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Samstag, 27. Oktober 2007 14:51
„Er stank nach Säure und Gift“
Pater Pio war ein übler hinterhältiger Schwindler. Mit dieser verleumderischen These hat sich ein italienischer Historiker kürzlich um seinen wissenschaftlichen Ruf gebracht. Jetzt sind die jüdischen Gemeinden gefragt.
Der italienische Heilige Pater Pio
Der italienische Heilige Pater Pio
(kreuz.net, Turin) Die Stigmata von Pater Pio von Pietrelcina († 1968) soll sich der Heilige mit Karbolsäure selber zugefügt haben. Das behauptet der italienische Historiker Sergio Luzzatto (44) in einem Buch mit dem Titel „Wunder und Politik im Italien des zwanzigsten Jahrhunderts“.

Der sogenannte Historiker unterrichtet an der Universität Turin Moderne Geschichte.

Luzzatto erzählt in seinem Buch die obskuren Geschichte eines gewissen Dottore Valentini Vista aus Foggia.

Die süditalienische Stadt Foggia liegt dreißig Kilometer von dem Kloster des Heiligen in San Giovanni Rotondo entfernt.

Den Ausschnitt ließ er – offensichtlich zu Werbezwecken – vorab in der liberalen Tageszeitung ‘Corriere della Sera’ veröffentlichen.

Dottore Vista war nach Angaben von Luzzatto ein frommer Apotheker, der Padre Pio auf einer Pilgerfahrt kennenlernte.

Der Kapuzinerpater, der bereits zu Lebzeiten im Rufe der Heiligkeit stand, soll bei dem Apotheker ein Fläschchen Karbolsäure für die Wundsterilisation junger Mitbrüder bestellt haben.

Seltene Aufnahmen von Pater PioSeltene Aufnahmen von Pater PioKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 13 Bildern zu starten.

Das habe den Dottore mißtrauisch gemacht. Mit der ätzenden Flüssigkeit könne man sich nämlich auch dauerhafte Wunden zufügen – so Luzzatto.

Pater Pio soll später auch eine vielfach tödliche Menge des Nervengiftes Veratrin bei dem Apotheker bestellt und dabei „um höchste Geheimhaltung gebeten“ haben.

Veratrin wurde früher als muskellähmendes Insektengift – vor allem gegen Läuse – eingesetzt. Das Präparat wirkt aber auch als „äußerlich wirkendes Reizmittel“, das gegen Schmerz unempfindlich macht.

Vista habe jedoch die Lieferung verweigert und den zuständigen Bischof von den Bestellungen in Kenntnis gesetzt.

Der Bischof habe die verdächtigen Anforderungen mit den schriftlichen Originalen Pater Pios nach Rom weitergeleitet. Noch heute – so die mysteriöse Behauptung Luzzattos – würden die Dokumente in den Vatikanischen Archiven ruhen.

Der sogenannte Historiker fragt auch, wieso sich Padre Pio die angeblichen Präparate „umständlich und illegal“ aus dem „weit entfernten“ Foggia habe liefern lassen wollen.

Aufgrund seiner wirren Theorien kommt Luzzatto zu dem Schluß:

„Statt Veilchenduft, dem Aroma der Heiligkeit, scheint sich von der Zelle des Heiligen die Ausdünstung von Säure und Gift, der Gestank der Schwindelei, verbreitet zu haben.“

Angesichts dieser Unterstellungen weist der Vorstand der italienischen ‘Lega Cattolica Antidiffamazione’ auf den Skandal, der „von der Gemeinschaft, der Luzzatto angehört, produziert worden wäre, wenn ein Katholik ähnliche Behauptungen zum jüdischen Kult abgegeben hätte“.

Luzzatto ist mosaischen Bekenntnisses.

Die ‘Lega Cattolica Antidiffamazione’ verlangt auch, daß sich italienische und internationale jüdische Vereinigungen von Luzzattos „tendenziöser und diskriminatorischer Pseudowissenschaft“ distanzieren sollen.

In der Zwischenzeit hat auch der Kapuzinerorden dessen Behauptungen scharf zurückgewiesen.

Pater Pio sei in seinem Konvent für medizinische Dienste zuständig gewesen und habe das hochgiftige und ätzende Phenol zur Desinfektion von Spritzen benutzt.

Das Mittel war Anfang des 20. Jahrhunderts in der Medizin allgemein gebräuchlich.

Es kann zwar auf der Haut Verbrennungen aber keine durchdringenden Wunden hervorrufen, wie sie an den Händen des Heiligen zu sehen waren.

Aus der letzten Messe des Heiligen
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 59 Lesermeinungen:
Mittwoch, 31. Oktober 2007 11:50
Cycophyp †: Kreuznet und youtube???
Ich muss schon sagen, es erstaunt mich immer wieder, mit welcher Konsequenz die Damen und Herren des Kreuz-net es schaffen, beim Hochladen ihrer Videos auf youtube zu übersehen, was für eine homo-untermauerte Website Youtube ist.
Wenigstens hat youtube.com vor kurzem das Profil der Homohölle gayromeo.com gelöscht, allerdings findet man nach ein paar Minuten der Suche immernoch reichlich Videos mit unzüchtigem Inhalt. Ts ts…
Dienstag, 30. Oktober 2007 15:01
Sozialkatholisch: Ach GerdEric
Ihre primitive Art ist mir dann doch einfach zu blöd.
Ihre Sache
und Sie glauben,
damit kommen Sie bei Ihrem Gott gut an?

Lecker und Geleckte sind auch nicht so sein Fall
meinen Sie wirklich,
das gefällt Ihrem Jesus?

Habe ich mit ihm noch nicht besprochen
Wenn Sie derartiges möglicherweise beichten sollten, meinen Sie nicht,
daß da Ihr Gott sich mißbraucht fühlt?

Wenn ich das auch noch beichten würde, würde ich ja nich fertig werden.
Wenn sie das Thema interessiert, fragen sie ruhig.
Dienstag, 30. Oktober 2007 14:14
GerdEric: @Sozialkatholisch
Ihre primitive Art ist mir dann doch einfach zu blöd.

und Sie glauben,
damit kommen Sie bei Ihrem Gott gut an?
meinen Sie wirklich,
das gefällt Ihrem Jesus?
Wenn Sie derartiges möglicherweise beichten sollten, meinen Sie nicht,
daß da Ihr Gott sich mißbraucht fühlt?
Dienstag, 30. Oktober 2007 13:55
Sozialkatholisch: @ GerdEric
Lieber Sozialkatholisch,
Ob das wohl ehrlich von ihnen gemeint war?

ich kann Ihre persönlichen Erfahrungen nicht teilen, aber erzählen Sie mal aus Ihrem reichen Schatz Ihrer diesbezüglichen Erfahrungen,
wie ist das denn so?


Ich kann ihnen da leider nichts von einem persönlichen Erfahrungsschatz mitteilen, da ich z7um einen mit meiner Art solche Lecker nicht anziehe und zum anderen, wenn sich so einer bei mir verirrt er was auf die Finger bekommt. Ihnen schien die Rolle aber zu gefallen, könnten sie wohl sagen warum?
Dienstag, 30. Oktober 2007 13:50
GerdEric: @Sozialkatholisch
Lieber Sozialkatholisch,

ich kann Ihre persönlichen Erfahrungen nicht teilen,
aber erzählen Sie mal aus Ihrem reichen Schatz Ihrer diesbezüglichen Erfahrungen,
wie ist das denn so?
Dienstag, 30. Oktober 2007 13:28
Sozialkatholisch: Ach Genosse GerdEric
Gebenses zu jetzt fehlt ihnen das gelecke doch!
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