Richard Dawkins
Jetzt hat er die Katze aus dem Sack gelassen
Er schreibt komplizierte Bücher. Doch seiner langen Rede kurzer Sinn kann man in einem Wort zusammenfassen: Haß gegen die Kirche und die Meinungsfreiheit.
Buchumschlag des Werkes "Der Gotteswahn".
Buchumschlag des Werkes „Der Gotteswahn“.
© Bildcover: Das 150seitige Buch ist im Verlag Gerd Medien erschienen.
(kreuz.net) Der britische Evolutionsideologe Richard Dawkins (66) hat ein umstrittenes Buch mit dem Titel „Der Gotteswahn“ geschrieben.

Seit kurzem ist das Buch in 31 Sprachen übersetzt.

Nach Angaben der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ rechnet der Evolutionsideologe in seinem Buch mit der Religion ab.

Nach Dawkins ist der Glaube an Gott angeblich unvereinbar mit einer sogenannten wissenschaftlichen Haltung. Den Gott der Bibel hält er für „eine der unangenehmsten Gestalten der Weltliteratur“.

In Europa sei die Religion zwar gesellschaftlich nicht so mächtig wie in den USA: „Aber sie hat doch politische Macht“ – erklärt Dawkins in einem Interview mit ‘Die Welt’.

Der Evolutionsideologe Richard Dawkins
Der Evolutionsideologe Richard Dawkins
© Matthias Asgeirsson, CC
„Die Christdemokraten in Deutschland und Italien mögen nicht allzu christlich sein, aber da gibt es doch eine Voreingenommenheit für die Religion.“

Die italienischen Christdemokraten existieren seit den frühen 90er Jahren nicht mehr.

Man höre sogar „Schauergeschichten“, daß selbst die niederländische Erziehungsministerin dafür war, die Theorie des „Intelligent Design“ in den Schulen zu lehren – dämonisiert Dawkins.

Der Evolutionsideologe wird auch auf die Hetze gegen den designierten EU-Kommissar Rocco Buttiglione angesprochen. Diese sei eher ein Indiz dafür, daß es in Europa eine Diktatur der Areligiosität gebe.

In seiner Antwort unterstützt Dawkins die Position der fundamentalistischen Gegner Buttigliones.

Jeder Politker bringe sich zwar selber in sein Amt mit: „Aber besonders bei Katholiken bin ich skeptisch. Rom diktiert, was sie zu denken haben, wie früher Moskau den Kommunisten.“

Er sei hin- und hergerissen zwischen seinen „liberalen Überzeugungen“, die ihm sagten, daß man niemanden wegen seiner privaten Ansichten bestrafen dürfe, und dem „unguten Gefühl“ bei einem gewählten Politiker, der sich von Rom oder Moskau oder Teheran oder wem auch immer sagen lasse, was er zu denken habe.

Seine diskriminatorische und pluralitätsfeindliche Geisteshaltung bestätigt Dawkins in dem anschließenden Urteil über den ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy († 1963):

Dawkins erhielt von seinem Oxforder Kollegen Alister McGrath die Anwort auf den Gotteswahn: "Der Atheismuswahn".
Dawkins erhielt von seinem Oxforder Kollegen Alister McGrath die Anwort auf den Gotteswahn: „Der Atheismuswahn“.
© Bildcover: Das 150seitige Buch ist im Verlag Gerd Medien erschienen.
„Ich hätte für ihn gestimmt, weil ich glaube, daß er nicht wirklich katholisch war.“

Sich selber bezeichnet Dawkins als Agnostiker – „weil man nicht 100 Prozent sicher sein kann, daß es keinen Gott gibt“.

Diese Wahrscheinlichkeit setze er aber bei etwa 98 Prozent an.

Nur „sehr wenige“ Gläubige sind nach Ansicht von Dawkins bereit, die Grenzen zwischen Naturwissenschaft und Religion zu akzeptieren:

„Jeder, der an irgendein Wunder glaubt, geht ja davon aus, daß Gott ins Weltgeschehen eingreift und die Naturgesetze außer Kraft setzt.“

Wenn man einen gläubigen Menschen finde, der diese Trennung akzeptiere, „dann handelt es sich um einen derart verwässerten Glauben, daß er von kaum einem Bischof, Erzbischof oder gar Papst anerkannt würde“.

Er werde das nicht mehr erleben: „Aber in 150 Jahren wird die Religion, wenn nicht tot, so doch überall so bedeutungslos sein wie heute in Europa.“
      
127 Lesermeinungen
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#127   Franz Kappes   08:17:39 | Dienstag, 3. Juni 2008
Hass?
Wenn das Buch Hass anfacht, dann ist nicht das Buch falsch, sondern der Mensch, der es liest.
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#126   Unda Maris   02:06:33 | Montag, 19. November 2007
Erst das Buch lesen, dann schreiben!
„Nach Angaben der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ rechnet der Evolutionsideologe in seinem Buch mit der Religion ab.“ Wenn ich hier eine Rezension eines Buches lese, erwarte ich, dass der Verfasser des Beitrages das Buch gelesen hat. Dass dies nicht passiert ist, ist offensichtlich.
Nahezu alles, was hier zu lesen ist, IST FALSCH. Sogar die Zitate sind mutwillig aus dem Zusammenhang gerissen.
Ich habe das Buch gelesen. Man kann wie bei allen Büchern geteilter Meinung sein, aber bei einer Seite, die sich als christlich oder katholisch bezeichnet, kann man doch zumindest Fairness erwarten.
Richard Dawkins ist ein sehr gebildeter und erfahrener Wissenschaftler. Gegenüber Diskussionspartnern ist er immer fair, freundlich, wahrt Sachlichkeit und v.A. Anstand. Ihn als „diskriminatorisch und pluralitätsfeindlich“ zu bezeichnen ist verleumderisch, falsch Zeugnis abgelegt wider seinen Nächsten und zeugt mit Verlaub von sehr hartnäckiger Dummheit und Ignoranz!
Ich empfehle, das Buch zu lesen und sich selber eine Meinung zu bilden. Es ist ein gutes Buch.
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#125   Rudolfus   16:49:44 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens O. / Die „UNO-Menschenrechte“ werden von fragwürdigen Regimen anerkannt
es ist schade das der Heilige Stuhl die Menschenrechtskonvention nicht anerkennt, eben weil er sich damit in einer Reihe sehr fragwürdiger Regime befindet.
Zu diesen fragwürdigen Regimen zählen auch die USA, die eine der Hauptautoren der „UNO-Menschenrechte“ sind.
Die USA haben keine moralische Autorität für „Menschenrechte“:
Ausrottung der Altamerikaner, Angriffskriege gegen Deutschland und zahlreiche andere Nationen.
Die Kirche braucht keine USA-Bevormundung durch einen fiktiven „Menschenrechtsvertrag“ aus den 1940ern, den die USA selbst nicht einhalten, geschweige denn China und andere Staaten.
Die USA sind eine Ausrotternation.
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#124   Clemens Orschel   11:33:21 | Donnerstag, 1. November 2007
Ultramontanus
Was würden sie den daraus herleiten?
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#123   Ultramontanus   10:25:27 | Donnerstag, 1. November 2007
@Leblhuber:
Und daraus leiten Sie ein grundsätzliches Verbot der Todesstrafe her ? :-!
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#122   Clemens Orschel   01:48:04 | Donnerstag, 1. November 2007
Leblhuber
Danke für diese freundliche Unterstützung.
gute Nacht allerseits.
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#121   Leblhuber   01:38:43 | Donnerstag, 1. November 2007
@Stöhr:
Der „biblische Jesus“ verbietet nicht das Töten ohne Einschränkung. Glauben Sie im Ernst Jesus wäre ein Gegner der Todesstrafe gewesen ?
Die Antwort gibt Johannes 8,3
Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen.Was sagst du? … Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. …Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.
Haben Sie das schon einmal gelesen?
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#120   Clemens Orschel   01:30:27 | Donnerstag, 1. November 2007
Daniel
Also mit deinem Basta kommen wir nicht weiter, das klingt mir zu Talibanös.
Der von mir genannte Massenmord ist in der Heiligen Schrift der Christen nachzulesen und nicht nur dieser. Das denke ich ist nicht zu leugnen. Und aus dieser Schrift leitet sich die Christliche Moral ab. Mir scheint es da einen Wiederspruch zu geben.
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#119   Ydefix   01:18:23 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens O.:
Nein, es gibt dann diesen Massenmord nicht, ganz einfach. Denn wenn es den Gott des alten und neuen Testaments gibt, dann ist er keiner menschlichen Beurteilung unterworfen und es wäre größenwahnsinnig diesen eigenen Schöpfer eines Verbrechens (!) zu bezichtigen. Denn ohne den Schöpfer könnte man ja gar nicht denken und irgendwelche moralischen Wahrheiten erkennen.
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#118   Clemens Orschel   01:08:36 | Donnerstag, 1. November 2007
Daniel und Rudolfus. immer der Reihe nach,
Lieber Daniel. Wenn Gott die absolute Güte in Volkommenheit ist und er aber, um ein Beispiel zu nennen, in Sodom laut Bericht einen Massenmord beging und obendrein die arme Frau Lot wegen der Nichtigkeit des Umschauens zur Salzsäule werden lies, ist dann also Massenmord als absolute Güte in Volkommenheit zu betrachten. Wenn dem so ist könnte man die Unterstützung Hitlers durch die Kirchen als Christ wenn mann daran glaubt gutheißen.
Lieber Rudolfus es ist schade das der Heilige Stuhl die Menschenrechtskonvention nicht anerkennt, eben weil er sich damit in einer Reihe sehr fragwürdiger Regime befindet.
Es ist so das ich weiterhin feststellen muß, daß du nicht liest was ich schreibe.
Ich schrieb das es der Treibstoff für viele Konflikte auf unserer Erde ist das die großen Religionen jeweils für sich den alleinigen Wahrheitsanspruch pachten.
Dazu gehört das sie sich über die allgemeinen Standarts der Menschenrechte hinwegsetzen.
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#117   Rudolfus   00:38:13 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens M. / Die 100e Millionen Ermordete des Kommunismus und des National-Sozialismus sind mit
keinem Gewaltregime der Welt zu vergleichen
Daß es katholische Gewaltregime gab, das liegt schon mehrere hundert Jahre zurück – und nie wurden annährend so viele ausgerottet wie durch den Kommunismus und National-Sozialismus.
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#116   Clemens Orschel   00:34:50 | Donnerstag, 1. November 2007
Rudolfus. / Sie beschönigen Stalin und den Kommunismus
Auch hierfür gilt, die Möglichkeiten dieses Blog’s sind nicht ausreichend um sich über Zahlen zu streiten. Die Kath. Kirche hat historisch nachweisslich mörderische Diktaturen unterstützt. Macht es da Angesicht des Tötungsverbotes durch den Biblischen Jesus (einen anderen kennen wir nicht) einen Unterschied ob in der einen Diktatur eine Mio. mehr oder weniger Menschen ermordet wurden als in der anderen? Sie befinden sich auch auf dem Holzweg, wenn sie vermuten ich könnte einen der Diktatoren bevorzugen. Sie sind alle zusammen gleichermaßen wiederwertig, aber auch lachhaft zugleich.
Im Übrigen habe Ich den Eindruck, sie lesen nicht alles was ich schreibe. Ich versuchte zu erklären, das die verbesserte Situation der Menschenrechte in Europa nicht durch die Kirche sondern gegen sie errungen wurde.
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#115   Rudolfus   00:31:15 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens O.: Der Apostolische Stuhl wird die „UNO-Menschenrechte“ auch nicht ratifizieren
Der Vatikan hat bis heute als Staat, die Internationale Menschenrechtskonvention noch nicht rativiziert.
Viele der „UNO-Menschenrechte“ sind auch rein fiktiv und werden von vielen Unterzeichnerländer nicht eingehalten.
Außerdem reden die UNO-Menschenrechte von einer „freien Wahl der Religionen“ – dies widerspricht der göttlichen Religion.
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#114   Ydefix   00:24:24 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens Orschel:
„Der Biblische Jesus, wie er in den Evangelien dargestellt wird, verbietet das Töten ohne Einschränkung und predigt die Nächstenliebe. Wie weit hat die Kirche die sich Kirche Christi nennt sich von diesen Idealen entfernt. Und wie kann ein so allmächtiger und gütiger Gott wie der christliche, der schon laut altem Testament wegen geringerer Vergehen gegen sein Wort Massenmorde begangen hat so etwas dulden.“
Der „biblische Jesus“ verbietet nicht das Töten ohne Einschränkung. Glauben Sie im Ernst Jesus wäre ein Gegner der Todesstrafe gewesen ? Das war damals so normal, dass es das gibt, dass es gar nicht erwähnt werden musste. Ein Gott kann auch keinen Mord begehen. Denn Gott ist per definitionem die absolute Güte und in jeglicher Vollkommenheit unendlich. Laut altem Testament hat derselbe Gott mit dem sich Jesus Christus als eines Wesens bezeugt die Todesstrafe für bestimmte Vergehen angeordnet.
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#113   Rudolfus   00:08:38 | Donnerstag, 1. November 2007
@Clemens O. / Sie beschönigen Stalin und den Kommunismus
Im übrigen hat Stalin nicht wahllos gemordet, sondern sehr geziehlt.
Stalin hat 100 Millionen Menschen ermordet – hier ist von gezielt keine Rede, sondern unter ferner liefen.
Alleine die christlichen Staaten sind eine geordnete Regierung, vielleicht noch die buddhistischen.
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#112   Clemens Orschel   00:06:38 | Donnerstag, 1. November 2007
Rudolfus. / Im heutigen Europa gibt es keine Folter mehr
Entschuldigung bitte. Ich habe den zweiten Teil ihrer vorangegangenen Antwort übersehen.
Ich finde es sehr Aufrichtig von ihnen, das sie nicht leugnen das die Amtskirche mit den europäischen faschistischen Diktatoren Bündnisse schloss und die Bevölkerungen jeweils dazu ermutigte den Fasch. Diktatoren auch in den jeweiligen Gottgerechten Krieg zu folgen.
Im übrigen hat Stalin nicht wahllos gemordet, sondern sehr geziehlt. Und zwar alle, die nach seiner Sicht seiner Macht gefärhlich wurden. Ebenso sind sind Mussolini, Francko und Hitler verfahren. Der einzige Unterschied besteht darin, Stahlin hat die Kirche abgelehnt und die anderen sahen sie auf ihrer Seite.
Das unterstützt im übrigen meine Behauptung über die Angst um die eigenen Pfründe.
Nun zu ihrem letzten Beitrag.
Die Menschenrechte, einschlißlich das Recht auf Körperliche Unversertheit wurden in jahrhunderte langem
Ringen gegen den Wiederstand der christlichen Amtskirche erkämpft.
Der Vatikan hat bis heute als Staat, die Internationale Menschenrechtskonvention noch nicht rativiziert.
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#111   Rudolfus   23:34:37 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Clemens O. / Im heutigen Europa gibt es keine Folter mehr
Wollen sie wirklich darüber diskutieren ob Folterqualen und am lebendigen Leib verbrennen weniger brutal ist als Folterqualen und Kreuzigen.
Die Kirche hat wesentlich dazu beigetragen – man braucht nur Europa mit dem Rest der Welt vergleichen, insbesonders mit den KP-Regimen.
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#110   Clemens Orschel   23:20:03 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Wehrter Herr Rudolfus, keine Kreuzigung mehr.
Wollen sie wirklich darüber diskutieren ob Folterqualen und am lebendigen Leib verbrennen weniger brutal ist als Folterqualen und Kreuzigen.
Kreuzigungen verbaten sich für das Christentum schon dadurch das ihr Heiland gekreuzigt wurde und das Kreuz zu ihrem heiligen Symbol wurde. Durch weiteres Kreuzigen hätte es eine schöne Verwirrung gegeben unter den Gläubigen als auch unter den Heiden. Wir können hierbei also getrost humane Gründe vernachläßigen.
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#109   Rudolfus   23:01:47 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Clemens O. / Die Kirche hat die Todesstrafen gemildert
Ich hoffe, sie glauben nicht wirklich das die Todesstrafen der Inq.(brutaler geht’s nicht) weniger brutal gewesen sind als in der Antike.
Sämtliche Todesarten im christlichen Römischen Reich und Europa entstammten dem heidnischen Römischen Reich.
Als erstes wurde die Kreuzigung abgeschafft, mit einigen anderen brutalen Todesstrafen.
Im christlichen Römische Reich verblieb von den heidnischen brutalen Todesarten vor allem der Feuertod.
Sind sie auch der Meinung das die Bündnisse des Vatikan’s und der Kurie (ich schließe niedere Geistliche aus, z.B. Bonhoefer oder Kolbe) mit sämtlichen Faschistischen Diktaturen Europas,
Die Kirche arbeitet mit jedem Herrscher zusammen.
Der Faschismus ist jedenfalls ein Staat, der nicht jeden wahllos umbringt – so wie dies die Kommunisten mit Stalin & Co zu tun pflegen.
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#108   Clemens Orschel   22:49:36 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Daniel Stöhr u. Rudolfus: Dank für die Reaktion auf meinen Beitrag
Ich kenne ihre Quellen über die Zahl der Ermordeten nicht, könnte jedoch ebenso eine Zahl in den Raum stellen (runde 10 Mio, laut Voltaire, die aus Glaubensgründen durch die Kirche ermordet wurden).Das bringt uns aber nicht weiter in diesem Blog, zumal kein aussenstehender Einblick in die Vatik.Arch.d. Inquisition erhält. Nähern wir uns dem Tema auf andere Weise. Der Biblische Jesus, wie er in den Evangelien dargestellt wird, verbietet das Töten ohne Einschränkung und predigt die Nächstenliebe. Wie weit hat die Kirche die sich Kirche Christi nennt sich von diesen Idealen entfernt. Und wie kann ein so allmächtiger und gütiger Gott wie der christliche, der schon laut altem Testament wegen geringerer Vergehen gegen sein Wort Massenmorde begangen hat so etwas dulden.
Sie sagen Religions und Meinugsfreiheit(frei oder nicht frei, beschränkte Meinungsfreiheit ist keine) ist nicht mit dem Christentum vereinbar. Das gilt leider für alle monotheistischen Rel. und ist Treibstoff für viel Unrecht und viele Konflikte auf unserer Erde.
Wehrter Herr Rudolfus. Ich hoffe, sie glauben nicht wirklich das die Todesstrafen der Inq.(brutaler geht’s nicht) weniger brutal gewesen sind als in der Antike. Sind sie auch der Meinung das die Bündnisse des Vatikan’s und der Kurie (ich schließe niedere Geistliche aus, z.B. Bonhoefer oder Kolbe) mit sämtlichen Faschistischen Diktaturen Europas, deren Verbrechen mindern sollten. Ich behaupte, es war fehlende Zivilcorage und die Angst um eigene Pfründe.
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#107   Rudolfus   18:33:08 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Die Verbrechen der Menschen unter katholischen Staaten sind zwar vorhanden,
aber abgemildert durch den Einfluß der katholischen Religion, im Vergleich zu den barbarischen nicht-christlichen Gesellschaften, wie z.B. das Römische Reich vor dem Christentum mit seinen brutalen Todesstrafen.
Die brutalen Todesstrafen auch noch in christlicher Zeit sind Erbe des heidnischen Römischen Reiches und wurden erst durch die Kirche gemildert und abgeschafft.
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#106   Ydefix   18:27:17 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Clemens Orschel:
Die Kath. Kirche hat mitnichten eine „verherende Geschichte“. Da sind Sie einem Mainstream-Vorurteil aufgesessen. Die Inquisitions- und Kreuzzugssachen werden total übertrieben (die span. Inquisition sprach z.B. während ihres ganzen Bestehens etwa 500 Todesurteile aus -man vergleiche diese Zahl mit Gulag und Kz’s) oder verzerrt dargestellt. Beim anderen haben Sie Recht: Religions- und schrankenlose Meinungsfreiheit ist mit der katholischen Religion nicht vereinbar.
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#105   Clemens Orschel   16:15:52 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
„jetzt hat er die katze…“
Um welche Katze soll es sich nach Meinung des Autors eigentlich handeln? Wenn er den von ihm unterstellten Haß auf Kirche und Meinungsfreiheit damit meinen sollte, ist zu vermuten das er das Buch nicht wirklich gelesen hat. In keiner weise gibt es in Dawkins Buch Äußerungen die auf einen Haß gegenüber der Kirche oder religiösen Menschen schließen lassen würden. Natürlich kritisiert er die Kirche als Vertreterin der Christlichen Religion und auch alle anderen Religionen zugegebenermaßen sehr ungeschminkt. Jedoch muß sich in einer Demokratie jede gesellschaftliche Gruppe, die den Anspruch auf politische Mitsprache hat und die auch einfordert, der Kritik an sie selber stellen. Für die Katholische Kirche möchte ich meinen, gilt das im Angesicht ihrer veherenden Geschichte um so mehr. Es ist in Dawkins Buch auch weit und breit kein Haß gegenüber der Meinungsfreiheit zu sichten. Im Gegenteil verteidigt er diese gegen die Dogmen und die Denkverbote der Religionen mit rationalen Argumenten und nicht mit Polemik. Es wird von Christl. Bischöfen immer wieder behauptet die Europäischen Werte wären Erbe des Christentums. Bei aller Liebe, die Glaubensfreiheit und die Meinungsfreiheit welche beide Europäische Werte sind, lassen sich nun wirklich nicht zu diesem Erbe zählen.Noch ein paar Wörter zu Gott als der unangenehmsten Gestallt in der Weltliteratur. Wer einmal in der Bibel die Berichte über die durch Gott befohlenen Grausamkeiten gelesen hat, muß dieser Bezeichnung denke ich zustimmen.
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#104   Ydefix   13:35:46 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
98 Prozent ??
„Sich selber bezeichnet Dawkins als Agnostiker – „weil man nicht 100 Prozent sicher sein kann, daß es keinen Gott gibt“.
Diese Wahrscheinlichkeit setze er aber bei etwa 98 Prozent an.“
Das ist ja interessant, vor allem wie Dawkins diese Wahrscheinlichkeit berechnet haben will.
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#103   Rudolfus   21:09:39 | Montag, 29. Oktober 2007
Der britische Evolutionist legt wenigstens seine ideologischen Beweggründe dar
In einem irrwitzigen Haß auf Gott waren nachweislich auch andere bekannte Philosophen gefangen wie Karl Marx und Friedrich Nietzsche und etliche Deutsche.
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#102   Stimme aus Wien   18:28:45 | Montag, 29. Oktober 2007
methusalix
Besonders putzig finde ich allerdings, dass Habermas für Sie das Mass aller Dinge sein soll.
Putzig oder nicht – Habermas habe ich nur gewählt, weil er eine Sprache spricht, die Sie verstehen und akzeptieren können – wir, eingeschränkte Katholiken haben auch andere Autoren die das Gleiche sagen – Sie würden sie weder verstehen noch akzeptieren.
Da werden Sie bei manch hohem Kirchenfürsten nicht unbedingt offene Türen einrennen.
Da könnten Sie recht haben – allerdings halte ich mich an den Oberkatholen der Welt – den Hl. Vater – der diskutier gerne mit Habermas.
Ausser von einigen unserer hoch geschätzten Mitdiskutanten, die die Frankfurter Schule nicht unbedingt goutieren, nun ja eben gehasst zu werden, um bei Ihrer Diktion zu bleiben.
Es dürfte Ihnen aufgefallen sein – ich unterhalte mich zu diesem Thema nur mit Ihnen. Dass die von Ihnen „hoch geschätzten Mitdiskutanten“ auf dieser Seite nicht unbedingt die Lehre der kath. Kirche vertreten, das dürften Ihnen schon Einige gesagt haben –
dass diese Tatsache von Ihnen laufend ignoriert wird, läßt darauf schließen, dass sonst die ZK der KPÖ oder KPD keine Arbeit hätte.
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#101   methusalix †   14:18:39 | Sonntag, 28. Oktober 2007
@Stimme
Na wenigstens haben Sie den Hass diesmal aussen vor gelassen; schon ein Fortschritt.
Besonders putzig finde ich allerdings, dass Habermas für Sie das Mass aller Dinge sein soll. Da werden Sie bei manch hohem Kirchenfürsten nicht unbedingt offene Türen einrennen. Seit allerdings die Kirchenbeamten sich um die weltliche Macht gebracht haben, liegt da ja weder für Sie noch für Habermas ein besonderes Risiko darin. Ausser von einigen unserer hoch geschätzten Mitdiskutanten, die die Frankfurter Schule nicht unbedingt goutieren, nun ja eben gehasst zu werden, um bei Ihrer Diktion zu bleiben.
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#100   Stimme aus Wien   10:54:24 | Sonntag, 28. Oktober 2007
methusalix
Und was führt Sie zu diesem revolutionären Gedankengang?
Ein bischen Studium der Schriften von Habermas – der Ihrer Meinung nach wahrscheinlich ein verblendeter Kirchenheini sein müsste – ist aber nicht so.
Würden sie sich etwas Mühe geben, würden Sie aus den Schriften dieses Vertreters der Frankfurter Schule selber zum Schluss kommen dass Ihre Meinung: Nicht von einem anderen Planeten, aber aus einem völlig anderen Geist heraus. Erst die Aufklärung hat das ermöglicht. – ein blödsinn ist.
Fragen Sie sich mal, wieso kam es zur Aufklärung nur in einem christlichen Raum – wieso kam es im muslimischen, hinduistischen, buddhistischen etc. Raum nicht dazu?
Und hätten Sie alle meine Meldungen zu diesem Thema gelesen und verstanden, hätten Sie sich den großen Teil Ihrer Wortmeldung ersparrt.
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#99   Maurice Corvisier   08:23:02 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Heute ist Christkönig, deshalb:
Christ läßt weit die Fahnen wehen,
die Völker müssen vor ihm stehen
und rufen: Christ soll König sein!
Angst, Furcht und Not verfliegt,
da Christ durch Liebe siegt;
nicht blut’ge Schlacht hat das gemacht, alleluja!
Du, Christ, sollst unser König sein!
Glücklich blühen alle Staaten,
von Gottes Willen gut beraten,
die rufen: Christ soll König sein!
Nicht gottlos glänzt die Wehr,
Fried hegt der Völker Ehr,
der Eintracht Band schirmt Volk und Land.
Glaub’ und Treue schützt die Ehen,
in Reinheit soll die Jugend stehen,
denn Christus will ihr König sein.
Wo Zucht bewahrt das Haus,
geht Friede ein und aus.
O süßes Licht, verlaß uns nicht, alleluja!
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#98   Sigurd von Thelen   03:33:30 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Über den glauben schimpfen kann man in Demokratien
Eine Staatsform, die dem totalitären Anspruch der katholischen Lehre eher hinderlich ist. Wenn Christentum
Religionskritik ermöglicht, dann nur, weil die darin vertretenen Glaubensrichtungen soviel Anlaß dazu geben.
Nicht, weil es z.B. Katholiken gut in den Kram passen würde.
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#97   methusalix †   01:01:53 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Stimme aus Wien
Stimme aus Wien: methusalix
… ich, der der Meinung bin, dass ohne Christentum keine Religionskritik geben kann, …
Und was führt Sie zu diesem revolutionären Gedankengang?
Dass die katholische Kirche schon immer ein Hort des freien Denkens und des freien Wortes, sei es gesprochen oder geschrieben, war?
Dass man Kritiker angehört hat und versucht hat ihre Kritik zu verstehen und wenn man sie nicht entkräften konnte, ernst nahm und entsprechende Veränderungen herbeiführte?
Das Wort „Kritiker“ gab es fast zwei Jahrtausende gar nicht für die katholische Hierarchie. Man nannte diese Menschen einfach Ketzer und um ihrer habhaft zu werden (im Wortsinne) gründete man eine Institution: die „Heilige“ Inquisition.
… oder Sie, der diese Kritik unbedingt als Lehre von einem anderem Planeten sehen will.
Nicht von einem anderen Planeten, aber aus einem völlig anderen Geist heraus. Erst die Aufklärung hat das ermöglicht.
Es bedarf nicht allzuviele Mühe, jemandem die Gründe für seinen Hass aufzuzählen …
Sie sollten mit dem Wort HASS ein wenig vorsichtiger umgehen. Wer sich nur gehasst sieht und glaubt von allen Seiten von Feinden umzingelt zu sein (übrigens ein sicheres Merkmal, dass eine Religion, ein Glauben zur Sekte verkommt), gerät leicht in Panik und kann nicht mehr klar denken.
Ein bischen Hintergrundinfo … Hass war noch nie die Stärke aufrichtiger Denker.
Schon wieder der Hass, den Sie an mir zu erkennen glauben. Eine schlimme Projektion, der Sie da erliegen.
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#96   Stimme aus Wien   22:00:25 | Freitag, 26. Oktober 2007
methusalix
Und das soll ein Verdienst der römisch-katholischen Kirche sein? Die sich klammheimlich bis offen, je nach Grad der Hinterfotzigkeit des jeweiligen Charakters, auf die Seiten der sehr erregten Muslime im Karikaturenstreit gestellt hat? Machen Sie sich doch nicht lächerlich mit Ihrem katholischen Wunschdenken.
Ich weiss es nicht, wer von uns einem Wunschdenken zum Opfer gefallen ist – ich, der der Meinung bin, dass ohne Christentum keine Religionskritik geben kann, oder Sie, der diese Kritik unbedingt als Lehre von einem anderem Planeten sehen will.
Es bedarf nicht allzuviele Mühe, jemandem die Gründe für seinen Hass aufzuzählen – ob diese Gründe objektiv richtig sind, diese Frage bleibt in der Regel unbeantworet.
Ein bischen Hintergrundinfo betreffend der Ablehnung der Mohammedkarikaturen hätte genügt, damit Sie selbst Ihre oben geschriebene Meinung als lächerlich und sinnlos fänden – aber wie gesagt: Hass war noch nie die Stärke aufrichtiger Denker.
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#95   methusalix †   19:12:53 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Artois, Pünktchen, Theo, Stimme;
Artois: @Methusalix
Dawkikeriki … wo er ihn vergesen wird …
Ihr lichtvoller Erguss zeigt, dass Sie nicht das Zeug zum Mystiker haben. Und auch sonst scheinen nicht allzu tiefe Gedanken dahinter zu stecken. Machen Sie sich nix draus, dafür haben Sie ja einen starken Glauben.
Pünktchen: „Wissen“
Der Glaube an Gott muß deswegen nicht unvernünftig sein, wie Kants Kritiken ausführlich …
Der Glaube an Gott muss nicht unvernünftig sein, da haben Sie recht Pünktchen. Warum führt der Glauben an Gott dann so oft in die Katastrophe? Weil er, wie auf kreuz.net leicht zu erkennen ist, missbraucht wird, wie der Kommunismus, der Sozialismus und der Kapitalismus. Nur ein gezähmter, nicht eifernder und milder Glaube (Sie würden so einen Glauben als „lau“ denunzieren, Pünktchen) kann ein vernünftiger Glaube sein; alles andere ist von Übel.
Bruder Theophil: Ich glaube…
…Dawkins hat seinen Lohn schon empfangen.
Da haben wir ihn schon, den ersten Eiferer. Er will zwar Dawkins seinen Lohn -noch- nicht selbst zuteilen, glaubt aber Gott vorschreiben zu können, was er zu tun hat.
Stimme aus Wien: methusalix
Über den Glauben zu schimpfen können Sie nur im christlichen Raum …
Und das soll ein Verdienst der römisch-katholischen Kirche sein? Die sich klammheimlich bis offen, je nach Grad der Hinterfotzigkeit des jeweiligen Charakters, auf die Seiten der sehr erregten Muslime im Karikaturenstreit gestellt hat? Machen Sie sich doch nicht lächerlich mit Ihrem katholischen Wunschdenken.
Redaktion benachrichtigen
#94   Stimme aus Wien   13:49:16 | Freitag, 26. Oktober 2007
methusalix
Ohne dass die römisch-katholische Kirche die Religionsfreiheit nicht zweitausend Jahre massiv und blutig unterdrückt hätte, gäbe es sie nicht.
Verkürzt könnten Sie recht haben – aber nur verkürzt.
Die Idee der Toleranz hat ihren Urpsrung in dem Christentum, das durch die kath. Kirch überliefert wurde und die diese Idee unterdrückt hatte. Die Idee der Religionsfreiheit kam nicht von außwärts – wocher denn – sondern aus den gleichen Wurzeln, auf die sich die kath. Kirche berief und überliefert hatte. Ebenso wie die Möglichkeit der Leugnung dieser Wurzeln – in einem anderen Kulturraum würden Sie nach jeder Ihrer Wortmeldung wohnung und Aufenthaltsort wechseln müssen aus Angst um Ihr Leben und Leben Ihrer Angehöriger ;-) .
Über den Glauben zu schimpfen können Sie nur im christlichen Raum – anderswo nicht.
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#93   Sigurd von Thelen   13:23:09 | Freitag, 26. Oktober 2007
Glauben und Wissen: Keine Ergänzung- zwei grundverschiedene Dinge!
Es ist gut, dass die Wissenschaft nicht krampfhaft versucht, die stückweisen Erkenntnisse über die Entstehung von Leben und dessen Entwicklung mit der Genesis abzugleichen, nur, um etwaige Schreihälse einer
großen Religionsgemeinschaft milde zu stimmen. Die sollen
meinetwegen noch in 1000 Jahren an die naiven darstellungen glauben. Da sind die menschlichen Ansprüche halt individuell und wenn Gläubige gern griffige, einfache Botschaften haben wollen, können sie bei der Wissenschaft
nicht mitreden. Aber ist das so schlimm?
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#92   Kurt K.   10:57:29 | Freitag, 26. Oktober 2007
@ Brother T
Ein Urteil von Ihnen ist mir sooo wichtig! Bitte! Lassen Sie mich nicht im Dunkeln stehen und sagen Sie mir ihre – in allen Fällen so durchdachte und alle Argumente einbeziehende – Auffassung, auf dass ich nicht dumm sterben möge!
Haben Sie ein Herz, lassen Sie mich teilhaben an ihrer unendlichen Weisheit, die ihnen nur von Gott geschenkt worden sein kann!
Ich flehe Sie an, meine Seele zu erleuchten! Ich krieche im Staub vor ihrer geistigen Grösse, hinter der nur Gott der Herr stehen kann.
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#91   Bruder Theophil   10:49:43 | Freitag, 26. Oktober 2007
@ Kurt K.
Ich lass Ihre geistige Selbstdemontage einfach mal so stehen.
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#90   Kurt K.   10:15:27 | Freitag, 26. Oktober 2007
Stmmit!
Viele viele verkaufte Bücher. Der hat seinen Lohn empfangen!
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#89   Bruder Theophil   10:11:55 | Freitag, 26. Oktober 2007
Ich glaube…
…Dawkins hat seinen Lohn schon empfangen.
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#88   Pünktchen   09:36:31 | Freitag, 26. Oktober 2007
„Wissen“
soweit es sich auf den Gegenstand „Gott“ bezieht, ist aus den in Kants Erkenntnis- und Vernunftkritik dargelegten Gründen nicht möglich: das gilt auch von Aussagen über seine Existenz oder Nicht-Existenz. Der Glaube an Gott muß deswegen nicht unvernünftig sein, wie Kants Kritiken ausführlich darlegen. Davon unberührt ist der „methodische Atheismus“ in Naturwissenschaften, durch den ausgeschlossen sein soll, daß die Vokabel „Gott“ Erklärungskraft in naturgesetzlichen Zusammenhängen haben kann. Dawkins Aussage, daß „der Glaube an Gott unvereinbar mit einer sogenannten wissenschaftlichen Haltung“ sei, ist Unsinn! Der Glaube an Gott hat in streng naturwissenschaftlichen Aussagezusammenhängen keinen Platz. Dawkin begeht den Fehler vieler Atheisten: er hypostasiert die methodischen Selbstbeschränkungen einer Wissenschaft zu metaphysischen Existenzaussagen.
Der Glaube an Gott ist mit einer „wissenschaftlichen Haltung“ überall vereinbar, wie eine große Zahl gläubiger Wissenschaftler belegt. Freilich: ihr Glaube darf nicht mit den Erweiterungen methodisch erlangten Wissens verwechselt werden.
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#87   Artois †   09:36:20 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Methusalix
Dawkikeriki kann sich freuen, wenn er seinen Namen „weiß“. Schon bald kommt der Tag, wo er ihn vergesen wird …
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#86   methusalix †   08:48:58 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Geyer
Florian Geyer: Großartig mit diesem Buch outet sich Dawkins eindeutig als Ideologe…der seine Aussagen mit Belegen untermauern kann. Der Mann WEISS, dass seine Aussagen richtig sind, Sie GLAUBEN das nur.
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#85   Sigurd von Thelen   00:14:29 | Freitag, 26. Oktober 2007
Schön wär’s, Luther, aber ich unterstelle hier gar nichts!
Wäre der Mensch das Wichtigste, müßte Homosexualität gar nicht explizit erwähnt werden. Dann würde der Mensch
individuell aufgrund seiner Handlungen beurteilt werden- nicht, weil er eine bestimmte sexuelle Prädisposition hat.
Sie können den Satz drehen und wenden: Er setzt Homosexuelle gegenüber Heterosexuellen herab, wenn er stilistisch auch deutlich von der drastischen Bibelformulierung zur Homosexualität abweicht.
Drehen wir’s mal um:
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind heterosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen.
Möchten Sie Mitleid haben aufgrund der Tatsache, dass Sie heterosexuell veranlagt sind?
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#84   Florian Geyer   20:54:00 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Großartig
mit diesem Buch outet sich Dawkins eindeutig als Ideologe und ist somit nicht mehr glaubwürdig. Weites veranschaulichte er dass Atheismus eine aggressive ideologie ist…
…die Kraft die stets das böse will doch stets das Gute schafft…
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#83   Artois †   20:08:20 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Luther hat recht,
heiße Luft, taugt nichts. Typisch für die moderne: Die gleichen primitiven Thesen immer und immer wieder, bis die dumme Masse dann glaubt, daß wohl was dran sein muß, wenn man derartiges immer wieder hört!
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#82   Luther   20:04:40 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Wieder unterstellen Sie etwas!
Lesen Sie den Absatz aus dem Katechismus! Es ist zunaechst der Mensch das Wichtige, nicht die Sexualitaet!
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#81   Sigurd von Thelen   19:58:11 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Luther: Danke schön für den Hinweis, aber…
Die Gesellschaft spielt ein sehr sehr herabgewuerdigtes Bild von Sexualiaet! Als waere diese alles.
Es ist ja gerade nicht die Gesellschaft, die hier Menschen auf Sexualität reduziert, sondern die katholische Lehre, die homosexuelle Menschen zu Homosexuellen macht. Hier wird allein (!) Sexualität zur Sünde erklärt- der Mensch dahinter ist erst einmal nebensächlich.
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#80   Luther   19:51:30 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Naja, Sie sind
ja ein ganz schlauer. Sie tuen ja gerade so, als waere ein jahrhundertelanger Disput durch das Erscheinen des Buches endlich zugunsten des Atheismus geloest.
Ich will Ihnen sagen, was dieses Buch bringen wird: Heisse Luft! Das ist laengst schon alles durchgekaut, tief philosophisch und theologisch diskutiert und dabei werden nur die dumme Masse wieder bedient mit den Vorurteilen: EI KLOAR, SCHEISS RELIGION IS DOCH AOUT!
Nicht mehr, nicht weniger!
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#79   methusalix †   19:41:53 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@taizebesucher
taizebesucher: Davkins
Verteufelt die Religionen ,erschafft sich selbst aber eine!Was für ein Heuchler!
Keine Angst, taizebesucher! Mr. Dawkins wird seine Ansichten ganz bestimmt NICHT mit Folterkammer und Scheiterhaufen und auch nicht mit Sprengstoffgürteln oder Baukränen durchzusetzen versuchen.
Seine Waffe ist der Geist und das geschriebene Wort und da er für seine Aussagen Belege vorweisen kann, werden diejenigen, die ihren Glauben auf reines Nichtwissen bauen, einen schweren Stand haben, ihn zu widerlegen.
Besonders solche Luftikusse wie Manfred Lütz.
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#78   raindance1 †   19:26:32 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ sozi
das war eine ganz allgemein gehaltenen Empfehlung. Ich habe mich mit den Ausführungen hier nicht im Geringsten beschäftigt.
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#77   Sozialkatholisch   19:23:29 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ Regentanz
Stand da der Ausspruch so drin oder nicht?
Wenn sie mir eine Stelle im Buch zeigen wo er diese Aussage zurücknimmt werde ich mich Entschuldigen.
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#76   Gladius   19:19:55 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Darwin und Co.
Wenn Hr. Dawkins meint, er stammt vom Zufall ab, soll er das bitte tun.Ich glaube, dass ich oder meine weitesten Vorfahren nicht aus dem Urschleim gekrochen sind.
Euer Gladius
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#75   Luther   19:17:34 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Sie ergeben
sich dem Primat des Gefuehls. Ein menschliches Leben besteht aber nicht nur aus Gefuehlen, sondern viele Dinge muessen auch durch die Vernunft hindurch, durch Moralvorstellungen, etc.!
Es ist zu einfach zu sagen, dass dies ein nettes Gefuehl sei, dem man einfach nicht widerstehen kann! So ist das nicht!
Aber auch hier wieder klar. Die Gesellschaft spielt ein sehr sehr herabgewuerdigtes Bild von Sexualiaet! Als waere diese alles.
Und noch was. Auch heterrosexuelle Menschen sollen und muessen mit ihrer Sexualitaet nicht nur gefuehlsmaessig umgehen, und auch Verzicht wird hier angepriesen, z.b. vor der Ehe!
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#74   Sigurd von Thelen   19:00:53 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Luther: Homosexuelle empfinden sich i.a. nicht als „unwahr“
Sie merken zwar recht früh, dass ihre Umwelt sie als irgendwie verkehrt wahrnimmt und manch einer leidet dann auch darunter, aber prinzipiell empfinden Homosexuelle ihre Gefühle als authentisch. Wenn jetzt ein Glaube aussagt, diese Gefühle seien falsch, kann ich gut verstehen, wenn die Adressaten sich abwenden. Denn: Gefühle sind nun mal nicht rational steuerbar. Man kann sie höchstens unterdrücken. Nächstenliebe heißt hier also, dem gegenüber das Unterdrücken der eigenen Gefühle aufzubürden, damit er einer religiösen Lehre entspricht. Sexualität ist aber etwas anderes, als der Appetit auf Schweinefleisch, den beispielsweise ein Muslim unterdrücken muß. Er kann auf Rind, Lamm, Fisch etc. ausweichen, die ihm möglicherweise ebensogut munden. So wenig, wie Sie auf einen Mann umschwenken können, kann kein homosexueller Mann auf eine Frau umschwenken, beziehungsweise eine homos. Frau auf einen Mann. Hier lässt sich unser Hirn nicht willkürlich
dirigieren.
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#73   raindance1 †   18:53:04 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ sozi
es reicht, wenn Sie auszugsweise lesen. Ein oder zwei Sätze aus einem Buch das genügt um fleissig mitreden zu können.
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#72   Luther   18:49:29 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Naja, das ist
ja eine andere Sache!
Jetzt betreten Sie ein andere Baustelle! Das natuerlich auch Dinge gesagt und getan werden, die die chris. Naechstenliebe verachten,das ist absolut richtig!
ABER…Naechstenliebe bedeutet nicht, dass man alles billigt oder gut heisst. Naechstenliebe heisst aus christlicher Sicht auch, dass man jmd. hinweist auf das, was man selbst als Wahrheit ansieht. Aus diesem Grund muss manchmal diese, vielleicht auch harte, Wahrheit ausgesprochen werden und nicht als Akt des Kaputtmachens, sondern als Akt der Zuwendung!
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#71   Sozialkatholisch   18:45:53 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ Navon
@ Navon
Ihre kindlich tuckige Art ist ja wirklich amüsant!
Du hast das Buch also nicht gelesen, aber verbreitest fleißig Lügen darüber. Sehr katholisch-christlich! Keine Ahnung aber viel Meinung!
Dann schauen sie mal im Bericht oben da steht das ja Auszugsweise drin, wenn sie das nicht glauben wollen können sie gerne dort Falschinformation aufdecken und beweisen.
Herr Dawkins ist kein Freimaurer, aber das ist ja eigentlich auch egal, oder?
Kleiner Witzbold, freimaurerischer Geist muss nichts mit einer Mitgliedschaft in einer Loge zu tun haben.
Aber wie steht so treffend auf der Werbung bei dem Buchladen um die Ecke: Lesen gefährdet die Dummheit!
Entweder lesen sie nicht oder der Satz an ihrer Bücherei ist gelogen oder nur ein billiger Werbegag, da bleibe ich lieber bei meiner Devise, nicht allzu viel lesen und wenn doch lesen nur ausgewählte vernünftige Sachen.
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#70   Sigurd von Thelen   18:42:05 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Luther
Sie verstehen es als Diffamierung, ich verstehe es als wuerdige Schaetzung und eine Ausdruck der Achtung vor homosexuellen Menschen!
Da sind Sie hier aber eine rare Gattung.
Der Katechismus führt aber noch etwas vor Augen:
„Ihnen ist mit Achtung, Takt und Mitleid zu begegnen“.
Das man Gläubige (die Hauptleserschaft des Katechismus) überhaupt erst dazu auffordern muß, Menschen mit Achtung und Takt zu begegnen, ist ein wohl ungewollter Hinweis auf eine problematische Wahrnehmung von Nächstenliebe mancher Christen. Mir
als Nicht-Gläubigen mußte man jedenfalls nicht extra aufschreiben, dass ich prizipiell respektvoll mit anderen Menschen umzugehen habe.
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#69   Luther   18:35:46 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Sigurd:
naja, tatsaechlich wird im Gegensatz zum gesellschaftlichen Konsens festgestellt, dass Homosexualitaet in ihrer Auspraegung „unnormal“ ist. Ja!
Sie verstehen es als Diffamierung, ich verstehe es als wuerdige Schaetzung und eine Ausdruck der Achtung vor homosexuellen Menschen!
Aber als moralisch normal koennen wir es eben nicht anerkennen, sorry! Und da klafft die Gesellschaft und die Kirche weit auseinander. Ja! Natuerlich! Denn in der Gesellschaft werden alle Tabus gebrochen, die gebrochen werden koennen!
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#68   taizebesucher   18:32:23 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Davkins
Verteufelt die Religionen :-! ,erschafft sich selbst aber eine!Was für ein Heuchler!
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#67   Sigurd von Thelen   18:30:18 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Merken Sie noch was, Luther?
Kein Homosexueller wünscht sich „Mitleid“, denn das braucht er nicht. So (fadenscheinig) nett das hier formuliert ist, täuscht es nicht darüber hinweg, dass hier Menschen ganz klar in eine gesellschaftliche Außenseiterrolle gedrängt werden. Hier wird ganz klar erläutert, dass die Normabweichung nicht nur als unnormal, sondern als abnormal gesehen wird. Außerdem heißt „Prüfung“ hier nichts anderes, als dass Homosexuelle sich wohl emotional verfranst haben und daran arbeiten sollen, wieder „normal“ zu werden. Sorry: Diese geheuchelte Menschlichkeit ist fast noch schlimmer, als die offene Homophobie der kreuz.net-Radikalen.
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#66   Luther   18:29:47 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Sie haben Recht,
und sicher muessten einige Viele hier aus diesem Forum sich auch mal in Ihrem Ton baendigen! Das stimmt!
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#65   obelix †   18:28:13 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Luther
Vielleicht sollte man Laun, Meisner und Konsorten so einen Katechismus zu Weihnachten schenken. Wäre doch eine gute Gelegenheit, denn die scheinen nun wirklich nicht zu wissen, was der Katechismus ihnen zum Umgang mit gleichgeschlechtlich Liebenden Frauen und Männern vorschreibt.
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#64   Luther   18:20:20 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Sigurd:
So, dann wollen wir Ihre Ausfuehrung doch mal kurz beleuchten. Also, der Text, der uns hier Auskunft gibt, ist der Katechismus. Darin steht folgendes geschrieben:
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.
Also hoeren Sie bitte auf, hier die Mitleidstour aufzufahren und uns erzaehlen zu wollen, dass die Kirche ach so schlimm zu homosexuellen Menschen ist!
Wer sich als katholischer Christ nicht daran haelt, der verstoesst gegen die Kirche.
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#63   Sigurd von Thelen   18:14:17 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Luther
Doch, es stimmt. Aber es berechtigt niemanden dazu, diese Menschen herabzuqualifizieren. Nur, weil das in bestimmten
Religionen Tradition hat und lange Zeit „common sense“ war, ist es nicht gerecht. Und wenn eine Religion Ungerechtigkeit propagiert, gilt es, sie auf den moralischen Prüfstand zu stellen. Und dort versagt der Katholizismus genauso wie der Islam. Die katholische Kirche stellt es ja quasi als Gnade dar, dass Homosexuelle überhaupt existieren können. Da rate ich den Homosexuellen: Pfeift auf derlei Anmaßung und widmet Euch den Menschen, die Euch so akzeptieren, wie ihr seid.
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#62   Luther   18:05:58 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Ist das falsch??
Homosexuelle kommen nicht dem biblischen Verlangen nach,
Nachkommen zu schaffen (Arterhaltung).
Sie können es nicht aus biologischen Gründen, da Frau&Frau und Mann&Mann keine Befruchtung hinkriegen.
Stimmt das etwa nicht??
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#61   obelix †   17:59:51 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Bischof
Alois Bischof: Wahnsideologe
Dieser Ideologe nimmt selber – weil er noch nie einen göttlichen Eingriff erlebt hat – …
„Göttlicher Eingriff“, ist das Ihr Euphemismus für Wunder? Wunder sind doch nichts weiter als ein bedauerlicher Mangel an naturwissenschaftlicher Forschung. Ein Flugzeug oder ein Funktelefon wäre vor zweihundert Jahren ein Wunder gewesen. Vorbei!
Vielleicht ist der Mangel an „Wunderglauben“ bei Richard Dawkins nur deshalb nicht so ausgeprägt wie Sie es gerne hätten Herr Bischof, weil er einfach besser Bescheid weiss über die Wunder der Natur.
… an, dass seine eigene Erfahrungen die einzig wahren sind.
Tun Sie doch auch, oder? Der einzige Unterschied ist, dass Dawkins für seine Erfahrungen Beweise vorlegen kann und Sie nicht. Dawkins weiss, Sie glauben.
In diesem Sinne sind seine atheistischen und pseudowissenschaftlichen Ansichten … ohne Umsicht, ohne Intelligenz.
Ohne Intelligenz ist wirklich gut! Eine einmalig wahre Aussage. Unterstreicht den Wahrheitsgehalt Ihres Beitrages ganz ungemein; Chapeau!
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#60   Sigurd von Thelen   17:59:43 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Interessant:
Homosexuelle kommen nicht dem biblischen Verlangen nach,
Nachkommen zu schaffen (Arterhaltung).
Sie können es nicht aus biologischen Gründen, da Frau&Frau und Mann&Mann keine Befruchtung hinkriegen.
Sie sollen aber auch nicht falsches Zeugnis reden, also einer Frau/einem Mann vormachen, dass sie sie/ihn lieben, nur um der Arterhaltung Willen (oder doch in diesem Falle lügen?).
Sie sollen aber auch nicht sexuell miteinander aktiv werden,
da dies Unzucht bedeutet und Sex aus „niederen Instinkten“ heraus.
Fazit: Homosexuelle sollen eigentlich gar nichts dürfen.
Schön, dass unsere echte Gesetzgebung dies anderes sieht. Letztlich ist es irrelevant, ob die Kirche toleriert oder nicht. Sie muß sich zumindest hierzulande der Gesetzgebung beugen und kann meinethalben „Empfehlungen“ aussprechen, aber keine Verbote.
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#59   methusalix †   17:58:32 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Stimme @Luther
Stimme aus Wien: DocRöntgen
… siehe Religionsfreiheit (ohne Christentum gäbe es sie nicht, was nicht heißt dass sie nicht gegen dem Machtanspruch der Kirche erkämpft wurde).
Ohne dass die römisch-katholische Kirche die Religionsfreiheit nicht zweitausend Jahre massiv und blutig unterdrückt hätte, gäbe es sie nicht. Denn dann wäre es nicht nötig gewesen, sie zu erkämpfen. Insofern haben Sie Recht, dass es ohne die katholische Kirche die Religionsfreiheit nicht gäbe; und ohne die Nazis hätte es die 68er nicht gegeben, sie wären einfach unnötig gewesen, genau so, wie es ohne die Kommunisten die Wende im Ostvlock nie gegeben hätte.
Luther: @Doc:
… Schade! Wirklich! Es zeigt, wie unfrei Sie eigentlich sind!
Für Sie ist jeder, der sich nicht auf Dauer ins katholische Denk-Ghetto einsperren lässt unfrei?
Für Sie möglicherweise richtig; Tiere die lebenslang hinter Zoogittern gehalten wurden, kommen in der Freiheit auch nicht mehr zurecht. Traurig aber wahr; also bleiben Sie bitte in Ihrem katholischen Zoo, zu Ihrem eigenen Schutz.
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#58   Artois †   17:53:10 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Daw-kikeriki
Daw-kikeriki
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#57   Luther   17:51:27 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Stimme,
ich stimme zu… :-)
Noch was: die Kirche sieht sehr sehr wohl auch den Aspekt des Spasses und der Freude an der Sexualitaet. So ist das Sakrament der Ehe erst vollzogen, wenn beide Partner miteinander geschlafen haben! Hier steht ganz klar und eindeutig die Sexualitaet in einem sehr grossen Rahmen, der uns Menschen wirklich am Ende gluecklich macht.
Aus diesem Grund verstehe ich die vielen Anfeindungen hier nicht. So oft wird gesagt, die stocksteifen Katholiken, die leben ihr Leben nicht aus!
Doch, und zwar sehr gut!
Aber wir sehen eben beispielsweise Sexualitaet in ihrem ganzen Rahmen, nicht nur im Spass und im Gefuege von Lust und Leidenschaft, sondern in ihrem ganzen, ja, grossen Auftrag. Dafuer muessen wir natuerlich auch gegen mittlerweile Gesetzmaessigkeiten ankaempfen. Ganz klar. Aber nicht gegen den Mensch, sondern mit und fuer den Menschen!
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#56   Stimme aus Wien   17:36:27 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Luther
Ich gebe Ihnen fast in allen Punkten Recht.
Was den „Selbstzweck der Sexualität“ betrifft haben Sie insofern Recht, wenn man dies nicht auf das Zeugen von Nachkommen einschränkt – in der Tat, Sexualitä ist nicht nur dafür da, um Nachkommen zu sichern, sondern sie ist eine Art der Kommunikatiion zwischen den Partnern. Es besteht aber auch die Möglichkeit der Sexualität, wo sie nur zur Befriedigung des sexuellen Verlangens dient – pornographie, prostitution usw. (und sehr oft bei der HS)- und dies bezeichnete ich als Selstzweck der Sexualität.
Übigens: Zeugunsufähigkeit in einer Ehe ist Annulierungsgrund, wenn der Partner dies vor der Ehe nicht wusste.
Was die oleranz betrifft – ganz und gar meiner Meinung – sie hat jeoch vernünftige Grenzen.
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#55   Luther   17:12:18 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Richtig, Stimme!
Und zudem kommt noch, dass die Kirche ein sehr feingewobenes Bild von Liebe besitzt, die nicht nur aus Gefuehlen, sondern, wie es nunmal auch im Ehegespraech abgefragt wird, aus Fortpflanzung und Verantwortung fuer diese Nachkommenschaft besteht!
(Das ist im Grunde eine vollkommene Ueberdeckung mit der Evolutionstheorie: Erhaltung)!
HS Partnerschaft ist durch die Biologie schon alleine ausgeschlossen, Nachkommenschaft zu zeugen. Aus diesem Grund kann die Kirche diese Art der „Liebe“ nicht anerkennen, wohl aber tolerieren.
Das Argument, es gibt auch Heterosexuelle Partnerschaften, die zeugungsunfaehig sind, zieht nicht, denn hier spielen am Ende medizinische Gruende (z.B. kaputte Spermien) eine entscheidende Rolle, aber die zugrundeliegende Biologie stimmt nach wie vor noch!
Somit wird Sexualitaet, von mir aus auch mit GLueck und Tiefe verbunden, zu einem Selbstzweck, der sowohl antievolutionaer, als auch in dem Sinne unbiblisch ist, das hier Liebe zu Gefuehlen und reinem Selbstzweck degradiert wird!
TROTZDEM sollen wir Christen Homosexuelle Menschen respektieren und tolerieren, auch wenn wir ihnen „raten“ (aus Liebe) muessen, ausgeuebte Sexualitaet einzustellen.
Diese gilt im Uebrigen auch fuer Pornoindustrie, heterosexuelle Menschen (die sich nur fuer Sex interessieren), fuer generelle Partnerschaften!
Auch wir muessen in unseren Partnerschaften uns diesen SPiegel immer vorhalten und uns fragen, ob wir daran vorbeileben. Das meinte Jesus, als er den Splitter ansprach!!
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#54   Stimme aus Wien   17:03:48 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
litterae sunt divitiae:
Also ist HS doch immer ein Verbrechen
Nein – sehe ich nicht so. Gebe allerdings zu, meine Kurzfassung ist mißverständlich.
Homosexuellen haben, ebenso wie die Heterosexuellen, den Wunsch nach Glück in einer Partnerschaft. Dass jedoch nur die heterosexuelle Partnerschaft von den Gesetzen bevorzugt wird, hat den Grund nicht in diesem Wunsch, sondern in den Leistungen dieser Partnerschaften für die Gesellschaft. Deswegen bin ich der Meinung, dass es keine Gleichstellung beider Art der Partnerschaften geben kann.
Es kann ohne weiteres HS Partnerschaften geben, deren Grund mehr sei als nur Sex (ich kenne sehr viele) – sie können nur nicht gleichwertig sein (vor dem Gesetz) mit den Hetero-Partnerschaften.
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#53   Alois Bischof   17:00:21 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Wahnsideologe
Dieser Ideologe nimmt selber – weil er noch nie einen göttlichen Eingriff erlebt hat – an, dass seine eigene Erfahrungen die einzig wahren sind.
In diesem Sinne sind seine atheistischen und pseudowissenschaftlichen Ansichten nicht anders als die eines jeden Islamischen Extremisten. Fanatisch, ohne Umsicht, ohne Intelligenz.
Die Widerlegung der Thesen Dawkins ist sehr einfach. Er wiederholt ja die weitverbreiteten marxistischen und darwinistischen Parolen und Propaganda in einer anderen Hülle.
Sehr typisch. Aber nicht glaubwürdig.
The Dawkins’ Delusion? ist ein gutes Buch das ganz klar und ohne Polemik Dawkins Thesen widerlegt. Dawkins ist am Ende nicht anders als Voltaire und Marx. Seine Zeit wird vergehen. Er wird seinen Einfluss auf Leute ausüben die Vorurteile hegen und sowieso die Religion vernichtet sehen wollen, aber wissenschaftlich ist sein Buch wohl kaum.
Z.B. nimmt Dawkins im Widerspruch zur Thermodynamika (einem Wissenschaftsbereich, der bewiesen ist) die Selbstordnung eines geschlossenen Systems ohne externen Einfluss an. Am Ende kommt man dann zu einem Pantheismus der Dawkins eher zu vertreten versucht: die Vergöttlichung der Survival of the fittest und der Natur an sich. Ganz primitiv also.
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#52   litterae sunt divitiae   16:49:51 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Stimme aus Wien
ob die Sexualität nur Selbstzweck ist oder nicht
– in diesem Kontext wurden alle Verurteilungen in der Bibel getätigt.
Wird die Sexualität zum selbstzweck gibt es kein unterschied zwischen Homosexualität oder Prostitution. Wird die Sorge für die notwendige Nachkommenschaft nicht Rechnung getragen – ist sie ein Verbrechen, besonders wenn sie (die Homosexualität) zur Last der Gesellschaft wird.
Also ist HS doch immer ein Verbrechen. Oder sehen Sie Fälle, in denen sie nicht zum Selbstzweck ausgeübt wird?
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#51   Stimme aus Wien   16:38:48 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
DocRöntgen
Meine Vermutung hat sich erhärtet – Sie kennen die kath. Kirche und ihre Lehre nur aus Höresagen oder von dieser Seite (konkret: kreuz.net).
Ob ausgelebte Homosexualität Sünde sei oder nicht ist davon abhängig, ob
1.das Zeugen der Nachkommen für eine Gesellschaft lebensnotwendig sei oder nicht und
2. ob die Sexualität nur Selbstzweck ist oder nicht
– in diesem Kontext wurden alle Verurteilungen in der Bibel getätigt.
Wird die Sexualität zum selbstzweck gibt es kein unterschied zwischen Homosexualität oder Prostitution. Wird die Sorge für die notwendige Nachkommenschaft nicht Rechnung getragen – ist sie ein Verbrechen, besonders wenn sie (die Homosexualität) zur Last der Gesellschaft wird.
Was Ihre Exegese des Epheserbriefes betrifft: entweder stehen Ihnen nur Bücher aus einem Anitquariat zur Verfügung und Sie nehmen sie als „bare Münze“ – unkritisch – und Beweis für die Lehre der Kirche heute, oder Sie mißdeuten es bewusst falsch.
Beides ist intelektuell unaufrichtig.
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#50   Navon   16:26:12 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ sozialkatholisch:
Du hast das Buch also nicht gelesen, aber verbreitest fleißig Lügen darüber. Sehr katholisch-christlich! Keine Ahnung aber viel Meinung!
Herr Dawkins ist kein Freimaurer, aber das ist ja eigentlich auch egal, oder? Und Bücher kann man auch leihen – kostet kein Geld. Aber wie steht so treffend auf der Werbung bei dem Buchladen um die Ecke: Lesen gefährdet die Dummheit!
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#49   DocRöntgen   16:05:49 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Stimme
Ich habe den Eindruck – Sie kennen die kath. Kirche und Lehre nur aus Höresagen.
Wieso soll die kath. Kirche das Individuum zu untedrücken?
Woher nehmen Sie den „pauschalen Sündenstempel“?
Woher? Von Euch Katholiken, die sich auf die Bibel berufen, wenn sie sagen „ausgelebte“ Homosexualität ist Sünde.
(Ein Beispiel)
Als Erläuterung kommt dann: „Er haßt die Sünde, aber er vergibt dem Sünder.“ Das macht’s nicht besser, denn es bleibt der von vornherein festgeschriebene Makel eines
Menschen aufgrund eines bestimmten (hier:sexuellen) Merkmals. Wozu dies führt, sieht man in anderen Foren hier.
Aber auch Frauen erhalten (indirekt) ein wertendes Profil:
Paulus, Epheser 5, 22-24
Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat. Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen.
Der logische Schluß ist, dass die sich nicht unterordnende Frau die Glaubenslehre nicht erfüllt, sich also gegen Gott auflehnt
und somit ebenfalls eine Sünderin ist.
Die Unterdrückung findet in der Auslegung solcher Passagen statt. Können Sie mir eine katholische Bischöfin nennen?
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#48   litterae sunt divitiae   15:42:48 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Luther
Leider kann ich auf Ihr Posting erst jetzt reagieren:
Einer der ersten persoenlichen Kontakte, die der jetzige Papst wiederhergestellt hat, war mit Hans Kueng in einem ganz persoenlichem Treffen, das selbst Hans Kueng gelobt und sogar als extrem positiv empfunden hat. Und nun??
Ja, das ist mir bekannt. Aber sanktioniert wurde er trotzdem.
Und noch was. Wenn jmd. eine Lehre verkuendet, die vollkommen GEGEN das steht, was die Kirche verkuendet, dann muss man natuerlich einschreiten.
Keine Widerrede! Ich denke auch, dass wenn man für eine solche Institution arbeiten will, man sich an die Spielregeln halten muss.
Wenn ich als Professor einer Universitaet oeffentlich die Prinzipien und den Aufbau, die Inhalt und die Ausrichtung der Universitaet anzweifle und in den Schmutz ziehe, dann wird der Kultusminister sehr schnell bei mir anrufen!!
Das glaube ich gerne.
Worum es mir einzig und allein geht, ist, festzustellen, dass in der RKK die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt ist. Das ist alles.
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#47   Luther   15:39:22 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Nette Werte,
Respekt, Umgang, Höflichkeit
Diese Werte sind lobenswert. ABer vollkommen unverbindlich und letztlich ohne Grundlage. Was heisst denn Respekt?? Umgang?? Oeffnen Sie einer alten Dame die Tuer?? Respekt??
Diese Werte machen nur in einer Selbstreflexion Sinn, wenn Sie Werte haben, an denen Sie sich orientieren. Ansonsten obliegt jedem Menschen die Moeglichkeit, Werte sich freu zu definieren.
Selbst J. Habermas musste im Gespraech mit Kardinal Ratzinger einsehen, dass es Grundwerte einer Gesellschaft geben MUSS, die nicht dialektisch erarbeitet werden KOENNEN (klar, denn fuer einen Dialog braucht man bereits Verhaltensregeln)!
Das christ. Massband ist die Liebe Gottes, die er in seinem Sohn offenbart hat. Die ist manchmal durchaus auch „hart“, wie auch Worte der eigenen Eltern manchmal Unverstaendnis herbeifuehren. Aber am Ende steht das Gute, Gott selbst!
Somit indoktriniert die Kirche nicht, wenn sie ihre Werte offenbart und den Menschen verkuendet.
Sie weiss auch darum, und auch das wissen wir nur von Gott selbst, Christus, dass ER, Gott, auch dem Menschen „nachlaeuft“, der eben immer wieder suendigt.
Suendigen heisst hierbei, die Liebe, die Gott uns entgegenbringt, abzulehnen. Sie zu ignorieren.
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#46   DocRöntgen   15:28:10 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Luther, Sie bestätigen mich (indirekt)
Damit Sie jedoch beurteilen koennen, brauchen Sie eine Art Massband, eine Art Skala, damit Sie beurteilen koennen.
Das ist das, was Ihnen Ihr Glaube diktiert. Wenn er es so behutsam diktiert hat, das Sie es als „Gabe“ empfinden, hat er wahrlich Geschick bewiesen.
Ich brauche kein Maßband, um Respekt, Umgang, Höflichkeit etc. meines Gegenübers einschätzen zu können.
Mein Maßband ist „Gefühl“, „Empfinden“, „Sensibilität“ und im Laufe des Lebens auch Lebenserfahrung, die mir Vergleichsmöglichkeiten schafft. Wenn dann eine Institution kommt und mir sagen will „Halt! Ab jetzt denkst Du so und so über bestimmte Menschen!“ winke ich dankend ab. Dann ist das kein Hilfsangebot, sondern schlicht willkürliche Beeinflussung meines Verstandes.
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#45   Stimme aus Wien   15:22:49 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
DocRöntgen
Der Katholzismus beispielsweise versucht dies zu verhindern, indem er pauschal bestimmten Menschen den Sündenstempel aufdrückt (von verzeihlich bis Todsünde).
Ich habe den Eindruck – Sie kennen die kath. Kirche und Lehre nur aus Höresagen.
Wieso soll die kath. Kirche das Individuum zu untedrücken?
Woher nehmen Sie den „pauschalen Sündnstempel“?
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#44   Luther   15:21:56 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Wenn Sie beurteilen,
Ich behalte mir das Recht vor, den Menschen als Individuum zu beurteilen
Das ist gut und recht. Damit Sie jedoch beurteilen koennen, brauchen Sie eine Art Massband, eine Art Skala, damit Sie beurteilen koennen.
Christus selbst hat uns ein Massband gegeben: die Liebe Gottes, die sich in ihm und durch ihn manifestiert. Liebe, nicht im Sinne von alles ist erlaubt und soll gemacht werden, sondern im Sinne der Wahrheit, die er uns gegeben hat.
Die Kirche selbst verurteilt nicht! Sie gibt den Menschen Richtschnuren zu einem guten, moralisch erfuellten Leben. Dass damit die scheinbare Freiheit geschnitten wird, scheint so. Ist jedoch nicht so.
Nehmen wir das Beispiel der Sonntagspflicht. Jedem kath. Christen wird „vorgeschrieben’, sich sonntags zum Gottesdienst zu sammeln. Sie sehen das als Beschneidung, denn die Kirche sagt Ihnen, dass Sie nicht im Bett liegen bleiben koennen, oder gemuetlich vor dem Fernseher sitzen koennen etc.
Eine Sichtweise. Die andere ist jedoch viel sinnvoller.
Wenn wir als Christen daran glauben, dass der Sonntag im Verlaufe der Woche ein ganz besonderer Tag ist, weil Christus auferstanden ist, weil Gott selbst Ruhe eingelegt hat, dann ist es fuer uns wie ein inneres Draengen, sonntags dieses Fest, das mich unmittelbar betrifft, zu feiern, sich zu sammeln, ja, zur Messe zu gehen. Somit wird das Sonntagsgebot kein „Gebot“ oder „Verbot“, sondern Ausdruck einer tiefen inneren Einstellung. Wenn ich trotzdem nicht gehe, erschiesst mich keiner o.aehnliches!!
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#43   DocRöntgen   15:14:12 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Luterh: „Leichte“ Fehleinschätzung
Hinter „allem“ sehe ich bestimmt keine Manipulation. Hingegen schon hinter einer Lehre, die Antworten vor der Frage liefert. Die Urteile fällt, ohne das vorher eine Anklage
erhoben wurde. Ich behalte mir das Recht vor, den Menschen als Individuum zu beurteilen. Der Katholzismus beispielsweise versucht dies zu verhindern, indem er pauschal bestimmten Menschen den Sündenstempel aufdrückt (von verzeihlich bis Todsünde). Da wollen Sie mir sagen, ich sei unfrei? Oh je…
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#42   Stimme aus Wien   15:08:31 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
DocRöntgen
Korrigiere: Sie möchte es sein. Wenn Sie „relevant“ dahingehend deuten, dass biblische Lehren einen ausformulierten Gegenentwurf nötig machten, als diese
Lehren zu einer Gesamtverpflichtung gemacht werden sollten- okay.
Richtig – das Christentum trägt seine Kritik in sich selbst, daher ist es nicht mit einer Ideologie gleichzusetzen. Ebenso wie Christentum nicht gleich Kirche sei – aber ohne Kirche kein Christentum.
Alle die von Ihnen beschriebene Mißstände wurden aus der selben Wurzeln bekämpft auf die sich die Institutionen, wo diese Mißstände blüten, beriefen. Jedoch, diese Wurzeln sind nur Dank dieser Institutionen vorhanden.
Dass sie für die gesamte Gesellschaft irrelevant sind, das stimmt nicht – beispiele dafür gibt es viele in der Geschichte.
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#41   Luther   15:06:18 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Doc:
Irgendwie schade. Sie sehen hinter allem und jedem Manipulation, Verfolgung, geistliche Toetung und Unterdrueckung. Schade! Wirklich! Es zeigt, wie unfrei Sie eigentlich sind!
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#40   DocRöntgen   14:59:18 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Stimme
Sie irren – sie ist gesellschftsumfassend relevant
Korrigiere: Sie möchte es sein. Wenn Sie „relevant“ dahingehend deuten, dass biblische Lehren einen ausformulierten Gegenentwurf nötig machten, als diese
Lehren zu einer Gesamtverpflichtung gemacht werden sollten- okay.
Werte wie Anstand und Respekt gab es zuvor auch- sie sollten hier nur an eine Institution gebunden werden, die damit ihren Machtanspruch manifestieren wollte.
Dies ist glücklicherweise nur gegenüber Gläubigen geglückt. Alle anderen haben sich emanzipiert.
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#39   Alkuin   14:57:40 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@DocRöntgen
Die Wahrheit ist in sich unfehlbar (…bitte kein Pilatus zitat), aber ich stimme ihnen zu, dass man alles was man höhrt und sieht hinterfragen muss. Sie glauben, was und wie Sie glauben wollen und ich tue das selbe (Siehe Religionsfreiheit).
Sie sollen dennoch eins merken: unser abendlädische Wertesystem ist Judeo-Christlich und somit mehr als relevant!
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#38   Stimme aus Wien   14:52:11 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
DocRöntgen
Sie mag Gläubigen als Fundament ihres Werteempfindens dienen, kann aber niemals gesellschaftsumfassend relevant sein. (Siehe Religionsfreiheit).
Sie irren – sie ist gesellschftsumfassend relevant – als Beispiel siehe Religionsfreiheit (ohne Christentum gäbe es sie nicht, was nicht heißt dass sie nicht gegen dem Machtanspruch der Kirche erkämpft wurde).
Ob christlich oder nicht, das Selbstverständnis der modernen Welt ist christlich geprägt.
Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang Jürgen Habermas zu zitieren:
„das Christentum ist für das normative Selbstverständnis der Moderne nicht nur eine Vorläufergestalt oder ein Katalysator gewesen. Der egalitäre Universalismus, aus dem die Ideen von Freiheit und solidarischem Zusammenleben, von autonomer Lebensführung und Enamzipation, von indivdueller Gewissensmoral, Menscherechten und Demokratie entsrpungen sind, ist unmittelbar ein Erbe des jüdischen Gerechtigkeits- ud der christlichen Liebesethik. In der Substanz unverändert, ist dieses Erbe immer wieder kritisch angeeignet und neu interpretiert worden.“ (Kleine politische Schriften, 2001, S 174)
Also: so naiv kann die Vorstellung nicht sein, dass die Aufklärung, Menschenrechte usw. ohne Christentum schwer vorstelbar sind.
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#37   Sozialkatholisch   14:52:05 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ Alkuin
In dieser Welt herrscht der Teufel, in der hl. Schrift wird der Teufel mehrfach als Herr dieser Welt bezeichnet.
Das Gott diese Welt erschaffen hat stimmt, er hat aber auch die Hölle gemacht.
Natürlich ist der Teufel nur Herr dieser Welt weil Gott das zulässt und ein gewisser Dualismus ist durchaus gerechtfertigt.
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#36   Luther   14:50:16 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Doc:
Und wir wissen um die Fehlbarkeit des Menschen, die Möglichkeit der Manipulation und kennen die Folgen des „Stille Post“-Prinzips. Insofern ist die christliche Lehre, egal, ob apostolisch oder biblisch überliefert, in Frage zu stellen. Sie mag Gläubigen als Fundament ihres Werteempfindens dienen, kann aber niemals gesellschaftsumfassend relevant sein. (Siehe Religionsfreiheit).
Irgendwie schade. Sie sehen hinter allem und jedem Manipulation, Verfolgung, geistliche Toetung und Unterdrueckung. Schade! Wirklich! Es zeigt, wie unfrei Sie eigentlich sind!
Haben Sie auch schonmal an die befreiende Wirkung von Religion, von chr. Glauben gedacht?? Haben Sie sich schonmal darueber Gedanken gemacht, wie schoen es ist, dieser Gemeinschaft anzugehoeren, welche Freiheit ich bekomme und wie ich mich im Lichte Gottes immer wieder aufrichten kann?? Wie schoen die Botschaft ist, dass es einen Gott gibt (die Welt ist in sich nicht sinnlos), der auch noch Schritte auf mich zugeht, obwohl ich immer wieder ablenke und sage, ich will nicht??
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#35   Alkuin   14:31:32 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ Sozialkatholisch
der Teufel ist NICHT und war nie, Herr dieser Welt! Er ist nichts als ein Geschöpf Gottes.
Die Welt hat unser Herr Gott erschaffen und nur er ist Herr über seiner Schöpfung.
Diese alte, fast unsterbliche, dualistische Häresie ist eigens das Produkt des Teufels.
Das Reich des Teufels ist und bleib die Lüge.
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#34   DocRöntgen   14:30:33 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Alkuin: Mmmhhhh…
Die ersten Generationen der Christenheit haben ihren Glauben nicht aus der „Bibel“ gelernt, sondern von den Lippen der Apostel und deren Nachfolger. Christen lernten ihre Religion von Lehrern, welche die Worte Christi, in Christi Namen, sprachen. Es liegt in diesem Schatz der apostolischen Tradition, dass wir die Saat, die Wurzel und den Stamm der einen katholischen und apostolischen Kirche finden.
Und wir wissen um die Fehlbarkeit des Menschen, die Möglichkeit der Manipulation und kennen die Folgen des „Stille Post“-Prinzips. Insofern ist die christliche Lehre, egal, ob apostolisch oder biblisch überliefert, in Frage zu stellen. Sie mag Gläubigen als Fundament ihres Werteempfindens dienen, kann aber niemals gesellschaftsumfassend relevant sein. (Siehe Religionsfreiheit).
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#33   Sozialkatholisch   14:21:06 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ Pelagius
Darüber kann man sich streiten, seit dem Sündenfall ist der Teufel Herr dieser Welt, Christus hat uns wieder den Zugang zu Gott geschaffen und darum können wir Christen „Herr“ Gott sagen, eine interessante Anrede, ist mir so noch nie aufgefallen.
:-]
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#32   Pelagius III.   14:11:09 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Sozialkatholisch
Der Herr dieser Welt ist Gott der Herr, der diese Welt erschaffen hat und erhält.
Den Teufel bezeichnen nur seine Diener als den Herrn der Welt. Er wäre es gern, aber er ist es nicht.
(Man sagt als Christ ja auch nicht „Herr Teufel“, sondern „Herr Gott“!)
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#31   Alkuin   14:09:33 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@schulschwänzer
„Schau mal in der Bibel nach, ob du diesen Ausdruck oder einen ähnlichen findest?“
Schaue in der Bibel nach ob es drin steht, dass alles was wir glauben drin stehen mus…
Jesus hat seine Jünger nicht mit der Publikation eines buches beauftrag. Er hat nicht gesagt, schreib erst alles nieder, verteile es, und verkündige nur was drin steht.
Die ersten Generationen der Christenheit haben ihren Glauben nicht aus der „Bibel“ gelernt, sondern von den Lippen der Apostel und deren Nachfolger. Christen lernten ihre Religion von Lehrern, welche die Worte Christi, in Christi Namen, sprachen. Es liegt in diesem Schatz der apostolischen Tradition, dass wir die Saat, die Wurzel und den Stamm der einen katholischen und apostolischen Kirche finden.
Die „sola scriptura“ Irrtum der Protis ist weder biblich noch glaubenstreu!
„Die Hl. Schrift schieben sie vor, und durch diese ihre Dreistigkeit machen sie auf manche Leute sogleich Eindruck; beim Kampfe selbst aber machen sie die, welche Festigkeit besitzen, müde, nehmen die Schwachen gefangen, und den Rest entlassen sie mit Zweifeln im Herzen, Diese Wehr also richten wir vor allem gegen sie auf: sie seien zu einer Disputation auf Grund der Schrift überhaupt nicht zuzulassen. „ (Tertullian)
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#30   Sozialkatholisch   14:05:44 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@ Schulschwänzer
Der Herr dieser Welt ist der Teufel und der macht keinen Urlaub im Moment. Ich habe ehr das Gefühl das der im Moment Akkord und Überstungen macht.
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#29   schulschwänzer   14:02:58 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Sozialkatholisch
Also, wenn der Chef deiner Firma im Urlaub ist und du bist in dieser Zeit sein Vertreter, und dann kommt er nach Hause und im Betrieb wird geraubt, gemordet, andere Mitarbeiter verhungern, dann sagst du zum Chef: Das geht mich nichts an.
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#28   Sozialkatholisch   13:58:44 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Nein Schulschwänzer
ich stimme dir da nicht zu, denn die höchste Autorität bezieht sich nur auf Glaubensfragen die ex cathedra ausgesprochen werden, den Dogmen und die haben dann aber Weltweit Gültigkeit.
Der Papst kann ja schon aus dem Grunde nicht für alles in dieser Welt verantwortlich gemacht werden, weil nach dem Christuswort der Teufel der Herr dieser Welt ist.
Der Teufel ist zwar für sehr viel verantwortlich, für alles aber auch nicht.
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