13:55:02 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Das Fuldaer Pornospiel für Kleinkinder ist nur die Spitze des Eisberges. Die deutsche ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’ steht seit langem unter Verdacht, Pädophilie zu fördern. Von Simon Diegelmann.

Sogenanntes Aufklärungsmaterial für Kindergartenkinder der ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’
(kreuz.net) Das Nachrichtenportal ‘Osthessen-News’ ist umgefallen. Hatte es kürzlich noch kritisch über
die Theateraufführung „Nase, Bauch und Po“ in Künzell bei Fulda geäußert und Pressemitteilungen von
Lebensrechtsinitiativen wiedergegeben, so wurde der Sachverhalt gestern so dargestellt, als sei das Theaterstück
„völlig harmlos“ und die ganze Aufregung lediglich ein „Sturm im Wasserglas“ gewesen.
Doch inzwischen
hat die Angelegenheit weitere Wellen geschlagen.
Sogar der ‘Hessische Rundfunk’ berichtete am Mittwoch
darüber ausführlich in seinem Abendprogramm – mit der gleichen manipulierenden Verharmlosung und Abwiegelung.
Auszug aus dem Pornospiel für Kinder:
Ja das ist mein Pullermann,
mit dem ich prima pullern kann.
Da
hängen noch zwei Kullern dran,
in einem Beutelchen, oh Mann.
[…]
Und faß ich ihn mal an,
den kleinen
Penismann…
dann ist mir so, als ob er das gut leiden kann.
Die Landtagsfraktion der extremistischen ‘Grünen’
in Wiesbaden zeigte sich indes verwundert über den Boykottaufruf von Bischof Heinz Josef Algermissen.
Der Fuldaer Bischof sei „offensichtlich noch nicht in der Gegenwart angekommen“, dekretierte die kinderpolitische
Sprecherin der Grünen, Kordula Schulz-Asche.
Sie lobte die angebliche „Qualität des Konzepts“, das
nicht nur aus dem Kinderstück besteht, sondern auch eine Vielzahl von Begleitmedien für Erzieherinnen,
Erzieher und Eltern bereit halte.
Frau Schulz sieht jedoch auch einen ihrer Ansicht nach „positiven Aspekt“
des Wirbels um das Stück: „Wenn der Boykottaufruf von Bischof Algermissen am Ende zu größerer Aufmerksamkeit
und höherer Nachfrage nach dem Angebot der Bundeszentrale führt, dann hätte er doch sein Gutes gehabt.“
Gedanklicher Hintergrund der ‘Bundeszentrale’Auszug aus dem Pornospiel für Kinder:
Wir haben eine Scheide,
denn wir sind ja Mädchen.
Na na na na na na.
Sie ist hier unterm Bauch,
zwischen meinen Beinen.
Sie ist
nicht nur zum Pullern da,
und wenn ich sie berühr’, ja ja,
dann kribbelt sie ganz fein.
In diesem Zusammenhang
ist darauf hinzuweisen, daß die für das „Aufklärungstheater“ verantwortliche ‘Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung’ im Sommer dieses Jahres wegen eines „Elternratgebers“ in die öffentliche Kritik geraten
war.
Dabei ging es um zwei von der ‘Bundeszentrale’ unter dem Titel „Körper, Liebe, Doktorspiele“ publizierte
Broschüren.
Die Auflage beläuft sich auf 650.000 Exemplare.
Nach einer Mitteilung auf der Internetseite
der ‘Bundeszentrale’ sollen diese beiden Broschüren jetzt angeblich „vergriffen“ und „nicht mehr lieferbar“
sein.
Tatsächlich jedoch dürften die Broschüren aufgrund einer Anordnung von Bundesfamilienministerin
Ursula von der Leyen vom Juli dieses Jahres aus dem Programm genommen worden sein, weil einige darin gemachte
„Formulierungen mißverständlich und zweideutig“ seien.
Hintergrund der Anordnung war auch eine
Strafanzeige
gegen die ‘Bundeszentrale’ bei der Staatsanwaltschaft Köln wegen „öffentlicher Aufforderung zum sexuellen
Mißbrauch von Kindern gemäß der Paragraphen 111 und 176 des Strafgesetzbuches“.
Beanstandet wurden
in der Strafanzeige unter anderem folgende Inhalte in den Broschüren:
• Mütter und Väter werden
dazu aufgefordert, „das Notwendige mit dem Angenehmen zu verbinden, indem das Kind beim Saubermachen gekitzelt,
gestreichelt, liebkost und an den verschiedensten Stellen geküßt wird“.
• Kindliche Erkundungen der
Genitalen Erwachsener könnten „manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen“.
• Es sei
„ein Zeichen der gesunden Entwicklung Ihres Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich selbst Lust und Befriedigung
zu beschaffen, ausgiebig nutzt“; wenn Mädchen – ein bis drei Jahre – „dabei Gegenstände zur Hilfe nehmen“,
dann soll man das nicht „als Vorwand benutzen, um die Masturbation zu verhindern“.
Es ist zu fragen, wie ein Theaterstück „völlig harmlos“ sein kann, wenn deren geistige
Urheber sich mit dem Vorwurf, Pädophilie zu ermutigen, auseinandersetzen müssen.
Diese Dinge gehören
aufgearbeitet und nicht verdrängt.
Das Theaterstück „Nase, Bauch und Po“ muß auch im Gesamtzusammenhang
der sexualpädagogischen Arbeit der ‘Bundeszentrale’ hinsichtlich „Sexualaufklärung“, Verhütung und
Familienplanung und deren ideologischen Prämissen gesehen werden.
Nicht auszudenken ist, wie eine künftig
möglicherweise vom Staat verordnete Sexualaufklärung in den von der Politik propagierten Krippen für
Kinder zwischen ein und drei Jahren aussehen soll.
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Toby 18:07:14 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
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Typ 13:59:38 | Donnerstag, 25. Oktober 2007