sind. In diesem Sinne sind seine atheistischen und
pseudowissenschaftlichen Ansichten nicht anders als die eines jeden Islamischen Extremisten. Fanatisch,
ohne Umsicht, ohne Intelligenz. Die Widerlegung der Thesen Dawkins ist sehr einfach. Er wiederholt ja
die weitverbreiteten marxistischen und darwinistischen Parolen und Propaganda in einer anderen Hülle.
Sehr typisch. Aber nicht glaubwürdig. The Dawkins’ Delusion? ist ein gutes Buch das ganz klar und ohne
Polemik Dawkins Thesen widerlegt. Dawkins ist am Ende nicht anders als Voltaire und Marx. Seine Zeit wird
vergehen. Er wird seinen Einfluss auf Leute ausüben die Vorurteile hegen und sowieso die Religion vernichtet
sehen wollen, aber wissenschaftlich ist sein Buch wohl kaum. Z.B. nimmt Dawkins im Widerspruch zur Thermodynamika
(einem Wissenschaftsbereich, der bewiesen ist) die Selbstordnung eines geschlossenen Systems ohne externen
Einfluss an. Am Ende kommt man dann zu einem Pantheismus der Dawkins eher zu vertreten versucht: die Vergöttlichung
der Survival of the fittest und der Natur an sich. Ganz primitiv also.
@Stimme aus Wien ob die Sexualität nur Selbstzweck ist oder nicht – in diesem Kontext wurden alle Verurteilungen
in der Bibel getätigt. Wird die Sexualität zum selbstzweck gibt es kein unterschied zwischen Homosexualität
oder Prostitution. Wird die Sorge für die notwendige Nachkommenschaft nicht Rechnung getragen – ist sie
ein Verbrechen, besonders wenn sie (die Homosexualität) zur Last der Gesellschaft wird. Also ist HS doch
immer ein Verbrechen. Oder sehen Sie Fälle, in denen sie nicht zum Selbstzweck ausgeübt wird?
DocRöntgen Meine Vermutung hat sich erhärtet – Sie kennen die kath. Kirche und ihre Lehre nur aus Höresagen
oder von dieser Seite (konkret: kreuz.net). Ob ausgelebte Homosexualität Sünde sei oder nicht ist davon
abhängig, ob 1.das Zeugen der Nachkommen für eine Gesellschaft lebensnotwendig sei oder nicht und 2.
ob die Sexualität nur Selbstzweck ist oder nicht – in diesem Kontext wurden alle Verurteilungen in der
Bibel getätigt. Wird die Sexualität zum selbstzweck gibt es kein unterschied zwischen Homosexualität
oder Prostitution. Wird die Sorge für die notwendige Nachkommenschaft nicht Rechnung getragen – ist sie
ein Verbrechen, besonders wenn sie (die Homosexualität) zur Last der Gesellschaft wird. Was Ihre Exegese
des Epheserbriefes betrifft: entweder stehen Ihnen nur Bücher aus einem Anitquariat zur Verfügung und
Sie nehmen sie als „bare Münze“ – unkritisch – und Beweis für die Lehre der Kirche heute, oder Sie mißdeuten
es bewusst falsch. Beides ist intelektuell unaufrichtig.
@ sozialkatholisch: Du hast das Buch also nicht gelesen, aber verbreitest fleißig Lügen darüber. Sehr
katholisch-christlich! Keine Ahnung aber viel Meinung! Herr Dawkins ist kein Freimaurer, aber das ist
ja eigentlich auch egal, oder? Und Bücher kann man auch leihen – kostet kein Geld. Aber wie steht so
treffend auf der Werbung bei dem Buchladen um die Ecke: Lesen gefährdet die Dummheit!
#49 DocRöntgen 16:05:49 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Stimme Ich habe den Eindruck – Sie kennen die kath. Kirche und Lehre nur aus Höresagen. Wieso soll die
kath. Kirche das Individuum zu untedrücken? Woher nehmen Sie den „pauschalen Sündenstempel“? Woher?
Von Euch Katholiken, die sich auf die Bibel berufen, wenn sie sagen „ausgelebte“ Homosexualität ist Sünde.
(Ein Beispiel) Als Erläuterung kommt dann: „Er haßt die Sünde, aber er vergibt dem Sünder.“ Das macht’s
nicht besser, denn es bleibt der von vornherein festgeschriebene Makel eines Menschen aufgrund eines bestimmten
(hier:sexuellen) Merkmals. Wozu dies führt, sieht man in anderen Foren hier. Aber auch Frauen erhalten
(indirekt) ein wertendes Profil: Paulus, Epheser 5, 22-24 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter
wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die
er als seinen Leib erlöst hat. Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch
die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen. Der logische Schluß ist, dass die sich nicht unterordnende
Frau die Glaubenslehre nicht erfüllt, sich also gegen Gott auflehnt und somit ebenfalls eine Sünderin
ist. Die Unterdrückung findet in der Auslegung solcher Passagen statt. Können Sie mir eine katholische
Bischöfin nennen?
@Luther Leider kann ich auf Ihr Posting erst jetzt reagieren: Einer der ersten persoenlichen Kontakte,
die der jetzige Papst wiederhergestellt hat, war mit Hans Kueng in einem ganz persoenlichem Treffen, das
selbst Hans Kueng gelobt und sogar als extrem positiv empfunden hat. Und nun?? Ja, das ist mir bekannt.
Aber sanktioniert wurde er trotzdem. Und noch was. Wenn jmd. eine Lehre verkuendet, die vollkommen GEGEN
das steht, was die Kirche verkuendet, dann muss man natuerlich einschreiten. Keine Widerrede! Ich denke
auch, dass wenn man für eine solche Institution arbeiten will, man sich an die Spielregeln halten muss.
Wenn ich als Professor einer Universitaet oeffentlich die Prinzipien und den Aufbau, die Inhalt und die
Ausrichtung der Universitaet anzweifle und in den Schmutz ziehe, dann wird der Kultusminister sehr schnell
bei mir anrufen!! Das glaube ich gerne. Worum es mir einzig und allein geht, ist, festzustellen, dass
in der RKK die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt ist. Das ist alles.
#47 Luther 15:39:22 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Nette Werte, Respekt, Umgang, Höflichkeit Diese Werte sind lobenswert. ABer vollkommen unverbindlich
und letztlich ohne Grundlage. Was heisst denn Respekt?? Umgang?? Oeffnen Sie einer alten Dame die Tuer??
Respekt?? Diese Werte machen nur in einer Selbstreflexion Sinn, wenn Sie Werte haben, an denen Sie sich
orientieren. Ansonsten obliegt jedem Menschen die Moeglichkeit, Werte sich freu zu definieren. Selbst
J. Habermas musste im Gespraech mit Kardinal Ratzinger einsehen, dass es Grundwerte einer Gesellschaft
geben MUSS, die nicht dialektisch erarbeitet werden KOENNEN (klar, denn fuer einen Dialog braucht man
bereits Verhaltensregeln)! Das christ. Massband ist die Liebe Gottes, die er in seinem Sohn offenbart
hat. Die ist manchmal durchaus auch „hart“, wie auch Worte der eigenen Eltern manchmal Unverstaendnis
herbeifuehren. Aber am Ende steht das Gute, Gott selbst! Somit indoktriniert die Kirche nicht, wenn sie
ihre Werte offenbart und den Menschen verkuendet. Sie weiss auch darum, und auch das wissen wir nur von
Gott selbst, Christus, dass ER, Gott, auch dem Menschen „nachlaeuft“, der eben immer wieder suendigt.
Suendigen heisst hierbei, die Liebe, die Gott uns entgegenbringt, abzulehnen. Sie zu ignorieren.
#46 DocRöntgen 15:28:10 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Luther, Sie bestätigen mich (indirekt) Damit Sie jedoch beurteilen koennen, brauchen Sie eine Art Massband,
eine Art Skala, damit Sie beurteilen koennen. Das ist das, was Ihnen Ihr Glaube diktiert. Wenn er es so
behutsam diktiert hat, das Sie es als „Gabe“ empfinden, hat er wahrlich Geschick bewiesen. Ich brauche
kein Maßband, um Respekt, Umgang, Höflichkeit etc. meines Gegenübers einschätzen zu können. Mein
Maßband ist „Gefühl“, „Empfinden“, „Sensibilität“ und im Laufe des Lebens auch Lebenserfahrung, die
mir Vergleichsmöglichkeiten schafft. Wenn dann eine Institution kommt und mir sagen will „Halt! Ab jetzt
denkst Du so und so über bestimmte Menschen!“ winke ich dankend ab. Dann ist das kein Hilfsangebot, sondern
schlicht willkürliche Beeinflussung meines Verstandes.
DocRöntgen Der Katholzismus beispielsweise versucht dies zu verhindern, indem er pauschal bestimmten
Menschen den Sündenstempel aufdrückt (von verzeihlich bis Todsünde). Ich habe den Eindruck – Sie kennen
die kath. Kirche und Lehre nur aus Höresagen. Wieso soll die kath. Kirche das Individuum zu untedrücken?
Woher nehmen Sie den „pauschalen Sündnstempel“?
#44 Luther 15:21:56 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Wenn Sie beurteilen, Ich behalte mir das Recht vor, den Menschen als Individuum zu beurteilen Das ist
gut und recht. Damit Sie jedoch beurteilen koennen, brauchen Sie eine Art Massband, eine Art Skala, damit
Sie beurteilen koennen. Christus selbst hat uns ein Massband gegeben: die Liebe Gottes, die sich in ihm
und durch ihn manifestiert. Liebe, nicht im Sinne von alles ist erlaubt und soll gemacht werden, sondern
im Sinne der Wahrheit, die er uns gegeben hat. Die Kirche selbst verurteilt nicht! Sie gibt den Menschen
Richtschnuren zu einem guten, moralisch erfuellten Leben. Dass damit die scheinbare Freiheit geschnitten
wird, scheint so. Ist jedoch nicht so. Nehmen wir das Beispiel der Sonntagspflicht. Jedem kath. Christen
wird „vorgeschrieben’, sich sonntags zum Gottesdienst zu sammeln. Sie sehen das als Beschneidung, denn
die Kirche sagt Ihnen, dass Sie nicht im Bett liegen bleiben koennen, oder gemuetlich vor dem Fernseher
sitzen koennen etc. Eine Sichtweise. Die andere ist jedoch viel sinnvoller. Wenn wir als Christen daran
glauben, dass der Sonntag im Verlaufe der Woche ein ganz besonderer Tag ist, weil Christus auferstanden
ist, weil Gott selbst Ruhe eingelegt hat, dann ist es fuer uns wie ein inneres Draengen, sonntags dieses
Fest, das mich unmittelbar betrifft, zu feiern, sich zu sammeln, ja, zur Messe zu gehen. Somit wird das
Sonntagsgebot kein „Gebot“ oder „Verbot“, sondern Ausdruck einer tiefen inneren Einstellung. Wenn ich
trotzdem nicht gehe, erschiesst mich keiner o.aehnliches!!
#43 DocRöntgen 15:14:12 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Luterh: „Leichte“ Fehleinschätzung Hinter „allem“ sehe ich bestimmt keine Manipulation. Hingegen schon
hinter einer Lehre, die Antworten vor der Frage liefert. Die Urteile fällt, ohne das vorher eine Anklage
erhoben wurde. Ich behalte mir das Recht vor, den Menschen als Individuum zu beurteilen. Der Katholzismus
beispielsweise versucht dies zu verhindern, indem er pauschal bestimmten Menschen den Sündenstempel aufdrückt
(von verzeihlich bis Todsünde). Da wollen Sie mir sagen, ich sei unfrei? Oh je…
DocRöntgen Korrigiere: Sie möchte es sein. Wenn Sie „relevant“ dahingehend deuten, dass biblische Lehren
einen ausformulierten Gegenentwurf nötig machten, als diese Lehren zu einer Gesamtverpflichtung gemacht
werden sollten- okay. Richtig – das Christentum trägt seine Kritik in sich selbst, daher ist es nicht
mit einer Ideologie gleichzusetzen. Ebenso wie Christentum nicht gleich Kirche sei – aber ohne Kirche
kein Christentum. Alle die von Ihnen beschriebene Mißstände wurden aus der selben Wurzeln bekämpft
auf die sich die Institutionen, wo diese Mißstände blüten, beriefen. Jedoch, diese Wurzeln sind nur
Dank dieser Institutionen vorhanden. Dass sie für die gesamte Gesellschaft irrelevant sind, das stimmt
nicht – beispiele dafür gibt es viele in der Geschichte.
#41 Luther 15:06:18 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Doc: Irgendwie schade. Sie sehen hinter allem und jedem Manipulation, Verfolgung, geistliche Toetung
und Unterdrueckung. Schade! Wirklich! Es zeigt, wie unfrei Sie eigentlich sind!
#40 DocRöntgen 14:59:18 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Stimme Sie irren – sie ist gesellschftsumfassend relevant Korrigiere: Sie möchte es sein. Wenn Sie „relevant“
dahingehend deuten, dass biblische Lehren einen ausformulierten Gegenentwurf nötig machten, als diese
Lehren zu einer Gesamtverpflichtung gemacht werden sollten- okay. Werte wie Anstand und Respekt gab es
zuvor auch- sie sollten hier nur an eine Institution gebunden werden, die damit ihren Machtanspruch manifestieren
wollte. Dies ist glücklicherweise nur gegenüber Gläubigen geglückt. Alle anderen haben sich emanzipiert.
#39 Alkuin 14:57:40 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@DocRöntgen Die Wahrheit ist in sich unfehlbar (…bitte kein Pilatus zitat), aber ich stimme ihnen zu,
dass man alles was man höhrt und sieht hinterfragen muss. Sie glauben, was und wie Sie glauben wollen
und ich tue das selbe (Siehe Religionsfreiheit). Sie sollen dennoch eins merken: unser abendlädische
Wertesystem ist Judeo-Christlich und somit mehr als relevant!
DocRöntgen Sie mag Gläubigen als Fundament ihres Werteempfindens dienen, kann aber niemals gesellschaftsumfassend
relevant sein. (Siehe Religionsfreiheit). Sie irren – sie ist gesellschftsumfassend relevant – als Beispiel
siehe Religionsfreiheit (ohne Christentum gäbe es sie nicht, was nicht heißt dass sie nicht gegen dem
Machtanspruch der Kirche erkämpft wurde). Ob christlich oder nicht, das Selbstverständnis der modernen
Welt ist christlich geprägt. Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang Jürgen Habermas zu zitieren: „das
Christentum ist für das normative Selbstverständnis der Moderne nicht nur eine Vorläufergestalt oder
ein Katalysator gewesen. Der egalitäre Universalismus, aus dem die Ideen von Freiheit und solidarischem
Zusammenleben, von autonomer Lebensführung und Enamzipation, von indivdueller Gewissensmoral, Menscherechten
und Demokratie entsrpungen sind, ist unmittelbar ein Erbe des jüdischen Gerechtigkeits- ud der christlichen
Liebesethik. In der Substanz unverändert, ist dieses Erbe immer wieder kritisch angeeignet und neu interpretiert
worden.“ (Kleine politische Schriften, 2001, S 174) Also: so naiv kann die Vorstellung nicht sein, dass
die Aufklärung, Menschenrechte usw. ohne Christentum schwer vorstelbar sind.
@ Alkuin In dieser Welt herrscht der Teufel, in der hl. Schrift wird der Teufel mehrfach als Herr dieser
Welt bezeichnet. Das Gott diese Welt erschaffen hat stimmt, er hat aber auch die Hölle gemacht. Natürlich
ist der Teufel nur Herr dieser Welt weil Gott das zulässt und ein gewisser Dualismus ist durchaus gerechtfertigt.
#36 Luther 14:50:16 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Doc: Und wir wissen um die Fehlbarkeit des Menschen, die Möglichkeit der Manipulation und kennen die
Folgen des „Stille Post“-Prinzips. Insofern ist die christliche Lehre, egal, ob apostolisch oder biblisch
überliefert, in Frage zu stellen. Sie mag Gläubigen als Fundament ihres Werteempfindens dienen, kann
aber niemals gesellschaftsumfassend relevant sein. (Siehe Religionsfreiheit). Irgendwie schade. Sie sehen
hinter allem und jedem Manipulation, Verfolgung, geistliche Toetung und Unterdrueckung. Schade! Wirklich!
Es zeigt, wie unfrei Sie eigentlich sind! Haben Sie auch schonmal an die befreiende Wirkung von Religion,
von chr. Glauben gedacht?? Haben Sie sich schonmal darueber Gedanken gemacht, wie schoen es ist, dieser
Gemeinschaft anzugehoeren, welche Freiheit ich bekomme und wie ich mich im Lichte Gottes immer wieder
aufrichten kann?? Wie schoen die Botschaft ist, dass es einen Gott gibt (die Welt ist in sich nicht sinnlos),
der auch noch Schritte auf mich zugeht, obwohl ich immer wieder ablenke und sage, ich will nicht??
#35 Alkuin 14:31:32 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ Sozialkatholisch der Teufel ist NICHT und war nie, Herr dieser Welt! Er ist nichts als ein Geschöpf
Gottes. Die Welt hat unser Herr Gott erschaffen und nur er ist Herr über seiner Schöpfung. Diese alte,
fast unsterbliche, dualistische Häresie ist eigens das Produkt des Teufels. Das Reich des Teufels ist
und bleib die Lüge.
#34 DocRöntgen 14:30:33 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Alkuin: Mmmhhhh… Die ersten Generationen der Christenheit haben ihren Glauben nicht aus der „Bibel“
gelernt, sondern von den Lippen der Apostel und deren Nachfolger. Christen lernten ihre Religion von Lehrern,
welche die Worte Christi, in Christi Namen, sprachen. Es liegt in diesem Schatz der apostolischen Tradition,
dass wir die Saat, die Wurzel und den Stamm der einen katholischen und apostolischen Kirche finden. Und
wir wissen um die Fehlbarkeit des Menschen, die Möglichkeit der Manipulation und kennen die Folgen des
„Stille Post“-Prinzips. Insofern ist die christliche Lehre, egal, ob apostolisch oder biblisch überliefert,
in Frage zu stellen. Sie mag Gläubigen als Fundament ihres Werteempfindens dienen, kann aber niemals
gesellschaftsumfassend relevant sein. (Siehe Religionsfreiheit).
@ Pelagius Darüber kann man sich streiten, seit dem Sündenfall ist der Teufel Herr dieser Welt, Christus
hat uns wieder den Zugang zu Gott geschaffen und darum können wir Christen „Herr“ Gott sagen, eine interessante
Anrede, ist mir so noch nie aufgefallen.
#32 Pelagius III. 14:11:09 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Sozialkatholisch Der Herr dieser Welt ist Gott der Herr, der diese Welt erschaffen hat und erhält. Den
Teufel bezeichnen nur seine Diener als den Herrn der Welt. Er wäre es gern, aber er ist es nicht. (Man
sagt als Christ ja auch nicht „Herr Teufel“, sondern „Herr Gott“!)
#31 Alkuin 14:09:33 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@schulschwänzer „Schau mal in der Bibel nach, ob du diesen Ausdruck oder einen ähnlichen findest?“ Schaue
in der Bibel nach ob es drin steht, dass alles was wir glauben drin stehen mus… Jesus hat seine Jünger
nicht mit der Publikation eines buches beauftrag. Er hat nicht gesagt, schreib erst alles nieder, verteile
es, und verkündige nur was drin steht. Die ersten Generationen der Christenheit haben ihren Glauben nicht
aus der „Bibel“ gelernt, sondern von den Lippen der Apostel und deren Nachfolger. Christen lernten ihre
Religion von Lehrern, welche die Worte Christi, in Christi Namen, sprachen. Es liegt in diesem Schatz
der apostolischen Tradition, dass wir die Saat, die Wurzel und den Stamm der einen katholischen und apostolischen
Kirche finden. Die „sola scriptura“ Irrtum der Protis ist weder biblich noch glaubenstreu! „Die Hl. Schrift
schieben sie vor, und durch diese ihre Dreistigkeit machen sie auf manche Leute sogleich Eindruck; beim
Kampfe selbst aber machen sie die, welche Festigkeit besitzen, müde, nehmen die Schwachen gefangen, und
den Rest entlassen sie mit Zweifeln im Herzen, Diese Wehr also richten wir vor allem gegen sie auf: sie
seien zu einer Disputation auf Grund der Schrift überhaupt nicht zuzulassen. „ (Tertullian)
@ Schulschwänzer Der Herr dieser Welt ist der Teufel und der macht keinen Urlaub im Moment. Ich habe
ehr das Gefühl das der im Moment Akkord und Überstungen macht.
#29 schulschwänzer 14:02:58 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Sozialkatholisch Also, wenn der Chef deiner Firma im Urlaub ist und du bist in dieser Zeit sein Vertreter,
und dann kommt er nach Hause und im Betrieb wird geraubt, gemordet, andere Mitarbeiter verhungern, dann
sagst du zum Chef: Das geht mich nichts an.
Nein Schulschwänzer ich stimme dir da nicht zu, denn die höchste Autorität bezieht sich nur auf Glaubensfragen
die ex cathedra ausgesprochen werden, den Dogmen und die haben dann aber Weltweit Gültigkeit. Der Papst
kann ja schon aus dem Grunde nicht für alles in dieser Welt verantwortlich gemacht werden, weil nach
dem Christuswort der Teufel der Herr dieser Welt ist. Der Teufel ist zwar für sehr viel verantwortlich,
für alles aber auch nicht.