Dienstverweigerung + Homo-Unzucht bringt um den Verstand + Rauferei bei Seligsprechung + Kardinal als Schauspieler + Schweinische Propaganda
Dienstverweigerung
Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern dazu aufgerufen, bei Apothekern das Recht
auf Dienstverweigerung aus Gewissensgründen anzuerkennen. Apotheker dürften nicht zur Auslieferung von
Präparaten mit unmoralischen Zielen „wie zum Beispiel Abtreibung, oder Euthanasie“ beitragen, erklärte
der Papst vor Teilnehmern eines internationalen Kongresses katholischer Pharmazeuten.
Homo-Unzucht bringt
um den Verstand
Deutschland. Die berüchtigte Homo-Gruppe ‘Lesben- und Schwulenverband Deutschland’ hat
den Kölner Kardinal Joachim Meisner mit den üblichen Tiraden beschimpft. Der Kirchenfürst liefere mit
seinen jüngsten Äußerungen zur Sodomie angeblichen „Homosexuellen-Hassern Stichworte und Munition“ –
so die der Homo-Unzucht verfallenen radikalen Ideologen in einer Stellungnahme. Anstatt vor dem Kardinal
in die Knie zu gehen sollte die Politik die „feindseligen und menschenverachtenden Tiraden“ des Kardinals
zurückweisen.
Pablo Picasso: ‘Guernica’
Rauferei bei Seligsprechung
Italien. In Rom ist es während der Seligsprechung von 498
spanischen Märtyrern zu Handgreiflichkeiten gekommen. Das berichtete die Mailänder Tageszeitung ‘Corriere
della Sera’. Linksextreme Radikale befestigten vor der römischen Opus-Dei-Kirche Sant’Eugenio ein Transparent,
auf dem sie die Mordopfer der spanischen Kommunisten beschimpften: „Wer gemordet, gefoltert und ausgebeutet
hat, kann nicht selig sein.“ Auch eine Abbildung von Pablo Picassos ‘Guernica’ (1937) wurde über den
Kircheneingang gehängt. Meßbesucher rissen den verleumderischen Schriftzug herunter und gerieten mit
den teils vermummten Demonstranten in eine Rauferei.
Polen. Der emeritierte Erzbischof von Warschau, Jozef Kardinal
Glemp (77), versucht sich gegenwärtig als Schauspieler. In einem Kinofilm über das Schicksal des vom
polnischen Staatssicherheitsdienst im Oktober 1984 ermordeten Priesters Jerzy Popieluszko (37) verkörpert
er sich selber. Der Kardinal war zur Zeit der Ermordung Hw. Popieluszkos Erzbischof von Gnesen und Warschau
und der kirchliche Obere des ermordeten Priester. Der Film soll 2008 in die Kinos kommen.
Umschlag des Kinderbuchs
Schweinische
Propaganda
Deutschland. Der ‘Alibri’-Verlag in Aschaffenburg hat ein sogenanntes atheistisches Kinderbuch
auf den Markt gebracht. Das Bilderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ bemüht sich,
Judentum, Christentum und Islam als „Wahnsysteme“ zu entlarven. Das Buch stammt aus der Feder des kirchenfeindlichen
Vorsitzenden der umstrittenen Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon. Der Hamburger Kinder-
und Jugendpsychiater Peter Riedesser (62) findet das Buch als angebliches „Gegengift zu religiöser Indoktrination“
als pädagogisch „besonders wertvoll“.
Email-Adressen der Empfänger
131 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#133 Seefeldt 15:55:22 | Dienstag, 6. November 2007
Nein, wirklich nicht! Den Leblhuber kann man wirklich nicht ernstnehmen. Zur Sache nichts zu melden, beschränkt
er sich auf Rechtschreibungskritik und damit verbunden auf Herabsetzung Andersdenkender. Beschränkt eben.
Übrigens, da der Leblhuber von Leseverständniserhöhung durch Kommata und dem darin enthaltenen „wesentlichen
Teil der Sprachkenntnis“ daherschwafelt: Da könnte er doch schon einmal bei sich selbst anfangen. Denn
hinter seinem „Bloß“ schreibt man mit „ß“ folgt ein vollständiger Nebensatz, der auch vor einem „und“
mit Komma einzuleiten ist. Außerdem ist dieses Gestammel mit dem mehrfachen „und“ in einem einzigen Satz
schon geradezu charakteristisch für die Plumpheit der leblhuberschen Sprache. Sollte Leblhuber eine Matura
in der Tasche haben (Menschen ohne Matura scheinen für ihn nicht vollwertig zu sein), wäre das nicht
eben ein Ruhmesblatt für das österreichische Schulwesen. Somit gilt für Leblhuber: Wer im Glashaus
sitzt …
#132 Leblhuber 00:24:00 | Dienstag, 6. November 2007
@Geyer: sagen Sie blos Sie nehmen Leblhuber noch ernst „Bloß“ schreibt man mit „ß“ und Kommata erhöhen
das Leseverständnis und sind ein nicht unwesentlicher Teil der Sprachkenntnis. Ihre Matura haben Sie
wohl geschenkt bekommen? Was ja auch nicht verwunderlich ist, bei jemandem, der sich rühmt, nicht dafür
gearbeitet zu haben. Geyer, Sie sind ein Blender!!!
@Florian Geyer Sie haben schon recht, den Leblhuber kann man wirklich nicht ernstnehmen. Alles was der
fertigbringt, sind haltlose persönliche Beurteilungen; wenn er mal versucht, etwas zur Sache zu bringen,
verrät doch immer nur sein eigenes Unverständnis, seine eigene Ignoranz. Aber seine Falschheiten möchte
ich denn doch nicht unwidersprochen stehenlassen.
#129 Leblhuber 23:52:42 | Montag, 5. November 2007
@Seefeldt: Daß ein Leblhuber, der hier ständig andere Foristen zum Schweigen bringen will, gegen die
gesinnungsdiktatorischen Gesetze sein will, ist ja kaum zu glauben Seefeldt, wenn ich sage:„Halten Sie
den Mund“, will ich Sie keineswegs zum Schweigen bringen. Da ich es nicht könnte, wäre das ja ein Eingeständnis
meiner Unvernunft. Gestatten Sie mir den Einwand, dass ich nichts anderes bezweckte, als eine rhetorische
Überhöhung meiner Abneigung. Mit Ihnen zu diskutieren, ist wenig erbaulich. Da ziehe ich schon Pünktchen
vor, die den Holzhammer wenigstens nicht als alleiniges Werkzeug benützt. Sie sind leider ziemlich eindimensional
strukturiert. Das ist langweilig!!!
Beweise Leblhuber meint also, es gäbe keine Beweise für Dr.Hegers Feststellung, daß Leblhuber Flaig
vorgehalten habe, bei Flaig fände sich kein klarer Gedanke. Natürlich liegt Leblhuber damit wieder daneben.
Gestern um 21:09 schrieb er, Flaigs „Botschaft“ sei „in Kunstsprache gebettet, die kaum verstanden wird“,
und um 21:34, ihm (Leblhuber) habe „schon sein erster banaler Satz genügt, um anzunehmen, dass sich die
Mühe des Lesens nicht lohnt“. Es ist schon typisch für Leblhuber, von einem Werk anzunehmen, daß sich
dessen Lektüre nicht lohne, ohne doch nur ein bißchen darin gelesen zu haben (die Lektüre eines Satzes
genügt eben nicht). Und daß Leblhuber die Schrift Flaigs kaum verstanden hat (was aber auch nicht viel
bedeutet), läßt sich daran erkennen, daß er meint, die Botschaft Flaigs in einem einzigen Satz zusammenfassen
zu können (was natürlich nicht stimmt). Daß ein Leblhuber, der hier ständig andere Foristen zum Schweigen
bringen will, gegen die gesinnungsdiktatorischen Gesetze sein will, ist ja kaum zu glauben. Aber daß
Leblhuber die unverschämte jüdische Beschimpfung der deutschen Bischöfe nicht als solche stehenlassen
will, verrät nur Leblhubers eigene Unverschämtheit. Denn eine unverschämte Beschimpfung war das jüdische
Gezeter gegen die deutschen Bischöfe durchaus. Außerdem paßte der Vergleich der deutschen Bischöfe
sehr gut.
#125 Leblhuber 21:59:26 | Montag, 5. November 2007
@Heger: Richtig, Flaig tut das! Der Zentralrat der Juden in Deutschland tat es mit seiner unverschämten
Reaktion auf die Aussagen der deutschen Bischöfe nicht; er beschimpfte die Vergleichenden. Ich würde
an Ihrer Stelle mit der Anklage „unverschämte Beschimpfung“ etwas vorsichtiger sein. Von Beschimpfung
kann keine Rede sein und dass die Reaktion unverschämt war, ist Ihr subjektives Empfinden. Der Vergleich
war missglückt und das verdiente eine Reaktion. Trotzdem befand Leblhuber einige Beiträge zuvor, bei
Flaig fände sich kein klarer Gedanke. Beweis! Beweis! Beweis! Sie werden ihn schuldig bleiben müssen.
Also: Ein Vergleich zeigt Gemeinsames und Unterscheidendes. So auch der Vergleich der Palästinenser in
Ramallah mit dem Warschauer Ghetto oder der Vergleich der Berliner Mauer mit der israelischen. Der Vergleich
an sich zeigt zuerst einmal nur die vermeintliche Gemeinsamkeit auf, sonst wäre es kein Vergleich. Erst
der nachfolgende Diskurs wird das Unterscheidende sichtbar machen, falls der Vergleich ein „hatscherter“
Vergleich war. Und hinkende Vergleiche gibt es wie Sand am Meer. Ansonsten war Ihr Posting diesmal sozial
verträglich, was bei mir die Hoffnung nährt, dass es dabei bleiben könnte.
Vergleiche Der misslungene Vergleich bietet ja die Gelegenheit, auf dessen Schieflage hinzuweisen und
diese Schieflage offenzulegen, was ja Flaig in seinem Aufsatz auch tut. (zB. Vergleich der Palästinenser
in Ramallah mit dem Warschauer Ghetto) Richtig, Flaig tut das! Der Zentralrat der Juden in Deutschland
tat es mit seiner unverschämten Reaktion auf die Aussagen der deutschen Bischöfe nicht; er beschimpfte
die Vergleichenden. Trotzdem befand Leblhuber einige Beiträge zuvor, bei Flaig fände sich kein klarer
Gedanke. Also: Ein Vergleich zeigt Gemeinsames und Unterscheidendes. So auch der Vergleich der Palästinenser
in Ramallah mit dem Warschauer Ghetto oder der Vergleich der Berliner Mauer mit der israelischen. MfG
Christoph Heger
#123 Leblhuber 21:08:38 | Montag, 5. November 2007
@Pünktchen: Die Gesinnungsdiktatur zeigt ihre Fratze! Sie schießen mit Kanonen auf Spatzen. Ich halte
ja gar nichts vom Vergleichsverbot. Der misslungene Vergleich bietet ja die Gelegenheit, auf dessen Schieflage
hinzuweisen und diese Schieflage offenzulegen, was ja Flaig in seinem Aufsatz auch tut. (zB. Vergleich
der Palästinenser in Ramallah mit dem Warschauer Ghetto) Sie brauchen auch kein sacrificium intellectus
bringen, weil es gesetzliche Sprachregelungen nicht gibt, die ihnen ein solches Opfer abverlangten. Oder
haben Sie schon davon gehört, jemand wäre dem Scharfrichter anheim gefallen, weil seine veröffentlichte
Erkenntnis von der Sprachpolizei als Ordnungswidrigkeit geahndet werden musste, worauf die Todestrafe
steht! Mir scheint, Sie brandmarken die auf unpassende Vergleiche folgende Diskussion. Diese Diskussion
wollen Sie nicht. Das ist es, was Sie mit Gesinnungsterror meinen. Wenn es nach mir ginge, könnte man
auch auf das Verbotsgesetz bezüglich Leugnung und Relativierung der Shoa verzichten. Da aber gerade die
Alt- und Neunazis die Attacken auf die vermeintliche „Gesinnungsjustiz“ reiten, möchte ich mich nicht
in schlechte Gesellschaft begeben und deren Forderung unterstützen.
#122 Pünktchen 08:48:28 | Montag, 5. November 2007
Die Gesinnungsdiktatur zeigt ihre Fratze! Es beginnt immer mit Einschüchterung: „Sie müssen sich entscheiden!“
heißt es dort, wo es eigentlich um Beurteilung und Würdigung von Sachverhalten und Redeweisen geht.
Fällt dann ein wohlerwogenes Urteil, z.B. über das unlogische und wissenschaftstheoretisch unhaltbare
„Vergleichsverbot“ für kontingente und historische Gegebenheiten und läßt sich gegen dieses Urteil
in der Sache auch nicht gut argumentieren, äußert der Gesinnungs- und Sprachpolizist: „Aber Sie müssen
bedenken, wie und von wem Ihr in der Sache zutreffendes Urteil mißbraucht werden könnte! Aus diesem
Grunde müssen Sie ein sacrificium intellectus bringen und sich an die quasi-offiziellen Sprachregelungen
halten, auch wenn diese fragwürdig sind.“ Diese neuerliche Einschüchterung mit Hinweis auf angebliche
„Mißbräuchlichkeit“ wurde erst vor kurzem von Henryk M. Broder meisterlich zurückgewiesen! In diesem
Ausschnitt www.youtube.com/watch?v=S-XUk9LH9NY aus einer Kultursendung auf 3sat legt er dar, wieso ihn
auch Mißbräuchlichkeit nicht schrecken kann: Letztlich ist alles mißbräuchlich und die Rücksicht
auf Einfaltspinsel kann und darf die freie Rede und das selbstbestimmte Denken nicht hindern. Niemand
fordert, daß Brotmesser aus dem Verkehr zu ziehen seien, weil es immer wieder vorkommt, daß Brotmesser
mißbräuchlich zum Einsatz kommen, etwa bei der Beseitigung von Schwiegermüttern … Broder: „es gibt
keine klaren Gedanken ohne eine klare Sprache!“ In diesem Sinne hat Prof. Flaig viel zur Klärung beigetragen
www.online-merkur.de/seiten/lp200710b.php!
Hinterhältigkeit und Gesinnungsdiktatur Wieder einmal zeigt Leblhuber seine Neigung zur Diktatur, indem
er anderen den Mund verbieten will. Und die Unterstellung, andere würden alles ausklammern, was ihren
Absichten entgegenstehe, ist schon kraß angesichts der Tatsache, daß er genau das selbst fortwährend
begeht. Das begann mit der Ausblendung der judenfreundlichen Äußerungen Bischof Gföllners und setzt
sich ständig fort. Und wenn es um Schaden für die eigene Sache geht: hier in dieser Reihe gibt es Anschauungsmaterial
in Hülle und Fülle, wie jüdischerseits durch bösartige Tatsachen- und Wortverdrehungen, Ausblendungen
und Lügen ständig verfälscht wird. Möllemann hatte schon recht mit seiner Feststellung, daß Judenfeindlichkeit
von Juden selbst am meisten betrieben wird. Schon seit Jahrzehnten mißhandelt der jüdische Staat die
Palästinenser, was bei deren mohammedanischen Glaubensgenossen zwangsläufig massiven Judenhaß und auch
andernorts Verdruß am Judentum auslöst, und ebenfalls seit Jahrzehnten schaden jüdische Kreise wie
der Zentralrat durch immer massivere Gesinnungsdiktatur dem jüdischen Ansehen in der westlichen Welt.
Da wird eine böse Saat ausgebracht …
#120 Leblhuber 23:51:17 | Sonntag, 4. November 2007
@Seefeldt: Leblhuber hat wieder einmal seine Ahnungslosigkeit und Verleumderei gezeigt, als er mir „rudimentäre“
Kenntisse in Geschichte und Religion unterstellte. Ich habe nachgewiesen, daß seine Unterstellungen schon
wieder falsch waren, aber Leblhuber setzt seine primitiven Beschimpfungen weiter fort. Ich habe Ihre Eins
in Geschichte zur Kenntnis genommen. Was wollen Sie noch? Aber darüber hinaus sind Sie ein besonders
perfides Exemplar eines Menschen, der alles ausklammert, was seinen unehrlichen und damit auch unchristlichen
Absichten entgegensteht. Halten Sie Ihre Klappe!!! Sie schaden Ihrem Anliegen weit mehr, als Sie ihm nützen.
Ihre Argumente sind, weiß Gott , so leicht zu durchschauen, wie sie zu widerlegen sind. Ihre Note in
Geschichte interessiert niemanden. Ihre einseitige und unbedarfte Argumentation ist hingegen sehr interessant.
Man weiß dann mit Gewissheit, mit wem man es zu tun hat. Ich habe wenig Lust, Ihnen Geschichtsunterricht
zu erteilen. Haben Sie vom „Schwarzen September“ schon gehört? Googeln Sie doch danach.
#119 Seefeldt 23:27:26 | Sonntag, 4. November 2007
Leblhubers Verlogenheit Leblhuber hat wieder einmal seine Ahnungslosigkeit und Verleumderei gezeigt, als
er mir „rudimentäre“ Kenntisse in Geschichte und Religion unterstellte. Ich habe nachgewiesen, daß seine
Unterstellungen schon wieder falsch waren, aber Leblhuber setzt seine primitiven Beschimpfungen weiter
fort. Seine Verlogenheit und Menschenverachtung zeigt sich auch darin, daß er Jordanien als Staat der
Palästinenser bezeichnete. Das ist er eben nicht. Jordanien ist der Staat der Jordanier, die palästinensischen
Vertrieben dort sind Fremdlinge. Diese Vertriebenen stellen aber tatsächlich etwa 60% der Bevölkerung.
Aber es sind Vertriebene, nicht Einheimische! Leblhuber und seinesgleichen schwafeln so gerne von Einmaligkeit.
Es dürfte wohl tatsächlich einmalig sein, daß ein Staat mehr fremde Vertriebene als eigene Staatsbürger
im Lande hat. Diese Einmaligkeit ist eine Folge der israelischen Vertreibungsverbrechen.
#118 Leblhuber 22:47:22 | Sonntag, 4. November 2007
@Seefeldt: Ich habe ein vollständiges Geschichtsstudium hinter mir (für das Lehramt an Gymnasien) und
schrieb dabei eine mit „sehr gut“ bewertete Prüfungsarbeit und andere ebenfalls mit „sehr gut“ bewertete
Seminararbeiten. Sagen Sie, sind wir hier im Kindergarten? Nach dem Motto: Ich weiß mehr als du! Zu Ihrem
durch ein Geschichtsstudium und die Note „ Sehr gut“ legitimierten Kenntnissen: Die Palästinenser erhielten
Jordanien. Jordanien ist der Staat der Palästinenser. Das war den Arabern zu wenig. Sie wollten auch
noch den Küstenstreifen, der an seiner schmalsten Stelle gerade 13 km breit ist. Pech gehabt!!! Krieg
verloren!!!! Lernen Sie Geschichte, wie Kreisky so treffend zu einigen unbedarften Journalisten gesagt
hat! Ihre Eins ist Ihnen da wenig hilfreich!!!
#117 Rudolfus 22:30:21 | Sonntag, 4. November 2007
„Die Führung der Palästinenser kann davon nicht ausgenommen werden.“ So ein Unsinn. Die Palästinenser
sind höchstens schuld, daß sie dort wohnten. Selbstverständlich wurden sie von der UNO und von Israel
vertrieben.
#116 Leblhuber 22:28:58 | Sonntag, 4. November 2007
@Rudolphus: Die Vertreibung der Palästinenser ist allerdings vergleichsweise äußerst gering gegenüber
der Vertreibung und des Völkermordes an ganz Ostdeutschland und an den Millionen Deutschen in den Ostsiedlungen
in Osteuropa… Sie müssen akzeptieren, daß Israel den Krieg gewonnen hat und die militärische Übermacht
besitzt. Die „Vertreibung“ der Palästinenser ist ein multifaktoriell verursachtes Ereignis. Daran haben
nicht nur die Israelis Schuld!!! Die Führung der Palästinenser kann davon nicht ausgenommen werden.
Den Palästinensern, die das Land verließen, stehen mindestens ebenso viele Juden gegenüber, die die
arab. Länder verlassen mussten. Davon spricht aber niemand!
#115 Rudolfus 22:19:41 | Sonntag, 4. November 2007
Die Vertreibung der Palästinenser ist allerdings vergleichsweise äußerst gering gegenüber der Vertreibung
und des Völkermordes an ganz Ostdeutschland und an den Millionen Deutschen in den Ostsiedlungen in Osteuropa.
Wie die unterlegenen Deutschen haben große Teile der christlichen Palästinenser ihre Niederlage bereits
akzeptiert, und sind ausgewandert aus Palästina. Arabien ist bei weitem größer als Deutschland, weshalb
es unsinnig ist, unter den verbliebenen islamischen Palästinensern noch einen Krieg mit den militärisch
überlegenen Israelis und den USA zu führen. Sie müssen akzeptieren, daß Israel den Krieg gewonnen
hat und die militärische Übermacht besitzt.
#114 Seefeldt 22:10:34 | Sonntag, 4. November 2007
Leblhubers Ahnungslosigkeit Einmal mehr beweist Leblhuber seine Ahnungslosigkeit und seine infame Unterstellerei.
Ich habe ein vollständiges Geschichtsstudium hinter mir (für das Lehramt an Gymnasien) und schrieb dabei
eine mit „sehr gut“ bewertete Prüfungsarbeit und andere ebenfalls mit „sehr gut“ bewertete Seminararbeiten.
Während meines Studiums besuchte ich (nebenher) auch einige theologische Vorlesungen, außerdem arbeite
ich seit meiner Jugend auch als Laie in kirchlicher Tätigkeit mit. Was ein Husseini wollte, ist ziemlich
uninteressant angesichts dessen, was Israelis getan haben und immer noch tun: kurz nach dem 2.Weltkrieg
wurde ein Gebiet, das zu zwei Dritteln von Palästinensern und nur zu einem Drittel von Juden besiedelt
war, durch gut geschulte und bewaffnete jüdische Terroristen erobert; tausende Palästinenser wurden
dabei ermordet, hunderttausende Palästinenser vertrieben. Der verbliebene Rest der Palästinenser wird
seitdem, seit über sechs Jahrzehnten (!), grausam entrechtet, unterdrückt und terrorisiert. Zu Husseini
doch noch eine Sache, die erwähnt werden sollte: Im Mai 1940 wurde der jüdische Va’ad Le’umi bei dem
englischen Foreign Office vorstellig, um Husseini zu ermorden (eine ja bis heute bestehende jüdische
Tradition). Das Foreign Office lehnte zunächst ab, doch Churchill stimmte im November zu. Im Mai 1941
wurden einige Irgun-Terroristen in den Irak geflogen, um Husseini zu ermorden, doch erwischte es vorher
den jüdischen Terroristenführer, so daß Husseini am Leben blieb.
#113 Leblhuber 21:43:25 | Sonntag, 4. November 2007
@Pünktchen: Fortsetzung und Ergänzung: Ich kannte Flaig nicht. Mir hat schon sein erster banaler Satz
genügt, um anzunehmen, dass sich die Mühe des Lesens nicht lohnt. Inzwischen habe ich gelesen und mich
informiert. Flaig ist kein Nazi, er ist kein Geschichtsrelativierer, er ist kein Antisemit, der sich hinter
dem Antizionismus versteckt. Ganz im Gegenteil! Dieser Aufsatz ist allerdings nicht der Stein der Weisen.
Er lädt zum Missbrauch durch jene ein, die nur einige wenige Sätze daraus zitieren und den Rest unter
den Tisch fallen lassen. Was das Posting von Seefeldt klar beweist. Er hat nur rudimentäre Kenntnisse,
sowohl der Geschichte, als auch der kath. Lehre, spielt sich hier aber als rechtschaffener Katholik auf.
Von der Zusammenarbeit der palästinensischen Führung mit den Nazis hat er keine Ahnung. Von Husseini
hat er wohl noch nie etwas gehört. Auch über dessen SS-Truppe ist er nicht informiert. Husseinis „Tötet
die Juden, tötet sie alle“ ist für ihn Neuland. Das ist genau der, dessen missbräuchliche Interpretation
des Artikels ich fürchte.
#112 Seefeldt 21:30:17 | Sonntag, 4. November 2007
doch tua res agitur, Leblhuber! Pünktchen ist im Unterschied zu Leblhuber durchaus offen für Informationen.
Er läuft im Unterschied zu Leblhuber eben nicht mit selbstaufgelegten Scheuklappen durch die Gegend.
Deswegen handelt es sich hier auch nicht um ein Problem Pünktchens, sondern eben von Leblhuber. Das Wort
„terroristisch“ ist in diesem Zusammenhang durchaus am Platz, denn Gesinnungsdiktatur ist terroristische
Unterdrückung der Meinungsfreiheit. Die Opfer dieser Gesinnungsdiktatur werden zwar (noch) nicht physisch,
aber doch psychisch und gesellschaftlich terrorisiert. Selbstverständlich haben die Palästinenser keinerlei
Schuld an den nationalsozialistischen Judenmorden, wie sollten sie auch? Aber es ist doch eine todernste
Sache, daß gerade jenes Volk, das damals so sehr unter dem Nationalsozialismus litt, nun seinerseits
den Palästinensern so Schlimmes antut – und das seit inzwischen mehr als einem halben Jahrhundert (!!!).
Flaigs Aufsatz ist ein gelungenes Werk, klar und logisch wie auch richtig. Nebenbei bemerkt: einige Sätze
Flaigs müßten doch im Sinne Leblhubers sein. Hat Leblhuber da schon wieder nicht sorgfältig gelesen?
„Nie wieder!“ tönen Lebhuber und seinesgleichen immer wieder. Leider gab es nach dem 2.Weltkrieg doch
immer wieder ein Wieder, in Palästina durch die Israelis, in Kambodscha, im Kosovo und anderswo. Wer
kein Wieder möchte, muß sich schon umfassend über die Ursachen informieren. Denkverbote, Vergleichsverbote
usw. sind für Erkenntnisgewinn aber tödlich.
#111 Leblhuber 21:09:11 | Sonntag, 4. November 2007
@Pünktchen: … tua res agitur!… Die „Entscheidung“ zu fordern, Erkenntnisse zu unterdrücken und auszublenden,
ist immer terroristisch und totalitär! Nein, res nostra!!!! agitur, würde ich doch meinen. Und das Wort
„terroristisch“ in diesem Zusammenhang ist wohl fehl am Platz. Inflationär gebraucht, wird es zu dem,
worauf Walsers „Käule“ anspielt. Das ist doch eine verquere Argumentationslinie. Die „rechtgläubigen
Muslime“, die Sie ja wohl meinen, leugnen entweder die Shoa oder behaupten, sie ginge zu Lasten der Palästinenser,
die daran keine Schuld trügen, was ja so gar nicht stimmt. Ob wir nun die Shoah als unvergleichbar ansehen,
oder auch nicht, würde an den Argumenten der anderen Seite, welcher auch immer, nichts ändern. Das Problem
mit Flaig und auch mit Walser ist, dass deren Gedanken sofort von jenen missbraucht werden, die an einer
ehrlichen Aufarbeitung gar nicht interessiert sind, was ja durch den Missbrauch der „Walserschen Keule“
hinlänglich bewiesen ist. Flaigs Aufsatz ist Polemik pur. Seine Wortwahl vom Rotz bis zum Kopfschuss
beweist das, ob er nun den Aufsatz mit Fachausdrücken und eigenen Wortschöpfungen, wie Hyperabsolutes,
vollstopft oder nicht. Dieser Aufsatz dient in erster Linie seiner Eitelkeit. Seine Botschaft ist in Kunstsprache
gebettet, die kaum verstanden wird. Ein Satz hätte genügt: „Unvergleichlichkeit zu postulieren, heißt
die intellektuelle Welt zu terrorisieren:…“ Mehr Text geht nicht. Vielleicht demnächst mehr!!!
#110 Pünktchen 12:00:04 | Sonntag, 4. November 2007
Leblhuber Sie lehnen es also ab, ein Essay zu lesen, in dem es um „die moralisch erzwungene Verdummung“
geht! Welch ein naheliegender Verdacht stellt sich da ein? Ja, Leblhuber, tua res agitur! Über den rein
logischen und wissenschaftstheoretischen >>>>>Unsinn des Vergleichsverbotes www.online-merkur.de/seiten/lp200710b.php
<<<< ist in dem Essay alles gesagt und dies so treffend, daß es hier nicht wiederholt werden muß. Leblhubers
dümmlicher – sorry! – Vorwurf, den Holocaust nicht verabsolutieren zu wollen, hieße, dem islamischen/islamistischen
Kreisen in die Hände zu arbeiten, stellt die Wahrheit auf den Kopf. Denn: „Wer das tut, darf sich nicht
wundern, daß andere Kulturen, die weit weniger Bedenken haben, das wissenschaftlich Wahre dem religiös
Gewissen zu unterwerfen, mit brachialer Gewalt zurückschlagen und das Verabsolutierte höhnisch und herausfordernd
leugnen. Das ist die unvermeidbare nietzscheanische Konsequenz: Wer die Historie als wissenschaftliche
Praxis dem kulturellen Gedächtnis der eigenen Gruppe aufopfert, hat keinen gemeinsamen Boden mehr, auf
welchem diskursiv mit rivalisierenden Interpretationen zu streiten wäre. Ohne gemeinsamen diskursiven
Boden entscheidet die politische Macht darüber, was als wahr zu gelten hat. Und das heißt letztlich:
Die Gewalt entscheidet www.online-merkur.de/seiten/lp200710b.php.“ Leblhuber: „Sie sollten sich entscheiden!!!“
Erkenntnisse sind nicht eine Frage des Willens oder der Entscheidung. Die „Entscheidung“ zu fordern, Erkenntnisse
zu unterdrücken und auszublenden, ist immer terroristisch und totalitär!
#109 Seefeldt 00:54:17 | Sonntag, 4. November 2007
Vogel Strauß Leblhuber schreibt hier: „Ich werde den Aufsatz von Flaig nicht lesen.“ Das ist typisch
für ihn. Für Leblhuber zählt immer nur, was ihm gerade in den Kram paßt. Was nicht, blendet er eben
aus. So bezeichnet er ständig Bischof Gföllner als „Antisemiten“, obwohl die von ihm selbst zitierte
Quelle klar beweist, daß Bischof Gföllner zwischen den einzelnen Juden unterschied, also kein pauschaler
Judenfeind war. Überhaupt dieser schwachsinnige Begriff „Antisemitismus“: der ist falsch, insbesondere
wenn von arabischem „Antisemitismus“ dahergeschwafelt wird. Denn die Semiten sind eine Völkergruppe,
der sowohl die Araber als auch die Hebräer (also die Juden ethnisch gesehen) angehören. Und dann dieses
manische Geleier von den 2000 Jahren angeblicher Verfolgung. Wir Christen müssen dazu feststellen, daß
erst einmal wir Christen von Juden verfolgt wurden: Christus wurde aufgrund jüdischer Erpressung gekreuzigt,
Stephanus als erster christlicher Martyrer von Juden gesteinigt, und nach Stephanus wurden noch viele
andere Christen von Juden ermordet. Es gab allerdings auch Verfolgungen von Juden. Leblhuber und seinesgleichen
machen sich das viel zu einfach, wenn sie diese Verfolgungen lediglich grundlosem Haß zuschreiben. Sie
wären besser beraten, den Dingen auf den Grund zu gehen. Allein dieses Forum enthält so manches Anschauungsmaterial,
wie Juden Gefahr laufen, durch eigenes Fehlverhalten das Ansehen des Judentums insgesamt zu schädigen.
Gföllners Warnungen sind beachtenswert.
#108 Leblhuber 23:18:17 | Samstag, 3. November 2007
@Pünktchen: Lieber Herr Dr. Heger, Vielen Dank für den Link auf den unsere Redekonventionen und Denkschemata
reflektierenden Aufsatz von Prof. Flaig! Die Rede von einer Holocaust-Zivilreligion, die als Antwort auf
eine angebliche „Relativitierung“ historischer Ereignisse deren Verabsolutierung betreibt, ist – leider –
zutreffend! Ich werde den Aufsatz von Flaig nicht lesen. Ihre Zitierung ist dafür hinreichender Grund.
Sie betreiben das Geschäft eben dieser Relativierer, die Sie andernorts intellektuel verbrämt verleugnen.
Mit Ihrer Doppelstrategie fallen Sie in ein großes Loch. Einerseits agitieren Sie gegen den Islam und
muslimische Parallelgesellschaften und andererseits liefern Sie diesen die Argumente. Die Muslime argumentieren
zu Recht mit der Doppelbödigkeit der Christen. Sie sollten sich entscheiden!!!! Ob Sie etwas angeschickert
sind, oder nicht, ist mir egal. Etwas ganz anderes ist Ihre doppelbödige Strategie, geschrieben mit oder
ohne Fehler!!!
=Zweitaccount .chen: Korrekturen So ist das, wenn man etwas über seinen Durst (hinaus) getrunken hat
und zu fortgeschrittener Stunde noch Beiträge absondert: es treten peinliche Fehler auf. es muß natürlich
„Relativierung“ heißen und der Merkur ist eines der angesehensten Periodika. Bevor noch Schlimmeres passiert,
verabschiede ich mich für heute! Euer: .chen
#106 Pünktchen 22:36:29 | Samstag, 3. November 2007
Lieber Herr Dr. Heger, Vielen Dank für den Link auf den unsere Redekonventionen und Denkschemata reflektierenden
Aufsatz von Prof. Flaig! Die Rede von einer Holocaust-Zivilreligion, die als Antwort auf eine angebliche
„Relativitierung“ historischer Ereignisse deren Verabsolutierung betreibt, ist – leider – zutreffend!
Zitat Flaig: „Einen Vorgang oder eine Sache zu verabsolutieren, heißt sie von ihren Kontexten zu isolieren,
aus ihrer relationalen Einbettung herauszureißen, heißt der Wissenschaft zu verbieten, sie als Gegenstände
zu behandeln. So lassen sie sich sakralisieren und sogar vergotten. Dann kann man nur noch andächtig
den Kopf senken und beten, anstatt die Augen zu öffnen und das Gehirn anzustrengen. Unvergleichlichkeit
zu postulieren – im öffentlichen Raum, wo das »logon didonai« der Griechen so lange gilt, bis wir in
die finsterste Barbarei zurückgesunken sind –, heißt die intellektuelle Welt zu terrorisieren: Damit
invadiert eine religiöse Sprache und eine religiöse Haltung die Welt des Wissens und des Prüfens und
maßt sich an, in dieser Welt des Logos die Position des Richters einzunehmen www.online-merkur.de/seiten/lp200710b.php“
Bemerkenswert übrigens, daß der Aufsatz von Flaig in einer der angesehensten intellektuellen Periodika
im deutschsprachigen Raum, dem gewiß nicht rechtslastigen „Merkur“, erschienen ist!
#105 Leblhuber 22:23:35 | Samstag, 3. November 2007
@Heger: Tut Lebhluber nur so einfältig oder ist er es? So viel ich weiß, ist Einfalt keine Sünde. Es
kann mir daher nichts ausmachen, wenn Sie mir Einfalt vorwerfen. Ihr Lamento hingegen ist, bar jeder Einfalt,
eine Bloßstellung Ihrer ethischen Haltung. Da hilft auch Ihre Realitätsverweigerung nichts. Menschen,
wie Sie, diskreditieren die Kirche. Ihre ideologische Ausrichtung ist so klar wie Quellwasser. Dass das
doew sich mit kreuz.net befasst, geht auf die Rechnung von Postern Ihrer Gesinnung. Nein, es zeigt eher
den hetzerischen Charakter dieses linken „Dokumentationsarchivs“. Im übrigen ist es drollig, daß die
Wiener Wauwaus über den „Schutz der Anonymität“ von kreuz.net lamentieren. Leblhuber wird ja nicht wirklich
„Leblhuber“ heißen. Ihr akad. Grad wird Ihnen wohl auch den nötigen Verstand zu dessen Erreichung abgefordert
haben. Die beabsichtigte Anonymität des Impressums einer Seite ist rechtlich und ethisch von der Anonymität
der Benützer dieser Seite zu trennen. Ihre Polemik geht daher, wie immer, ins Leere.
Tut Lebhluber nur so einfältig oder ist er es? Religiöser Antijudaismus, Antizionismus und einseitige,
unsachliche Israelkritik ist oft nichts anderes, als verschleierter Judenhass. Und was „unsachliche“ Israelkritik
ist, bestimmen natürlich die Wauwaus des Zentralrats – die gerade so tun, als ob sie als einzige einen
Anspruch darauf hätten, daß ihnen keiner feind ist. Ich glaube, dass fast 2000 Jahre Verleumdung, Verfolgung,
Beraubung und Ermordung von Menschen, weil sie Juden sind, … Aha, gehören die Aussagen Jesu und der
Apostel im NT auch zu den „2000 Jahren Verleumdung“? Und waren in den ersten 300 Jahren die durch jüdische
Intrigen ausgelösten Verfolgungen Juden die Opfer? Es ist doch eine Schande, wenn das Dokumentationsarchiv
des österreichischen Widerstandes „Antisemitismus bei kreuz.net“ titelt. www.doew.at/aktuell/a…kreuz.htmlwww.doew.at/…ll/aktion/kreuz.html Nein, es zeigt eher den hetzerischen Charakter dieses linken „Dokumentationsarchivs“.
Im übrigen ist es drollig, daß die Wiener Wauwaus über den „Schutz der Anonymität“ von kreuz.net lamentieren.
Leblhuber wird ja nicht wirklich „Leblhuber“ heißen. Und worüber sich die Wauwaus in Wien besonders
ärgern, nämlich daß „laut Schüchter die ‘nationalsozialistische Judenvernichtung zu einer modernen
Zivilreligion gemacht’“ worden ist – dazu lese man im Merkur den scharfsinnigen Aufsatz „Das Unvergleichliche,
hier wird’s Ereignis. Reflexion über die moralisch erzwungene Verdummung www.online-merkur.de/seiten/lp200710b.php“
von Egon Flaig, dem Inhaber des Lehrstuhl für alte Geschichte der Universität Greifswald. MfG Ch. Heger
#103 Leblhuber 19:15:43 | Samstag, 3. November 2007
@Pünktchen: Rein begrifflich jedoch muß an der Unterscheidung von Antijudaismus und Antisemitismus festgehalten
werden, wenn das eine mit dem anderen nicht identisch ist und die Begriffe wirklich etwas Verschiedenes
bezeichnen. Auch wenn der religiös konnotierte Antijudaismus ganz unterschiedliche Ausprägungen haben
kann und mit dem auf das „Weltjudentum“ und eine jüdische „Rasse“ abzielenden Antisemitismus nicht identisch
ist, so sind sie doch beide, und das haben sie gemeinsam, ein Nährboden für ideologischen Missbrauch,
sowohl von rechts als auch von links. Religiöser Antijudaismus, Antizionismus und einseitige, unsachliche
Israelkritik ist oft nichts anderes, als verschleierter Judenhass. Ich glaube, dass fast 2000 Jahre Verleumdung,
Verfolgung, Beraubung und Ermordung von Menschen, weil sie Juden sind, ein Ende finden muss, in Europa
oder sonst wo. Gerade kreuz.net ist eine Seite, deren verlogene antijüdische und antisemitische Tendenz
immer wieder sichtbar wird. Nicht umsonst verlinken Seiten wie www.stoertebeker.net auf kreuz.net. Es
ist doch eine Schande, wenn das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes „Antisemitismus
bei kreuz.net“ titelt. www.doew.at/…ll/aktion/kreuz.html Die Art und Weise, mit der hier versucht wird,
Meinung zu transportieren und zu machen, richtet sich letzten Endes gegen die Kirche und ihre Glaubwürdigkeit.
Gerade die aber hätten wir heute bitter nötig.
#102 Pünktchen 14:50:01 | Samstag, 3. November 2007
Leblhuber Ich kann vielen Ihrer Einschätzungen zustimmen. Wenn Sie schreiben, daß es „fließende Übergänge“
zwischen Antijudaismus, „katholischem Antisemitismus“ (eigentlich eine contardictio in adiecto, aber es
gibt wohl so etwas, ebenso wie einen „lutherischen“ A.) und den manifest rassistischen Spielarten des
Antisemitismus gibt, dann bezeichnet dies die Dynamik des Psychischen ebenso wie die des Historischen.
Rein begrifflich jedoch muß an der Unterscheidung von Antijudaismus und Antisemitismus festgehalten werden,
wenn das eine mit dem anderen nicht identisch ist und die Begriffe wirklich etwas Verschiedenes bezeichnen.
Es gibt im Nachkriegsdeutschland (und auch in Österreich) eine Tendenz im Zweifelsfalle alles Mögliche
(also auch: Israelkritik, religiöser Antijudaismus, Antizionismus etc.) als „antisemitisch“ zu klassifizieren,
weil man Meinungsgegner damit mundtot machen kann. Eine sog. „Antisemitismusforschung“ hat ein nachvollziehbares
Eigeninteresse daran, den Forschungsgegenstand großzügig auszudehnen usw. Dies alles hat aber zu einer
Inflationierung des Antisemitismusbegriffes geführt: gestern noch der argumenative „Overkill“ droht der
Vorwurf des „Antisemitismus“ heute denjenigen unter Verdacht zu bringen, der ihn allzu schnell parat hat.
Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, dann und nur dann von „A.“ zu sprechen, wenn jemand Juden in ihrer
Gesamtheit kraft ihrer Volks- oder Rassezugehörigkeit ablehnt oder diskreditiert.
#101 Leblhuber 13:47:26 | Samstag, 3. November 2007
@Pünktchen: Für die Behauptung aber, die österr. Kirche sei mit fliegenden Fahnen ins Nazilager gewechselt,
sehe ich in den dargeboteten Dokumenten keinen Beleg. Von fliegenden Fahnen kann keine Rede sein. Ich
habe das auch nie behauptet. Statt eines schrittweisen Nachgebens und Taktierens wären klare Worte notwendig
gewesen. So blieb es einzelnen Katholiken überlassen, ihre Stimme zu erheben und Taten zu setzen. Die
Kirchenführung hat sie dabei schmählich im Stich gelassen. Es ist typisch für Antisemiten, ihre Vorurteile
mit Worten wie „ Ich habe nichts gegen Juden, aber…“ oder auch „Man darf ja nicht alle in einen Topf
werfen, ich kenne da einen…“ zu verbrämen. Das, was Gföllner und viele andere antisemitische Kleriker
vor und nach ihm gepredigt haben, hat die Wurzeln im rabiaten Antisemitismus der christlich sozialen Partei
und deren Antisemitismus wurde wiederum genährt durch kath. Hetze, wie sie gegen Ende des 19. Jh. unter
anderem auch in „Civilta Cattolica“ und „Osservatore Romano“ veröffentlcht und von Leo XIII gut geheißen
wurden. Der kath. Antijudaismus ging fließend in den kath. Antisemitismus über und bereitete den Boden,
auf dem dann der eliminatorische Antisemitismus der Nazis Schritt für Schritt Fuß fassen konnte und
schlussendlich in die Shoa mündete. Umdeuten, verschleiern oder verharmlosen ist genau so wenig angebracht,
wie das pauschale Verdammungsurteil.
#100 Seefeldt 05:16:51 | Samstag, 3. November 2007
Judenkritik ist nicht Nationalsozialismus Folgendes sei hier festgehalten: 1. Bischof Gföllner schrieb
sowohl die Warnung vor dem Nationalsozialismus als auch die Warnung vor den gottentfremdeten Juden (eben
nicht vor allen Juden) 1933, als eine nationalsozialistische Machtübernahme in Österreich noch keineswegs
absehbar war. Die Annahme, Bischof Gföllner habe sich mit seiner Kritik der gottentfremdeten Juden an
die Nationalsozialisten anbiedern wollen, ist daher falsch. 2. Wie bereits geschrieben, kritisierte Bischof
Gföllner das tatsächliche Fehlverhalten einiger, aber eben nicht aller Juden, und er war mit dieser
Kritik keineswegs allein. Der Schriftsteller Ludwig Thoma fand zu diesem Thema noch deutlichere Worte.
Thoma bedauerte dabei auch, daß die guten Juden zu den Untaten ihrer gottentfremdeten Juden weitgehend
schwiegen, statt ihre fehlenden Brüder und Schwestern zurechtzuweisen, weil sie mit diesem Schweigen
dazu beitrugen, die Verantwortung für die Untaten einzelner Juden dem gesamten Judentum zu übertragen.
Was Bischof Gföllner und Ludwig Thoma damals schrieben, könnte fast wortwörtlich auch heute wieder
geschrieben werden – leider. 3. Weder Judenkritik noch Judenfeindschaft ist gleich Nationalsozialismus.
Joschka Fischer beispielsweise war eine ausgesprochen miese Type, aber nie Nationalsozialist, sondern
immer Rotsozialist, und bevor er Außenminister wurde, war er auch stets Judenfeind. Auch ist wohl kein
Mohammedaner Nationalsozialist, aber fast alle sind Judenfeinde, und zwar wegen Israel.
Der National-Sozialismus war immer antichristlich eingestellt Eine Nähe zwischen Christentum und National-Sozialismus
zu unterstellen, ist einfach eine absurde Verleumdung, insbesonders, wenn man diese Nähe der römisch-katholischen
Kirche und den Petrusnachfolgern nachsagt.
@ Dr. Heger Den Einfluß gewisser jüdischer Kreise für verderblich zu halten, ist weder notwendigerweise
NSDAP-Propaganda noch überhaupt unanständig. Sondern schlichtweg [selbst zensiert].
Bischof Gföhlner wollte wohl seinen Kopf retten Pünktchen Wie erklären Sie sich dann die von Seefeld
weiter unten verlinkte „Warnung“ Gföllners „vor dem Nationalsozialismus“? Bischof Gföhlner war wohl
klar unter der Gefahr, von der NSDAP verhaftet zu werden – oder zumindest seine Untergebenen. Die NSDAP
schonte bekanntermaßen die Bischöfe selbst – nicht aber den Rest der Kirche.
@Rudolfus: Weder notwendigerweise NSDAP-Propaganda noch überhaupt unanständig. Die Predigt [Bischof
Gföllners] ist überhaupt nicht katholisch, sondern fast ausschließlich NSDAP-Propaganda. Und bitte
inwiefern? Den Einfluß gewisser jüdischer Kreise für verderblich zu halten, ist weder notwendigerweise
NSDAP-Propaganda noch überhaupt unanständig. MfG Christoph Heger
#95 Pünktchen 23:28:38 | Freitag, 2. November 2007
Rudolf Bischof Gföllner wollte sich klar bei den National-Sozialisten anbiedern Wie erklären Sie sich
dann die von Seefeld weiter unten verlinkte „Warnung“ Gföllners „vor dem Nationalsozialismus“? Ist der
Unterschied zwischen theologischem Antijudaismus und rassischem Antisemitismus ausreichend berücksichtigt
in dem Verdikt der Äußerungen Gföllners als „antisemitisch“? Ich will mich hier nicht festlegen, weil
ich mich in der neueren österr. Kirchen- und Profangeschichte nicht gut genug auskenne. Für die Behauptung
aber, die österr. Kirche sei mit fliegenden Fahnen ins Nazilager gewechselt, sehe ich in den dargeboteten
Dokumenten keinen Beleg.
Bischof Gföllner wollte sich klar bei den National-Sozialisten anbiedern Die Predigt ist überhaupt nicht
katholisch, sondern fast ausschließlich NSDAP-Propaganda.
Bischof Gföllners Haltung zu den Juden Aus der von Leblhuber zitierten Quelle sei hier nur der letzte
Satz zitiert: „Dabei sei rückhaltlos zugegeben, daß es auch im Judentum edle Charaktere gibt.“ Man sieht,
daß Bischof Gföllner durchaus unterschied, z.B. zwischen edlen Juden und gottentfremdeten Juden. Und
daß Leblhuber hier unter vielem anderen diesen letzten Satz der Quelle unterschlägt, zeigt überdeutlich,
welchen Juden Leblhuber angehört, was für ein bösartiger Hetzer und Verleumder Leblhuber ist. Bischof
Gföllner warnte vor solchen Gestalten zu recht.
#92 Leblhuber 20:57:24 | Freitag, 2. November 2007
@Seefeldt: Statt seine Lüge zuzugeben fährt Leblhuber sein falsches Spielchen mit einem für seinesgleichen
so typischen Ablenkungsversuch fort, indem er Bischof Gföllner einen Judenfeind nennt. Wieder einmal
zeigt sich dabei Leblhubers Unfähigkeit, genau zu lesen, den Bischof Gföllner kritisiert nicht die Juden
allgemein, sondern nur „gottentfremdete“ Juden. zis.uibk.ac.at/quellen/albrich2.htm „Diesen schädlichen
Einfluß des Judentum zu bekämpfen und zu brechen, ist nicht nur gutes Recht, sondern strenge Gewissenspflicht
eines jeden überzeugten Christen, und es wäre nur zu wünschen, daß auf arischer und auf christlicher
Seite diese Gefahren und Schädigungen durch den jüdischen Geistnoch mehr gewürdigt, noch nachhaltiger
bekämpft und nicht, offen oder versteckt, gar nachgeahmt und gefördert würden…“ Damals verursachten
jene gottentfremdeten Juden schlimmstes Leid für das gesamte Judentum, und ich fürchte, daß das Treiben
jener einzelnen gottentfremdeten Juden von heute ebenfalls dem gesamten Judentum früher oder später
schwer schaden wird. Seefeldt, Bischof Gföllner war ein Antisemit und stand damit in einer langen kath.
Tradition, die Sie hier fortzusetzen scheinen. Ob Sie das nun zugeben oder nicht, ändert an den historischen
Tatsachen keinen Deut.Ihr Argument, die Juden hätten selbst ihre Shoa verschuldet, ist Nazi Rhetorik.
Ich beende hier die Diskussion mit Ihnen, weil ich keine Lust habe, mich mit diesem geistigen Unrat noch
weiter auseinanderzusetzen.
Bischof Gföllner war kein Nazifreund Wieder einmal zeigt Leblhuber seine Verlogenheit und Falschheit.
Da behauptete er gestern um 1:26, die Kirche sei nazifreundlich gewesen. Zwei Dokumente aus der von ihm
selbst genannten Seite beweisen das Gegenteil: Warnung des Linzer Bischofs vor dem Nationalsozialismus
www.doew.at/…ng/1938/22/22_1.html Die nationalsozialistische Christenverfolgung in Österreich www.doew.at/…lung/1938/22/22.html
Statt seine Lüge zuzugeben fährt Leblhuber sein falsches Spielchen mit einem für seinesgleichen so
typischen Ablenkungsversuch fort, indem er Bischof Gföllner einen Judenfeind nennt. Wieder einmal zeigt
sich dabei Leblhubers Unfähigkeit, genau zu lesen, den Bischof Gföllner kritisiert nicht die Juden allgemein,
sondern nur „gottentfremdete“ Juden. Bischof Gföllner über gottentfremdete Juden zis.uibk.ac.at/quellen/albrich2.htm
Solche gottentfremdete Juden gab es damals, und sie gibt es auch heute noch (oder wieder), wie wir es
ja beispielsweise in diesem Forum, aber auch in vielen Medien zur Genüge erleben. Bischof Gföllner beschrieb
1933 traurige Tatsachen, und ähnliche Tatsachen wären auch heute wieder zu beschreiben. Zu schade, daß
manche Leute einfach nicht aus der Geschichte lernen. Damals verursachten jene gottentfremdeten Juden
schlimmstes Leid für das gesamte Judentum, und ich fürchte, daß das Treiben jener einzelnen gottentfremdeten
Juden von heute ebenfalls dem gesamten Judentum früher oder später schwer schaden wird.
#90 Leblhuber 23:40:24 | Donnerstag, 1. November 2007
@Seefeldt: Es ist bezeichnend für die Verlogenheit Leblhubers, andere Dokumente zu unterschlagen, die
ganz anderes belegen als von ihm behauptet. Schon 1933 warnte der Bischof von Linz vor der nationalsozialistischen
Irrlehre. Würden Sie als Quelle Ihres Wissens nicht nur den von mir gesetzten Link benützen, wüssten
Sie, dass Bischof Gföllner ein Antisemit in gut kath. Tradition war. Gföllners Hirtenbrief von 1933
wird zu einer Schrift des Widerstandes hochstilisiert. Wenn man aber den ganzen Text liest, stellt sich
schnell heraus, dass das nur die Hälfte der Wahrheit ist. zis.uibk.ac.at/quellen/albrich2.htm Fünfzehn
Jahre, nachdem die Tore von Ausschwitz, Bergen- Belsen,… und Treblinka geöffnet wurden, verfasste ein
Papst, Johannes XXIII., dieses bemerkenswerte Gebet: „Wir tragen das Kainszeichen auf der Stirn… Vergib
uns Herr, für den Fluch, mit dem wir fälschlich ihren Namen als Juden belegt haben. Vergib uns, dass
wir Dich in ihrem Fleisch ein zweitesmal gekreuzigt haben. Denn wir wussten nicht, was wir taten.“ Gottes
erste Diener, Peter de Rosa, Seite 11 (gekürzt) Sie können mich beliebig oft als Lügner beschimpfen,
es wird Ihnen nichts nützen. Die Wahrheit kommt ans Licht, ob Sie sie nun anerkennen oder nicht.
#89 Rudolfus 16:54:29 | Donnerstag, 1. November 2007
Die Konkordate der Kirche Die Kirche muß mit allen Herrschern und Machthabern zusammenarbeiten, so dies
irgend möglich ist, wenn diese Herrscher nun einmal die Staaten regieren. Die NSDAP wurde darüberhinaus
von den Briten und aus den USA finanziert, um den Briten den gewünschten II. Krieg gegen Deutschland
zu liefern, um Deutschland und Deutschlands Städte total aus der Luft zu zerstören, wie dies London
bereits 1918 wollte: Kaiser Wilhelm war aber 1918 bereits aus dem Krieg ausgestiegen, weil die USA im
Krieg waren.
#88 Seefeldt 16:48:02 | Donnerstag, 1. November 2007
Zum Konkordat Die Frage, wofür das Reichskonkordat gut gewesen sein soll, ist doch hier in dieser Beitragsreihe
bereits beantwortet: das Reichskonkordat bewahrte die Kirche in Kleindeutschland vor einer Verfolgung,
wie sie der Kirche in Österreich widerfuhr. Dieser Satz steht in der von Leblhuber genannten Seite: Gegen
die vom Konkordat nicht geschützte Kirche in Österreich wurde der NS-Kulturkampf mit besonderer Härte
geführt. zum Verweis, s. erster Satz des zweiten Absatzes www.doew.at/…lung/1938/22/22.html Im übrigen
wurden hier schon zwei Bischöfe genannt, die dem Nationalsozialismus offen widersprachen, nämlich Bischof
Graf von Galen von Münster und Bischof Gföllner von Linz. Außerdem wurde die Kirchenverfolgung in Österreich
hier deutlich genug geschildert. Von einer katholischen NS-Freundschaft können also nur schmutzige Lügner
und Verleumder daherschwafeln. Zu den judenfeindlichen Ausschreitungen der Nationalsozialisten ist außerdem
anzumerken, daß es zwar schon seit 1933 Unterdrückungsmaßnahmen gab, es aber erst nach der deutsch-österreichischen
Wiedervereinigung zu eigentlichen Ausschreitungen (Überfällen, Schlägereien usw.) kam, und zwar zunächst
in Österreich (vor allem in Wien), erst später (Reichskristallnacht vom 9./10. November 1938) auch im
übrigen Deutschland.
Heiligenschein abschminken! Leblhuber macht gerade in seiner Einfalt die ganze Verlogenheit unserer „Aufarbeiter“
oder „Bewältiger“ der Vergangenheit anschaulich. Jene Masche, Personen vor einem Publikum madig zu machen,
das in einem Zeitabstand von rund sieben Jahrzehnten die Umstände und Beweggründe von deren Tun und
Lassen nicht mehr kennt und nicht mehr einschätzen kann. In früheren Jahrzehnten konnte sich diese Masche
nicht ungehindert entfalten, da Zeitzeugen noch vorhanden waren und sich wehren konnten, und zwar nicht
nur solche wenigen, die von einem inzwischen gut geschmierten Zeugenbeschaffungsprogramm präsentiert
werden. Heute handelt es sich nur noch um eine unstillbare Beschmutzungswut gegen die Generation, die
das Unglück hatte, damals leben zu müssen. Daß diese Beschmutzungswut obendrein dazu helfen soll, den
heutigen Machthabern den Heiligenschein von „Demokratie und Rechtsstaat“ heller glänzen zu lassen und
ihre Massenverbrechen der öffentlichen Aufmerksamkeit zu entziehen, macht die Sache nicht besser. Aber
diesen Heiligenschein können sie sich abschminken. MfG Christoph Heger
#86 Pünktchen 11:44:49 | Donnerstag, 1. November 2007
engelhardt Gegen den Nationalsozialimus hatte die Kirche in der Enzyklika „Mit brennender Sorge“ höchstlehramtlich
(und erstmals sogar in deutscher Sprache) bereits 1937 Stellung bezogen! Darin heißt es, der Satz „Recht
ist, was dem Volke nützt“ sei zu verwerfen. Nicht weil es nützlich sei, sei es sittlich gut, sondern
weil es dem Sittengesetz entspreche, sei das positive Recht nützlich. Von dieser Grundregel losgelöst
müsse der Grundsatz, Recht sei das dem Volke Nützliche, den ewigen Kriegszustand zwischen den verschiedenen
Nationen bedeuten. usw. Alle Erklärungen der Bischöfe von 1938 sind natürlich unter dem Vorbehalt der
in der Enzyklika (1937)ausgesprochenen Abgrenzungen zum NS zu verstehen. Dazu gehört auch der Rassismus,
der bekanntlich der katholischen (und in der Enzyklika bekräftigten!) katholischen Naturrechtsdoktrin
widerspricht. Dies war auch allen Akteuren bekannt: der Kirche einerseits und den Nazis andererseits.
Die Erklärung der Bischöfe anl. des Anschlusses Österreichs enthält keine Zustimmung zum Nationalsozialismus
als solchem, wie ich in meinem vorigen posting gezeigt habe!
#85 engelhardt † 11:28:28 | Donnerstag, 1. November 2007
Weitere Entwicklung? Man darf nicht den Fehler begehen, den heutigen Kenntnisstand der weiteren Entwicklung
den damaligen Akteuren als prognostische Leistung aufzubürden 1938 war die Entrechtung der Juden schon
laengst im vollen Gange. Den Nazis angesichts der Vorgange der damaligen Zeit bischoefliche Segenswuensche
zu schicken beweisst doch nur eins: Entweder wussten die Bischoefe nicht, was die Nazis machten und vorhatten,
dann waren sie blind und unfaehig oder sie wollten es nicht wissen, dann waren sie Unterstuetzer eines
Unrechtsregimes. Such’s Dir aus.
#84 Pünktchen 11:08:27 | Donnerstag, 1. November 2007
Leblhuber Die von Ihnen verlinkte Erklärung der österr. Bischöfe gibt für eine angebliche Nähe der
Kirche zum NS überhaupt nichts her! Wer sich nicht nur mit der bloßen Tatsache einer solchen „feierlichen
Erklärung“ zufriedengibt, sondern auch in den Text selber einsteigt, muß erkennen, daß die Bischöfe
zunächst einem historischen Ereignis Rechnung tragen, das sie selber nicht gefördert hatten. (Der Anschluß
Österreichs ist sicher von den meisten Österreichern begrüßt worden, wenn auch die Volksbefragung
nach demokratischen Maßstäben fragwürdig verlief) Die Bischöfe sprechen der ns. Bewegung in einem
sehr konzessiven (die Nazis werden wohl gesagt haben: „herablassenden“) Ton „Anerkennung“ aus für wirtschaftliche
und sozialpolitische Aufbauleistungen im Deutschen Reich und signalisieren die zeittypische Erwartung,
daß der NS die Gefahr des Bolschewismus verringere! Man darf nicht den Fehler begehen, den heutigen Kenntnisstand
der weiteren Entwicklung den damaligen Akteuren als prognostische Leistung aufzubürden und sie – daran
gemessen – als „pro-nazistisch“ zu verurteilen, wenn sie einer Woge nationaler Begeisterung in Österreich
im Hinblick auf nationale, soziale und ökonom. Wohlfahrt Applaus spendeten. Kirche und NS wußten dennoch
beide um die ideologische Unvereinbarkeit ihrer Positionen und die von mir weiter unten verlinkten und
zitierten Dokumente geben darüber auch hinreichend Aufschluß.
#83 Ydefix 10:12:03 | Donnerstag, 1. November 2007
@engelhardt: „Wenn die Nazis so antichristlich warten und die Katholiken so Nazifeindlich, warum haben
die deutschen Bischoefe Hitler zugejubelt und die Katholiken bis zum Ende des krieges aufgefordert, fuer
ihn zu beten?“ Nachweis bitte! (Wenn ein paar Bischöfe das getan hätten, wäre es unzulässig von „die
Bischöfe“ zu sprechen). Äh und Außerdem: Es kommt doch wohl immer ganz auf das Anliegen an. Man kann
es also durchaus auch so verstehen, dass um die Bekehrung Hitlers gebetet werden sollte, wenn es solche
Aufrufe gab. „Warum das Konkordat?“ Warum nicht ?
Ja, und? Leblhuber, der hier mal judaisierend, mal als Atheist sich aufführt, meint in seiner oft bewiesenen
Einfalt etwas Besonderes vorzuweisen: Man erkennt das am Besten an der „Feierlichen Erklärung“ der Bischöfe
vom 18.03.38 www.doew.at/service/a…/22_5.htmlwww.doew.at/…ng/1938/22/22_5.html und dem Brief Innitzers
an den Gauleiter, unterzeichnet mit Heil Hitler! www.doew.at/service/a…/22_7.htmlwww.doew.at/…ng/1938/22/22_7.html
Nach dem Motto „Ein Volk -ein Reich – ein Führer – ein Herrgott“ forderte die Kirche alle Katholiken
auf, ihre Pflicht zu tun und zur Abstimmung über den „Anschluss“ zu gehen … Ja, und? Was war falsch
daran? Es gibt keinen Grund, sich von dieser Antifa ins Bockshorn jagen zu lassen. MfG Christoph Heger
#81 engelhardt † 08:44:12 | Donnerstag, 1. November 2007
Also nochmal! Wenn die Nazis so antichristlich warten und die Katholiken so Nazifeindlich, warum haben
die deutschen Bischoefe Hitler zugejubelt und die Katholiken bis zum Ende des krieges aufgefordert, fuer
ihn zu beten? Warum das Konkordat? Kommt da nochmal eine Antwort?
#80 Seefeldt 04:29:16 | Donnerstag, 1. November 2007
Die feierliche Erklärung … … hat nichts mit katholischer Nationalsozialismusnähe zu tun, sondern
kommt vor allem aus der Freude über die deutsch-österreichische Wiedervereinigung, die im März 1938
fast alle Österreicher erfaßte. Es ist bezeichnend für die Verlogenheit Leblhubers, andere Dokumente
zu unterschlagen, die ganz anderes belegen als von ihm behauptet. Schon 1933 warnte der Bischof von Linz
vor der nationalsozialistischen Irrlehre. Warnung des Linzer Bischofs vor dem Nationalsozialismus www.doew.at/…ng/1938/22/22_1.html
Ebenfalls in diesem Bereich ist die nationalsozialistische Kirchenverfolgung in Österreich beschrieben,
die mit Aufhebung aller katholischen Vereine, Beschlagnahmung von kirchlichem Vermögen und weiter der
Aufhebung der Theologischen Fakultät in Salzburg begann. 26 große Stifte und Klöster und 188 andere
Männer- und Frauenklöster wurden aufgehoben, über 1.400 katholische Privatschulen, Heime und Bildungsinstitute
geschlossen, das Kirchenvermögen beschlagnahmt, der Religionsfonds (von Kaiser Joseph II. aus dem Vermögen
aufgehobener Klöster errichtet) aufgelöst. Aus dem Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg machte
man eine Adolf-Hitler-Schule. Über 6.000 kirchliche Vereine, Werke und Stiftungen wurden verboten. Die
katholischen Standesblätter und schließlich auch die Kirchenzeitungen wurden eingestellt. Die nationalsozialistische
Kirchenverfolgung in Österreich www.doew.at/…lung/1938/22/22.html Das Verhältnis Kirche-Nationalsozialismus
in Österreich wurde somit keineswegs von Freundschaft, sondern von Verfolgung und Widerstand geprägt.
#79 Leblhuber 01:26:06 | Donnerstag, 1. November 2007
@Rudolfus: Die angebliche NSDAP-Nähe der römisch-katholischen Kirche ist einfach Antikirchenpropaganda
Rudolfus, Sie haben ja soooo Recht. Man erkennt das am Besten an der „Feierlichen Erklärung“ der Bischöfe
vom 18.03.38 www.doew.at/…ng/1938/22/22_5.html und dem Brief Innitzers an den Gauleiter, unterzeichnet
mit Heil Hitler! www.doew.at/…ng/1938/22/22_7.html Nach dem Motto „Ein Volk -ein Reich – ein Führer –
ein Herrgott“ forderte die Kirche alle Katholiken auf, ihre Pflicht zu tun und zur Abstimmung über den
„Anschluss“ zu gehen um damit die Zustimmung zum „von Gott auserwählten Führer“ zu geben. So läuteten
auch auf Anweisung Innitzers beim Einzug Hitlers in Wien die Glocken des Stephansdoms. So verfasste Innitzer,
nachdem er mit Hitler zusammengetroffen war, ein Hirtenwort, in dem er die Gründe erläuterte, nach denen
man die veränderten Verhältnisse durchaus positiv bewerten konnte. Von besonderer Bedeutung war für
ihn dabei der „Kampf gegen den gottlosen Bolschewismus“. Er wies auch darauf hin, dass Hitler „offenkundig
von göttlicher Vorhersehung“ unterstützt werde. Da von Zusammenarbeit der Kirche mit den Nazis zu sprechen,
ist eine völlig verfehlte Sicht der Geschichte. Die Kirche leistete Widerstand von Anfang an!!! Wie groß
dieser Widerstand war, konnte man auch daran erkennen, dass die Kirche ihr Wort nicht erhob, als am 16.
März 1938 alle Juden vom Stimmrecht ausgeschlossen wurden.
#78 Rudolfus 22:43:21 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Die angebliche NSDAP-Nähe der römisch-katholischen Kirche ist einfach Antikirchenpropaganda, insbesonders
von UdSSR-Seite, aber auch von Kirchenfeinden aus den USA und im Nach-NSDAP-Deutschland selbst.
#77 Seefeldt 22:34:47 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
die Kirche und die Nazis Ein für allemal: es gab nie enge Beziehungen zwischen der Kirche und den Nationalsozialisten.
Die Kirche lehnte die nationalsozialistische Ideologie ab (auch in jener Zeit, in der das lebensgefährlich
war), und die Nationalsozialisten haßten die Kirche.
#76 Rudolfus 20:38:30 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@engelhardt / Der Retter Deutschlands ist nur Christus Der Erzbischof von Wien erklärte öffentlich „nur
Christus ist unser Führer“ und wurde deshalb in seinem Erzbischöflichen Palais von der Wiener HJ gestürmt
und Leute aus dem Fenster geworfen.
#75 engelhardt † 20:32:26 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Wie gesagt! Wenn die Nazis so derart antichristlich waren, warum haben die katholischen Bischoefe Hitler
zugejubelt und als Retter Deutschlands bezeichnet? Unangenehme Tasachen verschwinden nicht dadurch, dass
man sie ignoriert.
#74 Rudolfus 20:25:16 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@GerdEric / Die göttliche Kirche Christi liebt alle Völker, und insbesonders das Alte Israel, aus dem
Christus und die göttliche Kirche hervorgegangen sind. Die allerseligste Jungfrau Maria, Christus und
die ersten Apostel sind alle aus dem Alten Israel.
#73 GerdEric 20:17:43 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Rudolfus Ich muß gestehen, es fällt mir schwer, die verschiedenen konservativen, zum Teil monarchistische,
zum Teil faschistische, zum Teil nationalistische, aber auch modernistische katholische Gruppen zu unterscheiden,
zumal, wenn innerhalb dieser Gruppen noch massiver Judenhaß herrscht. Da ist es bei den Protestanten
etwas, wenn auch nicht viel, ersichtlicher.
#72 Rudolfus 20:06:46 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Die Kirche Christi und die NSDAP um so verwunderter bin ich ob der inneren Wärme zwischen diesen ach
so entschiedenen Gegnern Es gibt keine Verbundenheit zwischen NSDAP und katholischer Kirche. Unzählige
Katholiken in Deutschland – und noch mehr in Polen – wurden von der NSDAP ermordet.
#70 Rudolfus 19:43:06 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Das NS-Deutschland war antikatholisch und antichristlich GerdEric Nazideutschlands ist sicherlich in Ihren
Augen gelebter Katholizismus. Der Haß der NSDAP auf die Kirche und die christliche Religion ist ausreichend
belegt – auch durch die HJ-Aktivitäten, die stets gegen den Sonntagskirchenbesuch gerichtet waren. Hitler
hatte sich den „Endkampf“ gegen die Kirche und das Christentum für die Zeit nach seinen „Kriegssieg“
aufgehoben – wegen der großen Verbreitung der katholischen und christlichen Religionen.
#69 GerdEric 19:35:37 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Seefeldt Eine für Genossen wie GerdEric typische Falschheit ist es auch, zu behaupten, in diesem Forum
gäbe es Toleranz für Nationalsozialismus (der schreibt auch noch von „viel Toleranz“). Hier gibt es
überhaupt keine Toleranz für Nazis. Und warum dürfen Sie dann noch schreiben? Und dauert es so lange,
bis Bokrug alias Ysamoran wieder gesperrt wird? Seefeldt, Verharmlosung Nazideutschlands ist sicherlich
in Ihren Augen gelebter Katholizismus.
#68 Rudolfus 18:21:05 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Seefeldt / Die Verfolgung sämtlicher Minderheiten durch Warschau bis 1939 Zum Polenkrieg selbst sind
auch noch die polnischen Raubzüge nach dem 2.Weltkrieg und die Vertreibung der Hälfte der Deutschen
von Posen und Westpreußen zwischen den Weltkriegen zu erwähnen. Die polnische Nationalismuspolitik gegen
die zahlreichen Minderheiten im damaligen neuen Vielvölkerstaat „Polen“ (von West- bis Ostpolen) wäre
für jeden Staat ein Kriegsgrund gewesen, dessen Minderheitenlandsleute dort blutig verfolgt wurden: Selbst
deutsche Juden flohen noch weit nach 1933 vom neuen Staate Polen ins Deutsche Reich. Jeder Staat hätte
sich um verfolgte Landsleute in Millionenzahl im Nachbarland gekümmert. Hitler selbst verbot – als Staatschef –
sogar die Erwähnung der Deutschenverfolgung in Polen in den deutschen Medien, weil er lange Zeit eine
Beschwichtigungspolitik mit Polen führte und militärisch keinen Angriff gegen Polen wagte, während
Warschau offiziell davon sprach, „in drei Tagen in Berlin zu stehen“. Warschau suchte sogar die slawischen
Minderheiten im Polenstaat zu polonisieren – und profitierte vom Münchner Abkommen mit einem Gebietszugewinn
von der CSR. Alles nachzulesen – die Beziehung Deutschland-Polen bis 1939 in Wahrheit für Deutschland
von Udo Walendy. Jeder Staat, auch die USA oder London, wäre Millionen verfolgten US-Bürgern oder Briten
in jedem Land der Welt zuhilfegekommen – auch heute noch.
#67 Pünktchen 17:03:09 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Daß die Nazis ein christentumsfeindliche Bewegung waren, ist bekannt. Sie sahen im Katholizismus den
letzten ernstzunehmenden Feind, dessen sie sich entledigen wollten, sobald die „Judenfrage“ in ihrem Sinne
„gelöst“ und der Weltkrieg gewonnen ist. Sowohl die NSDAP selber als auch die Reichsbehörden, soweit
sie ideologisch gleichgeschaltet waren, verstanden den Katholizismus (im Unterschied zur evangelischen
Kirche!) als eine Bastion, die „der Bewegung“ den stärksten Widerstand leistete. S. hier die zahlreichen
Staats-Polizeiberichte www.kath-info.de/nationalsoz.html, in denen sich die Behörden über die offene
Feindseligkeit der katholischen Geistlichen beschweren. Dazu paßt es, daß die NSDAP in katholischen
Gebieten wesentlich www.kreuz.net/bookentry.988.html schlechter abschnitten in Wahlen zum Reichstag, zum
Reichspräsidenten usw. Es waren -grob gesprochen -die Protestanten, die Hitler an die Macht gewählt
haben. Hitler selbst wußte um dies alles. In Goebbels Tagebüchern ist zu lesen: am 29.XII. 1939: „Der
Führer ist tief religiös, aber ganz antichristlich. Er sieht im Christentum ein Verfallssymptom. Mit
Recht. Es ist eine Abzweigung der jüdischen Rasse. Man sieht das auch an der Ähnlichkeit religiöser
Riten“ am 29.4.1941: „Noch lange Debatten über Vatikan und Christentum. Der Führer ist schärfster Gegner
des ganzen Zaubers, aber er verbietet mir doch, aus der Kirche auszutreten. Aus taktischen Gründen. Und
für so einen Quatsch bezahle ich nun schon seit über einem Jahrzehnt meine Kirchensteuern. Das schmerzt
mich am meisten.“
#66 Seefeldt 16:57:45 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Gottlose Nazis, gottlose Kommunisten und gottlose Roosevelts und Churchills! Schon einmal etwas von Graf
von Galen, den Bischof von Münster gehört? Der war ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus,
wie es auch sonst bei der katholischen Geistlichkeit kaum Hitleranhänger (wenn überhaupt) gab. Noch
etwas: engelhardt, GerdEric, Leblhuber usw. haben hier ja schon manche böse Lüge losgelassen, aber das
mit der angeblichen alleinigen Schuld der Deutschen an allen Toten des 2.Weltkrieges ist schon eine absolute
Sauerei. Kein Deutscher, nicht einmal Hitler, kann beispielsweise etwas für die Kriegstoten in Ostasien,
wo schon bereits seit 1937 der Krieg tobte, und schon gar nicht kann irgendein Deutscher etwas für die
Opfer der beiden Atombomben. Überhaupt ist Deutschland auch keineswegs alleinverantwortlich für die
Kriegstoten nach dem Polenfeldzug. Zur Erinnerung: nicht nur Deutschland, sondern auch die Sowjetunion
hatte Polen angegriffen, aber England und Frankreich erklärten den Krieg ausschließlich an Deutschland.
Spätestens nach der Kapitulation Polens gab es für einen Krieg allein gegen Deutschland keine Rechtfertigung
mehr. Zum Polenkrieg selbst sind auch noch die polnischen Raubzüge nach dem 2.Weltkrieg und die Vertreibung
der Hälfte der Deutschen von Posen und Westpreußen zwischen den Weltkriegen zu erwähnen. Übrigens
schossen ja auch die Sowjets auf Polen, und auch das nicht ohne Grund – denn nach dem 1.Weltkrieg hatte
Polen auch Rußland überfallen.
#64 Seefeldt 16:04:23 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
übelste Falschheit Wie GerdEric wohl dazu kommt, hier zu behaupten, die Nazis hätten alle Belege entfernt,
wo sein Bruder im Ungeiste Leblhuber doch eine detaillierte Statistik vorlegte? Nur daß die von Leblhuber
selbst vorgelegte Statistik ganz andere Zahlen nennt als sie Leblhuber in seinem Begleitschreiben behauptet.
Nebenbei bemerkt: aus der Nähe Jehovas (den der Jude GerdEric in seiner Falschheit hier „G’TT“ schreibt)
braucht man sich gar nicht erst zu entfernen, denn den gibt es außerhalb der jüdischen Vorstellung nicht
(sowenig wie es Allah gibt). Christus sagte in aller Deutlichkeit den Juden, daß sie Gott nicht kennen
(Joh 8,54f). Tatsächlich war die Gottlosigkeit (nicht G’TTlosigkeit) von Nationalsozialisten und Kommunisten,
aber auch von „Demokraten“ wie F.D.Roosevelt und Churchill die Voraussetzung zu den gräßlichen Massenverbrechen
während des 2.Weltkrieges. Eine für Genossen wie GerdEric typische Falschheit ist es auch, zu behaupten,
in diesem Forum gäbe es Toleranz für Nationalsozialismus (der schreibt auch noch von „viel Toleranz“).
Hier gibt es überhaupt keine Toleranz für Nazis. Wer aber Andersdenkende zu Unrecht als Nationalsozialisten
oder deren Sympathisanten verleumdet, ist genauso ein übler Verleumder, wie es nationalsozialistische
Verleumder waren.
#63 GerdEric 15:08:16 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Sozialkatholisch Das die Geschichte von den Siegern geschrieben wird sollte man dabei auch noch bedenken.
Wieso, wollen Sie nun behaupten, daß die ermordeten katholischen Priester eine Erfindung der Sieger war?
daß es gar nicht stimmt, daß der Löwe von Münster Angst um sein freies Wort haben mußte? weshalb
der Papst ja auch schweigen konnte? und der katholische Unterricht nicht „erschwert“ war? Meine Schwiegermutter
hatte fünf Brüder, einer überlebte den Krieg, weil er wegen Kinderlähmung nicht Soldat werden konnte…
die anderen bekamen immer die „besten“ Einsätze, weil sie als Katholiken nicht Mitglieder irgend einer
Nazi-Organisation waren. Nazideutschland hatte auch Gutes! Was reden Sie, Sozialkatholisch, Nazideutschland
immer noch schön?!
@ GerdEric Wenn der Nationalsozialismus so gegen das Christentum war, warum verteidigen Sie dann so vehement
Nazideutschland? Ich verteidige gar nichts, es stört mich nur das viele Verbrechen der Geschichte und
viele Verbrechen der heutigen Zeit damit entschuldigt werden das die bösen, bösen Nazis ja angeblich
noch viel schlimmer waren. Das die Geschichte von den Siegern geschrieben wird sollte man dabei auch noch
bedenken.
DocArschnase Die jubelnden Massen kamen u.a. auch daher das Hitler die Deutschen aus der ihnen auferlegten
Schmährolle gehohlt hatte. Aber das verstehen sie ja nicht weil sie sich anscheinend im Mist unten recht
wohl fühlen.
#58 DocRöntgen 13:34:14 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Soz.-Kack. und wie er die Geschichte sieht… Die Deutschen wurden dem Verbrecher Hitler durch die sogenanten
Siegermächte in die Arme getrieben. Nach „in die Arme treiben“ sehen die jubelnden Massen historischer
Aufnahmen aber nicht aus. Die sind da ohne Zutun hingegeangen, sorry.
Karl Murx Es gibt für fast alle ermordeten Österreichischen Juden Totenscheine, ich hab einen übrigens
hier vor mir liegen. Es gibt für die meisten KZ’s mittlerweile Totenbücher, in denen die Menschen verzeichnet
sind, die die Nazis umgebracht haben. Übrigens ein Drittel der KZ Mörder waren praktizierende Katholiken.
Aber was wunderts mich – bei den Straftaten, die Sie allein hier in diesem Faden begangen haben …
#55 obelix † 12:04:48 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Für Ihre selbst erfundenen „katholischen Wahrheiten“ habe ich wirklich nichts übrig: Sozialkatholisch: @
Methobelix Das sie für die Wahrheit nicht sonderlich viel übrig haben, das Gefühl hatte ich schon oft.
Ihre „katholischen Wahrheiten“ sind mir einfach zu sehr mit Lügen und Halbwahrheiten vermischt.
#54 engelhardt † 11:20:48 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Freier Wille? Ich dachte, alle Menschen haetten einen freien Willen und waeren selbst fuer ihre Entscheidungen
und Taten verantwortlich? Und jetzt kommst Du daher und versuhcst die Taeter von ihrer Schuld reinzuwaschen,
indem Du suggerierst, sie haetten quasi keine andere Wahl gehabt, als Verbrecher zu werden.
@ Engelhardt Die Deutschen wurden dem Verbrecher Hitler durch die sogenanten Siegermächte in die Arme
getrieben. Die Verbrechen wie der Mord an die katholischen Geistlichen bleibt natürlich ein Verbrechen,
genauso wie der Mord an die Indianer.
#52 engelhardt † 10:19:26 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Na also… Da haben wir wieder die alte Maer, dass Deutschland quasi gezwungenermassen all die Verbrechen
begangen haette. Klar, die Siegermaechte des 1. WK standen mit geladener Waffe hinter den Deutschen, also
sie die Juden, Schwulen, Zigeuner und Kommunisten in die KZs karrten, Millionen Unschuldige ermordeten
und den 2. WK anfingen.
@ GerdEric Die Autobahnen, natürlich wenn sie das sagen. Was war denn der WK2, wenn nicht neben der Schuld
an dem Tod Millionen von Menschen, auch die massive Zerstörung der Natur! Natürlich, und Schuld war
nur der Versailler Vertrag (So ungefähr würden sie an meiner Stelle argumentieren). jaja, das erste
Atomkraftwerk bauten die Juden, als Moses das Rote Meer staute Das waren a) Sewmiten und b) allerhöchstens
ein Wasserkraftwerk. @ Engelhardt Hitler war Antichrist NSDAP war eine Antichristliche Partei Das 1. Reich
war erheblich besser als das 3.Reich Judenmord = jeder Mord ist schlecht. 2. Weltkrieg gab es eigentlich
gar nicht, das war nur die Fortsetzung vom Weltkrieg Nr. 1.
#50 Karl Murx 10:06:44 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Meine Frage ist immer noch nicht beantwortet Da kommt dieser Leblhuber mit Opferzahlen im Falle Österreichs.
Mich interessieren die weltweiten Statistiken für alle Juden in der Welt, weil nur so Wanderungsbewegungen
ausgemittelt werden können. Also, wie vordem: Zahl der Juden vor dem Krieg, nach den Krieg, heute? Bevölkerungswachstum
der Juden insgesamt seit dem Krieg? a) Bevölkerungswachstum überkompensiert die Verluste im Krieg? b)
Kompensiert sie gerade? c) Ist weit davon entfernt sie zu kompensieren? Im Falle Deutschlands kennt man
die Verluste sehr gut aus den Steuerlisten.
#49 engelhardt † 09:53:16 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Desweiteren Eine weitere Eigenschaft der Neonazis ist, dass sie selten offen zugeben, was sie eigentlich
wirklich wollen/beabsichtigen. So zu sehen am hier anwesenden User (National-)Sozialkatholisch. Werde
dochmal konkretund teile uns Deine Meinung mit zu: Adolf Hitler NSDAP 3. Reich Judenmord 2. Weltkrieg
#48 GerdEric 09:51:45 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Sozialkatholisch GerdEric: Was! bitte, finden Sie Gutes am Nationalsozialismus? Was??? Sozialkatholisch:
Z.B. keine Atomkraftwerke, keine gnadenlose Umweltzerstörung u.n.v.m. Was??? Wie alt sind Sie eigentlich?
Was war denn der WK2, wenn nicht neben der Schuld an dem Tod Millionen von Menschen, auch die massive
Zerstörung der Natur! jaja, das erste Atomkraftwerk bauten die Juden, als Moses das Rote Meer staute
PS.: Sie haben die Autobahn vergessen…
#46 obelix † 09:34:41 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Ist zwar gut katholisch, Sozialkatholisch, aber trotzdem falsch! Sozialkatholisch: Typisch GerdEric In
ihrer Denkweise fehlt die Erkenntnis das die Verbrechen der Siegermächte durch zehn und die Verbrechen
Der Verlierer mal zehn genommen wurden. Immer schön mit dem Finger auf andere zeigen: Schaut nur, die
sind viiiiiel schlimmer als wir! Als ob die eigene Schuld dadurch kleiner würde; katholischer Relativismus
pur.
@ GerdEric Jeder Tote im Zusammenhang des WK2 ist durch die Schuld Nazideutschlands verursacht, daß Sie
hier die Schuld Nazideutschlands relativiern, wundert mich… Das war ein Witz von ihnen oder? Sie allerdings
haben sich mit Ihrem Beitrag neu mit der Schuld Nazideutschlands besudelt Ihre billige Masche den Deutschen
ständig Schuldkomplexe einzureden zieht so langsam nicht mehr. Waschen sie erst mal das Blut der unschuldigen
Palästinenser ab ehe sie als Möchtegern Semit hier den moralischen Zeigefinger heben. Ich schreibe von
Nazideutschland, wußte allerdings nicht, daß Sie sich damit identifizieren. Ich identifiziere mich mit
meinem Land und stehe zu meinen Vätern, auch wenn sie mal 12 Jahre lang nicht ganz so toll waren. Vor
allem wenn ich sehe wie die Deutschen von den ach so tollen Alliierten in die Nazidiktatur getrieben wurden,
erkenne ich immer mehr ihr verfälschtes Geschichtsbild. Was! bitte, finden Sie Gutes am Nationalsozialismus?
Was??? Z.B. keine Atomkraftwerke, keine gnadenlose Umweltzerstörung u.n.v.m. Sie sind schon recht armseelig.
Wozu dieser persönliche Angriff, Ach gestern werfen sie mir persönlich Primitivität vor und heute stehen
sie wieder heilig und rein da. Das nenn ich mangelnden Bezug zur Wirklichkeit. zudem das wohl eine „katholische“
Krankheit sein muß, Was ist den dann eine Judenkrankheit? Sich den Popo streicheln zu lassen?
#44 GerdEric 09:07:03 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Sozialkatholisch In ihrer Denkweise fehlt die Erkenntnis das die Verbrechen der Siegermächte durch zehn
Wo haben ich das gesagt? und die Verbrechen Der Verlierer mal zehn genommen wurden. Jeder Tote im Zusammenhang
des WK2 ist durch die Schuld Nazideutschlands verursacht, daß Sie hier die Schuld Nazideutschlands relativiern,
wundert mich… Als Proselyt stehlen sie sich nicht nur aus der Verantwortung, Weshalb ich hier auch schreibe!
Sie allerdings haben sich mit Ihrem Beitrag neu mit der Schuld Nazideutschlands besudelt. sie haben als
deutscher immer noch genauso viel oder genauso wenig schuld wie die deutschen die nicht zum Judentum konvertiert
sind. Ich schreibe von Nazideutschland, wußte allerdings nicht, daß Sie sich damit identifizieren. und
warum sollte ich genau so viel Schuld haben, mein Großvater trat aus der NSDAP aus, als es die beste
Zeit war dort Karriere zu machen Wenn sie am Nationalsozialismus nichts Gutes finden sind sie blind, Was!
bitte, finden Sie Gutes am Nationalsozialismus? Was??? Ihrer Meinung nach ist wohl auch das Judentum nur
Gut, die Juden im dritten Reich waren wahrscheinlich alles Heilige und gänzlich Fehlerfrei. ??? Jetzt
lassen sie sich von Laberhuber und Konsorten wieder den Popo streicheln, da stehen sie ja drauf. Sie sind
schon recht armseelig. Wozu dieser persönliche Angriff, fällt Ihnen in Ihrer Hilflosigkeit nichts anderes
ein, zudem das wohl eine „katholische“ Krankheit sein muß, soviel Raum das Thema hier im Forum einnimmt…?
Typisch GerdEric In ihrer Denkweise fehlt die Erkenntnis das die Verbrechen der Siegermächte durch zehn
und die Verbrechen Der Verlierer mal zehn genommen wurden. Als Proselyt stehlen sie sich nicht nur aus
der Verantwortung, sie haben als deutscher immer noch genauso viel oder genauso wenig schuld wie die deutschen
die nicht zum Judentum konvertiert sind. Wenn sie am Nationalsozialismus nichts Gutes finden sind sie
blind, oder der Nationalsozialismus war nicht vom Teufel. Denn der Teufel mischt unter dem Bösen was
er verbreitet immer auch eine gehörige Portion Gutes, nämlich zur Tarnung. Ihrer Meinung nach ist wohl
auch das Judentum nur Gut, die Juden im dritten Reich waren wahrscheinlich alles Heilige und gänzlich
Fehlerfrei. Jetzt lassen sie sich von Laberhuber und Konsorten wieder den Popo streicheln, da stehen sie
ja drauf.
#42 engelhardt † 08:43:16 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Na bitte! Wie ich vorhergesagt hatte agiert der anwesende Neonazi nach der altbekannten Taktik: Detaildiskussion
anfangen, vermeintliche Ungereimtheiten ins Rampenlicht stellen und damit den ganzen Judenmord in Frage
stellen. Nicht neues also. Mit einem Neonazi ueber den Holocaust zu debattieren ist genauso sinnvoll wie
mit einem Paedophilen ueber Sex mit Kindern zu sprechen: gar nicht. Gerne Behauptet das braune Pack, ihnen
ginge es lediglich um „die Wahrheit“ oder „Meinungsfreiheit“ aber es ist selbtsverstaendlich fuer jedermann
offensichltich worum es ihnen wirkich geht: Leugnung des Massenmords an den Juden, Relativierung der Schuld
der Taetergeneration und Reinwaschung der Verbrechen der Nazis. Was sie sich letztendlich davon allerdings
versprechen leuchtet mir nicht so ganz ein, aber vielleicht koennt ihr mich ja mal erhellen.
#41 GerdEric 08:37:57 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Seefeldt Es ist ja das Fatale, daß in Deutschland nach dem Krieg die „entnazifizierten“ Nazis alle Zeit
der Welt hatten, jeglichen Beleg zu entfernen, denn unter Entnazifizierung verstanden die, daß man die
Beweise verschwinden ließ. Die KZ, die nach dem Krieg der Welt offenbarten, was Nazideutschland der Menschheit
angetan hat, sind Zeugnis genug, da braucht man gar nicht irgendwelche Zahlen bestätigen zu lassen, denn
die Taten als solche sind schwer genug, daß jeder, der das relativieren will (und das wollen Sie), sich
aus der Nähe G’TTES entfernt hat. Mir reicht schon das „Dicke Buch“, „Mein Kampf“, um nichts Gutes am
Nationalsozialismus , an Nazideutschland, zu finden, denn es war von Anbeginn schlechte, und deshalb war
es auch nötig, Nazideutschland mit allen Mitteln nieder zu ringen. Und jeder, der darüber Trauer empfindet,
daß Nazideutschland niedergerungen wurde ist in der Gemeinschaft dieser teuflischen Ideologie, und macht
sich deren Schuld zu Eigen. Wer diese Schuld nicht sehen will, ist schuldig. PS.: Mich wundert schon,
daß der Nationalsozialismus hier im „ach so katholischen Forum“ soviel Toleranz erfährt, wo doch „Gute
Katholiken“ immer wieder glaubhaft machen wollen, der Katholizismus hätt’ selbst auf der Liste der Verfolgung
durch die Nazis gestanden… es wären Katholiken verfolgt worden, es wären gar katholische Priester
in KZs gekommen , und dort gar ermordet worden, ein Maximilian Kolbe…
#40 Seefeldt 05:43:45 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Abscheuliche Verlogenheit In dem von Leblhuber selbst genannten Verweis stehen die von mir genannten Zahlen.
Von den seitens Leblhuber behaupteten „im Aufnahmeland Getöteten“ (wo soll das überhaupt gewesen sein)?
ist nirgendwo in seiner Statistik die Rede, die angegebenen „2000“ (richtig: 1.910) KZ-Häftlinge sind
nicht automatisch Umgebrachte (das ist nämlich nicht belegt), und von den ansonsten ermordeten 46.000
Juden ist auch nirgendwo die Rede. Gestern um 21:33 schrieb Leblhuber noch von 62.000 ermordeten Juden,
heute um 0:16 sind bei Leblhuber daraus plötzlich 64.000 ermordete Juden geworden – wie sich bei Leblhuber
doch die Toten innerhalb weniger Stunden vermehren! Statt nach seiner ersten aufgeflogenen Lüge um Entschuldigung
zu bitten, hetzt Leblhuber drauflos und tischt gleich die nächste Lüge auf. Lügen sind abscheulich.
Lügen zur Verharmlosung des Nationalsozialismus sind abscheulich, Lügen zur Dämonisierung des Nationalsozialismus
aber ebenso. Lüge ist Lüge.
#39 Leblhuber 00:16:00 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Seefeldt: Es wurde eine Statistik zur jüdischen Demographie in Österreich genannt, und diese Statistik
habe ich mir angeschaut. Dabei stellte ich fest, daß ein Geburtendefizit von 14.272 und 363 Euthanisierungsopfer
genannt wurden. Das sind aber die einzigen genannten Todeszahlen. www.doew.at/…aust/shoah/demo.html
Seefeldt, Sie sind entweder geistig etwas unbedarft oder ein ganz hinterhältiger und dümmlicher Geschichtsverfälscher.
16.000 Flüchtlinge wurden im Aufnahmeland getötet 2.000 bereits 1938 ins KZ Eingewiesene wurden ermordet
46.000 fielen nach 38 den unterschiedlichsten Mordtaten zum Opfer Das ergibt allein nach dokumentierten
Zahlen 64.000 ermordete österreichische Juden. Ihre Infamie besteht darin, dass Sie an Zahlen hängen
und diese dann noch manipulieren wollen. Für Abschaum Ihrer Art kann es keine Exkulpation geben.
#38 Seefeldt 23:12:12 | Dienstag, 30. Oktober 2007
atheistische Irrationalität Wieder einmal beweisen Atheisten (z.B. engelhardt) die ihnen eigene Irrationalität.
In diesem Forum gibt es keine Nazis. Wer Fragen unterdrückt, unterdrückt die Freiheit. Es wurde eine
Statistik zur jüdischen Demographie in Österreich genannt, und diese Statistik habe ich mir angeschaut.
Dabei stellte ich fest, daß ein Geburtendefizit von 14.272 und 363 Euthanisierungsopfer genannt wurden.
Das sind aber die einzigen genannten Todeszahlen. Ich habe nichts verharmlost, beschönigt oder rechtfertigt.
Ich habe lediglich die genannte Statistik sachlich geprüft.
#37 engelhardt † 22:55:05 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Sinnfrei Nachdem es ziemlich sinnlos ist, mit dem Nazigesocks ueber den Holocaust zu debattieren, werde
ich es auch lassen. Mal ernsthaft: der Holocaust ist ziemlich lueckenlos belegt. Das braune Pack versucht,
durch Detaildiskussion vermeintliche Ungereimtheiten „aufzudecken“ um dadurch den gesamten Massenmord
in Frage zu stellen. Billige Taktik, so gehen die Kreationisten auch bei ihrem vergeblichen Versuch vor,
die Evolutionstheorie zu „widerlegen“. Ich finde es immer wieder unglaublich, heutzutage immer wieder
Menschen zu treffen, die ein derart kranke und wiederwaetige Weltanschauung haben wie die hier anwesenden
Neonazis. Einfach abstossend.
#36 Leblhuber 22:52:58 | Dienstag, 30. Oktober 2007
@Seefeldt: Der größte Posten besteht aus Auswanderung: 130.742 – also deutlich mehr als die Hälfte.
Seefeldt, ich verabscheue Ihre Argumentationslinie. Dabei bin ich Gott sei Dank nicht allein. Auch wenn
kein einziger Jude ermordet worden wäre, sondern bloß ein unvorstellbarar Raubzug an jüdischem Vermögen
stattgefunden hätte, als Abschluss einer unglaublichen Ausgrenzung und Entrechtung, wäre dieser Teil
unserer Geschichte ein ewiges Schandmal, so lange wir nicht uneingeschränkt dazu stehen. Mehr als 100.000
Menschen sind nicht einfach so freiwillig ausgewandert, sondern wurden dazu gezwungen. Der Rest, der nicht
flüchten konnte oder es auch nicht wollte, weil niemand die Vorstellungskraft hatte, auch nur daran zu
denken, wozu das Kulturvolk der Österreicher und Deutschen letztendlich doch fähig wäre, ist nicht
mehr. Stehen Sie dazu, ohne wenn und aber. Eine Rechtfertigung gibt es nicht!!!
#35 Seefeldt 22:23:22 | Dienstag, 30. Oktober 2007
zur jüdischen Demographie von Österreich In dem von Leblhuber genannten Verweis findet sich folgende
Tabelle vom 13.3.1938 – 15.4.1945 Demnach gab es in Österreich 1938 206.000 Juden, 1945 5.512 Juden.
Die Statistik verzeichnet die Gründe für die Abnahme: Der größte Posten besteht aus Auswanderung:
130.742 – also deutlich mehr als die Hälfte. Der zweitgrößte Posten sind die Deportationen: 48.389.
Der drittgrößte Posten ist das Geburtendefizit: 14.272 Es gibt noch einige andere Abnahmegründe, aber
in dieser Statistik vermisse ich die entscheidende Angabe, wieviele Juden wirklich umgebracht wurden,
denn Deportierte sind ja noch lange nicht Umgebrachte. Sicher geht aus dieser Statistik lediglich hervor,
daß 363 Juden „euthanasiert“ wurden. Das sind natürlich 363 Ermordete zuviel. @engelhardt: Sie bilden
sich soviel auf ihre Ratio ein – dabei reicht ihre Ratio nicht einmal aus, um erkennen zu können, woran
Sie bei mir sind. Also mit Ihrer Ratio ist es wirklich nicht weit her, bedaure.
#34 Florian Geyer 22:08:16 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Gute Frage: Ich gestehe es dem Ottonomaldoofi abseits Ausnahmeercheinungen eines Jägerstätters oder
Bonhoeffers zu Hitlers Verbrecherideologie im Jahr 1938 nicht erkannt zu haben. Für die Meisten war er
einfach einer wos „aufwärts“ geht quasi wes Brot ich ess des Lied ich snd oder anders gesagt: wenn einem
wer eine Uniform und Status gibt läüft man nach: Massenhammelherentum eben. Ich glaube aber nicht dass
es Österreicher und Deutsches ein besonderes Anliegen war die Verbrechen am jüdischen Volk zu begehen
welche durch Nazi Ideologen geschehen sind !
#33 GerdEric 22:05:41 | Dienstag, 30. Oktober 2007
@Seefeldt Seefeldt: Ich möchte die Freiheit zur Frage. Lügen lehne auch ich ab, und zwar alle Lügen.
??? Die Freiheit zu fragen haben Sie doch! Fragen ist nicht verboten, war es nie! Meine Mutter konnte
nicht fragen, was mit Ihrer Freundin Esther, was mit dem jüdischen Schuhmacher in Chrossen geschah, wer,
wie mein Großvater fragte, kam durch deutsche Denunzianten ins KZ.
Leblhuber steht dazu… und ich stehe dazu, dass er dazu steht (hehe). DIE Nazi waren eben Deutsche und
Österreicher und daher kann man die Schuld nicht von ihnen abheben. Man muss es halt einfach so akzeptieren
können. Wenn ich zurückschaue auf mein Leben, dann habe ich auch Fehler gemacht und muss damit leben.
Bei manchen davon ringe ich noch immer um Vergebung. Aber ich weiß, dass es nicht förderlich ist diese
Schuld zu leugnen. Es ist etwas, was einen halt immer wieder ergreift, so von Zeit zu Zeit. Sicher wollte
man dessen ledig sein und es auf jemand anders abschieben. Im Grunde will man den, der das getan hat mit
dieser, seiner Schuld begraben. Aber es ist eben ein Prozess indem man sich geistig von diesem jemand
distanziert und sich selbst von ihm reinigt. Es ist ein Läuterungsprozess, der aber nicht umsonst ist,
weil man dabei ja auch vieles lernen kann, sich weiterentwickeln kann und am Ende vielleicht als ein viel
besserer Mensch dasteht, als man davor war, als man dieses Unheil sich selbst und anderen zufügte. Denn
das Verbrechen ist ja in erster Linie auch ein Verbrechen an der eigenen Person. Seelisches Leid und innere
Qualen sind die Konsequenz. So büßt man das ab. Das ist doch für den einzelnen Menschen ähnlich, wie
bei einem ganzen Volksorganismus. Aber mit Verleugnen, Vertuschen und Verharmlosen hilft man der Sache
bestimmt nicht. Das hilft nicht das verlorengegangene Heil, die Unversehrtheit wiederzuerlangen.