10:56:47 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Die Augsburger Bistumsleitung schätzt einen kürzlich in Schimpf und Schande entlassenen und bei seiner Pfarreijugend sehr beliebten Geistlichen als eifrigen Priester. Das ist wohl auch der Grund, warum er gehen mußte.

Das katholische Forum ‘kreuzgang’ hat einen eigenen Thread über die Entlassung von Hw. Thomas Balogh.
(kreuz.net, Lindau) „Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“ Das erklärte Prälat Josef Heigl beschwichtigend
zum Fall des
de facto entlassenen Pfarrers Thomas Balogh.
Prälat Heigl ist der Generalvikar des Bistums
Augsburg. Er äußerte sich bereits am letzten Mittwoch im Gespräch mit der Lokalzeitung ‘Schwäbische
Zeitung’.
Der Generalvikar nannte Anlaß und Ursuche für die Entlassung des bisherigen Lindauer Pfarrers,
Hw. Thomas Balogh:
„Der wichtigste Dienst des Priesters ist der Dienst der Einheit“ – behauptet der Prälat
einleitend.
Ein Priester müsse darauf achten, daß er die Gemeinde „zusammenführt“. Als Beispiel nennt
der Generalvikar die Messe, wo sich die Gemeinde – nach seiner Formulierung – um den Altar versammelt.
Wenn es dazu komme, daß einige Leute mit dem Seelsorger überhaupt nicht können und andere ihn geradezu
anhimmeln, dann sei die Einheit gestört: „Das ist in Lindau passiert.“
Die „Sünde gegen die Einheit“
ist kirchenpolitisch das übliche Argument gegen Priester, die ihre Aufgabe ernst nehmen und ihr Amt nach
den Vorgaben der Kirche ausüben.
Dabei sei auch das ursprünglich gute Verhältnis zwischen dem Ortsdekan
Ortwin Gebauer und Pfarrer Balogh belastet worden.
Doch das sei nicht der Grund für das „Versetzungsangebot“
gewesen: „Der liegt vielmehr in Beschwerden von Eltern und Gläubigen.“
Im Generalvikariat würden sich
Briefe für und gegen Pfarrer Balogh „stapeln“.
Gleichzeitig anerkannte Prälat Heigl, daß es keinen
Zweifel am priesterlichen Lebensstil von Pfarrer Balogh gebe: „Ich schätze ihn als einen eifrigen Priester.“
Weder die Bistumsleitung noch Dekan Gebauer hätten seinen Ruf schädigen wollen.
Der Generalvikar erklärt
auch, daß der Vorschlag zur Beurlaubung von Pfarrer Balogh gekommen sei: „Ich hatte ihm verschiedene
Angebote gemacht, er hat aber gefragt, ob er Zeit bekommt, um sich neu zu orientieren.“
Das sei dem Pfarrer
nicht aufgezwungen worden, sondern im beiderseitigen Einvernehmen geschehen.
Zudem sei es immer noch
möglich, daß Hw. Balogh eines der Angebote seiner Diözese annimmt.
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Rudolfus 17:37:40 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#17
Hacki 17:33:18 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#16
Seminarist 17:29:30 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#15
Ansgar 17:12:03 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#14
Sirilo 17:09:35 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#13
Pius XII 17:02:59 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#12
st.georg 16:53:06 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#11
r.ruhrgebietler 16:39:57 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#10
matt2 † 14:13:15 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#9
Hacki 13:05:59 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#8
Romulus 13:03:52 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#7
virOblationis 12:31:32 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#6
st.georg 12:06:29 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#5
Hacki 11:49:51 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#4
st.georg 11:31:26 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#3
Seminarist 11:26:20 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#2
Hacki 11:12:07 | Dienstag, 30. Oktober 2007
#1
Toby 11:01:44 | Dienstag, 30. Oktober 2007