Pfarrer-Rauswurf
In eine Garage ausgelagert
Dem Priester wurden nicht einmal die bürgerrechtlich üblichen Fristen gewährt, das von ihm bewohnte Pfarrhaus zu räumen. Von Reinhard Dörner.
Der Augsburger Bischof Walter Mixa
Der Augsburger Bischof Walter Mixa
(kreuz.net, Bonn) Pfarrer Dr. Thomas Balogh ist vom Ordinariat Augsburg beziehungsweise von Bischof Dr. Walter Mixa quasi amtsenthoben worden.

Es wurden ihm nicht einmal die bürgerrechtlich üblichen Fristen gewährt, das Pfarrhaus, das er bewohnte, zu räumen.

Sein Inventar hat er zur Zeit in einer Garage untergestellt. Sein Gehalt hat das Ordinariat um 50% gekürzt.

Die gegen den Priester erhobenen Vorwürfe klingen abenteuerlich. Als äußerer Anlaß wird ihm zur Last gelegt, er „spalte die Gemeinde“.

Zu seiner Auffassung als Priester und Seelsorger heißt es, er habe „ein altertümliches Gottesbild“, er lege die Bibel wörtlich aus und stütze sich in seiner Arbeit auf Bibel und kirchliches Lehramt, was ihm als Fundamentalismus ausgelegt wird.

Dazu nehmen wir wie folgt Stellung:

Zunächst ist „Spaltung der Gemeinde“ kein kirchenrechtlich erfaßter Straftatbestand.

Dieser Vorwurf wird gegen Priester erhoben, die den kirchlichen Behörden nicht genehm sind. Es bestürzt, daß die Stimmen, die sich für Pfarrer Balogh einsetzen, überhaupt nicht zur Kenntnis genommen werden. Stattdessen nimmt man sie als Indiz der „Spaltung“.

Der Vorwurf der Spaltung trifft immer mehr Priester, ohne daß die zuständigen kirchlichen Behörden überhaupt zur Kenntnis nehmen, daß Christus in seinem gesamten öffentlichen Auftreten die damalige Gesellschaft gespalten hat und dies auch ausdrücklich beabsichtigte.

Ein von der Kirche angestellter Priester stützt sich selbstverständlich nur auf die von der Kirche vorgegebenen „Fundamente“, nämlich Bibel und verbindliche kirchliche Lehre, sonst vertritt er nicht die Interessen der Kirche.

Ein Ordinariat, das ihm ein altertümliches Gottesbild vorwirft, steht offenbar selber außerhalb der kirchlichen Lehre und hat somit das Recht verwirkt, einen glaubenstreuen Priester überhaupt kritisch zu begutachten.

Der Verfasser ist Vorsitzender des ‘Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen’.
      
49 Lesermeinungen
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#50   Isidor   09:34:20 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Die deutsch-katholische Kirche hat ihre eigenen Gesetze – wer nicht reinpasst – fliegt raus!
Das die Kirche in Deutschland nicht mehr römisch-katholisch ist, geschweige sich an der Bibel orientiert, sollte Jederman auffallen.
Bestes Beispiel ist die Zwangsabgabe der „Kirchensteuer“ – von der man sich trennen kann – OHNE EXKOMMUNIZIERT!!! zu sein.
Die deutschen Bischöfe wollen den Gläubigen hier im Lande aber mit LÜGEN etwas anderes vorgaukeln. Noch gelingt es größenteils- aber auch nicht mehr allzulange.
Unter kath.net: „Vatikan approbiert…! steht die Stellungnahme des hl. Vaters dazu zu lesen.
Wundert es uns als Christen noch, dass der Niedergang der Kirche immer rasanter wird bei solchen Hirten? Auch das Bistum ESSEN ist von Häretikern, die als Priester der Großgemeinden agieren, übersäat. Es sind schlechte Schauspieler, denn die Menschen laufen in Scharen davon. Nur ein Beispiel die Ü30 Kirche des Propstes Michael Ludwig aus Bochum, der ein umtriebiges Privatleben vorzuweisen hat, welches dem „Bischof“ Dr. Felix Genn bestens bekannt ist.
R.I.P. Bistum Essen !
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#49   Hubertus zu Löwenstein   18:49:27 | Dienstag, 30. Oktober 2007
@ turk
ja, es ist schon komisch, wenn jemand einen papst-treuen Verein gründet – und selbst wenn dieser Verein dann nur etwas mehr als eine handvoll Mitglieder hat, auf einer Seite postet, die dauernd antipäpstlich, z.t. auch sedisvakantistisch argumentiert – komisch (am schlechten Gehör kann das nicht liegen: 1. Hörgerät; 2. kreuz-net ist ja was für die Augen :-D )
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#48   turk   13:00:38 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Irrtum, „Berengeria“
Da müssen Sie schon konkreter werden.
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#47   Hermi   11:15:17 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Konservative Bischöfe
Unter den angeblich konservativen Bischöfen gehts den guten Priestern am schlechtesten. Siehe Fulda und St. Pölten. Wird Zeit, dass mal Widerstand aufkommt.
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#46   Palma   11:02:06 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Undank
Der PGR vergisst nur allzuleicht.
Kein Priester=kein Wohlstand
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#45   Berengeria   10:08:22 | Dienstag, 30. Oktober 2007
@turk: nicht sein erster Irrtum
Ebenso würde sich turk nicht zum ersten Mal in der Anklage eines Priesters irren!
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#44   Hacki   10:07:18 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Spaltung!
Ich fürchte sehr, daß bei der Spaltung der Herde im jüngsten Gericht, sehr viele Funktionäre der Kirchenleitung sich bei den „Böcken“ finden werden!
Jene, die das Wort Gottes gekürzt haben und die Botschaft Jesu verharmlost haben.
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#43   turk   08:32:42 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Herr Dörner …
… würde sich nicht zum ersten Mal in der „Unterstützung“ eines Priesters irren. Hoffen wir, daß er diesmal alle notwendigen Informationen besitzt, um sich hier gewissenhaft „einschalten“ zu können … er sollte auch einmal erklären, was er eigentlich mit dem Begriff „papst-treu“ ganz genau meint.
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#42   VirFortis   23:36:28 | Montag, 29. Oktober 2007
drum ist Gehorsam wichtig
offene Revolte gegen einen Bischof ist intolerabel. Wir sind nunmal streng hierarschisch organisiert. Kritik darf nie über Medien in der Öffentlichkeit ausgetragen werden.
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#41   matt2 †   23:27:40 | Montag, 29. Oktober 2007
Es mangelt nicht an Überzeugung…
sondern an Verständnis für die Situation, denke ich. Die deutschen Bischöfe wollen sich von den Tradis eben nicht bevormunden lassen und das ist doch irgendwo verständlich, denn schließlich sind sie nicht irgendjemand, sondern sie sind die Oberhirten der Kirche. Und die Angriffe der Tradis sind manchmal schon sehr respektlos und boshaft. Das muss man auch sehen. Ich glaube, ein wenig mehr Behutsamkeit und Sanftmut in der Art wäre angebracht. Ich meine, wenn ein Priester schon von vornherein weiß, dass er die Anordnungen seines Bischofs mißachten wird, dann darf er das Amt ja eigentlich garnicht übernehmen, und wenn er es aber übernimmt, dann muss er eben auch kompromissbereit sein in den Dingen, die nicht das Wesen des Glaubens betreffen, sondern meinetwegen eben die Zelebration und dergl.
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#40   VirFortis   23:17:18 | Montag, 29. Oktober 2007
akzeptiert ???????
„Man muss als bibeltreuer Priester heutzutage behutsam vorgehen denke ich, dann hat man auch eine Chance akzeptiert zu werden“
War der Pfarrer von Ars akzeptiert bei den Menschen ?
Wer um Sympathie kämpft ist schon hinüber !
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#39   misterunknown   23:14:36 | Montag, 29. Oktober 2007
@Maria Escorial @Rudolfus
@Maria:
Ich denke nicht, daß es allein am Latein lag, ganz sicher nicht; und ich muß auch leider mal sagen: es kann auch gut sein, daß der lindauer Pfarrer einfach überfordert war mit der Situation in der Gemeinde nach dem ein Mitbruder krank geworden ist, und es kann ja auch gut sein: daß er zwar nichts als den katholischen Glauben verkündet hat, aber eben ein ganz schlechter polemisierender Prediger war, der vielleicht auch sehr undiplomatisch agierte. Diplomatie zeichnet in vielen Dingen einen guten Pfarrer aus, das war schon immer so, Diplomatie im Sinne von echter Frömmigkeit, die überzeugt und Vorbildfunktion hat, Klugheit, Weisheit, als Dienst der Einheit; klüger wäre m.E. statt eine Beurlaubung auf fünf Jahre, die Betraueung zum beispiel mit einer Sonderseelsorge in einem Kloster, Krankenhaus, Altenheim: und eins: bitte geben Sie nicht zu viel auf die grassierenden Privatoffenbarungen!
@Rudolfus:
Wigratzbad (Gebetsstätte, 300 Einwohner, Gemeinde Opfenbach)gehört zum Bistum Augsburg. Die FSSP wurde einst von Bischof Stimpfle nach Wigratzbad geholt. Es ist ein internationales Haus, richtig, aber es besteht ein enges Verhältnis zum Bistum Augsburg; auch beim Bau des neuen Seminars geschah alles in enger Absprache mit der Bistumsleitung; S.Ex. WB Ziegelbauer von Augsburg hat unzählige Mal Weihen gespendet etc.
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#38   matt2 †   23:12:10 | Montag, 29. Oktober 2007
ich vermute, es ist eben so wie es ist…
er hat die Messe nicht so gefeiert, wie er gesollt und die Gemeinde gewollt hätte. Dieses eigensinnige „Tradieren“ der Messe war außerdem eine Mißachtung der Anordnungen seines Bischofs. Ich denke für seine Ansichten alleine würde man ihn noch nicht versetzen, aber für die Art seines Vorgehens womöglich. Man muss als bibeltreuer Priester heutzutage behutsam vorgehen denke ich, dann hat man auch eine Chance akzeptiert zu werden, aber mit der Brechstange geht das nicht, dann hat man schnell ausgespielt bei den Monsignores.
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#37   Christian Hüller   23:09:12 | Montag, 29. Oktober 2007
@ Gotthard
Falls das stimmen sollte, sollte das das Ordinariat auch sagen: das ist ein Bruch des Zölibats, sprich des geltenden Kirchenrechts. Okay.
Es gibt viele, die darüber nicht glücklich sind, die einen über den status quo des Kirchenrechts, die anderen über diese Verletzung.
Es wäre ja interessant, wenn jetzt ein tradionalistischer Priester auch einmal davon betroffen wäre.
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#36   Maria Escorial   22:58:09 | Montag, 29. Oktober 2007
@misterunknown
danke für das Info. Ich kenne die deutschen Gesetze noch nicht so gut. So wollen wir alle für den Priester beten, dass er den Willen Gottes besser erkennen kann, denn es ist auch eine Gnade, (m.E.) dass er wegen des Lateins freigestellt wurde. Er kann Jesus dafür danken. Sicher kommt es in der Römisch Katholischen Kirche noch viel, viel schlimmer mit der Verfolgung der Gläubigen und einiger Priester die ein Ideal leben möchten, um es vorsichtig zu sagen. Es gibt derzeit eine Gruppe, die am stärksten abgelehnt wird, das sind nicht etwa die Lateiner,sondern diejenigen die den Glauben leben wie ein Kind (Jesus sagt: wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht in das Reich Gottes eingehen…)
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#35   Gotthard   22:56:26 | Montag, 29. Oktober 2007
aus Tradi-Hochzeiten
in den Tradi-Hochzeiten bekamen die Priester Briefe aus dem Ordinariat mit diesem Inhalt:
„Sehr geehrter Herr …, bitte melden Sie sich in 2 Tagen bei Pfarrer xyz zum Dienstantritt.“
Wie verlaufen heute bei den Pius-Hanseln Versetzungen? Werden die Leute dieser Pius-Kapellen vorher gefragt?
Ich vermute einmal, dass dieser „Priester zur Mitarbeit“ ein Verhältnis zu einer Dame aus der Gemeinde hatte – und wohl auch mit ihr ein Kind. Soll der Bischof diese Gründe einer Versetzung in der Zeitung veröffentlichen? Interessant ist doch auch, dass dieser Priester mit seiner Versetzung einverstanden zu sein scheint; denn es gibt nirgendwo eine Abwehr von ihm.
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#34   ottaviani   22:55:36 | Montag, 29. Oktober 2007
es ist hooch an der zeit das
hochwürden sich an den vatikan wendet
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#33   Christian Hüller   22:55:14 | Montag, 29. Oktober 2007
Das Maß gewahrt?
Ich selbst betrachte die Tendenz zum autokratischen Gehabe, die sich neuerdings in einigen Bistümern eingeschlichen hat, im Hinblick auf die Entfernung unliebsamer Personen, auch mit einer gewissen Sorge. Ich hoffe sehr, im Sinne aller beteiligten Personen, hier wird das rechte Maß gewahrt. Die Kirche Jesu Christi kann auf ihr priesterliches Personal nicht fahrlässig verzichten. Petrus, diese Krücke, hatte Jesus bei seinem Prozess im Stich gelassen, ein fast unverzeihlicher Lapsus, dennoch hat der Herr ihn wieder angenommen…
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#32   Rudolfus   22:54:46 | Montag, 29. Oktober 2007
@juergen / „Wigratzbad“ ist der Ort des FSSP-Priesterseminares
In welchem Bistum liegt noch gleich Wigratzbad?
Das FSSP-Seminar ist eine internationale FSSP-Einrichtung und keine Bistumseinrichtung.
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#31   juergen   22:50:34 | Montag, 29. Oktober 2007
Verfolger der alten Messe
Wo und wann und wie hat er sie verfolgt.
In welchem Bistum liegt noch gleich Wigratzbad?
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#30   misterunknown   22:49:27 | Montag, 29. Oktober 2007
@Maria Escorial
Vorab: das Verhalten S.Ex. Mixa’s ist nicht okay! Aber der beurlaubte Lindauer Priester muß ganz sicher nicht wie ein Clochard leben. Der Bischof hat eine Fürsorgepflicht; er wird auch kein Arbeitslosengeld beziehen müssen. Darauf hätte er auch keinen Anspruch: wenn ein Priester z.B. infolge eines denunzierten Zölibatsbruchs aus dem Amt entlassen wird erhält dieser wenige Monate noch seine Bezüge und muß zusehen, wie er sich beruflich neu orientiert, ansonsten gäbe es Hartz IV. aber nicht ALG I., da für Priester keine beiträge zur Arbeitslosenversicherung bezahlt werden, da es an sich nie zu Arbeitslosigkeit kommen kann. Man möge mich korrigieren, falls es doch anders ist, ich meine, daß es sich so verhält…
zum Latein: Ein Zitat aus „Sacramentum Caritatis“:
„Ganz allgemein bitte ich darum, daß die zukünftigen Priester von der Seminarzeit an darauf vorbereitet werden, die heilige Messe in Latein zu verstehen und zu zelebrieren sowie lateinische Texte zu nutzen und den gregorianischen Choral zu verwenden. Man sollte nicht die Möglichkeit außer Acht lassen, daß auch die Gläubigen angeleitet werden, die allgemeinsten Gebete in Latein zu kennen und gewisse Teile der Liturgie im gregorianischen Stil zu singen.“
Nachsynodales Apostolisches Schreiben Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. vom 22.2.2007
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#29   Rudolfus   22:44:02 | Montag, 29. Oktober 2007
Bischof Mixa war zwar als rechtgläubig katholischer Bischof bekannt,
allerdings auch als Verfolger der alten Messe, wie fast alle Ortbischöfe seit Paul VI.
Wenn der Gemeindepriester wegen des katholischen Glaubens entlassen wird, müßte Bischof Mixa sich selbst entlassen.
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#28   juergen   22:42:03 | Montag, 29. Oktober 2007
Spaltung
Ob es sog. Spaltungen gibt, ist vor allem eine Frage des Standpunktes.
Hier in der Gegend soll ein Pfarrer versetzt werden. Die Leute mögen ihn nicht und sind froh, wenn sie einen neuen Pfarrer bekommen.
Was macht er?
Er legt in der Kirche Unterschriftenlisten aus, in denen die Leute sich eintragen sollen, um sich gegen die Versetzung auszusprechen.
Das kündigt er in der Messe an und geht nach dem Schlußsegen während die Gemeinde noch das Schlußlied singt nach hinten zu den Unterschriftlisten und stellt sich demonstrantiv dahin um jeden zu sehen der sich einträgt und nicht einträgt…
Ist er ein „Spalter“?
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#27   Sirilo   22:39:45 | Montag, 29. Oktober 2007
Ein Streit um Kaisers Bart
Niemand weiß etwas. Nur die Gerüchte wabern. Es gibt keine konkrete Aussage des Bischofs und keine konkrete Aussage des betroffenen Priesters (der gar noch nicht Pfarrer war). Aber es wird eifrig diskutiert nach dem Motto: Es muß doch irgend etwas dran sein.
Ein Hinweis: Diözesanpriester, die noch nicht fest als Pfarrer installiert sind, sind „ad nutum espiscopi“, d.h. der Priester kann jederzeit auf einen Wink des Bischofs hin versetzt werden. Das war schon immer so. Früher, als noch jede größere Pfarrei einen Kaplan oder deren mehrere hatte, konnte ein Kaplan auch von heut auf morgen vom Bischof versetzt oder freigestellt werden. Doch früher hat sich niemand darüber aufgeregt.
Heute gibt es eine Art „Wir sind Kirche“ der Tradi-Art: Versetzt der Bischof einen Priester „ad nutum episcopi“, dann bildet sich sofort eine konservative Gläubigeninitiative, die dem Bischof vorschreiben will, wie er seine Personalführung zu handhaben hat.
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#26   Anton   22:38:28 | Montag, 29. Oktober 2007
Spaltung
Der Vorwurf der Spaltung ist eine perfide Lüge, von welcher Seite auch immer gemacht. Bischof Mixa hatte ich nicht genannt und würde ich auch nie in diesem Zusammenhang nennen wollen. Nach diesem Muster läuft aber das „Fertigmachen“, vorausgesetzt es verhält sich so wie berichtet, meistens ab. Es gibt mittlerweile etliche derartige Beispiele.
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#25   matt2 †   22:37:40 | Montag, 29. Oktober 2007
Es wird halt Radau in der Gemeinde gegeben haben…
ansonsten schaltet sich doch der Bischof nicht ein. Aber tendenziell ist für mich Mixa auch ein Modernistenbischof, also in bestimmtem Maße verblendet von einer falschen Theologie. Aber so der richtige Bösewicht scheint er mir auch nicht zu sein. Jetzt wollt er wahrscheinlich mal auf den Tisch hauen.
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#24   Rudolfus   22:33:05 | Montag, 29. Oktober 2007
@MariaEscorial / Unsinnige Anklagen
Trotzdem ist es eine Zumutung, wenn dieser Artikel stimmt, (vorausgesetzt!) wenn der Priester alles auf Latein vorgetragen hat.
Kein Priester predigt auf Latein, außer im Vatikan, aber nicht außerhalb des Vatikan.
Ein Bischof, der einen rechtgläubigen Geistlichen wegen des rechten Glaubens entläßt, verrät Jesus Christus selbst, und verleugnet den Glauben.
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#23   juergen   22:30:35 | Montag, 29. Oktober 2007
keine Arbeit – kein Lohn
Das rechtfertigt eine Zivilklage vor einem Arbeitsgericht. Dort muss das Ordinariat dann „Butter bei die Fische“ geben.
Wer nicht arbeitet, hat auch keinen Anspruch auf Lohn. Zudem sind die Priester „ad mensa episcopi“ (oder wie das heisst) geweiht. D.h. Der Bischof muß zwar dafür sorgen, daß sie nicht verhungern, aber mehr auch nicht. –- Alles andere ist überflüssiger Luxus.
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#22   Maria Escorial   22:29:53 | Montag, 29. Oktober 2007
@ alle Schwankenden
es ist betrüblich, dass der Priester so wie ein Clochard leben muss, derzeit. Immerhin hat er noch 50% seines Gehaltes, damit wird er sicher gut über die Runde kommen, nachher hat er Anspruch auf Arbeitslosengeld, das steht ihm zu. Der Hl. Franz von Assisi freut sich mit ihm, denn er hat es noch viel kärglicher gehabt und auch gewollt, um Jesus ganz nachzufolgen in der Armut. Trotzdem ist es eine Zumutung, wenn dieser Artikel stimmt, (vorausgesetzt!) wenn der Priester alles auf Latein vorgetragen hat. Latein ist nicht die Umgangsprache der Deutschen, sondern eine Liturgische Sprache. Ich bin für die jeweilige Landessprache, die jederman und -frau und-kind versteht. Jesus hat immer so gesprochen, dass ihn sogar Kinder verstanden.
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#21   Seminarist   22:27:53 | Montag, 29. Oktober 2007
Kirchensteuer sparen bei katholischen Priestern
Sein Gehalt hat das Ordinariat um 50% gekürzt.
Das rechtfertigt eine Zivilklage vor einem Arbeitsgericht. Dort muss das Ordinariat dann „Butter bei die Fische“ geben.
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#20   Don Camillo   21:54:36 | Montag, 29. Oktober 2007
@Anton
Können Sie für ihre perfiden Äusserungen Belege anbringen? Im Grunde genommen wissen wir rein gar nichts darüber, wieso dieser Priester abgezogen wurde. Nur eines steht fest: Es muss einen triftigen Grund geben. Ansonsten hätte dieser Priester ja auch die Möglichkeit, in Rom Protest einzulegen.
Es ist für Bischof Mixa sicherlich keine einfache Entscheidung gewesen, diesen Entscheid zu treffen. Nur muss er von Amtes wegen über seine Beweggründe schweigen.
Meine Erfahrung nach, wurde noch nie einem gläubigen und frommen Priester ein Stein in den Weg gelegt.
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#19   Rudolfus   21:43:03 | Montag, 29. Oktober 2007
Die Christen wurden bekanntermaßen zu allen Zeiten durch andere Christen verfolgt
Die Verfolgung von Christen durch irregeleitete Christen hat schon lange begonnen.
Der Teufel bedient sich stets auch der Hierarchie der Kirche.
Papst Paul VI. hat es bestätigt, als er erklärte, „der Rauch des Satan ist in den heiligen Tempel Gottes eingedrungen“.
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#18   Anton   21:40:05 | Montag, 29. Oktober 2007
Pfarrer Balogh-Motu Proprio
Pfarrer Balogh oder andere glaubenstreue Priester haben keine Chance gegen diese Diktatur der Hölle, diese Diktatur der perfiden Lüge. So werden sie alle, die sich für die Weitergabe des unverfälschten kath. Glaubens einsetzen, fertiggemacht, jeder einzeln und das gläubige Volk steht meistens ratlos oder machtlos da. Die Angst geht im Klerus um, die Angst um die nackte Existenz, die Angst nicht mehr wirklich Priester sein zu können, die Angst vor einem Marionettendasein. Diese Angst wird in den Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz zum Motu Proprio unterschwellig geschürt, es wird unterschwellig gedroht. Warum sollten sich die Priester für etwas einsetzen, was ihnen nicht selten gewaltigen Ärger mit dem Ordinariat, mit dem Bischof einbringen wird. Also im Geheimen zelebrieren und auf vielleicht doch noch klare Entscheidungen aus Rom bzw. auf die Spaltung warten, um dann Farbe zu bekennen. Die Verfolgung von Christen durch irregeleitete Christen hat schon lange begonnen.
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#17   Rudolfus   21:21:57 | Montag, 29. Oktober 2007
@st.georg / Die Verfolgung des katholischen Glaubens durch die Apostatenokkupanten in der Hierarchie
kann man…die – von jeglicher sachunkenntnis – gekennzeichneten dummen äusserungen hier nicht einfach mal unterlassen…
wer kennt hier die detaillierten gründe des bischofs ?
Die Beweggründe des Bischofs sind im Artikel deutlich genug angegeben.
Außerdem ist es allgemein bekannt, daß die Modernisten die Katholiken verfolgen.
Zu bedauern ist, daß Bischof Mixa, der nicht als Modernist bekannt wäre, nun auf Lehmann-Modernistenkurs fährt.
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#16   st.georg   21:13:46 | Montag, 29. Oktober 2007
kann man…
…die – von jeglicher sachunkenntnis – gekennzeichneten dummen äusserungen hier nicht einfach mal unterlassen…
wer kennt hier die detaillierten gründe des bischofs ? : niemand !
wer kennt hier die persönliche stellungnahme des priesters zu seinem fall ? : niemand !
alle spekulieren ohne kenntnis kräftig mit – geradezu unerträglich sind hier aber äusserungen von tradis die in diesem fall urplötzlich die basisdemokratisch organisierte kirche entdecken… wie verlogen darf man denn sein, um katholischer fundamentalist zu werden ?…
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#15   Antonia-Maria   21:01:47 | Montag, 29. Oktober 2007
Amtsenthebung
Wenn alle Bischöfe, die die Gläubigen in zwei Gruppen spalten ihres Amtes enthoben würden, hätten wir wohl keinen einzigen mehr in Deutschland.
Ständig predigt man in den Kirchen von Toleranz, wo bleibt denn die Toleranz, wenn es um einen tiefgläubigen Priester geht?
Die „deutsch“ katholischeKirche ist weit gekommen, wenn sie so einen Priester, wie einen Schwerverbrecher verjagt!
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#14   Pünktchen   20:47:51 | Montag, 29. Oktober 2007
Der Pfarrer ist gewiß nicht ein bloßes Spiegelbild
gemeindlicher Auffassungen darüber, was „man“ heute so glaubt und für gut katholisch hält.
Zum Vorwurf des Spaltens:
Jesus Christus spricht: Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.
Mt. 10,34/35
Jesus hat damit natürlich nicht Gewalt gerechtfertigt, aber er hat doch klargestellt, daß eine Situation eintreten kann, in der das Zeugnis der Wahrheit über die natürlichen und familiären Bande zu stellen ist! Das „Schwert“, das er zu bringen ankündigt, ist eben mit jener „Spaltung“ zu identifizieren, die unvermeidlich wird, wenn der Fortbestand der persönlichen „Verbandlung“ zur Untreue gegenüber der Wahrheit (dem Reich Gottes) führen müßte…
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#13   Rudolfus   20:46:49 | Montag, 29. Oktober 2007
@Zum Glück katholisch / Bischof Mixa und katholische Laien
Ich bin trotz allem stolz darauf, ein Diözesan-Kind dieses Bischofs zu sein!
Nachdem Sie nur Laie sind, wird er Sie auch nicht wegen des katholischen Glaubens vertreiben.
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#12   zum Glück katholisch   20:38:08 | Montag, 29. Oktober 2007
Bischof Mixa
Ich bin trotz allem stolz darauf, ein Diözesan-Kind dieses Bischofs zu sein! o^/
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#11   Rudolfus   20:33:49 | Montag, 29. Oktober 2007
Christus erklärt über das Weltgericht:
Bei Seiner Wiederkunft werden viele sagen: „Haben wir nicht in Deinem Namen gewirkt?“, doch Christus wird sie von sich weisen müssen, mit den Worten:
„Ich kenne euch nicht, denn wer vor den Menschen Christus verleugnet, den wird Christus auch vor Seinem Vater verleugnen. Hinfort ins ewige Höllenfeuer.“
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#10   Ansbach.Dragoner   20:33:07 | Montag, 29. Oktober 2007
Mixa muß zwangsweise aufn rechten Weg sein.
die Modernisten mögen ihn nicht, die Extremtradis mögen ihn nicht, die Politiker auch nicht…
verlassen von allen Ideologen
dh er muß richtig liegen…
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#9   golfi   20:32:45 | Montag, 29. Oktober 2007
Hw. war dem Bischof
wohl zu katholisch, lieber mit dem Zeitgeist schwimmen und sich den Pelz nicht naß werden lassen.
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#8   Nachtlaterne   20:29:42 | Montag, 29. Oktober 2007
wenn denen nichts konkret…
…angreifbares einfällt, dann reden sie gerne von : „spaltet die gemeinde“ so gesehen spaltet auch christus die gemeinde und wird ausgeschlossen. mixa ist doch für seine aversion gegen konservative geistliche bekannt.
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#7   Angelo   20:25:00 | Montag, 29. Oktober 2007
Das soll ein Bischof sein??????
Der Herr Bischof benimmt sich gar nicht wie ein Hirte seinen Priestern gegenüber! Wenn das der hl. Vater wüsste was die Raubvögel in Rot und Viollet machen? Gehorsam? Keine Spur. So ein Bischof gehört weg, wir in der Schweiz hätten so einen Bischof schon lange den Garaus gemacht. Bei uns ist Kirche und Staat nicht getrennt. Das sich solch ein Bischof nicht schämt mit seiner Bistumsleitung? Das der Herr Bischof noch sich getraut ein Kreuz um den Hals zu Traagen? Denen Raubvögel in Viollet ist nichts mehr Heilig, zuerst machen sie die hl.Messe kaputt und wenn ein guter Priester Rom treu ist wird er mit Lügen und Erfindungen abgesetzt! Pfui Herr Bischof es wäre besser Sie würden gehen! Kommen Sie mal in die Schweiz wir würden ihnen zeigen wos Lang ginge!
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#6   Rudolfus   20:21:36 | Montag, 29. Oktober 2007
Die Kirchenhierarchie ist bekannterweise durch Apostaten besetzt
Apostaten sind keine Katholiken.
Darum es ist nur logisch, daß diese Hierarchieokkupanten die Katholiken und die katholische Messe verfolgen – und den Petrusnachfolger ignorieren und zum Narren halten.
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#5   Hubertus zu Löwenstein   20:20:21 | Montag, 29. Oktober 2007
Nun ist Dörner
auch in das untere Stockwerk der hetz-netter gerutscht – jetzt wird es für ihn wohl noch schwieriger werden, irgendwelche Referenten und Publikum für siene langsam absterbende Osterkademie zu finden …
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#4   raindance1 †   20:20:02 | Montag, 29. Oktober 2007
Jesus hatte auch kein Haus mit
Zentralheizung und fliessend Wasser. Ein Pfarrhaus hat er nicht gebraucht…
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#3   Kurt K.   20:00:57 | Montag, 29. Oktober 2007
@ Antimodernist: Hitler-Zitate
Ja, den Göfaz können Sie schön zitieren…
Kennen Sie den Witz?
Sagt ein Psychiater zum anderen: Heil Hitler!
Sagt der andere: Heil ihn selber!
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#1   Don Camillo   19:51:14 | Montag, 29. Oktober 2007
dieser Artikel
erübrigt sich, da keine einzige Quelle angegeben ist, was die Aussagen der Bistumsleitung betrifft.
Der Bischof untersteht übrigens dem Amtsgeheimnis, wie das auch in der Privatwirtschaft üblich ist.
Den selben Sachverhalt haben wir ja auch im Bistum Basel mit dem Fall Röschenz. Doch hat da kreuz.net nicht für Sabo Partei ergriffen.
Nur weil ein Priester sich konservativ gibt, heisst das noch lange nicht, dass er sich nichts zu Schulden hat kommen lassen. Es dürfte ja wohl bekannt sein, was in solchen Kreisen so alles passiert…
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