Vatikan. Bei einem Interreligiösen Treffen in Neapel am vergangenen
Sonntag erhielt das Ehrenoberhaupt der orthodoxen Gemeinschaft, Bartholomäus I. von Konstantinopel, Reliquien
des heiligen Apostels Andreas. Sie wurden bei einem Festakt in der Kathedrale von Amalfi – 35 Kilometer
südlich von Neapel – übergeben. 1208 waren sie aus Konstantinopel nach Italien gebracht worden. Eine
Kopf-Reliquie des Apostels, die später nach Rom kam, hatte Papst Paul VI. bereits 1964 der griechischen
Stadt Patras ausgehändigt.
Völlig unverständlich
Deutschland. Die extremistische Partei der ‘Grünen’
hat im deutschen Bundesland Hessen den Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, mit Schmutz beworfen:
„Monsignore Algermissen ist offensichtlich noch nicht in der Gegenwart angekommen“ – schimpfte die Landesvorsitzende
Kordula Schulz-Asche. Sie kritisiert, daß der Bischof das Sex-Verführungsspektakel ‘Nase, Bauch und
Po’ mißbilligt hat. Seinen Boykottaufruf findet sie „völlig unverständlich“. Das perverse Musical wurde
in den vergangenen vier Jahren auch in kirchlichen Tagesstätten aufgeführt. Die gegenwärtigen Proteste
sind die ersten ihrer Art.
Kirche auf Reisen
Deutschland. Die protestantische Emmauskirche in der ostdeutschen
Gemeinde Heuersdorf wird um zwölf Kilometer versetzt. Der neue Standort der Kirche ist die Stadt Borna.
Die Ortschaft Heuerdorf wird zugunsten des Braunkohletagebaus abgerissen. Nur die 750 Jahre alte Kirche
soll verschont bleiben. Deshalb transportierte ein Schwerlasttransporter das 600 bis 1000 Tonnen schwere
Gebäude ab. Die Reise führt über zwei Bahnübergänge und drei Brücken. Am 31. Oktober – dem Reformationstag –
soll die Kirche ihr Ziel erreicht haben.
Wieder ein Rückzieher
Deutschland. Der Pressesprecher des
Bistums Augsburg, Dirk Hermann Voß, hat um „beiderseitige verbale Abrüstung“ im Streit zwischen dem
Bistum und der Bundesvorsitzenden der lebensfeindlichen ‘Grünen’-Partei, Claudia Roth, plädiert. Der
Pressesprecher hatte am Samstag erklärt, daß die Kritik der Politikerin an Bischof Walter Mixa an die
Propaganda-Hetze der National-Sozialisten gegen die Kirche erinnere. Voß glaubt nun, daß dieser historische
Vergleich „nicht erforderlich“ gewesen wäre. Er sei „jedoch vor dem Hintergrund einschlägiger kirchlicher
Erfahrungen durch die Maßlosigkeit der Kritik seitens der Grünen-Vorsitzenden an Bischof Mixa“ ausgelöst
worden.
Sozialisten verpflichten zum Töten
Chile. Weil sich drei große chilenische Pharmaziekonzerne
weigern, die ‘Tötungs-Pille-danach’ zu verkaufen, müssen sie mehrere Millionen Dollar Strafe zahlen.
Das hat die sozialistische Regierung des Landes angekündigt. Gesundheitsministerin María Soledad Barría
erklärte, die Konzerne seien gesetzlich verpflichtet, die Tötungspille zu führen. Bis jetzt mußte
das Kindergift aus Kolumbien importiert werden, weil sich alle großen chilenischen Pharmazieketten weigerten,
die Tötungspille zu vertreiben.
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41 Lesermeinungen
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#41 Rudolfus 23:14:03 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Maria E. / Das ist Ihre Beurteilung und jene Papst Johannes Pauls II. aber sie sind durch den Ungehorsam
(verbotene Weihen) und den Hochmut (Lieblose Kritik an allem was nicht von ihnen kommt!) Die FSSPX haben
den rechtgläubigen Katholiken rechtgläubige Bischöfe verschafft, die ihnen Papst Johannes Paul II.
nicht gegeben hat. Die Weihen von Bischöfen waren damit durch das Kirchenrecht gefordert. Die Weitergabe
des Bischofsamtes unter den Katholiken steht höher als die Willkür eines einzelnen Petrusnachfolgers.
#40 Maria Escorial 23:09:09 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@rudolfus, ich sag nicht… dass die Piusbrüder Häresien verbreiten, aber sie sind durch den Ungehorsam
(verbotene Weihen) und den Hochmut (Lieblose Kritik an allem was nicht von ihnen kommt!) weiter weg vom
Heiligen Geist als die Orthodoxen. So.
#39 Rudolfus 23:03:46 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Maria E. / Die FSSPX ist rechtgläubig römisch-katholisch die orthodoxe römisch katholische Piusbruderschaft?
Die sind genau gleich weit weg vom heiligen Geist wie die Orthodoxen, sogar noch etwas weiter, durch den
Hochmut. Im Gegensatz zum schismatischen Osten ist die FSSPX römisch-katholisch und damit auch rechtgläubig
(das deutsche Wort für orthodox) und somit auch unter dem Schutz des Heiligen Geistes.
#38 Maria Escorial 23:00:29 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@rudolphus, die orthodoxe römisch katholische Piusbruderschaft? Die sind genau gleich weit weg vom heiligen
Geist wie die Orthodoxen, sogar noch etwas weiter, durch den Hochmut.
#37 Rudolfus 22:56:45 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
„Orthodoxie“ allerdings unter Anführungszeichen Denn orthodox, das ist die römisch-katholische Kirche,
und nicht der schismatische Osten, der nicht zur una sancta ecclesia gehört und den Häresien anhängt.
#36 Maria Escorial 22:53:38 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
ich freue mich… dass die Reliquien des Hl. Andreas Apostel, wieder in den Schoss der Orthodoxen Kirche
zurück gefunden haben. Wenn in Europa die Kirchen in Schutt und Asche gelegt werden in der Zukunft, dann
sind die Reliquien so grosser Kirchenväter in der Ostkirche besser aufbewahrt. Freuen wir uns mit unseren
Brüdern und Schwestern der Orthodoxie über diesen grossen Schatz.
#34 Rudolfus 20:37:55 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Nachdem die Reliquien des hl. Andreas aus Konstantinopel stammen, handelt es sich wohl eher um eine Reliquienrückgabe
als um eine „Reliquienverschenkung“.
@ Pascal Mir stellt sich aller Dings die Fragen warum brauchen Katholiken über 6600 Heilige haben, das
sind jeden Tag Statistisch gesehen 18 Heilige die jeden Tag Ihren Heiligentag haben. wir haben ja bald
Allerheiligen da klommen noch einmal fast unzählig viele Heilige noch dabei, die tägliche Zahl der Heiligen
die dann entsteht muss sie ja gänzlich in Verzweifelung bringen!
#32 Peter-Pan 16:29:12 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Perverses Musical Und wieder schimpfen die Extremisten andere als solche. Es sind wohl nicht die Grünen,
die hier die extremistischen Positionen vertreten. Und was das perverse Musical betrifft. Es war jahrelang
völlig harmlos und wurde tatsächlich auch in kirchlichen Tagesstätten aufgeführt. Plötzlich soll
es kindesgefährdent sein? Was ist passiert? Nur weil irgendein seltsamer Bischof plötzlich Anrüchiges
darin sieht? Scheint mir, dass die Kirche hier wieder nicht auf einen Nenner kommt, wenn sie nach vier
Jahren „Aktzeptanz“ plötzlich rebelliert.
#31 Burgorus 16:17:41 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Damit wird er aber allein gelassen. Sie erkennen sehr wohl, dass es das Wichtigste für einen
sterbenden Menschen ist, dass jemand da ist, dass er nicht allein gelassen wird. Dieses Alleingelassenwerden
ist auch die Frucht unserer glaubenslosen Gesellschaft, in der die Familie bereits zerstört worden ist.
Wenn Sie aber schreiben: Aber jeder Mensch sollte die freie Wahl haben aus dem Leben zu treten wie und
wann er das möchte. dann lassen Sie den Menschen aber im wichtigsten Moment seines Lebens allein. Wenn
man stirbt, wird man irgendwie wieder wie ein kleines Kind. Man ist hilflos, weiß nicht, wohin es geht,
will sich jemandem anvertrauen. Und jetzt verlangen Sie von diesem kleinen Kind, die richtige Wahl zu
treffen. Prinzipiell kann jeder Mensch frei wählen. Er hat ja den freiein Willen. Dennoch geben wir nicht
einem Menschen, der so verzweifelt ist, dass er Selbstmord begehen will, den Revolver in die Hand. Warum
denn nicht? Weil wir sagen: „Du kannst dich ja vor die Eisenbahn schmeißen!“ Und das kann der Gebrechliche
eben nicht mehr, also braucht nur er den „Revolver“. Nein, sondern weil jeder, der einen Menschen bei
einer falschen Entscheidung unterstützt, sich an dieser mitschuldig macht, und weil wir eben nicht wollen,
dass jemand Selbstmord begeht und damit sein Leben als gescheitert erklärt. So sollte also auch kein
Sterbebeistand einen Menschen bei einer falschen Entscheidung unterstützen, sondern ihn dazu ermuntern,
dem Leben seinen letzten Sinn zu geben, Anteil am Leiden des Erlösers zu haben.
#30 Pascal123 15:38:11 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Erlösung Ich bin Felsenfest überzeugt das mein Leben nachdem Tod nicht zu Ende ist, sondern an der Seite
Gott des Herrn und meinen mir vorraus gegangenen Lieben weiter geht. Diesen Glauben oder Überzeugung
hat aber nicht jeder, und diesen Menschen sollte man diese Möglichkeit nicht nehmen. Ich habe mit den
Sterbenden die ich begleitet habe immer von meinem Glauben und überzeugung erzählt, ob ich Ihnen damit
den Schritt in die jenseitige Welt erleichtert habe weiß ich nicht. Es stellt sich die Frage warum haben
die Menschen Angst vor dem Tod, weil Sie allein und meist unter Schmerzen sterben müssen oder diese befürchtung
haben. Wer kümmert sich denn um Sterbende?? Ich kann Ihnen sagen allein das jemand da ist und man nicht
allein hinüber treten muss ist eine Erleichterung für diese Menschen. Man muss nichts machen nur da
sein. Aber jeder Mensch sollte die freie Wahl haben aus dem Leben zu treten wie und wann er das möchte.
Darüber haben wir beide aber nicht zu richten. Für das „ geistige verbohrtheit“ möchte ich mich entschudigen,
dies war ebendfalls unangebracht.
#29 Burgorus 15:22:48 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Damit Sie mich nicht falsch verstehen Ich hatte versehentlich sowas wie „dann können Sie den
Kranken helfen“ geschrieben. Ich meinte den „Sterbenden“. Dass die Arbeit eines Krankenpflegers alles
andere als angenehm ist, weiß ich, ebenso, dass sie eine große Hilfe für die Kranken ist, ganz egal,
ob der Helfer gläubig oder nicht ist. Nur ist es doch trostlos, wenn man den Sterbenden nicht mehr bieten
kann als möglichst ohne Schmerz (was aber bei solchen Selbstmordorganisationen wie dignitas ohnehin nicht
der Fall sein dürfte) zu sterben, als wäre es nach dem Tod zu Ende. Ja, ich halte das für ein Sterben
wie eine Ratte. Wenn es aber nicht nach dem Tod zu Ende ist, an welchen Erlöser glauben Sie dann. Wenn
es Christus ist, so hat doch gerade er den Leidentod durch seine Auferstehung verherrlicht, er der die
Möglichkeit gehabt hätte, den Vater um 1000 Legionen Engel zu bitten, die ihm die Häscher fernhalten.
Warum also wollen diese Menschen nicht wenigstens im Angesicht des Todes dieses so großen Erlösers gedenken,
sonder das Leide wegschieben. Ich weiß, dass es leichter gesagt als getan ist. Und darum ist es am besten,
wenn es diese atheistischen Selbstmord-Organisationen mit dem verlogenen namen „Dignitas“ gar nicht erst
gibt. Die Menschen sind grundsätzlich bereit, Leiden vor dem Tod zu ertragen. Wenn ihnen aber beigebracht
wird, dass man sie verhindern kann, lassen sie sich von diesem Trugmittel verführen. Zu den Heiligen:
Wir beten nicht zu den Knochen, sondern zu den Heiligen, denen sie gehören.
@Reliqien Benedikt XII. 1724) mit Segen und Ablaß versehen, wenn sie sich auch nicht für die Echtheit
des Stücks verbürgen wollten. – Bischof J. Pie von Poitiers erkannte das 1856 wundersam wiederaufgefundene
Reliquiar seiner Stadt, in dem eine hl. Vorhaut lag, nach zweijähriger Prüfung als echt an. Dann richtete
er eine Lotterie ein, um eine Kapelle für die Reliquie erbauen zu können. – 1874 sollen Vorhaut-Ringe
auch bei den beiden Stigmatisierten C. Fenouil und M.-J. Jahenny ausgemacht worden sein; 14 Männer sollen
einen von ihnen anschwellen gesehen haben; ein französischer Bischof war damals »voller Begeisterung«. –
Der Vatikan ordnete wegen des Spotts der Nicht-Katholiken über die angebliche Reliquie im Februar 1900
an, es sei unter Strafe des Kirchenbanns verboten, weiter über diese zu sprechen oder zu schreiben; die
Fremdenverkehrswerbung durfte sich künftig nicht mehr des Themas annehmen. Quelle: Horst Herrmann: Lexikon
der kuriosesten Reliquien. Rutten & Loening 2003 S. 218 f. Danke für Eure Geduld, ich wollte halt vollständig
zitieren
#27 Burgorus 14:50:36 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Die Ursache wird sein, dass die Leute den Teufel nicht mehr erkennen, weil er schön gekleidet
ist, hat der Wudy Sepp gesagt. Nicht in liege falsch, wenn ich die Leute hart oder mit schroffen Worten
angehe (das verhindert nur kurzzeitigen Erfolg, nicht aber den Erfolg auf lange Sicht), sondern die Schleimer
und Heuchler mit ihren lieben Äuglein, die jedes Verbrechen in schöne Worte kleiden (Medizin statt Tötungsmittel,
domun vitae statt caedes usw.). Und dazu neigen sie, ich vermute mal, nicht einmal aus Bosheit, sondern
nur aus Einfalt. Jesus hat niemand geschmeichelt. Er hat sogar Natterngezücht und Schlangenbrut gesagt.
Er hat immer in Gleichnissen gesprochen. Warum? Weil er viel erlebt hat und auch viel weiß, wie jeder
wirklich gläubige Mensche. In der Feuerphase meines Glaubens hatte ich eben auch sehr vieles erlebt,
und ich könnte Ihnen noch viel mehr vermutete Bekehrungserlebnisse erzählen. Denn wer seinen Glauben
lebt, der kann auch was erzählen. Die Leute spüren, wenn einer einen unumstößlichen Glauben hat. Und
einen solchen haben sie noch nie bei einem Schleimer-Typen gefunden, der versucht nirgends anzuecken.
Ich würde Ihnen empfehlen, Pater Pio zu lesen, gibts jetzt sogar im Weltbild-Verlag ein billiges Buch
von ihm, wird sicher nicht schlecht sein. Sie brauchen erst einen unumstößlichen festen Glauben, dann
können Sie den Kranken behilflich sein und ihnen sagen, dass Pater Pio oft Gott gebeten hat, die Leiden,
die er den Sündern aufgrund seiner Sünden auferlegt hat, ihm zu schicken. Daraufhin musste er dann wieder
ganz schwer leiden.
@Reliqien Seit 1112 oder 1114 wurde in der Kirche Unserer Lieben Frau zu Antwerpen eine weitberühmte
Vorhaut gezeigt. Sie hatte bereits ein Wunder gewirkt: Der Bischof von Cambrai hatte drei Blutstropfen
von ihr fallen sehen. Der Klerus ließ eine prächtige Kapelle und einen Altar aus Marmor für sie errichten;
Prozessionen mehrten ihren Ruhm. 1426 wurde in Antwerpen eine Bruderschaft van der heiliger Besnidenissen
Jhesu Cristi in gegründet, der 24 vornehme Geistliche und Laien angehörten. Papst Eugen IV. stattete
die Mitglieder der Vorhaut-Bruderschaft mit Ablaß und Privileg aus. Obwohl die Antwerpener Vorhaut bereits
beim Bildersturm von 1566 verschwunden sein soll, ist ihre Verehrung noch im 18. Jahrhundert nachzuweisen. –
Die in Rom bewahrte Vorhaut machte der Antwerpener Reliquie so große Konkurrenz, daß deren Klerus verstärkt
Reklame für den Eigenbesitz machen mußte, wobei freilich zuzugeben war, daß nicht die gesamte Vorhaut
Jesu vorgezeigt werden konnte, wohl aber ein beachtliches Stück davon (notanda portiuncula). Für die
Echtheit des römischen praeputium hatte sich die Nationalheilige Schwedens, die hl. Birgitta, unter Berufung
auf die Gottesmutter Maria selbst verbürgt. 1527 wurde beim Sacco di Roma die römische Reliquie aus
derSancta Sanctorum entwendet (und nach Calcata gebracht), dann aber wiedergefunden und von verschiedenen
Päpsten (SixtusV. 1585, UrbanVIll. 1640, Innozenz X. 1647, Alexander VI l. 1661, Benedikt XII. 1724)
mit Segen und Ablaß versehen, wenn sie sich auch
#25 Burgorus 14:34:09 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Waldemar: Zum Abschaffen und zur beseligenden Anschauung Gottes Nochmals zum Abschaffen: Das Abschaffen
des Festes der Beschneidung Jesu halte ich auch für schade. Aber im alten Kalender, der ja nach dem Motu
proprio wieder gilt, gibt es dieses Fest ja noch. Viele Leute meinen aber: Limbus abgeschafft, also wird
bald Fegefeuer und Hölle abgeschafft. Sie können nicht mehr unterscheiden, dass die Lehre vom Limbus
nie dogmatisiert war, während Fegefeuer und Hölle unfehlbare Lehre ist. Ich weiß auch von Marienerscheinungen,
wo es hieß: „Die abgetriebenen Kinder seien bei mir im Himmel!“. Freilich fragt man sich dann, wozu es
dann der Taufe noch bedarf. Der Unterschied dürfte aber daran liegen, dass im Himmel sein noch nicht
heißt, der beseligenden Anschauung Gottes teilhaftig zu sein, was aber mit der Taufe der Fall ist. Ich
habe auch mal von einem gehört, dass Christen, die das Kreuz ohne Corpus verehren, nicht Jesus in menschlicher
Gestalt, sondern nur in Lichtesgestalt sehen. Wie wir Gott im Himmel erleben, hängt sehr davon ab, wie
wir ihn verehrt haben.
#24 Pascal123 14:30:34 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Burgorus Wir können gerne nochmal von vorne anfangen. Also bei Dignitas kann niemand Mitglied werden
oder die Mitglidschaft „geschenkt“ bekommen der nicht an einer unheilbaren tödlichen Krankheit leidet.
Also kann alten Menschen auch nicht nahe gelegt werden, sofern Sie nicht unheilbar Todkrank sind, sich
selbst mit Hilfe von Dignitas zu töten. Desweiteren verstehe ich Ihre persölnliche Meinung zu dem Thema
sehr gut, ich kann aber auch die andere Seite verstehen.Ich habe wahrscheinlich schon mehr Menschen sterben
sehen als Sie. Ich bin gelernter Altenpfleger als so erklären Sie mir nichts von Würdevollem ertragenem
TOD. Desweiteren hatte ich eine Frage gestellt, warum man tote Knochen veehrt und zu Ihnen betet???? Komisch
finde ich allerdings das Sie zu allem einem Bekehrungsgeschichte parat haben??? Die Frau die eine Hose
trug, jetzt die Protestantin, die Heilige verteidigt?? Find ich komisch.
@Burgoros: Danke Später ist diese Vorhaut angeblich nach Carosium gelangt und soll mittlerweile in der
Sancta Sanctorum zu Rom liegen, zusammen mit der Nabelschnur Jesu und seinen Sandalen. – Innozenz III.,
ansonsten kein zur Resignation neigender Herrscherpapst, zeigte sich entmutigt ob der Tatsache, daß in
mehreren Kirchen seiner Zeit Vorhäute Jesu vorgezeigt wurden, und riet, die Angelegenheit am besten Gott
zu überlassen. Während einer Ekstase der hl. Katharina von Siena soll ihr Jesus als Vermählungsring
seine Vorhaut geschenkt haben. Dieser Ring, den angeblich nur Katharina selbst hatte sehen können, ziert
noch immer den Fingerknochen der Heiligen, der zusammen mit ihrem Kopf in S. Domenico zu Siena verehrt
wird. A. V. Müller führt 1907 in seiner Abhandlung über »Die hochheilige Vorhaut Christi« immerhin
13 Stätten auf, die sich des Besitzes der wahren Vorhaut Jesu rühmten: die Laterankirche in Rom, Charroux
bei Poitiers, Antwerpen, Brügge, Paris, Boulogne, Besancon, Nancy, Metz, Le Puy, Conques, Hildesheim,
Calcata. – Regelrechte praeputium-Mystiken und Vorhautkulte sind bezeugt: Speziell bestellte Vorhautkapläne
sorgten beispielsweise in Antwerpen für die angemessene Liturgie, die bis zu feierlichen Hochämtern
zu Ehren des hl.Teils reichten.-Zu dem im französischen Charroux verehrten Teil, dem noch zu Zeiten Voltaires
und Goethes eine günstige. Wirkung auf den Verlauf der Geburt zugeschrieben wurde, pilgerten vor allem
Schwangere. – Seit 1112 oder 1114 wurde in der Kirche Unserer Lieb
@mich selbst wg. Reliquie Vorhaut Jesus Ich möchte dieses Reliquienthema nicht überstrapazieren, aber
wir alle sollen ja aus der Geschichte lernen und die katholische Kirchengeschichte ist ja tatsächlich
hochinteressant: Bei dem sogenannten sanctum praeputium handelt es sich um einen jahrhundertelang an mindestens
13 Orten verehrten, angeblich bei der Beschneidung des Knäbleins Jesus von Nazareth (Lk 2, 21) gewonnenen,
als singuläre Herrenreliquie geltenden und entsprechend wundersam überlieferten Körperteil Jesu. Beispiele:
Schon eine Reihe von Kirchenvätern quälte das ungewisse Schicksal dieser Vorhaut, die Jesus bei seiner
Beschneidung verloren haben mußte: War das praeputium verwest, geschrumpft, nachgewachsen? Schuf sich
der Herr ein neues? Besaß er es beim Letzten Abendmahl, als er das Brot in seinen Leib verwandelte? Trug
er es bei seiner Himmelfahrt, trägt er es im Himmel selbst? Ist es seinen Proportionen adäquat? Wie
verhält sich seine göttliche Natur zu diesem Körperteil des Mannes Jesus? Kann die Reliquie überhaupt
echt sein – und wenn ja, muß sie angebetet oder, wie andere Reliquien, bloß verehrt werden? – Die Vorhaut,
im kirchlichen Schamgefühl »heilige Tugend« genannt und von Nonnen als »Verlobungsring« der Braut
Jesu mystifiziert, wurde wegen ihres besonderen Charakters gleich an mehreren Orten in Italien, Frankreich,
Belgien, Deutschland verehrt. – Kaiser Karl I. d. Gr. soll die bis dahin verschollene Vorhaut Jesu von
einem Engel überbracht bekommen und im Dom zu Aachen beigesetzt haben. Später i…
#20 Burgorus 13:53:24 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Pascal: Ihre scheinheilige Art: Beleidigen und den Beleidigten spielen! Man sollte tatsächlich nicht
mit Absicht den Glauben anderer verunglimpfen und herabsetzen. und dann schreiben Sie: Warum orientiert
man sich an toten Knochen und setzen den Glauben anderer herab. Eine Lutheranerin hat mal bei einer Kirchenführung
die Katholiken gegen protestantisches Gelächter betreffs Heiligenverehrung wie folgt verteidigt: „Hören
Sie mal, ich kann die Katholiken schon verstehen. Für diese leben die Heiligen mitten unter ihnen, so
bauen sie Ihnen Häuser.“ Gemeint waren wohl Reliquienschreine. Der Protestant hielt dann sein Maul. Aber
so ist es: Gott ist doch kein Gott der Toten, sondern ein Gott der Lebendigen. Die toten Knochen sind
die Knochen der jetzt im Himmel lebendigen Heiligen, die jederzeit helfen können. Im Übrigen habe ich
heute das Wort „Rotzlöffel“, das sie als beleidigend empfunden haben, auf B5 aktuell gehört, etwa in
folgender Redewendung: „Wenn sich Altmeister und Rotzlöffel vertragen…“ Aber Sie spielen da gleich
den Beleidigten und nehmen das als Ausrede dafür, dass Ihnen die Argumente ausgehen (Noch nie was vom
Wahrheitsagen am Nockherberg gehört?). War noch eine ganz interessant Diskussion, wo ich noch klar herausgestellt
habe, dass die von Ihnen als „privat“ gesehene Möglichkeit, sich mithilfe von „Dignitas“ selbstmorden
zu lassen, zu einem gesellschaftlichen Zwang führt, dass sich die Alten selbst das Leben nehmen sollten.
Aber um das zu verstehen dazu darf man nicht alles so hinnehmen, wie es nach außen dargestellt wird.
#19 nonnobisdomine 13:47:20 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Hier sollten zumindest einige, die der Homo-Lobby recht nahestehen, oder gar Sodomiten sind, in Acht nehmen,
wenn sie diverse Zahlenspielchen machen. Nach dem [nur eingeschränkt glaubwürdigen und homofreundlichen]
Wikipedia sind immerhin Zitat: „Von den neuen Infizierungen mit HIV sind in Deutschland in den letzten
36 Monaten 60 % der Betroffenen homosexuell. Die Infizierung von rein Heterosexuellen liegt bei 3 % (Epidemiologisches
Bulletin, 30. September 2005).“ Was nun, ihr homofreundlichen Gay-Romeo Liebhaber?
@ mich selbst wg. Vorhaut von Jesus Ich habe nun meine Frage von vorhin selbst beantworten können (google
und wikipedia sei Dank): Die Vorhaut von Jesus (Präputium Sanctum) gibt es in mindestens 14 katholischen
Kirchen weltweit: * die Lateranbasilika in Rom * eine Kirche in Calcata, Campagna Romana. * die Abtei
von Charroux * die Abteikirche von Coulombs in der Diözese von Chartres * die Kathedrale von Le Puy-en-Velay
* Santiago de Compostela * Antwerpen * eine Kirche in Besançon * eine Kirche in Metz * eine Kirche in
Hildesheim * das Kloster Andechs * eine Kirche in Conques im französischen Zentralmassiv * eine Kirche
in Langres im Département Haute-Marne * eine Kirche in Fécamp in der Normandie Der zugehörige Feiertag
(immer am ersten Januar des Jahres) wurde leider im Jahr 1962 vom Vatikan abgeschafft, was ich schade
finde. Ich denke, man sollte in der Silvesternacht dem Ereignis der Beschneidung von Jesus gebührend
Beachtung schenken. Auch die Vorhölle, der Limbus, wurde ja vom Vatikan abgeschafft, aber jetzt erst
vor ein paar Monaten. Mal sehen, wie das so mit dem Abschaffen weitergeht, ist ja noch viel zu tun.
#16 Pascal123 13:17:38 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Heilig Man sollte tatsächlich nicht mit Absicht den Glauben anderer verunglimpfen und herabsetzen.Aber
über ein bischen Gegenwind wird sich wohl niemen beschweren. Mir stellt sich aller Dings die Fragen warum
brauchen Katholiken über 6600 Heilige haben, das sind jeden Tag Statistisch gesehen 18 Heilige die jeden
Tag Ihren Heiligentag haben. Können Katholiken nicht selber ein Gottesfütchtiges Leben führen und brauchen
jeden Tag 18 Heilige zu denen Sie aufschauen und Ihr Leben bewundern können. Warum orientiert man sich
an toten Knochen, gibt es keine Lebenden deren Werk man nacheifern kann.
@ Engelhadt Heilig heißt richtig, da die anderen Religionen nicht richtig sind, sind sie nunmal auch
nicht heilig. Man sollte die Menschen doch auch aus ihren unheiligen Weltanschauungen herausholen, oder?
#14 juergen 13:14:44 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@nonno Und was machen Sie? Sie sind doch dem Schmuitz auch nicht gerade abgeneigt. Wer im Glashaus sitzt
etc. Richtig, aber im Gegensatz zu Kreuz.net werfe auf die Richtigen
#13 engelhardt † 13:10:22 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Heilig? Grundsätzlich sollte man sich über Dinge, die Menschen heilig sind,nicht lustig machen. Die
kath. Kirche zieht seit Jahrhunderten ueber andere Weltanschauungen her. Wer im Glashaus sitzt sollte
nicht mit Kanonen schiessen.
Claudia Roth vs. Bischof Mixa Voß hat eigentlich Recht damit, wenn er die Grünen-Politik mit der Nazi-Hetzte
gegen die heilige Kirche im 3. Recih vergleicht. Allerdings wäre es besser gewesen, wenn er dies für
sich behalten häte…Schließlich haben wir sowieso gerade ein Problem mit unserer Vergangenheit (vgl.
Eva Herrmann). Unsere Generation ist nicht mehr schuld am 3. recih, udnd weshalb sollte man etwaige Vergleiche
langsam ruhen lassen. Hätte Voß die Nazi-Schiene weg gelassen, hätten jetzt nur die Grünen und v.a.
Claudia Roth ein problem. Durch die Zurücknahme des Aussage des Bistumssprechers ist nun Claudia Roth
gezwungen, einzulenken. Jedoch ist eine Aussage wie die Claudia Roth sowieso zu verbitten, da ihre Aussage
überhaupt keinen Respekt gegenüber einem kirchlichen Würdenträger zeigt. Der einzige, der sich wirklich
zu 100 % richtig verhalten hat, is S. E. Bischof Mixa, da er sich überhaupt nicht dazu äußert. Schließlich
würde man ihm sowieso jedes wort im Mund umdrehen.
Präputium von Jesus An wie vielen christlichen Orten der Welt wird das Präputium (die Vorhaut) von Jesus
als Reliquie verehrt und wie viele Vorhäute wurden ihm tatsächlich abgeschnitten? Ich finde den Glauben
an Reliquien faszinierend.
Reliquien etc. Grundsätzlich sollte man sich über Dinge, die Menschen heilig sind,nicht lustig machen.
Und auch ich habe einen guten Freund, dem Reliquien sehr wertvoll sind. Persönlich habe und hatte ich
nie einen Zugang dazu, und manche Auswüchse finde ich schon grauslich. Aber zur ganzen Diskussion habe
ich gestern einen erhellenden Satz gelesen: was hat es für einen Sinn, den Zeitgeist von heute mit dem
Zeitgeist von gestern zu bekämpfen!
Schwere deutsche Sprache Weil engelhardt in seiner üblichen dümmlichen Art ihn gleich wieder zu einem
ebensolchen Kommentar zum katholischen Reliquienkult nutzt, muß ich betreffend den Beitrag von Sirilo
ein bißchen den Deutschlehrer spielen. Sirilo hatte gemeint: Ein[e] Kopfreliquie des Apostels Andreas …
Gibt’s davon mehrere? (Sonst hätte man ja schreiben müssen: *Die* Kopfreliquie…) Das ist nicht zwingend.
„Eine Kopfreliquie“ kann nach den Regeln der deutschen Sprache schlicht heißen: „eine Reliquie, nämlich
der Kopf“ oder auch „eine Reliquie, nämlich vom Kopf“. Im übrigen ist mir nicht bekannt, daß es neben
dem heute in Patras aufbewahrten Schädel noch weitere geben sollte, die dem hl. Apostel Andreas zugeschrieben
werden. MfG Christoph Heger
#6 juergen 10:56:38 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Algermissen Die extremistische Partei der ‘Grünen’ hat im deutschen Bundesland Hessen den Bischof von
Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, mit Schmutz beworfen: Ja und? Das macht kreuz.net doch etwa einmal
pro Woche…
#4 Gotthard 10:06:49 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
GRÜNE lernen die GRÜNEN scheinen eifrige Leser von +.net zu sein. Wird der Augsburger Bischof von +.net
massiv angegriffen – die GRÜNEN ziehen nach … Wird der Fuldaer Bischof von +.net zerrissen – die GRÜNEN
ziehen nach … Alle +.net-Aufregung über die GRÜNEN ist also heuchlerisch!
#3 zwobbel 09:47:47 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Greenshorns go home! Die „Grünen“ sind völlig geistlos! Früher dachte ich die selbsternannten „Grünen“
würden dem Zeitgeist frönen. Aber selbst dazu sind die zu primitiv und geistlos. Sie sind so stockkonservativ
das sie schon reaktionär sind. Warum? Nun, sie bewahren mit Krallen und Zähnen die dekadente Libertinage
vergangener Zeiten, die längst überwunden wird. Diese geistig beschränkten sog. „Grünen“ wollen uns
ins vorige Jahrhundert zurück geifern! Wenn das nciht rückwärts gewandt ist?! Sie frönen in ihrem
haßerfüllte Totalitarismus einem Lebensstil den man sich als Bürger des 21. Jahrhunderts nur noch kurzzeitig
im Gruselkabinett des Geschichtsunterrichtes antut. Von dem aber sonst alle erkannt haben, daß er nicht
tragfähig für die Zukunft ist. In ihrer Vernunftfeindlichkeit sind sie sogar so verbohrt, daß sie nciht
einmal die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über kindliche Entwicklungsprozesse in ihr Weltbild
einbauen können. Oh Mann oh Mann, die sind sooo „megaout“ und merken es nciht. *kopfschüttel* Greenshorns
go home!
#2 engelhardt † 08:52:37 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Die Wundersame Vermehrung… …[v.d.Red.zens]. Ich erinnere mich, das es von diversen Heiligen mehrere
Koepfe gibt und das die Katholiken irgeine voellig alberne Erklaerung dafuer haben. Der katholische Leichenteilekult
ist schon sehr erschreckend.