08:13:25 | Samstag, 3. November 2007
Demütiger Diener + Ohne Angabe von Gründen + Volles Haus + Die Liberalen werden alt + Überflüssige Kunst
Demütiger DienerItalien. Der bekannte italienische Priester, Hw. Oreste Benzi (82), starb am frühen
Freitag morgen in Rimini an Herzversagen. Vor fast vierzig Jahren gründete er die Gemeinschaft Johannes
XXIII., mittels der er vielen Prostituierten zu einem Ausstieg verhalf. Der vatikanische Staatssekretär
Tarcisio Kardinal Bertone sandte der Gemeinschaft im Namen des Papstes ein Beileidtelegramm. Darin würdigt
er Hw. Benzi als „Apostel der Nächstenliebe“. Der „demütige und arme Priester“ habe den Menschen am
Rand der Gesellschaft gedient.
Ohne Angabe von GründenIrland. Der homo-ideologische irische Justizminister
Brian Lenihan will ab März nächsten Jahres Konkubinate von Sodomisten ohne Angabe von Gründen staatlich
anerkennen. Das berichtete eine einschlägige Homo-Seite. Lenihan gehört zur bürgerlichen Partei Fianna
Fáil. Noch Anfang 2007 hat seine Partei einen Gesetzesentwurf zur Förderung von Homo-Paarungen abgelehnt.
Jetzt besteht die Hoffnung, daß die Partei erneut Widerspruch anmeldet.
Volles HausDeutschland. Heuer
sind zehn Kandidaten in das Noviziat der Jesuiten in Nürnberg eingetreten. Es handelt sich um sechs Deutsche,
einen Österreicher, einen Schweden, einen Schweizer und einen Ukrainer. Das zweijährige Noviziat ist
die Vorbereitungsphase für den Ordenseintritt. Zusammen mit den letztes Jahr eingetretenen Novizen bereiten
sich derzeit 18 Novizen auf die ersten Gelübde vor. Damit hat die Belegung des Hauses einen Höchststand
erreicht. Die Ausbildung aller Novizen der deutschsprachigen Provinzen wurde im Herbst 2003 in Nürnberg
zentralisiert
Die Liberalen werden altItalien. Jugendliche Italiener ziehen die Bücher des gegenwärtigen
Papstes vor. Dagegen bevorzugen ältere Leute die Werke des liberalen ehemaligen Erzbischofs von Mailand,
Carlo Maria Kardinal Martini, vor. Das ergab eine Untersuchung der Firma „Coesis research“, die von dem
großen katholischen Verlag ‘San Paolo’ in Auftrag gegeben wurde.
Überflüssige Kunst„Romane sind
weniger Spiegel als Fenster; sie bieten dem Leser die Gelegenheit, einmal den Blick von sich selbst und
den eigenen Interessen abzuwenden und eine interessefreie Sicht auf die Welt auszuprobieren. Aber ich
fühle mich immer unwohl, wenn der Kunst ein moralischer oder gesellschaftlicher Nutzen untergeschoben
werden soll. Kunst ist unnütz und überflüssig und muß ihre goldene Überflüssigkeit mit Zähnen und
Klauen verteidigen.“
Der Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach im Gespräch mit der katholischen
Zeitung ‘Tagespost’.
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