Heilige
Ist das gerecht und gut, was die Masse schreit und tut?
„Wie kann man heute seine Kinder zu Katholiken erziehen, wenn man ihnen das, was früher schwer sündhaft war, für gut oder wenigstens nicht sündhaft erklären soll?“ Ein neuer, unzeitgemäßer Seliger in Österreich.
Rechts Franz Jägerstätter auf dem ersten Motorrad des Dorfes mit seinem Adoptivvater Heinrich und seine Mutter Rosalia.
Rechts Franz Jägerstätter auf dem ersten Motorrad des Dorfes mit seinem Adoptivvater Heinrich und seine Mutter Rosalia.
© Erna Putz
(kreuz.net, Linz) Heute vormittag sprach der Präfekt der Selig- und Heiligsprechungs- kongregation, José Kardinal Saraiva Martins, den oberösterreichischen Bauern und Mesner Franz Jägerstätter selig.

Jägerstätter wurde in der Epoche des National-Sozialismus hingericht. Anklagepunkt: Wehrkraftzersetzung. Der neue Selige wurde am 9. August 1943 in der norddeutschen Stadt Brandenburg an der Havel geköpft.

Kardinal Martins freute sich in seinen Abschlußworten besonders, einen „verheirateten Laien“ zur Ehre der Altäre zu erheben.

Zu der Seligsprechung erschienen dreißig Bischöfe und zahlreiche Politiker.

Seit heute ist im Linzer Mariensdom ein drei Meter hohes Bild Jägerstätters enthüllt.

Franz Jägerstätter, Blutzeuge des Glaubens?
Der Selige Franz Jägerstätter.Jägerstätter besitzt das erste Motorrad seiner Ortschaft. Von links: Ziehschwester Aloisia, Mutter Rosalia, Adoptivvater Heinrich Jägerstätter, Franz Jägerstätter und Gast.Franz Jägerstätter mit Familie

Die Witwe des neuen Seligen, Frau Franziska Jägerstätter (94), begleitete einen Reliquienschrein – mit einem Schriftstück ihres Gatten – zum Altar.

Der Gedenktag des neuen Seligen ist der 21. Mai – der Tauftag des im Jahr 1907 geborenen.

„Mir ist es recht. Ich freue mich.“

Die Witwe Jägerstätter ist „stolz auf ihn“. Das erklärte sie gestern Donnerstag vor der Regionalzeitung ‘Oberösterreichische Nachrichten’.

Frau Jägerstätter war überrascht, daß „das mit der Seligsprechung“ so schnell gegangen ist: „Aber mir ist es recht. Ich freue mich.“
Franz Jägerstätter:
Seit wann können auch die Verführten, welche ohne Reue und Besserung ihrer begangenen Sünden und Fehler, die sie durch Verführung begangen haben, dahinsterben, denn auch in den Himmel kommen?


Die Frage, ob sie in den letzten Tagen viel an „ihren Franzl“ habe denken müssen, bejaht die Witwe: „Ich brauche ihn, habe ihn schon oft gebraucht. Er muß mir oft helfen“.

Sie freue sich darauf, „wenn wir zusammen kommen“. Noch immer sei sie in ihren Ehemann „verliebt“.

Die Witwe Jägerstätter erinnert sich auch, daß ihr Mann den damaligen Bischof von Linz aufsuchte. Die Kirche habe gesagt, er soll einrücken: „Aber er war nie so gehorsam“.

Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, staunte vor der Wiener Kirchenzeitung, mit welcher Sicherheit „dieser einfache Mann“ die geistige und politische Situation seiner Zeit erfaßt habe.

Jägerstätter habe seinen Weg sogar gegenüber Priestern und seinem Bischof bestimmt und demütig begründet. Dabei habe er die Hierarchie oder die den Kriegsdienst leistenden Katholiken nie verurteilt.

Worte des Seligen

Die Webseite der Diözese Linz veröffentlichte zur Seligsprechung verschiedene Texte des neuen Seligen. Unter ihnen befindet sich eine Liste mit Fragen aus dem Gefängnis:

„Seit wann können auch die Verführten, welche ohne Reue und Besserung ihrer begangenen Sünden und Fehler, die sie durch Verführung begangen haben, dahinsterben, denn auch in den Himmel kommen?“

„Wenn also die deutschen Soldaten, die im Kampfe für den nationalsozialistischen Sieg ihr Leben lassen müssen, für Helden und Heilige erklärt werden können, um wieviel besser muß es dann noch für die Soldaten in den anderen Ländern bestellt sein, die von den Deutschen überfallen wurden und hinausziehen um ihr Vaterland zu verteidigen, kann man da den Krieg noch als Strafe Gottes ansehen, ist es dann nicht besser, zu beten, daß der Krieg fortdauere bis ans Ende der Welt, als zu beten, daß er bald aufhöre, wenn doch soviele Helden und Heilige daraus hervorgehen.“

„Wie kann man denn heute seine Kinder noch zu Katholiken erziehen, wenn man ihnen auch das, was früher schwer sündhaft war, für gut oder wenigstens nichts Sündhaftes erklären soll?“

„Warum soll denn jetzt das für gerecht und gut befunden werden, was die Masse schreit und tut?

Kann man jetzt auch glücklich ans andere Ufer gelangen, wenn man sich stets wehrlos vom Strom mitreißen läßt?“
      
24 Lesermeinungen
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#28   Benedikt   20:58:34 | Samstag, 27. Oktober 2007
@ Tilly
Die Hürden für heutige Selige und Heilige sind wirklich schon extrem niedrig angesetzt1 Faktisch kann sie jeder schon überwinden.
Ja, das kann jeder, aber nicht erst seit heute, sondern seit dem Opfer des Herrn…
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#27   Leblhuber   20:45:09 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Tilly:
Kapituliert vor dem Zeitgeist!
Die Hürden für heutige Selige und Heilige sind wirklich schon extrem niedrig angesetzt1 Faktisch kann sie jeder schon überwinden.
Wenn ich da z.B. an Karl von Habsburg denke, mögen Sie Recht haben. Eine von Krampfadern geheilte Nonne ist schließlich an Banalität kaum noch zu übertreffen.
Wenn Sie das auf Jägerstätter beziehen, haben Sie in zweifacher Hinsicht Unrecht.
1. Zu seiner Seligsprechung bedurfte es keiner Wunder. Er gilt als Märtyrer.
2. Seinen Glauben und seine Liebe zu Gott höher zu stellen, als das eigene Leben dürfte, wenn es denn darauf ankäme, nur für ganz wenige und besondere Menschen möglich sein.
Ihre Anmerkung ist ziemlich daneben und offensichtlich ideologiegefärbt.
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#26   Vineta   20:28:56 | Samstag, 27. Oktober 2007
@thaumaturgos: Was sollen Ihre Einwände?
1) Der Skeptiker oder gar Nihilist und Hedonist Augustinus ließ sich erst 387 nach einem Bekehrungserlebnis, durch das er zum Christsein fand, taufen – Die Sache mit dem unehelichen Sohn lag lange vor dieser Zeit.
2) Der Mörder von Maria Goretti starb hochbetagt in einem Kloster. Er wurde aber nie seliggesprochen – im Gegensatz zu Jägerstätter, von dem hier die Rede ist!
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#25   Fragender   12:14:41 | Samstag, 27. Oktober 2007
@ Vineta
2) Bereits 1940 verweigerte er den Wehrdienst für „ so eine Regierung“; er hatte vom Euthanasieprogramm erfahren gegen LÄSTIGE unnütze Esser.
Ist das ihr ernst????????
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#24   thaumaturgos   10:23:46 | Samstag, 27. Oktober 2007
… hatte selbst eine uneheliche Tochter
na und, der heilige Augustinus hatte einen unehelichen Sohn … schon vergessen oder nie patristisch gebildedt worden?
und, der Mörder von Maria Goretti … auch noch nie gehört? der hat sich auch bekehrt …
scheinheiliges Pack!
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#23   Tilly   10:09:37 | Samstag, 27. Oktober 2007
Kapituliert vor dem Zeitgeist!
Das der ‘‘Selige’’ vor seiner Heirat schon ein lediges Kind hatte macht ihn nicht seliger.
Und als wahrer Katholik hätte er sich mal erst um seine Familie zu kümmern gehabt.
Die Hürden für heutige Selige und Heilige sind wirklich schon extrem niedrig angesetzt1 Faktisch kann sie jeder schon überwinden.
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#22   Vineta   02:43:04 | Samstag, 27. Oktober 2007
Keine Probleme mit diesem Seligen?
Selige gelten (wenn auch weniger denn Heilige) als Vorbilder! Worin aber kann uns Heutigen Jägerstätter ein Vorbild sein?
1) Er, der in ziemlich verworrenen Familienverhältnissen aufwuchs, hatte selbst eine uneheliche Tochter.
2) Bereits 1940 verweigerte er den Wehrdienst für „ so eine Regierung“; er hatte vom Euthanasieprogramm erfahren gegen LÄSTIGE unnütze Esser.
Könnte denn nicht, wer heute nach Afghanistan geschickt wird, ebenfalls den Kriegsdienst verweigern für so eine Regierung, die jährlich mit über 40 Millionen Euro das Abtreiben ( von ca. 300000 LÄSTIGEN Ungeborenen) finanziert und in Pflegeheimen LÄSTIGE Alte verhungern und verdursten läßt, um Pflegepersonal zu sparen?
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#21   Rudolfus   00:27:57 | Samstag, 27. Oktober 2007
Die Apostasie von der Kirche
Gotthard:
In der römisch-katholischen Kirche bedeutet Exkommunikation nicht den Ausschluss aus der Kirche (der kirchenrechtlich unmöglich ist), sondern den Verlust der Kirchengemeinschaft und damit gewisser Rechte innerhalb der Kirche.
Zusätzlich gibt es aber den vollständigen Abfall von der Kirche – durch den Abfall (Apostasie) von der rechten Lehre.
Wer ein Leugner eines Dogmas ist, ist von der Kirche abgefallen und gehört nicht mehr zur Kirche.
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#20   Gotthard   00:24:02 | Samstag, 27. Oktober 2007
Rudolfus hat keine Ahnung – aber viel Meinung
In der römisch-katholischen Kirche bedeutet Exkommunikation nicht den Ausschluss aus der Kirche (der kirchenrechtlich unmöglich ist), sondern den Verlust der Kirchengemeinschaft und damit gewisser Rechte innerhalb der Kirche. Der Exkommunizierte ist nicht berechtigt, die Sakramente oder Sakramentalien zu empfangen, außerdem darf er kein kirchliches Amt ausüben.
Die Exkommunikation ist eine Beugestrafe, die zur Besserung anregen soll.
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#19   Rudolfus   00:17:16 | Samstag, 27. Oktober 2007
Exkommunizierte sind aus der Kirche ausgeschlossen
Und damit auch nicht Kirchenmitglied.
Die Formel lautet „der sei ausgeschlossen“ – aus der Kirche.
Häretiker sind von der Kirche abgetrennt und keine Glieder der Kirche mehr, sondern abgestorbene Glieder.
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#18   Typ   00:15:25 | Samstag, 27. Oktober 2007
@ Rudolfus
Ist schon kanonistisch falsch, denn auch Exkommunizierte sind immer noch Kirchenmitglieder. Die Mitgliedschaft in der Kirche endet niemals.
Bisschen Rechtsdogmatik würde Ihnen auch nicht schaden – und gesunder Menschenverstand sowieso :-S
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#17   Rudolfus   00:14:06 | Samstag, 27. Oktober 2007
Das ist eine objektive Feststellung
Hitler war damit automatisch exkommuniziert, ebenso wie die modernistischen Bischöfe im heutigen Deutschland.
Hitler leugnete als „Kirchenmitglied“ die Dogmen, ebenso wie der Großteil der Bischöfe.
Wer ein Dogma leugnet, ist automatisch ausgeschlossen und gar kein Kirchenmitglied.
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#16   Typ   00:14:06 | Samstag, 27. Oktober 2007
@ Gotthard
Tja, so ist das mit dem kirchlichen Lehramt: Rudolfus entscheidet nämlich, wann das Lehramt Lehramt ist und wann es sich ihm unterzuordnen hat. Das heißt: Wann immer Rudolfus derselben Meinung ist wie das Lehramt, unterwirft er sich ihm, wann immer die Meinungen auseinandergehen, exkommuniziert Rudolfus das Lehramt.
Das nennt man „katholisch“ :-D
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#15   Gotthard   00:12:14 | Samstag, 27. Oktober 2007
@rudolfus
Hitloer war damit automatisch exkommuniziert, ebenso wie die modernistischen Bischöfe im heutigen Deutschland.
Bist Du der Groß-Inquisitor in Person des 21. Jahrhunderts?
Deine Gleichsetzungen disqualifizieren Dich wieder einmal von einer ernsthaften Diskussion.
Jeder benennt sich mit dem Schimpfwort so gut, wie es auf ihn passt.
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#14   Rudolfus   00:03:26 | Samstag, 27. Oktober 2007
Hitler war Taufscheinkatholik
aber nicht mehr.
Hitler leugnete die katholischen Dogmen und war damit automatisch exkommuniziert,
ebenso wie die modernistischen Bischöfe im heutigen Deutschland.
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#13   Kurt K.   22:43:27 | Freitag, 26. Oktober 2007
@ Geyer
Wieso war Hitler Katholik ?
Woher soll ich das wissen? Er war nicht in meinem Verein, sondern in ihrem.
Whrscheinlich war ers, wie so viele andere, weil seine Eltern ihn als schreiendes, unmündiges Baby zum Pfaffen getragen haben, damit dieser ihm Wasser über die Birne giesse.
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#12   Florian Geyer   22:07:47 | Freitag, 26. Oktober 2007
Knut K
Wieso war Hitler Katholik ?
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#11   Kurt K.   22:06:15 | Freitag, 26. Oktober 2007
Nein, Träger waren sie nicht.
Die Katholiken waren nicht die Träger des NS-Reiches und sind deshalb als Untertanen nicht verantwortlich.
Schon klar. Sie waren eher die Chefs. Hitler war Katholik.
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#10   Wandregisel   22:05:33 | Freitag, 26. Oktober 2007
Verwundert
Ich hab doch von nicht allzu langer Zeit hier einen niederträchtigen Schmähartikel über den neuen Seeligen gelesen. Darin ging es um die Untreue, den Ungehorsam und die Feigheit dieses „Vaterlandverräters“.
Und nun dies…
Ich freue mich jedenfalls, dass Kreuznet seine Meinung geändert hat.
Ein wahrhaft würdiger Seeliger und ein Schmuck für die Kirche!!
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#9   Rudolfus   19:46:35 | Freitag, 26. Oktober 2007
@Fragender / Die Katholiken regieren seit 1918 nicht mehr
man könnte den Kindern in christlicher Ehrlichkeit sagen, daß viele Katholiken (die Mehrzahl) zur Nazizeit ganz einfach an falsche Ideale glaubten und einen Fehler begingen
Die Katholiken waren nicht die Träger des NS-Reiches und sind deshalb als Untertanen nicht verantwortlich.
Zu kritisieren ist die Jetztzeit, wo wieder Gottlose Deutschland, Österreich und Europa regieren, ebensowenig Katholiken, sondern wieder Sozialisten.
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#7   Rudolfus   19:24:05 | Freitag, 26. Oktober 2007
Der sel. Franz Jägerstetter analysiert ebenso das Regime des internationalsozialistischen Österreich
seit 1970
„Wie kann man heute seine Kinder zu Katholiken erziehen, wenn man ihnen das, was früher schwer sündhaft war, für gut oder wenigstens nicht sündhaft erklären soll?“
Die heutigen Schulen lehren nicht mehr den katholischen Glauben und die katholischen Tugenden, sondern sie lehren die Promiskuität und die Abtreibung.
In Salzburg wurden seit der SPÖ-Landesregierung bereits über 30 Schulklassen abgetrieben, durch Ärzte aus dem roten Wien (Quelle: Der 13., 13. Oktober 2007).
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#6   Fragender   19:13:45 | Freitag, 26. Oktober 2007
ein katholisches Vorbild und die Kirchenfeinde
„Wie kann man heute seine Kinder zu Katholiken erziehen, wenn man ihnen das, was früher schwer sündhaft war, für gut oder wenigstens nicht sündhaft erklären soll?“
Tja- die Kirchenfeinde von Kreuz.net fallen über einen Seliggesprochenen her, weil er die Kriegsverbrechen der Nazis nicht mitmachen wollte. Typisch.
Hier huldigt man halt lieber Kriegsverbrechern und mutmaßlich päderastischen Kardinälen.
Und das soll katholisch sein???????
:-!
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#3   Artois †   14:19:00 | Freitag, 26. Oktober 2007
Deutschland war nicht
so ganz unschuldig am Kriege, der 1914 begann und, wie es aussieht, immer noch andauert …
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#1   nonnobisdomine   13:45:23 | Freitag, 26. Oktober 2007
„Was die Masse schreit und tut“ …
das passt natürlich voll in den vorgehenden Bereich, den kreuz.net postete, hinein.
Die Masse [= die Bischöfe, vertreten auf dem 2. Vatikanischen Konzil] schrie nach Veränderungen.
Aber ist die Masse auch glaubwürdig bzw. maßgeblich für das, was sie rausschrieen?
Nein. Mehrheiten sind nicht glaubwürdig, wenn sie sich gegen die Lehre stellen.
Die FSSPX hat somit das Recht, auch als glaubwürdige Kraft anerkannt zu werden, da sie noch die einzige Kraft ist, die sich gegen die sogenannte „demokratische Änderungskultur“ des 2 .Vatikanums stellt.
Die FSSPX stellt sich somit nicht gegen die Kirche, sondern gegen das sogenannte „Pastoralkontzil“, das keinen Anspruch auf ein dogmatisches Konzil stellt.
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