kreuzmeldungen
Grüße vom Papst + Tote begraben und EU-Verfassungsvertrag + Beim leidenden Christus hört der Spaß auf + Landesweite Postwurfsendung für die tridentinische Messe + Was Gott nicht gerne tut…
Grüße vom PapstVatikan. Erzbischof Franc Rodé CM (70) richtete den Gläubigen während des Pontifikalamtes zum gestrigen Fest Mariae Lichtmesse im Petersdom Dankesworte des Heiligen Vaters aus. Der Präfekt der vatikanischen „Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gemeinschaften des apostolischen Lebens“ zelebrierte die Messe anstelle des Heiligen Vaters, der gegenwärtig hospitalisiert ist. Die heilige Messe zum Fest Mariae Lichtmesse ist ein besonderer Anlaß für Ordensleute, ihre Gelübde zu erneuern: „Ich überbringe euch die Grüße des Papstes. Er bedankt sich für eure Anteilnahme und euer Gebet“, sagte Erzbischof Rodé und fügte hinzu, daß sich der Heilige Vater im Gebet verbunden wisse und Segensgrüße sende. Seit Dienstagnacht liegt Papst Johannes Paul II. wegen einer Entzündung der Atemwege und Atembeschwerden in der römischen Gemelli-Klinik. Gestern mittag ließ der Sprecher des Vatikans, Joaquin Navarro-Valls, verlauten, daß der Gesundheitszustand des Papstes stabil sei. Er werde noch einige Tage im Krankenhaus bleiben. Gestern morgen konzelebrierte der Papst von seinem Krankenbett aus. Die Messe wurde von seinem persönlichen Sekretär, Titularerzbischof Stanislaw Dziwisz (65), gelesen.
Tote begraben und EU-Verfassungsvertrag
Deutschland. Vom 14. bis zum 17. Februar wird in Stapelfeld bei Cloppenburg in Norddeutschland die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz tagen. Im Mittelpunkt der Vollversammlung steht ein Studientag zum Thema „Entwicklung und gegenwärtige Sendung der Gemeinschaften des geweihten Lebens“, bei dem sich die Bischöfe mit Perspektiven für das Ordensleben in Deutschland beschäftigen. Weitere Themen sind die Vorbereitungen für den Weltjugendtag vom 16. bis zum 21. August 2005 in Köln, die Initiative der Deutschen Bischofskonferenz „Hier beginnt die Zukunft: Ehe und Familie“ sowie ein Wort der Bischöfe „Tote begraben und Trauernde trösten“. Zudem werden sich die derzeit 69 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz mit dem Stand der Ratifizierung des EU-Verfassungsvertrags sowie mit liturgischen Fragen befassen.
Beim leidenden Christus hört der Spaß auf
Brasilien. Die Sambaschule Beija-Flor in Rio hatte geplant, beim alljährlichen Karnevalsumzug einen als blutüberströmten Christus verkleideten Schauspieler mitzuschicken. Der Schauspieler wäre von römischen Soldaten umringt gewesen. Auf Bitten der Kirche hat die Karnevalstruppe ihren Auftritt nun abgesagt. Dies berichtete gestern ‘Radio Vatikan’. Zahlreiche Katholiken äußerten ihren Unmut über den dornengekrönten und blutüberströmten Christus. Der Karneval in Rio de Janeiro beginnt jedes Jahr am Freitag vor dem Aschermittwoch und ist die Hauptattraktion der Stadt. Er wird von den „Escolas de Samba“, den sogenannten Sambaschulen, organisiert.
Landesweite Postwurfsendung für die tridentinische Messe
Australien. Letzte Woche sahen sich die rund 1400 australischen Priester und Bischöfe mit einer Werbekampagne besonderer Art konfrontiert. Die von Erzbischof Lefèbvre gegründete Priesterbruderschaft des Heiligen Pius X. schickte einen achtseitigen Brief an alle australischen Seelsorger und warb darin für die Alte Messe. Beigelegt waren Berichte von Priestern, die über ihre Rückkehr zur Messe der Vorväter berichten. Das Schreiben soll die Priester zur Zelebration der Messe im Römischen Ritus ermutigen und die Erlaubnis ihrer Feier erleichtern. Tausende andere Priester in den USA und in Europa haben bereits früher ähnliche Informationen erhalten.
Was Gott nicht gerne tut…
Welche Macht haben unsere Missetaten. Sie zwingen Gott gleichsam, das zu tun, was er nicht gerne tut, denn er wünscht unser ewiges Heil noch mehr als wir selbst. Das Heil der Seele ist ein wichtiges Geschäft, es ist unser einziges Geschäft, und das so sehr, daß wir uns um das, was sich nicht darauf bezieht oder uns nicht auf irgend eine Weise dahin führt, gar nicht kümmern sollen. (Karl Kardinal Borromäus, † 3. November 1584 in Mailand)
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