Kaltgestellter Weihbischof geht in den eisigen Norden
Ein Schweizer Weihbischof wird neuer Oberhirte der Diözese Reykjavik. Seine Mitstreiter sind wenige, das Territorium und die geistige Not groß.
(kreuz.net, Reykjavik) Heute mittag hat Papst Benedikt XVI. den Weihbischof von Lausanne-Genf- Freiburg,
Mons. Pierre Bürcher (61), zum Bischof von Reykjavik ernannt.
Mons. Bürcher erblickte am 20. Dezember 1945 in der Ortschaft Fieschertal im Kanton Wallis – im Südwesten der Schweiz – das Licht der Welt.
Er wuchs im französischsprachigen Nachbarkanton Waadt auf.
Nach dem Besuch der Klosterschule des Benediktinerklosters
Einsiedeln studierte er an der Universität Freiburg in der Nordschweiz Theologie.
Er schloß es im Jahr 1971 mit dem Lizenziat ab, das in Freiburg dem theologischen Diplom entspricht.
Im März desselben Jahres empfing er die Priesterweihe. Anschließend wirkte er 18 Jahre in der Seelsorge und danach fünf Jahre als Regens des Priesterseminars.
1994 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof des mehrheitlich französischsprachigen Bistums Lausanne-Genf-Freiburg.
Mons. Bürcher amtete als Bischofsvikariat des Kantons Waadt mit Sitz in Lausanne am Genfersee.
Dort geriet er mit den staatskirchlichen Organen in Konflikt. Der Grund dafür waren häufige Interferenzen dieser Administrationsorgane in die seelsorgerlichen Aufgaben des Bischofsvikars.
Der Konflikt wurde im August 2004 durch die Entlassung des Weihbischofs als Bischofsvikar gelöst.
Mons. Bürcher ist im persönlichen Umgang eher zurückhaltend und bedächtig. Er steht der Fokolarbewegung nahe.
Totale Überraschung
Der Weihbischof erfuhr am 17. Oktober von seiner Ernennung nach Island.
Das sei für ihn „eine totale Überraschung“ gewesen – erklärte er vor der Schweizerischen Katholischen Nachrichtenagentur ‘KIPA’.
In Island ist Mons. Bürcher noch nie gewesen. Er zögerte trotzdem nicht, das neue Amt anzunehmen.
Im protestantischen Island leben gut 300.000 Einwohner. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung gehören formell der lutherischen Staatskirche an.
Katholisch sind nur 8.000 Isländer. Sie werden in fünf Pfarreien von rund 15 Priestern betreut. Das Bistum Reykjavik besteht erst seit knapp vierzig Jahren.
Der Vorgängerbischof
Der bisherige Bischof von Reykjavik, Mons. Joannes Baptist Matthijs Gijsen, war bis zur seiner Ernennung nach Island Bischof der niederländischen Diözese Roermond.
Über Jahre vertrat er im Niederländischen Episkopat die katholische Richtung. Doch im Januar 1993 kam er zu Fall.
Anlaß dazu war ein Homo-Skandal des damaligen Subregens des diözesanen Priesterseminars. Er wurde öffentlich angeklagt, eine perverse Affäre mit einem Seminaristen eingegangen zu sein.
Um einen Zusammenbruch zu verhindern, trat Mons. Gijsen auf dringendes Anraten seines Arztes im Januar 1993 als Diözesanbischof zurück.
© Titelbild: CIA World Factbook
© Bild Mons. Bürcher: Schweizer Bischofskonferenz
Mons. Bürcher erblickte am 20. Dezember 1945 in der Ortschaft Fieschertal im Kanton Wallis – im Südwesten der Schweiz – das Licht der Welt.
Er wuchs im französischsprachigen Nachbarkanton Waadt auf.

Er schloß es im Jahr 1971 mit dem Lizenziat ab, das in Freiburg dem theologischen Diplom entspricht.
Im März desselben Jahres empfing er die Priesterweihe. Anschließend wirkte er 18 Jahre in der Seelsorge und danach fünf Jahre als Regens des Priesterseminars.
1994 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof des mehrheitlich französischsprachigen Bistums Lausanne-Genf-Freiburg.
Mons. Bürcher amtete als Bischofsvikariat des Kantons Waadt mit Sitz in Lausanne am Genfersee.
Dort geriet er mit den staatskirchlichen Organen in Konflikt. Der Grund dafür waren häufige Interferenzen dieser Administrationsorgane in die seelsorgerlichen Aufgaben des Bischofsvikars.
Der Konflikt wurde im August 2004 durch die Entlassung des Weihbischofs als Bischofsvikar gelöst.
Mons. Bürcher ist im persönlichen Umgang eher zurückhaltend und bedächtig. Er steht der Fokolarbewegung nahe.
Totale Überraschung
Der Weihbischof erfuhr am 17. Oktober von seiner Ernennung nach Island.
Das sei für ihn „eine totale Überraschung“ gewesen – erklärte er vor der Schweizerischen Katholischen Nachrichtenagentur ‘KIPA’.
In Island ist Mons. Bürcher noch nie gewesen. Er zögerte trotzdem nicht, das neue Amt anzunehmen.
Im protestantischen Island leben gut 300.000 Einwohner. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung gehören formell der lutherischen Staatskirche an.
Katholisch sind nur 8.000 Isländer. Sie werden in fünf Pfarreien von rund 15 Priestern betreut. Das Bistum Reykjavik besteht erst seit knapp vierzig Jahren.
Der Vorgängerbischof
Der bisherige Bischof von Reykjavik, Mons. Joannes Baptist Matthijs Gijsen, war bis zur seiner Ernennung nach Island Bischof der niederländischen Diözese Roermond.
Über Jahre vertrat er im Niederländischen Episkopat die katholische Richtung. Doch im Januar 1993 kam er zu Fall.
Anlaß dazu war ein Homo-Skandal des damaligen Subregens des diözesanen Priesterseminars. Er wurde öffentlich angeklagt, eine perverse Affäre mit einem Seminaristen eingegangen zu sein.
Um einen Zusammenbruch zu verhindern, trat Mons. Gijsen auf dringendes Anraten seines Arztes im Januar 1993 als Diözesanbischof zurück.
© Titelbild: CIA World Factbook
© Bild Mons. Bürcher: Schweizer Bischofskonferenz
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Dienstag, 6. November 2007 01:05
Olorin †: @Rudolfus:
In der iro-keltischen Kirche wurden diese Elfen als Engel aufgefasst, sie sehr ähnlich wie Menschen gefallene
Geistwesen waren…aber nicht bis zur Hölle wie die Dämonen stürzten.
So war es…sie sind die Natur-Geister, die in der irdischen Anderswelt leben…dem LIMBUS…den Dante Alighieri als Ort natürlicher Glücksseligkeit beschrieb…
Nicht Himmel noch Hölle…der 3. Ort des Johannes-Evangeliums, an dem die gerechten Heiden leben…
Der Katholik und Professor Tolkien verarbeitete die Elben und Zwerge in „Der Herr der Ringe“…es gibt Jenseits von Himmel, Hölle und Fegefeuer noch die Astralebene…den Limbus, den Dante Alighieri beschrieb…die tranbszendierte Anderswelt des irdischen Bereiches, an den die gerechten Heiden des Johannes-Evangeliums gehen…
So war es…sie sind die Natur-Geister, die in der irdischen Anderswelt leben…dem LIMBUS…den Dante Alighieri als Ort natürlicher Glücksseligkeit beschrieb…
Nicht Himmel noch Hölle…der 3. Ort des Johannes-Evangeliums, an dem die gerechten Heiden leben…
Der Katholik und Professor Tolkien verarbeitete die Elben und Zwerge in „Der Herr der Ringe“…es gibt Jenseits von Himmel, Hölle und Fegefeuer noch die Astralebene…den Limbus, den Dante Alighieri beschrieb…die tranbszendierte Anderswelt des irdischen Bereiches, an den die gerechten Heiden des Johannes-Evangeliums gehen…
Montag, 5. November 2007 08:17
Rudolfus: Auch die katholische Lehre lehrt die Anwesenheit der Geistwesen in der gesamten Schöpfung
Zu den Elfen: Das sind harmlose Natur-Geister, meistens zu ignorieren, allenfalls für Landwirte und kräuterkundige
Natur-Heiler nützlich
Die Anwesenheit der Geistwesen in der gesamten Schöpfung wird durch die Kirche gelehrt, nämlich die verschiedenen Hierarchien der Engel.
Die Anwesenheit der Geistwesen in der gesamten Schöpfung wird durch die Kirche gelehrt, nämlich die verschiedenen Hierarchien der Engel.
Freitag, 2. November 2007 15:14
Trithemius †: Ich muß ihnen zustimmen…
…die Mission ist weniger bei den Protestanten nach Luther (auch Luther predigte gegen den Wucher!) oder
bei den Charismatikern (die haben den Heiligen Geist als Ruach Elohim wenigstens noch!) erforderlich…als
bei den alttestamentarisch ausgerichteten US-Calvinisten und den Zeugen Jehovas als Neo-Judentum…!
Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist EL bzw. Elohim mit dem Ruach Elohim als heiligem Geist.
Zu den Elfen:
Das sind harmlose Natur-Geister, meistens zu ignorieren, allenfalls für Landwirte und kräuterkundige Natur-Heiler nützlich.
Sie leben in der irdischen Anderswelt, dem Limbus, den bereits Dante Alighieri (Neoplatoniker, wie Duns Scotus und Scotus Eriugena http://www.artfond.de/geldseite)
beschrieb. Dieser Limbus als Ort jenseits von Himmel, Hölle und Fegefeuer (Sphärenaufstieg der Seelen „wie durch ein Feuer hindurch“ nach Paulus) ist der Ort, an den die „gerechten Heiden“ gehen…laut Johannes-Evangelium.
Auch Trithemius bzw. der Abt von Sponheim kannte sie…er und seine Schüler Paracelsus und Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim waren Neuplatoniker, die auch mit Edelsteinen und ihren qualitativen Eigenschaften dem Analogie-Gesetz folgend Naturheilkunde betrieben.
Auch Hildegard von Bingen und Albertus Magnus als Lehrer des Thomas von Aquin heilte schon mit Edensteinen (Naturheilpraktiker, Analogie-Gesetz des Heilens mit Kristallen und Farben).
Das Analogie-Gesetz findet sich auch bei Paulus und im Johannes-Evangelium…wo der Logos im platonischen Sinn steht!
Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist EL bzw. Elohim mit dem Ruach Elohim als heiligem Geist.
Zu den Elfen:
Das sind harmlose Natur-Geister, meistens zu ignorieren, allenfalls für Landwirte und kräuterkundige Natur-Heiler nützlich.
Sie leben in der irdischen Anderswelt, dem Limbus, den bereits Dante Alighieri (Neoplatoniker, wie Duns Scotus und Scotus Eriugena http://www.artfond.de/geldseite)
beschrieb. Dieser Limbus als Ort jenseits von Himmel, Hölle und Fegefeuer (Sphärenaufstieg der Seelen „wie durch ein Feuer hindurch“ nach Paulus) ist der Ort, an den die „gerechten Heiden“ gehen…laut Johannes-Evangelium.
Auch Trithemius bzw. der Abt von Sponheim kannte sie…er und seine Schüler Paracelsus und Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim waren Neuplatoniker, die auch mit Edelsteinen und ihren qualitativen Eigenschaften dem Analogie-Gesetz folgend Naturheilkunde betrieben.
Auch Hildegard von Bingen und Albertus Magnus als Lehrer des Thomas von Aquin heilte schon mit Edensteinen (Naturheilpraktiker, Analogie-Gesetz des Heilens mit Kristallen und Farben).
Das Analogie-Gesetz findet sich auch bei Paulus und im Johannes-Evangelium…wo der Logos im platonischen Sinn steht!
Mittwoch, 31. Oktober 2007 22:20
Pastor Ignotus: Was is wichtig
Bestimmt is die Frage nach den Elfen eine unwichtige Sache. Worum geht es hier eigentlich? Ist der gute Bischof nicht im verkehrten Land? Ist es nicht angebracht fuer einen Schweizer in der Schweiz beim eigenen Volk zu missionieren. Nach dem man auf diesen Seiten liesst gebt es in den mittteleuropaischen Laendern viel zu tun – der Ausdruck „grosse Not“ is meines Achtens beleidgend, als haette die Kirche auf dem Kontenent die Evangelisierung schon im eigenen Hause erledigt.
Mittwoch, 31. Oktober 2007 20:19
Rudolfus: Die Elfenreligion in Island
Auch die Anhänger der Elfenreligionen können nur über die Kirche Christi in den Himmel kommen.
Mittwoch, 31. Oktober 2007 20:14
Der Tradition verbunden: Islands Elfenbeauftragte
Vielleicht bringt der Artikel aus Wikipedia Klärung in unsere Frage, wenn man ihm Glauben schenken darf. Ein offizielles Amt „Elfenbeauftragte“ gibt es laut diesem Artikel zwar nicht, aber durchaus haben isländische Bauämter externe Gutachten von „Elfenkundigen“, so auch von der genannten Frau, schon eingeholt. Wenn Sie, P.Ignotus, aber bessere Informationen haben, können Sie den Wikipedia-Artikel korrigieren.
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