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Demütiger Diener + Ohne Angabe von Gründen + Volles Haus + Die Liberalen werden alt + Überflüssige Kunst
Demütiger Diener

Italien. Der bekannte italienische Priester, Hw. Oreste Benzi (82), starb am frühen Freitag morgen in Rimini an Herzversagen. Vor fast vierzig Jahren gründete er die Gemeinschaft Johannes XXIII., mittels der er vielen Prostituierten zu einem Ausstieg verhalf. Der vatikanische Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone sandte der Gemeinschaft im Namen des Papstes ein Beileidtelegramm. Darin würdigt er Hw. Benzi als „Apostel der Nächstenliebe“. Der „demütige und arme Priester“ habe den Menschen am Rand der Gesellschaft gedient.

Ohne Angabe von Gründen

Irland. Der homo-ideologische irische Justizminister Brian Lenihan will ab März nächsten Jahres Konkubinate von Sodomisten ohne Angabe von Gründen staatlich anerkennen. Das berichtete eine einschlägige Homo-Seite. Lenihan gehört zur bürgerlichen Partei Fianna Fáil. Noch Anfang 2007 hat seine Partei einen Gesetzesentwurf zur Förderung von Homo-Paarungen abgelehnt. Jetzt besteht die Hoffnung, daß die Partei erneut Widerspruch anmeldet.

Volles Haus

Deutschland. Heuer sind zehn Kandidaten in das Noviziat der Jesuiten in Nürnberg eingetreten. Es handelt sich um sechs Deutsche, einen Österreicher, einen Schweden, einen Schweizer und einen Ukrainer. Das zweijährige Noviziat ist die Vorbereitungsphase für den Ordenseintritt. Zusammen mit den letztes Jahr eingetretenen Novizen bereiten sich derzeit 18 Novizen auf die ersten Gelübde vor. Damit hat die Belegung des Hauses einen Höchststand erreicht. Die Ausbildung aller Novizen der deutschsprachigen Provinzen wurde im Herbst 2003 in Nürnberg zentralisiert

Die Liberalen werden alt

Italien. Jugendliche Italiener ziehen die Bücher des gegenwärtigen Papstes vor. Dagegen bevorzugen ältere Leute die Werke des liberalen ehemaligen Erzbischofs von Mailand, Carlo Maria Kardinal Martini, vor. Das ergab eine Untersuchung der Firma „Coesis research“, die von dem großen katholischen Verlag ‘San Paolo’ in Auftrag gegeben wurde.

Überflüssige Kunst

„Romane sind weniger Spiegel als Fenster; sie bieten dem Leser die Gelegenheit, einmal den Blick von sich selbst und den eigenen Interessen abzuwenden und eine interessefreie Sicht auf die Welt auszuprobieren. Aber ich fühle mich immer unwohl, wenn der Kunst ein moralischer oder gesellschaftlicher Nutzen untergeschoben werden soll. Kunst ist unnütz und überflüssig und muß ihre goldene Überflüssigkeit mit Zähnen und Klauen verteidigen.“

Der Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach im Gespräch mit der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.
      
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